Manchmal kommt es anders…Der Killer wird zum Koch!

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt.

Der Killer wird zum Koch!

Grünwald bei München

24.12.2012, 20.00 Uhr

gunEin schwarzer Mercedes fährt eine lange Zufahrtsstraße hinauf zu einer riesigen Villa. An der Tür stand Ellen. Onkel Don stieg aus dem Wagen und lief ihr entgegen.

‚Ich grüße dich, schönes Kind!‘ meinte er und küsste sie auf die Stirn. Sie ging zur Tür herein.

‚Ich wünsche dir schöne Weihnachten, Onkel Don!‘ meinte Ellen und versuchte mit der Hand ihren Bauch zu verdecken.

‚Wo ist dein Vater?‘ fragte Onkel Don und blieb dann mit dem Blick auf ihrem Bauch hängen.

‚In der Bibliothek!‘ meinte Ellen und grinste.

‚Wer hat’n dich aufpumpt?‘ fragte Alfons, der einfach hereingekommen war. Er stellte zwei Koffer ab.

‚Alfons, solltest du nicht auf einem anderen Weihnachtsfest sein?‘ fragte Ellen.

‚Die Nonna hat gedroht mich zu erschießen!‘ stammelte Alfons.

‚Ich hab im Sommer deinen Sohn getroffen!‘ meinte Ellen.

‚Das habe ich gehört. Die Kugeln gingen knapp vorbei!‘

‚Schön zu hören!‘

Der Don stand immer noch mit offenen Mund da und blickte auf Ellen und stammelte: ‚Wer…?‘

Jemand, mit einer Kochschürze bekleidet, huschte über den Gang, meinte kurz: ‚Das war ich!‘

Und verschwand im Speisesaal, um gleich wieder aufzutauchen. ‚Das Essen ist gleich fertig!‘

‚Der Koch hat dich angebumst!‘ riefen Alfons und der Don gleichzeitig.

‚Der Koch ist tot!‘ grinste Ellen und machte Anstalten in die Küche zu flüchten.

‚Stronzo!‘ kam eine keuchende Stimme aus der Bibliothek.

Der Don lief in die Bibliothek und sah, einen Mann in einem Rollstuhl sitzen. Die Schiebetür zum Esszimmer war ganz offen und im Esszimmer stand eine ältere Dame auf einer Leiter und schmückte den Weihnachtsbaum.

‚Ah, guten Tag! Sie müssen Herr Don sein und ihr Chauffeur?‘ rief die Dame und stieg von der Leiter. Der Don eilte durch den Raum und griff nach ihrer Hand und half ihr, bis sie mit beiden Beinen wieder auf dem Boden stand.

‚Ernesto hat sich schon so gefreut, gell Ernesto!‘ meinte sie und ging zu dem Mann im Rollstuhl.

‚Stronzo!‘ rief er wieder. Der Don musste sich an der Leiter festhalten. Es hatte schon eine halbe Ewigkeit niemand mehr seinen Bruder Ernesto genannt.

‚Sehen Sie, wie er sich freut?‘ rief sie erregt und drehte den Rollstuhl in ihre Richtung. ‚Aber noch mehr freut er sich auf Silvester!‘

‚Kabumm!‘ rief er.

‚Seit dem Schlaganfall, hat er schon drei Wörter gelernt! Und wir können schon wieder alleine Essen, gell Ernesto?‘ rief sie und wischte ihm den Sabber vom Mund ab.

Der Münchner hatte stark abgenommen, aber er sah so zufrieden aus. Der Don fiel vor dem Rollstuhl auf die Knie und jammerte: ‚Mein Bruderherz, hätte ich gewusst…!‘

‚Schwuchtel!‘ rief Ernesto und tätschelte seinem Bruder auf dem Kopf herum.

