Knuspriger Strudelkuchen nach Blankard Art

Knuspriger Strudelkuchen nach Blankard Art

brunaAuch wenn es in den Zeiten des Krieges wohl ein eher unpraktikables Rezept ist, weil man es nicht unterwegs machen kann und weil man es nur schwerlich mitnehmen kann. Aber bevor das gute, alte Familienrezept noch in Vergessenheit gerät, schreibe ich es lieber gleich auf.

Man nehme Möhren, wahlweise auf Kohlrabi und was sonst noch so weg muss, Zwiebeln und Knoblauch, schneidet alles klein und was grad sonst noch an frischen und getrockneten Kräutern oder Pilzen den Weg in eine ordentliche Portion Gehacktes findet mischt man zusammen und brät es kurz an.

Dann legt man eine Reine mit Strudelteig aus, so dass der Teig am Ende reichlich übersteht. Den Teig mit zerlassener Butter bestreichen.

So jetzt kann man je nach Geschmack Eier mit Schmand und Milch mischen und mit der Fleischfüllung vermischen und in die ausgelegte Reine tun. Oder man nimmt Käse, der sich zum Schmelzen lohnt und vermischt es mit Schmand und Milch und der Fleischfüllung. Je nach Geschmack.

Nun gibt man die Fleischmasse in die Reine und bedeckt sie mit den überstehenden Teig.

Aus dem übrigen Studelteig 10 gleiche Ecken schneiden. Jeweils die Ecken von jedem Teigstück zu einem Beutelchen zusammenlegen und leicht eindrehen. Mit der Spitze nach oben leicht in die Hackmasse drücken.

Beim Backen darauf achten, dass die Teigspitzen nicht verbrennen.

Eure Bruna

P.S. Statt Kohlrabi kann man auch Kartoffeln nehmen!

Dieses Rezept basiert auf dem Hintergrund der Rauriker, der Hintergrundgeschichte von Bruna, der Metzgerstochter und den Ereignissen nach Beltane (http://www.rauriker.de) Ähnlichkeiten von Personen im realen Leben sind völlig ausgeschlossen und somit reiner Unfug. Wir bitten um Verständnis.

Manchmal kommt es anders…Der Killer 4

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Der Killer 4

Donnerstag, 16.08.2012 03.20 Uhr

München – Lyonel-Feininger-Strasse

Später standen Beide vor dem Haus. Rutger hatte aus einer zerknüllter Packung Lucky Strike, die er in seiner Lederjacke gefunden hatte, eine verbeulte Zigarette gezogen und begann sie zu rauchen. Ellen wunderte sich darüber, da sie ihn schon seit Monaten beschattete und ihn niemals hatte rauchen sehen. Ein Wagen hielt mit quietschenden Reifen vor Ellen. Als der Wagen wieder fortfuhr, stand ein Koffer auf dem Asphalt und sie hob gerade einen Rucksack hoch. Rutger warf den glühenden Stummel der Zigarette fort und schnappte sich den Koffer, um ihn auf dem Rücksitz zu verstauen. Langsam ging sie um den Wagen herum und setzte sich auf den Beifahrersitz. Er startete den Wagen und raste in die Nacht hinein.

Im Wagen hantierte sie an ihrem Laptop herum.

Er räusperte sich: ‚Ähm, wirst du deinem Vater von vorhin erzählen?‘

‚Sag mal, denkst du ich bin lebensmüde?‘

‚Ich hoffe nicht!‘

Sie funkelte ihn wütend an. ‚Wenn du die Nummer hier überlebst…‘

Er unterbrach sie unwirsch: ‚Was heißt hier, wenn ich überlebe.‘

‚Dass ich die ganze Sache überlebe, steht ja völlig außer Frage.‘ meinte sie sehr erhaben.

‚Kannst du lauter reden, ich kann dich von deinem hohen Ross aus nicht verstehen!‘

‚Da red grad der Richtige!‘

‚Willst du mir jetzt anlasten, dass ich betrunken war und geschwafelt habe…ich, ich war nervös!‘ stotterte er.

