Liebes Tagebuch Teil 3.1

Liebes Tagebuch Teil 3.1 (eine moralische Fortsetzung)

Wo warst du denn die letzten 2 Tage? Das geht dich mal gar nichts an! Ich bin auf meiner Blumenwiese gesessen und habe gewartet. Hey, wer ist hier dein Tagebuch? Hm! Ich habe gewartet, aber es kam niemand. Was hm? Wie war dein Date…ähm…deine Dates? Ich hasse Fußball. Das Rehkitz war auch nicht mehr da. Du lenkst ab! Ich lenk überhaupt nicht ab! Als hätte er es nicht schon vorher gewusst, dass Fußball ist. Wie er is nich gekommen? Beide! Kann Mann eigentlich nicht in den Terminkalender schauen, bevor Mann ein Date ausmacht. Wie beide? Alle! Und das dritte Date habe ich abgesagt, weil es ja auch wirklich moralisch völlig verwerflich gewesen wäre, drei Dates mit drei verschiedenen Männern in einer Woche gehabt zu haben. Sag mal, heulst du jetzt? Nein, ich bin sauer darüber, dass ich auch nur ein Bisschen daran geglaubt hatte, dass mal irgendwas klappen könnte. Ich geh jetzt was Schönes kaputt machen…

Hey, was machst du denn mit dem Benzinkanister…Hallo…Hallo… Das ist nicht lustig…. Komm schon… da kann doch jetzt die wunderschöne Blumenwiese nichts dafür! (Türknallen!)

Ende

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

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Liebes Tagebuch Teil 3

Liebes Tagebuch Teil 3

(Alle guten Dinge sind drei – Der völlig fiktive 3.Teil)
Rate Mal! Was? Rate einfach! Ich bin hier um zu mahnen und zu warnen! Ach, komm schon! Hab ich Löcher in den Händen? Bin ich Jesus? Kann ich Hellsehen? Gut, wenn du nicht willst!

Ich war neulich im Wald und bin so rumgelaufen. Und gelaufen. Und gelaufen. Und gelaufen. Sag mal, willst du mich jetzt langweilen? Und da waren Bäume und Bäume und Bäume und Büsche! Okay, ist ja schon gut. Und dann bin ich plötzlich auf eine Lichtung gekommen. Und was war auf der Lichtung? Eine wunderschöne Blumenwiese! Ja, und was ist daran so besonders? Da war eine riesengroße wunderschöne Blumenwiese. Du willst mich doch verarschen! Und dann bin ich über die wunderschöne Blumenwiese gelaufen. Okay, ich rate! Und da waren ganz viele wunderschöne Schmetterlinge…

Jetzt langt’s mir, ich kündige! Gut, ich geb dir nen Tipp, rate mal wen ich getroffen habe? Das war wirklich eine wunderschöne Blumenwiese. Lass mich raten! Dein Ex-Versicherungsvertreter! Ja, supigeil, oder? Und rate weiter! Und die Schmetterlinge! Einfach schön. Ihr habt ein Date. Ja, noch supitoller. Vielleicht ist er ja doch nicht schwul. Träum weiter! Und auf der Blumenwiese wäre ich beinahe über ein Rehkitz gestolpert. Und wann habt ihr euer Date? Am Mittwoch! So ein süßes Rehkitz! Das ist ja schon morgen! Jaaaahaaaa! Und er hatte es besonders eilig mit mir ein Date auszumachen, er liebt mich doch. Und nach dem Date, werde ich ihn mit verbunden Augen auf die wunderschöne Blumenwiese führen… Wolltest du dich diese Woche nicht mit dem Ananastypen treffen? Ja und! Und dann werde ich ihn nackt ausziehen und ihn von oben bis unten abschnuppern, damit ich nie wieder seinen Geruch vergesse. Das sind ja 2 Dates in einer Woche! Es sind drei. Vielleicht ist das Rehkitz noch da und sieht uns zu. Wie drei? Ja, drei halt. Und dann werde ich ihm über den ganzen Körper lecken… Und wer ist der dritte im Bunde? Ja, so n Typ mit ner Glatze! …damit ich nie wieder seinen Geschmack vergesse. Da wär ich ja nie drauf gekommen. Hattest du jemals einen mit Haaren? Ich nehme nicht jeden Typen, der eine Glatze hat. Ach, das wäre mir neu! Aber wenn ich mal Einen nehme, dann hat er meistens eine Glatze. Hm. Ansichtssache! Siehste! Und dann werde ich ihm einen Blasen, bis es mir bei den Ohren heraus kommt. Findest du drei Dates in einer Woche nicht ein Wenig moralisch verwerflich? Wieso? Und dann ist er irgendwann so geil auf mich, dass… Vergiss es? Sag mal, du gönnst mir wirklich gar nichts? ….dass er mich über die wunderschöne Blumenwiese vögelt bis der Morgen graut… Wenn du mal aufhören würdest ständig das Thema zu wechseln, da kommt doch keiner mehr mit. Wer wechselt denn ständig das Thema, Herr Moralapostel? Was ist denn so schwierig daran zu verstehen. Ich habe am Mittwoch ein Date. Ich habe am Donnerstag ein Date und ich habe am Freitag ein Date. Der Erste darf mich ficken bis der Arzt kommt, der Zweite darf mich dann verarzten und der Dritte kriegt einen Einlauf, wenn er nicht schön brav seinen Ananassaft getrunken hat. Na, dann bin ich aber mal gespannt. Du musst auch immer das letzte Wort haben.

