Neuer Tag, gleiche Bar…

Neuer Tag, gleiche Bar…

Die astraBarkeeperin kam in die Bar und der Nerd stand hinterm Tresen, wie ein Schluck Wasser in der Kurven, der schon dreimal ausgekotzt wurde.

‘Du siehst aus wie ausgekotzt!’ trällerte sie.

Der Nerd hatte ein frisches Shirt an, mit der Aufschrift: ‘I’ll be in my bunk!’ Auf ihrem Shirt stand einfach nur Vera und sie blieb vor der Bar stehen.

‘Ich finds super, dass du heute Thekendienst hast und ich heut mal mein Gehalt versaufen kann.’

‘Wo wir grad beim Thema Gehalt versaufen sind, hab ich gestern eigentlich meine Zeche bezahlt?’

‘Nein, steht noch aufm Zettel!’

Er blickte auf den Zettel und zog eine Augenbraue hoch: ‘Des ist doch ein Scherz?!’

‘24,50!’ kicherte sie.

‘Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, was?’

‘Wenn du mich nicht hättest!’ rief sie und lies ihre imaginären Hosenträger schnalzen.

‘Danke, dass du mich gestern heimgebracht hast!’

‘Und ich hab dich auch liebevoll zugedeckt und dir einen Eimer nebens Bett gestellt!’

‘Du bist ein Schatz, was kann ich dir bringen?’

‘Das Übliche!’ meinte sie und wollte sich gerade auf einen der Barhocker niederlassen.

‘Boa, deinen Absinthe Sprite kannst du selber mischen…!’

Sie stand wieder auf und ging trotzig hinter die Theke und machte sich an ihrem Drink zu schaffen. Er stand neben ihr an ein Regal gelehnt und genoss die Stille des Nichtstun.

Das Pärchen von gestern kam wieder in die Bar. Nach einer Weile klopfte die junge Frau auf den Tresen und rief schnippisch: ‘Kriegt man hier auch ein Bier…?’

Die Lady hinter der Bar reagierte nicht und der Nerd war wohl im Stehen eingenickt.

‚Hey, Hallooooho! Das macht ihr doch mit Absicht?‘ rief die Ische.

Die vermeintliche Barkeeperin drehte sich kurz um und meinte: ‚Ich arbeite heut gar nicht!‘

Dann machte sie ihren Drink fertig und kam wieder vor die Theke getreten und begann dann erst den Nerd mit ganzen Erdnüssen zu bewerfen und rief: ‚Kundschaft!‘peanuts

Der Nerd schreckte hoch und riss dabei fast das Regal um.

,Zwei Becks Blue, Bittäh!‘ rief sie reichlich eingeschnappt und pochte ungeduldig mit den Fingernägeln auf der Theke herum. Dann meldete sich ihr Freund zu Wort: ‚Ich hätte aber gern ein Astra!‘

‚Das ist viel zu teuer…‘ rief sie und wedelte nach dem Barkeeper. Er wartete aber noch, bis die beiden sich ausgestritten hatten.

Der Typ meinte irgendwann: ‚Wenn ichs doch eh selbst bezahlen muss!‘

‚Aber im Preisleistungsverhältnis…!‘

‚Jetzt wirds aber hint’ höher wie vorn!‘ rief der Nerd und stellte ein Astra und ein Becks Blue auf den Tresen. ‚5,80, bitte!‘

‚Wir…haben aber zwei Becks Blue bestellt!‘ rief die Ische empört.

‘Also, wenn du beim Astra mit’m Preisleistungsverhältnis anfangst, dann kannst auch gleich verschwinden.’ rief der Nerd aufgebracht, zeigte zur Tür und lies die Ische gar nicht mehr zu Wort kommen, also redete er weiter auf sie ein.‘Der junge Mann hat ein Astra bestellt, also bekommt er auch ein Astra!!’  

‘Ja, aber!’ stammelte die Ische.

‘Nichts aber, verdammt nochmal!’ rief der Nerd, hob seine Hand, zeigte sie den Streithähnen und drehte sich zu seiner Kollegin: ‘Ich hab was für dich!’

‘Uiuiui, Geschenke!?!’ schrie sie, wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen und klatschte mit den Händen aufgeregt aneinander, wie ein wahnsinniger Seehund.

‘Nein nein, Schätzölein! Das hier ist eine Leihgabe und wiedersehen macht Freude!’ meinte der Nerd und stellte die ersten vier Staffeln von Dr. Who auf den Tresen. ‘Damit du langsam aber sicher mal auf dem Laufenden bist.’

‘Boa, voll gut! Danke!’ flüsterte sie ehrerbietig und beäugte die Staffeln wie ein Heiligtum und berührte sie dann sachte mit den Fingerspitzen.

Der Nerd stellte sich aufrecht hin, räusperte sich, atmete tief ein und setzte zu einer wichtigen Verlautbarung an: ‘Weil alle, die das Bier, und wenn es auch noch so klein ist, nicht ehren und Dr. Who nicht schätzen, unwürdig sind.’

‘Was ist denn Dr. Who?’ fragte die Ische ihren Freund.

Der Nerd blickte die nervigste Kundin des heutigen Tages an, als würde er sie ernsthaft versuchen mit Blicken töten zu wollen, dann hob er dramatisch die Hand, so wie es Darth Vader getan hätte.

‘Man soll den Priester in der heiligen Messe ja nicht unterbrechen, aber du hast Firefly vergessen!’ rief Frau Nerd über ihren Absinthe Sprite hinweg.

Der Nerd holte wieder Luft und setzte erneut zu einer Rede an: ‘Weil alle, die das Bier, und wenn es auch noch so klein ist, nicht ehren, Dr. Who nicht schätzen und Firefly nicht lieben, unwürdig sind.’

‘Was ist denn Firefly?’

‘Jetzt schlägts aber 13!’ schrie der Nerd die Ische nun an und nahm ihr ohne einen weiteren Kommentar das Bier ab, dass sie eh noch nicht bezahlt hatte und exte es mit einem Zug. Dann zeigte er einfach wieder zur Tür, ohne ein weiteres Wort darüber zu verlieren.