‚Ach, du warst nervös… deshalb hast du dir überlegt, dass du mich mit Waffengewalt vernaschen…‘

Wieder unterbrach er sie: ‚Wer hat hier wen vernascht?‘

‚Lässt du mich vielleicht einmal ausreden!‘ schrie sie.

Er zog, ohne zu blinken von der linken Spur auf den Standstreifen und machte eine Vollbremsung.

‚Bitte nicht den Fahrer anschreien, verdammt nochmal!‘ schrie er selbst.

Sie blickte ihn verschreckt an.

‚Nur so ein Tipp am Rande, wenn du in der Wohnung eines Auftragskillers bist, der dich gerade in seiner Waffenkammer mit einer Knarre bedroht, dann lass deine hübschen Fingernägel bei dir und lass verdammt nochmal seine Eier in Frieden.‘

‚Wars des jetzt?‘ meinte sie schnippisch und verschränkte die Arme vor der Brust.

‚Für’s Erste!‘ er funkelte sie wütend an. Einen Moment der Stille. Autos rasten an ihren vorbei. Finster visierten sich beide an, bevor sie sich stürmisch zu küssen begannen. Sie befummelten sich umständlich, bis sie sich von ihm losriss und ihm eine Ohrfeige verpasste.

‚Für was war die jetzt?‘

‚Für den Moment, als mein Gesicht an deiner Wand auftraf, das war wirklich unnötig.‘

‚Okay.‘ säuselte er kleinlaut und hielt ihr die Hand hin.

Sie nahm die Hand entgegen und schüttelte sie. Er machte eine Verbeugung und küsste ihre Hand. Ein Schmetterlingsgefühl machte sich in ihrem Magen breit und verflog im selben Moment gleich wieder als er sich von ihrer Hand löste.

Dann blinkte er links, gab Gas und zog auf die rechte Spur. Sie tippte mit ihren Finger am Armaturenbrett herum und fragte leise: ‚Haben wir schon einen Plan?‘

‚Wir fahren nach Oberau, brechen in der Tanke ein und schauen uns die Überwachungsvideos an?‘

‚Hm!‘ sagte sie, machte den Gurt los. Das Auto begann zu piepen. Sie warf ihren Rucksack auf ihren Koffer und kletterte nach hinten. Das grelle Geräusch verstummte, als kein Druck mehr auf der Sitzfläche war. Sie hantierte an ihrem Koffer und klappte ihn auf. Er konnte sie im Rückspiegel beobachten, wie sie ihre Hose auszog und einen frischen Tanga anzog. Dann zog sie eine schwarze Kampfhose an und zog ihren Pulli aus, sie hatte sein Shirt drunter und sie behielt es an, als sich eine schusssichere Weste drüber ziehen wollte. Der Wagen kam ein Wenig von der Fahrbahn ab und sie hätte es beinahe nicht gemerkt, bis sie die singenden Seitenstreifen hörte.

‚Würde der Fahrer bitte auf die Fahrbahn achten!‘ meinte sie schnippisch und zog ihren Pulli wieder an. Er blickte entschuldigend in den Rückspiegel und konzentrierte sich wieder aufs Fahren. Sie kontrollierte die Waffe in ihrem Knöchelholster und zog sich dünne Lederhandschuhe an.

Blinkend fuhr er von der Autobahn ab und räusperte sich. ‚Wir sind gleich da!‘ Hastig machte sie den Koffer zu und packte sich ihre Handtasche.

