Nerd meets me: Der rote Hering im Test

Nerd meets me: Der rote Hering im Test

10513384_10202472014228279_729112230934282584_nIch wollte schon immer mal von einem Penis geweckt werden. Das Paket Nerd Meets You mit dem Dildo aus dem 3 D Drucker kam einen Tag vor meinem Urlaub an. Auf den letzten Drücker und unpassend, fast schon wie ein richtiger Mann, völlig zur unpassenden Zeit auftauchen und eigentlich hab ich grad überhaupt keine Zeit, weil ich noch nicht mal gepackt habe und morgen früh um 6 Uhr gehts los aufs Conquest…

Wie an Weihnachten mitten im Sommer reiße ich das Paket auf und halte meinen neuen kleinen Freund in meinen zittrigen Händen.

Die Worte meiner Oma kommen mir in den Sinn. ‘Auf die Größe kommts nicht an, nur krumm und bucklat muss er sein!’

Ein Dildo aus dem 3D Drucker, das kann ja nur einem Nerd einfallen und nur ein Nerd würde sich einen Dildo auf einen 3D Drucken lassen.

Wie funktiert das? Ich habe keine Ahnung!

Die Website ist nicht gerade komfortable und völlig unübersichtlich. Wie das Ganze tatsächlich  funktioniert, steht in einer PDF Datei, die man sich extra runterladen muss und durchlesen. Das ist dem Otto-Normal-Verbraucher meist schon zu viel, deshalb probiere ich es auch mal ohne lesen. Aber selbst mit der PDF Datei, hätte ich kein Wort verstanden. Die Website und die Hilfe-PDF ist auf englisch und nicht gerade benutzerfreundlich gestaltet. Das einzige Wort, dass ich lesen konnte, war ein Warnzeichen mit Reizend! Nicht gerade eine prickelnde Vorstellung, dass das Endprodukt später mal in sehr engen Körperkontakt mit mir gelangen wird.

Für Personen die nicht gerade Englisch, Mathematik, Physik oder irgendwas im IT Bereich studiert haben ist die Website quasi ein Buch mit sieben Siegeln von 13 böhmischen Dörfern. Wie ich es geschafft habe einen halbwegs tauglich Dildo zu designen, kann ich euch nicht sagen, aber ich habe es mehr oder weniger mit einem sprachlichen Bildflug durchs Programm geschafft, obwohl ich ein absoluter Technikidiot bin und nahezu kein englisch. Jippie! Das Endprodukt ist zwar ein bisschen klein geworden, sprich ich bin nicht ganz zufrieden, aber wer ist das schon. Wollen wir mal sehen ob der Sinnspruch meiner Oma der Wahrheit entspricht.

Zumindest hat er d10562474_10202473131656214_4841050580903104357_oie gewünschte Biegung. Die suche ich seit Jahren mal wieder vergeblich, weil ein Wahlspruch, der auch nicht von mir ist, aber erschreckenderweise passt wie die Faust aufs Auge, er muss sein, wie eine Cruise Missille. Danke an Herrn Mittermeier für diesen Spruch und nach dem Bild meiner Handbewegung, kann sich auch der letzte Depp vorstellen was ich damit meine. Er muss leicht nach oben gebogen sein. (Circa in eine10590487_10202473135096300_3154921631351540460_nm 25 Grad Winkel!)

Und nach dem der Dildo in einem seltsamen rot angekommen ist, bekommt mein neuer kleiner Freund den Namen: Der rote Hering. Danke an 22 Jump Street für diesen Running Gag.

 

Das Material ist gewöhnungsbedürftig und an den Druckkannten sind ausgefranste Ränder, die Oberfläche ist uneben. Was erstmal nicht mal so schlecht ist, aber die Unebenheiten sind nicht gewollt, es handelt sich um Luftbläschen die bei der Herrstellung entstanden sind. Es sieht nicht nur unsauber aus, es ist leider auch unsauber. Das heißt in jeder Unebenheit können sich Keime und Bakterien festsetzen und da kann der kleine Spaß für zwischendurch schnell nach hinten los gehen. Das Material zieht ziemlich schnell Staub an und fühlt sich irgendwie klebrig an. Beim ersten Waschen mit einer handelsüblichen Seife fühlte sich das Material ziemlich schmierig an. Den handelsüblichen Toy Cleaner hat der rote Hering anstandslos überlebt.

Dann wurde Frau auch auf der Website nicht darüber aufgeklärt, ob die verwendeten Materialien dermatologisch getestet wurde, und wenn konnte ich es nicht lesen, weil mein englisch irgendwie genauso gut ist, wie meine Mathekenntnise. Und da kommt mir das Wort Reizend wieder in den Sinn. Also Hals und Beinbruch wird schon gut gehen…
Fortsetzung folgt…nach meinem Urlaub!

 

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