Steter Tropfen höhlt den Stein 2

Steter Tropfen höhlt den Stein 2

Es war bereits dunkel geworden, als wir im nächsten Lager ankamen. Morgen müssen wir zeitiger aufstehen. Meine Männer hatten das Lager in einer Senke eines kleinen Waldstücks aufgeschlagen. Herankommende würde die Feuer kaum sehen können, bevor wir die Herankommenden sehen würden. Den ganzen Ritt hindurch ging mir diese Frau nicht mehr aus dem Kopf. Wie auch, ich ritt ja meist neben ihr. Von Moment zu Moment, den ich neben ihr ritt, wurde mir ihr anmutiger Körper gewahr, wie sie dort hinter dem Jungen auf dem Rücken des Pferdes thronte, wie als hätte sie nie etwas anderes getan. Ihre roten Locken tanzten um ihr Gesicht und sie strahlten ihm Sonnenlicht wie Feuer. Die Jade ihrer Augen blitzten immerzu zu mir herüber. Ich hätte sie am liebsten im schnellen Galopp aus dem Sattel gerissen und sie auf dem dreckigen Waldboden vor meinen ganzen Männern genommen. Doch das dämliche Grinsen des alten Mannes hatte mich daran gehindert. Langsam glaube ich wirklich, dass er jeden meiner Gedanken lesen kann. Ich erkannte mich selbst kaum wieder. Mein Schamane hatte heute Morgen wirres Zeug geredet, aber er hatte sie dazu bewegt, bei uns zu bleiben. Ich habe mich nie in meinem Leben mehr über etwas gefreut, als dass diese Frau an meiner Seite bleiben würde.

Sie bringen gerade ihr Pferd sicher den Hügel hinunter. Sie macht sich wirklich gut im Sattel, als wäre sie eine von uns. Hm. Ein Abgesandter von Fürst Bathai wartet bereits auf mich. Er will irgendwas furchtbar wichtiges mit mir besprechen. Egal.

Einer meiner Krieger drückte mir ihre Zügel in die Hand, er meldete sich bei mir ab und lief wieder auf den Hügel zu seinem Wachposten. Elen schaute mich lächelnd an. Sie hatte den Jungen im Arm und hielt sich am Zaumzeug fest. Er schlief tief und fest. Sie gab mir zu verstehen, dass ich den Jungen nicht wecken sollte. Ich führte das Pferd zu einem nahe gelegenen Feuer und drückte ihr die Zügel in die Hand, dann hob ich den Jungen vom Sattel und legte ihn am Feuer nieder. Auf einen Wink hin, brachten einige meiner Leute Decken, Wasser und etwas zu Essen. Ich half Elen beim Absteigen und führte sie zum Feuer. Mit Händen und Füßen ersuchte ich ihr zu verstehen zu geben, dass ich zu einer wichtigen Besprechung müsste. Ich glaube nicht, dass sie mich verstanden hatte. Was bei meinen Ahnen machte ich da eigentlich, ich bin der Fürst. Ich muss mich doch nicht erklären, oder? Gedankenversunken ging ich zu dem Abgesandten. So wichtig war es nun auch wieder nicht, was er mit mir zu besprechen hatte. Wir treffen auf Fürst Bathai im Osten. Genaueres konnte er mir auch nicht sagen, aber wir ziehen dann weiter zum großen Treffen. Was interessiert mich Fürst Bathai, ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen großen Bruder, noch bevor er Großfürst wird. Fürst Bathai ist nur Dreck unter den Stiefel meines Bruders. Aber das wird er noch früh genug erfahren.

 

Als ich wieder zum Feuer kam, lag Ellen mit dem Jungen im Arm in Decken gehüllt da und sie schliefen beide tief und fest. Ich wickelte sie aus den Decken und hob sie in meine Arme. Der Junge drehte sich im Schaf und deckte sich ganz automatisch wieder zu. Ellen klammerte sich an mir fest und ich ging zu meinem Zelt. Vor meinem Zelt saß mein Schamane und braute irgendwas zusammen.

‚Nein, nein, Utem, du machst dich nicht zum Affen, wenn du dich um diese Frau bemühst.‘ Ich hasse es wenn er Fragen beantwortet, die ich nie zu stellen wagen würde. Der alte Mann rappelte sich auf. ‚Sie ist eine gute Frau und du wirst noch sehen, sie kann mehr als nur dich zu verhexen.‘ Er drückte mir eine Flasche in die Hand. ‚Sie muss dass trinken! Aber nicht alles auf einmal!‘

Dann ging er faselnd in seinem Zelt. ‚Es wird ja langsam mal Zeit, dass der Junge sesshaft wird. Sie wird ihn aber noch ganz schön zureiten müssen…‘ dann lachte er. Ich konnte dem alten Mann keineswegs böse sein, er hatte eh immer recht. Ich hasse es, aber ich kann es auch nicht ändern.

In meinem Zelt war das Feuer halb runter gebrannt und der alte Mann hatte wieder Kräuter hinein geschüttet. So sanft wie möglich legte ich sie aufs Bett. Ihr Haar und ihre Kleidung war ganz staubig vom langen Ritt und weil sie vorhin wohl im Dreck gelegen hatte. Hm.

Ich machte mich daran ihre Füße zu Waschen und ihre Hände. Nein, nein, ich mache mich keineswegs zum Affen, nein, nie. Der alte Mann hatte auch irgendetwas Öliges in mein Waschwasser geschüttet. Ich muss ihn mir morgen mal zur Brust nehmen, langsam glaube ich, dass er der Fürst sein will und ich sollte nur seine Handpuppe sein? Hm. Irgendwie versuchte ich sie aus ihrer Reisekleidung zu wickeln, ohne sie zu wecken. Es gelang mir nur bedingt.

 

Ich erwachte und lag wieder auf dem Bett des Fürsten. Ich konnte mich nicht erinnern, wie ich hier her gekommen war. Der Fürst war gerade vom Bett aufgesprungen und entkleidete sich, um sich zu waschen. Meine Gürtel war offen, aber ansonsten war ich noch vollständig bekleidet. Ich streife das Übergewand ab, stand auf und ging zu ihm hinüber, um ihm beim Waschen zur Hand zu gehen. Er war ziemlich überrascht von meiner Geste, lies es aber bereitwillig über sich ergehen. Behutsam strich er mir mit seinen nassen Fingern durchs Haar, küsste mir auf die Stirn und setzte an zu sprechen. Doch ich kam ihm zu vor und sagte: ‚Danke!‘ auf seiner Sprache. Das erste Wort, dass nicht völlig krächzend aus meinem Mund kam. Er stutzte und erwiderte einen Satz, den ich nur halb verstand: ‚Ich habe zu Danken!‘

Er nahm mir den Schwamm ab und zog seine Hose auf, ich schnappte mir eine Bürste, die neben dem Waschbecken lag und zog mich aufs Bett zurück. Ich versuchte irgendwie meine Haare zu kämmen. Ein sinnloses Unterfangen.

