Ein Knopf kommt selten allein… Teil 17

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 17

OLYMPUS DIGITAL CAMERA‘Ich kann das nicht vorlesen, nicht heute!’ meinte Tommi.

‘Soll ich dir noch ne Tablette geben?’ sagte Hermine mit einem echt ernsten Unterton.

Er räusperte sich und fing dann doch an zu lesen:

‘Wie befreit ich bin, seit dem Moment wo ich endlich offen aussprechen konnte, was mich wirklich bedrückt und wie glücklich ich bin jemanden mit einem offenen Ohr und einem festen Willen gefunden zu haben. Ich hatte nun wieder Hoffnung, dass sich alles zum Guten wenden würde, wenn ich auch für meine gotteslästerliche Frevelei in der Hölle landen würde, würden hoffentlich meine zukünftigen Kinder glückselig in den Himmel auffahren, wenn ihre Zeit gekommen ist.

Noch hatte ich mein Ehegelübde noch nicht gebrochen und doch sitze ich an meinem Schminktisch mit einer Decke im Nacken, weil es vom offenen Fenster her zieht und schreibe diese Zeilen. Alma war schon drei mal da gewesen und hat es wieder geschlossen und ich habe es dreimal wieder geöffnet.

Ich hab ihr jedes Mal einen Gutenachttrunk angeboten, den sie nicht ablehnen konnte, deshalb schnarcht sie jetzt auch in ihrer Kammer.

Alma hatte es heute sehr begrüßt, dass ich wieder mit dem Malen begonnen hatte und morgen beim ersten Sonnenstrahl werde ich mich ins Esszimmer schleichen und den Pinsel schwingen.

In freudiger Erwartung harre ich der Dinge die da kommen mögen und ein wenig Angst habe ich auch, dass der grobe Kerl irgendwas Unrechtes mit mir anstellen wird…

Das er in diesem Moment bereits hinter mir stand, konnte ich ja nicht ahnen. Er war leiser noch als ein Fuchs und genauso spitzbübisch grinste er mich an und flüsterte: ‘Ich werd nichts Unrechtes mit Euch anstellen!’

Ich nickte in mein Spiegelbild und er stellte ein kleines Fläschchen auf den Schminktisch und blies das Licht aus, so dass mein Zimmer nur noch vom Mond erhellt wurde, der durch die Fenster herein schien. Dann ging er zum Fenster und schloss es.

Ich hatte im Dunkeln das Fläschchen ergriffen und öffnete es. Ein Meer von Lavendel kam mir entgegen und all meine Anspannung schien sich alleine durch diesen Geruch zu lösen.

Er nahm die Decke von meinem Rücken und zupfte mit zwei Fingern die Schleife meiner Chemise so weit auf, das meine Schultern befreit wurden.

Es schien mir so, als würde der Hauch von Stoff nur noch durch meine Brüste oben gehalten. Er beugte sich an mir vorbei und nahm mir das Fläschchen für einen Moment aus meinen Händen, um es mir gleich wieder hineinzulegen. Ich konnte seinen Geruch sogar durch die schwere Wolke des Lavendels hindurch riechen. Und ich konnte nicht sagen was mich mehr entspannte.

Seine Arbeiterhände waren erschreckend sanft, als er sie mir in den Nacken legte und mir das Öl über die Schultern rieb. Seine Berührungen waren so zärtlich, dass mir fast die Tränen in den Augen standen vor Rührung. Niemals in meinem Leben bin ich so sanft berührt worden und doch drückte er zuweilen fester zu und ließ dann wieder locker. Ich fühlte mich wie Butter in seinen Händen. Ich zerfloss regelrecht, doch er setzte mich wieder zusammen.

Ich weiß nicht wie lange ich da gesessen bin, bis er mich hochhob und zu meiner Bettstatt trug. Er legte mich sanft auf meine Kissen und zog mir meine Schühchen aus.

Dann setzte er sich so aufs Bett, dass ich seinen Rücken betrachten konnte. Ich konnte mich nicht erinnern, wann er sein Hemd ausgezogen hatte. Doch mein Gedanke an sein fehlendes Hemd fiel, er fiel so tief, als er meine Füße auf seinen Schoss nahm und Einen nach dem Anderen massierte.

Ich konnte seine Erregung deutlich spüren, doch er massierte weiter meine Füße und meine Waden. Ehe es mir gewahr wurde massierte er meine Schenkel. Er hatte sich mittlerweile umgewandt und meine Füße unter meiner Decke verschwinden lassen.

Er muss meine Feuchtigkeit zwischen meinen Schenkeln bemerkt haben, denn er ließ ab von mir und nahm eine meiner Hände. Wieder flossen ein paar Tropfen des kostbaren Öles in seine Hand und er massierte die Meine.

Als er mit dieser Hand fertig war, legte er sie mir in den Schoss, stand auf und kam um das Bett herum, um auch meine andere Hand massieren zu wollen. Dabei kniete er sich vor mein Bett und flüsterte mir ins Ohr: ‘Ich werde Euch mit meiner Hand nicht unziemlich berühren, aber es liegt Euch frei, Euch mit der Euren zu berühren…’

Er zog meine Chemise gerade so weit hoch, das meine Hand ganz von alleine meinen Flaum berührte und setzte sich dann aufs Bett, so dass er einerseits die andere Hand massieren konnte und mir dabei direkt ins Gesicht blicken konnte.

Was ich mit der einen Hand tat oder auch nicht tat, blieb seinen Augen verborgen. Doch sah er in mein Antlitz und konnte wie es scheint jede Regung oder gar Erregung von meinem Gesichte ablesen, denn irgendwann küsste er meine Hand und fuhr sie an seiner Brust entlang auf seinen Schoss. Trotz meines Erregungszustandes konnte ich jedes einzelne Haar seines Körpers spüren, den Saum seiner Hose und die wirklich enorme Beule in seiner Hose.

Den Anflug eines Schauderns überzog meinen Körper und ich zuckte fast unmerklich zurück und er ließ sofort meine Hand los, die dann, so es das Schicksal wollte, auch genau dort landete, wo es mich vorhin noch zurückschrecken ließ.

Für einen Moment war ich wahrlich überfordert, sollte ich das Beenden, was ich begonnen hatte, oder sollte ich meiner Neugierde nachgeben. Oder schaffte ich es gar beides gleichzeitig zu tun.’

Tommi brach ab und blinzelte Hermine an, die mit geschlossenen Augen da lag und nun sah er erst, dass ihr immer mal wieder die ein oder andere Träne aus den geschlossenen Augen ran. Er flüsterte ihr ins Ohr, während er vom Bettpfosten rutschte und das Buch zuklappte: ‘Ich würde gerne Morgen weiterlesen, mir fallen schon die Augen zu!’

Fortsetzung folgt….

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