Ihre Tropfen

Ihre Tropfen

Ich erwachte schweißgebadet mitten in der Nacht. Das Feuer war bereits runter gebrannt. Auf mir lag diese rothaarige Schönheit. Bei jedem ihrer Atemzüge tanzten ihre Locken in mein Gesicht.
Bei unserem gestrigen Raubzug hatten wir sie aus den Fängen der vermeintlich Guten befreit. Dieses Spiel verstehe ich nun schon lange nicht mehr, wenn dass die Guten sind, warum wollten sie dieses wunderschöne Wesen in einem Erdloch langsam verhungern lassen. Da spiele ich doch gerne den bösen Heiden und schlitze den Christen die Bäuche auf! Und stehle ihnen ihr Gold und gebe es den Armen. Also mir.
Mein Schamane hatte sie untersucht, man hatte ihr zu Essen gegeben und sie gebadet, dann hatte man sie in mein Bett gelegt. So war es bei uns seit jeher Sitte.
Die Nacht war schon hereingebrochen, als ich mein Zelt betreten hatte, sie war auf meinem Bett gelegen und schlief tief und fest. Die Luft war schwer von den Kräutern, die wohl mein Schamane in das Feuer geworfen hatte. Lavendel und Rosmarin. Beruhigend und anregend zu gleich. Trotz unserer Vorfahren guter Sitten hatte ich sie schlafen lassen, sie würde mir noch lange genug zu Diensten sein, wenn sie erst wieder bei Kräften war. Weil, wo will sie in diesem von den Göttern verlassenen Zeiten denn hin. Zu den Ihren kann sie nicht gehen und bei uns, hat sie es bei mir noch am Besten getroffen.
Ich bin der Anführer meiner Sippe und morgen ziehen wir wieder weiter. Im Osten werden wir auf unseres Gleichen stoßen und dann werden wir sehen, wo uns die Zeit noch hinträgt. Man könnte wirklich denken, dass mich die Jahre des Krieges zu einem alten Mann gemacht haben, der sich lieber in seinen Gedanken verliert, als die nackte Frau auf seinem Bauch entsprechend zu würdigen. Nackt war sie wirklich. Ihr Kopf lag auf meiner Brust, ihre Hände hatte sie in mein Brusthaar gekrallt und ihre Beine lagen zwischen den Meinen. Das Tuch bedeckte sie fast gänzlich.
Ich konnte ihren Schweiß spüren, wie er ihr von ihren Brüsten ran und sich irgendwo auf meinem Bauch mit dem Meinem vermischte. Ich hielt sie fest in meinem Arm. Ihre Haut fühlte sich so weich an. Ich konnte kaum an mich halten, ich wollte sie berühren. Mir ihren Körper Untertan machen. Aber gleichzeitig hatte ich Angst dieses feine Geschöpf unter meiner Gewalt zu zerbrechen. Ich strich über das Tuch, dass auf ihrem nassen Körper klebte. Auf ihrem unglaublichen Prachtarsch hielt ich inne. Jetzt kam sie mir nicht mehr so zerbrechlich vor. Meine vornehme Zurückhaltung wich nun purer Lust. Ich knetete ihren Hintern, glitt ihr von Hinten zwischen ihren Backen hindurch und griff ihr zwischen ihre heißen Schenkel. Selbst durch das Tuch hindurch wurden meine Finger feucht und ich konnte mich nun kaum mehr zurück halten. Mein Schwanz stand bereits und wollte nur noch das Eine. Sie drehte ihren Kopf und blickte mich mit ihren grünen Augen ängstlich an. Das Wasser stand ihr in den riesigen Kulleraugen. Ich zog sie hoch und pressten ihr Gesicht auf das Meine. Anfangs wehrte sie sich noch, aber als ich ihr mit meiner Zunge den Mund öffnete, ergab sie sich doch. Mein Schwanz fand ganz allein sein Ziel. Aber sie war so eng, das meine Eichel nun in ihr feststeckte und ansonsten gab es kein Vorankommen für mich. Ich musste mich wirklich bemühen ihr nicht gleich meinen Samen auf den Bauch zu spritzen. Wie in einem Traum löste ich mich von dem Kuss und biss ihr in den Hals, dabei stieß ich noch einmal zu, dabei hatte sie laut aufgeschrien. Ich würde noch wahnsinnig werden, so eng wie sie war. Mit kleinen Bewegungen versuchte ich Stück für Stück meinen zum Bersten geschwollenen Speer ihr gänzlich in den Leib zu bohren. Dem Wahnsinn anheim fallend, riss ich ihr das Tuch vom Rücken, versuchte mit den Fingern an ihr Loch zu gelangen. Feucht genug war sie allemal. Ich spreizte ihre Beine und versuchte es wieder. Ich drängte sie dabei auf den Rücken und trieb ihr meinen Schaft immer tiefer in den Leib. Ihr Brüste wippten unter mir. Sie schloss die Augen, Tränen liefen ihr übers Gesicht. Langsam schwante mir nun, warum man sie eingesperrt hatte, sie machte die Männer verrückt. Ich griff ihren Kopf mit beiden Händen und rieb ihr die Tränen vom Gesicht und küsste ihre Augen. So jemand wie ich hatte keine Angst vor ihrem bösen Blick. Meine Stöße hatten sich verlangsamt. Sie öffnete die Augen und strahlte mich regelrecht an, als würde sie mich mit Haut und Haaren verschlingen wollen. Wir küssten uns wieder, diesmal wehrte sie sich nicht. Leise Stöhner kamen aus ihrem Mund, sie wurden immer lauter. Ich konnte aber jetzt nicht aufhören meinen Speer immer und immer wieder in sie hinein zu stoßen. Irgendwann musste ich ihr aber den Mund zu halten, wir befanden uns immer noch auf feindlichen Gebiet und ich wollten nicht mit meinem Schwanz in der Hand an die Tafel meiner Ahnen geschickt werden, um bis über den Tod hinaus verspottet zu werden. Ich trieb meinen Harten noch einmal in sie hinein und explodierte in ihr. Mein Samen floss alsgleich aus ihr hinaus, noch bevor der letzte Tropfen aus meiner Schwanzspitze ran. Erschöpft kam ich auf ihren weichen Brüsten zum Liegen, unter mir zuckte sie in ihrer Erregung. Ich hatte keine Zeit mich zu erholen, kaum erschlafft, schwoll er mir wieder erneut an.

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Seine Tropfen…

Seine Tropfen

In der Hitze der Nacht schrak ich hoch. Schweißgebadet. Mein nackter Körper war nur in ein dünnes Leinentuch gewickelt. Unsicher blickte ich umher, konnte aber kaum etwas erkennen. Ich war mir nicht sicher, wo ich mich eigentlich befand. Nein, ich hatte keinen blassen Schimmer.

