Garden of Madness – Von der Friedhofsbegrünung zum Selbstversorgergarten

Garden of Madness – Von der Friedhofsbegrünung zum Selbstversorgergarten

Hallo liebe Liebenden und Freunde der seichten Unterhaltung,

ich hab mir lange überlegt, ob ich mal wieder eine fast tägliche also wöchentliche Kolumne rausbringe. Ich habe lange mit mir gehadert, um was es denn gehen soll. Ich hatte ein paar tolle Themen wie zum Beispiel: die lieben Nachbarn, mein Mann der Hausmeister, der Postbote, Kleinstadtleben, neue Rezepte, mein Garten, Kräuterkunde und die verrückte Tier- und Pflanzenwelt.

Nachdem ich in eine echt kleine Kleinstadt gezogen bin, sind die Themen über die ich schreiben will auch echt klein geworden und irgendwie nicht abendfüllend. Deshalb habe ich während ich gegrübelt habe, über was ich jetzt genau schreiben will, ein wenig unseren Garten umgestaltet und bin zu dem Schluss gekommen, dass es ein Mix aus allem ist, was hier so passiert. Also der ganz normale Wahnsinn halt.

Ich habe mich fast 40 Jahre lang auf einen eigenen Garten gefreut und dann bekam ich einen Garten, der von einem Gärtner bepflanzt wurde, der sich glaube ich vor allem auf Friedhofsbegrünung spezialisiert hatte.

An sich ganz schön, wenn man keine Arbeit mit dem Garten haben will und wenn man auf giftige Pflanzen steht.

Was ich von zuhause gelernt habe, dass alles im Garten essbar sein sollte, vor allem wenn man so eine untriebige Bine im Garten hat, die sich alles in den Mund stopft, was andere nicht umbringt und nicht bei 3 auf dem Baum ist.

Es wurden Büsche ausgebuddelt und verschenkt, Erde angekarrt und Hochbeete angelegt und Gemüse, Kräuter und Beeren gepflanzt. Die Friedhofsbegrünung beschränkt sich nunmehr nur noch auf 2 verwaiste Buchsbäumchen, die Gartenhecke und den Efeu, den ich einfach nicht loszukriegen scheine.

Zumindest komme ich mir nun nicht mehr so vor, als würde ich auf einem Friedhof wohnen.

Die Bine mit dem grünen Daumen

P.S. Vielen Dank an die vielen Gartenhelfer und die Unterstützung beider Familien, die uns mit Rat und Tag, Material und Hausmittelchen jederzeit zur Seite stehen.

P.P.S Fortsetzung folgt…

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