Schnee im Oktober – Teil 7

Schnee im Oktober – Teil 7

4408698Wieder konnte er diesen kleinen Stöhner nicht überhören und drückte seinen Körper noch näher an den ihren. Dieses kleine Stöhnen hatte mehr in Gang gesetzt, als sie je damit beabsichtigt hätte und doch konnte sie sein Gemächt spüren. Sie konnte sich lebhaft vorstellen was er in seiner Superman-Shorts noch so alles versteckt hat und Snoopy hatte ganz und gar nichts dagegen, dass er seinen immer härter werdenden Superman weiter an ihr rieb. Ein langer, tiefer Stöhner kam aus seiner Kehle, als er ihren Hals küsste und seinen Bart an ihrem Hals rieb. Sie drehte sich in seiner Umarmung und streckte ihm den Hintern hin. Sie konnte seinen harten Penis an ihrem Hintern spüren, während seine Hand unter ihr Shirt fuhr und unterhalb ihrer Brüste liegen blieb.

‚Ist dir jetzt warm genug?‘ hauchte er in ihr Ohr.

Ihre Nackenhaare stellten sich auf. Er schob nun ihren Körper näher an den seinen und rieb seinen prallen Schwanz an ihrem Arsch.

‚Weißt du, wenn du magst kannst du meine missliche Lage gerne ausnutzen!‘ meinte sie nun völlig unverblümt und drückte ihren Hintern stärker gegen sein Gemächt.

Er atmete ihr schwer ins Ohr und raunte dabei: ‚Das ist nicht so meine Art!‘

Aber doch schob er seine Hüfte ihr entgegen und küsste dabei ihren Nacken.

Sie drehte sich wieder zu ihm und meinte: ‚Ehrlich, ist kein Problem.‘

Er war erstaunt von ihrer Ungezwungenheit und deshalb bleib er regungslos liegen, als sie ihn auf die Wange küsste und ihre Hand zu seinem Schwanz wanderte.

Endlich regte er sich, er wollte den Kuss erwidern, doch sie bewegte sich nicht mehr. Ihre Hand hatte seinen Penis immer noch im Griff, doch sie schien eingeschlafen zu sein.

Ihr Atem ging regelmäßig und ruhig. Vielleicht leidet sie ja an Narkolepsie oder sie hat sich beim Unfall doch etwas Schlimmeres zugezogen. Im Schlaf bewegte sie sich, hielt aber seinen Schwanz weiter fest im Griff. Toll jetzt liegt er mit einem riesigen Ständer da, schlafen konnte er erst recht nicht und Mathilda hatte seinen Schwanz als Kuscheltier und knuddelte und wuddelte ihn, obwohl sie tief und fest zu schlafen schien, fast wie eine Tote.

Fast wie eine Tote, sie murmelte im Schlaf: ‚Deck mich zu wenn du fertig bist!‘

Das war doch nicht ihr ernst, wenn sie nun doch eine schwere Gehirnerschütterung hatte, wollte er sie jetzt nicht noch mehr durch rütteln. Das war nicht, was Mathilda für ihn vorgesehen hatte. Auch wenn sie im Schlaf danach bettelte, das hatte noch Zeit.

 

In dieser Nacht tat er kein Auge zu und als er in der Ferne den Schneepflug hörte, entzog er ihr seinen Schwanz, stand auf und zog sich an.

Kurz bevor er ging, wecke er sie und meinte: ‚Der Schneepflug kommt. Zieh dich an und komm zum Wagen, wenn du fertig bist.‘

Sie faselte nur: ‚Guten Morgen Supermann!‘

‚Ja, ähm. Guten Morgen, ich muss los. Bringst du meinen Schlafsack und den Proviant mit?‘ rief er ihr zu, bevor er die Leiter hinunter stieg.

‚Ja, bis gleich, ich versuche den ADAC zu erreichen!‘

 

Als sie wenig später angezogen vor die Scheune trat, sah sie wie der Zimmermann an der Straße stand. Er hatte den Schneepflug aufgehalten, der nun auf der Straße kehrt machte.