Sie fuhren an der Tankstelle vorbei, um dann in der nächsten Seitenstraße den Wagen abzustellen und sich von hinten aufs Betriebsgelände zu schleichen. Großmütig lies sie ihm den Vortritt und er brach die Tür auf. Das was sie völlig lautlos mit einem Draht, Papa’s Kreditkarte und einer angesägten Nagelfeile gemacht hätte, machte er, auf seine eigene brachiale Weise, mit einer halben Brechstange, die er aus seiner Jacke gezaubert hatte. Sie betraten das Büro der Tankstelle und er machte sich an einem Videogerät zu schaffen. Ellen durchsuchte in einen Karton mit beschrifteten Videokassetten und fand den entsprechenden Tag. Er blickte auf die Uhr, legte die Kassette ein und drückte den Bildvorlauf. Gelangweilt blickten sie aufs Bild. Nervös blickte er immer wieder auf die Uhr, bis die Dämmerung einsetzte.

‚Das dauert zu lange. Nehmen wir die Kassette mit und suchen wir uns ein schnuckeliges Hotelzimmer mit einem Videorekorder!‘ flüsterte er und drückte auf Stopp.

‚Hm ja, wir sollten nicht mit leeren Händen bei den Vinschgauern antanzen!‘ meinte sie und nahm die Kassette aus dem Rekorder. Sie pfriemelte den Aufkleber mit der Beschriftung von der Kassette und beklebte eine leere Kassette damit. Lautloser als sie eingebrochen waren, verschwanden sie wieder. Draußen auf der Straßen war noch alles totenstill. Sie schlichen zum Wagen zurück. Kurz bevor sie beim Auto angelangt waren, kam ein Wagen aus einer Einfahrt. Er lies das Brecheisen auf die Straße gleiten und schubste es mit der Fußspitze unter seinen Wagen. Dann packte er sie, drehte sie in seine Richtung und drängte sie auf die Kofferraumklappe. Er griff sie im Genick, kam ihr näher und flüsterte ihr ins Ohr. ‚Zieh mir die Jacke aus und küss meinen Hals!‘

Sie tat was ihr befohlen und schlang zusätzlich ihre Beine um seine Hüften. Er küsste ihren Hals und flüstere weiter auf sie ein. ‚Langsam beginnt mir der Job zu gefallen.‘

Als Antwort biss Sie ihm in den Hals, was ihn nur noch mehr anspornte. Der Wagen fuhr an ihnen vorbei, man konnte das Geräusch eines elektrischen Fensterhebers hören und der Fahrer rief empört: ‚Sodom und Gomorrha! Nehmts eich a Zimmer!‘

Das Auto fuhr weiter und bog auf die Straße. Die beiden Stoben auseinander und eilten in den Wagen. Sie hüpfte auf den Rücksitz und er griff noch unter den Wagen und sammelte seine Brechstange ein, bevor er einstieg. Sie fummelte an ihrem Handy herum, während sie sich wieder auszog. ‚Fahr nach Garmisch, da ist die Chance größer einen Videorekorder in einem Hotelzimmer zu finden!‘ Sie fuhren die Straße entlang und hielten sich links. ‚Kannst du unter meinem Sitz die Tasche rausziehen und mir geben?‘

‚Ja, warte!‘ stammelte sie, weil sie gerade versuchte eine Strumpfhose anzuziehen. In der nächsten Kurve hüpfte sie wie ein Gummiball auf dem Rücksitz umher. ‚Verfickte Scheiße!‘ zischte sie in dem Moment, als ihre Strumpfhose riss.

‚Alles in Ordnung da hinten?‘

‚Der Mann, der die Strumpfhose erfunden hat, gehört erschossen.‘

‚Ist das ein Auftrag?‘

Fortsetzung folgt im AlpenRoadMovie 8! Es lohnt sich!

 

Der Hund – ein Perpetuum Mobile?

Der Hund – ein Perpetuum Mobile?

Wieder eine Geschichte aus der Wunderwelt der Tiere und ihre merkwürdigen Sexualpraktiken. Dass sich der Hund selbst an den Eier lecken kann, bringt ihm einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Mann. Dem Hund selbst ist dies gar nicht bewusst, er hat an allem Spaß, was er so macht und wenn er Pferdeäpfel frisst, dann hat er sichtlich auch Spaß dabei, aber dass ist eine andere Geschichte.