 

Ich wickelte mir ein Tuch um die Hüften und drehte mich zum Bett um. Da saß sie, das Unterkleid war an einigen Stellen nass geworden und war nun fast durchsichtig und sie kämmte ihre Haare. Ich biss mir auf die Zunge, weil mich ihr Anblick so erregte, dass sich das Tuch bereits ein wenig anhob. Sie blickte auf und winkte mich zu sich her, dabei rutschte sie mit ihrem nackten Hintern auf mein Kopfkissen. Ich setzte mich auf die Bettkante und seufzte. Sie nahm meine Hand und zog mich mit dem Kopf auf ihren Schoß. Bevor mein Kopf ihre weiche Haut berührte, zog sie meinen zerzausten Zopf heraus. Sie fummelte ihn auseinander und kämmte mein Haar.

 

Er war irgendwann eingeschlafen, noch bevor ich seine Haare, so kunstvoll es mir möglich war, wieder zusammen gebunden hatte. Ich rutschte vom Kissen, legte mich lautlos zu ihm und deckte uns beide behutsam zu. Im Schlaf legte er die Arme um mich und hielt mich einfach nur fest.

 

Ich muss wohl eingeschlafen sein und ich musste geträumt haben, meine Haare fühlten sich so an, wie sonst auch. Nein, ich hatte nicht geträumt, sie lag in meinen Armen. Mit einer Hand hielt ich eine ihrer Brüste, bloß schade, dass sie dieses Unterkleid noch an hatte. Mein Zeigefinger kreiselte um ihre Brustwarze, die sich langsam unter dem Stoff aufrichtete. Die andere Hand hatte ich im Schlaf auf ihren Hintern gelegt und da war das Unterkleid nicht mehr. Ihre Haut war so weich und mein Schwanz war schon wieder hart. Sie hatte mich wirklich verhext. Meine Hand glitt zwischen ihren Arschbacken hindurch und bei allen Ahnen. Sie war so feucht, dass meine ganze Hand völlig von ihrem Saft benetzt war, als ich sie wieder herauszog. Ich wühlte mich mit dem Kopf an ihren Locken vorbei und küsste ihren Hals. Sie regte sich und öffnete ihre Augen. Ich bewegte meine Finger von vorne zwischen ihren Beinen, während sie ihr Bein an hob und ihren Fuß hinter meinem Oberschenkel abstellte, um mir den Weg zu erleichtern. Sie war so unglaublich feucht, ich konnte mich kaum mehr zurückhalten. Als ich meine Finger wieder aus ihrem Loch ziehen wollte, kniff sie die Beine zusammen und spreizte sich mir ihrem Fuß in meiner Kniekehle ein. Ich bewegte meine Finger weiter in ihr. Sie packte sich das Tuch und zog es von meinen Hüften. Mein Schwanz klatschte ihr gegen den Hintern und ich hätte ihr dabei beinahe über den Arsch gespritzt. Sie macht mich wirklich wahnsinnig. Mit einem zielsicheren Griff packte sie meinen Schaft und öffnete wieder ihre Beine, dann führte sie ihn an ihrem Hintern vorbei in ihre feuchte Grotte. Sie presste ihren Hintern an meinen Bauch, ich wurde halb wahnsinnig von ihrer Enge. Der Schweiß stand mir auf der Stirn, während sie versuchte meinen Schwanz immer weiter in sich hinein zu zwängen. Ich versuchte an das Gefasel des alten Mannes zu denken, damit ich nicht gleich meinen Samen in sie verspritzten würde, noch bevor mein Schaft ganz in ihr drin war. Dem Wahnsinn anheim fallend, konnte ich es trotzdem kaum erwarten ganz in ihr zu sein. Ich drängte sie auf den Bauch und stieß ihr meinen Geschwollenen so tief ich auch nur konnte in den Leib. Sie war so feucht, dass das Hineingleiten so einfach hätte sein können, wenn sie nicht so eng gewesen wäre. Ich stützte meine Hände oberhalb ihrer Schultern in die Kissen und penetrierte sie weiter. Sie klammerte sich mit beiden Händen an meinen Handgelenken fest, stöhnte in die Kissen und irgendwann verbiss sie sich an meinem Arm. Ihr Inneres zuckte und pumpte meinen Schaft noch weiter in sie hinein, so dass ich einen Moment inne halten musste, damit ich sie nochmal an die Spitze treiben konnte. Ich zog meinen Schwanz halb aus ihr heraus, sie löste ihren Mund von meinem Arm. Blut rann herab. Sie wehrte sich nicht, als ich ihren Körper packte und ihn drehte, damit sie mich anblicken konnte, wenn ich meinen Schaft erneut in ihren Körper bohren würde. Ich trieb sie bis zum Kopfende des Bettes, ihre Finger krallten sich in das Holz. Ich hämmerte weiter meinen Schaft in sie hinein. Mit einer langsamen Bewegung ihres Körpers bäumte sie sich unter mir auf und legte erst ihre Beine auf meine Schultern, dann überschränkte sie ihre Beine und legte eines ihrer Beine quasi neben ihrem Hintern ab. Das machte sie noch enger. Das andere Bein verblieb auf meiner Schulter. Ich stieß in ihr enges Loch, als müsste ich jeden Moment sterben, dabei drückte ich ihr Knie gegen ihre Brust. Sie blickte mich unverwandt an und biss sich auf die Lippen, um nicht laut aufstöhnen zu müssen. Ihr ganzer Körper zuckte und zitterte unter mir, das Bein rutschte irgendwann von meiner Schulter, weil sie ihren Körper kaum noch unter Kontrolle hatte. Ich löste ihren Beinknoten und brachte es zu Ende. Als es mir kam, zog ich sie hoch und presste mich noch einmal ganz fest in sie hinein und drückte mit einem Arm ihre Hüfte noch mehr auf mich drauf. Sie verbiss sich in meine Schulter, während ich laut aufstöhnend den letzten Tropfen meines Saftes in sie hineinpresste. Völlig erschöpft musste ich mich seitlich abstützen. Ihr Körper zuckte immer noch in meinen Armen. Irgendwann flutschte mein immer schlaffer werdender Schwanz aus ihr hinaus. Ihr Unterkleid war zerrissen und hing ihr von der Schulter. Sie löste ihren Biss von meiner Schulter und ich sah, dass ihr Mund voller Blut war, mein Blut. Ich küsste sie und konnte mein Blut schmecken. Sie küsste mich gierig, dann glitt ihre Zunge aus meinem Mund und sie widmete sich meinen Brustwarzen. Ihr Hände hatte sie in meinen Schoß gelegt und ihre Fingerspitzen spielten mit meinem Gemächt. Ihr Mund glitt weiter hinunter und dann nahm sie meinen schlaffen Schwanz in den Mund. Ich war zuerst sehr irritiert, aber dann erschwoll er wieder und ich bemerkte dass sie ihn nicht beißen würde. Sie saugte an ihm und leckte daran, als wäre es das, was sie zum Leben brauchen würde. Ich gab mich ihr völlig hin und lies mich weiter auf das Bett sinken. Sie saugte mich förmlich aus. Meine Kräfte schwanden und konnte nichts dagegen tun, als ich ihr nach einem Moment einfach in den Mund spritze. Es war mir unheimlich peinlich, aber es was so unglaublich gewesen, dass selbst die Stimme des alten Mannes in meinem Kopf nicht dagegen half. Ich versuchte mich bei ihr zu entschuldigen, aber sie schaute mich nur lächelnd an, während ihr mein Saft aus dem Mund ran. Sie schluckte und dann rieb sie sich mit dem Handrücken den Mund sauber. Meine Irritation war mir wohl anzusehen. Sie hangelte nach meinem Weinkrug und bot ihn mir an. Ich aber lies sie zuerst trinken. Dann nahm ich auch einen großen Schluck von meinem Wein und meine Lebensgeister kamen wieder. Ich küsste sie, dann sprang sie auf, hielt sich die Hände zwischen die Schenkel, tänzelte durch das Zelt und lief hinaus. Sie wollte sich hoffentlich nur erleichtern. Das war eine sehr gute Idee, ich stand ebenfalls auf, hob das Tuch auf, wickelte es erneut um meine Hüften und trat zum Zelteingang, in dem Moment als sie wieder herein gelaufen kam. Sie drückte mir lächelnd einen Kuss auf die Lippen und schlängelte sich an mir vorbei. Ich konnte sehen, dass den beiden Wachen vor meinem Zelt die Schamesröte im Gesicht stand und wahrscheinlich noch etwas anderes auch. Beschwingten Schrittes ging ich mich erleichtern. Und als ich wieder in mein Zelt trat, wusch sie sich genüsslich. Ich trat von Hinten an sie heran, küsste ihren Hals und sie wusch mich erneut, überall. Meine Scham ihr gegenüber war nun völlig verflogen und ich hoffte inständig, dass es ihr auch so ging bei mir.