Deine Schackeline (17 ½)

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

Liebes Tagebuch Teil 2 1/2

Liebes Tagebuch Teil 2 1/2  (eine fiktive Weiterführung)

Endlich zu hause. Habe meine letzten Prüfungen hinter mir. Ob ich sie geschafft habe? Keine Ahnung. Es wird sich noch herausstellen, ob ich ins Mündliche muss. Was mit den Fotos ist? Was für Fotos? Ob ich mich extra dumm stelle? Nein verdammt nochmal. Die Ersten habe ich schon vor Wochen eingeworfen. Jeden Tag eines. Und seine Zahnbürste habe ich heute morgen noch eingeworfen, bevor ich in die Schule gelaufen bin. Ab morgen bekommt er dann die Fotos vom Putzen. Ob ich jetzt völlig den Verstand verloren habe? Nein ich denke nicht. Ich habe noch ein paar Abzüge gemacht für den Typ von gestern. Bevor ich die ihm gebe, werde ich ihn auf einen frischgepressten Ananassaft einladen. Jeden Tag. Hm.

Deine Schackeline (17 ½)

Liebes Tagebuch Teil 2

Liebes Tagebuch Teil 2 (eine fiktive Fortsetzung) Hätte heute eigentlich lernen müssen. Saß zu hause und hab alles andere getan, nur nicht gelernt. Hm. Hab schon meine ganze Wohnung geputzt, dabei hätte ich die Zeit wirklich besser ins Lernen investieren können. Habe dann aus purer Absicht die Fugen im Bad mit der Zahnbürste meines Ex-Versicherungsvertreters geputzt. Woher ich die hab? Hm. Das gehört hier aber wirklich nicht her. Wollte doch eine ganz andere Geschichte erzählen. Habe also auch ziemlich viel ausgemistet. Die Mülltonnen quellen schon über. Meine Wohnung ist jetzt schön sauber und ich habe irgendwie überhaupt nichts gelernt. Das lag aber nicht nur am Putzen. Hm. Des wird schon klappen, mit der Abschlussprüfung, oder? Wie, ich lenke nur vom Wesentlichen ab? Ja, ich hätte lernen sollen, dass weiß ich auch, liebes Tagebuch. Wie, die Zahnbürste? Ach, die. Woher ich die habe? Weiß ich nicht mehr! Was mache ich, wenn ich meine mittlere Reife nicht schaffe? Ist ja schon gut. Nach dem mich dieser Versicherungsvertreter (ja, der Homosexuelle) so schmählich sitzen hat lassen, habe ich mich durch einen Vorwand Zugang zu seiner Wohnung verschafft. (Es ist immer gut einen Wachturm im Haus zu haben, man weiß ja nie für was der noch nützlich sein kann!) Diese Schlampe von seinem Freund hat mich gnädiger Weise auf die Toilette gehen lassen. Dort habe ich dann meine Haarbürste und meine benützte Unterwäsche liegen gelassen und seine Zahnbürste geklaut. Wie, nur die Zahnbürste? Natürlich nur die Zahnbürste. Nach dem Putzen habe ich noch eine ganze Weile Löcher in die Luft gestarrt. Es ist nicht einmal Staub in der Luft. Sowas. Wie, wenn ich doch nun schon mal da gewesen wäre, dann hätte ich… was? Nein! Dann hätte ich gleich viel mehr mitgehen lassen können? Nein, das würde ich ja nie tun. Ich habe mir dann überlegt, bevor mir noch weiter die Decke auf den Kopf fällt, dass ich lieber raus gehe, auch auf die Gefahr hin, dass mir der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Also bin ich… jetzt wird’s mir aber langsam zu blöd. Ja, Okay. Ich habe auch noch eines seiner Hemden geklaut. Wie, ob dass alles war? Ja, verdammt nochmal. Es geht dich doch eigentlich gar nichts an, was ich da geklaut habe, er ist immer noch mit dieser Tucke zusammen und…und du bist nur mein Tagebuch. Also, ich bin dann in das Café gegangen. Das, da vorne an der Ecke. Boa, schmollst du jetzt. Himmel, nicht mal du bist auf meiner Seite. Okay, wenn du es ganz genau wissen willst, ich habe eine seiner Unterhosen mitgenommen, ja eine Benützte. Woher ich weiß, dass es seine gewesen ist? Seine sind viel größer, als die von seiner Schwuchtel. Und jetzt frag mich nicht, woher ich das nun wieder weiß. Ich hab noch ein Duschgel mitgenommen. Ja, das Blaue. Das so reicht, wie er riecht. So, darf ich jetzt meine Geschichte erzählen? Ja. Gut, danke, dass ich auch eine Geschichte in mein Tagebuch schreiben darf, die ich auch wirklich erzählen will. Also ich sitze in diesem Café, da unten an der Ecke und versuche dort zu lernen. Das hat auch eine ganze Weile ganz toll geklappt. Ich war mir schon fast sicher, dass ich die Prüfung ernsthaft schaffen könnte. So vertieft wie ich war, merkte ich erst gar nicht, dass mich so ein Typ an der Bar schon die ganze Zeit anstarrte. Er setzte sich erst neben mich an einen anderen Tisch. Ich versuchte mich nicht weiter ablenken zu lassen. Der sieht die ganze Zeit zu mir rüber. Ich ignoriere ihn, weitestgehend. Himmel, ist aber ganz schön schwer, wenn man leicht zur Paranoia neigt. Jetzt sprich mich schon an…. du….du….ich schaue flüchtig zu ihm rüber…um Himmels Willen… du geile Drecksau. Ich quäle mir in meinem inneren Monolog ein Lächeln ab, dass er wohl als Unsicher wertete, weil er dann gleich zum Angriff loslegte.

‚Sag mal, kennen wir uns irgendwo her?‘ fragte er. Boa, was für eine bescheuerte Anmache. Was soll ich antworten… Ich hab eine Wassermelone getragen…oder was?

‚Ich weiß nicht?‘ sagte ich dann, mit einem seltsamen quietschigen Unterton und nestelte an meinen Unterlagen. Ich werde langsam rot im Gesicht, was die Situation noch peinlicher macht.

‚Bist du hier öfter?‘ fragte er. Die Fragen werden nicht besser.

‚Ja. Ähm… ich wohne um die Ecke…da vorne!‘ sagte ich.

Und was dann passiert ist, kann ich nicht mehr so wirklich nachvollziehen. Wir haben nicht wirklich geredet. Was auch besser so ist, weil wir beide nicht wirklich was zu erzählen haben. Er hat bezahlt, auch meins. Dann sind wir gegangen. Zu mir. Irgendwie ist dann Eines zum Anderen gekommen. Jetzt liegt er da, in meinem Bett. Nackt. Die ersten Sonnenstrahlen glitzern auf seinem prallen Hintern. Ist schon ein geiler Anblick. Er sieht auch so ein bisschen so aus, wie mein Ex-Versicherungsvertreter. Wenn ich jetzt nicht so einen komischen Geschmack im Mund hätte, wäre alles perfekt. Hab mir schon 3mal die Zähne geputzt und der Geschmack ist nicht weggegangen. Hm. Ob ich mir den Geschmack vielleicht nur einbilde? Nein, ich habe mich auch geduscht (3mal) und mit dem blauen Duschgel gegurgelt. Keine wesentliche Besserung. Auch die Vorstellung ich hätte den Schwanz von meinem Ex-Versicherungsvertreter im Mund gehabt, hat den Geschmack nicht neutralisiert. Wie sowas Schönes so schrecklich schmecken kann. Unglaublich. Ich kämpfe immer noch mit dem Würgereiz. Jetzt ist er wach geworden und ins Bad getapst.

‚Ich benütz mal dein Duschgel!‘ Wenn er das Blaue nimmt, bringe ich ihn um. ‚Und deine Zahnbürste!‘ Wenig später steht er, mit der Zahnbürste meines Ex-Versicherungsvertreters im Mund, nackt vor mir. Wenn er wüsste, was ich noch alles mit der Zahnbürste angestellt habe, hätte er jetzt Würgereiz. Alles riecht nach meinem Ex-Versicherungsvertreter. Ich werde schwach. Ich kann es einfach nicht lassen, wenn alles so nach meinem Ex-Versicherungsvertreter riecht und ein schöner Penis so vor meinem Gesicht baumelt, dann muss ich ihn einfach in den Mund nehmen. Ob der Geschmack besser geworden ist? Nein, verdammt. Mir ist schlecht. Er ist zum Glück gegangen. Vorher ist er noch gekommen. In meinem Gesicht. Ich knie jetzt vor meiner Kloschüssel. Lasse mir den gestrigen Abend und den Morgen nochmal durch den Kopf gehen. Muss mich jetzt zusammenreißen. Hab in einer Stunde Abschlussprüfung. Ich sehe ein paar Flecken in meinem Klo und putze sie mit der Zahnbürste meines Ex-Versicherungsvertreter weg. Ich wasche mein Gesicht mit seinem Duschgel und renne los. Ich muss noch den Film zum Entwickeln bringen. Was für einen Film? Ich hab ein paar Fotos gemacht! Was für Fotos? Das gehört hier wirklich nicht her und eine ganz andere Geschichte. Deine Schackeline (17 ½) (Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit nur reiner Zufall.)

Liebes Tagebuch

Liebes Tagebuch. (Eine fast fiktive Geschichte)
Heute war der große Tag. Ein Date mit Ihm bei mir zu hause. Ich hab extra meine Wohnung aufgeräumt. Und mich habe ich gestriegelt und gebügelt. Er kam dann 4 Minuten und 38 Sekunden zu spät. Ich hatte mir bereits überlegt meinem Leben ein Ende zu bereiten und aus dem Fenster zu springen. Aber dann hat er ja zum Glück an der Tür geklingelt. Ich bin dann ganz schnell zur Tür gelaufen und habe sie aufgerissen. Ich hab mich so gefreut und hatte dabei ganz vergessen, dass ich ja nur ein Negligee an hatte. Aber es hat ihn gar nicht interessiert, was ich an hatte. Es hatte ihn nur interessiert, was ich nicht an hatte. Ich musste mir dann etwas überziehen, dabei wäre es mir wesentlich lieber gewesen, wenn er sich etwas übergezogen hätte. Ich fand den Abend trotzdem ziemlich aufregend, ich war schließlich mit Ihm alleine in meiner Wohnung. Aber er reagierte leider auf keinerlei meiner Avancen. Ich glaube er kann sich an unser letztes Wochenende nicht mehr erinnern, da haben wir ganz wild miteinander rumgeknutscht. Wir waren beide ganz schön betrunken. Ich war ziemlich aus dem Häuschen, weil ich ihn mir schon lange von der Backe geputzt hatte. Aber nach diesem leidenschaftlichen Kuss war meine Liebe wieder neu entfacht. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass er so toll küssen kann. Seufz. Ich habe versucht ihn in verhängnisvolle Gespräche zu verstricken, aber er hat sich aus allem herausgewunden, sogar aus dem Seidenschal, mit dem ich ihn an meine Heizung gebunden habe. Später, ich habe mir nicht mehr anders zu helfen gewusst, da habe ich ihn mit meinen rosa Plüschhandschellen an mich gekettet. Das war schön,bis…wie er sich da raus befreien konnte, kann ich mir wirklich nicht erklären. Dann hat er mir gesagt, dass ich ja auch nicht jünger werden würde und dass ich mir die Sache mit der Berufsunfähigkeitsversicherung noch einmal durch den Kopf gehen lassen sollte. Zum Abschied habe ich ihn zuerst mit Kondomen beworfen und dann mit meinen Dildos. Es hat alles nichts genutzt, er ist einfach gegangen, ohne sich nach mir umzudrehen. Er hat mich allein in meiner Wohnung zurückgelassen. Und bei dem Versuch mich aus dem Fenster zu stürzen, musste ich feststellen, dass er mich mit den Handschellen an die Heizung gekettet hatte, das war schön, aber den Schlüssel hatte er auf das Siteboard neben der Tür gelegt. Zuweit weg, um mich zu befreien. Ihm muss doch etwas an mir liegen, er will nicht, dass ich mich umbringe. Er liebt mich doch, wie schön. Aber ich bin die Gefangene meiner eigenen Wohnung und meiner eigenen Intrigen. Es macht sich eine Leere in meinem Herzen breit und beginne meinen Kopf gegen die Heizung zu schlagen. Die Leere kann ganz schön hohl sein, wenn einem nicht weiter bleibt, als den Kopf an die Heizung zu hauen und sich darin zu ergießen, was für ein dumpfes Geräusch entsteht, wenn man das tut.
Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und dann ist mir wieder eingefallen, dass ich einen Zweitschlüssel in einer meiner Stehlampen versteckt hatte. Ich bin nur zu Weilen ein wenig paranoid, aber es hat mir noch nie geschadet. Ich ziehe mit den Zehen die Lampe vom Regal und dann zerschellt sie mit samt dem Inhalt auf dem Boden. Und ich habe mich dann befreit und mir dabei mit den Scherben die Knie, die Füße und die Hände aufgeschlitzt. Aber ich bin jetzt frei, allein, trostlos unglücklich und ich blute. Und er ist nicht da, um mir zu helfen. Langsam muss ich mir vielleicht doch eingestehen, dass mein Versicherungsvertreter vielleicht doch homosexuell sein könnte.
Deine Schackeline (17 ½)
P.S. Ich werde einen Brief an seinen Freund schreiben, weil wenn ich ihn nicht haben kann, dann darf er ihn auch nicht haben.

Auf der Suche nach dem….

Auf der Suche nach dem Phantasmagorischen Ding in meinem Hals (17.10.2009)

