Manchmal kommt es anders…Für Weicheier

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Vorgeschichte

Für Weicheier

IMG_0005‚Ja, das ist mein Schlafzimmer!‘ sagte er mit ungewohnter fester Stimme und folgte ihr, als sie rückwärts zum Bett ging. Völlig absichtlich stolperte sie aufs Bett und er fiel auf sie. Sein Gewicht pinnte sie aufs Bett. Sie atmete schwer und versuchte sich unter ihm heraus zu wälzen. Er hielt sie fest und küsste sie hart und unnachgiebig. Sie konnte seine Erregung spüren, als sie sich wehrte. Nach Luft schnappend blickte sie über seine Schulter und da war eine weitere Tür. War das auch das Betriebsgeheimnis, oder nur ein begehbarer Kleiderschrank? Diesen Moment der Unachtsamkeit nutzte er schamlos aus und schob ihren Pullover hoch und griff hart nach ihren Brüsten. Sie wehrte sich dagegen, das spornte ihn noch mehr an. Wie verrückt krallte er sich in ihre Haut und versuchte sie an sich zu zerren. Sie strampelte und schlug um sich. Endlich kam sie von ihm los und stürzte dabei vom Bett. Sie flüchtete auf allen Vieren zur Tür. Hastig rappelte sie sich auf und riss an der Türklinke. Die Tür war verschlossen. Panisch drehte sie sich um und blickte umher. Die falsche Tür. Da waren noch zwei weitere. Verdammt. Zwischen ihr und den anderen Türen, stand er. Er hatte ganz lässig seinen Hosenschlitz geöffnet und kam auf sie zu.

‚Schönes Täubchen, was hast du denn?‘ Flüsterte er und kam näher. ‚Ich will dich doch nur ficken!‘

Blitzartig holte er aus und schlug ihr hart ins Gesicht. Sie verlor für einen Moment die Besinnung und wurde erst wieder klar, als er sie rüttelte. Eine Tür schwang auf und sie wurde in den dahinter liegenden Raum geschleift. Sie konnte ihr Blut in ihrem Mund schmecken. Das Licht ging automatisch an und vor ihr kam eine Folterkammer zum Vorschein. Die Wände waren mit schwarzem Leder verkleidet. Es hingen schwere eiserne Ringe an der Wand. Er packte sie und schleifte durch den Raum und warf sie auf ein Bett, dass in der Mitte des Raumes stand. Von der Wucht des Aufpralles konnte sie sich auf die Knie stemmen und gleich wieder vom Bett springen. Er konnte gar nicht so schnell reagieren, wie sie schreiend und mit den Armen wedelnd aus der Folterkammer rann. Er versuchte sie zu verfolgen, aber sie war flink. Verdammt flink. Wie ein kleines zwölfjähriges Mädchen hopste sie schreiend aus dem Schlafzimmer über den Gang zur Wohnungstür. Sie war verschlossen. Völlig verängstigt, blickte sie umher, erblickte ihre Schuhe und ihre Handtasche. Sie packte ihre Docs in ihre Tasche und rannte ins Wohnzimmer. Als er ihren Weg kreuzte, holte sie aus und zog ihm die Tasche über den Schädel. Er ging zu Boden und blieb bewusstlos liegen. Das bekam sie gar nicht mehr mit, weil sie schon schreiend auf der Dachterrasse über die kleine Mauer geklettert war und nun gegen die Glastür des Nachbarn hämmerte.

Der Nachbar kam an die Tür und riss sie wütend auf. ‚Sag mal hast du kein Zuhause?‘

Dann sah er das Blut, dass ihr vom Gesicht ran. ‚Komm erst mal rein, Süße!‘ Er schleifte sie durch die Tür und verschloss die Glastür wieder. Er lies sofort die Jalousien herab. Ihr Mitbewohner kam ins Zimmer und war sichtlich schockiert. ‚Ellen, um Himmels Willen!‘

Der Nachbar war schon am Telefon und wählte den Notruf.

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  1. Nur für Gigi eine mit ‚Happy End’…


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