Die Ische hatte fast ein bisschen Pippi im Auge und Frau Nerd hatte ein Einsehen mit dem armen Ding. ‘Ich geb dir mal nen Tipp!’ meinte sie ruhig zu der Ische. ‘Wenn sich zwei Männer über Firefly unterhalten, dann lächle freundlich, halt deine Zuckerschnute und nicke wenn man dir eine Frage stellt!’

‘Ja, aber sie ist doch eine Frau.’

‘Nein, sie ist keine Frau! Sie ist ein Nerd!’

‘Aber auf ihrem Shirt steht Vera!’

‘Vera ist eine Callahan Großkalliber Auto-Lock mit modifizierten Abzug und Doppellauf!’ erklärt der Nerd und die vermeintliche Vera blickte ihn etwas verklärt an, ihr Mund formte ein paar Worte, die ihr geschmeidig aber ohne einen Ton zu erzeugen über die Lippen glitten: ‘Willst du mit mir zusammen Star Wars ansehen?’ Der Nerd zwinkerte ihr zu und wurde dann aber unterbrochen, bevor er etwas erwidern konnte.

Und was ist mit Starship Troopers?’ fragte der Freund von der Ische in die Runde.

‘Gibts da nicht einen 2. Teil?’ fragte die Ische.

‘ES GIBT KEINE FORTSETZUNG VON STARSHIP TROOPERS!’ riefen der Nerd, Vera und ihr Typ gleichzeitig.

Die Ische rang mit ihrer Fassung und bevor sie endgültig zu weinen begann, meinte der Nerd: ‘Vorschlag zur Güte: Du lässt deinen Typen sein Lieblingsbier trinken, wann immer er will. Ihr fahrt jetzt heim und schaut euch Firefly an und wenn ihr mit allen Teilen fertig seid, dann schaut ihr euch Serenity an und wenn ihr am Ende geweint habt, dürft ihr wieder kommen!’

Der Typ exte sein Astra, legte 4 Euro auf den Tisch und dann gingen sie wortlos nach Hause.

‘Die sehen wir nicht wieder!’ meinte Frau Nerd.

‘Und wenn schon!’

‘Zahlen!’

‘Wie? Du willst schon gehen?’

‘Hab noch ein Date!’

‘Ohne mich!’

‘Ja, Dr. Who ist immer so eifersüchtig!’

‘Ich dachte wir wollten Star Wars ansehen und in Gefilde vordringen, die noch nie ein Mensch zuvor erlebt hat?’

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

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Der Berg des Gestanks Teil 2

Der Berg des Gestanks Teil 2

blobAm Fuß des Hügels angekommen, erblickten sie auf einen gigantischen Friedhof, der sich die Hänge des Hügels hinaufzog. Der Zwerg kniete vor einem Grab und wischte Laub und Dreck vom Grabstein, um die Inschrift besser lesen zu können.

‚Seht nur, hier ist das Grabmal von Fisten McGay.‘ rief der Zwerg beeindruckt, pflückte eine kleine Blume und legte sie auf das Grab. ‚Man kann über ihn sagen was man will, aber er war ein Held. Er starb für unsere Freiheit!‘

‚Mir wird schlecht.‘ meinte Lunz und hob neugierig das Visier. Er führte doch was im Schilde.

‚Ja und hier liegt seine rechte Faust Gaylord McGay mit samt seiner Lanze begraben: Ritter Herbert von Hinten!‘ meinte Renk ernst, grinste aber breit. Sein Grinsen ging in einen nicht endend wollenden Lachanfall über.

‚Ich würd mich ja nicht so weit aus dem Fenster lehnen, Renk! Manchmal hab ich den Eindruck, du wärst auch einer von denen!‘ rief Lunz ernst und macht dann eine merkwürdige Handbewegung, die irgendwie ziemlich weibisch aussah.

‚Nur weil ich so eine flinke Zunge habe und jedem Mann Honig ums Maul schmiere, heißt es noch lange nicht, dass ich ein Hinterlader bin.‘ entrüstete sich Renk und blickte sich weiter um.

‚Aber mit Frauen machst du es auch nichts.‘ meinte Stulle, der eben erst am Hügel angekommen war.

‚Tu ich wohl?‘ verteidigte sich Renk und versuchte schnell das Thema zu wechseln. ‚Hier liegt Erich McGay?!‘

‚Hört sich aber gar nicht nach einem McGay an!‘ rief Stulle.

‚Vorne er und hinten ich!‘ lachte Lunz. ‚Er war der Mundschenk von Fisten McGay!‘

‚Vielleicht liegt hier ja auch noch irgendwo der Stiefelknecht von Fisten McGay?‘ rief Renk.

‚Und hier liegt sein Hinterlader! Endlich ich hab ihn gefunden!‘ meinte Lunz, der seinen Spaten geschnappt hatte und zu graben begann. Einen wahnsinnigen, einarmigen Weiberheld dabei zu beobachten, nach dem Hinterlader eines namenhaften Heerführers des Clan der McGay zu graben, dessen Name laut der meisten Gerüchte Programm gewesen war, hatte wirklich etwas Merkwürdiges an sich.

‚Das ist Grabschändung, wir kommen noch in Teufels Küche!‘ meinte der Zwerg.

‚Auch wenn viele die Geschichten von Fisten McGay nicht glauben, aber eines weiß ich ganz genau, dass der Hinterlader von Fisten McGay in die Analen der Geschichte eingegangen ist und er liegt genau hier! Aber davor hat er noch alle seine Feinde von Hinten abgeknallt. Und wenn da was dran ist, will ich seinen Prügel haben!‘ predigte Lunz, während er seinen Spaten weiter in die Erde trieb.

‚Da soll nochmal einer sagen, dass ich…!‘ wollte Renk ansetzen, wurde dann aber von einem atembetäubenden Lärm unterbrochen.

‚Ihr wagt es den Berg des Gestanks zu betreten?‘ kam es wie ein Knall vom Gipfel des Berges ihnen entgegen gedonnert.

‚Ich hab doch gesagt, der Zwerg reitet uns wieder ganz tief in die Scheiße.‘ meinte Lunz wieder und grub dennoch weiter.

‚Eigentlich eher auf einen riesigen Scheißhaufen!‘ rief Stulle.

‚Schweigt ihr Nichtswürdigen! In den Staub!‘ rief die Stimme und mit ihr würde der Gestank noch schlimmer. Der böse Wind zwang sie in die Knie und Renk kniete auf dem Grabmal eines unbekannten 12jährigen Mädchens. Die Grabmäler der McGay schienen anscheinend nur die Spitze des Scheißberges zu sein.

Der Zwerg kroch weiter zum Gipfel des Berges und kramte in seinem Rucksack. Renk versuchte ihm zu folgen, obwohl er unaufhörlich zu würgen begann. Plötzlich baute sich vor ihnen eine stattliche Gestankswolke auf.

‚Ich bin Flatus Daemonicus, ihr wagt es in mein Reich zu stolpern und blöde Witze zu machen!‘

‚Wir sind die Erzwinger der Eitrigen Angina, wir stolpern da wo es uns passt.‘ rief der Zwerg mutig. ‚Der Meister des Vermöglichbaren kniet nicht vor einem einfachen Gestanksfluch, mehr seid ihr nicht, böser Wind!

Der nächste Schrei blies Renk seine lederne Maske vom Kopf und der Zwerg klammerte sich krampfhaft an seinem Helm fest. Der Gestank, der Auf den Schrei folgte, war unbeschreiblich.

‚Kriecht nur im Staub, Maden! Ihr seid nicht mehr als Dreck unter meinen Füßen!‘

Stulle lief mutig der widerhaften Gestankswolke entgegen, zog eine Flasche vom Gürtel, öffnete sie und lies den Daumen drauf, während er sie schüttelte. Er schrie die den Gestank an: ‚Der Dämonenfluch hat einen Fahren lassen!‘ Dann zog er erschreckend eloquent den Daumen von der Flasche, der aufgebaute Druck in der Flasche entwich und der Inhalt spritzte der Gestankswolke entgegen.

‚Stulle neeeeeeeeeinnnnnn! Nicht das magische Mundwasser!‘ schrie Renk und riss ihn zu Boden. ‚Der Gestank kommt nicht aus seinem Maul, es kommt aus seinem Arsch!‘

Die teuflische Gestankswolke wechselte dennoch ihre Farbe und begann zu schreien, erst in der gewohnten Tiefe und dann wurde die Stimme immer heller, bis sie nur noch ein elendiges Quietschen war. Sie mussten sich alle die Ohren zuhalten.

Die nicht mehr so ganz dämonische Gestankswolke verpuffte und es blieb nur noch ein fader Geruch von dem bestialischen Gestank zurück.

Indess hatte Lunz gefunden, was er gesucht hatte. In einer länglichen Holzkiste in ein Öltuch eingeschlagen lag der Hinterlader des Fisten McGay. Er lud die Waffe durch und drehte sich in Richtung seiner Begleiter.

‚In Deckung, Schuss von Hinten!‘ schrie er, als er die dämonische Gestankswolke sah, wie sie sich hinter ihnen erneut aufbauschte. Der Schuss donnerte über den Berg und hallte in einem gewaltigen Echo über den Berghang wieder, bevor die Kugel auf sein Ziel traf. Das Auftreffen der brennenden Kugel entzündete ein gewaltiges Inferno und explodierte so heftig, dass es den halben Berg weg sprengte. Zersprengte Grabsteine, Sarglatten und Knochen prasselten auf sie herab.

Fortsetzung folgt vielleicht…

Der Berg des Gestanks

Der Berg des Gestanks

blob

‚Lunz hat einen Fahren lassen!‘ schrie Stulle völlig entsetzt und zog sich seinen Schal vor Mund und Nase.

‚Gar nicht!‘ rief Lunz, schlug Stulle und zeigte gleichzeitig beschuldigend auf den Zwerg. ‚So wie der stinkt, muss er vom Zwerg Lunte gewesen sein!‘

Der Zwerg blickte griesgrämig zu den beiden Kriegern hinauf und würgte den Stiel seiner Spitzhacke. Das war ein sicheres Zeichen für einen nahenden Wutausbruch des Zwerges. Renk drängte sich dazwischen, griff den Zwerg bei der Schulter und trällerte ihm ins Ohr: ‚Meister Helmhalf lasst Euch von den beiden ungehobelten Ungehobelten nicht provozieren, das Bouquet dieses Schorses erinnerte mich eher an eine gemeinsame unaussprechliche Bekannte von uns...‚ Renk zwinkerte dem Zwerg mehrmals zu und schnalzte dabei mit seiner Zunge.

‚Möge sie in Frieden ruhen!‘ rief Lunz.

‚Und nie wieder auferstehen, so wahr uns die Götter zu helfen beliebt sind!‘ meinte Renk abschließend.

Stulle rief gedämpft durch seinen Schal: ‚Wer hat euch nur so schwere Wörter beigebracht?‘

Der Zwerg schnupperte immer noch und wurde langsam aber sichtlich blass. Selbst sein Bart schien an Farbe zu verlieren. ‚Wenn es nur die unaussprechlich Gestankvolle wäre, dann wäre es ein Leichtes sie nochmal zu töten! Nachdem der Fluch gebrochen, werter Meister des Vermöglichbaren, hab ich nur noch eins für die widerhaftig Schleimige, meine Spitzhacke!‘

‚Werter Helmhalf Eisenspat, wenn Ihr nur blass um die Nase wärt, dann würd ich mich nicht sorgen, aber Euer Bart verliert nicht nur seinen Glanz, sondern auch an Farbe!‘ rief Renk besorgt und wickelte sich ebenfalls ein Tuch um Mund und Nase.

‚Sagt mal, nehmt euch ein Zimmer!‘ rief Lunz angewidert. ‚Es ist echt schlimmer, wie ihr euch gegenseitig Honig ums Maul schmiert, als dieser bestialische Gestank.‘

‚Dieser Gestank ist nicht von dieser Welt, es muss etwas Dämonisches sein!‘ rief der Zwerg und lief auf einen kleinen Hügel zu, von dem der Gestank auszugehen schien.

‚Ich bin mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist, dort hinzugehen, wo offensichtlich der Gestank herkommt.‘ rief Renk dem Zwerg hinterher.

Bei jedem Schritt den er dem Hügel näher kam, wurde der Gestank unerträglicher und es schossen ihm Tränen in sein Auge.

‚Der Zwerg reitet uns mal wieder ganz tief in die Scheiße!‘ meinte Lunz mürrisch.

Renk sagte mal nichts und wischte sich nur die Tränen aus dem Auge.