Sie telefonierte gerade mit dem ADAC: ‚Ja… ich war gestern zwischen Ascholding und Dietramszell unterwegs. Ich hatte einen Unfall und dann hat mich der Wintereinbruch überrascht…ja…ja…der Schneepflug räumt grad die Straße frei…ja…ja…vielen Dank!‘

Als sie bei ihrem Auto ankam, stand der Zimmermann mit dem Schneepflugfahrer beim Wagen und sie unterhielten sich.

‚Des Auto hat ja ganz schön erwischt.‘ meinte der Zimmermann und schaufelte gerade den Wagen frei.

‚Des wird teuer!‘ meinte der Schneepflugfahrer und drehte sich eine Zigarette.

‚Ich denk mal, dass die Versicherung das schon richten wird.‘

‚Jaja. Ich muss dann auch weiter!‘ rief der Mann. ‚Soll ich sie irgendwo mit hin nehmen?‘

‚Ähm, nein. Der ADAC wird gleich kommen.‘ meinte Mathilda.

‚Ist des ihr Wagen?‘ fragte der Schneepflugfahrer.

‚Ja, danke für die Räumarbeit!‘

‚Des Einparken müssens aber noch üben.‘ rief der Mann und klopfte dem Zimmermann auf die Schulter. ‚Ja, dann pass mal auf die Lady auf. Und wenn du mal wieder durchkommst. I wohn da in Humbach, bei uns aufm Hof gibt’s immer was zu tun.‘

 

Nach gefühlten Stunden stand Mathilda vor einem Leihwagen, kramte in ihrer Handtasche und blickte zu ihrem kaputten Auto hinüber, dass gerade in der Werkstatt aufgebockt wurde. Die Sonne stand hoch am Himmel und schmolz den Schnee von letzter Nacht.

Hans Kupfer kam auf sie zu. Sie konnte den Schlag seiner Hose bei jedem schnalzen hören. Er hatte seine Sachen ordentlich gepackt. Sie hatte den Eindruck, dass er weiter wollte und doch blieb er vor ihr stehen und machte Anstalten seinen Hut ziehen zu wollen.

‘Ich muss wieder auf die Straße, Mathilda!’ meinte er kurz und blickte sie an.

Er hatte den Hut wieder losgelassen und blickte ihr flüchtig in die Augen, um dann ihrem Blick auszuweichen.

‘Sag bloß, du hast nen Termin!’ rief Mathilda schnippisch.

‘Ähm ja, ich muss weiter. Hab Arbeit in Ulm.’  stammelte er verlegen und blickte in den Boden.

‘Ich hab gehofft, ich könnte dich wenigstens aufn Frühstück einladen.’ meinte sie und machte einen Schritt auf ihn zu. Er wollte ihr ausweichen, doch sie hielt ihn am Hut fest und zwang ihn in ihre Augen zu blicken. Er küsste sie ohne Umschweife auf den Mund und sie erwiderte den Kuss, lies aber verdutzt den Hut los. Als sich ihre Lippen wieder trennten, flüsterte er ihr ins Ohr: ‘Ich muss erst morgen in Ulm sein.’


Ende

 

Fortsetzung folgt: Regen im August

Schnee im Oktober – Teil 6

Schnee im Oktober – Teil 6

nebel‚Danke Herr Dr. Kupfer!‘ flüsterte sie verschmitzt.

Er lachte, zog gespielt den Hut und meinte dann. ‚War wohl alles ein Bisschen viel heute! Willst du dich nicht hinlegen und ein Bisschen schlafen? Morgen sieht die Welt wieder ganz anders aus.‘

Sie nickte nur, während er das Stroh zurecht richtete. Als sie sich dann hinlegte, schob er ihr noch eines seiner Bündel unter, bevor ihr Kopf das Stroh berühren konnte. Liebevoll deckte er sie mit seinem Schlafsack zu und hangelte nach ihrer Decke, um sie ihr irgendwie unter den Schlafsack zu legen.

Dabei bemerkte er: ‚Deine Hose ist ja auch nass!‘

‚Ja!‘ gähnte sie nur.

‚Willst du sie nicht ausziehen?‘

‚Hm!‘ murmelte sie und drehte sich von ihm weg auf die Seite.

‚Ich schau auch bestimmt nicht!‘ flüsterte er nun verlegen, wand sich ab und packte den restlichen Proviant wieder in das Tuch und formte ein handliches Bündel mit nur wenigen Handgriffen.

Hinter sich hörte er nur, wie sie unter dem Schlafsack herumwirtschaftete und als er sich wieder zu ihr umdrehte, beförderte sie ihre schlammverschmierte Hose gerade aus dem Schlafsack und drehte sich wieder in seine Richtung.

Er nahm die Hose an sich, schüttelte sie aus und hängte sie über einen freien Balken. Dann trank er das restliche Bier leer, rülpste leise und ging wieder zu ihr rüber. Sie wurschtelte immer noch im Schlafsack herum.

‚Kann ich dir irgendwie helfen?‘ fragte er ganz unverblümt.

Ohne ihn zu beachten, kroch sie aus dem Schlafsack und legte ihre Decke auf das Stroh. Er beobachtete sie dabei und schmunzelte über ihre Snoopy-Unterwäsche.

‚Sag bescheid, wenn ich dir zur Hand gehen soll!‘ meinte er, während er seine Weste aufknöpfte.

Sie hatte sich wieder hingelegt, als er seine Hose auszog, die ebenfalls ziemlich nass war. Langsam gingen ihm die freien Balken aus, also legte er seine Hose ins Stroh und hoffte inständig, dass sie in der Früh wie durch ein Wunder trocken sein würde. Er bemerkte nicht, dass sie ihn dabei beobachtete, wie er auch sein Hemd auszog.

Irgendwie wurde es ihm erst gewahr, als er sich wieder zu ihr umdrehte und sie ihn heiter angrinste.

Ahnungslos grinste er sie an und folgte ihrem Blick, an sich hinunter.

‚Also Superman-Shorts und ein Batman-Shirt passen ja zusammen, wie die Faust aufs Auge.‘ meinte sie schnippisch und lachte dann aber herzlich.

Er musste auch lachen, kniete sich zu ihr runter und legte seine Jacke ins Stroh.

‚Wenn Snoopy nichts dagegen hat…!‘ meinte er fast beiläufig und legte sich neben sie. Sie lüpfte den Schlafsack etwas und machte eine einladende Handbewegung.

Mit einem sicheren Handgriff, rollte er sie in ihre Decke und kroch unter den Schlafsack. Seine Füße trafen auf die ihren, als er näher rückte. Sie zitterte immer noch. Ohne darüber nachzudenken packte er sie einfach, zog sie an sich heran und nahm sie in den Arm. Ehe sie sich versah klebte ihr Gesicht bereits am Batman-Aufdruck auf seiner Brust.

Sein betörender Geruch stieg ihr wieder in die Nase und der Hauch von Moschus lies sie wie Butter in seinen Händen zerschmelzen, und so ergab sie sich seufzend in seiner Umarmung.

Er rieb ihren Rücken und hauchte ihr ins Haar: ‚Du wirst mir doch nicht erfrieren?‘

Sie wusste nicht, ob die Hitze die nun in ihr aufstieg, von dem Blut kam, dass wieder ihre Wangen erröten lies, oder ob sie nur vom Zimmermann auf sie übergangen war. In beiden Fällen lag es wohl an ihm. Er drehte seinen Kopf, so dass sie seinen Atem hören konnte und küsste ihr Haar, als sie ihre Augen geschlossen hatte. Sie konnte seinen Körper spüren, wie er sich an sie schmiegte und ihr stolperte wieder ein kleiner Stöhner aus ihrem Mund.

%d Bloggern gefällt das: