Manchmal kommt es anders…Der Killer 3

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Der Killer 3

Donnerstag, 16.08.2012 00.40 Uhr

München – Betriebsgeheimnis

‚Wie lange beschattest du mich schon?‘ fragte er und zog sich wieder an.

‚Wie lange bin ich schon in deinem Studio?‘ keuchte sie immer noch gegen die Wand gestützt.

‚Das war aber schon vor den letzten zwei Aufträgen!‘

‚Der Boss mag dich nicht besonders!‘

‚Heißt du wirklich Ellen?‘ fragte er wieder und ging aus dem Zimmer, um wenig später mit seinem Hemd in der Hand wieder herein zu kommen.

‚Du heißt ja auch nicht wirklich Rutger!‘ meinte sie und stolperte zu ihren Klamotten.

Er hob den zerrissenen Stringtanga auf und ging langsam zu ihr rüber, während sie mit fahrigen Handbewegungen ihre Klamotten zusammensammelte. ‚Es tut mir leid, wenn ich zu weit gegangen bin.‘ flüsterte er.

Ihre Knie zitterten und in dem Moment, als sie unter ihr einknickten, fing er sie auf. Wortlos wickelte er sie in sein Hemd und trug sie aus dem Raum. Vorsichtig setzte er sie auf seinem Bett ab und wickelte sie umständlich in eine Decke. Am ganzen Körper zitternd blickte sie ihn mit Tränen in den Augen an.

‚Oh verdammt, der Boss bringt mich um!‘

Sie schüttelte heftig den Kopf.

‚Okay, wie wärs, wenn du ein Bad nimmst. Ich such dir was zum Anziehen raus und check den Auftrag.‘

Nickend ließ sie sich wieder von ihm hochnehmen und er trug sie mit samt der Decke Richtung Badezimmer. Dort angekommen setzte er sie neben der Badewanne ab und ließ das Wasser ein.

Wortlos legte er ihr einige Handtücher hin und verschwand dann wieder. Sie zog endlich ihren BH aus und stieg in die Wanne. Gänsehaut zog sich über ihren ganzen Körper, als sie sich in das warme Wasser setzte.

Währenddessen saß er in seinem Büro, der zerrissene Stringtanga lag neben seinem Laptop. Plötzlich ging ein Anruf vom ‚Boss‘ über einen verschlüsselten Kanal ein.

‚Schalt deine Cam ein, Stronzo!‘ quäkte es aus dem Lautsprecher des Laptop.

‚Habe die Ehre, Chef!‘ meinte Rutger kurz und bewegte die Maus, doch bevor er klickte, wischte er den Stringtanga mit einer schnellen Handbewegung vom Tisch in eine seiner Schubladen.

‚Was dauert da so lange?‘ ertönte es wieder. 

‚Es ist schon spät!‘ flüsterte er und das Bild baute sich auf. Das griesgrämige Gesicht eines alten Mannes wurde auf dem Bildschirm sichtbar.

‚Ich möchte meine Tochter sprechen!‘ kam es aus dem Mund des Boss. 

Das entgleiste Gesicht, dass mit einem: ‚Bitte was?‘ einher ging, sprach wohl Bände.

‚Ellen! Ich möchte meine Tochter Ellen sprechen!‘ rief der Boss noch ungehaltener. 

‚Sie ist im Badezimmer, einen Moment!‘ Er klappte den Laptop zu und eilte aus dem Zimmer. Vor dem Badezimmer hatte er einen Stapel Klamotten deponiert, über den er fast stolperte, als er in den Raum eilte. Er bückte sich, hob den Stapel auf und schlug die Tür hinter sich zu.

‚Wann genau wolltest du mir sagen, dass der Boss dein Vater ist?‘

Sie blickte ihn ungefähr genauso an, wie er gerade den Boss und genau so ein verwirrtes: ‚Bitte was!‘ kam aus ihrem Mund. ‚Er will dich sprechen und sehen, am Laptop!‘

Sie stand auf und griff sich ein Handtuch. Er hielt ihr die Klamotten hin.

‚Bring mir meine Handtasche, sofort!‘ schrie sie fast.