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Steter Tropfen höhlt den Stein 1

Steter Tropfen höhlt den Stein 1

Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag sein Kopf auf meinen Brüsten. Wir lagen beide auf der Seite und er hatte beide Arme um meinen Körper geschlungen. Seine Umarmung war fast schon liebevoll. Ich strich ihm behutsam ein paar Haarsträhnen glatt.

Wir lagen noch eine Weile so da, bis eine ältere Frau gebückt das Zelt betrat. Sie brachte einen Krug mit einer dampfenden Flüssigkeit herein und goss den Inhalt in eine große Schüssel. Dann verließ sie rückwärts laufend das Zelt, in der selben gebeugten Haltung, wie sie vor wenigen Momenten hereingekommen war. Ich schlüpfte aus seiner Umarmung.

Als die alte Frau erneut das Zelt betrat, saß ich völlig außer Atem und schweißgebadet an der Bettkante und stierte Löcher in die Luft. Sie stellte ein Tablett mit Essen und heißem Gebräu auf einen Hocker ab, der neben dem Bett stand. Dann nahm sie mich bei der Hand und zog mich zu dem Becken, ohne mich auch nur einmal direkt anzublicken. Sie half mir beim Waschen und hüllte mich in frische Kleider. Bevor sie wieder verschwand, wies sie noch auf das Tablett. Ich setzte mich an die Bettkante und probierte das Gebräu und aß etwas.

Als ich erwachte, sah ich sie mit dem Rücken zu mir an der Bettkante sitzen. Sie schreckte hoch und drehte sich gleichzeitig zu mir um. Mit ihren großen Augen schaute sie mich erschrocken an, dann bot sie mir mit zitternden Händen das Stück Gewürzbrot an, von dem sie gerade essen wollte. Ich machte wohl eine zu hastige und abweisende Bewegung, als ich zu ihr hin rutschte und ihre Hand weg schieben wollte. Wenn der Bettpfosten sie nicht aufgehalten hätte, wäre sie vor Schreck wahrscheinlich aus dem Bett gefallen. Ihr standen Tränen in den Augen, als sie aufblickte und mich völlig entsetzt anstarrte. Sie hatte beide Hände mit samt dem Stück Gewürzbrot an ihre Brust gedrückt.

‚Sch…sch…sch… hab keine Angst!‘ So sanft ich auch nur konnte, versuchte ich sie zu beruhigen. ‚Du bist hier in Sicherheit, es wird dir hier niemand etwas zu Leide tun!‘

Der Klang meiner Stimme versetzte sie aber nur noch mehr in Unruhe. Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass sie mich nicht nur überhaupt nicht verstand, sondern dass sich unsere Sprache für sie mehr als bedrohlich anhören musste. Plötzlich wurde mir gewahr, dass ich nicht nur völlig nackt war, sondern dass mir auch eine beachtlicher Morgenlatte vorstand. Ich sprang aus dem Bett und pfiff nach meinem Laufburschen. Ich wusch mich und zog mir zumindest eine Hose an. Der Junge kam ins Zelt geeilt. Ich erklärte ihm, dass sie mich nicht verstehen würde.

Er schrie mich an. Ich verstand kein Wort von dem, was er mir da sagen wollte. Das machte ihn noch rasender. Er kam mir immer näher und wollte mich allen Anschein nach beschwichtigen. Ihm war nicht bewusst, dass er immer noch nackt war und sein beachtlicher Schwanz zur vollen Größe aufgerichtet war. Langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. Irgendwann bemerkte er seine eigene Nacktheit und sprang aus dem Bett. Er pfiff nach etwas oder jemanden. Ich verstand überhaupt gar nichts mehr.

Ein junger Bursche betrat mit gebeugten Kopf das Zelt und sagte mir etwas völlig Unverständliches. Der Mann hatte sich mittlerweile eine Hose über gezogen und sprach hastig mit dem Jungen.

Der Junge wand sich zu mir und sprach: ‚Kannst du mich verstehen?‘

Ja konnte ich, ich nickte. Er sprach weiter, währenddessen der Mann im Hintergrund weiter vor sich hin zeterte. ‚Mein Herr, Fürst Utem möchte klarstellen, dass seine Erhabenheit dir kein weiteres Leid zu Teil werden lassen möchte. Du brauchst also keine Angst mehr zu haben, du bist hier in Sicherheit. Hast du das verstanden?‘

Ich nickte wieder.

‚Mein Fürst möchte deinen Namen erfahren.‘ meinte der Junge.

Ich versuchte meinen Namen in meinem Mund zu bilden, aber es kam kein Ton heraus. Der Junge kam einen Schritt näher, aber es kam weiter kein Laut aus meiner Kehle. Panisch zog ich den Jungen zu mir herab und drückte sein Ohr an meinen Mund. Ich brachte das Wort nur in Bruchstücken heraus: ‚E-el-le-eo-on-no-or-ra!