‚Er freut sich Sie zu sehen, Herr Don!‘ rief sie und erschrak sich dann. ‚Ach, was bin ich denn für ein Schussel. Da plappere ich und plappere ich und hab mich gar nicht vorgestellt. Ich bin Ruth Hehnlein, Frau Dr. Ruth Hehnlein. Die Mutter vom Rutger!‘

‚Stronzo!‘ rief Ernesto.

‚Ja, mein Lieber und das Essen ist gleich fertig!‘ meinte die Frau Dr. und strich Ernesto über den Kopf.

‚I brauch an Schnaps!‘ meinte Alfons, zog seinen Flachmann aus der Tasche und ging kopfschüttelnd ins Esszimmer.

‚Wäre der ungehobelte Naturbursche gewillt, seine groben Bergstiefel gegen Hausschuhe einzutauschen! Sie ruinieren den guten Perser!‘ meinte sie spitz.

Alfons blieb vor dem Teppich stehen, drehte sich um und ging wieder in die Eingangshalle. Er leerte seinen Flachmann mit einem Zug und zog sich fluchend die Schuhe aus. Ruth stand neben ihm, als er sich wieder erhob. ‚So und jetzt tausche ich Hausschuhe gegen ihre beiden Knarren, Alfons!‘ meinte sie, grinste zuckersüß und fuhr fort. ‚Ich möchte nicht, dass sich Ernesto unnötig aufregen muss!‘

‚Wer sind Sie eigentlich?‘

‚Ich bin die höchst überqualifizierte Krankenpflegerin vom Münchner!‘ meinte sie bedrohlich, nahm einen blauen Gummihandschuh aus der Tasche und zog ihn an.

‚Is ja scho guad!‘

‚Sehen Sie, schon sind wir einer Meinung!‘

Sie drehte sich auf der Stelle um und ging Richtung Esszimmer, wo Ellen ihr über den Weg lief. ‚Ellen, Kind. Du sollst doch nicht so schwer heben.‘

‚Ja Mama!‘ rief Ellen, trug aber dennoch den Weihnachtsbraten ins Esszimmer. 

Fortsetzung folgt im WüstenRoadMovie

 

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Manchmal kommt es anders… Killer 17

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!
Killer 17

Sonntag, 19.08.12, 18.05 Uhr

Krankenhaus Trapani, Sizilien

gunEllen war eingeschlafen und lag mit dem Kopf auf dem Krankenbett. Rutger war schon eine Weile wach und blickte sie einfach nur an. Er versuchte sich unter Schmerzen zu bewegen und konnte mit den Fingerspitzen an ihr Haar gelangen. Behutsam strich er mit zwei Fingern über eine ihrer Haarsträhnen.
Sie machte merkwürdige Geräusche im Schlaf, bevor sie erwachte. Mit einer hastigen Bewegung wischte sie sich Spucke aus dem Mundwinkel und blickte ihn mit verquollenen Augen an.
‚Guten Morgen, Schöne Frau!‘ flüsterte er.
‚Rutger?‘ stammelte sie.
‚Ich kann ja hier nicht weg!‘ meinte er und zog behutsam an dem Schlauch seines Tropfes.
‚Ja und du musst noch ein paar Wochen hier bleiben!‘
‚Es sei denn…!‘
‚Was…?‘
‚Gibt mir mal dein Handy!‘
‚Ja, aber!‘ meinte sie und drückte ihm das Handy in die Hand.
‚Kann ich ein Auslandsgespräch führen?‘ fragte Rutger, wartete ein Nicken ihrerseits ab und grinste sie geheimnistuerisch an. Während er eine ellenlange Nummer eintippte, versuchte er sich unter Schmerzen aufzurichten.
‚Ja god dag, kan du forbinde mig med Dr. Hehnlein?‘
Ellen blickte ihn verwundert an.
‚Ja, ich bins!‘
Man konnte eine hohe kreischende Stimme hören. Er hielt sich das Handy ein Stück vom Ohr weg und meinte nach einer Weile: ‚Ja, Mama!‘

Es geht weiter im AlpenRoadMovie21 – Unsere Sache! Es wird sich lohnen!

