Rätien – Winter 230 – Was pfeifen die Spatzen…

Rätien – Winter 230

Was pfeifen die Spatzen…

800PX-~1Mitten in der Nacht wurde der Centurio wach, Roar saß in sich zusammengesunken neben ihm. Seine Hand war genauso kalt, wie die des jungen Dieners. Warum saß er da noch, er musste doch halb erfroren sein. Dummer Junge. Kurzerhand zog er Roar in eine liegende Position und deckte ihn mit großen Fell liebevoll zu. Er hob auch die Beine seines treuen Gefährten aufs Bett, die trotz des auf Hochtouren beheizten Hypokaustum, ziemlich kalt waren. Erst als der Centurio ihn in den Arm nahm und ihn unter seine eigenen Decken zog, regte sich Roar.

‚Dummer Junge, du holst dir noch den Tod!‘ raunzte der Centurio ihm ins Ohr.

‚Was sagen die hinter Eurem Rücken?‘ fragte Roar unverblümt und streckte sich kurz.

‚Dass ich es mit dir treibe, wie die alten Griechen.‘ meinte der Centurio noch direkter, als Roar mit seiner unverblümten Frage beabsichtigt hatte.

Roar verschluckte sich und hüstelte leicht, fragte aber dennoch weiter: ‚Werden die das nicht erst recht denken, wenn ich bei Euch liege?‘

‚Wir sollten den Gerüchten wenigstens ein bisschen Gerecht werden!‘ flüsterte der Centurio ihm ins Ohr und rieb den Bart an dem Hals des jungen Spähers. Roar konnte das Gemächt seines Herren an seinem Oberschenkel spüren und ergab sich schließlich der Umarmung seines Herren, nicht zuletzt, weil er ein wenig Angst hatte, vor der enormen Größe seines Herren.

Der wiederum mittlerweile wieder einschlafen war, obwohl sein geschwollener Schaft immer härter zu werden schien. Das leichte Schnarchen seines Herren lies den Jungen Gallier allein im Dunkeln. Und doch lag er in den starken Armen seines Centurio, aber er konnte nicht schlafen, weil er nur daran denken konnte, dass sein Herr wirklich die Schlafkrankheit bekommen hatte.

Am nächsten Morgen wurde Roar wach, er lag auf dem Arm seines Centurio und lag mit seinem Gesicht auf der Brust seines Herren. Er versuchte sich irgendwie aus der Umarmung zu winden, er wollte nicht, dass irgendjemand mitbekam, dass er beim Centurio im Bett gelegen hatte, aber wecken wollte er ihn auch nicht, außerdem hatte er gestern kein frisches Wasser geholt. Sein Bruder Kjeld würden ihn tot prügeln, wenn er raus fand, das er irgendwie anders gestrickt war, wie seine beiden anderen Brüder.

Der Centurio wurde wach, bemerkte das sich sein junger Diener aus dem Bett stehlen wollte und blickte ihn dementsprechend gereizt an und doch lies Roar schlagartig los. Roar blieb erschrocken auf der Bettkante sitzen und senkte beschämt den Kopf.

‚Hau ruhig ab, die Spatzen könnten es von den Dächern pfeifen.‘ meinte der Centurio und blickte Roar dabei wütend an.

‚Jetzt beschämt ihr mich!‘ stammelte Roar und wand sein Gesicht ab.

‚Nein, Roar! Ich bin der Letzte, der dich beschämen würde.‘ sagte der Centurio erschreckend ruhig, in einem sanften, fast väterlichen Ton und griff nach dem Kinn und schob das Gesicht des jungen Späher wieder in seine Blickrichtung und fuhr fort: ‚Aber du…!‘ Doch als er den Gesichtsausdruck von Roar erblickte, sprach er nicht weiter.