Ein lauer Wind fuhr mir ins Gesicht. Durch den Wind angefacht, konnte ich Glut in einer Feuerschale erkennen. Langsam gewöhnten sich meine Augen an das schummrige Licht. Ich befand mich in einem Raum dessen Wände mit Stoffbahnen abgehängt waren. Die Zimmerdecke über mir war in stetiger Bewegung und waberte mir unwirklich entgegen. Es war ein unheimliches Gefühl sich in einem Raum zu befinden, der nicht wirklich einer zu sein schien. Von irgendwo her musste doch dieser Wind kommen? Ich konnte keine Fenster erkennen.

Ein merkwürdiges Geräusch berührte sanft mein Ohr. Langsam drehte ich meinen Oberkörper von der Bettstatt, auf der ich bis zu diesem Augenblick noch völlig regungslos gelegen hatte und blickte auf den Boden.

Auf dem Boden befanden sich Teppiche und Felle, auf denen ich mich abstützen musste, um nicht aus dem Bett zu fallen. Ich konnte einige Insekten hüpfen sehen. Zikadenzirpen. Das seltsame Geräusch musste von Zikaden stammen. Mit zitternden Händen hob ich einen der Teppiche an und darunter befand sich grob geschnittenes, vertrocknetes Gras. Ich musste mich in einem Zelt befinden. Wie eine Schlange glitt ich wieder nach oben und lies meine Hände vom Boden über das Bettgestell wieder hinauf aufs Bett wandern. Feinstes Holz umschloss den Haufen Stroh auf dem ich mich befand. Es war aber keineswegs ungemütlich. Ich wickelte mich vorsichtig aus dem Tuch, um unter mir zu fühlen, worauf ich wirklich lag. Flauschig weiche Felle junger Lämmer. Zärtlich strich ich die wollige Felligkeit und vergrub meinen nackten Körper darin.

Meine Handgelenke schmerzten ein wenig. Sanft rieb ich an ihnen und konnte Unebenheiten auf meiner Haut erfühlen. Gegen das wenige Licht gehalten, konnte ich blutig, verschorfte Fesselspuren erkennen. Einen kurzen Moment hatte ich den Impuls fliehen zu wollen. Dann fing mein Kopf an zu arbeiten. Was war nur mit mir geschehen? Ich konnte mich einfach nicht daran erinnern, wie die Wunden zustande gekommen waren. Mich packte die Panik, sie überkam mich einfach. Einfach so. Ich atmete tief durch und genauso schnell wie sie gekommen war, verschwand sie auch wieder. Erinnern konnte ich mich mit Panik genauso wenig, wie ohne.

Der Wind wurde immer stärker. Die Tuchbahnen schnalzten und zerrten unter der Last des Windes. Einen kurzen Moment wehte der Zelteingang auf. Ich konnte in der Ferne einige Feuer erkennen und vor dem Zelteingang standen zwei Bewaffnete. Wachen? Bewachten die etwa mich?

Ich schwitzte und es fröstelte mich zu gleich. Hastig wickelte ich mich wieder gänzlich in das Tuch. Meine Gänsehaut und meine steifen Nippel zeichneten sich durch das Tuch ab. Mein Blick schwiff über das Bett. Irgendwas war da! Auf dem Bett. Mein Herz blieb mir fast in meiner Brust stehen. Neben mir lang jemand. Ich hatte es einfach nicht bemerkt, ich war so mit mir und meinen leeren Gedanken beschäftigt.

Es war nicht nur jemand. Ein Mann. Ein ziemlich nackter Mann. Seine Decke hatte er zwischen seinen Beinen eingeklemmt und eine Ecke davon lag so halb über seiner Hüfte. Ich hätte dem Impuls zu fliehen nachgeben sollen, aber für Reue war es nun zu spät. Er regte sich. Ich konnte Schweißperlen auf seiner Haut erkennen. Er regte sich wieder. Die Schweißtropfen vereinigten sich unter seiner nächsten Bewegung. Sie flossen zu größeren Tropfen zusammen und liefen irgendwann an seiner Wirbelsäule entlang bis zu seinem Hintern. Ich befürchtete schon, dass er jeden Moment wach werden könnte, weil er sich so unruhig hin und her wälzte. Seine Decke war ihm nun gänzlich vom Körper gerutscht. Er hatte einen Körper von muskulöser Gewalt, seine ansonsten makellose Haut war von einigen Narben gezeichnet und an einigen Stellen, waren Bilder fremder Götter, Symbole und Ornamente in seine Haut gezeichnet worden. Ich musste mich in seinem Anblick verloren haben, weil ich nach einem langem Moment peinlich berührt aufschrak. Die Schamesröte stieg meine Wangen hinauf und mir wurde schlagartig noch heißer. Das gedämpfte Licht der Glut spiegelt sich auf seiner feuchten Haut. Ich konnte mich kaum von seinem Anblick losreißen. Plötzlich drehte er sich um und blieb auf dem Rücken liegen. Eine Hand lag auf seiner Männlichkeit. Obwohl er ziemlich große Hände zu haben schien, konnte seine Hand sein Gemächt nicht gänzlich verhüllen. Da war sie wieder meine Panik. Hatte er mir die Fesseln angelegt? Er fröstelte und Gänsehaut überzog seinen mächtigen Körper. Was für eine Hüne. Ich versuchte meinen Blick von seiner Hand zu trennen. Seine Nippel erhoben sich aus seiner Brustbehaarung. Mein Blick wanderte weiter. Angestrengt schaute ich in sein Gesicht. Er hatte einen gepflegten Bart und sein Haupthaar war kunstvoll zu einem langen Zopf zusammen gebunden. Um seinen Hals hing eine mächtige Kette mit großen bunten Glasperlen, Zähnen verschiedener Tiere und güldener Symbole. Sein Gesichtsausdruck kam mir sehr friedlich vor. Waren sie nicht alle friedlich, wenn sie schlafen? Meine Gedanken waren noch nicht ganz zu Ende gedacht, schon packte seine Pranke mein Tuch und mit einem Ruck war er mit mir und samt meinem Tuch zugedeckt. Ich glaube laut aufgeschrien zu haben, weil die Wachen wohl einen kurzen Blick riskierten. Ich konnte ihre Bewegungen vor dem Zelt fast spüren und ihre lautloses Getuschel in meinen Ohren summen hören.