Drei und eine Axt – Teil 29

Eine Axtgeschichte – Drei und eine Axt – Teil 29

reiter_neuAinur ritt im Morgengrauen fort und lies Vira in der Jurtentür stehend zurück. Er trieb die Pferde über den Fluss und blickte nicht zurück. Sein Herz war ihm so schwer und er befürchtete nicht gehen zu wollen, wenn er sie sah, wie sie in der Tür stand. Vira liefen ununterbrochen die Tränen übers Gesicht und sie klammerte sich selbst an ihrem Klappenmantel. Als er außer Sichtweite war, fasste sie sich ein Herz, lief zum Gatter hinüber und nahm sich Wenas Pferd. Sie ritt ihm hinterher, so schnell sie konnte. Weit entfernt vom Lager des Khans konnte sie ihn einholen.

‚Ainur warte!‘ rief sie aufgeregt.

‚Vira, mach es mir doch nicht so schwer.‘ meinte er, als er sich endlich umdrehte.

‚Du kannst noch nicht gehen.‘

‚Wieso?‘

‚Die Trauerzeit!‘

‚Wäre das mit Halef nicht passiert, wäre ich bis zum Ende der Trauerzeit wieder da gewesen!‘

‚Bitte geh nicht bevor…!‘ rief sie, schwang sich vom Pferd und ging die letzten paar Schritte zu Fuß. Sie klammerte sich an seinen Arm und versuchte ihn vom Pferd zu ziehen. Dabei ging ihr Klappenmantel auf und er hatte einen angenehmen Blick auf ihren üppigen Brüste.

‚Sag mal, hast du nichts drunter?‘ fragte er verdutzt und lies sich langsam vom Pferd gleiten. Sie fiel ihm in die Arme und küsste ihn stürmisch.

‚Bitte Vira, beginne nichts, was wir nicht beenden dürfen.‘

‚Die Trauerzeit ist vorbei!‘

‚Sagt wer?‘ fragte Ainur verdutzt.

‚Sag ich!‘

‚Aber ich kann dich doch nicht mitten in der Steppe nehmen.‘

‚Im Dreck, wenn es sein muss.‘ meinte sie ernst.

Er grinste nur und das war ihr Antwort genug.

Während die Pferde zu grasen begannen, ließen sich die Beiden in den Staub sinken und küssten sich wild und unnachgiebig. Sie schälte ihn aus seinen Klamotten, während er ihr genüsslich den Klappenmantel auszog. Mit einer geschickten Handbewegung öffnete sie seine Hosen und hatte im nächsten Moment schon seinen geschwollenen Schaft in Händen. Er küsste sie weiter und drängte sie auf den Rücken. Sie kam auf ihrem Klappenmantel zu liegen, während er ihre Brustwarzen mit den Lippen umschloss, um genüsslich dran zu knabbern und zu saugen.

Dann blickte er auf und flüsterte ihr zu: ‚Bist du dir sicher, dass es willst?‘

‚Du sollst wissen, warum du zurück kommst.‘ meinte sich schnippisch und griff zwischen ihren Beinen hindurch und packte seinen Schwanz. Sie drängte ihn in ihre Richtung und führte seine Schwanzspitze an ihr Allerheiligstes.

‚Wenn du so herrisch bist, wird es wahrscheinlich ein eher kurzes Vergnügen.‘ meinte er, während er ihre Hand von seinem Schwanz löste und die Sache dann selber in die Hand nahm. Langsam schob er seine Schwanzspitze in ihre Pforte, zog sie wieder heraus und lies sich verdammt viel Zeit. Das machte sie halb wahnsinnig. Sie war so feucht, dass es ihr schon heraus floss, bevor er einen weiteren Versuch anstrebte. Ihr ganzer Körper schrie: ‚Bitte!‘