‚Ich wollt Euch doch nur Tee machen und frisches Wasser bringen, dass hatte ich gestern vergessen!‘ krächzte Roar aufgebracht, mit einem noch nie gehörten Unterton in der Stimme. Sein Kinn zitterte in der Hand des Centurio und bevor die Tränen aus seinen Augen kullern konnten, schloss er seine Augen und versuchte sich wieder abzuwenden.

Der Centurio zog ihn näher zu sich und öffnete seinen Mund, eigentlich wollte er noch was sagen, überlegte es sich dann aber anders, als Roar seine Augen wieder öffnete.

Ein Zucken lief über das Gesicht des Jungen, als sie beide die Tür zu seiner Amtsstube hörten. Er lies Roar blitzartig los und ehe er sich versah, war der Junge aus seinem Bett gestolpert, schnappte sich die Waschschüssel. Es klopfte an der Tür und der Optio räusperte sich: ‚Die Männer machen sich gerade bereit für den Morgenappell! Ich wollt Euch nur wecken, bevor ich die Herrin der Quelle zu den Pferden bringe.‘
Die Tür öffnete sich einen Spalt, doch der Centurio meinte hastig. ‚War der räudige Köter die ganze Nacht bei der weißen Hexe?‘

‚Ja, und den Hund hab ich heute morgen bei Ask und Kjeld gefunden.‘

‚Ich bin gleich draußen!‘ meinte der Centurio.

Der Optio ging wieder und als sie die Tür zum zweiten Mal hörten, stand der Centurio auf und ging zu Roar rüber, der immer noch mit dem Rücken zu ihm mit der Waschschüssel in Händen da stand und allen Anschein nach immer noch mit seiner Fassung rang.

‚Stell die Schüssel hin und hilf mir mit der Rüstung!‘ flüsterte er dem Jungen von oben herab, auf Grund seiner Größe, aber doch freundlich zu.

Der Junge stellte die Waschschüssel ab. Der Centurio packt ihn bei den Schultern und beugte sich zu ihm runter, um sich mit seinen Bartstoppeln genüsslich an der Wange des Jungen zu reiben. Roar atmete durch die Nase aus, so dass der Centurio seinem Atem spüren konnte.

‚Was die Spatzen pfeifen ist mir egal!‘ flüsterte der Centurio. ‚Ich hof inständig dir auch!‘

Fortsetzung folgt, garantiert!

Tübingen 1930

Tübingen 1930

Die Tochter des Konditors stand in der Backstube und bereitete den Teig für die Kuchenböden. Morgen war der große Festtag und da müssen die Torten fertig sein. Sie arbeitete in großer Eile und genau so sah sie auch aus. Ihr Gewand war mit Mehl beschmutzt und sogar auf ihrer Stirn und auf ihrem verstrubbelten Haar war der Mehlstaub verteilt. Endlich waren die Kuchenformen im Ofen. Sie drehte den Backwecker auf und konnte sich nun an die Kirschmarmelade machen. Sie verfeinerte sie immer noch zusätzlich mit feinsten Kirschwasser und einen Tropfen des Whiskeys aus Vater’s Flachmann. Beim Probieren fiel ein Klecks davon auf ihre üppigen Brüste. Genau in dem Moment kam der Müllersbursche herein. Erstarrt von dem Anblick, lies er den Mehlsack fallen. Erschrocken fiel ihr der Löffel in die Marmelade.

‚Frl. Hildenbrand, ich wollt Sie nicht erschrecken.‘ stammelte er. Wie ein Schlafwandler kam er auf sie zu, während sie den Löffel aus der Schüssel zu fischen versuchte.

Er stotterte: ‚Kann ich Euch etwa zur Hand gehen?‘ Und nahm ihr den Löffel aus der Hand, um ihn ihr sachte in den Mund zu schieben. Er konnte einfach nicht widerstehen und begann ihre Finger ab zu lecken. Der Geschmack explodierte in seinem Mund und er blickte gierig auf sie herab.