Jetzt wurde mir erst so richtig gewahr, das unsere nackten Körper aneinander klebten. Schweißnass. Und kein Tuch mehr, dass uns hätte trennen können. Mein Gesicht lag auf seiner behaarten Brust. Vor meinen Augen stand einer seiner Nippel, wie ein Fels in der Brandung. Mit dem ersten bewussten Atemzug sog ich seinen Duft durch meine Nase und mir schwanden die Sinne. Eine Mischung von seinem Moschus, Lavendel und Rosmarin drang in meine Nase. Erregend, Beruhigend und Anregend zu gleich. Unter dem Tuch drückte er mich mit seiner Linken fest an seinen Leib. Seine kräftigen Finger gruben sich in meine Seite. Steif wie ein Brett, aber um Luft ringend, harrte ich der Dinge, die da noch kommen mögen. Dieser mir völlig unbekannte Mann klammerte mich an seinen Körper, als wäre es ganz selbstverständlich. Schweiß ran nun meinen Körper hinab. Er schlief in aller Seelenruhe weiter. Hin und wieder blies er eine meiner Locken aus seinem Gesicht. Meine Schweißtropfen rannen von meinem Brüsten und sickerten in sein Bauchhaar. Dort flossen sie weiter und verbanden sich mit den Seinen. Sein Geruch wurde immer betörender. Seine andere Pranke strich über das Tuch an meinem Rücken entlang und blieb auf meinem Hintern liegen, als würde sie schon immer dort hingehören. Diese Hand, die eben noch sein Gemächt so kläglich zu verdecken versuchte, schien viel besser auf mein Hinterteil zu passen. Er griff zu, als würde er mit seiner kräftigen Hand eine reife Frucht auspressen wollen. Und genauso, wie eine ausgepresste Frucht, fühlte ich mich auch. Genussvoll knetete er meine Afterballen und griff nach einer Weile von hinten zwischen meine Beine. Seine Hand und mein Allerheiligstes waren nur noch durch das Tuch getrennt. Er rieb, sanft, aber bestimmt. Ich konnte spüren, wie ich langsam feucht wurde und mein Saft aus mir in das Tuch floss. Ob er noch schlief oder bereits wach war, traute ich nicht mal zu erahnen. Ich traute mich kaum aufzublicken. Unter mir regte sich etwas. Etwas. Ich konnte spüren, wie sich sein Glied langsam aufrichtete. Das war sie wieder, meine Panik. Ich versuchte wieder tief durchzuatmen. Vielleicht würde meine Angst wieder mal einfach so verfliegen? Er regte sich wieder und unter mir regte sich sein geschwollener Schaft. Nun wagte ich doch aufzublicken. Ich blickte in ein sanftes Gesicht mit wunderschönen hellblauen Augen. Sehr ungewöhnlich seine Haare und auch seine Haut waren ziemlich dunkel. Er lächelte mich an und zog mich ein wenig zu sich hoch, um mir dann einen Kuss aufdrücken zu wollen. Ein langer Kuss. Ich konnte seine Barthaare in meinem Gesicht spüren. Viel zu spät versuchte ich mich dagegen zu wehren. Unter sanfter Gewalt drängte er seine mächtige Zunge in meinem Mund. Mir blieb wieder die Luft weg. In dem Moment als ich mich seinem Kuss gänzlich ergab, spürte ich, wie er seinen harten Schwanz langsam in mich einzuführen versuchte. Seine Zunge glitt aus meinem Mund und er drehte seinen Kopf, um mir im selben Augenblick in meinen Hals zu beißen. Ich stöhnte schmerzvoll auf und auch er lies einen genussvollen Ton aus seiner Kehle entweichen. Ein weiterer Vorstoß seinerseits gelang ihm nur halb und wurde von einem kurzen Schrei meinerseits gestoppt. Durch meinen Unterleib war ein stechender Schmerz geschossen. Er lies aber keineswegs von mir ab. Behutsam versuchte er nun in langsamen Wellenbewegungen seines Unterkörpers seine Männlichkeit weiter in mich hinein zu zwängen. Ich atmete schwer. Er suchte mit seinen Händen meinen nackten Leib ab, zog das Tuch nun doch von meinem Körper, damit er sich mit beiden Händen frei bewegen konnte. Mit seinem Unterarm war er von der Taille gerutscht und presste nun mein Gesäß ihm entgegen. Mit sanfter Gewalt drängte er meine Beine auseinander und spielte an meinen Loch, ohne sich aber von seinem Ziel abzubringen zu lassen, sein Gemächt mir vollständig in den Leib zu rammen. Meine Enge lies ihn langsam ungeduldig werden. Er schob meinen Körper auf den Rücken und im selben Moment lag er auch schon auf mir und trieb weiter seinen enormen Schaft in mich hinein. Er stützte sich nicht mit seinem vollen Gewicht auf meinen Körper. Sonst hätte er mich wahrscheinlich unter sich zerquetscht. Tränen liefen aus meinen Augen, bevor ich sie schloss. Ich hoffte inständig, dass er es nicht bemerkt hatte. Seine unerbittlichen Stöße wurden langsamer. Er nahm mein Gesicht in seine großen Hände und rieb mir dir Tränen von den Schläfen. Mit sanften Küssen trocknete er meine Augen, bis ich sie wieder öffnete. Dann küssten wir uns. Leidenschaftlich. Seine Stöße wurde wieder kräftiger. Ich stöhnte lustvoll auf. Weil. Eben weil, es begann mir zu gefallen. Er arbeitete in mir wie der Pflug in der Ackerfurche. Mein Stöhnen wurde immer lauter, bis er mir irgendwann den Mund zu hielt, um mir seinen mächtigen Speer noch ein letztes Mal in den Leid zu stoßen. Stöhnend brach er über meinen Brüsten zusammen und spritzte seinen Samen ohne Unterlass in mich hinein, so dass es mir bereits wieder hinaus floss, als er noch immer halb erschlafft in mir steckte. Ich konnte seinen Schwanz immer noch in mir spüren, pulsierend und zuckend. Auch mein Körper zuckte unkontrolliert unter ihm. Er bewegte sich weiter, durch mein erregtes Zucken erneut angespornt….

Am Hohlweg oder von Birnen und Bergen

Am Hohlweg oder von Birnen und Bergen

Sie hastete schnellen Schrittes den Weg zur Burg hinauf. An jedem Arm trug sie einen Korb voll mit Birnen. Und um die Last besser zu verteilen, hatte sie die Körbe in ihre Taille gestemmt.

Die Sonne war bereits untergegangen und ein kühler Wind pfiff ihr die Haare ins Gesicht. Ihre blonden Zöpfe waren nach der vielen Arbeit ziemlich zerzaust. Die Herrin wird sie schimpfen, wenn sie so zerzaust oben ankam. Aber was sollte sie machen, sie konnte sich ja schlecht im Obstgarten die Haare kämen. Mal ganz davon abgesehen, dass sie gar keinen eigenen Kamm hatte.

Die Körbe waren ganz schön schwer, dennoch lief sie hastig den steinigen, steilen Weg hinauf. Sie hätte schon längst damit in der Küche sein müssen. Da wird die Köchin auch noch mit ihr schimpfen. Es war schon ein hartes Los auf Gedeih und Verderb der Herrschaften und ihrer Launen da oben ausgeliefert zu sein. Da half alles nichts, sie war doch nur eine einfache Magd.

Morgen war doch der große Empfang und die königliche Hoheit sollte mit allerlei süßen Köstlichkeiten aus den Obstgärten rund ums Schloss verwöhnt werden. Sie war heute bereits dutzende Male mit Körben, voll allerlei Obst und Gemüse, den Burgberg hinauf gelaufen, während in der Küche schon fleißig gebacken und gekocht wurde.

Der Weg war von beiden Seiten mit knorrigen alten Bäumen gesäumt. Der Wind ging nun stärker und die alten Äste krachten nun bedrohlich über ihrem Kopf. Sie blickte angstvoll nach oben. Die Baumkronen der Alleebäume berührten sich weit über ihr. Sie war schon am Hohlweg angekommen. Das steilste Wegstück stand ihr noch bevor und um so steiler der Berg um so schwerer ging ihr Atem.

Dunst und Rauch vom Wind aufgewirbelt, sank durch die Wipfeldecke des Hohlwegs zu ihr herab. Mit pochenden Herzen schritt sie weiter hinauf und versuchte nicht weiter auf die Bäume zu achten.

An der nächsten Biegung kam sie ins Straucheln und sie wäre beinahe gestürzt, wenn sie nicht beide Körbe am hüfthohen Rand des Weges abgestützt hätte. Sie blickte nach oben auf einen gespaltenen Baum. Das Loch in diesem Baum starrte sie schier an. Der Wind pfiff hindurch und machte ein unheimliches Geräusch. Sie bekam es mit der Angst zu tun, packte beide Körbe wieder fest an ihre Hüfte und rannte weiter nach oben. Die Bäume schienen ihr nachzustarren und die verwachsenen Risse in den Stämmen kamen ihr so vor, wie die aufgerissenen Mäuler wilder Tiere. Sie schrien ihr förmlich entgegen, sie beobachteten sie nun von allen Seiten. Ihr Atem wurde immer lauter und ihr Herz pochte so laut in ihrer Brust, dass sie fast keine Geräusche mehr rings um sich herum mehr wahrnahm.

Wie ein gehetztes Reh blickte sie zurück auf den Weg und konnte große Schatten erkennen. Die Schatten kamen auf sie zu. Sie rannte weiter und kam wieder ins Straucheln und beim Versuch nicht zu Fallen, fielen ihr ein paar Birnen aus dem Korb und kullerten den Hang hinunter.

Sie zögerte kurz und blickte nochmal den Berg hinab, da waren keine Schatten zu erkennen. Da hatte ihr ihre Angst wohl einen Streich gespielt. Hastig stellte sie die Körbe ab und rannte den Birnen hinterher. Ungeschickt klaubte sie die unrunden Ausreißer auf und sammelte sie in ihrer Schürze. Als sie die letzte Birne aufheben wollte, drang ein Klappern an ihr Ohr. Vor Schreck zog sie ihre Schürze bis zu ihren Brüsten hoch und richtete sich blitzartig auf. Ein dumpfer Schlag. Sie muss beim Aufstehen gegen etwas gestoßen sein und just in dem Moment kam sie wieder ins Straucheln.

‚Na, hübsches Täubchen, was haben wir denn da?‘ ertönte eine kratzige Stimme.

Im Taumeln erkannte sie eine Gestalt in Rüstung hinter sich. Sie drückte die Birnen in ihrer Schürze noch fester an ihren Körper, lies sich in einer geschickten Bewegung fallen und rollte sich auf die Seite, um gleich wieder auf zuspringen und weiter nach oben zu hasten.

Sie konnte Gelächter hören und das Geklapper von Rüstungen im schnellen Lauf. Panisch lief sie weiter, bis sie im vollen Lauf  jäh gepackt wurde. Im nächsten Augenblick wurde sie in die Höhe gerissen. Sie strampelte um ihr Leben und schrie aus Leibeskräften. Ihr Angreifer versuchte ihr den Mund zuzuhalten, verlor dabei das Gleichgewicht und taumelte mit ihr zusammen zu Boden, bis sie beide vom senkrechten Waldboden des Hohlweges unsanft gestoppt wurden.

Die Birnen in ihrer Schürze waren unter dem Gewicht ihres Angreifers zerquetscht worden und der Saft der reifen Früchte drang durch ihr Mieder, ran ihr unter dem Gewand am Körper hinab und tropfte nun auf den Weg.

Ihr Angreifer hatte sie an ihren Zöpfen gepackt und riss sie hoch. Ein Schlag in ihr Gesicht lies ihre Sinne für einen Moment lang schwinden. Er riss sich den Helm vom Kopf und lies sein Schild kraftvoll auf den Weg fallen. Obwohl er in der Dämmerung wahrscheinlich nicht viel sehen konnte, machte er sich genussvoll an ihrer Kleidung zu schaffen. Er griff sich einen Überrest einer der Birnen und führte ihn zum Mund. Laut schmatzend befingerte er sie grob und versuchte unter ihr Mieder zu gelangen. Er ließ kurz von ihrem reglosen Körper ab, um sich auch seine Handschuhe auszuziehen.

Sie kam erst wieder zu sich, als sie den Stoff ihrer Röcke reißen hörte. Mit weit aufgerissenen Augen setzte sie zum Schreien an, doch bevor auch nur ein Ton über ihre Lippen kam, presste er schon seine Hand auf ihr Gesicht. Birnenbrei drang in ihren Mund. Mit der anderen Hand machte er sich an seinem Gürtel zu schaffen. Sie kniff ihre Augen zusammen, da ihre Tränen in ihren Augen brannten. Ein Zucken schoss durch ihren Körper, als sie kalten Stahl an ihrem Hals spürte.

‚Noch ein Mucks und ich schlitz‘ dir die Kehle auf.‘ krächzte er wieder.

Die Hand weiter auf ihren Mund gepresst, schnitt er ihr Mieder auf und riss es ihr vom Leib. Dann erst nahm er die Hand von ihrem Gesicht. Sie wollte sich wehren, bemerkte aber erst jetzt, dass sich ihre Arme hinter ihrem Rücken befanden und durch das Gewicht beider Körper gegen die senkrechte Wegbegrenzung gedrückt wurden. Wieder hörte sie Stoff reißen und spürte den kalten Wind auf ihrer nackten Haut. Ein weiteres Klappern verriet ihr, dass er sich wohl eines weiteren Rüstteils entledigt haben musste. Stöhnend leckte er ihr den Birnenbrei vom Bauch und knete grob ihre nackten Brüste. Wieder machte er sich an seinem Gürtel zu schaffen und wühlte gleichzeitig zwischen den Überresten ihrer Röcke umher. Sie bekam ihren schmutzigen Rocksaum ins Gesicht geworfen, atmete ungewollt Staub und Dreck ein und röchelte unter ihrem Rock. Mit grober Gewalt drückte er ihre Schenkel auseinander, schob seine Hüften zwischen ihre Beine, während sie blind und bewegungsunfähig nicht mal die Möglichkeit hatte sich zu wehren. Was am Ende vielleicht sogar besser war,  es würde ihr wahrscheinlich die Schmerzen ersparen, wenn sie versuchte sich zu entspannen.

Ungeschickt aber zielstrebig verschmierte er hastig mit einer Hand den Birnenbrei zwischen ihren Beinen und fingerte dabei fahrig in ihr Allerheiligstes. Der Versuch sich zu entspannen, war wie weggefegt und sie bäumte sich auf, versuchte sich irgendwie zu wehren. Dieser Versuch wurde ebenfalls im Keim erstickt, als er mit einem Ruck in sie eindrang. Ein unglaublicher Schmerz durchschoss ihren Körper. Sie versuchte so viel Luft wie möglich in ihre Lungen zu saugen, damit sie laut schreien konnte, vielleicht hörte sie ja jemand. Er stützte sich jedoch mit dem Unterarm auf ihr ab, quer über Brust und Hals und stieß so heftig nach, dass ihr die Luft vollends weg blieb. Niemand würde sie hören, weil ihre Stimme nun gänzlich versagte. Der Rock rutschte ihr vom Gesicht und im selben Augenblick drang seine Zunge in ihren Mund. Sein Geifer ran ihr ins Gesicht und sie konnte seinen schalen Atem riechen. Sie musste damit kämpfen, sich nicht auf der Stelle übergeben zu müssen.

Mit heftigen Stößen bohrte er wieder und immer wieder seinen Schaft in ihren Leib und flüsterte ihr gotteslästerliche Perversitäten in ihr Ohr. Er biss sie in den Hals, besudelte sie überall mit seiner stinkenden Zunge und trieb weiter seine geschwollene Männlichkeit tief in sie hinein, bis er unkontrolliert zuckend über ihren Brüsten zusammenbrach und seinen Samen in sie entleerte.

Kampfeslärm drang an ihre Ohren. Blitzschnell erhob er sich von ihren Brüsten, zog seinen schlafferwerdenden Schniedel aus ihrer Pforte und eilte nach oben zur Burg. Brandgeruch kroch in ihre Nase, sie schluckte einen Schuchzer hinunter und versuchte sich mit einer ungeschickten Handbewegung die Tränen und seinen Geifer aus dem Gesicht zu wischen. Zitternd versuchte sie sich aufzusetzen und erblickte durch den Feuerschein erhellt, unweit von ihr die beiden Körbe mit den Birnen stehen.

Langsam rappelte sie sich auf und wankte zu ihren Körben, wo sie dann lautlos in sich zusammensackte.

Ruf des Feuers

Ruf des Feuers
Ich stehe im flackernden Licht. Reglos. Lautlos. Der Schweiß läuft mir den ganzen Körper herab. Die Hitze ist unerträglich. Kein kühles Lüftchen erfrischt mein Gemüt. Die Sonne ist bereits seit langem unter gegangen. Die Dunkelheit beginnt mich zu umfangen, aber die nächtliche Kühle lässt auf sich warten. Es ist alles still, nichts regt sich in mir. Nur alles um mich herum scheint in Bewegung zu sein. Schwindelerregend dreht sich alles um mich herum. Nur ich nicht. Ich stehe starr und still da und verharre wie gelähmt, unfähig mich zu bewegen. Das Feuer tanzt um mich herum. Der Ton dringt zurück in mein Ohr. Stimmengewirr. Bierseelige Unterhaltungen. Ein Summen. Irgendjemand singt in der Ferne ein Lied. Gewaltige Trommelschläge. Die Worte verlieren sich in der Menge, nur die Melodie dringt tief in mein Herz. In diesem Moment wird mir bewusst, dass ich mich um mich selbst bewege und alles andere um mich herum still steht. Das Feuer tanzt um mich herum, weil ich damit spiele. Nein. Das Feuer spielt mit mir und es nimmt mich in Besitz und macht mich ihm Untertan. Ich kämpfe mich frei. Es wird bei einem Versuch bleiben. Die Flammen umfangen mich und holen mich zurück in den Brennpunkt. Ich bäume noch einmal auf, ein letztes Ankämpfen gegen die Hitze und das Feuer. Plötzlich gehen die Flammen zurück, so wie sie gekommen waren. Alles ist dunkel. Ich stehe schweißgebadet in mitten einer Menschenmenge, die sich langsam auflöst. Ein zarter Windhauch kühlt meine Haut und meine Nackenhaare stellen sich auf. Die Nacht umfängt mich nun voll und ganz. Ich kann die Melodie nicht mehr hören, aber in meinem Herzen hallt sie nach. Das Feuer beherrscht mich noch immer, auch wenn es längst erloschen scheint. Ich komme nicht davon los, bin aber doch frei. Frei, wie der Wind. Doch begebe ich mich wieder in seine Fänge, wenn die Dämmerung über einen neuen Tag hereinbricht. Nachts ruft das Feuer wieder nach mir. Es verlangt nach mir und ich gebe untertänigst dem Verlangen nach. Ich entzünde wieder die Flammen und zeigen allen, wie es in mir brennt.

Bitte Bildlich vorstellen 2.0

Bitte Bildlich vorstellen – Kein Fehler in der Matrix oder warum Haare kein Lambada tanzen sollten…und warum es so unabdinglich ist immer eine Axt dabei zu haben.


Also, stellt dir vor, du wärst eine total scharfe Frau (So eine Frau, wie du eh schon bist oder so eine Frau, wie du sie auch schon immer hättest ficken wollen!) und du hast gerade mittelmäßig schlechten Geschlechtsverkehr mit einem Mann (an dessen Namen du dich später nie erinnern wirst) in der Missionarsstellung und der Geschlechtsverkehr ist dermaßen grottenschlecht (dass sich alle Grottenolme dieser Welt die flache Hand auf die Stirn schlagend und protestgrunzend laut ausschreien würden….) …also die 3 1/2 Minuten sind noch nicht vorbei und die Performance des Mannes wird auch nicht besser, aber es wird dir langsam richtig langweilig. Einen Gähner unterdrückend suchst du ganz verzweifelt nach der Fernbedienung, weil du keine Holzdeckenlamellen an deiner Zimmerdecke hast, vielleicht ist das Fernsehprogramm ja besser…
Die Fernbedienung scheint nicht im Bett zu sein und so schaust du über die Schulter des Mannes, der sich da auf dir so hilflos abmüht und dann gefriert das folgende Bild ein: Wie in einer Comicverfilmung kommt das Standbild blitzartig näher und schnellt wieder zurück und kommt näher, einen Schrei unterdrückend schießen dir mehrere Gedankenblitze durch deinen Kopf… aber die Fenster sind doch geschlossen…eine Klimaanlage und/oder einen Ventilator hast du doch gar nicht…die Kerzen flackern doch auch nicht…also kann faktisch kein Wind in deinem Schlafzimmer sein…und warum kommst du dir vor wie in einer Comicverfilmung… und wo zum Teufel ist die verfickte Fernbedienung…du schreckst von dem Standbild in deinem Kopf geistig auf, weil sich dieses Standbild irgendwie doch bewegt…das kann nur ein Fehler in der Matrix sein…(Die lustige Handbewegung dazu kann ich leider nicht beschreiben… Bildmaterial folgt!) ….auf dem Rücken tanzen abermillionen schwarze ekeliggekräuselte Rückenschamhaare aufgeregt wie junge Hunde Lambada und schauen dich alle gleichzeitig geilgrinsend an…und da, was ist das, du siehst deine Fernbedienung auf dem DVD-Player liegen…Welcher Depp hat den die Fernbedienung auf den DVD-Player gelegt. Da könnte dir fast nur noch eine Axt weiter helfen…Alles dreht sich um dich, aber das Standbild bleibt in deinem Hirn wie Eingebrannt haften….Bitte kein Fehler in der Matrix – Kein Fehler in der Matrix – Kein Fehler in der Matrix…du wachst auf…

du schreckst aus diesem Alptraum hoch und dein Fernseher läuft….du hörst aus der Dusche ‚Kann ich dein Duschgel benutzen…..?‘ Neben deiner Hand liegen alle deine Fernbedienungen, du fällst aufs Kissen zurück und neben dir lächelt dich ein, der Dusche entkommendes,schwarzes ekeliggekräuseltes Rückenschamhaar geilgrinsend an und tanzt wie ein aufgeregter junger Hund Lambada….

Alle Fenster sind geschlossen….

Mein persönlicher Vorhof zur Hölle

Mein persönlicher Vorhof zur Hölle

Ich dachte lange Zeit immer mein Büro wäre der Vorhof zur Hölle, da es in meinem Büro so gefühlte 40 Grad hat, schon in der Früh, auch wenn ich mal um 8 Uhr morgen kommen würde. Nur unter großer Anstrengung und Zuhilfenahme meiner Jalousien kriege ich die Temperatur auf gefühlte 30 Grad, damit ich halbwegs konzentriert arbeiten kann. Meine Kollegen nennen mein Zimmer immer die Dunkelkammer. Ja, in der Dunkelkammer sitzt ein Punk und schwitzt und hat meist seltsame Gedanken dabei. Der Versuch mein Büro in eine Sauna umzufunktionieren, scheiterte an der Prüderie meines Amtes und ‚Ich will eigentlich keinen meiner Kollegen nackt sehen!‘ und das beruht wahrscheinlich auf Gegenseitigkeit.

Dann war ich dieses Wochenende unterwegs und habe festgestellt, dass zeitweise mein Auto der Vorhof zur Hölle wäre. In meinem Auto hatte es gefühlte 60 Grad und meine Klimaanlage war dieses Wochenende schwer am Kämpfen und hat bestimmt ganz schön viel die Umwelt geschädigt dabei. Hm.

Nach einer Feuershow, die dem Vorhof zu Hölle sehr nahe kam, kamen wir in die Wohnung unseres Managers und haben dort zu viert auf dem Sofa geschlafen. (Wie? Dazu werde ich mich nicht äußern! Aber wenn ich einen Penis hätte, hätte ich sie alle…!)

Als ich am Morgen dann völlig dehydriert erwachte, war mir klar, dass das ganze Pilgern nichts gebracht hatte. Ich war in der Hölle aufgewacht und die 3 Mädels waren durch meine Sünden gleich mit in den Schlund der Hölle gezogen worden. Hm.

In der Früh noch, nach gefühlten 3 Stunden Schlaf, ab nach Kaltenberg. Gut, die Arena in Kaltenberg ist, wenn es nicht gerade regnet, wahrlich der Vorhof zur Hölle, aber dort spricht man nur französisch und gerade wegen dem komme ich ja in die Hölle. Und dabei kann ich noch nicht mal französisch sprechen. Hm. Meine Flucht auf unsere Filmpremiere verschaffte nur mäßig für Abkühlung.

Ich kam alleine, sah und lachte und wurde nicht nur einmal vor den Kopf gestoßen. Warum immer ich? Und dann doch nicht? Mich beschäftigt das schon seit ein paar Wochen bei den verschiedensten Begebenheiten, warum ich nicht, aber bei anderen schon. Ich wusste ja schon, dass Mann mit dem Hofnarren keinen Spaß haben kann und dass Mann mit mir noch nicht mal ins Kino gehen kann. Außerdem könnte ja was besseres daherkommen. Und ich dachte schon, mich könnte gar nichts mehr schockieren. Aber das Universum versucht zur Zeit immer nochmal einen drauf zu setzen. Aber mir war schon fast klar, dass ich mich nicht mal bei Ebay versteigern kann, weil mich wahrscheinlich keiner will. Wenn sogar eine Lesbe einen Mann fürs Leben findet… warum kann ich dass nicht? Meine Frage wurde vom Universum auch gleich beantwortet. Nein es liegt nicht daran, dass an mir mittlerweile ein echter Komiker verloren gegangen ist, auch nicht dass ich augenscheinlich laufe wie ein Mädchen. Jetzt kommts. Meine Anmachen scheinen den Traummännern in meiner Welt wohl kaum bemerkbar geworden zu sein. Komischer Satz, aber wie willste das auch formulieren, was ich kaum zu verstehen vermag. Hm. Und dabei wird mir immer nachgesagt, dass ich mindestens schon ‚weiß Gott wie viele‘ Männer vergewaltigt hätte und/oder dass meine Titten kleine Kinder fressen würden. Das gebrochene Herzen stiefeln so vielen Menschen Spaß zu machen scheint. Hm. Ich frage mich im Moment, was nach Verzweiflung noch kommen wird. Verbitterung! Hm. Oh, ich war ein wenig abgeschwiffen…

Als ich dann natürlich alleine wieder ging und in meinen Wagen stieg, mich gefühlte 70 Grad und ein flüssiges Balisto begrüßten, fuhr ich umweglich nach Hause.

Zuhause, gefühlte 90 Grad in meinem begehbaren Kleiderschrank. Kleine rote Teufel tanzen um meinem Kopf. Ich muss unbedingt irgendwo hinziehen, wo es -4 Grad hat und wo es am Besten noch schneit, dass ist glaub ich dass einzige, was helfen könnte.

Wenn ich jetzt schon den Vorhof zur Hölle auf Erden lebe, was hält dann noch die Hölle für mich bereit. Ich will es ehrlich nicht erleben.

Liebes Tagebuch Teil 3.1

Liebes Tagebuch Teil 3.1 (eine moralische Fortsetzung)

Wo warst du denn die letzten 2 Tage? Das geht dich mal gar nichts an! Ich bin auf meiner Blumenwiese gesessen und habe gewartet. Hey, wer ist hier dein Tagebuch? Hm! Ich habe gewartet, aber es kam niemand. Was hm? Wie war dein Date…ähm…deine Dates? Ich hasse Fußball. Das Rehkitz war auch nicht mehr da. Du lenkst ab! Ich lenk überhaupt nicht ab! Als hätte er es nicht schon vorher gewusst, dass Fußball ist. Wie er is nich gekommen? Beide! Kann Mann eigentlich nicht in den Terminkalender schauen, bevor Mann ein Date ausmacht. Wie beide? Alle! Und das dritte Date habe ich abgesagt, weil es ja auch wirklich moralisch völlig verwerflich gewesen wäre, drei Dates mit drei verschiedenen Männern in einer Woche gehabt zu haben. Sag mal, heulst du jetzt? Nein, ich bin sauer darüber, dass ich auch nur ein Bisschen daran geglaubt hatte, dass mal irgendwas klappen könnte. Ich geh jetzt was Schönes kaputt machen…

Hey, was machst du denn mit dem Benzinkanister…Hallo…Hallo… Das ist nicht lustig…. Komm schon… da kann doch jetzt die wunderschöne Blumenwiese nichts dafür! (Türknallen!)

Ende

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

Teach me tiger

Teach me tiger

‚Willkommen zurück aus der Werbepause. Das Pro7 Turmspringen hier aus der Olympia-Schwimmhalle…‘

Man sieht einen Bildschwenk über die Schwimmbecken hin zu den kleinen Aufwärmbecken, in dem die Promis vor uns nach dem Start sitzen und Promiplantschen zelebrieren. Der Moderator labert weiter belangloses Zeug.

Man sieht einen farbigen Mann an einer blonden Pro7-Moderatorin (Blondie No. 1) herum schrauben, eine zweite blonde Pro7-Moderatorin (Blondie No. 2) sitzt daneben und kuckt doof aus der knappen Wäsche. Der Kommentator redet munter weiter und macht diese billige Grapschattacke zum Sportereignis des Jahres.

‚Tiger W., hier links im Bild, legt die Hand an Blondie No. 1, sie täuscht an und taucht ab. Hier nochmal in der Zeitlupe eine zweifache Arielle würd ich mal sagen, mit einem versuchten Tritt in Tigers Familienjuwelen. Jetzt kommt Blondie No. 2 ins Spiel. Sie haut dem Tiger W. eine mächtige Breitseite mit dem Schwimmreifen mitten ins Gesicht. Was macht er da. Gibt er auf? Nein. Er lässt sich nicht unterkriegen. Das ist echter Sportsgeist. Er hantiert an seiner Badehose. Blondie No. 1 ist mit dem Rücken zum Gegner wieder aufgetaucht und kann gar nicht sehen, was der Tiger da hinter ihrem Rücken zu treiben anstrebt. Blondie No. 2 reißt die Augen und den Mund weit auf. Leider kann man ihre Wiederworte nicht hören. Der Tiger packt seinen …ähm… wirklich enormen Penis aus. Und ich glaube erkennen zu können, dass er sich vor laufender Kamera Einen runterholt. Es ist wirklich unfassbar, wenn ich es nicht mit meinen eigenen Augen sehen würde… Das gab es ja noch nie im Deutschen Fernsehen. Mit einer Hand wedelt er sich einen von der Riesenpalme und mit der anderen Hand versucht er noch immer nach dem Hinterteil von Blondie No. 1 zu grapschen. Das nenn ich mal hartnäckig. Aber die Gesichter der beiden Damen lassen uns nur unschwer erkennen, dass sie nicht gerade begeistert über die Besamungsversuche zu sein scheinen. Halt, jetzt kommt es zum Höhepunkt, er spritzt in einer gewaltigen Fontäne über den Rücken von Blondie No. 1. Ich kann ihr kreischen bis in meine Kabine hören. Er schwenkt sein Ding zur Seite und spritzt Blondie No. 2 volle Sahne in den offenen Mund. Sie verschluckt sich und beginnt panisch nach Luft zu ringen. Der Tiger spitzt munter wedelnd weiter und spitzt sich selbst auch noch in den Mund und freut sich sichtlich über seinen Erfolg…‘

Ich wache auf und denke schon ich bin total bescheuert. Mein Fernseher läuft und es läuft RTL. Ich brauche eine geschlagene Stunde um zu verstehen, was ich da für eine Scheiße geträumt habe. Ich habe meinen Arzt angerufen, wegen einer ganz anderen Geschichte und habe ihm von diesem Traum erzählt, er verschrieb mir Dinge, die ich in meiner momentanen Verfassung gar nicht durchstehen würde.

