Nerd meets me: Voll auf die Ohren!

Liebe Leser und Leserinnen,

nerd-meets-you-logoNerd meets me: Voll auf die Ohren! Langsam komm ich auf den Geschmack. Heute geht es um schlechte Filme und allerlei Blüten und/oder Verblüten der Filmkunst.10498694_10202283974367400_2706348109203631802_o

Eine lustige kleine gute Nachtgeschichte und doch ganz großes Kino.

Viel Spaß mit meinem verbalen Durchfall: ‚Da wo die Eisberge wohnen!‘ und ‚Sharknado ist eine Beleidigung für jeden Weißen Hai, der auf sich hält!‘

http://wyme.de/nerd-meets-you-sharknado-ist-eine-beleidigung-fur-jeden-weisen-hai-folge-22/

 

 

 

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Sommer, Sonne, Sonnenschein im Park

Sommer, Sonne, Sonnenschein im Park

IMG_20140605_151353021Geräusche drangen an ihr Ohr. Waren das Vögel? Nein, die Zirkaden zirpen ihr Lied. Sie sind nicht mehr in Kansas!!

In ihrem Kopf wummerte es. Die Zirkaden schienen in ihrem Kopf zu sein. Ja und eine Party scheinen sie da auch zu feiern. Sie wollte sich bewegen, es ging aber nicht. Leichte Panik kam über sie. Sie hatte keine Kontrolle über ihren Körper. Es war so, als wäre sie in der Tiefschlafphase von einem bösen Traum geweckt worden. Sie lag völlig gelähmt da und wusste nicht wo sie war. Sie konnte einen frischen Luftzug auf ihrer Haut spüren und sie konnte spüren, dass sie nur noch einen Schuh trug. Von dem fehlenden Schuh mal abgesehen, schien sie zumindest noch irgendwie bekleidet zu ein. Sie hatte nur den Eindruck, als wäre ihre Strumpfhose irgendwie kaputt gegangen… Verdammt, die war echt teuer!

Entweder war die Party letzte Nacht echt hart gewesen oder sie hatte einfach vergessen den zweiten Schuh auszuziehen. Oder beides! In ihrem Bett lag sie dennoch nicht und sie ärgerte sich immer noch über die kaputte Strumpfhose.

Aber wo sollte sonst der frische Luftzug um sie herum herkommen und die Zirkaden? Wenn nicht, weil sie draußen war? Und Warum? Wo war sie nur? Und was hat sie da nur geritten, bei der Kälte draußen zu pennen?

Zwei Krähen plärrten und sie konnte Flügelschlagen hören. Sie musste wirklich irgendwo draußen liegen. Das könnte auch den harten Untergrund erklären. Erst jetzt spürte sie die Steine in ihrem Gesicht, sie lag so halb auf der Seite und offensichtlich mit der Fresse im Dreck.

Als sie eines ihrer Augen öffnen wollte, schaffte sie es nicht, irgendwie war ihr Auge verklebt. Reflexartig versuchte sie ihre Hand zu bewegen. Sie wollte sich übers Gesicht wischen, doch sie konnte ihren Arm nicht bewegen. Sie konnte beide Arme nicht bewegen!! War sie gefesselt? Ja, verdammt!

Die Fesseln schnitten in ihre Handgelenke. Sie wollte schreien, vor Schmerz und um Hilfe! Doch ihr Mund war auch verklebt, so dass sie nur ein Wimmern von sich geben konnte. Bei jeder Bewegung ihrer Handgelenke schnitten die Fesseln noch mehr ins Fleisch. Sie hatte das Gefühl, als würden die Fesseln auf dem blanken Knochen scheuern. Sie konnte sich nur unter Schmerzen bewegen und sehen konnte sie auch nichts. Und schreien auch nicht!

Das war der Moment wo man in der Regel in Panik verfällt. Doch sie versuchte so ruhig wie möglich zu atmen. Sie bekam noch dazu kaum Luft, ihre Nase war irgendwie zu und ihr Mund, war das ein Knebel?

Wenn das ein schlechter Scherz sein soll, dann wäre jetzt der Punkt, wo alle lachen, bis auf eine. Aber es lachte keiner. Oder doch?

Sie hörte Stimmen und Geräusche, die schnell näher zu kommen schienen.

‘…wenn man sich dann immer rumärgern muss…!’

‚…hätt ich auch keinen Bock mehr…!‘

Die Geräusche entfernten sich wieder, wie die beiden Personen, die eben noch gesprochen hatten. Dann kam wieder ein Geräusch. Ein Fahrrad auf einem Kiesuntergrund. Sie musste unweit von einem Weg im Dreck liegen. Warum bemerkte sie keiner? Hilfe!

Sie versuchte noch einmal die Augen zu öffnen. Mit einem Ruck und unter Schmerzen sprang ihr Auge endlich auf und die grelle Fratze am Himmel stach ihr förmlich ins Auge, deshalb schloss sie das Auge wieder, auch auf die Gefahr hin, dass sie es nie wieder aufbekommen würde. Wahrscheinlich hatte sie sich eh ein paar Wimpern ausgerissen. Was war das für ein klebriger Scheißdreck in ihrem Gesicht?

Sie versuchte sich auf die Seite zu wälzen und blinzelte.

Wieder Stimmen. Diesmal kamen sie langsam auf sie zu.

‘Wenn ich abends alleine bin, muss ich immer an dich denken…!’

IMG_20140603_175445817Wie gut, dass sie die Antwort nicht mehr mitbekommen hatte. Ihr schwappte Erbrochenes in ihre Mundhöhle. Dort war allerdings ziemlich wenig Platz und der Knebel versperrte den Weg nach draußen, also schluckte sie schwer…War wohl nicht ihr Tag heute?! Und warum konnte sie sich an die Party nicht erinnern?! Sie versuchte sich erneut herumzudrehen, und unter unglaublichen Schmerzen gelang es ihr. Doch ihre Drehung wurde je von etwas Harten in ihrem Rücken aufgehalten. Mit ihren gefesselten Händen konnte sie den Stamm eines knorrigen Baumes ertasten. Sie öffnete wieder ihr Auge, dass andere wollte einfach nicht aufgehen. Sie blickte den Stamm einer buckligen Trauerbuche hinauf. Das passt ja. Irgend so ein armer Irrer hatte ein Herz auf den Stamm der Trauerbuche gemalt. C + R? Hat wohl nicht geklappt, was?

Dann blickte sie an ihrem Körper herab. Sie trug ihr Lieblingskleid, die Strumpfhose war tatsächlich kaputt und von dem zweiten Schuh fehlte tatsächlich jede Spur. Sie war mit Klebeband gefesselt worden, dass konnte sie zumindest an ihren Füßen sehen. Aufstehen wird ziemlich schwer werden. Aber sie musste es versuchen. Sie mühte sich einen Moment ab und blieb dann erschöpft an Ort und Stelle liegen. Luft bekam sie nun fast gar nicht mehr. Sie spürte warme Flüssigkeit, wie sie über ihr Gesicht kroch. War das Blut? War sie verletzt? Dem Ersticken nahe drehte sie sich wieder mit dem Kopf nach unten. Und dann sah sie das Blut. Es musst aus ihrer Nase kommen!

Die Angst gleich ersticken zu müssen, übermannte sie und sie wusste sich nicht mehr anders zu helfen, also versuchte sie mit ihren gefesselten Beinen gegen den Stamm zu schlagen. Sie musste Lärm erzeugen. Irgendwie.

Durch die Schläge gegen den Stamm wurde das Tape durchgewetzt und ihre Beine kamen frei. Endlich! Sie versuchte erst gar nicht aufzustehen, weil sie versuchte sich einfach umzudrehen und zumindest auf die Knie zu kommen. Und wenn sie aus der Scheiße kriechen musste!

Gedacht, getan! Bloß robbte sie mehr, als dass sie auf Knien über den Waldboden kroch. Durch die Anstrengung bekam sie zumindest wieder besser Luft und sie versuchte den Geräuschen entgegen zukriechen.

Irgendeiner dieser Jogger oder Biker muss sie doch sehen oder hören. Das Leben rannte in bunten Radlerhosen an ihr vorbei auf der Jagd nach verbrannten Kalorien. Und sie verhungerte an der ausgesteckten Hand mit der Fresse im Dreck. Sie wollte schreien, sie schaffte es aber nicht. Ihre Arme bekam sie auch nicht frei. Ihre Knie waren schon wund, aber sie musste weiter. Dornen rissen an ihren Klamotten. Die Schmerzen spürte sie schon lange nicht mehr, sie wollte nur weg hier. Nach da vorne in die Sonne, da wo die Leute sind, die arglos ihrem Sport nachgingen. Sie konnte vor sich schon den Weg sehen. Doch zwischen ihr und der Freiheit war noch eine Dornenhecke. Da musste sie jetzt durch.