Und mit einem breiten Grinsen im Gesicht, gab er der Bitte nach und schob ihr seinen steif geschwollenen Speer langsam in den Leib. Ihr Körper begann bereits zum Zucken, dabei hatte er noch nicht mal richtig angefangen. Langsam begann er in ihr zu arbeiten und treib sie dabei von einem Höhepunkt zum Nächsten. Sie schrie und stöhnte, bis ihr nur noch ein Krächzen und Wimmern aus der Kehle kam. Ihr ganzer Körper zitterte unter ihm und sie war völlig außer Stande, sich seinen harten Stößen entgegenzustemmen. Also hielt er ihren Körper fest und hämmerte weiter seinen zum Bersten gespannten Schwanz in sie ein.

‚Damit du nicht vergisst, auf wen du wartest!‘ schrie er, kurz bevor er seinen Samen in ihr entlud. Er bewegte sich weiter, gönnte ihr keinen Moment der Ruhe.

Erst als die Sonne schon längst über den Hügel gekrochen war, lies er von ihr ab. Ihr Körper bebte immer noch, als er sich erhob.

‚Ich muss…!‘ fing er an, bis seine Stimme brach. Rasch zog er sich wieder an und pfiff nach den Pferden. Sie rappelte sich ungeschickt auf und streifte den Klappenmantel über ihren nackten Körper.

‚Komm wieder, schöner Mann!‘ schluchzte sie noch, dann stieg sie auf ihr Pferd und ritt wieder zurück, ohne sich auch nur einmal nach ihm umzudrehen. Der verdutzten Ainur blieb allein in der Steppe zurück und blickte ihr noch einen Moment hinterher. Dann ritt auch er davon.

Drei und eine Axt – Teil 28

Eine Axtgeschichte – Drei und eine Axt – Teil 28

reiter_neu‚Ich bin als Sippenführer zu nicht zu gebrauchen.‘ meinte Halef, während Lamina ihn wusch.

‚Ach red doch keinen Unsinn!‘ rief Lamina.

‚Wie lange lieg ich schon im Bett und kann nicht helfen? Der Winter wird kommen!‘

‚Mach dir keine Gedanken, Ainur arbeitet für drei.‘

‚Ich müsste für drei arbeiten!‘

Ainur kam herein und rief: ‚Dazu hast du bald Gelegenheit.‘

Er kam ans Bett und blickte Lamina an.

‚Er hat schlechte Laune.‘ meinte sie, deckte ihn liebevoll zu und stand auf.

‚Ich werd deine Laune nicht verbessern können, ich muss gehen. Der Winter naht unablässig.‘ meinte Ainur ernst.

‚Ich weiß, Mutter hat es mir gesagt, oben bei den Ahnen schon!‘ meinte Halef und blickte Lamina hinterher, die gerade aus der Jurte schlich.

‚Mein Sippenführer, ich reite schnell und komme wieder und im Frühjahr bauen wir eine Brücke.‘

‚Bevor du gehst, müsstest du mich noch zum Donnerbalken bringen!‘

‚Sofort?‘

‚Nachher.‘

Einen Tag bleibe ich noch!‘

‚Ich möchte, dass du ein zweites Pferd mitnimmst.‘

‚Mein Dank ist Dein!‘

‚Und ich möchte dass du Róka mitnimmst. Damit du den Weg nach Hause findest.‘

‚Ich bringe dir deinen Hund heil zurück.

‚Und ich werde auf meine Mutter acht geben!‘

Vira stand in der Tür und zog eine Augenbraue hoch. Halef blickte auf.

‚Nimm mein Pferd!‘ meinte sie kurz, drehte sich um und ging. Ainur stürzte ihr hinterher.