Er ließ die Klamotten fallen und eilte in den Gang. Neben ihren Schuhen stand die Handtasche. Kaum hatte er sie in der Hand, lief er auch wieder zurück. In der Badezimmertür stießen sie fast aneinander. Sie hatte sich schon angezogen und hielt ihre Haare zusammen. Geschickt zog sie einen Haargummi aus ihrer Tasche und band sich die Haare zu einem Knoten zusammen. Dann nahm sie die Tasche und kramte darin herum. Hastig zog sie eine Knarre aus der Tasche, um sie ihm in die Hand zu drücken. Weiter kramend fielen ein paar Sachen aus der Tasche, bis sie endlich eine Puderdose in der Hand hielt. Sie klappte das Döschen auf, betrachtete sich im Spiegel und lief, sich hastig abpudernd, hinter ihm in den Raum. Er legte die Knarre ab und klappte den Laptop wieder auf. Der Boss war immer noch da, diesmal war sein Kopf hochrot und er sah richtig wütend aus. Rutger musste sich erst mal setzen. Er überlegte sich gerade, wie lange man mit Betonschuhen an der tiefsten Stelle der Isar überleben konnte.

‚Warum dauert das so lange?‘ schrie ihr Vater.

‚Vater, herzlichen Glückwunsch, du hast meine Tarnung auffliegen lassen. Wenn du nicht möchtest, dass ich für dich arbeite, dann brauchst du es nur zu sagen.‘ zeterte sie und blieb neben dem Gastgeber stehen.

‚Was ist das für eine Tarnung, wenn du bei diesem Stronzo im Badezimmer bist.‘

‚Das war ein Bewerbungsgespräch.‘

‚Bitte was?‘

‚Er braucht dringend jemand mit einem grünen Daumen!‘

‚Um drei Uhr morgens?‘

‚Time is money!‘

‚Wegen den zwei vertrockneten Palmen auf der Dachterrasse braucht er keine Gärtnerin.‘

‚Gab es eigentlich auch einen Grund, warum du hier angerufen hast?‘

‚Du gingst nicht ans Telefon, seit dem du diese Wohnung betreten hast. Darf sich ein alter Vater keine Sorgen machen?‘

‚Du lässt mich beschatten?!‘

‚Dein Mitbewohner ist vor einer Stunde mit deinem Auto allein heimgekommen und da haben wir das GPS an deinem Wagen zurückverfolgt.‘

‚Vater und da wunderst du dich noch, warum ich ausgezogen bin?‘ meinte sie schnippisch und fuhr dann fort. ‚Und warum hast du mich angerufen, bevor die Paranoia bei dir eingesetzt hat?‘

‚Der Tote in der Garage war nicht Enzo! Es war ein unbekannter Toter aus dem Leichenschauhaus.‘

‚Der Hans vom Leichenschauhaus arbeitete somit nicht mehr für uns?‘

‚Hans arbeitet für niemanden mehr.‘

‚Okay und jetzt?‘

‚Fahrt ihr nach Oberau!‘

‚Und was machen wir da?‘

‚Dort hat jemand vorgestern mit ein paar Blüten bezahlt.‘

‚Und diese Blüten hast du dem Enzo untergejubelt?‘

‚Sozusagen!‘

‚Wenn der Enzo wirklich zu den Vinschgauern gehört, dann werden sie übern Fernpass und Reschen gefahren sein.‘

‚Liebes Kind! Und nun zu dem Stronzo. Du bringst meine Tochter zu den Vinschgauern. Ich will den Laptop von Enzo und die Passwörter. Und pass auf meine Tochter auf. Denn krümmt man ihr auch nur ein Haar, dann bekommst du neue Schuhe und kommst zu den Fischen! Wir verstehen uns.‘

Der Rutger nickte.

‚Wenn deine Leute schon vor meiner Wohnung rumlungern, dann könnten sie mir meinen Koffer und meinen Rucksack aus meinen Auto hier her bringen und zwar Pronto.‘ meinte sie sehr ungehalten.

‚Alles was du willst, meine Kleine!‘

‚Wir melden uns von unterwegs.‘ sagte sie, während sie den Laptop zuklappte. Er hielt sie auf und klickte das Gespräch weg und fuhr dann den Laptop runter.

‚Einen Moment!‘ stotterte Rutger und zog sein Handy. Er wählte und sprang auf. Sich das Handy ans Ohr haltend, lief er durchs Zimmer und öffnete die Tür zum Betriebsgeheimnis.

‚Servus Mouse… Hast du dich beim letzten Auftrag auch in den Laptop gehackt? … Ja, der hatte auch einen Laptop! … Verfickte Scheiße! … Schick mir alles was du auf die Schnelle auftreiben kannst!‘ resigniert legte er auf und blickte auf. Ellen stand in der Tür und blickte ihm entgegen. Er hatte die Spermaspuren bereits weggewischt. Lässig drückte er einen Knopf an der Wand und einige Regale klappten aus der Wand. Waffen und Ausrüstungsgegenstände.

‚Sag mal, bist du James Bond?‘

‚Ich dachte du hast mich beschattet?‘

‚Ich hab noch nicht mal deinen richtigen Namen rausgekriegt.‘

‚Könnte daran liegen, dass ich einfach Rutger heiße.‘

Fortsetzung folgt im Killer 4

Hinweis der Redaktion: Wenn Sie den AlpenRoadMovie 1-4, 567 immer noch nicht gelesen haben, entgehen ihnen entscheidende Hinweise!

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Alpenroadmovie 7

Alpenroadmovie 7

Mittwoch 15.08.2012, 22.00 Uhr,

Auf der Fähre Livorno – Bastia – Kabine 134

Blume schreckte aus dem Schlaf hoch. Sie brauchte einen Moment, bis sie wieder wusste wo sie war. Bloß warum war sie wach geworden? Verwirrt setzte sie sich auf und blickte umher. Als es an der Tür klopfte zuckte sie zusammen.

‚Zimmerservice!‘ rief Enzo von draußen.

Sie lief an die Tür und rief: ‚Ich hab aber gar nichts bestellt!‘

Dann riss sie die Tür auf und blickte in sein erschrockenes Gesicht. Sie hatte fast nichts an und sah ziemlich verschlafen aus. Ohne etwas zu sagen zog sie ihn mit samt seiner Tasche in die Kabine, verschloss die Tür und küsste ihn stürmisch. Verwundert lies er die Tasche fallen und erwiderte den Kuss.

‚Hast du mich vermisst?‘ keuchte er zwischen zwei Küssen.

‚Ich hatte Angst, du kommst nicht wieder.‘ flüsterte sie. Er nahm sie in den Arm, bis er schmerzverzerrt zusammen zuckte. Schweiß stand ihm auf der Stirn. Kurzerhand setzte sie ihn aufs Bett und öffnete sein verschwitztes Hemd. Die Tatsache, dass sie nur in BH und Tanga vor ihm stand erregte ihn, obwohl es ihm ziemlich dreckig ging.

‚Oh, das blutet durch!‘

‚Hat schon wieder aufgehört!?‘ murmelte er unsicher.

Dessen ungeachtet zog sie ihm das Hemd aus und warf es Richtung Nasszelle. Auf seinem Unterhemd war ein länglicher Blutfleck, der allerdings bereits geronnen war.

Vorsichtig zog sie an seinem Unterhemd und er zuckte wieder schmerzverzerrt zusammen. So schonend wie möglich entfernte sie das Unterhemd von dem Wundpflaster und zog es ihm auch aus. Hastig stand sie auf und holte ihren Rucksack. In einer der Seitentaschen, hatte sie alles Nötige aus dem Sanikoffer verstaut.

‚Kann ich mich zuerst waschen, ich bin total durchgeschwitzt.‘

‚Waschen ja, aber kein heißes Wasser.‘

‚Zu Befehl!‘ flüstere er und wollte schon wieder aufstehen.

‚Warte, ich kleb dir was drüber!‘ rief sie und hielt ihn zurück.

Sie nahm einen kleine Plastikbeutel, entleerte den Inhalt in ihren Rucksack und schnitt die Seiten des Beutels auf und klebte ihn dann mit Wundtape über das große Pflaster auf seinem Bauch. Dann half sie ihm hoch und brachte ihn in die Nasszelle. Sie stellte das Wasser in der Dusche auf lauwarm und half ihm aus der Hose. Am ganzen Körper zitternd tappte er in die Duschkabine, während ihr Blick über seinen Hintern wanderte. Als er wenig später wieder aus der Dusche trat, wusch sie gerade sein Unterhemd aus. Er nahm sich ein Handtuch, trocknete sich ab und wickelte es um seine Hüften. Vom Schwindel getrieben taumelte er Richtung Bett und lies sich erschöpft fallen.

Wenig später tauchte Blume wieder auf und blickte ihn ernst an. Er lag auf dem Bett und hielt sich den Kopf. Sie kniete sich vors Bett, nahm die Folie ab und zog dann vorsichtig das Pflaster von der Naht. Wenig später war er wieder neu verpflastert.