Der Junge wand sich aus meiner Umklammerung und wiederholte: ‚Eelleeoonnoorra? Ahh! Eleonora!‘

Ich nickte wieder.

Der Junge drehte sich zu seinem Herren und sagte wieder etwas unverständliches zu ihm, was ich bis auf meinen Namen nicht verstand. Bloß Fürst Utem schien bei meinem Namen ernsthafte Schwierigkeiten mit der Aussprache zu haben. Sie einigten sich auf Elen. Ich nickte einfach nochmal. Elen hatte mich meine Mutter immer genannt. Fürst Utem hatte sich mittlerweile vollständig angezogen. Der Junge brachte ihm seinen Tee, den er sich mit einem Schluck in den Rachen stürzte. Mit einer geschickten Handbewegung warf er dem Jungen den leeren Becher zu und dieser stellte ihn wieder auf dem Tablett ab. Irgendwie kam es mir so vor, als ob sie dieses Spielchen schon öfter gespielt hatten. Der Junge half seinem Herrn in seine Rüstung. Er redete weiter auf den Jungen ein, nun aber viel sanfter. Dann schritten sie beide zu mir herüber. Fürst Utem nahm meine Hand, ich stand aus Gewohnheit auf. Dann sagte er wieder etwas und der Junge übersetzte. ‚Mein Fürst, möchte dass ich dir sage, dass er nie eine schönere Frau erblickte, auch nicht in seinen Träumen und er möchte dass du weißt, dass es dir freigestellt ist zu bleiben. Er wäre aber sehr unglücklich darüber, wenn du dich entschließen würdest gehen zu wollen.‘

Fürst Utem küsste meine Hand, dann blickte er mich fragend an. Mir wurden die Knie weich und ich musste mich wieder setzten. Die Nähe zu ihm, wühlte mich zu sehr auf, um aufrecht stehen bleiben zu können. Er setzte sich neben mich aufs Bett und blickte mir fast durch den Kopf. Ich versuchte seinem Blick stand zuhalten, dabei schossen mir die Tränen in die Augen. Er packte mich und drückte mich fest an seine Rüstung. Der Junge erlaubte sich etwas zusagen, als er bemerkte, dass ich nach Luft schnappte. Blitzschnell löste er die Umarmung, hielt mich aber an beiden Schultern fest und beäugte mich so, als wäre er nicht sicher, ob er mich kaputt gemacht hätte. Ich versuchte zu lächeln. Mit einer hochgezogenen Augenbraue starrte er mich weiter unverwandt an, redete aber wieder mit dem Jungen.

‚Mein Herr will dich zu nichts drängen, aber wir müssen weiter ziehen.‘

Von draußen kamen Stimmen herein. Er sprang vom Bett auf, rannte in Richtung Zeltausgang und schrie wieder in seinem üblichen Tonfall. Mir stellte es wieder die Nackenhaare auf. Der Junge nahm mich bei der Hand, grapschte mit der anderen Hand nach den restlichen Brotstücken, die noch auf dem Tablett lagen und schleifte mich aus dem Zelt.

Mampfend sagte er zu mir: ‚Du brauchst wirklich keine Angst von ihm zu haben, er ist ein ganz ein Lieber.‘ Es kam mir so vor, als würde er von einem Tier reden und nicht von seinem Fürsten. Die Leute vor dem Zelt machten sich an den Abbau des fürstlichen Schlafzeltes. Es kam ein älterer Mann an einem Stock gestützt auf uns zu.

‚Das ist der Geistheiler des Fürsten. Vor ihm brauchst du auch keine Angst zu haben, er sagt du wärst eine weiße Hexe und das wäre immerhin ein ziemlich gutes Omen in den heutigen Zeiten.‘

Der alte Mann trat ganz nah an mich heran und sprach, mehr mit meinem Geist als mit seiner Zunge. ‚Der Fürst ist ein dummer Junge, dich wegschicken zu wollen. Meine Kräfte schwinden und wer, wenn nicht du, soll den Fürsten beschützen, wenn ich erst bei den Ahnen bin.‘

Ich nickte mehr automatisch, als gewollt und versuchte wieder zu reden, aber es gelang mir nicht. Es kam nur ein merkwürdiges Krächzen aus meiner Kehle. Der alte Mann nahm mich an meinem Kinn und zog mein Gesicht zu sich heran. Er schaute mir in den Mund.

Der Junge meinte nur: ‚Keine Angst, der alte Mann weiß schon was er tut!‘

Er schüttete den Inhalt eines kleinen Lederbeutels in meinen Hals und goss den Inhalt seines Trinkschlauches hinterher. Ich versuchte nicht daran zu ersticken und schluckte mehr oder weniger bereitwillig. Die Flüssigkeit war ein ziemlich übelriechender Kräuterschnaps gewesen, der schrecklich brannte, bis in meinem Magen und wieder zurück. Er steckte seine Utensilien wieder in seinen Gürtel, wo er sie davor wahrscheinlich hervor gezaubert hatte. Dann rieb er seine Hände und massierte meinen Hals, dabei sprach er mit dem Jungen, der daraufhin davon lief. Ich blickte ihm nach. Wenig später kam er mit zwei Pferden wieder. Der alte Mann löste sich von meinem Hals und hinkte zu seinem Pferd. Er zog etwas aus seiner Satteltasche und legte es mir um den Hals. Es roch nach Kräutern und gleich wurde es warm um meinem Hals.

‚Kannst du reiten?‘ fragte der Junge. Ich zuckte mit den Schultern. ‚Dann lernst du es jetzt.‘

Ich zog eine Augenbraue hoch und blickte auf den alten Mann. Dieser befestigte seinen Stab am Sattel und schwang sich so schwungvoll und behände, wie ein junger Krieger, aufs Pferd. Dieser alte Mann hatte es faustdick hinter den Ohren. Er gab seinem Pferd einen leichten Stoß und preschte zum Fürsten hinüber, um ihm dann mit der flachen Hand auf den Hinterkopf zu schlagen. Ich befürchte, dass er ihm genau dass sagen würde, was er eben zu mir gesagt hatte. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich jedes Wort von ihm verstanden hatte. Das Zelt des Fürsten war bereits zusammengelegt worden und wurde auf einige Packpferde verteilt. Ansonsten war das ganze Lager bereits abgebrochen und teilweise zogen sie schon weiter. Es waren Frauen und Kinder unter ihnen, die alle auf Pferden vorüber ritten.