Einen Moment standen sie sich gegenüber, noch den Geschmack der Kirschmarmelade im Mund schmeckend. Ohne Vorwarnung drängte er sie auf den Tisch und wie ein wildes Tier kroch er über ihren Körper. Genau vor dem Klecks auf ihrer Brust verharrte sein Mund einen Moment. Dann nahm er den Klecks mit seiner Zunge auf und küsste dann ihre üppige Brust.

Er stöhnte immer wieder: ‚Frl. Hildenbrand!‘

Während er ihr die Schürze vom Körper riss und wie ein Wahnsinniger begann sie zu befummeln, schwirrten so viele Gedanken in ihrem Kopf herum, so dass sie sich gar nicht zur Wehr setzte.

Der Müllersjunge kam jeden zweiten oder dritten Tag in die Backstube und brachte ihnen das frische gemahlene Mehl. Sie hatte natürlich bemerkt, dass er starke Arme hatte und dass sein feines Jungengesicht im Laufe der Jahre langsam zum Gesicht eines jungen Mannes gewachsen war. Was ihm sonst so gewachsen war, konnte sie nun lebhaft spüren, als er sich durch ihre Röcke wühlte und mit seinem Becken gegen das ihre stieß. Sie wollte es, jeden zweiten oder dritten Tag, wenn er in die Backstube kam und an Tagen, wo kein Mehl geliefert wurde, träumte sie davon, dass er doch kommen würde.

‚Frl. Hildenbrand, ich verehre Sie!‘ stöhnte er.

Schlagartig wurde ihr klar, dass ihr sein Name gar nicht einfallen wollte. Er küsste ihren Hals und wanderte mit seinen Lippen zu ihrem Mund und stieß gegen den Löffel, den sie immer noch im Mund hatte. Er zog ihr den Löffel aus dem Mund und presste ihr einen hastigen Kuss auf. Als ihre Zungenspitzen sich berührten, konnte er die Kirschmarmelade schmecken, dass machte ihn noch gieriger. Er wollte noch mehr davon. Der Löffel fiel ihm von der Hand auf den Tisch. Er trieb ihr seine Zunge in den Mund und sie stöhnte lustvoll auf. Die Klingel ging. Der Kuchen war fertig. Sie wälzte sich unter ihm hervor. ‚Ich muss die Kuchen aus dem Ofen holen, bevor sie mir verbrennen.‘

Hastig schnappte sie sich die Schüssel mit der Kirschmarmelade und brachte sie in die Kühlung. Dann eilte sie wieder herbei und machte sich am Backofen zu schaffen.

Er beobachtete sie neugierig. Sie legte die einzelnen Backformen auf dem Tisch ab und schloss den Ofen wieder. Ihr Wangen waren errötet und sie blickte ihn verschmitzt an. Er ging auf sie zu und sie lies sich wieder von ihm küssen. Er drängte sie am Ofen vorbei und sie stolperte über den Mehlsack und er stürzte hinterher. Wo sie dann liegen blieben. Er öffnete mit fahrigen Händen ihr Mieder und vergrub sein Gesicht zwischen ihren Brüsten. Er nestelte an seiner Hose, während er wieder versuchte unter ihre Röcke zu gelangen. Als seine Finger auf ihr Spitzenhöschen traf, zögerte er einen Moment. Nun wurde ihm aber gewahr, dass seine Finger feucht wurden. Er unternahm einen weiteren Vorstoß mit seinen Fingern. Und sie stöhnte wieder. Er zog an ihrem Höschen und sie half ihm dabei, es schneller auszuziehen. Ihre Beine standen nun in der Luft, als er ihr Höschen endlich von ihr befreit hatte. Er umklammerte dabei ihre Beine, um sie zu küssen. Sein ganzes Gewicht lag auf ihr und sie konnte seinen steifen Schwanz spüren. Er nahm seine Hand wieder zur Hilfe und packte seinen prallen Schwengel und führte ihn zwischen ihre Beine. Er konnte ihre Feuchtigkeit fühlen. Seine Nackenhaare stellten sich schlagartig auf und seine Nippel erstarrten. Langsam glitt er in sie hinein. Wieder explodierte ein unglaubliches Gefühl in ihm, nur diesmal viel weiter unten. Er beugte sich über sie und küsste sie wieder, als er mit langsamen Bewegungen begann, ihr seinen zum Bersten geschwollenen Schaft immer und immer wieder in ihre feuchte Möse zu treiben. Sie quietschte so laut, dass er ihr den Mund zuhalten musste. Sie ergab sich seiner Umklammerung und leckte an seiner Hand, so dass er sie wieder küssen musste und währenddessen bearbeitete er sie weiter mit seinem harten Schwanz. Ihr Körper zuckte unter dem Seinen und sie wand sich lustvoll unter ihm. Seine Bewegungen wurden immer schneller, er stöhnte laut auf und er ergoss seinen Samen in ihr.