Später kam Ainur mit Ziska zu ihm und sie flößten ihm etwas Grausames ein und dann brachte Ainur ihn zum Abort. Es war ihm sehr peinlich, dass er mit quasi runtergelassenen Hosen von seiner Tante auf den Abort gesetzt wurde. Sie drückte ihm einen Becher in die Hand und grinste: ‚Wenn du noch einen Becher trinkst, dann lassen wir dich einen Moment in Ruhe!‘

Er erwachte und sah Lamina an der Bettkante sitzen. Er konnte sich nicht erinnern, wie er hier her gekommen war, das Letzte an was er sich erinnern konnte war, dass Ainur ihn zum Donnerbalken gebracht hatte und an das widerliche Zeug, was er trinken musste. Sein Kopf sauste, aber ansonsten fühlte er sich eigentlich gut. Er regte sich und blickte auf Lamina. Das Licht, das vom Feuer herrührte schimmerte auf ihren Fingern. Sie versuchte ihren Rücken einzuschmieren, was ihr nur bedingt gelang. Er konnte nicht anders, als sie dabei zu beobachten. Sie hatte quasi nichts an, soweit er das erkennen konnte. Er bewegte sich in ihre Richtung und wollte ihr zur Hand gehen, doch sie bemerkte seine Bewegung, drehte sich halb um und blickte über ihre Schulter. Ihr Haare verdeckten ihre Brüste, sie hatte sich ihre Zöpfe über die Schulter gelegt und sie bedeckten gerade so viel, dass es ihn leicht erregte. Schwindel überkam ihn.

‚Lass mich dir helfen!‘ flüsterte er benommen. Sie zog die Beine aufs Bett und rutschte in seine Richtung. Er umarmte sie und nahm ihre Hände vor ihrem Körper in die Seinen, um das Öl von ihren Fingern aufzunehmen. Sie goss ihm etwas von dem Öl in die Hand. Er rieb über ihre Schultern und dann über den Rücken bis zum Ansatz ihres Hinterns. Als er damit fertig war, lehnte sie sich nach hinten und griff nach seiner Hand. Sie rieb ihm seine Handgelenke mit dem Öl ein. Und er die ihren, dabei wickelte er geschickt ihren Verband von der Hand, um sie zu küssen. Ein Schauer lief ihr über den Rücken. Er nahm sie in den Arm und sie legte sich zu ihm. Er versuchte sie zuzudecken. Mit seinen und ihren Armen verdeckte er ihre Brüste.

Es war so ein unschuldiger Augenblick, wie sie bei ihm lag, der ihn doch so erregte, dass ihm fast die Sinne schwanden. Besser wäre es wahrscheinlich, er würde wirklich ohnmächtig, sonst käme er noch auf dumme Gedanken.

Sie blickten beide ins Feuer und er hielt sie einfach weiter fest. Ihr ganzer Körper zitterte. Und er hielt sie so lange, bis sich ihr Körper beruhigte. Irgendwann stand sie doch auf und zog sich eine leichte Tunika an. Dann legte sie genug Holz nach, damit sie wieder unter seine Decke kriechen konnte. Sie küsste ihn, bevor sie sich wieder zu ihm legte.

Published in: on 9. April 2013 at 20:58  Schreibe einen Kommentar  
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Manchmal kommt es anders…Killer 16

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Killer 16

Sonntag, 19.08.12, 14.05 Uhr

Krankenhaus Trapani, Sizilien

gunEllen saß auf einen Stuhl neben einem Krankenbett und döste. Rutger lag regungslos im Bett. Er hing an einem Tropf und war ziemlich blass im Gesicht.

Es klopfte an der Tür und jemand trat ein: ‚Signorina Ellen?‘

Sie schreckte hoch. Es war einer der Handlanger ihres Vaters, der auf sie zulief und unterwürfig zu faseln begann: ‚Hier sind die Wagenschlüssel, Ihre Tasche und Vera liegt im Kofferraum, sie ist wie neu! Sie sollen so schnell wie es irgend möglich nachhause kommen, ihr Vater…!‘

Sie hob die Hand und unterbrach ihn unwirsch: ‚Ich komme dann, wenn ich hier nicht mehr gebraucht werde!‘

‚Aber die Geschäfte?!‘

‚Die Geschäfte werden ein paar Tage auf mich warten müssen.‘ zischte sie ihm zu und ihr Gesichtsausdruck ließ keine Widerrede zu.

‚Sollen wir jemanden hier lassen, der Sie mit dem Wagen zurückbringt, wenn Sie…!‘

‚Nein, nein. Ich kann den Wagen selbst zurückfahren. Sie können alle zurück nach München fahren und kümmern Sie sich um meinen Vater, bis ich wieder da bin, ja!‘

‚Aber natürlich! Kann ich sonst noch was tun?‘

‚Nein, nein. Ich werd der Eisernen eine Glückwunschkarte schicken und ihr zu ihrem Sieg gratulieren.‘

‚Die Eiserne war hier in der Stadt und ist dann mit einem weißen Fiat mit französischen Kennzeichen Richtung Marsala gefahren. Am Steuer saß diese Frau Müller und Giovanni daneben.‘

‚Lebt er noch, ich glaube ich hab ihn getroffen!‘

‚Er sah nicht gut aus, aber er wird es überleben. Diese Frau Müller ist eine Krankenschwester und die Eiserne wäre längst hier, wenn es was Ernstes wäre.‘

Ellen seufzte schwer.

‚Ich geh dann mal!‘ meinte der Handlanger und lief rückwärts aus dem Krankenzimmer.

‚Ja ja. Gute Fahrt!‘ sagte sie abwesend.

Weiter geht es im AlpenRoadMovie20! Es lohnt sich!

Manchmal kommt es anders…Killer 15

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Killer 15

Sonntag, 19.08.12, 08.35 Uhr

Gewässer vor Cagliari, Sardinien

gunIn dem Moment, als Ellen die Sirene der Küstenwache vernommen hatte, hatte sie sämliche Waffen von Bort geworfen, ihre kugelsichere Weste ausgezogen und machte sich an der Weste Rutgers zu schaffen.

‚Rutger, drück deine Hand auf die Beinwunde. Die Küstenwache ist da!rief sie und zog ihm seine kugelsichere Weste aus, er schrie vor Schmerz. Hastig warf sie die Westen von Bort und stellte sich mit erhobenen Händen hin.

‚Bitte nicht schießen, wir sind nur deutsche Touristen!‘ rief Ellen, mit den blutigen Hände wedelnd. ‚Wir brauchen einen Arzt, schnell! Helfen Sie uns! Bitte!‘

Dann kniete sie sich wieder hin, zog ihr Shirt aus und zerriss es. Sie verband hastig seinen Arm und drückte dann die Beinwunde ab.

Die Yacht wurde längseits gezogen und im nächsten Moment waren die Männer der Küstenwache an Bord. Rutger wurde versorgt und Ellen spielte die völlig verstörte, deutsche Touristin. Sie wurde in eine Decke gewickelt und auf das Schiff der Küstenwache gebracht.

Weiter geht es im AlpenRoadMovie19! Es lohnt sich!

Published in: on 4. Februar 2013 at 23:02  Comments (1)  
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Manchmal kommt es anders…Killer 14

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Killer 14

Sonntag, 19.08.12, 08.20 Uhr

Gewässer vor Cagliari, Sardinien

gunEinige zwielichtige Gestalten standen an Deck einer Barkasse und kreuzten die Schifffahrstlinie immer wieder. Während Ellen auf einer kleinen Yacht saß und mit dem Fernglas die Barkasse beobachtete.

‚Das da sind unter Garantie Farids Männer!‘ rief sie zu Rutger hinüber, der das Schiff steuerte.

‚Wie kommst du da drauf?‘fragte er und blickte sie mit einem Seitenblick an.

‚Die schauen aus wie Terroristen!‘

‚Und wie sehen Terroristen deiner Meinung nach aus!‘

‚Sie haben lange Bärte und Militärklamotten an, Rucksäcke und Waffen und ein Paar tragen Pali und Kaftan!‘

Und was ist, wenn die nur das Fastenbrechen feiern!‘

‚Du nimmst mich einfach nicht ernst!‘

‚Doch tu ich, aber deine Vorurteile sind echt hahnebüchen.‘

‚Deine Arbeitsleistung lässt im Moment auch zu wünschen übrig.‘

‚Ich hab eben nur Augen für dich und das ist einem toten Mann doch nicht übel zu nehmen, oder?‘

‚Keine Sorge, mein Vater tut dir nichts!‘

‚Was macht dich da so sicher?‘

‚Vorher erschieße ich dich, Mann!‘

‚Was mich. Du würdest mich erschießen? Ich könnte der Vater deiner ungezeugten Kinder sein.‘

Plötzlich wurde sie ziemlich still und blickte wieder durch das Fernglas. Die Fähre kam näher und auf der Barkasse begann reges Treiben.

‚Ich glaube die machen klar zum Entern!‘ krächzte sie.

‚Wie kommst’n jetzt da drauf!‘ fragte er und drehte bei.

‚Die schwingen Enterhaken!‘ meinte sie schnippisch.

‚Du verarscht mich jetzt, oder?‘ rief er und blickte sie ungläubig an.

Sie schüttelte den Kopf und schrie dem Fahrtwind entgegen. ‚Kannst du versuchen nicht draufzugehen!‘

Er blickte sie etwas verschreckt an und meinte: ‚Hatte ich ehrlich gesagt nicht vor!‘

Sie zog ein Gewehr aus einer Tasche, die zu ihren Füßen lag und legte den Lauf auf der Reling auf.

‚Pass bitte auf Vera auf!‘

Ein ‚Häh!‘ stolperte aus ihrem Gesicht und sie blickte ihn fragend an.

‚Mein Gewehr Vera!‘

‚Wenn du sonst keine Probleme hast!‘ meinte Ellen kopfschüttelnd, presste den Schaft der Waffe gegen ihre Schulter und blickte durch das Zielfernrohr.

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Published in: on 3. Februar 2013 at 18:05  Schreibe einen Kommentar  
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Manchmal kommt es anders…Killer 13

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Killer 13

Sonntag, 19.08.12, 07.05 Uhr

Zufahrt Fährhafen, Cagliari, Sardinien

gunRutger und Ellen liefen an den Autos vorbei, die darauf warteten, in die Fähre einfahren zu dürfen. Gehetzt blickten sie in das Wageninnere jeden Wagens. Doch Enzo und Farid waren nirgendwo zu sehen.

‚Bist du dir sicher, dass es ein Roter Franzose war?‘ fragte Rutger.

‚Du hast doch drauf geschossen!‘ erwiderte Ellen leicht verärgert.

‚Wann geht die nächste Fähre nach Sizilien?‘

‚Nächste Woche!‘

‚Und wenn sie ein Schiff gechartert haben?‘ rief Rutger und blickte an einen weißen Fiat vorbei und schüttelte den Kopf. In dem Auto saß eine hässliche Frau und ein ziemlich junger Mann, der an seinem Smartphone herumspielte.

‚Dann sollten wir uns auch ganz schnell Eines chartern!‘

Dann liefen sie rasch am Kai entlang Richtung Yachthafen.

Weiter geht es im AlpenRoadMovie17! Es lohnt sich!

Published in: on 3. Februar 2013 at 16:32  Schreibe einen Kommentar  
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Manchmal kommt es anders…Killer 12

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Killer 12

Sonntag, 19.08.12, 05.45 Uhr

Zimmer 188, Motel Garni, Cagliari, Sardinien

gunJemand klopfte wie ein Wahnsinniger an die Tür. Rutger sprang auf und lief mit der Waffe im Anschlag zum Fenster. Er sah jemanden an der Tür des Nachbarzimmers hantieren. Ellen war aufgestanden und versuchte auch aus dem Fenster zu schauen.

