Neulich im Dominastudio

Neulich im Dominastudio

IMG_0234‘Der Herr Huber von der Berufsgenossenschaft wartet im Büro.’ meinte die Empfangsdame.

‘Sag ihm, ich bin gleich bei ihm, ich muss nur noch den Herrn Müller verarzten…!’ rief die Domina im Vorbeigehen und verschwand mit einem ominösgroßen metallernen Klistier hinter einer Tür mit der Aufschrift: ‘Klinik’

Man konnte die Absätze der verbotenhohen Schuhe auf dem Fliesenboden hören, während sie durchs Zimmer schritt.

Aus der ‘Klinik’ konnte man dumpfes Gewimmer und Röcheln hören. ‘Sodale, der Rotweineinlauf bleibt so lange drinne, bis ich wieder komme.’ rief sie. ‘Und wehe nicht!’

Die Domina kam aus der Klinik, zog ihren Schwesternkittel aus und darunter kam ein enges Lehrerinnenoutfit zum Vorschein. Sie streifte den Rock glatt, zog die Brille auf die Nasenspitze und lugte scheel über den Brillenrand auf die Tür mit der Ausschrift: ‘Büro’

Im nächsten Moment verschwand sie auch schon im ‘Büro’. Man konnte wieder die Absätze der verbotenhohen Schuhe auf dem Paketboden hören, während sie um den Schreibtisch schritt, dabei zog sie ihre Fingernägel über das antike Holz des Schreibtisches und man konnte jede Unebenheit deutlich hören.

‘Herr Huber, schönen guten Tag, haben Sie meinen Widerspruch bereits bearbeitet?’

‘Nein, Fräulein Lagleder!’

‘Was hat Sie davon abgehalten meinen Widerspruch in einer angemessen Zeit zu bearbeiten!’

‘Ich war nicht sicher, ob Ihr Widerspruch statthaft ist, Fräulein Lagleder!’

‘Und hat er sich von der Statthaftigkeit meines Widerspruches überzeugt?’ frug sie mit einem süffisanten Unterton.

‘Ja, Fräulein Lagleder!’ stöhnte Herr Huber.

‘Und was soll dann dieser Teilabhilfebescheid!’ meinte sie in einem scharfen Ton und schlug etwas Hartes auf den Schreibtisch, bevor man das Zerreißen von Papier hören konnte.

‘Wir konnten den Widerspruch auf Grund der Sachlage nicht vollständig abhelfen!’

‘Und was machen wir da jetzt?’

‘Wir müssen warten bis der Widerspruchsbescheid bindend wird.’

‘Aber der Widerspruchsbescheid wurde mir noch nicht zugestellt!’

‘Ich wollte mich persönlich von der Zustellung überzeugen!’ meinte Herr Huber und man konnte hören wie eine lederne Aktentasche geöffnet wurde. Dann konnte man hören wie ein Stückpapier aus einer Klarsichtfolie gezogen wurde. Das Tappen Ihrer Schuhsohlen auf etwas Weiches war zu hören und das darauffolgende Wimmern und Stöhnen, könnte nur dem geübten Lauscher an der Wand verraten, welche Weichteile nun mit den Schuhen bearbeitet wurden.

‘Dieser Verwaltungsakt ist nicht Ihr Ernst, Herr Huber!’ rief sie mit gespielten Entsetzen und trat vor Wut auf den H….ähm… Boden.

‘Doch eigentlich schon, Fräulein Lagleder!?’ stöhnte Herr Huber unter Schmerzen.

‘Dieser Bescheid hat die Rechtswirksamkeit nicht verdient. Ich werde nicht zulassen, dass dieses Machwerk der Behördenwillkür jemals Bindungswirkung erlangt’ erklärte sie und stampfte wieder auf dem Boden auf. Er ersticktes Stöhnen hallte durch den Raum.

‘Nein, Fräulein Lagleder. Ich bitte Sie bitte nicht!’ wimmerte er.

‘Ihnen ist klar, dass wir Klage einlegen werden, ehe der Widerspruchsbescheid rechtswirksam wird!’

Herr Huber stöhnte: ‘Ja, sonst wäre die Klage verfristet!’

Man konnte eine Akte hören, die wohl auf den Tisch geklatscht wurde.

IMG_9874‘So, nun zu dem Antrag, den ich stellt habe!’

‘Der wurde an den zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet!’

‘Bitte was!’ rief sie laut und wieder hörte man einen Aktendeckel, wie er höchst wahrscheinlich auf etwas Nacktes klatschte.

‘Ich werde den Antrag umgehen bearbeiten, sobald ich wieder in der Verwaltung bin.’

‘Ihnen ist klar, dass es sich um eine offenbare Unrichtigkeit handeln muss!’

‘Ja, Fräulein Lagleder!’ stöhnte Herr Huber wieder.

‘Ich sehe schon, dass wir uns einig werden, wenn der Verwaltungsakt erst mal bindend ist!

Das Gespräch wurde von mehreren Schlägen übertönt.

‘Haben Sie mir meine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mitgebracht, Herr Huber?’

‘Umbedenglichkeit..?’

Sie rief über das Klatschen hinweg: ‘Wie heißt es richtig!’

‘Unbedenklichkeit…?’

‘Und nun das ganze Wort!’ schrie sie wieder und schlug mehrmals zu.

‘Umbedenklichkeitsbeschö…!’

Langsam wurde sie wütend: ‘Muss ich erst den Tacker holen?’

‘Nein, Fräulein Lagleder!’

‘Dann sag es richtig!’

‘Um…!’ Das Klicken eines Bürotackers unterbrach die Vollendung des Wortes und ein erstickter Schrei wurde im Keim erstickt.

‘Los sag, Unbedenklichkeitsbescheinigung!’

Stöhnend schrie er heraus: ‘Unbedenklichkeitsbescheinigung!’

‘Geht doch!’ meinte das Fräulein Lagleder. ‘Hat mich sehr gefreut, bis zum nächsten Termin, Herr Huber!’

Bevor sie die Tür öffnete, meinte sie noch: ‘Außerdem haben Sie das Wort ‘bitte’ im Satz groß geschrieben, Herr Huber!’

‘Nein, Fräulein Lagleder. Ich bitte Sie bitte nicht!’ wimmerte er wieder.

‘Ihnen ist schon klar, dass man bitte im Satz nicht groß schreibt, Herr Huber!’

‘Fräulein Lagleder, was würde ich nur ohne Sie machen!’

‘Bitte im Satz immer noch groß schreiben!’ meinte sie lächelnd und öffnete die Tür und schob die Brille wieder auf die Nase, zog den Schwesternkittel an und ging wieder zu der Tür mit der Aufschrift: ‘Klinik’


Fortsetzung folgt vielleicht….

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Manchmal kommt es anders…Hund und Herrin

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt! 

Vorgeschichte

Hund und Herrin

Paralysiert nickte er nur und folgte ihr, als sie rückwärts zum Bett ging. Völlig absichtlich stolperte sie aufs Bett und er fiel neben sie. Irgendwas stimmt doch da nicht, dass geht viel zu einfach. Sie küsste ihn. Er lies sich bereitwillig von ihr küssen. Da muss irgendwo ein Haken sein. Bloß wo? Sie blickte ihn fragend an und küsste ihn nochmal. Wie ein Welpe blickte er sie an. Sie schüttelte den Kopf und küsste ihn nochmal, diesmal fordernder. Er erwiderte den Kuss nicht ganz so ungestüm, aber sie kamen der Sache schon näher. Neugierig blickte sie über seine Schulter und da war wieder eine weitere Tür. War das auch das Betriebsgeheimnis, oder nur ein begehbarer Kleiderschrank? Sie rückte ein Stück von ihm ab, blickte sich um und setzte sich dann auf, als sie noch eine dritte Tür entdeckte.

‚Okay, lass mich raten, da ist dein begehbarer Kleiderschrank und das ist wieder das Betriebsgeheimnis?‘ Sie wies erst nach rechts und dann nach links.

Verlegen nickte er.

‚Will ich wissen was da drin ist?‘

Er zuckte mit den Schultern.

‚Mich kann man mit fast nichts schocken, ich lebe mit einem perversen Homosexuellen und einer veganen Emanze zusammen.‘

Wortlos zog er den Schlüssel von seinem Hals und gab ihn ihr fast schon unterwürfig.

Sie nahm den Schlüssel an sich, stand auf und ging zu der Tür zu ihrer linken. Der Schlüssel passte, also schloss auf und drückte die Klinke. Das Licht ging automatisch an und vor ihr kam eine Folterkammer zum Vorschein. Die Wände waren mit schwarzem Leder verkleidet. Es hingen schwere eiserne Ringe an der Wand. In der Mitte stand ein weiteres Bett, mit einem sehr interessanten schmiedeeisernen Kopfende. Es war ein riesiges Spinnennetz, dass bis an die Decke reichte. Auf einer Anrichte lag allerlei Sexspielzeug in verschiedenen Größen und Formen. Einige Peitschen, Paddel, Seile und Halsbänder hingen an der Wand.

‚Ist das alles für dich oder für mich?‘ fragte sie heiser und drehte sich zur Tür.

Er kam langsam auf sie zu und lies sich vor sie auf die Knie sinken.

‚Hm!‘ flüsterte sie und blickte ihn ernst an. ‚Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich meine Lackstiefel angezogen.‘ Dann lächelte sie ihn herzlich an.

Sie ging langsam um ihn herum, schloss hinter ihm die Tür und verschloss sie wieder, lies aber den Schlüssel stecken. Dann ging sie zu der Anrichte und schaute sich um, fast unmerklich schlug sie sich auf den Schenkel und er kam auf allen Vieren auf sie zu.

Sie nahm einen Buttplug in die Hand und spielte damit herum.

‚Gehe ich recht in der Annahme, dass ich alle Gegenstände hier im Raum an dir verwenden darf?‘

Er nickte wieder, blickte sie dabei aber nur kurz an.

‚Gut. Ich darf alles mit dir machen, solange die Körperflüssigkeiten weiß bleiben?‘

Wieder nickte er.

‚Kein Kaviar, keine Natursekt, kein Blut, keine bleibenden Verletzungen, kein Würgen!‘

Er nahm noch eine unterwürfigere Haltung an.

‚Okay, woher wusstest du, dass ich nicht wie ein kleines 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen schreiend aus der Wohnung renne und die Polizei hole.‘

Er zog einen Flyer aus der Hosentasche und legte ihn ihr vor die Füße.

‚Du warst da?‘

‚Nur einmal!‘

‚War das Treffen heute eingefädelt?‘

‚Nein!‘

‚Und weiß mein Mitbewohner oder dein Nachbar davon?‘

‚Nein!‘

‚Sicher?‘

‚Ja.‘

‚Gut und dabei bleibt es auch!‘

‚Ich werde von dir kein Geld nehmen.‘

Er blickte sie fragend an.

‚Ich muss meine gewerkschaftlichen Pausen einhalten!‘

Ein Lächeln huscht über sein Gesicht.

‚Wer hat gesagt, dass du lachen darfst?‘

Seine Miene versteifte sich.

‚Wenn du wert darauf legst, dass deine Klamotten ganz bleiben, dann zieh sie aus!‘

Er zögerte keine Sekunde und zog die Hose aus, legte sie ordentlich zusammen und kauerte sich dann wieder vor sie hin. Sie ging zu der Anrichte, nahm sich ein Halsband mit einer kurzen Leine daran und kam zu ihm.

‚Zeig mir deinen Hals!‘

Er reckte den Kopf und präsentierte ihr seinen Hals. Geschickt legte sie das Halsband um seinen Hals und schloss es. Es war eine Maßanfertigung.

‚Willst du mein kleiner Welpe sein?‘ fragte sie mit zuckersüßer Stimme.

Wie ein junger Hund schmiegte er sich aufgeregt an ihr Bein. Sie holte aus und schlug ihm hart auf den Hintern. ‚Ich kann dumme, kleine Hunde nicht leiden!‘

Nun war er reichlich verwirrt, also verharrte er ruhig und wartete. ‚Ich mag große, stolze Köter!‘

Er richtete sich etwas auf und hob den Kopf. Sie packte ihn am Kopf, riss ihm den Kopf nach hinten und schlug ihm mit der flachen Hand hart ins Gesicht. ‚Damit ich ihren Willen brechen kann!‘

Sie lies von ihm ab und ging wieder zur Anrichte. Langsam ging sie um das Spinnennetz herum und setzte sich aufs Bett. Sie schlug sich wieder gegen den Schenkel. Wenig später war er wieder an ihrer Seite.

‚Hm!‘ kam es aus ihrem Mund, als sie sich zu ihm runter beugte. Und das klick, das darauf folgte, signalisierte ihm, dass sie wohl die Handschellen gefunden hatte. Sie nahm ihm an seinem Kinn und zog sein Gesicht hoch, so dass er mit aufrechten Oberkörper vor ihr kniete. Mit einem Ruck riss sie ihm das Hemd auf und lies es blitzartig wieder los.

Dann schlug sie mit der flachen Hand aufs Bett. Einmal. Zweimal. ‚Los komm, sei ein Braver und kommt zu Frauchen aufs Bett.‘

Zögernd machte er Anstalten aufs Bett zu krabbeln und schon verpasste sie ihm wieder einen Schlag auf den Hintern. ‚Tragen wir auf dem Bett etwa Socken?‘

Schlagartig hielt er inne und zog mit einer Hand die Socken aus. Die Andere lag ruhig auf dem Bett, die Handschellen baumelten von der Bettkante.

‚Und das Hemd brauchen wir auch nicht?‘

Das kaputte Hemd glitt etwas einseitig zu Boden. ‚Jetzt kommen wir der Sache schon näher.‘ Sie schlug wieder mit der flachen Hand auf das Bett. Einmal. Zweimal. Er kroch aufs Bett, sie zog ihn auf die Mitte der Matratze und kettete ihn an das Spinnennetz.

Dann stand sie ohne ein Wort zu sagen auf, öffnete die Tür und ging. Er konnte nur noch die Haustür zufallen hören. Unangenehme Stille, bis er nach ungefähr 2 Stunden in der Ferne die Sirenen hörte.

Published in: on 23. September 2012 at 19:34  Schreibe einen Kommentar  
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