Das ist nicht die Bine, die du suchst… Teil 34 – Tollpatsch vor dem Herrn

Das ist nicht die Bine, die du suchst… Teil 34 – Tollpatsch vor dem Herrn

IMG_0361Ich bin ein Tollpatsch vor dem Herrn. Nicht dass ich es immer noch nicht gelernt habe auf 2 Beinen zu laufen. Mit dem Essen mit Messer und Gabel hapert es auch zu weilen und außerdem kann ich weder werfen, noch fangen. Was mir immer wieder ziemlich viele Lacher einbringt, aber leider ist mein eher unfreiwilliger Slapstick keineswegs bühnenreif… Aber Hauptsache wir sind Mitglied im Jonglierverein.

Was mein spezielles Fachgebiet ist, Fettnäpfchen aller Art und dabei lasse ich wirklich keines aus und wenn es noch so klein ist. Ich treffe zielsicher bei allerlei Peinlichkeiten immer mitten ins Schwarze und was ich besonders gut kann, (sexuelle) Unzulänglichkeiten riechen. Und dann sprudelt die Wahrheit aus mir raus und ich kann es meist nicht aufhalten. (Dazu später mehr!)

ADSCN5763uch wenn ich einen Bildungsauftrag habe, warum werden mir immer Dinge erzählt, die ich nie in meinem Leben wissen wollte. Ich scheine erschreckend vertrauensselig zu sein. Man, es ist nicht nur ein Fluch, es ist ein Alptraum. Bildungsauftrag hin oder her. Manchmal wird es selbst mir zu viel. Weil ich mir halt immer alles bildlich vorstellen muss.

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Das ist nicht die Bine, die du suchst…Teil 25 – Nerdgasm

Das ist nicht die Bine, die du suchst…Teil 25 – Nerdgasm

trooperUnd wenn das mit dem Nerdgeschoss nicht klappt. Nicht dass ich die Hoffnung aufgeben würde, aber nachdem meine ‚Ich suche einen Mann!‘-Serie weitestgehend nach Hinten losgegangen ist, denke ich nicht, dass der Liebe Gott ein Nerdgeschoss für mich gebacken hat. Hm. Für die Zeit bis ich mein Nerdgeschoss gefunden habe, würde ich einen unbeteiligten Deppen suchen, der gewisse sexuelle Aktivitäten mit mir macht und wir uns dabei die Star Wars- Trilogie ansehen. Ich muss da mal was nachstellen und schauen, ob man einen gewissen sexuellen Höhepunkt nochmal nachstellen kann. Ich hab ja schließlich nicht nur einen Bildungs- sondern auch einen Forschungsauftrag.

Ich suche einen Mann… Teil 71 – The Voice

Ich suche einen Mann… Teil 71 – The Voice

1011836_10200129866636053_2028327123_nIch suche einen Mann mit einer unglaublich tiefen Stimme, der mir unentwegt vogonische Gedichte, russische Gebrauchsanweisungen von taiwanesischen Elektrogeräten und/oder das Wahlprogramm des katholischen Fraue189158_1584369175780_7356340_nnbunds ins Ohr säuselt. Wahlweise darf er auch gerne alle meine Texte für eine Hörbuchversion sprechen, damit auch alle Anderen was davon haben! Ich hab ja schließlich einen Bildungsauftrag. Ein Doppel-RRR an alle whiskeytrinkenden und zigarrerauchenden männlichen Artgenossen da draußen. Ruft mich bitte an!

Anmerkung: Dies ist der 71. Teil einer völlig erfolglosen Bekanntschaftsanzeige wahlweise auch eine Jobanzeige von mir, Callabutterfly. Call me! Zuschriften bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

Ich suche einen Mann…Teil 15 Mein Lingam

Ich suche einen Mann…Teil 15 Mein Lingam

IMG_2913Ich suche Den Lingam besser bekannt als Der phantasmagorischen Überpenis für meine Yoni. (Und so groß, wie man vielleicht denken mag, muss er vielleicht gar nicht sein, funktionieren sollt er halt!) Also an dem für mich passenden Penis sollte ein sexuell aufgeschlossener, möglichs unbehaarter Mann angewachsen sein, der sich nicht vor dem Esoterischen scheut und sich mit mir und Star Wars auf die Suche nach meinem verschollenen Orgasmussatz macht. Außerdem möchte ich als Sexuallebensberaterin meine Künste an meine weniger gesegneten Mitmenschen weitergeben, weil ich finde ‚Nacht und Nackt Atmen!‘IMG_9878 sollte man der Menschheit nicht vorenthalten. Schließlich habe ich ja einen Bildungsauftrag.

Anmerkung: Dies ist der 15. Teil einer völlig ernst gemeinten Bekanntschaftsanzeige von mir, Callabutterfly, und eine Ode an meinen Traummann, den ich mir grad versuche zu basteln.

Zuschriften bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

Vom Futterneid und Fleischfetischismus…

Vom Futterneid und Fleischfetischismus…

Liebe Leser, wahrscheinlich habt ihr ja schon mitbekommen, dass ich eine aufgeschlossene Frohnatur sein kann und mir nur schwer das Maul verbieten lasse und nur ganz selten ein Blatt von den Mund nehme. Was mir meistens nicht gerade zum Vorteil gereicht. Das Vorurteil ist es doch, dass mir manchmal das Leben ein bisschen schwerer macht, als bei Denen die vielleicht öfter mal die Schnauze halten. Dabei hab ich doch tatsächlich eine sehr extreme moralapostolische Vorstellung von vielen Dingen, die andere Leute oft nicht so sehen wie ich, bis ich sie mit der Nase drauf stoße. Ich kann von mir behaupten, eine weiße und reine Weste zu haben, auch wenn man es mir nicht ansieht, wenn man mich nur vom sehen her kennt. Harte Schale, gerechter Kerl im weichen Kern (mit Bildungsauftrag!).

Aber ist es doch im Gemüt des Menschens so verankert, dass er die Wahrheit gar nicht hören möchte, vor allem nicht wenn es sich um den horizontalen Teil im Leben handelt. Da sind die Leute aber auch immer so empfindlich. Aber eigentlich ist es ja auch schön, wenn die Menschen noch empfindlich sind, so empfinden sie doch noch was, dass lässt mich in den meisten Fällen ja noch hoffen, dass die Einsicht irgendwann vielleicht von alleine kommt. Irgendwann. Hat bei mir ja auch sehr lange gebraucht. Und glücklich mit meiner Erkenntnis bin ich eigentlich auch nicht, weil meinem Forscherdrang anscheinend auch keiner gewachsen ist. Hm. So habe ich mich nun endgültig dazu durchgerungen, einige Worte aus meinem Wortschatz zu streichen und nur noch Termine zu vergeben. Dann wünsche ich mir nichts weiter als einen prallgefüllten Terminkalender, einen Dackel und die Aussicht auf einen Shortbus. Und ich wundere und ärgere mich auch nicht mehr darüber, wenn ich an die sexuellen Grenzen oder Unzulänglichkeiten anderer stoße. Weil sich darüber zu ärgern, macht nur graue Haare und Falten. Und ehrlich mal, ich hab für meinen Geschmack schon zu viele graue Haare. Aber, wo ich halt immer noch einen unglaublichen Hals kriege, wenn ich mir das unzulängliche und neidzerfressene Gelaber dummer Menschen anhören muss, aber das steht auf einem anderen Blatt. So, dass wollte ich schon lange mal gesagt haben. Wer sich angesprochen fühlt, ist selber schuld. Ich blogge schon seit Jahren keine so persönlichen Sachen mehr, die Letzten konnte man noch bei den Lokalisten lesen und genauso lange brodelt es in mir und ich überlege wie man das Schreiben kann, ohne den netteren Menschen auf die Füße zu treten. Also gibt es keinen Grund sich angesprochen zu fühlen und wenn, dann denkt mal drüber nach, warum!

So, jetzt zum eigentlichen Thema: Beim Grübeln begibt sich es, dass obwohl mich mein Forscherdrang eigentlich nach draußen treiben müsste, um die freud’schen Problemchen in den heimischen Schlafzimmern zu erkunden, es mich doch eher unter meine eigene Bettdecke zieht (Um nicht das zu tun, was ihr wieder denkt!) und mir genau diese über den Kopf zu ziehen, wo ich dann mit meinem Lavendelkissen, meinem Knuddeltier und meinem Laptop sitze und schreibe und mir zu manchen Sachen meinen Teil denke. (siehe oben!)

Nun begab es sich, dass ich doch nach langer Zeit mal wieder nach draußen ging, obwohl es da Laut und Voll sein würde. Aber dass ich da an die Grenzen meines Verstandes stoßen würde, hätte ich auch nicht gedacht.

Ich hatte ein opulentes Mahl und tolle Gespräche an diesem Abend. Bis sich mein Gegenüber ein 500gr. Steak bestellt hatte. Dabei habe ich mir erst mal nichts gedacht. Weil ich hatte ja schon gut gegessen und Hunger hatte ich eigentlich auch nicht mehr. Aber als die Schankmaid diesen unglaublichen Brocken gebratenen Fleisches mir vor die Nase stellte, war es um mich geschehen. Ich war verliebt und erregt zu gleich. Erregt in sofern, dass ich es nicht essen wollte, ich wollte es nur ansehen. Einfach nur ansehen. Diesen phantasmagorischen Fransen Fleisch. Mir flog ein Gedanke zu, eine Sekte zu gründen. Eine Sekte des Fleisches. Des phantasmagorischen Überfleisches. Wie es da auf dem Teller liegt und mir leise zu flüstert, um mich zu verführen, es zu verschlingen, obwohl ich mehr als satt war. Wenn ich das Wunderfleisch schon nicht essen wollte, dann sollte ich dabei zusehen, wie es vernascht wird und dabei unendliche Qualen erleiden.

Und als er ein Messer in das Stück Fleisch gestoßen hatte, war es endgültig um mich geschehen. Wie dieser Traum von einem Steak unter der Berührung mit dem blanken Stahls erbebte, fast konnte man das tote Fleisch erregt zucken sehen. Wie langsam der Saft heraus floss und sich über den Teller ergoss. Wie es sein fleischig rosa Innenleben seinem neuen Besitzer zeigte, um dann Stück für Stück zerteilt und genüsslich vernascht zu werden. Und den Futterneidigen dabei zuzusehen mit Fransen des saftigen Fleisches gefüttert zu werden. Wie sie mit großen Augen wie hungrige Raubvögel nach dem Essen schnappten. Wer braucht da noch Pornos.

Nicht nur an meinem Verstand zweifelnd, trieb es mich nach Hause und ich zog es vor mich wieder unter der heimische Bettdecke zu verkriechen, nur um in der Nacht aus meinen Träumen zu schrecken, weil ich dieses phantasmagorische Überfleisch nicht gekostet hatte. Ich hatte mir diesen Genuss selbst verwehrt, weil ich es nur anblicken wollte.

Wie wird es dann sein, wenn ich wieder an den Ort des Verlangens zurück kehre und mir das Objekt meiner Begierde bestelle und es mir dann langsam und genüsslich einverleibe.

Ich werde vielleicht davon berichten…

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