Ich wache heute morgen auf, so um zehn. Ich fühle mich schrecklich. Meine Nase ist zu, mein Hals tut weh. In meinem Magen surft ein kleiner Kobold in meiner Magensäure und in meinem Mund ist ein Gefühl, als wäre die kleine Schwester von dem kleinen Kobold, beim Pilze suchen elendiglich verreckt. Ich versuche zu überlegen, wie ich gestern Abend oder heute morgen heimgekommen bin. Ich habe auf jeden Fall viel zu wenig geschlafen. Ich schaue auf meinen Tisch vor dem Sofa. Da liegt irgendwie viel zu viel Geld und warte mal…zwei Handys. Komisch. Ich machen einen kurzen Check. Ich glaube ich hatte in den letzten Stunden wohl keinen Geschlechtsverkehr. Hm. Dann finde ich meine Unterhose vor meiner Nase, jetzt bin ich reichlich verwirrt. Mein DVD-Player ist noch da, also habe ich wohl keinen arbeitslosen Punk abgeschleppt. Und warum liegt Geld auf meinem Tisch und ein zweites Handy. Ich mache nochmal einen Check und ich habe noch einen Stringtanga an und meinen Conquest-SL-T-Shirt. Okay. Eines weiß ich bestimmt. Ich war nicht mit dem Conquest-Team unterwegs, aber warum habe ich dann trotzdem einen so unverzeihlichen Rausch? Immer noch. Weil auf dem Weg auf allen Vieren durch meine Wohnung, weil gehen ist heute noch nicht, finde ich auch keine weitere Person. Irgendwann auf dem Weg vom Klo, der irrsinnig lang ist, wenn man auf allen Vieren durch die Wohnung kriecht, stelle ich fest, dass die Haustüre von innen verschlossen ist. Der Autoschlüssel ist nicht da. Jetzt ist wirklich alles zu spät und hinten höher als vorn. Ich muss noch besoffen sein. Ich krieche wieder ins Bett. Wenn ich wirklich jemanden abgeschleppt habe, war der Stringtanga wohl kein Hindernis für den und/oder die Jenige(n), aber da ich mein Conquest-SL-T-Shirt noch anhabe, muss es ein perverser Larper sein, mit einem Conquest-Fetisch. Aber anscheinend war der Geschlechtsverkehr, den ich immer noch glaube nicht gehabt zu haben, so schlecht oder so pervers, dass die und/oder der Jenige wohl aus dem Dachfenster geworfen hat und zwar so, dass das Dachfenster auf eine unerklärliche Weise wieder geschlossen wurde. Wahrscheinlich hat er und/oder sie gleich auch noch mein Auto geklaut. Ich zähle das Geld, um rauszufinden, ob sich der Geschlechtsverkehr, den ich gar nicht hatte, wenigsten rentiert hat. Mein Autoschlüssel ist zwischen den Scheinen. Eine Sorge weniger. Das Geld ist für Geschlechtsverkehr entschieden zu wenig. Für Blasen vielleicht. Aber für Blasen und Schlucken (da auch keine Flecken zu finden sind) im SL-T-Shirt unbezahlbar. Aber auf Grund des Zustandes meines Halses, kann ich eh nicht geschluckt haben, weil sonst hätte ich bestimmt jetzt keine undefinierbaren Halsschmerzen. Ich taste außen an meinem Hals, er ist dick. Hm. Ich beschließe noch eine Runde zu schlafen. Ich werde von einem ‚Langweilig‘ geweckt. Häh. Ist doch jemand hier? Ich schaue mich um und bemerke das Handy. Eine SMS von einem Mann an: ‚Hey Partybunny…!‘ Oh, mein Gott. Es war ein Homosexueller oder eine Frau. Mein Hals tut immer noch weh. Es fühlt sich so an, als hätte mir jemand einen phantasmagorischen Schwanz bis zum Anschlag in den Hals gesteckt… ich krieche nochmal ins Bad, um meinen Hals zu untersuchen. Okay. Es war ein homosexueller Vampir. Ich habe wohl keinen phantasmagorischen Schwanz in der Kehle stecken gehabt, schade eigentlich, ich hatte ein Vampirartiges links und rechts am Hals hängen. Das würde dann auch das rätselhafte Verschwinden meines nächtlichen Besuchers erklären. Er wollte wegfliegen und er wurde von den ersten Sonnenstrahlen direkt über meinem Tisch erwischt. Deswegen das Geld und das Handy. Ich beschließe mich nochmal hinzulegen, ich muss echt noch ganz schön einem im Tee haben. Als mein Kopf das Kissen berührt, schießen zwei T’s durch meinen Kopf. Dann rauscht eine Gedankenkette hinterher. Rockstudio, 3 Liter Wodka, viele alte Freunde, ein Briefmarkensammler, die T. (das bissige Luder) wollte mir ein Stück aus meinem Hals beißen, weil keiner von uns beiden einen Schwanz hat, geschweige denn einen Phantasmagorischen und die Ti… (das Partybunny) hat ihr Handy und ihr Date (der Fahrer meines Wagens) in meinem Auto vergessen. Die Ti… wollte heute explizit nur ihr Handy bei mir abholen, also habe ich ihr Date bei mir zuhause in ein Taxi gesetzt. Arme Sau. Aber woher kommt das Geld her. Ach, der Herr mit meinem zukünftigen Nachnamen und die Ti… haben mir ein großzügiges Spritgeld (oder Dateentsorgungsgeld) in die Hand gedrückt. Okay. Für das Geld kommen wir aber locker nochmal vom Rockstudio über Freising nach Karlsfeld und zurück. Ihr könnt euch also eingeladen fühlen.

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