‚Sag mal heulst du jetzt, weil er dir nen Korb gegeben hat?‘ fragte Lunz grinsend.

‚Komm nur einen Schritt näher, dann weißt du warum ich weine.‘ rief Renk, zog sich eine lederne Maske über seinen Kopf und lief weiter dem Zwerg nach, der mittlerweile bereits am Fuß des Hügels angekommen war. ‚Und ihr habt mich noch ausgelacht, als ich mir diese gnomische Schutzbrille gekauft habe!‘

Lunz folgte Renk und schon schossen auch ihm die Tränen in die Augen. Er zog kurzerhand seinen Helm auf und schloss das Visier. Was überhaupt nichts gegen den Gestank half, aber zumindest sah ihn niemand weinen.

‚Lunz hat wieder einen Fahren lassen!‘ schrie Stulle wieder.

‚Nein Stulle, es ist der Berg!‘ riefen Renk und Lunz wie aus einem Mund.

Fortsetzung folgt…

Das ist nicht die Bine, die du suchst… Teil 35 – Ehrlicher, kleiner Basterd

Das ist nicht die Bine, die du suchst… Teil 35 – Ehrlicher, kleiner Basterd

970082_10200207019844835_627248111_nFür Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit. Ich bin ein Bisschen wie eine Mischung aus Robin Hood, Punisher und Sailor Moon. Ich versuche immer so ehrlich wie möglich zu sein, auch wenn ich da oft bei denen anecke, die es vielleicht grad nicht hören wollen. Manche Sachen kann man manchen Leuten eh nicht ins Gesicht sagen, ohne dass ihre heile Welt wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Aber was soll ich machen, die Wahrheit sprudelt geradezu aus mir heraus. Es geht schon soweit, dass ich die Wahrheit aus Personen herauskitzle, wenn ich merke, dass mein Gegenüber mich anlügen will oder mir etwas verheimlichen will. Es ist ein Fluch und ich finde es mehr belastend, ich würde gerne lieber wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen über eine wunderschöne Blumenwiese laufen, obszöne Pilzgewächse pflücken und mich dann vielleicht ein Bisschen von Orks durch den Wald jagen lassen, als mich um die Probleme von Anderen zu kümmern. Aber was soll ich machen, ich kann auch nicht aus meiner Haut, ich hab für alles und jeden eine Antwort, nur für mich selbst fällt mir nichts ein…

vom 4.12.2013

Wenn der Postmann dreimal klingelt…

Wenn der Postmann dreimal klingelt…

elefonzelleEs klingelte an der Tür.

Sie erwachte aus komatösen Schlaf, als es das zweite Mal klingelte. Beim dritten Mal war sie schon fast an der Tür und drückte auf den Türöffner.

Sie zog die Kette aus dem Schloss und als sie die Tür öffnete, holte sie tief Luft.

‚Wenn Sie von den Zeugen Jeh…!‘ Ihr blieb das ‚Jehova‘ im Halse stecken und blickte in das freundliche Gesicht des Paketboten, der eine enorme Kiste am Treppenabsatz abgestellt hatte und der ihr irgendwie bekannt vorkam.

‚Ich will nur ein Autogramm!‘ trällerte der Postmann, blickte nochmal aufs Paket und zückte dann sein Empfangsgerät. ‚Frl. Müller!‘

Erschrocken blickte er sie an. ‚My best Friends are Smith and Wesson!‘ Die Worte stolperten geradezu aus seinem Gesicht, während sie an sich herunter blickte. Ja, sie hatte ein altes T-Shirt an und ansonsten nicht viel mehr. Etwas beschämt zog sie ihr Shirt runter und blickte den Postmann mit leicht erröteten Wangen an, was bei ihrem ansonsten dunklen Teint kaum auffiel.

‚Matara … ähm Tamara Müller, ich glaubs ja nicht!‘ rief der Postbote aufgeregt.

‚Ich hatte gehofft Matara nie wieder hören zu müssen!‘ meinte sie streng, schnappte sich den Plastikstift und unterschrieb auf dem Display des Empfangsgerätes, dass der Postbote immer noch in Händen hielt.

‚Tut mir leid, wir waren damals jung und ganz schön dumm und Idioten!‘ meinte der Postmann. ‚Ich bin übrigens Michael Gruber!‘

‚Ich weiß schon wer du bist. Arbeitest du nicht an der Tankstelle?‘

‚Nur Sonntag bis Dienstag!‘ meinte er.

‚Und Mittwoch bis Freitag bist du Paketbote?‘ rief sie leicht ironisch.

‚Sozusagen?‘

‚Willst du mir nicht mein Paket geben?‘

‚Oh, ja!‘ meinte er und als er es hochhob, keuchte er: ‚Ist übrigens ganz schön schwer, soll ich es dir rein tragen?‘

Sie nickte nur, drehte sich um und ging wieder in die Wohnung. Er konnte ihren ziemlich geilen Hintern sehen, als er ihr hinterher lief.

‚Dir ist klar, dass der Versicherungsschutz erlischt, sobald du die Wohnung dieses Kunden betrittst?‘ sprach sie mehr in den Raum hinein, als zu ihm.

‚Hab jetzt eh Mittagspause!‘ kontere er geschickt. ‚Darf ich fragen, was du beruflich machst?‘

‚Ich bin Künstler und du stehst quasi in meinem Atelier!‘

Er stellte die Kiste auf dem Boden ab und blickte sich neugierig um. Er stand mitten in einer weiträumigen Dachgeschosswohnung, die von stoffbehängten Dachfenstern spärlich erhellt wurde. In jeden der vier Ecken waren kleine Nischen abgetrennt worden, die durch Schiebetüren zugänglich waren. Wie unschwer ersichtlich war, waren drei davon Küche, Bad und Schlafzimmer und die vierte Schiebetüre war verschlossen. Im Atelier standen mehrere Leinwände auf Staffeleien, an denen sie wohl gleichzeitig gearbeitet hatte und gegenüber vom Eingang an der Wand war ein improvisiertes Fotostudio eingerichtet worden. Eine kleine Sitzgruppe stand fast verloren mitten im Raum.

Er begann zu stottern: ‚Davon kann man leben!‘ Und es schien so, als war er darüber mehr als erstaunt.

‚Bis ich meine ersten Bilder verkaufen konnte, habe ich verdammt viele Toiletten geputzt und alten Menschen den Hintern gewischt.‘ meinte sie trocken und ging in ihr Schlafzimmer. ‚Nimm doch Platz, ich zieh mir nur was an.‘ Wenig später kam sie angezogen wieder, ging quer durch den Raum und verschwand im Bad.

‚Kaffee oder Wasser?‘ fragte sie, als sie aus dem Bad kam und verschwand in der Küche. Er stand immer noch völlig erstaunt im Raum. Er lies nicht nur den Raum auf sich wirken, nein es schien so, als würde seine pure Anwesenheit auf den Raum wirken.

Sie kam mit einer Karaffe Wasser und zwei Gläsern wieder und stellte sie auf einen Tisch, neben der Sitzgruppe. Er setzte sich langsam in Bewegung und als er sich endlich setzte, kam sie auch schon mit Kaffee, Milch, Zucker und Keksen.

‚Michael Gruber, jetzt erzähl mal, du arbeitest doch nicht freiwillig an der Tanke und als Postbote, immerhin haben wir doch alle einen Abschluss gemacht!?‘

‚Ähm, also ich hab da so ne Beteiligung an einer Disko und bis die wieder gescheit läuft…!‘

‚Dann bist du am Ende DJ geworden?‘ unterbrach sie ihn.

‚DJ, Barkeeper, Türsteher, Bedienung und Klofrau in Einem!‘ grinste er und zeigte lächelnd mit beiden Daumen auf sich.

‚Alles klar!‘ meinte sie, schenkte ihm ein Glas Wasser ein und hielt es ihm hin. ‚Wie heißt denn die Disse?‘

‚Es ist das Best Friends!‘ meinte er und nippte dann an dem Wasser, bevor er es wieder auf den Tisch stellte.

‚Also, die Klofrau solltest du raus werfen, seit dem man in deinem Laden nicht mehr rauchen darf, ist der Gestank echt eine Zumutung.‘ rief sie empört, stand auf und lief zu dem Paket hinüber.

‚Willkommen in meinem Leben!‘ flüsterte er und räusperte sich dann. Sie schien es eh nicht gehört zu haben, da sie das Paket hastig aufgerissen hatte. Liebevoll zog sie ein Buch und einen Stift aus dem Paket. Fast schon ehrerbietig schlug sie es auf, schrieb etwas hinein und kam wieder zurück zum Sofa. Wortlos reichte sie ihm das Buch und setzte sich wieder hin. Während sie einen Zuckerwürfel nach dem anderen in ihre Tasse warf, schlug er das Buch auf und blickte sie dann nach einer Weile gerührt an.

‚Ab morgen bin ich mit meinem Bildband auf Lesereise!‘ meinte sie und grinste dann über ihre Tasse hinweg, bevor sie trank. Sie schluckte schwer und fuhr dann fort. ‚Verstehen muss man das nicht, aber mein Verlagsmensch meinte, es würde zum guten Ton gehören.‘

Er blickte sie sprachlos und gleichermaßen beeindruckt an und begann zu stammeln, brachte aber kein sinnvolles Wort hervor. Um davon abzulenken, blätterte er im Bildband herum und versuchte nicht weiter irgendwas zu sagen.

‚Hey Gruber, sag mal, früher konntest du die Klappe nie halten und jetzt kriegst du keinen Ton heraus?‘

‚Es tut mir leid, ich bin beeindruckt, etwas beschämt und ein Bisschen überfordert…! begann er, brach dann ab und versuchte fortzufahren. ‚…grad…!‘

‚Nimm dir nen Keks!‘ unterbrach sie ihn.

Er nahm sich einen Keks. Unbehagliches Schweigen, dass nur durch Keks kauen, Seiten umblättern und Kaffee schlürfen unterbrochen wurde.

‚Es tut mir leid, dass wir dich in der Schule immer so gedisst haben, ich weiß nicht, wie ich das je wieder gut machen soll?‘ meinte er dann, während er immer noch im Bildband herum blätterte.

‚Ist schon Okay, man sieht sich ja immer zweimal im Leben.‘ grinste sie ihn an und fuhr dann fort. ‚Wir sollten ein Klassentreffen machen, ich will die ganzen blöden Gesichter sehen, obwohl mir Deines grad schon ein wahres Volksfest ist.‘

‚Sind wir dann quitt?‘ fragte er.

‚Hm, dass muss ich mir echt noch stark überlegen, ihr wart schon ganz schöne Arschlöcher!‘

‚Ja und aus uns ist auch nicht wirklich was geworden. Der Steer ist seit Jahren immer mal wieder mehr oder weniger erfolglos auf Entzug, der Sepp sitzt im Knast, Atze ist Bulle geworden und Ferdi ist zum 2. Mal geschieden, säuft und ist arbeitslos, und kommt wahrscheinlich auch bald in den Knast, weil er seine unzähligen Alimente nicht zahlen kann.‘

‚Was ist denn mit dem Wannabe?‘

‚Der hat sich mit seiner Maschine letztes Jahr am Münchner Berg darennt.‘

Ein gekeuchtes ‚Nein!‘ stolperte aus ihrem Mund, sie hielt sich augenblicklich die Hand vor dem Mund und blickte ihn erschrocken an. Als sich ihre Augen langsam mit Tränen füllten, sprang er von seinem Platz auf und stürmte zu ihr hinüber.

‚Hey, hey, hey. Hätte ich ahnen können, dass es dich so trifft, hätte ich lieber die Schnauze gehalten.‘ rief er, kniete sich vor sie hin und griff hastig nach ihren Armen.

Als sie endlich die Hände sinken lies, stammelte sie vor sicher hin. ‚Was ich euch nicht alles gewunschen habe, aber so was wollte ich nicht…‘ Sie musste schwer schlucken, um ein Schluchzen zu unterdrücken.

‚Wenn es dich tröstet, er war selbst schuld. Zu schnell, betrunken und ohne Helm.‘ berichtete er kurz und griff nach ihren Händen, die sie kaum unter Kontrolle hatte, da sie so zitterten.

‚Das machts nicht besser!‘ schluchzte sie.

‚Jeder ist seines Glückes Schmied und jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich und wenn manche meinen, sie müssten ihr Leben einfach so wegwerfen, war es ihre eigene Entscheidung. Ich für meinen Teil habe rechtzeitig entscheiden, dass ich ein besserer Mensch sein will.‘

‚Was ich mir reichlich schwierig vorstelle, wenn man sich ein riesiges Hakenkreuz auf der Brust und so Nazizeug auf dem Rücken tätowiert hat.‘ Brach es förmlich aus ihr heraus.

‚Ähm, als ich ausgestiegen bin, haben sie…‘ meinte er leise, lies ihre Hände los, knöpfte sich langsam das Diensthemd auf und machte den Blick auf seine nackte Brust frei. ‚Deswegen ist Sepp auch im Knast und Atze musste sich als Undercover Bulle outen, sonst hätten sie mir den Rücken auch noch mit der Flex bearbeitet.‘

Sie blickte fassungslos auf seine Brust, während ihr eine Träne nach der Anderen übers Gesicht lief. ‚Hey, keine Panik, es hat erst weh getan, als ich nach Tagen im Krankenhaus wieder aufgewacht bin.‘

Zitternd streckte sie eine Hand aus, um seine vernarbte Brust zu berühren. Doch sie zuckten beide zurück. Ängstlich blickte sie ihn an.

‚Es gibt nicht viele, die das sehen durften.‘ stammelten er und machte Anstalten sein Hemd wieder zuzuknöpfen.

‚Nein, mach das nicht. Trage es mit Stolz!‘ flüsterte sie und rutschte vom Sofa runter zu ihm auf dem Boden.

‚Leichter gesagt als getan.‘ meinte er und fing sie auf.

‚Das hat meine Mutter immer zu mir gesagt, wenn ihr mir wieder meine krausen Locken versenkt hattet und ich heulend nach Hause gekommen bin.‘

‚Ich hoff du hast nicht all zu großen Schaden genommen.‘ meinte er mitfühlend und strich ihr über ihren Lockenkopf. Als er ihr Ohr berührte, quietschte sie, wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen.

‚Genau so hast du früher immer gequietscht!‘ grinste er und zog seine Hand zurück.

‚Nur früher war es mehr aus Angst!‘ meinte sie ernst.

Er strich ihr wieder übers Ohr, sie zog den Kopf ein und quietschte wieder. Beide mussten herzhaft lachen. Als sie sich wieder beruhigt hatten, berührte sie mit beiden Händen seine Brust. Diesmal zuckte er nicht zurück. Sie blickten sich einen Moment lang von Angesicht zu Angesicht an und dann drückte sie ihm einen flüchtigen Kuss auf. Er lächelte verschmitzt und erwiderte den Kuss etwas energischer. In dem Moment als sich ihre Zungenspitzen berührten, stoben sie auseinander und blickten sich erschrocken an.

‚Was machen wir da eigentlich?‘ fragte er, mehr zu sich selbst.

‚Der Postbote wird von der Hausfrau verführt….?‘ flüsterte sie und kam ihm nochmal näher.

Vorsichtig versuchte sie ihm die restlichen Knöpfe des Hemdes aufzuknöpfen und zog es ihm dann über den Rücken runter, dabei riskierte sie einen Blick auf seinen Rücken. ‚Eigentlich will ich mir nur deine Tätowierungen auf dem Rücken ansehen!‘ meinte sie kess und beugte sich noch mehr über seine Schulter nach hinten, so dass ihr Gesäß auf der Höhe seines Kopfes war. Irgendwie war auf seinem Rücken nicht mehr dass, was sie von früher her kannte. Jetzt war da ein riesiges Segelschiff, auf dessen Segeln stand: ‚Wer Reue zeigt, kann nur auf Vergebung hoffen!‘

Er packte ihren Hintern, hob sie hoch und trug sie aufs Sofa, wo er sie vorsichtig absetzte. Gequietscht hatte sie trotzdem.

‚Es gibt Dinge, die ändern sich nie!‘ flüsterte er in ihr ins Ohr, als er ebenfalls aufs Sofa stieg, um sie auf den Rücken zu drängen und sie erneut zu küssen. Sie erwiderte den Kuss nur kurz, biss ihm zärtlich auf die Lippe und flüsterte dann: ‚Bei manchen Sachen bin ich ganz froh, dass sie sich doch ändern.‘

Er blickte sie nachdenklich an und meinte dann ziemlich ernst: ‚Mit meiner Vorgeschichte hab eigentlich kein Recht dir Avancen zu machen!‘

‚Du hast dir doch nie was zu Schulden kommen lassen, oder?‘ rief fast schon ein Wenig aufgebracht und zog die Beine an, um sie mit den Armen zu umschließen.

‚Bis auf die Sache mit deinen Haare nichts, aber ich war dabei und war blöd genug es mir bis unter die Haut gehen zu lassen!‘

‚Hm, und wenn ich sage Schwamm drüber, würdest du mir dann Avancen machen?‘

‚Ich hätte dir schon viel früher Avancen machen sollen!‘ meinte er und grinste sie dreckig an. Sie kam ihm näher. Er zog sie in seine Arme und küsste sie hart und unnachgiebig.

Hastig nestelte sie an einen Gürtel herum, während er ihr Shirt von hinten über ihren Kopf zog. Sie lies den Gürtel los, zog das Shirt vollständig aus und warf es vom Sofa. Langsam öffnete er die Hose, während er ihr näher kam und sie zu küssen versuchte. Sie lies es nur einen Moment zu und griff dann in seine Hose.

‚Was fällt dir ein, wie konntest du den nur so lange von mir fernhalten?‘ rief sie erstaunt, als sie versuchte seinen Schwanz zu umfassen. Sie küssten sich heftiger, während er ihre Hose auszog.

‚Wir können nicht miteinander schlafen!‘ säuselte sie ihm ins Ohr und rückte von ihm ab.

‚Wieso?‘ rief er erschrocken. Als Antwort beugte sie sich herab, nahm sie seinen Schwanz in den Mund und begann genüsslich daran zu saugen…

Ich suche einen Mann… Teil 17 ½ Mein Tom und Jerry

Ich suche einen Mann… Teil 17 ½ Mein Tom und Jerry

paxifixiDie Schackeline 17 ½ in mir sucht auf einer wunderschönen Blumenwiese ihren Cap und Capper ähm ihren Tim und Struppi. In ihrer eigenen Muppet Show ihren Waldorf und Statler. In ihrem verregneten, dunklen Gotham City ihren Batman und Robin, mit denen sie nicht nur wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen über die wunderschöne Blumenwiese laufen kann und sich freut wie ein Schnitzel, wenn es schneit. Nein, sie will eigentlich mit Fix und Foxi, Packsie und Ficksie spielen… und zwar nur, damit sich das Tagebuch noch mehr darüber aufregen kann.

Und was haben Tom und Jerry damit zu tun, dass wüsste ich selber gerne.

Anmerkung: Dies ist der 17 ½. Teil einer völlig ernst gemeinten Bekanntschaftsanzeige von mir, Callabutterfly, und eine Ode an meinen Traummann, den ich mir grad versuche zu basteln.

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Ich suche einen Mann…Teil 11 Mein Feinschmecker und kein Kostverächter

Ich suche einen Mann…Teil 11 Mein Feinschmecker und kein Kostverächter

Ihaeubchench suche einen Mann, der nicht zu lachen anfängt, wenn ich mit der Kochschürze bekleidet vor meinem Backofen sitze und mich freue wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen, wenn der Strudel seine goldene Färbung bekommt oder wenn ich rufe: ‚Oh mein Gott, mir sind die beinahe die Muffins verbrannt!‘ Nein ich suche einen Mann, der isst was ich in meiner 378850_2416195170910_1962430602_nKüche mit viel Liebe für ihn zaubere, der Genuss am Essen hat und der z.B. Koriander von Petersilie unterscheiden kann.

Anmerkung: Dies ist der 11. Teil einer völlig ernst gemeinten Bekanntschaftsanzeige von mir, Callabutterfly, und eine Ode an meinen Traummann, den ich mir grad versuche zu basteln.

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Ich suche einen Mann… Teil 1 Mein Ork

Ich suche einen Mann…Teil 1 Mein Ork

Ich suche einen Mann, 0323_hider sich für mich als Ork verkleidet, um mich dann durch den Park zu jagen, damit ich auch mal joggen gehe…

P.S. Ja, ich laufe wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen.

Anmerkung: Dies ist der 1. Teil einer völlig ernst gemeinten Bekanntschaftsanzeige von mir, Callabutterfly, und eine Ode an meinen Traummann, den ich mir grad versuche zu basteln.

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Die Höhle des Verderbens schlägt zurück…

Die Höhle des Verderbens schlägt zurück…

Fortsetzung von… und von…
blobRenk wurde von den Füßen gerissen, als der Schleim ihn überholte. Er fiel auf den Zwerg Lunte, der nun gar nicht mehr so klein war. Seine Klamotten hingen ihm in Fetzen vom Leib und als auch ihn der Schleim erfasste, schrie er und presste gleichzeitig krampfhaft den Mund zu. Das Geräusch, dass ihm dabei entwich, hörte sich an wie das Quietschen eines 12jährigen Mädchens mit blonden Zöpfen an. Geistig war Renk noch bei den blonden Zöpfen des 12jährigen Mädchen, dass in seinem Kopf über eine wunderschöne Blumenwiese lief und als er tatsächlich die Blumen roch, krachten er und der Zwerg mit samt dem ganzen Schleim gegen die Rückwand des Regals. Der Schleim riss das Regal fort und Helmhalf Eisenspat und Renk schwappten aus dem Gang, wie ein Paar Bröckchen in einem Schwall Erbrochenen. Und genauso roch es auch. Durch den beißenden Luftzug der mit dem Schleimschwall in die Wohnhöhle drang, gingen sämtliche Fackeln aus. Nur noch eine kleine, gläserne Berglampe brannte noch. Lunz riss der Schleimschwall fast von den Füßen, er konnte sich aber gerade noch an der Winde festhalten.
‚Stulle komm schnell da raus, wir müssen weg hier! Schnell!‚ rief Lunz, kam zu den beiden Eingeschleimten herüber gelaufen und half Renk auf die Beine. Helmhalf Eisenspat watete bereits zu seiner Bettstatt und packte in Windeseile seinen Rucksack. Mit dem nun viel zu kleinen Rucksack in der Hand lief er voraus in den rechten Gang.
‚Jeder packt sich einen Beutel, oder Zwei! Wir haben den Schatz schon gefunden.‘ meinte Lunz und Helmhalf blickte zu Boden. Der rechte Gang füllte sich schon mit Schleim und doch sah der Zwerg die riesigen Beutel gefüllt mit seinen Schätzen. Ein breites Grinsen wanderte über sein Gesicht, währenddessen der Schleim bereits gegen seine Waden schwappte. Seltsam schillernde Pilzgewächse schwammen an ihm vorbei und nickten ihm obszön zu.

‚Wir sollten uns sputen, bevor wir hier in dem Auswurf noch ersticken.‘ meinte Helmhalf gehetzt und packte sich zwei der Säcke. Und die obszönen Pilzgewächse schwammen in ihre Freiheit.
‚Stulle, beweg dich, aber schnell!‘ rief Lunz und Renk gleichzeitig, packten sich auch jeweils zwei Säcke und liefen dem Zwerg hinter her in den dunklen Gang hinein.
Sie konnten Stulle noch hören, wie er sich durch den kleinen Gang zwängte und dabei erstickt rief: ‚Was stinkt hier so? Und warum hab ihr das Licht ausgemacht?‘
Als sie zurückblickten, konnten sie noch einen kurzen Moment einen Fackelschein erkennen und dann bracht die Hölle los. Das Gestanksgas fing Feuer und mit einem gewaltigen Schlag erbebte die Erde unter ihren Füßen. Der Zwerg duckte sich blitzschnell hinter einen Felsvorsprung, bedeckte seinen Bart mit beiden Händen und rief so laut er konnte: ‚Es brennt ihm Stollen! Es brennt im Stollen!‘
Eine Feuerwalze fegte über sie hinweg und Renk und Lenz flogen sozusagen durch den Stollen, mit samt allem Schleims.
Renk wurde erst wieder wach, als Lenz ihn anschrie und schlug zugleich: ‚Ich glaub du brennst.‘ Und er begann ihn auf den Boden zu wälzen.
Renk roch verbranntes Haar und blickte bei der nächsten Drehung auf und rief: ‚Du auch mein Freund, du auch!‘
Schließlich wälzten sich Beide im Schleim, bis sie erschrocken inne hielten. Aus dem Stollen floss unentwegt der eitrige Schleim, der stellenweise brannte. Und das was sie so erschreckt hatte, war das schlürfende Geräusch, dass aus dem Stollen auf sie zu kam.
Es kam ein riesiger Schatten auf sie zu. Er wurde größer und größer, bis dann der völlig verkohlte und verdreckte Zwerg Helmhalf Eisenspat vor Schleim triefend aus dem Stollen taumelte. Das Einzige, was an ihm noch intakt zu sein schien, war sein Bart.
Der Zwerg faselte lauter als es nötig gewesen wäre: ‚Es brennt im Stollen. Es brennt im Stollen!‘
Lunz und Renk rappelten sich auf und krochen mehr, als dass sie gingen, auf den Zwerg zu.
‚Helmhalf, geht es Euch gut?‘ rief Renk und zog sich am Felsen hoch, um dem Zwerg auf die Schulter zu klopfen und fuhr dann feierlich fort: ‚Es freut mich, Euch in eurer wahren Gestalt und wohl auf erblicken zu dürfen.‘
‚Ja, es ist wunderschön hier draußen.‘ meinte der Zwerg und blickte an ihnen vorbei über die Baumwipfel hinweg, der Sonne entgegen. Er lief einfach an ihnen vorbei und begann zu stammeln: ‚Ist das die Sonne? Ist das die Sonne, wie sehr habe ich gebetet, noch einmal die Sonne wieder sehen zu dürfen.‘
Er griff sich ans Herz und ging in die Knie. Renk lief ihm hinterher, zog eine Lederflasche von seinem Gürtel, schüttelte den Schleim herab und reichte dem Zwerg die Flasche. Als Helmhalf aber nicht darauf reagierte, öffnete Renk die Flasche und flößte ihm den Inhalt ein.
‚Das hier hebt den Mann aufs Pferd und die Frau unter’d Erd!‘ rief Renk und trank selbst davon. Beide zogen die Luft zwischen ihren Zähnen ein, schluckten schwer, rülpsten und schlugen sich dabei gegen die Brust.
‚Ich will eure Zweisamkeit ja nicht stören, aber wo ist Stulle!‘ rief Lunz und machte Anstalten wieder in den Stollen gehen zu wollen. Mit einem letzten Schwall Schleim und gefolgt von einem Rumpeln, dass wieder den Boden unter ihren Füßen erzittern lies, kullerten nur noch Steine aus dem Stollen.
‚Stulle ist noch da drin!‘ rief Lunz und fing an zu graben. Hastig schob er einen Stein nach dem Anderen aus dem Stolleneingang. ‚Los, steht nicht so dumm rum und helft mir lieber.‘
Sie arbeiteten wie verrückt daran, den Stollen von den Steinen zu befreien, aber es schien aussichtslos. Renk liefen die Tränen aus dem Auge, im seinem tiefsten Innersten wusste er, dass sein Freund Stulle Tod sein musste. Er hielt Lunz davon ab, weiter zu machen.
‚Hör auf Mann, es ist aussichtslos!‘ schluchzte er und Lunz fiel erschöpft in seine Arme und fing herzzerreißend an zu schluchzen. Selbst der Zwerg zerdrückte eine Träne und klopfte den beiden Mannen väterlich auf die Schulter.
Plötzlich erschall eine Stimme aus dem Berg. ‚Ihr weint doch nicht etwa!‘
Erschrocken blickten die Drei auf den Fels. Stulle stand in schwindelerregender Höhe mitten im Fels und grinste sie saublöd an.
‚Köpfe weg!‘ rief er und warf einen Sack nach dem Anderen aus der Felsspalte.
‚Das andere Ende der Schatzkammer endet genau hier.‘ rief Stulle aufgeregt.
‚Wie konntest du der Flammenhölle entkommen?‘ rief der Zwerg.
‚Der Schleim hat mich gerettet!‘ rief er und grinste breit. ‚Da war die Unaussprechliche doch noch zu was nützlich!‘
Dem war ausnahmsweise mal nichts hinzuzufügen.

Ende. Vielleicht.

Published in: on 6. März 2013 at 17:46  Comments (1)  
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Traum durch die rosarote Brille

Traum durch die rosarote Brille

pinkIch wache auf und alles ist rosa und schimmert so komisch. Ich reibe mir die Augen und nein, ich habe keine rosarote Brille auf der Nase. Ich liege in einem rosa Bett und jemand hat mich mit einer rosa Folie zugedeckt, auf der lauter Pferde und Herzen aufgedruckt sind. Ich versuche mich freizuwurschteln und stürze aus dem Bett. Meine Nase klebt am Boden, der auch rosa ist und alles scheint aus Plastik zu sein. Ich befinde mich nicht mehr in meinem bewohnbaren Kleiderschrank, nein ich scheine in dem begehbaren Kleiderschrank einer alten Jungfer zu sein. Und alles ist voll Glitzer. Ich schaue an mir herab und nein, ich bin kein 12jähriges Mädchen mit blönden Zöpfen. Ich trete gegen einen Stuhl, der gleich in alle seine Einzelteile zerspringt und ich bewaffne mich mit dem Stuhlbein. Nur für den Fall der Fälle, dass ich hier im Twilight-Traumhaus des Todes gelandet bin. Komm nur raus, miez, miez miez! Ja wo ist er denn, der Sparklefool!

Ich schleiche an die Tür und tippe sie an und sie fällt aus den Angeln. Dahinter ist ein rosa Badezimmer und jemand steht in der Dusche. Schaum quillt aus der Dusche. Als ich auch nur in die Nähe der Dusche komme, geht die Duschkabine wie von Geisterhand auf und drin steh ein Plastikmann ohne Schwanz. Der ist mir mehr als suspekt. Und immer wenn mir so komische Dinge passieren, denkt mein Unterbewusstsein nicht daran mir gescheite Waffen an die Hand zu legen. Ein Königreich für eine Schrotflinte.

Dann werde ich den unbehaarten Schwanzlosen wohl mit dem Stuhlbein vertrimmen müssen, sobald er sich bewegt. Weil was keine Seele hat und sich trotzdem bewegt, ist entweder ne Maschine oder ein Untoter und / oder Zombie. Und nachdem Maschinen nur in Autowaschanlagen duschen dürfen, sag ich nur: Tod dem Zombie!

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