Den ganzen Tag versuche ich den Traum zu vergessen, ertappe mich aber kurze Zeit später, wie ich nach Tiger Woods google und obwohl mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich bewusst war, wie der Typ eigentlich wirklich aussieht, hat mein Unterbewusstsein wirklich ganze Arbeit geleistet. Der sieht auch genauso aus wie in meinem Traum. Krass. Vielleicht habe ich bei meinen Sexsucht-Recherchen ein Bisschen zu viel recherchiert. Hm. Aber ich wollte doch einen ganz tollen Artikel über Sexsucht schreiben und dann kommt mir mein Unterbewusstsein wieder mal zuvor. Hm. Ich habe den ganzen Tag noch einen Ohrwurm und summe den ganzen Tag ‚Teach me Tiger‚ …wah wah wah wah wah…

Und ich überlege mir gerade wie der nächste Tag bei Pro7 aussehen wird, wenn das nun wirklich passiert wäre. Galileo würde endlich aufklären, ob Frau in einem Zuber schwanger werden kann oder nicht. Und wie bei Galileo es halt so ist, wird diese Frage wohl nie geklärt werden.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass Frau mit Tiger Woods und / oder Chuck Norris im Badezuber (oder Wirlpool) auf jeden Fall schwanger werden muss, auch wenn einer der männlichen Beleidigten irgendwann vielleicht keine Prostata mehr haben würde. Hm.

Neulich auf einer Familienfeier

Neulich auf einer Familienfeier – Der Opa erklärt die Wunderwelt der Sexualität.

Wir feiern den Geburtstag meiner Mutter und es i(s)st das übliche abendliche Fressgelage in meinem Elternhaus. Alle sind mehr oder weniger gut drauf.

Irgendwann fragt meine Nichte (16 ¾): ‚Was ist denn die Prostata?‘ (Es war zumindest nicht völlig aus dem Zusammenhang gegriffen. Ich weiß nur nicht mehr ganz so genau, wer damit angefangen hat, wahrscheinlich war es ich. Ist ja im Nachhinein auch egal.)

Ich war völlig entrüstet, dass die Jugend heutzutage so was nicht in der Schule im Sexualunterricht lernt. Nicht das ich sowas in der Schule gelernt hätte. Meine Schwester guckt meinen Schwager an, so quasi, er solle es doch mal schnell erklären. Er macht eine abweisende Handbewegung und guckt meinen Vater an. Meine Mutter hatte sich vor lachen fast verschluckt, meiner Nichte ist in dem Moment mal wieder klar geworden, wie peinlich wir manchmal sein können.

Also, der Opa erklärt die Wunderwelt der Sexualität:

‚Die Prostata ist dazu da, dass Mann sich beim Abspritzen nicht in die Blase wichst.‘

Mein Vater hatte sich etwas gewählter ausgedrückt und meine Nichte hatte mittlerweile einen hochroten Kopf bekommen und vergräbt ihr Gesicht in irgendwas.

‚Deshalb hat Mann bei einer geschwollenen Prostata auch Probleme beim Pinkeln!‘

Nachdem unsere Familie, was die peinliche Themen angeht, schon sehr einmalig ist, spinnen wir diese Theorie natürlich weiter.

Wir werden von meiner Schwester darüber informiert, welcher ihrer Arbeitskollegen auch Probleme beim Wasserlassen habe. Wir sind übrigens noch bei Hauptspeise. Meine Mutter hat jetzt auch schon einen roten Kopf, aber vor Lachen.

‚Also, wenn Mann die Prostata nicht mehr hat, dann würde Mann sich quasi beim Abspritzen in die Blase wichsen!‘

Alle nicken.

‚Dann bräuchte Mann seine Frau nach dem Abspitzen ja eigentlich nur Anpinkeln, dann könnte Mann ja noch auf eine ziemlich natürliche Weise Kinder kriegen.‘

Alle lachen. Meinem Schwager ist das Gespräch mittlerweile auch irgendwie peinlich. Meine Schwester informiert uns darüber, dass in der GALA stehen würde, welche Promis alle keine Prostata mehr hätten und wo es aber trotzdem noch ginge, also nur nicht mehr mit dem Abspritzen. Da käme dann nur noch heiße Luft. Aber dieses Problem hätten wir ja jetzt auch schon gelöst.

Ich bin ehrlich entsetzt, dass meine Schwester die GALA liest. Sie redet sich raus, dass die Omas die immer im Wartezimmer liegen lassen.

Dann meine ich gespielt erschrocken: ‚Wenn jetzt einer mit einer verlustig gegangenen Prostata in den Zuber pinkelt, dann kann ich ja doch im Zuber schwanger werden!‘

Und das alles vor dem Nachtisch.

Ich lasse das Thema ja natürlich nicht auf mir sitzen und lese den Prostata-Artikel bei Wikipedia. Ich kapiere nur mäßig was ich da gelesen habe und beschließe meinen Arzt anzurufen, dieser erklärt mir sehr ausführlich wie das nun wirklich funktioniert mit der Prostata. Aber das ist eine andere Geschichte…

Die Narrenkappe

Die Narrenkappe – keine gute Nachtgeschichte-

Der Hofnarr sitzt an seinem Tisch bei Kerzenschein. Auf seinem Haupt die Narrenkappe.

Ein Gedicht zu schreiben, es vorzutragen, alle zum Lachen zu bringen, wäre seine Professur.

‚Bloß was? Was! Mit was beginnen?‘

Die Nacht ist sein Freund, der Einzige, der ihm treu zu Seite steht. Dieser Freund umfängt ihn, sobald die Dämmerung über den Tag fällt. Das Dunkel nimmt ihn in seine Arme, Nacht für Nacht.

Der Rücken gebeugt.

Die Feder abgenutzt.

Die Tinte vertrocknet.

Die Narrenkappe tief ins Gesicht gezogen.

Die Ideen verlieren sich im Sand der Erinnerungen. Erinnerung an die Lacher und an die Freuden.

Gequälte Freuden.

Erzwungenes Lachen.

Lachen?

Ein Tropfen fällt auf das Blatt. Aus dem Wort verschwimmen die Buchstaben.

Aus dem Lachen wird ein ach…

‚Ach weh!‘

Die Muse ist dahin. Die Feder fällt auf den Boden. Ein dicker Klecks verläuft auf den schäbigen Holzdielen.

Erst nach den ersten Sonnenstrahlen, die seine Kammer erleuchten würden, hätte man erkennen können, dass der Klecks blutrot gewesen war.

Den Narren fand man erst am Abend. Als er nicht zur allabendlichen Lachnummer erschienen war.

Das Herz durchbohrt.

Ein Lächeln auf dem Gesicht.

Sein Spiegel zerbrochen.

Seine Narrenkappe war ihm vom Kopf gerutscht.

Da liegt sie auf dem schäbigen Dielenboden.

So endet diese Geschichte mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weil irgendjemand seine Narrenkappe aufheben wird und vielleicht darin den Humor des Narren wieder finden möge, auf das sein Spiel von vorne beginne…

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