Beherzt warf sie sich seitlich in die Hecke und versuchte sich mit den Beinen durch das Gestrüpp zu drücken. Die Dornen rissen an ihren Haaren und stachen in ihre Kopfhaut. Sie konnte kurz den weißen Kiesweg sehen, als sie plötzlich an beiden Beinen gepackt wurde und mit einem Ruck nach hinten gezogen worden. Sie kam gar nicht auf die Idee sich zu wehren, sie war von der plötzlichen Bewegung so schockiert, dass sie wieder wie gelähmt schien. War sie doch beinahe am Ziel angekommen. Die weißen Kiesel hatte sie doch schon im Blickfeld gehabt. Und da vorne müssen doch Leute sein.

Sie konnte ein fröhliches Pfeifen hören, während ihr Körper über den unebenen Waldboden gezogen wurde.

Irgendwann wurde von ihr abgelassen und sie versuchte im selben Moment zu flüchten, als ihre Beine freigegeben wurden. Besonders weit kam sie diesmal nicht, weil sie erneut gepackt wurde. Eine schleppenden, krächzende, männliche Stimme drang an ihr Ohr.

‘Mein Täubchen, du willst mich verlassen, ohne Aufwiedersehen zu sagen. Das macht mich wirklich sehr, sehr traurig.’

Während der Mann sprach, packt er ihren Kopf und zog ihn nach Hinten, so dass sie gezwungen war, ihm ins Gesicht zu sehen.

Dann fiel es ihr wie Schuppen aus den Haaren. Gestern Nacht war sie allein in der Stadt unterwegs und jemand hatte ihr einen Drink ausgegeben. Dieser Jemand! Dieser Grobian! Er packte sie an den Haaren und schlug sie hart ins Gesicht.

‘Ich hab gedacht, dass du mich liebst und dass du für immer bei mir bleibst!’ zischte er ihr zu, machte dann ein abfälliges Geräusch, riss ihr Kleid mit einem Ruck auf, bevor er fortfuhr: ‘Aber wenn du mein Vertrauen so mit Füßen trittst…!’

Er begann sie grob zu befummeln und schlug sie immer wieder ins Gesicht.

Mehr bekam sie gar nicht mehr mit, eine erlösende Ohnmacht ersparte ihr zumindest kurzzeitig die Schmerzen. Aber genau die Schmerzen waren es, die sie wieder zurück brachten.

Ihre Beine waren wieder gefesselt und sie hatte unglaubliche Schmerzen am Kopf. Ihr war kalt. Ziemlich kalt. Bevor ihr klar wurde, dass sie kaum mehr was anhaben musste, versuchte sie erneut die Augen zu öffnen. Es gelang ihr kaum, ihr Gesicht war wohl von den Schlägen ziemlich angeschwollen. Und genauso fühlte es sich auch an. Sie lag in einer klebrigen Pfütze und es roch nach Blut. Ihr Blut!

Von weit entfernt konnte sie wieder Geräusche hören. Sie röchelte vor sich hin, trotz des Knebels konnte sie Blut schmecken. Die Geräusche wurden lauter.

‘Was ist denn mit dir los? Du willst doch jetzt nicht schon wieder fahren?’ hörte sie eine hysterische Frauenstimme in der Ferne. Die Schritte kamen näher. ‘Wir sind andernhalb Stunden hier hergefahren und jetzt willst du sofort wieder heim? Was ist denn mit dir los, Herbert? So kenn ich dich ja gar nicht!’

‘Schau mal da liegt ein Schuh!’ meinte Herbert.

‘Diese Jugend heutzutage, keine Werte mehr. Lassen einfach ihre Schuhe hier liegen!’

‘Es ist nur ein Schuh, Edeltraut!’

‘Ein Schuh, ein Schuh! Trotzdem verantwortungslos! Wenn hier jemand stolpert. An dem spitzen Ding könnte man sich ja die Augen ausstechen.’

‘Sag mal ist das Blut, da am Schuh!’

‘Schau, hab ichs dir nicht gesagt, wie gefährlich so ein Schuhwerk sein kann!’

‘Da wird doch nichts passiert sein?’