Wenn der Mann, sich nun an den Eiern lecken könnte, dann würde er wahrscheinlich nicht mehr aus dem Haus gehen. Ich muss zugeben, ich würde auch nicht mehr aus dem Haus gehen, wenn ich mich selbst lecken könnte, aber dafür sind mir aber meine Brüste im Weg. Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, ich hätte dies schon mal ausprobiert.

Nur mal angenommen ein Mann könnte sich an den Eiern lecken, dann könnte er sich auch selbst einen Blasen. Das könnte auch erklären, dass es nur weibliche Schlangenmenschen gibt, weil die Männlichen beim rituellen Selbstblasen verhungert und/oder erstickt sind und/oder einfach nicht mehr aus dem Haus gehen. Bei der Vorstellung muss ich feststellen, dass dies wahrscheinlich ganz schön komisch aussehen würde. Wobei Männer manchmal eh ganz schön komisch aussehen können, vor allem nackt von Hinten beim Bücken. Dabei hat Gott nicht gedacht, als er den Mann von Hinten erschuf, dass Frau diesen Anblick ganz schön unsexy finden könnte. Es steht ja wohl nicht in der Bibel: ‚Du sollst den Manne nicht nackt von Hinten betrachten!‘ Gut, laut Bibel haben wir ja alle nur ehelichen zur Vermehrung dienenden Geschlechtsverkehr im Dunkeln in der Missionarsstellung, da sieht man den Mann selten von Hinten.

Wir waren eigentlich beim Eierlecken stehen geblieben und ich muss schon wieder zugeben: Wenn ich einen Schwanz hätte, würde ich auch nicht mehr aus dem Haus gehen, selbst wenn ich mir nicht die Eier lecken könnte. Ich würde beim Versuch mir selbst einen Tittenfick zu verpassen, ersticken und/oder verhungern.

Dann muss man sich mal vorstellen, was diese Möglichkeit für Auswirkungen hätte, wenn sich Männer selbst an den Eiern lecken könnte. Die Wirtschaft würde zusammenbrechen und die Menschheit würde früher oder später aussterben.

Wenn die Männer ahnen würden, dass sich manche Frauen selbst an den Nippeln lecken können, dann würden sie nicht immer hinter halbverhungerten, minderbebrüsteten Frauen hinterher laufen. (Das mal nur so am Rand, es soll auch Männer geben, die sich selbst an den Nippeln lecken können! BITTE NICHT BILDLICH VORSTELLEN! Huch, habt ihr doch getan, tut mir Leid. Ich habe irgendwie die Gabe anderen Bilder in den Kopf zu setzen, die sie gar nicht sehen wollen. Es lebe das Kopfkino, da kann man nicht zappen oder ausschalten. HarHar…)

Traumsequenz ein: …Ich sitze gerade aufrecht im Bett und schlage mir mit der flachen Hand gegen den Kopf. Ich habe gerade von einem Mann geträumt, von einem echt dicken Mann, der bei dem Versuch sich selbst einen Tittenfick zu verpassen, noch mit dem eigenen Nippel im Mund verschieden ist. Ich heiße Pamela Dexter und komme an den Tatort. Ich bin bei der Spurensicherung und habe ein seltsames Hobby, ich filme Perverse bei ihren Perversitäten, um sie mir dann immer und immer wieder anzusehen. Nach der Obduktion hat sich dann ergeben, dass er sich beim Kommen selbst in die Nase gespritzt hat und dann dadurch von uns gegangen ist. Hätte ich das gerne gefilmt. Als ich dies der Witwe mitgeteilt hatte, bin ich schreiend aufgewacht…Traumsequenz aus.

Als Meister des Abschweifens in perversen Gedanken such ich immer wieder nach dem eigentlichen roten Faden, ich wollte eigentlich etwas aus der Wunderwelt der Tiere erzählen und die merkwürdigen Verhaltensweisen von Hunden im Bezug auf ihre Eier. Ich muss wohl eingenickt sein…

Der Hund leckt seine Eier und warum macht er das, weil er es kann!

 

%d Bloggern gefällt das: