Am Hohlweg oder von Birnen und Bergen

Am Hohlweg oder von Birnen und Bergen

Sie hastete schnellen Schrittes den Weg zur Burg hinauf. An jedem Arm trug sie einen Korb voll mit Birnen. Und um die Last besser zu verteilen, hatte sie die Körbe in ihre Taille gestemmt.

Die Sonne war bereits untergegangen und ein kühler Wind pfiff ihr die Haare ins Gesicht. Ihre blonden Zöpfe waren nach der vielen Arbeit ziemlich zerzaust. Die Herrin wird sie schimpfen, wenn sie so zerzaust oben ankam. Aber was sollte sie machen, sie konnte sich ja schlecht im Obstgarten die Haare kämen. Mal ganz davon abgesehen, dass sie gar keinen eigenen Kamm hatte.

Die Körbe waren ganz schön schwer, dennoch lief sie hastig den steinigen, steilen Weg hinauf. Sie hätte schon längst damit in der Küche sein müssen. Da wird die Köchin auch noch mit ihr schimpfen. Es war schon ein hartes Los auf Gedeih und Verderb der Herrschaften und ihrer Launen da oben ausgeliefert zu sein. Da half alles nichts, sie war doch nur eine einfache Magd.

Morgen war doch der große Empfang und die königliche Hoheit sollte mit allerlei süßen Köstlichkeiten aus den Obstgärten rund ums Schloss verwöhnt werden. Sie war heute bereits dutzende Male mit Körben, voll allerlei Obst und Gemüse, den Burgberg hinauf gelaufen, während in der Küche schon fleißig gebacken und gekocht wurde.

Der Weg war von beiden Seiten mit knorrigen alten Bäumen gesäumt. Der Wind ging nun stärker und die alten Äste krachten nun bedrohlich über ihrem Kopf. Sie blickte angstvoll nach oben. Die Baumkronen der Alleebäume berührten sich weit über ihr. Sie war schon am Hohlweg angekommen. Das steilste Wegstück stand ihr noch bevor und um so steiler der Berg um so schwerer ging ihr Atem.

Dunst und Rauch vom Wind aufgewirbelt, sank durch die Wipfeldecke des Hohlwegs zu ihr herab. Mit pochenden Herzen schritt sie weiter hinauf und versuchte nicht weiter auf die Bäume zu achten.

An der nächsten Biegung kam sie ins Straucheln und sie wäre beinahe gestürzt, wenn sie nicht beide Körbe am hüfthohen Rand des Weges abgestützt hätte. Sie blickte nach oben auf einen gespaltenen Baum. Das Loch in diesem Baum starrte sie schier an. Der Wind pfiff hindurch und machte ein unheimliches Geräusch. Sie bekam es mit der Angst zu tun, packte beide Körbe wieder fest an ihre Hüfte und rannte weiter nach oben. Die Bäume schienen ihr nachzustarren und die verwachsenen Risse in den Stämmen kamen ihr so vor, wie die aufgerissenen Mäuler wilder Tiere. Sie schrien ihr förmlich entgegen, sie beobachteten sie nun von allen Seiten. Ihr Atem wurde immer lauter und ihr Herz pochte so laut in ihrer Brust, dass sie fast keine Geräusche mehr rings um sich herum mehr wahrnahm.

Wie ein gehetztes Reh blickte sie zurück auf den Weg und konnte große Schatten erkennen. Die Schatten kamen auf sie zu. Sie rannte weiter und kam wieder ins Straucheln und beim Versuch nicht zu Fallen, fielen ihr ein paar Birnen aus dem Korb und kullerten den Hang hinunter.

Sie zögerte kurz und blickte nochmal den Berg hinab, da waren keine Schatten zu erkennen. Da hatte ihr ihre Angst wohl einen Streich gespielt. Hastig stellte sie die Körbe ab und rannte den Birnen hinterher. Ungeschickt klaubte sie die unrunden Ausreißer auf und sammelte sie in ihrer Schürze. Als sie die letzte Birne aufheben wollte, drang ein Klappern an ihr Ohr. Vor Schreck zog sie ihre Schürze bis zu ihren Brüsten hoch und richtete sich blitzartig auf. Ein dumpfer Schlag. Sie muss beim Aufstehen gegen etwas gestoßen sein und just in dem Moment kam sie wieder ins Straucheln.

‚Na, hübsches Täubchen, was haben wir denn da?‘ ertönte eine kratzige Stimme.

Im Taumeln erkannte sie eine Gestalt in Rüstung hinter sich. Sie drückte die Birnen in ihrer Schürze noch fester an ihren Körper, lies sich in einer geschickten Bewegung fallen und rollte sich auf die Seite, um gleich wieder auf zuspringen und weiter nach oben zu hasten.

Sie konnte Gelächter hören und das Geklapper von Rüstungen im schnellen Lauf. Panisch lief sie weiter, bis sie im vollen Lauf  jäh gepackt wurde. Im nächsten Augenblick wurde sie in die Höhe gerissen. Sie strampelte um ihr Leben und schrie aus Leibeskräften. Ihr Angreifer versuchte ihr den Mund zuzuhalten, verlor dabei das Gleichgewicht und taumelte mit ihr zusammen zu Boden, bis sie beide vom senkrechten Waldboden des Hohlweges unsanft gestoppt wurden.

Die Birnen in ihrer Schürze waren unter dem Gewicht ihres Angreifers zerquetscht worden und der Saft der reifen Früchte drang durch ihr Mieder, ran ihr unter dem Gewand am Körper hinab und tropfte nun auf den Weg.

Ihr Angreifer hatte sie an ihren Zöpfen gepackt und riss sie hoch. Ein Schlag in ihr Gesicht lies ihre Sinne für einen Moment lang schwinden. Er riss sich den Helm vom Kopf und lies sein Schild kraftvoll auf den Weg fallen. Obwohl er in der Dämmerung wahrscheinlich nicht viel sehen konnte, machte er sich genussvoll an ihrer Kleidung zu schaffen. Er griff sich einen Überrest einer der Birnen und führte ihn zum Mund. Laut schmatzend befingerte er sie grob und versuchte unter ihr Mieder zu gelangen. Er ließ kurz von ihrem reglosen Körper ab, um sich auch seine Handschuhe auszuziehen.

Sie kam erst wieder zu sich, als sie den Stoff ihrer Röcke reißen hörte. Mit weit aufgerissenen Augen setzte sie zum Schreien an, doch bevor auch nur ein Ton über ihre Lippen kam, presste er schon seine Hand auf ihr Gesicht. Birnenbrei drang in ihren Mund. Mit der anderen Hand machte er sich an seinem Gürtel zu schaffen. Sie kniff ihre Augen zusammen, da ihre Tränen in ihren Augen brannten. Ein Zucken schoss durch ihren Körper, als sie kalten Stahl an ihrem Hals spürte.

‚Noch ein Mucks und ich schlitz‘ dir die Kehle auf.‘ krächzte er wieder.

Die Hand weiter auf ihren Mund gepresst, schnitt er ihr Mieder auf und riss es ihr vom Leib. Dann erst nahm er die Hand von ihrem Gesicht. Sie wollte sich wehren, bemerkte aber erst jetzt, dass sich ihre Arme hinter ihrem Rücken befanden und durch das Gewicht beider Körper gegen die senkrechte Wegbegrenzung gedrückt wurden. Wieder hörte sie Stoff reißen und spürte den kalten Wind auf ihrer nackten Haut. Ein weiteres Klappern verriet ihr, dass er sich wohl eines weiteren Rüstteils entledigt haben musste. Stöhnend leckte er ihr den Birnenbrei vom Bauch und knete grob ihre nackten Brüste. Wieder machte er sich an seinem Gürtel zu schaffen und wühlte gleichzeitig zwischen den Überresten ihrer Röcke umher. Sie bekam ihren schmutzigen Rocksaum ins Gesicht geworfen, atmete ungewollt Staub und Dreck ein und röchelte unter ihrem Rock. Mit grober Gewalt drückte er ihre Schenkel auseinander, schob seine Hüften zwischen ihre Beine, während sie blind und bewegungsunfähig nicht mal die Möglichkeit hatte sich zu wehren. Was am Ende vielleicht sogar besser war,  es würde ihr wahrscheinlich die Schmerzen ersparen, wenn sie versuchte sich zu entspannen.

Ungeschickt aber zielstrebig verschmierte er hastig mit einer Hand den Birnenbrei zwischen ihren Beinen und fingerte dabei fahrig in ihr Allerheiligstes. Der Versuch sich zu entspannen, war wie weggefegt und sie bäumte sich auf, versuchte sich irgendwie zu wehren. Dieser Versuch wurde ebenfalls im Keim erstickt, als er mit einem Ruck in sie eindrang. Ein unglaublicher Schmerz durchschoss ihren Körper. Sie versuchte so viel Luft wie möglich in ihre Lungen zu saugen, damit sie laut schreien konnte, vielleicht hörte sie ja jemand. Er stützte sich jedoch mit dem Unterarm auf ihr ab, quer über Brust und Hals und stieß so heftig nach, dass ihr die Luft vollends weg blieb. Niemand würde sie hören, weil ihre Stimme nun gänzlich versagte. Der Rock rutschte ihr vom Gesicht und im selben Augenblick drang seine Zunge in ihren Mund. Sein Geifer ran ihr ins Gesicht und sie konnte seinen schalen Atem riechen. Sie musste damit kämpfen, sich nicht auf der Stelle übergeben zu müssen.

Mit heftigen Stößen bohrte er wieder und immer wieder seinen Schaft in ihren Leib und flüsterte ihr gotteslästerliche Perversitäten in ihr Ohr. Er biss sie in den Hals, besudelte sie überall mit seiner stinkenden Zunge und trieb weiter seine geschwollene Männlichkeit tief in sie hinein, bis er unkontrolliert zuckend über ihren Brüsten zusammenbrach und seinen Samen in sie entleerte.

Kampfeslärm drang an ihre Ohren. Blitzschnell erhob er sich von ihren Brüsten, zog seinen schlafferwerdenden Schniedel aus ihrer Pforte und eilte nach oben zur Burg. Brandgeruch kroch in ihre Nase, sie schluckte einen Schuchzer hinunter und versuchte sich mit einer ungeschickten Handbewegung die Tränen und seinen Geifer aus dem Gesicht zu wischen. Zitternd versuchte sie sich aufzusetzen und erblickte durch den Feuerschein erhellt, unweit von ihr die beiden Körbe mit den Birnen stehen.

Langsam rappelte sie sich auf und wankte zu ihren Körben, wo sie dann lautlos in sich zusammensackte.

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