Meine Mimose

Meine Mimose (Mai 2009)

Einen Tag vor Muttertag verschlägt es auch mich zu einem Pflanzenfachmarkt. Ich latsche so zwischen den zahllosen Regalen und kann mich zwischen Rosen und Orchideen nicht entscheiden. Da fällt mir ein kleines zitterndes Etwas ins Auge. Eine schamhafte Sinnpflanze. Die erste vegetarische Zicke der Welt und meine neue Mimose. Diese Pflanze ist ein kleines devotes Drecksstück, sie will quasi gequält werden, weil egal ob man sie anfassen will oder auch nur ein bisschen schüttelt, zuckt sie zurück und spielt ihr einziges Spiel, das Spiel des Mauerblümchens. Selbst wenn man sie anhaucht, mimost sie rum. Sogar beim Gießen kriegt sie die Krise. Ich dachte schon ich wäre empfindlich. Mein Mimöschen ist echt der Gipfel der Empfindlichkeit. Und zuviel darf die kleine Schlampe auch nicht gequält werden, weil sie sonst eingeht. Hm. Jetzt ist die Sonne weg, sie legt sämtliche Blätter an und es wird sich wohl bis morgen nichts mehr tun. Jetzt machst nicht einmal mehr Spaß sie zu quälen, weil sie nicht mehr mitspielen will. Blöde Mimose. Meine Mimose


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Die Zahnbürste meines Exfreundes

Die Zahnbürste meines Exfreundes (eine fast fiktive Geschichte)
DSCN6201Heute ist Samstag und Samstag ist Putztag. Habe ich das früher schon immer gehasst, dass meine Mutter am Samstag immer ihren wöchentlichen Putzfimmel rausgekehrt hat. Und heute mache ich es auch, wenn ich mal an einem Samstag unerwartet zuhause bin, bekomme ich auch ab und zu einen Putzfimmel. Für die Küche hat es heute leider nicht mehr gereicht, aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Ich muss mich eigentlich noch ein bisschen schonen, ich bin irgendwie immer noch krank und habe am Montag einen Termin zum Tätowieren und ich sollte zumindest nicht noch kränker werden. Ich sollte auch einfach mal mit dem Nacktputzen aufhören, dann wäre ich auch nicht immer krank.DSCN6202
Im Bad habe ich dann einige Zahnbürsten gefunden, auf denen mit Edding Namen geschrieben waren. Das müssen noch Relikte aus der WG-Zeit sein. Dann begann ich das Klo zu Putzen. Und Zahnbürsten sind perfekt das Klo auch unter dem Rand zu putzen. Zahnbürsten sind genau dafür gemacht an Stellen zu kommen, wo man ansonsten schlecht hinkommt. Und es ist eine innere Befriedigung, wenn auf der Zahnbürste der Name des ein oder anderen Exfreundes steht. Zwei, drei Zahnbürsten später strahlt das Bad wieder wie neu. Ich überlege mir die Zahnbürsten zu ihren Besitzern zurück zu schicken. Hm. Und ein paar Tage später die Fotos, die ich während des Putzens gemacht habe. Hihi. Morgen putze ich die Mülleimer mit den restlichen Zahnbürsten meiner Ex-Mitbewohnerinnen.
Published in: on 4. Januar 2010 at 16:00  Comments (1)  
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Die Reise eines Pfannenwenders

Die Reise eines Pfannenwenders

Es war auf meiner Geburtstagsparty, da habe ich in Sinas Küche einen Pfannenwender entdeckt. Er liegt unglaublich gut in der Hand. Wir haben dann ein Bisschen was gekocht und danach gespült und dann hatte ich wieder diesen Pfannenwender in der Hand. Im Laufe der Party hatten wir nicht nur jede Menge Sahne von nackten Körpern geleckt oder meterlange Schnupftabaklines durch die Wohnung aufgeschnieft, sondern auch den Pfannenwender zum gegenseitigen Verhauen verwendet. Am nächsten Tag hat Sina mir den Pfannenwender in die Hand gedrückt. Ich solle ihn aus ihrer Wohnung entfernen, man könne ja nicht wissen wo dieser Pfannenwender schon überall war und sie wolle auf keinen Fall, dass ihr Essen mit diesem zum Sexspielzeug mutierten Haushaltsgerät in Berührung kommt. So betrunken war ich an dem Abend ja nicht, dass ich nicht mehr wüsste wo der Pfannenwender überall war, auch wenn ich nach dieser ominösen Geburtstagsparty die Treppen runtergefallen bin. Ich hatte nach meinem Sturz zum Andenken einen dunkelblauen Fleck am Hintern mit dem Riffelblechmuster von Sinas Treppe, der sich geschlagene zwei Wochen gehalten hatte und in diesen zwei Wochen abwechslungsweise in allen Farben geschillert hatte. Ich werde zwar erst morgen meine Küche putzen, aber ich habe trotzdem heute wieder den Pfannenwender rausgekramt, mal sehen ob wir den heute Abend noch gewinnbringend verwenden können. Fortsetzung folgt…