‘Spinn dich aus Herbert, lass uns wieder heimfahren!’

Die Schritte entfernten sich wieder von ihr und sie blieb völlig fassungslos im Dreck und ihrem eigenen Blut liegend zurück. Diese ignorante Menschheit heutzutage. Ihr war so kalt und versuchte sich nochmal umzudrehen, damit sie die Sonne sehen konnte, wie sie durch die Trauerbuche schien. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages streichelten über ihr zerschundenes Gesicht und ein Tropfen Blut fiel vom Baum herab und landete direkt in ihrem Auge.

C steht für Charlotte. Die nächsten Radfahrer und Jogger hörte Charlotte schon gar nicht mehr…

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Und R ist der Grobian. Am nächsten Tag würde man es in der Zeitung lesen können…

300 Rise of an Empire und die Auswirkungen auf die Fantasy-Larp-Welt

300 Rise of an Empire und die Auswirkungen auf die Fantasy-Larp-Welt

Über die schlimme Befürchtung einer Schlacht-SL!

Ich habe mir 300 Rise of an Empire mit meiner anderen Orga angesehen. Ist schon eine Weile her. Also die Jungs sind wegen Sixpack und Titten ins Kino und ich hab mir mal gedacht, geh ich da mal mit. Zumindest war ich diesmal nicht die Henne im Korb mit lauter Gockeln, also wir waren zwei Hennen im Korb mit lauter Gockeln. (Hinweis: Es handelt sich hierbei nicht um die Hendl Orga! Aber dazu später mehr!)

Warum axtxerxich mir eigentlich den Rise of an Empire anschauen wollte. Wegen dem geilen Xerxes. Mehr brauch ich ja wohl nicht sagen.

Xerxes, seine Axt und ich auf einer einsamen Insel. RRR und Doppel und Dreifach-RRR³.

Wenn Du xerxgenauso aussiehst wie Xerxes und dich nicht davor scheust dir lauter so Zeugs in die Fresse zu hängen, dann bist du genau mein…Ach Hallo Schatz! Was ich grad mache? Ich schreib was! Ihr merkt schon ich schweife ein Wenig ab.

Wir sitzen also bei Bier und Schokolade im Kino (Ja, wir achten auf unsere Figur!) und es fängt der vermeintliche Film an. Marvel. Häh? Ach, es ist nur die Werbung vom Captain America und der Winterreifen, oder wie war das nochmal? Schon wieder so ein modernes Märchen.

Es ist aber eine ganz schön lange Kinowerbung. 5 Minuten später und die Leute werden langsam stutzig und unruhig. Es werden stimmen laut: ‘Du hast die falschen Karten gekauft!’

‘Sei froh, dass es nicht Barbie der Film ist!’

Weitere 5 Minuten später. Die ersten Leute stehen auf und gehen raus, mal fragen, ob wir im falschen Filmsaal sitzen. Die Kinoangestellte wird in den nächsten 5 Minuten langsam unflätig. Es handelt sich um die ersten 15 Minuten vom Captain America und die Schneekönigin als Werbemaßnahme. Ja, die ging auch mal ziemlich nach Hinten los. Es waren doch alle wegen Sixpack und Titten ins Kino gegangen und nicht wegen Helden in Strumpfhosen und Gummimasken. Öhm, naja, aber das ist eine andere Geschichte.

Jetzt mal Spaß beiseite. Der Film geht so. Ich fand ihn ganz nett, allein wegen der Vorgeschichte von Xerxes. Mit Haaren finde ich Rodrigo Santoro nur halb so geil, wie ohne! Vielleicht auch ein Grund, dass ich ihn in The Last Stand nicht erkannt habe. Wo er eine Nacht im Knast verbringen musste als versoffener arbeitsloser Ex-Lover der Deputy Sarah Torrance gespielt von Jaimie Alexander, die wir als Sif aus Thor schon sehr gut kennen.

Also mit Dreitagebart hab ich Rodrigo Santoro wirklich nicht erkannt, Asche auf mein Haupt.

300EGZurück zum Film. Also ich mag ja Eva Green nicht, obwohl sie sich ja für nichts zu Schade ist.

Die Fast-Vergewaltigungs-Szene mit Themistokles, gespielt von Sullivan Stapleton, der mich in seiner gesamten Rolle einfach nicht überzeugen konnte. Aber wie kann man auch einen Mann ernst nehmen, der sich von einer Frau vergewaltigen lässt. Auch nicht wenn es Eva Green ist. Nennt mich da ein Bisschen altmodisch, ich kann ja nicht aus meiner Haut, wie auch? Sie ist mir stets lieb und teuer.

Zurück zu Themistokles, der hat einfach so viel Charisma wie ein eingetretener Briefkasten und selbst neben den nackten Brüsten von Eva Green, kann der eingetretene Briefkasten einfach nicht überzeugen. Irgendwie war der Film auch nur ein bisschen geil. Ist halt immer so, dass man es einfach nicht mehr toppen kann… Wenn ihr ihn euch doch anschaut: ‘Das hier wird nicht schnell vorbei sein. Und du wirst es nicht genießen.’

Auch Lena Headey hat es irgendwie nicht mehr wirklich rausgerissen. Schade eigentlich.

Worauf ich eigentlich hinauswill. Schaut euch einfach nochmal 300 an und lasst den Sequel-Prequel-Fortsetzungsteil einfach sein. Ich hab auch bis zum Schluss nicht rausgefunden, ob es sich nun um die Fortsetzung, oder die Vorgeschichte von 300 handelt, oder Beides. Und ich hab auch nicht rausgefunden, warum der Film mich Anfangs so begeistert hat und um so länger ich drüber nachgedacht habe… naja.

Nun zu meiner Befürchtung. Also dieses Ketten-BH-Kleid-Dings, was Eva Green vor der Vergewaltigung des Themistokles trug.

Das ist keine Rüstung!!! Das mag vielleicht eine Brüstung sein. Aber keine ernstzunehmende Rüstung. Eine Brüstung schützt nicht vor Schwerthieben. Brüstungen bekommen keine Rüstungspunkte!! Brüstungen können nur euren Charakter ihr Leben retten, wenn sich ein ordentlich Gerüsteter dazwischen wirft.

Wer das nicht glauben will, ich kann gerne mit einem kernstablosen Wurfdolch mal auf die Brüstung schlagen. Aber das wird dir mehr weh tun, als mir und es wird mir ausnahmsweise eine Freude sein. Und es wird nicht schnell vorbei sein und es wird dir nicht gefallen. Vielen Dank!

Fazit: Doppel und Dreifach RRR³ für Rodrigo Santoro als Xerxes und seine Axt. Ein kleines nettes rrr für die Sequel-Prequel-Fortsetzungsteil von Sixpack und Titten und Eva Green und ihre Brüstung.

Merke: Brüstungen geben keine Rüstungspunkte!!

Danke: Danke für den netten Versuch eine Fortsetzung von 300 zu drehen.

P.S. Wir sehen uns auf dem nächsten Schlachtfeld! ARHUUUH!!

Rätien – Winter 230 – Im Fieber

Rätien – Winter 230

Im Fieber

800PX-~1Es dauerte einen Moment bis Roar halbwegs bei Sinnen war, er öffnete den Mund und nach einem ziemlich langen Moment krächzte er: ‚Herr, hab ich Euch Schade gemacht!‘

‚Nein Roar, du bist scheinbar nicht kaputt zu kriegen.‘ versicherte ihm sein Centurio lächelnd.

‘Ja, es ist nicht deine Bestimmung im Bett des Centurio zu sterben.’ flüsterte Valeria in dem Moment als sie mit dem Verband fertig wurde.

Sie bedeckte liebevoll seine Blöße und meinte dann: ‚Ich hab dir Mohnsaft gegeben, gegen die Schmerzen.‘

Es dauerte eine Weile, bis ihm klar wurde, das er, von dem Verband und der Decke mal abgesehen, splitterfasernackt war, was ihm ohne Umschweife die Schamesröte ins Gesicht trieb. Wie zu einer Salzsäule erstarrt blickte er sie an und sein Verstand driftete einen Moment in eine andere Welt ab.

Im nächsten Moment war er wieder völlig wach und er flüsterte dem Centurio zu, während er einerseits versuchte, sich die Decke bis zum Kinn hochzuziehen und anderseits den Kopf des Centurio näher zu seinem Mund zu ziehen. Dann begann er so leise zu flüstern, dass selbst der Centurio ihn kaum verstand, obwohl er die trockenen Lippen seines Gefährten an seinem Ohr spüren konnte. ’…würd gern was anziehen…doch nicht nackt sein… die Eponageweihte im Raum ist!’

‘Dein Bruder bringt dir bestimmt bald was zum Anziehen.’ meinte der Centurio sanft zu ihm und half ihm dabei, sich von der Herrin der Quelle wegzudrehen.

‘Er muss viel Trinken!’ meinte sie und goss einen Becher mit Tee ein und fuhr dann fort: ‘Ich geh mal Schnee holen, damit wir kalte Wickel machen können, bevor das Fieber ihn völlig im Griff hat!’ rief Valeria, drückte dem Centurio einen eiskalten nassen Lappen in die Hand und ging dann mit der Waschschüssel raus. Während der Centurio dem Jungen liebevoll mit dem kalten Lappen über die Stirn strich, half er ihm ein Bisschen hoch.

‘Ihr seid böse mit mir?’ stammelte Roar und lehnte sich kraftlos gegen den Oberschenkel seines Herren.

‘Nein, du hast uns nur ein Bisschen Angst gemacht.’

‘Ich werde nicht sterben!’ sagte Roar mit ruhiger und fester Stimme.

‘Was macht dich da so sicher?’ fragte der Centurio, hielt ihm den Becher hin und half ihm beim Trinken.

‘Die Pferdeherrin hat mit mir gesprochen!’ verkündete Roar zwischen zwei Schlucken.

‘Ich weiß, es ist nicht deine Bestimmung in meinem Bett zu sterben!’

Roar griff zitternd nach dem Becher, den der Centurio immer noch in Händen hielt, um ihm Schluck für Schluck beim Trinken zu helfen. Beim letzten Schluck sackte Roar weg und blieb für einen Moment regungslos auf dem Schoss seines Herren liegen. Bevor der letzte Schluck auf seiner Hose landete, wischte der Centurio über den Mund seines treuen Gefährten.

‘Ich werde nicht sterben, ich kann Euch doch nicht verlassen, Dominus!’

‘Ich werd dich nie fortschicken, wenn du bleiben willst!’

Roar öffnete wieder die Augen und flüsterte weiter: ‘Ich würde nicht von Euch fortgehen, selbst nicht wenn der Adler fällt.’

‘Und was ist mit deiner Bestimmung?’

‘Die ist verbunden, mit Eurer!

‘Langsam machst du mir Angst!’

‘Das muss es nicht!’

Die Herrin der Quelle stand schon eine Weile in der Tür und grinste breit: ‚Er fantasiert schon?‘

‚Nein, die Pferdeherrin hat zu mir gesprochen!‘

Während sie mit der Schüssel voll Schnee näher ans Bett trat, murmelte sie mehr ins hinein, als zu den beiden Anwesenden: ‚Ich hätte ihm nicht so viel von dem Mohnsaft geben dürfen, am Ende meint er noch er wäre Cäsar höchst persönlich.‘

Ohne Umschweife schlug sie die Decke zurück und machte ihm kalte Wickel. Ihre Technik kalte Wickel zu machen war so raffiniert, dass der Centurio wie gebannt auf sie starrte, während sie mit Hilfe zweier Tücher den Schnee in den Wadenwickel einrollte und nach Vollendung ihrer Arbeit die Decke wieder zurück schlug.

Roar war mittlerweile völlig weggetreten. Während sie seine Wangen tätschelte, redete sie auf ihn ein: ‚Das Gift wird dich heute Nacht in die Fänge der Unterwelt treiben lassen. Doch Dis wird dich nicht bekommen, hörst du?‘

Dann blickte sie den Centurio besorgt an. ‚Traut Ihr Euch zu, allein die Wickel zu wechseln, wenn der Schnee geschmolzen ist?‘

Der Centurio nickte und versuchte irgendwie zu lächeln. Nachdem es ihm nicht gelang, fuhr er sich mit einer fahrigen Handbewegung über den Mund und sie bemerkte wieder seine zitternden Finger.

‚Ich schau nochmal vorbei und ich schick euch noch einen Trank, Centurio! Noch einen mehr zum Versorgen, brauch ich wirklich nicht.‘

‚Ja,  Domina!‘ grinste er sie an, wurde dann aber sofort wieder ernst, als er fortfuhr: ‚Ich bemühe mich, nicht noch zusätzliche Sorgen zu bereiten!‘

Sie zog nur eine Augenbraue hoch, als sie kopfschüttelnd aufstand und ging.

Fortsetzung folgt…

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