‚Aprire la porta, sciattona!‘ rief der Kerl.

Ellen flüsterte Rutger ins Ohr: ‚Dass muss Klopfer sein!‘

‚Vaffanculo!‘ schrie die Frau von nebenan durch die geschlossene Tür.

‚Hai rubato la mia macchina e mia moglie!‘ rief der Klopfer und trat gegen die Tür.

‚Der Kerl kommt mir irgendwie bekannt vor!‘ meinte Ellen und kratzte sich am Kopf. ‚Es ist Farid!‘

Oh, verdammt! Wie hies nochmal die Besitzerin des Fluchtautos?‘ meinte er und warf ihr seine kugelsichere Weste zu.

‚Frau Müller, Krankenschwester aus München, der Wagen wurde als gestohlen gemeldet und sie hatte einen total bescheuerten Vornamen!‘ rief sie, zog die Weste über, schnappte sich ihre Waffe und riss die Tür auf.

‚Was heißt Blume auf italienisch?‘ rief er, als er ihr hinterher hechtete.

‚Fiore, aber nein, Fleur! Sie heißt Fleur Müller!‘ stammelte sie vor sich hin.

‚Dann ist Enzo unser Bambi.‘ schlussfolgerte er.

Mit einem ‚Shit!‘ eilten sie in das Zimmer nebenan. Die Tür zur Garage stand offen.

‚Das Zimmer hat eine Garage!‘ rief er und lief wieder nach draußen. Sie lief barfuß mit der Knarre im Anschlag in die Garage und konnte nur noch die Rücklichter des Wagens sehen. Sie schoss zweimal und dann hörte sie schon wie Rutger draußen sein Magazin leer ballerte. Sie lief raus und versuchte nicht in die Schusslinie zu geraten.

‚Los hol deine Sachen!‘ schrie er und lief wieder ins Zimmer 188. Er packte seine Tasche und als sie wieder ins Zimmer kam, hatte er zumindest seine Hose an. Sie packte ihre Sachen und lief zum Auto. Er öffnete im Lauf den Wagen und sie schmiss sich mit samt ihrer Sachen auf die Rücksitzbank. Er sprang ins Auto und versuchte den anderen Wagen zu verfolgen.

Es geht weiter im AlpenRoadMovie16! Es lohnt sich!

Published in: on 29. Januar 2013 at 21:47  Schreibe einen Kommentar  
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Manchmal kommt es anders…Killer 11

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Killer 11

Samstag, 18.08.12, 10.15 Uhr

An der Tür des Zimmer 188, Motel Garni, Cagliari, Sardinien

gun‚Komm schon, ich hab Hunger!‘ rief Ellen.

‚Darf ich mich noch fertig anziehen?‘ schrie ihr Rutger hinterher, während sie schon zum Auto lief.

Man konnte das Quietschen der Zentralverriegelung hören.

‚Jetzt mach schon!‘ meinte sie ungeduldig.

Rutger knallte die Tür hinter sich zu und rief: ‚Hast du den Schlüssel!‘

‚Ich dachte den hast du!‘

‚Toll, die Tür ist zu!‘

‚Ja und schau doch mal hin!meinte sie und fuchtelte in Richtung Tür.

‚Er steckt außen an der Tür. Sicherheit ist unser bester Freund.‘

‚Sag des nicht mir!‘ meinte sie und stieg endlich in den Wagen.

Er kam mit dem Schlüssel in der Hand zum Wagen und meinte: ‚Boa, die Nachbarn bumsen schon wieder!‘

‚Das ist ja super, Schatzi! Können wir dann mal wieder an unsere Aufgabe denken!‘

‚Jawohl, soll ich gleich zum Hafen fahren, da kriegen wie bestimmt auch was zum Essen!‘

Es geht weiter im AlpenRoadMovie15! Es lohnt sich!

Published in: on 25. Januar 2013 at 00:52  Schreibe einen Kommentar  
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