Das mysteriöse Verschwinden…

Das mysteriöse Verschwinden sämtlicher Kugelschreiber…
oder warum manche Menschen Fläschchen mit Kindersicherung nicht aufkriegen.
Es gibt Menschen, die haben Glück im Spiel und Pech in der Liebe. Okay, ich oute mich jetzt mal. Ihr wisst es ja, ich habe verdammt viel Glück im Spiel (außer Lotto, natürlich!) und scheiße nochmal, Pech in der Liebe. Ich geht sogar soweit, dass meine (anscheinend negative) Ausstrahlung Lavendel und Mimosen negativ beeinflusst. Die gehen bei mir immer ein, sowas aber auch. Nur Kakteen und Pflanzen, die Botaniker als Unkraut bezichtigen würden, wachsen bei mir wie verrückt und kriegen Ableger ohne Ende. Mein Hang zu hässlichen Auto erkläre ich damit, dass ich schöne Dinge wahrscheinlich eh nur kaputt machen würde. Ich traue mich schon gar nicht mal an ein Haustier zu denken. Weil sogar die Kleidermotten verrecken in meinem begehbaren 2-Zimmer-Kleiderschrank, weil sie die Vorstellung im Paradis zu sein nicht überleben. Hm. Dabei will ich unbedingt einen Dackel, weil ich Dackel echt toll finde. Auch wenn kein Mensch Dackel toll findet, gut Anhänger des Volksmundes vielleicht. Ich finde Dackel toll, weil sie die einzig wahren deutschen Dachsschlächter sind. (Himmel, ich bin ein Dackelnazi!) Und nachdem ich immer noch keinen Dackel habe, habe ich meinen Laptop ‚Dachsschlächter‘ getauft und mein Dachsschlächter wird dieses Monat 1 Jahr und ich habe ihm einen Aufkleber geschenkt, mit der Aufschrift: ‚Holy Shit!‘ (Schleichwerbung für meinen Tätowierer) Ich schweife irgendwie schon wieder ab…
Ich wollte noch vom Ziegen züchten und vom Kräuter garteln erzählen, auch so ein Traum von mir. Aber irgendwann steige ich aus und kauf mir eine Berghütte (weil zu einem Bauernhof, wird mein nicht vorhandenes Vermögen nicht ausreichen!) und werde mir einen phantasmagorischen Kräutergarten anlegen und Ziegen züchten. Dann werde ich Ziegenkäse herstellen und alle Menschen solange mit meinem MORETVM quälen, bis sie keinen Bresso mehr kaufen. Dafür werde ich die Menschheit zu einen geschmacklichen Orgasmus nach dem anderen verführen, den eigentlich schon die Römer erfunden haben und dann im Endeffekt von den Franzosen geklaut worden ist und jetzt in einer abgespackten Version als Bresso verkauft wird. Und von Bresso kriegt man definitiv keinen Geschmacksorgasmus, nichtmal nach einer Fastenkur.
Wenn der Mensch keine Träume hätte, würde er sich gar nicht bewegen. Also werde ich weiter ackern für meine Ziegenzucht. Bis es soweit ist, würde ich mich abundzu mal darüber freuen, wenn sich die allgemeingültigen Sprichwörter mal bei mir umkehren würden, dann kriege ich vielleicht auch mal kleine Fläschchen mit Kindersicherung auf, oder habe dann jemanden, den ich wegen sowas anrufen kann, damit mich mein Traumprinz rettet und mir meine Rosmarinöl aufmacht, weil ich zu blöd dazu bin. Und falls das Universum mir weiterhin ans Bein pissen will, wäre es schön, wenn ich wenigsten abundzu einen Kugelschreiber finden würde, wenn ich eine zündende Idee habe. Soviel Förmchen und kein Sand…

Das seltsame Verhalten geschlechtsreifer,…

Das seltsame Verhalten geschlechtsreifer, heterosexueller Frauen im Rockstudio…oder in Ermangelung eines phantasmagorischen Schwanzes…18.10.2009
Erst dachte ich, es liegt nur an den Em-eukal Kinderhalsbonbons, aber nein. Dann dachte ich, es liegt nur an der einen Frau, weit gefehlt. Dann war ich nicht mehr im Rockstudio und ich habe fast nicht mehr mit Frauen rumgeknutscht. Gut, bis aufs Conquest, aber einmal im Jahr ist in Brokeloh halt Ausnahmezustand, vorallem bei den Spielleitern. Dann knutsche ich sogar mal mit Männern in Frauenkleidung. Echt außergewöhnlich, aber irgendwie geil. Ich zweifle nicht nur an meinen Neigungen sondern auch an meinem Verstand. Aber eines weiß ich g’wiss, ich stehe verdammt nochmal auf Schwänze. Weil, wenn ich in diesem Jahrhundert nochmal Geschlechtsverkehr haben sollte, dann bitte ich doch um einen Penis, da weiß ich doch was ich damit anstellen soll. Gut, beim weiblichen Geschlechtsorgan, weiß ich das zwar auch, ziemlich gut sogar, aber ich kann doch bei sowas nicht von mir auf Andere schließen. Und nachdem mir Frauen in Liebesdingen zu Weilen an Bein zu pissen pflegen, lasse ich es mal lieber mit den Muschis. Auch wenn das Knutschen mit Frauen echt ein schöner Zeitvertreib ist… aber das ist völligen Blödsinn im Internet veröffentlichen eigentlich auch. Hm. Gut, Blogs schreiben sieht nicht im Mindesten so gut aus, wie wenn zwei Frauen miteinander rum knutschen, aber Schreiben ist mir erschreckender Weise wirklich wichtiger.
Ich war seit einer halben Ewigkeit mal wieder im Rockstudio und zwar getrennt von ‚I kissed a Girl‘ und Em-eukal Kinderhalsbonbons. Okay, die 3 Liter-Wodka-Party war wohl (k)ein guter Wiedereinstieg in das Münchner Nachtleben. Aber es war endlich mal wieder eine geile Party. Und ich werde ab sofort nicht mehr meckern oder mich gar beschweren, dass es keine guten Partys mehr gibt. Frau muss es eben selbst machen. Mist. Genau das wollte ich eigentlich nicht. Und diesmal hat es nicht nur mich getroffen. Ich habe keine Ahnung woran das liegt. Und warum zum Teufel knutsche ich immer nur mit Frauen, wenn ich ins Rockstudio gehe. Und warum schauen die Männer immer nur dabei zu? Ich habe den letzten Samstag rekonstruiert und ich habe wohl mindestens zwei Frauen gebissen und mit einer Weiteren rumgeknutscht. Hm. Ist ja nicht so, als hätte es mir nicht Spaß gemacht, aber die ganzen Ladys hätte noch nicht mal einen Schwanz, wenn sie alle zusammenlegen würden. Und das wir alle Küssen können, dass wissen wir mittlerweile. Himmel, Männer. Was bringt es euch, dabei zu zuschauen, wenn sich zwei Frauen noch unglücklicher machen, als sie eh schon sind. Wenn ich Titten und eine Muschi haben wollen würde, dann müsste ich ja gar nicht aus dem Haus gehen…Das soll jetzt nicht heißen, dass es mir nicht gefallen hat, aber es hat mich (und allen umstehenden Männer) doch mal wieder vom wesentlichen abgelenkt.Was Frauen nicht alles machen, in Ermangelung eines Schwanzes…

Liebes Tagebuch

Liebes Tagebuch. (Eine fast fiktive Geschichte)
Heute war der große Tag. Ein Date mit Ihm bei mir zu hause. Ich hab extra meine Wohnung aufgeräumt. Und mich habe ich gestriegelt und gebügelt. Er kam dann 4 Minuten und 38 Sekunden zu spät. Ich hatte mir bereits überlegt meinem Leben ein Ende zu bereiten und aus dem Fenster zu springen. Aber dann hat er ja zum Glück an der Tür geklingelt. Ich bin dann ganz schnell zur Tür gelaufen und habe sie aufgerissen. Ich hab mich so gefreut und hatte dabei ganz vergessen, dass ich ja nur ein Negligee an hatte. Aber es hat ihn gar nicht interessiert, was ich an hatte. Es hatte ihn nur interessiert, was ich nicht an hatte. Ich musste mir dann etwas überziehen, dabei wäre es mir wesentlich lieber gewesen, wenn er sich etwas übergezogen hätte. Ich fand den Abend trotzdem ziemlich aufregend, ich war schließlich mit Ihm alleine in meiner Wohnung. Aber er reagierte leider auf keinerlei meiner Avancen. Ich glaube er kann sich an unser letztes Wochenende nicht mehr erinnern, da haben wir ganz wild miteinander rumgeknutscht. Wir waren beide ganz schön betrunken. Ich war ziemlich aus dem Häuschen, weil ich ihn mir schon lange von der Backe geputzt hatte. Aber nach diesem leidenschaftlichen Kuss war meine Liebe wieder neu entfacht. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass er so toll küssen kann. Seufz. Ich habe versucht ihn in verhängnisvolle Gespräche zu verstricken, aber er hat sich aus allem herausgewunden, sogar aus dem Seidenschal, mit dem ich ihn an meine Heizung gebunden habe. Später, ich habe mir nicht mehr anders zu helfen gewusst, da habe ich ihn mit meinen rosa Plüschhandschellen an mich gekettet. Das war schön,bis…wie er sich da raus befreien konnte, kann ich mir wirklich nicht erklären. Dann hat er mir gesagt, dass ich ja auch nicht jünger werden würde und dass ich mir die Sache mit der Berufsunfähigkeitsversicherung noch einmal durch den Kopf gehen lassen sollte. Zum Abschied habe ich ihn zuerst mit Kondomen beworfen und dann mit meinen Dildos. Es hat alles nichts genutzt, er ist einfach gegangen, ohne sich nach mir umzudrehen. Er hat mich allein in meiner Wohnung zurückgelassen. Und bei dem Versuch mich aus dem Fenster zu stürzen, musste ich feststellen, dass er mich mit den Handschellen an die Heizung gekettet hatte, das war schön, aber den Schlüssel hatte er auf das Siteboard neben der Tür gelegt. Zuweit weg, um mich zu befreien. Ihm muss doch etwas an mir liegen, er will nicht, dass ich mich umbringe. Er liebt mich doch, wie schön. Aber ich bin die Gefangene meiner eigenen Wohnung und meiner eigenen Intrigen. Es macht sich eine Leere in meinem Herzen breit und beginne meinen Kopf gegen die Heizung zu schlagen. Die Leere kann ganz schön hohl sein, wenn einem nicht weiter bleibt, als den Kopf an die Heizung zu hauen und sich darin zu ergießen, was für ein dumpfes Geräusch entsteht, wenn man das tut.
Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und dann ist mir wieder eingefallen, dass ich einen Zweitschlüssel in einer meiner Stehlampen versteckt hatte. Ich bin nur zu Weilen ein wenig paranoid, aber es hat mir noch nie geschadet. Ich ziehe mit den Zehen die Lampe vom Regal und dann zerschellt sie mit samt dem Inhalt auf dem Boden. Und ich habe mich dann befreit und mir dabei mit den Scherben die Knie, die Füße und die Hände aufgeschlitzt. Aber ich bin jetzt frei, allein, trostlos unglücklich und ich blute. Und er ist nicht da, um mir zu helfen. Langsam muss ich mir vielleicht doch eingestehen, dass mein Versicherungsvertreter vielleicht doch homosexuell sein könnte.
Deine Schackeline (17 ½)
P.S. Ich werde einen Brief an seinen Freund schreiben, weil wenn ich ihn nicht haben kann, dann darf er ihn auch nicht haben.

Auf der Suche nach dem….

Auf der Suche nach dem Phantasmagorischen Ding in meinem Hals (17.10.2009)

Ich wache heute morgen auf, so um zehn. Ich fühle mich schrecklich. Meine Nase ist zu, mein Hals tut weh. In meinem Magen surft ein kleiner Kobold in meiner Magensäure und in meinem Mund ist ein Gefühl, als wäre die kleine Schwester von dem kleinen Kobold, beim Pilze suchen elendiglich verreckt. Ich versuche zu überlegen, wie ich gestern Abend oder heute morgen heimgekommen bin. Ich habe auf jeden Fall viel zu wenig geschlafen. Ich schaue auf meinen Tisch vor dem Sofa. Da liegt irgendwie viel zu viel Geld und warte mal…zwei Handys. Komisch. Ich machen einen kurzen Check. Ich glaube ich hatte in den letzten Stunden wohl keinen Geschlechtsverkehr. Hm. Dann finde ich meine Unterhose vor meiner Nase, jetzt bin ich reichlich verwirrt. Mein DVD-Player ist noch da, also habe ich wohl keinen arbeitslosen Punk abgeschleppt. Und warum liegt Geld auf meinem Tisch und ein zweites Handy. Ich mache nochmal einen Check und ich habe noch einen Stringtanga an und meinen Conquest-SL-T-Shirt. Okay. Eines weiß ich bestimmt. Ich war nicht mit dem Conquest-Team unterwegs, aber warum habe ich dann trotzdem einen so unverzeihlichen Rausch? Immer noch. Weil auf dem Weg auf allen Vieren durch meine Wohnung, weil gehen ist heute noch nicht, finde ich auch keine weitere Person. Irgendwann auf dem Weg vom Klo, der irrsinnig lang ist, wenn man auf allen Vieren durch die Wohnung kriecht, stelle ich fest, dass die Haustüre von innen verschlossen ist. Der Autoschlüssel ist nicht da. Jetzt ist wirklich alles zu spät und hinten höher als vorn. Ich muss noch besoffen sein. Ich krieche wieder ins Bett. Wenn ich wirklich jemanden abgeschleppt habe, war der Stringtanga wohl kein Hindernis für den und/oder die Jenige(n), aber da ich mein Conquest-SL-T-Shirt noch anhabe, muss es ein perverser Larper sein, mit einem Conquest-Fetisch. Aber anscheinend war der Geschlechtsverkehr, den ich immer noch glaube nicht gehabt zu haben, so schlecht oder so pervers, dass die und/oder der Jenige wohl aus dem Dachfenster geworfen hat und zwar so, dass das Dachfenster auf eine unerklärliche Weise wieder geschlossen wurde. Wahrscheinlich hat er und/oder sie gleich auch noch mein Auto geklaut. Ich zähle das Geld, um rauszufinden, ob sich der Geschlechtsverkehr, den ich gar nicht hatte, wenigsten rentiert hat. Mein Autoschlüssel ist zwischen den Scheinen. Eine Sorge weniger. Das Geld ist für Geschlechtsverkehr entschieden zu wenig. Für Blasen vielleicht. Aber für Blasen und Schlucken (da auch keine Flecken zu finden sind) im SL-T-Shirt unbezahlbar. Aber auf Grund des Zustandes meines Halses, kann ich eh nicht geschluckt haben, weil sonst hätte ich bestimmt jetzt keine undefinierbaren Halsschmerzen. Ich taste außen an meinem Hals, er ist dick. Hm. Ich beschließe noch eine Runde zu schlafen. Ich werde von einem ‚Langweilig‘ geweckt. Häh. Ist doch jemand hier? Ich schaue mich um und bemerke das Handy. Eine SMS von einem Mann an: ‚Hey Partybunny…!‘ Oh, mein Gott. Es war ein Homosexueller oder eine Frau. Mein Hals tut immer noch weh. Es fühlt sich so an, als hätte mir jemand einen phantasmagorischen Schwanz bis zum Anschlag in den Hals gesteckt… ich krieche nochmal ins Bad, um meinen Hals zu untersuchen. Okay. Es war ein homosexueller Vampir. Ich habe wohl keinen phantasmagorischen Schwanz in der Kehle stecken gehabt, schade eigentlich, ich hatte ein Vampirartiges links und rechts am Hals hängen. Das würde dann auch das rätselhafte Verschwinden meines nächtlichen Besuchers erklären. Er wollte wegfliegen und er wurde von den ersten Sonnenstrahlen direkt über meinem Tisch erwischt. Deswegen das Geld und das Handy. Ich beschließe mich nochmal hinzulegen, ich muss echt noch ganz schön einem im Tee haben. Als mein Kopf das Kissen berührt, schießen zwei T’s durch meinen Kopf. Dann rauscht eine Gedankenkette hinterher. Rockstudio, 3 Liter Wodka, viele alte Freunde, ein Briefmarkensammler, die T. (das bissige Luder) wollte mir ein Stück aus meinem Hals beißen, weil keiner von uns beiden einen Schwanz hat, geschweige denn einen Phantasmagorischen und die Ti… (das Partybunny) hat ihr Handy und ihr Date (der Fahrer meines Wagens) in meinem Auto vergessen. Die Ti… wollte heute explizit nur ihr Handy bei mir abholen, also habe ich ihr Date bei mir zuhause in ein Taxi gesetzt. Arme Sau. Aber woher kommt das Geld her. Ach, der Herr mit meinem zukünftigen Nachnamen und die Ti… haben mir ein großzügiges Spritgeld (oder Dateentsorgungsgeld) in die Hand gedrückt. Okay. Für das Geld kommen wir aber locker nochmal vom Rockstudio über Freising nach Karlsfeld und zurück. Ihr könnt euch also eingeladen fühlen.

Die wunderbare Welt des Kabellosen

Die wunderbare Welt des Kabellosen (11.09.2009)
Ich sitze auf dem Balkon und schaue in den Nachthimmel. Das Klima meint es heute gut mit mir. Für Mitte September ist es bemerkenswert mild. Ich kann die Sterne sehen und ein laues Lüftchen trägt allerlei Geräusche an mein Ohr. Als ob ich das Gras wachsen hören könnte. Die Grillen zirpen vor sich hin und fressen hoffentlich die Monstermücken, die hier zu Lande ihr Unwesen treiben. Erst vor zwei Wochen hat mir hier eine von diesen Atommücken in die Glatze gestochen. Diese Mistmatz, ich hoffe sie ist an meinem unschuldigen Blut verreckt.
Ich sitz hier also mit dem Laptop auf dem Schoß und surfe kabellos im Internet. Es ist unglaublich, früher wäre des nicht gegangen, da war das Verschicken einer SMS noch total aufregend und vom Internet hatte man nur gerüchteweise gehört. Heutzutage erleidet man schon körperliche Schmerzen, wenn man mal nicht alle zwei Stunden seine Mails checken kann. Man könnte ja irgendwas verpassen.
Genau das wollte ich eigentlich grad tun. Meine Mails checken. Da krieg ich eine Mail über eines meiner vielen Portale. Ein ‚Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah‘ (Name wurde natürlich verändert und es soll nicht rassistisch klingen!) möchte meine getragenen Söckchen, Nylons, Sandalen abkaufen. Aha. Ich will auch viel im Leben und kriegen tu ich meistens nur einen Arschtritt. Nicht, dass des mit nicht gefallen würde, aber das ist eine andere Geschichte. Dieser junge vollbebartete Straßenkämpfer (wie er sich selbst bezeichnet!) ist vor 5 Jahren zu einem Glauben übergetreten und hat seit dem wohl keine Frau mehr angefasst. (Und es war nicht der Katholizismus!) Der Geruch von Frauenfüßen wäre ihm aber immer in Erinnerung geblieben und bei mir wäre er heute schwach geworden. (Ihr kennt mein Profilbild, da sieht man keine Füße!) So, ich bin ja nur ein bisschen paranoid, aber wenn ein junger Anhänger bestimmter Religionen mir einen fußfetischistischen Antrag macht, was soll ich denn da denken. Was macht der mit meinen Nylons. Und wenn die Nylons nach mir riechen, dann kann man doch bestimmt auch meine DNA nachweisen. Um Himmels Willen, heute ist auch noch der 11.September. Jetzt krieg ich richtig Panik. (Dann ist mir ganz nebenbei aufgefallen, dass Nine Eleven, ausgeschrieben 911 heißt und die Notrufnummer nicht nur in Amerika ist.)
Also, ich habe heute einen Entschluss gefasst, ich werde keine getragenen Höschen, Strümpfe, Nylons oder Schuhe verkaufen und wenn es noch so lukrativ zu sein scheint. Ich hab keine Lust im Knast zu landen, weil man am anderen Ende der Welt meine DNA an einem Tatort auftaucht. Nennt mich paranoid, aber bei meinem Glück, dass ich habe, lass ich mal lieber meine Schlüpfer frischgewaschen im Schrank.
P.S. Habe mir den Spaß gegönnt mich als gottesfürchtige Katholikin auszugeben und wollte dem netten Fußfreund meine Pilgerschuhe andrehen. Ich glaub dem ist richtig einer abgegangen. Kommt er jetzt deswegen in die Hölle, oder ich? Oder Beide? Was ist, wenn er erfährt, dass ich keine Jungfrau mehr bin. Und wenn er deswegen keine 99 Jungfrauen bekommt, wenn er sich mit meinen weißen Pilgerschuhen in der Hand in die Luft sprengt. Wo ist eigentlich der deutsche ganz und gar geheime Geheimdienst, wenn ich mich bedroht fühle? Fragen über Fragen. Nix füar unguat.

Die sockenfressende Riesenspinne, die unter meinem Sofa lebt….

Die sockenfressende Riesenspinne, die unter meinem Sofa lebt….
In dem besagten begehbaren 2-Zimmer-Kleiderschrank, in dem ich zu Leben pflege, lebt noch etwas, schon fast zwei Jahrelang und es ist wirklich etwas richtig Großes. Meine Ex-Mitbewohnerin hatte sie damals entdeckt und wollte sich dann tagelang nicht mehr aufs Sofa setzen, weil unter meinem Sofa eine verdammt große Riesenspinne wohnt. Sie hat ekelige Haare auf den Beinen und auf dem Beißwerkzeug. (Haben Spinnen Haare auf den Zähnen, ja!) Ich frage mich quasi schon seit Jahren, von was sie sich eigentlich ernährt, weil meine Mottenpopulation ist auf Grund der für Motten paradiesischen Zustände in meinem begehbaren 2-Zimmer-Kleiderschrank leider an Überfressung eingegangen. Liebe Motten, wie bescheuert kann man denn eigentlich sein und ein Lavendelsäckchen anfressen. Nur wenn Müffelsäckchen drauf steht, muss nicht unbedingt Müffel drin sein. An Großenwahn ausgestorben, könnte man auch dazu sagen. Ich wusste gar nicht, dass Insekten auch an Größenwahn leiden können. Zurück zu dem Ernährungsverhalten meiner Riesenspinne. Ich habe festgestellt, dass in letzter Zeit immer mehr Socken, Stulpen und Stringtangas in meiner Wohnung verschwinden. Manchmal tauchen, die Socken mit riesigen Löchern wieder auf. Die Tatverdächtigen sind neben den Aliens, den Taliban und dem Bundesnachrichtendienst, diese Riesenspinne.
Die Aliens, auch kleine grüne Männchen genannt. Wie wir seit ungefähr eine Jahr wissen, untersuchen sie mein angebissenes Käseschinkentoast und versuchen aus meinem Speichel und den Überresten der Schweine- und Milchkuhgene eine neue Rasse zu züchten. Also ich, noch versauter und mit einem größerem Kopf, damit meinem Klon noch mehr Unsinn einfällt. Die Alienpopulation wird dann leider auch aussterben, weil sie die Kombination aus total versauten Sexismus und furchtbar chaotischen Unsinn nicht überleben können. Ich hoffe doch, dass sie den Selbstzerstörungsmechanismus noch einstellen können, bevor sie aussterben, ich möchte dieses Klon von mir nicht kennen lernen.
Die Taliban, waren wohl nicht in meiner Wohnung, weil ich ihnen eine Auswahl von Pilgerschuhen vor die Tür gelegt habe. Außerdem würden sie die Socken nicht wieder zurück bringen, wenn sie nicht oder nicht mehr riechen, oder? Und wenn Fußfetischisten anfangen Socken anzuknabbern, dann kriege ich langsam wirklich Angst.
Wo wir beim Bundesnachrichtendienst wären, die immer noch versuchen über meinen kaputten W-Lan-Anschluss meinen Dachsschlächter auszuspionieren und wenn sie es mal geschafft haben, in meinem PC fündig zu werden, werden sie feststellen, dass bei mir eine Zensur nicht stattfindet und werden an der Wahrheit eingehen. Haha!
Kommen wir zu meiner neuen Riesenmitbewohnerin. Sie hat ein Motiv und die Möglichkeit dazu. Also ist sie schuldig meine Socken unters Sofa entführt zu haben und sie nun mit schmerzhaften Bissen so lange foltert, bis sie in dem Magen der Riesenspinne, die nächsten 100 Jahre unter großen Qualen lebendig verdaut werden. Muss mir die Starwars-Trilogie nochmal anschauen und morgen werde ich mir beim IKEA einen Padavan…äh… Paravent kaufen…. haha…

