Das Fest der Liebe ohne Fußnote

Das Fest der Liebe ohne Fußnote

10346535_966087070087908_4047236016310723406_nDas Fest der Liebe rückt näher und ich krieg einfach nur das Kotzen, von den Heucheleien, die man täglich so vorgesetzt bekommt. Nächstenliebe ist nicht nur auf die Weihnachtszeit begrenzt, dass kann man übrigens das ganze Jahr machen!
Aber Weihnachten ist ja das Fest der Liebe und der Nächstenliebe. Es ist das Fest der Liebe ohne Fußnote, ohne Wenn und Aber und vor allem das des warmen Gefühls im Herzen und der Besinnlichkeit. Die stade Zeit, wo alle Menschen aus Nächstenliebe ein Bisschen zusammenrücken. Jeder schaut auch mal über den Tellerrand und läd jemanden auf einen Kaffee ein, der es sich vielleicht nicht leisten kann. Schön wärs.
Aber in der heutigen Zeit wo wir selbst schon kaum mehr eine Entscheidung treffen können, ohne jede Eventualität zu durchdenken und abzuwägen und vor allem immer daran zu denken, was denn die Anderen sagen könnten, anstatt einfach dem Ruf des eigenen Herzschlages zu folgen.
Wie kann man da selber von Toleranz reden, wenn wir uns selbst schon nicht akzeptieren können, wie wir selber sind, wie sollen es dann die Anderen tun.
In einer Welt wo jeder nur nach seinem eigenen Vorteil bedacht ist, während manch Anderer um sein Überleben hart arbeiten muss, damit man zum Weihnachtsabend die obligatorischen Würstel auf den Tisch bringen kann, kann ich nicht guten Gewissens das Fest der Liebe feiern, während in Deutschland die rechten Arme wieder hochgerissen werden und ein paar Deppen auf die Straße gehen und anfangen zu der Angst der Menschen, die täglich um ihr Leben kämpfen müssen, noch mehr Öl ins Feuer zu gießen und genau so hat es schon mal angefangen.
Ich hab bei den aktuellen Geschehnissen in Deutschland noch weniger Lust Weihnachten zu feiern, als sonst! Mir geht Weihnachten sonst schon unglaublich auf den Sack. Die Idiotie und Bigotterie, die hier zur Zeit herrscht, will einfach nicht in meinen Kopf gehen, wie dumm man eigentlich sein kann. Während die Einen in diesen Tagen der Völlerei frönen, werden die Anderen von der Trägheit der eigenen Existenz in den Neid getrieben werden.
Seht in euer Grippal auf die drei Weisen aus dem Morgenland hernieder und denkt mal ein Bisschen über die Weihnachtsgeschichte nach und esst dabei den Christstollen mit den ‘orientalischen’ Gewürzen. Am keltischen BrauchtumsChristbaum hängen die Weihnachtskugeln aus ‚Made in aller Welt‘. In der Schale neben den heimischen Plätzchen (Zimt aus Cylon und Kadarmom aus Tibet) liegen die Mandarinen aus Israel und die Bananen aus Brasilien (Bananen kommen ja nicht unbedingt aus Afrika).
Die Päckchen unter dem Weihnachtsbaum sind von Amazon und DHL gebracht, einen Arbeitgeber den es scheißegal ist welche Hautfarbe seine Mitarbeiter haben.
Schaut doch mal über den eigenen Tellerrand, wenn ihr eure Plätzchen gefressen habt und lest vielleicht noch mal in dem ein oder anderen (Geschichts)Buch oder gar in der Bibel. Spendet was an Bedürftige, schaut nicht zu wie Menschen nebenan verhungern. Haltet zusammen und zwar ohne den rechten Arm zu heben.

Wehret den Anfängen!

‚Selbstverständlich klauen dir Ausländer deinen Job! Aber wenn dir jemand ohne Geld, Kontakte und Sprachkenntnisse deinen Job wegnehmen kann, bist du vielleicht einfach nur Scheiße!’ Louis C.K.

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