Der Fürst war auf sein Pferd gesprungen und kam zu uns hinüber geritten. Noch unterm Reiten sprang er vor uns vom Pferd und guckte mich wieder genauso fragend an, wie noch wenige Momente zuvor. Ich nickte einfach nur. Seine Gesichtszüge hellten sich auf und er strahlte, wie ein kleines Kind, dem man ein unglaubliches Geschenk gemacht hatte. Er machte wieder Anstalten, mich in den Arm nehmen zu wollen, stoppte aber in der Bewegung und nahm mich dann ganz vorsichtig in den Arm, küsste meine beiden Hände und dann schließlich meine Stirn. Dann löste er mich wieder von mir, gab dem Jungen einen Wink, der sich sogleich auf das zweite Pferd schwang. Dann hob der Fürst mich ganz behutsam hinter dem Jungen aufs Pferd.

‚Ich sagte doch du brauchst wirklich keine Angst von ihm zu haben, er ist ein ganz ein Lieber.‘

An der Säule

An der Säule

Nach getaner Arbeit saß sie im Vorraum zur Küche und blickte durch das Fenster nach draußen. Ihr Blick war genauso hoffnungsvoll, wie traurig. Die Sonne küsste gerade noch die Bäume, bevor sie dahinter verschwand. Schwer seufzend zog sie die schweren Vorhänge zu. Als sie sich bückte, um die Vorhänge mit einem schweren Stein zu beschweren, krachte etwas flatternd gegen den Stoff. Aufgeregt riss sie den Vorhang wieder auf. Da saß eine Taube auf dem Fenstersims und guckte sie an. Bereitwillig lies sie sich aufnehmen und ins Innere heben. Hastig zog sie etwas vom Bein des Tieres. Ein Zettel. ‚Noch vor Mitternacht an der Säule. In Liebe.‘

Hastig kritzelte sie etwas auf den Zettel, befestigte ihn wieder an der Taube und lies sie fliegen, als sie zur Tür hinaus eilte. Schnellen Schrittes lief sie zu ihrer Kammer und warf die Arbeitskleidung von sich, wusch sich schnell und hüllte sich in ein frisches Gewand. Sie wickelte sich in einen Umhang, den sie sich auch über den Kopf legte und verließ ihre Behausung. Draußen war es bereits dunkel geworden. Die Zikaden zirpten ihr Lied. Es war nicht weit zu den Gärten der Herrschaften, für die sie arbeitete. Geduckt lief sie in die Nacht. Vom Herrenhaus ging ein Weg hinunter bis zum See und zum meist verlassenen Seehaus. Der Weg wurde von einer langen Pergola gesäumt, deren Balken von Weinranken umhüllt waren. Auf der Hälfte des Weges zum See bildete die Pergola ein Rondell, in deren Mitte eine abgebrochene Säule stand. Sie hatte nie herausbekommen, warum gerade diese Säule dort stand und warum immer mal wieder Blumen dort niedergelegt wurden.

Dies war im Übrigen auch der einzige Punkt der Pergola, der nicht von beiden Seiten des Weges einzusehen war. Herankommende Personen würde man erst hören und bevor man selbst zu sehen wäre. Das gab einem noch genug Zeit sich durch die Ranken aus dem Staub zu machen. Ein perfekter Treffpunkt für ein Stelldichein.

Das Seehaus wurde nachts nie bewacht, weil keiner so dumm war, die lange Strecke am Felsen entlang im Dunkeln zu schwimmen und dann noch den steilen Weg hinauf zum Seehaus zu steigen, so dachte der Hausherr. Falsch gedacht, ihr Liebster nahm die Strapazen mehrmals in der Woche auf sich, nur um sich mit ihr zu treffen. So verrückt war er nach ihr.

Leichten Fußes eilte sie den Weg in der Pergola entlang. Völlig lautlos, dass hatte sie mittlerweile gelernt. Eigentlich war es ihr nicht gestattet, sich mit überhaupt jemanden zu treffen. Die Herrschaften waren sehr streng mit ihr. Ihr Herz pochte immer lauter, um so näher sie an die Säule kam. Sie hielt sich den Mantel gegen die Brust und hoffte ihr Herz beruhigen zu können. Ein sinnloses Unterfangen, jeder in ihrer Nähe würde ihr Herz laut pochen hören können. Der Weg machte eine Biegung und da war die besagte Säule. Durch ein Loch in der Rankendecke drang Mondlicht hindurch und spiegelte sich an der Säule. So dass es den Anschein hatte, als würde sie im Dunkeln leuchten. Ihr Schritt wurde langsamer. Ihr Herz aber schien ihr fast aus der Brust zu springen. An der Säule angekommen, glitten ihre Finger über den kalten Stein. Langsam ging sie in die Knie und setzte sich genau in den Schatten der Säule und lauschte. Sie hörte nur Herz pochen. Dann die Zikaden. Der Wind rauschte durch die Weinranken. In der Luft lag der süßliche Duft der Weintrauben und vom Wind wurde der Duft von Lavendel von den Gärten zu ihr herüber getragen. Sie seufzte und zog langsam die Luft zwischen ihren Zähnen hinein. Ihre Gedanken galten nur ihm, niemand anderen. Sie verzehrte sich nach seinen Berührungen. Nach seinen Küssen. Seiner Zunge, wie sie über ihren Körper glitt. Sie bemerkte, wie sie allein an den Gedanken daran erregt wurde. Ein Schauder lief ihr über den Rücken und sie fühlte die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen…

Herbstnacht Teil 2

Herbstnacht Teil 2 (eine ganz und gar fiktive Geschichte)

‚Hey, Lady! Wachen Sie auf, es ist nicht die richtige Zeit um mitten auf der Straße ein Nickerchen zu machen!‘ sagte eine männliche Stimme mit einem ruhigen Unterton zu ihr, als sie gerade wieder zu sich kam. Jemand haute ihr sachte gegen die Wangen. ‚Erschrecken Sie nicht wieder, ich glaube ich blute…ein Wenig!‘

Sie schlug blinzelnd die Augen auf. In ihrem Augenwinkel konnte sie wieder die Taschenlampe sehen, die neben ihr zu schweben schien. Ihre Augen verdrehten sich und ihr schwanden wieder die Sinne.

Als sie erneut erwachte, strahlte ihr helles Licht entgegen, als sie versuchte die Augen zu öffnen. Sie kniff die Augen zusammen und blinzelte, ein Schauer lief ihr über den Rücken. Sie lag auf einem Metalltisch. Hinter ihr hörte sie etwas Plätschern und ein leichtes Stöhnen. Sie drehte sich auf die Seite, um sich besser umwenden zu können. Ihr Kopf sauste immer noch. Ein großer Mann stand mit nacktem Oberkörper und verbundenen Armen an einem Waschbecken und versorgte seine Wunden. Sie sah, wie er eine brachial aussehende Wundnadel von einem Tablett nahm und Anstalten machte, sich selbst Nähen zu wollen. Durch ein lautes Räuspern ihrerseits unterbrach sie sein Vorhaben. Er wand sich um und blickte sie an.

‚Sie wollen sich doch nicht etwa selbst nähen?‘ fragte sie entsetzt.

‚Das war mein Plan!‘ meinte er kurz.

Sie erhob nicht nur eine ihrer Augenbrauen, sondern machte auch den Versuch sich aufzusetzen. Hastig legte er die Nadel wieder auf das Tablett und war mit ein paar schnellen Schritten schon an ihrer Seite, um sie zu stützen.

‚Nicht so hastig, Lady! An Ihnen hängt noch eine Infusion. Ihr Blutdruck war vorhin ein Wenig besorgniserregend!‘ meinte er und deutete auf den Schlauch, der von ihrem Arm nach oben führte zu einem Infusionsbeutel.

‚Oh!‘ kam es nur kurz aus ihrem Mund, dabei starrte sie ihn an.

‚Oh.. ja…ähm…ich habe uns ja gar nicht vorgestellt! Ich bin Dr. Engelmacher und ähm… Attila hier wollte sich noch entschuldigen!‘ Dabei schlug er sich gegen den Oberschenkel und im selben Moment kam ein schwarzer Riesenhund auf ihn zu gestürmt, der dann auf einen weiteren Wink seines Herren hin, sofort Sitz machte und den Kopf schief legte.

‚Er ist noch jung und ein Wenig übereifrig!‘ meinte er entschuldigend und tätschelte dabei den riesigen Schädel des Tieres. Sabber lief dem Hund aus dem Maul und tropfte auf den Fliesenboden. Und dem Dr. ran wieder Blut das Gesicht hinab.

‚Oh, Dr. Engel…ähm…sie bluten!‘ stotterte sie. Er wollte sich aus Reflex das Blut aus dem Gesicht reiben, doch sie hinderte ihn daran. ‚Und dieser Hund, wie jung er auch sein mag, ist nicht gerade steril!‘ Sie machte eine dramatische Pause und fuhr dann fort. ‚Wenn Sie mir bitte mit dem Tropf helfen würden, dann versorge ich ihre Wunden.‘

Während sie ihm weiter an der Hand festhielt, ran weiter Blut über seine Stirn und Wangen, doch er schaute sie nur unverwandt an. ‚Oh, Verzeihung. Ich bin Oberschwester Hildegard! Herr Dr. würden Sie nun bitte den Tropf herunter holen, damit ich mich um ihre Verletzung kümmern kann.‘

Reichlich irritiert beugte er sich an ihr vorbei und griff nach dem Infusionsbeutel. Von der plötzlichen Nähe zu seinem nackten Oberkörper, schoss ihr das Blut ins Gesicht und ihre Wangen erröteten blitzartig. Unsicher schaute sie zu dem Hund, der immer noch artig vor ihr saß und vor sich hin sabberte. Dann fing sie sich wieder und befahl dem Hund mit fester und ernster Stimme: ‚So Attila, sei ein braver Hund und lass mich dein Herrchen verarzten.‘

‚Attila, ab ins Wartezimmer!‘ meinte Dr. Engelmacher. ‚Und bleib da, bis ich dich hole!‘

Mit einem Lächeln im Gesicht übergab er den Infusionsbeutel und setzte sich dann bereitwillig auf seinen Behandlungstisch.

‚Danke Dr. Engelmacher.‘ meinte sie und nahm den Beutel an sich. Hastig klemmte sie die obere Lasche des Beutels unter dem Träger ihres BH fest, so dass er ihr von der Schulter hing. Dann machte sie sich auf, ihre Hände zu Waschen. Sie suchte alle nötigen Utensilien zusammen und legte sie neben ihren Patienten. Dann desinfizierte sie ihre Hände und zog sich Gummihandschuhe über die Hände. Mit erhobenen Fingern kam sie zum Behandlungstisch und schaute mit prüfenden Blick sein zerschrammtes Gesicht an, um dann mit der Versorgung seiner Wunden zu beginnen.

‚Sie heißen doch nicht wirklich Hildegard, oder?‘ fragte er.

‚Sie sind nicht der Einzige mit einem …äh… interessanten Namen!‘ erwiderte sie etwas pikiert.

‚Deswegen hab ich mich auch für Tiermedizin entschieden.‘ meinte er kurz. Er schluckte schwer, weil sie nun die Nadel in die Hand nahm und Anstalten machte, ihm die Kopfplatzwunde zuzunähen.

‚Möchten Sie noch etwas Schweinebetäubungsmittel, bevor ich anfange?‘ meinte sie recht ernst, grinste dann aber.

Sie setzte den ersten Stich, dann fuhr sie fort: ‚Mein Name ist Stefanie und ich bin OP und Oberschwester in der Notaufnahme!‘

Er biss nur die Zähne zusammen und stieß bei jedem weiteren Stich die Luft zwischen den geschlossenen Zähnen hinaus. Als sie fertig war, reinigte sie noch sein restliches Gesicht und fuhr fort. ‚Ich hab sie ja wirklich ganz schön erwischt! Zeigen sie mir mal ihre Arme.‘ Er zeigte bereitwillig seine verbundenen Arme. ‚Oh, das suppt schon durch! Und was macht der Kopf?‘ fragte sie.

‚Wie mein Kopf?‘ fragte er kopfschüttelnd, dann grinste er: ‚Er ist noch dran und dank Schweinebetäubungsmittel…‘

‚Sie sind sicher, dass sie nicht…!‘ er unterbrach sie unsanft in dem er ihre Hand festhielt. ‚Nein, ich hatte einen Helm auf und bei der Flugrolle über ihr Auto war ich noch bei vollem Bewusstsein, bis ich dann mit dem Gesicht auf der Straße gebremst hatte. Wenn es mir in den nächsten Stunden schlecht werden sollte, können Sie mich ja in den Schweinekernspin stecken!‘ Dann lächelte er sie an und lies ihre Hand wieder los.

‚Sie haben nen Schweinekernspin?‘ fragte sie.

‚Klar! Da kann man aber auch Kälber reinstecken.‘ Er streckte ihr seine Hand hin und fuhr fort: ‚Ähm. Ich heiße übrigens Rutger. Und kann ich ihren richtigen Namen erfahren?‘

‚Ich heiße Stefanie Hildegard und irgendwo in meinem Namen hat sich ein Nachname versteckt!‘ meinte sie schulterzuckend, streckte ihm aber dann doch ihre Hand hin. Beide mussten lachen. Unbemerkt nahm er ihre Hand und führte sie zu seinem Mund. Bevor er ihr einen würdevollen Handkuss aufdrückte, zog er ihr den Gummihandschuh vom Handrücken.

‚Ich muss Ihnen noch was beichten!‘ sagte er etwas kleinlaut. ‚Ja, also, ihr Auto ist ziemlich kaputt und vollgeblutet und bitte sein Sie nicht böse, wenn ich ihnen jetzt einen Spiegel in die Hand drücke.‘ Das tat er dann auch und sie blickte kritisch in den Handspiegel, den er ihr eben in die Hand gedrückt hatte. Sie hatte ebenfalls eine bereits geklammerte Platzwunde auf der Stirn, ein paar Schrammen und Beulen und zwei richtig schöne Veilchen.

‚Ein klassische Brillenhämatom?‘ meinte sie kühl, aber schwindelig wurde ihr trotzdem.

‚Apropos Brille!‘ lächelte er unsicher. ‚Ihre Brille und ihre Nase sind angebrochen. Ich würde sie gerne über Nacht hier behalten und morgen sehen wir weiter.‘ Er war vom Behandlungstisch gesprungen, zum Waschbecken gelaufen und kam mit einer silbernen Petrischale wieder zu ihr zurück. Sie hatte sich indes wieder setzten müssen.

‚Sagen sie bloß, dass sie mich in den Schweinekernspin gesteckt haben!‘

‚Ja, hier sind Ihre Ohrringe.‘ meinte er und drückte ihr die Petrischale in die Hand.

‚Ja und?‘ Sie schaute ihn fragend an.

‚Und was?‘ Er lächelte ihr unsicher entgegen. ‚Ach, die Aufnahmen. Keine Ahnung, ich bin nur Viehdoktor!‘ Dann grinst er wieder. ‚Keine Sorge. Es ist alles soweit in Ordnung. Ich würde Sie aber trotzdem gerne über Nacht hierbehalten.‘

Steter Tropfen….

Steter Tropfen….

Langsam arbeitete er in mir bis sein Schaft wieder zur vollen Größe angeschwollen war. Zwischen meinen Beinen fühlte sich alles wohlig warm und schlüpfrig an. Mein Atem hatte sich kaum beruhigen können, da trieb er mich wieder auf allerhöchste Hohen. Nicht so hart wie noch wenige Momente zuvor, aber doch bestimmt. Gierig labte er sich an meinem Mund und an meinen Brüsten, wie ein hungriges Kind. Er biss und küsste mich. Ich konnte seinen Schweiß auf meinen Lippen schmecken. Und sein betörender Geruch rief in mir Schwindelgefühle hervor. In meinem Bauch bäumten sich hunderte von Schmetterlingen auf, weil sie in die Freiheit entfliehen wollten. Ich rang nach Luft und nach seinem Duft, ich wollte ihn in mich einsaugen und für immer in mir tragen. Er trieb weiter seinen mächtigen Speer immer und immer wieder in mich hinein. In mir wuchs das Gefühl, dass sein Schaft weiter bis ins Unermessliche wachsen würde. Ich verlor fast den Verstand, alles drehte sich um mich, er lies aber keineswegs von mir ab. Laut aufstöhnend presste er ein letztes Mal seine Männlichkeit in mich hinein und verspritzte mit übermenschlicher Gewalt seinen Samen in mir, bis mir die Sinne schwanden….

 

Es dauerte nicht lange bis mein Schwanz wieder so hart war, wie zuvor. Mein Samen hatte sich mit ihrem Saft vermischt, so dass mein Speer fast ohne Widerstand in sie hinein glitt. Es war wie das Eintauchen in eine warme, ölige Flüssigkeit. Trotz aller Glitschigkeit war sie noch genau so eng, wie zu Anfang. Ich stieß ihr meinen Geschwollenen tief in den Leib. Sie stöhnte unter mir und blickte mich mit ihren großen, grünen Augen an. In mir keimte das Gefühl, dass ihr die Sinne schwanden. Dieses Gefühl machte mich noch rasender und ich konnte mich wirklich kaum noch zurückhalten. Ich küsste sie und saugte an ihren Brüsten, was mich noch mehr meinen Verstand verlieren lies. Diese weißen, weichen Brüste, sie boten sich mir dar, wie reifes Obst, damit nur ich mich daran laben sollte. Sie schmeckte so herrlich, ich konnte nicht genug von ihr bekommen. Mit letzter Kraft bäumte ich mich noch einmal auf, zwang mich noch einmal in sie hinein und spritze ihr meinen Saft so heftig hinein, dass sie die Besinnung verlor. In ihrer Bewusstlosigkeit zuckte ihr Körper weiter. Ich konnte noch nicht von ihr ablassen, noch nicht.

Langsam versuchte ich meinen noch immer pulsierenden Schaft aus ihr hinaus zuziehen. Und als ich die Spitze endlich erblickte, sickerte immer noch stoßweise mein Samen heraus. Ich besudelte ihren Bauch eher unbeabsichtigt, als ich ihr zur Hilfe eilen wollte. Behutsam tätschelte ich ihre Wangen bis sie sich wieder regte. Sie klammerte sich an mich, ihr ganzer Körper zitterte. Nach dem Weinkrug hangeln, wäre ich beinahe mit ihr zusammen aus dem Bett gestürzt. Mit einer komischen Bewegung beförderte ich den Krug zu uns aufs Bett, ohne auch nur einen Tropfen zu verschütten. Langsam versuchte ich ihr den Inhalt des Kruges mit kleinen Schlucken einzuflößen. Sie trank als wäre sie dem Verdursten nur um Haaresbreite entkommen. Und genauso küsste sie mich, als ich den leeren Krug von ihren Lippen nahm. Sie öffnet ihre Augen, schaute mich mit ihren verzauberten, grünen Augen an und küsste mich weiter, gierig, als würde ihr Leben davon abhängen. Irgendwann senkte sie ihren Kopf. Noch bevor ihr Kopf ganz auf meine Brust gesunken war, schlief sie bereits wieder. Leichter Schauer überzog ihren Körper. Ich saß an den Bettpfosten gelehnt und betrachtete diese Schönheit in meinen Armen. Ihre alabasterweiße Haut strahlte heller, als die Überreste der Glut. Ich hangelte nach einer der warmen Decken am Fußende meines Bettes, zog sie vorsichtig heran und deckte ihren zitternden Körper behutsam zu. Auf ihrem Rücken konnte ich die Spuren vieler Peitschenhiebe erkennen. Kein Wunder, dass sie bisher kein Wort gesprochen hatte. Sie hatte wohl in ihrem Leben viel Schmerz und Leid erfahren müssen. Es war nun an der Zeit, dass sie jemand wie eine Göttin behandeln würde. Als ich die Decke auch über ihren Rücken striff, berührte mein Handrücken ihre Narben. In dem Moment schossen Bilder durch meinen Kopf. Eine dunkle Kammer, ein Folterknecht, ihr blutüberströmter Leib. Ich riss die Augen auf. Vor Schreck war ich vom Bettpfosten gerutscht. Mein Kopf lag nun meinem Kissen. Ich konnte Sterne um meinen Kopf tanzen sehen. Mein Atem ging schwer und mein Herz pochte so laut in meiner Brust, dass ich Angst hatte sie damit wecken zu können. Sie war ganz sicher eine Hexe. Meine Hexe. Ich schloss sie fester in meine Arme. Bei jedem ihrer Atemzüge hüpften ihre roten Locken in mein Gesicht. So behutsam gepeitscht musste ich wohl irgendwann eingeschlafen sein.

Skandalautor Strafversetzt oder warum ich bei manchen Fragen einfach nicht nein sagen kann…

Skandalautor Strafversetzt oder warum ich bei manchen Fragen einfach nicht nein sagen kann.

Conquest of Mythdea 2010 – Der Erlebnisbericht einer zukünftigen Head-SL

Kurz vor dem Conquest of Mythodea besinne ich mich wieder meiner Wurzeln. I g’frei mi voi das mei Dialekt wieda do is, pünktlich zum Plastikschwert-Festl. (Danke nochmal an‘ d Eva!)

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail. So von wegen in der Stadt wären zu viele Spielleiter und in anderen Lagern würde es bereits vor dem CoM brennen. Ein guter Freund geht freiwillig ins Feuerlager zu als Brandschutzbekämpfungsmaßnahme und er überlasst mir die Option im Söldnerlager Head-SL zu machen. Wir wollten eigentlich das CoM zusammen Spielleitern, weil wir und sonst immer nur sehen, wenn mein Computer kaputt ist und/oder er zufällig in der Stadt ist. Hm. Stellenanzeige vom CoM-Team: Söldnerlager: 500 Mann suchen eine Head-SL

(Bei mir kam an: 500 verschwitzte, testosterongesteuerte Rüstungsträger suchen genau mich!)

Wie gut dass unser Orga-Team mich schon lange Jahre kennt und genau weiß, auf welche Frage ich definitiv nicht nein sagen kann. Kann man mich doch so leicht manipulieren. (Und Himmel bin ich eingebildet!)

Meine Entscheidungen fallen eh immer nach dem Prinzip des ersten Impuls und ich habe einfach mal JA gesagt. Bin ich jetzt Head oder was? Um Himmels Willen ich bin Head!

Kaum hatte ich das JA ausgesprochen, wurde ich (hellauf begeistert) auch schon von allen Seiten auf den neuesten Stand gebracht. Hm. Zu viel Input. Schon war ich in einem externen Söldnerforum angemeldet. (Wo ich ganz unmissverständlich drauf hingewiesen wurde, dass Mann da nur mit einem guten Leumund aufgenommen wird! Meine Abneigung gegen die Larper-Mentalität im Allgemeinen wächst auch wieder, pünktlich zum CoM. Und ich muss mir selber auf die Finger klopfen, weil ich ja eigentlich auch ein Larper bin. Hm.)

Ich kann mich unschwer (immer wieder gerne) an die Worte einer des SL-Heads erinnern. Bine, du bist eine super SL fürs CoM, weil du bist ein Arschloch und eigentlich magst du keine Spieler. Hm. Dazu habe ich mich nie geäußert, aber verdammt oft darüber geschmunzelt. Nur mit einer gesunden Abneigung gegenüber der Spielerschaft überlebt man die Woche als SL auf dem CoM. Weil auf dem CoM sind alle Teilnehmer (inkl. Spielleitung) dermaßen grenzdebil, hormongesteuert wahlweise auf Adrenalin und/oder auf Alkohol (natürlich nicht die Spielleitung!), verhaltensauffällig und/oder Anhänger des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom(und man wundert sich immer, weil man im richtigen Leben denkt völlig normal zu sein, nur alle anderen wären bescheuert. Erschwerend hinzukommt, dass ich nach 3 Wochenenden Kaltenberg schon dermaßen grenzdebil bin und/oder an hypersensitive, defiltrierende Endverblödung leide! Danke nochmal an Marco für diesen Ausdruck, der Erklärung versuche ich im Laufe des CoM noch weiter auf den Grund zu gehen!)…so dass man eh kein Wort sagen oder schreiben darf, weil eh alles in falsche Hälse rutscht. Also Lächeln und Nicken und nachher wieder Skandalautor spielen. Rechtlich ernst gemeinte Verleumdungsklagen können dieses Jahr direkt bei meinem Anwalt und/oder bei meinem Arzt übergeben werden. (Beide befinden sich zur Zeit im Orklager auf dem Drachenfest…)

Die Wochen vor dem CoM werde ich gänzlich überinformiert und kriege schon so ein komisches Zucken im Auge wegen zu viel Input. Hm. Ich schweife schon wieder ab…

Die Stellenbeschreibung direkt vom Söldnerlager war wohl 500 Mann starke Besatzung sucht junge dynamische Head -SL für Freibier, Birnen, ins Bett Geleitservice und Axt und Nachtgeschichten.

Super, die Jungs kennen mich noch nicht. Das ist schon mal gut. Sie halten mich aufgrund meines Avatar-Bildes für jünger als ich je zu sein schien. Hihi!

Sie wissen auch noch nicht, was und vorallem wer sich hinter dem schelmischen Grinsen verbirgt. (Der tätowierte Punk, Der Hofnarr, Schackeline 17 ½, Bernadette, die ‚Böse‘ Tante, die Kranke(n)schwester und das ehrliche Arschloch, also die Bine halt!)

Nein, keine Sorge, eigentlich verstehen wir uns alle schon im Forum echt prächtig. Hab nur so ein bisschen das Gefühl, dass sich schon um mich gestritten wird, wann jetzt wer wen ins Bett bringt und so. Hm. Sie haben wohl meine Axt- und Nachtgeschichten gelesen und so andere Geschichten vom letzten Jahr… Da könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass ich wohl vom Orklager strafversetzt worden wäre. (Stimmt eigentlich auch irgendwie.) Freiwillig strafversetzt! Was für eine Strafe. Von den Orks zu den Söldner. Von dem Regen in die Traufe. Von der Schminke mal ganz abgesehen, sind sie alle wie große Kinder (mit oder ohne Namen tanzen) und sie wollen nur spielen. Sie haben alle Rüstungen an, sind schmutzig und verschwitzt. Nur dass die 500 Söldner wesentlich mehr sind und ich hoffe doch, dass es dieses Jahr stressfreier für mich wird und dass diesmal mein Blog nicht wieder gelöscht werden muss. Dass ich auch immer falsch verstanden werde…

Noch ein Hinweis, dieser, vergangene und folgende Blogs vom und/oder übers CoM sind nur die völlig überspitzte Darstellung einer einzigen Person (also mir!) mit Zuhilfenahme der körpereigenen, kranken Phantasie. Also nicht in den falschen Hals kriegen, einfach lesen und Spaß haben. Es ist nur ein Spiel und die Spielleiter sind die Personen, die nicht mitspielen dürfen. Ich bitte also um ein wenig Verständnis für unsre zartbesaiteten Seelen.

Morgen früh geht’s los aufs CoM. Ich hab schon alles gepackt und kann jetzt nicht schlafen, weil ich bestimmt, ganz viel vergessen habe.

Fortsetzung folgt….

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