Verliebt in Mr. XXXL

Verliebt in Mr. XXXL
Ich hab mich verliebt. Kurz bevor ich den Glauben an die wahre Liebe aufgeben wollte, hat es mich erwischt. Ich konnte es kaum glauben, dass ich mich noch einmal so verlieben könnte, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Alles in meinem Leben war so trist und leer, bis zu dem Moment, da ich meinen Traumprinzen im Internet erblickt habe. Seit dem sehe ich ihn mir jeden Tag an und ich verzehre mich an ihm. Jede Nacht.
Am Tag schwebe ich auf meiner persönlichen rosa Wolke in Form meines Traummannes. Und egal was die Widrigkeiten des Lebens so für mich auf Lager haben, es ist mir völlig Latte, weil ich weiß, dass ich ihn am Abend wieder sehe. Jeden Abend.
Himmel, so hat es mich schon lange nicht mehr erwischt. Er ist ein Traum, ein Traum zu schön um wahr zu sein. Mich beschleicht nur ein schreckliche Vorahnung, dass ich meinen Traumprinzen wahrscheinlich nie in meine Arme schließen kann, weil ich nicht so wirklich weiß wer er eigentlich so richtig ist. Aber solange ich ihn mir jeden Tag ansehen kann, kann ich auch darüber hinwegsehen, dass er ein nicht ganz herkömmlichen Beruf nachgeht. Ganz nebenbei würde ich gerne mal sein Gesicht sehen. Ich weiß auch nicht so genau, was mein Traummann dazu sagt, dass es Liebe auf den ersten Blick war, obwohl er mich noch nie gesehen hat und ich eigentlich nur sein bestes Stück. Ich kann diese Lied schon fast nicht mehr hören, aber ohne Ton ist es auch irgendwie ganz schön langweilig. Ich komme mir vor, wie eines der beiden Königskinder, die nie zusammenkommen können…
Himmel, warum muss ich mich auch in einen Schwanz verlieben. Gut in einen phantasmagorischen Schwanz. Er ist einfach perfekt, als wäre er nur für mich gemacht. Aber ich würde dann wirklich gerne wissen, wer der Mann ist, der hinter diesem perfekten Ding steht. Mist. Ich überlege mir gerade, ob ich diesen Brief als Leserbrief an diese Band schicken soll, die dieses Video rausgebracht hat, in dem ein paar prächtige Schwanz-Doubles ihren Dienst tun. Hm. Ob die netten Herren mir verraten wollen, wer der phantasmagorische Überpenis am Ende des Videos ist und ob sie ihm bitte meine Nummer weitergeben können und folgende Zeilen, das wäre schön:
Lieber Besitzer des phantasmagorischen Überpenis am Ende des Rammstein-Videos zu ‚Pussy‘,
du versüßt mir mein tristes Leben nur durch die Gewissheit, dass es dich und dein Ding irgendwo da draußen gibt. Für mich ist es Liebe auf den ersten Blick. Wegen dir kann ich kaum schlafen. Bei dem bloßen Gedanken an dich, schmelze ich dahin und ich verzehre mich nach dir. Ich möchte dich nehmen so wie du bist und solange du willst. Gerne bis ans Ende aller Tage und daüber hinaus. Auf eine positive Reaktion deinerseits würde ich mich sehr freuen und ich stelle dir hiermit diesen Antrag auf eine eheähnliche Beziehung auf sexueller Basis, ich würde dich lieben und blasen, bis der Tod uns scheidet.
Bitte melde dich.
Deine Pussy und Callabutterfly
P.S. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte dich auf keinen Fall nur auf deinen perfekten Penis reduzieren.
Kein Schwanz ist so hart wie das Leben. Und so sitze ich hier und harre der Dinger, die da kommen mögen und werde mir solange das Pussy-Video ansehen, bis der phantasmagorische Überpenis vor meiner Tür steht und …
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