Als ihr Vater die Stufen zur Backstube herunter polterte, wurde ihr gewahr, was der Müllersgeselle gerade mit ihr getrieben hatte und was ihr Vater davon halten würde, wenn er sie beide so erwischen würde. Sie stieß ihn unsanft von sich und brachte hastig ihre Kleidung in Ordnung.

 ‚Ellen, du musst noch die Sahne steif schlagen.‘ rief ihr Vater.

 Sie war bereits auf den Beinen und wickelte ihre Schürze um ihren Körper. Ihre Hände bebten immer noch vor Erregung. ‚Der Kuchen ist noch zu heiß, Vater!‘

 Ihr Vater stieß mit dem Müllersjungen zusammen, der gerade aus der Vorratskammer kam, wo er hastig den Mehlsack hingeschleppt und seine Hose wieder hochgezogen hatte.

 ‚Ah, Hans. Pünktlich, wie ein Uhrwerk. Dein Vater muss stolz auf dich sein.‘

‚Ja, Meister Hillenbrand.‘

‚Wie geht es seinem Ischias?‘

‚Mal besser, mal schlechter, Meister Hillenbrand!‘

‚Ja, ja. Ich hoffe ihr kommt morgen zum Fest.‘

‚Das lassen wir uns doch nicht entgehen. Mutter kocht schon seit zwei Tagen.‘

 Ihr Vater machte wieder Anstalten zu gehen und schob den Müllersburschen vor sich aus der Backstube. ‚Wir haben noch viel zu tun, Hans! Du kannst morgen wieder meine Tochter vom Arbeiten abhalten!‘

Noch im Aufatmen stutzte Ellen über den Satz ihrer Vaters, als er Hans aus der Backstube komplementiert hatte. Noch im Grübeln blickte sie sich in der Backstube um. Erst nach ihrem Rundblick wurde ihr Gewahr, dass sie ja kein Höschen mehr trug. Wo hatte er es nur hingeworfen. Dann blickte sie nach oben. Ihr Höschen hing an der Lampe. Sie schämte sich in Grund und Boden, zog sich rasch einen Schemel heran und hangelte nach ihrem Höschen.

Am nächsten Tag war das Fest und Ellen stand immer noch in der Backstube und bestrich noch die letzten Kuchen mit Glasur, als jemand die Stufen zur Backstube herunter gelaufen kam.

‚Frl. Hillenbrand, Euer Vater schickt mich. Ich soll beim Tragen helfen.‘

Erschrocken drehte sie sich um und blickte auf Hans, der freudestrahlend in der Tür stand. Er hatte seine Festtagsgewandung an. Auch sie lächelte ihn herzlich an. In ihrer Hand hatte sie einen Löffel, von dem gerade Zuckerglasur tropfte.

‚Kann ich Euch etwas zur Hand gehen?‘ grinste er und trat einen Schritt auf sie zu.

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