‚Wie fühlst du dich?‘

‚Furchtbar!‘

‚Schmerzen?‘

‚Geht so, aber schwindlig ist mir.‘

Sie fühlte die Temperatur und beschloss doch den letzten Tropf durchlaufen zu lassen, mit Antibiotika.

‚Einen noch und dann kann der Zugang weg. Versuch ein bisschen zu schlafen! Wann kommen wir an?‘

‚Wir sind noch gar nicht losgefahren und ich hab mein Handy gestellt!‘ meinte er und zog sie hoch aufs Bett, um sie besser küssen zu können.

‚Wir sind die Ersten, die morgen aus der Fähre fahren können!‘ murmelte er, bevor er sie richtig küssen konnte. Grinsend stieg sie über ihn, um auf seiner unverletzten Seite in seine Arme zu sinken. ‚Wir haben mindestens 4 Stunden zeit oder länger, wobei ich nicht weiß, wie das mit der Nachtfähre läuft.‘

Zärtlich rieb sie ihre Wange an seinem Hals und säuselte ihm ins Ohr: ‚Du musst dich wirklich ausruhen, Bambi!‘

‚Blume, wenn du mir weiter so ins Ohr hauchst, kann ich mich nicht mehr zu…!‘ flüsterte Enzo, bis er von einem energischen Kuss ihrerseits unterbrochen wurde. Sein Schwanz wurde langsam steif und das Handtuch bewegte sich, was sie nur im Augenwinkel wahrnahm. Irgendwann trennte sie sich von seinen Lippen und blickte erst auf seinen Schwanz, der sich nun schon deutlich unter dem Handtuch bemerkbar machte und dann ins sein Gesicht.

‚So schlecht kann es dir gar nicht gehen!‘ grinste sie ihn an.

‚Tut mir leid, der hat seinen eigenen Kopf.‘

‚Wenn das so ist, kann ich ja jetzt schlafen!‘ meinte sie und drehte sich um.

Er küsste ihre Schulter und streichelte über ihren Körper, dabei drehte er sich auf die Seite und drückte seinen Schwanz an ihren Hintern.

Dann flüsterte er an ihrem Hals vorbei: ‚Aber ich glaube, wir beide würden gerne mit dir schlafen!‘ Als Antwort drückte sie ihren Hintern fester an seinen harten Schwanz und versuchte ihren Kopf in seine Richtung zu drehen, um ihn anzugrinsen. Seine Finger glitten in ihren Tanga, während er sie zu küssen versuchte. Sie beschloss sich doch wieder zu ihm zu drehen, dabei zog er ihr geschickt den Tanga halb aus. Langsam glitt seine Hand zwischen ihre Beine und er stieß ein keuchendes Pfeifen aus, als er bemerkte wie feucht sie bereits war.

‚Du darfst dich auf keinen Fall überanstrengen!‘ stöhnte sie, als seine Finger in sie glitten.

Bei seiner nächsten Bewegung rutsche das Handtuch von seinen Lenden. Geschickt schlüpfte sie aus ihrem Höschen und setzte sich auf ihn. Er starrte sie fassungslos an, als sie seinen Schwanz packte, ihn einmal rieb, um ihn sich dann ganz langsam in sich einzuführen. Die Fähre setzte sich in Bewegung und mit dem leichten Schaukeln bewegte sie sich langsam auf ihm. Leise stöhnte er und versuchte sich unter ihr zu bewegen. Die feuchte Enge in ihr machte ihn schier wahnsinnig, doch er konnte sich kaum bewegen, ohne vor Schmerz laut aufzuschreien. Ihre rhythmischen Bewegungen wurden schneller und sie begann ebenso zu stöhnen. Irgendwann bäumte er sich auf und drängte sie auf den Rücken.

‚Es tut mir leid!‘ schrie er fast und stieß ein paar Mal seinen Schwanz hart in sie hinein. Ihr Körper erlag irgendwann seinen Stößen. Unter ihm zuckend wand sie sich und stöhnte noch lauter. Davon noch mehr angespornt, stieß er noch viele Male heftig in sie ein, bis er sich in ihr ergoss. Schreiend brach er über ihr zusammen, zuckte und stieß nochmal zu und blieb dann keuchend auf ihren Brüsten liegen.

Fortsetzung folgt in AlpenRoadMovie 8

Ab die Nacht ist noch jung: Lesen Sie quer: Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt: Killer 1! Es lohnt sich!

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