Ich suche einen Mann… Teil 63 – Meinen persönlichen Igor

Ich suche einen Mann… Teil 63 – Meinen persönlichen Igor

blueIch suche meinen persönlichen Igor. Ich suche einen oder zwei kleinwüchsige 1Euronazis, die auf 1 Eurobasis meine Brüste hochhalten, damit mein Kreuz entlastet wird. Man(n) könnte doch nicht verantworten, dass ich die Last alleine zu tragen habe….

Scherz beiseite, ich benötige einen Igor, der mir den Buckel vorsatzmacht, damit ich im Saturn den 1Euronazis von Angesicht zu Angesicht ins Auge spucken kann und dann zufällig noch selbst in den AB 18 Horror und Actionfilme stöbern kann. Wahlweise tät ich auch noch eine jungen Mann suchen, der mir auf Veranstaltungen zur Hand geht.

DLF127251P.S. Es ist nichts Sexuelles!

Anmerkung: Dies ist der 63. Teil und eine dringende Jobanzeige von mir, Callabutterfly.

Ausführliche Bewerbung bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

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Ich suche einen Mann… Teil 62 – Kein 1EuroNazi

DLF127251Ich suche einen Mann… Teil 62 –  Kein 1EuroNazi

Ich suche einen Mann, der mit meiner momentanen Frisuglatzer klar kommt, ohne ein Nazi oder ein 1EuroNazi zu sein. Auch wenn ich jetzt eine Glatze habe, heißt es noch lange nicht, dass Nazis und/oder 1EuroNazis Tür und Tor geöffnet werden.

Anmerkung: Dies ist der 62. Teil und eine dringende Anzeige von mir, Callabutterfly.

Zuschriften bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 10

Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 10

Im Hier und Jetzt:

keinenummernEinige Stunden später löste Rutger den General ab und schickte ihn heim.

Da saß er nun, hielt ihr die Hand und fing an mit ihr zu reden, obwohl sie immer noch bewusstlos war: ‚Yo, ich muss dir so viel sagen, mein kleiner Schmetterling, ich weiß nicht, ob du mich verstehst, aber ich fang jetzt einfach mal ganz von vorne an. Ich bin interner Ermittler bei der Polizei und war einer Gruppe korrupter Kollegen auf der Spur. Während der Ermittlungen bin ich dann immer tiefer rein gerutscht und war nicht nur gezwungen verdeckt zu ermitteln, sondern auch noch abzutauchen. Der Boss und der General halfen uns dabei, die Kollegen zu überführen, naja und du hast uns natürlich auch geholfen. Während wir die drei Kollegen festnahmen, wurden im ganzen Stadtgebiet andere Kollegen ebenfalls überführt. Dich hab ich kennengelernt, als ich meine Kollegen in die einzelnen Clubs verfolgt habe. Du bist mir echt überall über den Weg gelaufen. Ich bin dann öfter mal privat in der Szene weggegangen, ich war sehr neugierig auf dich und irgendwann hast du mich dann abgeschleppt. Ich weiß noch genau, als wäre es gestern gewesen. Du hattest einen roten Minikilt an und ein Korsett natürlich und du hattest auch deinen roten Iro aufgestellt gehabt. Du hast mich angelächelt und gesagt: <Warum denn so ernst, schöner Mann.< Oh, Mann hab ich mich sofort in dich verschossen und dann hast du mich aufs Klo geschleift und bist mir gleich an die Wäsche gegangen. Wir sind dann zu mir. Am nächsten Morgen, bin ich in meiner Wohnung aufgewacht und du warst weg. Ich hab gedacht, ich habe geträumt, aber du hast mir den ganzen Rücken zerkratzt und mich von oben bis unten zerbissen. Also hab ich dann doch nicht geträumt. An meinem nächsten freien Tag bin ich wieder durch die Clubs getingelt, in der Hoffnung, ich würde dich wieder sehen. In irgendeiner Bar hast du mich dann gefunden. >Schon wieder so ernst, schöner Mann!< hast du zu mir gesagt und dann sind wir wieder bei mir gelandet. Du hattest ein Lackoutfit an: Pink genau, wie dein Iro. Am nächsten Tag warst du wieder weg. Das nächste Mal, hab ich dich bei einer deiner Performanceshow gesehen, da hab ich gesehen, wie du mit den Handschellen umgehen kannst. Aber ich war dienstlich dort und es war auch ganz gut, dass du mich da nicht entdeckt hast. Ich hab einen Flyer vom General in die Hand gedrückt bekommen, wo du auf dem Cover zu sehen warst, ich habe den Flyer immer noch in meinem Geldbeutel. Dann wusste ich, wie ich dich finden konnte, direkt nach einem Einsatz bin ich auf die Party gefahren und da standst du hinter der Theke. Nackt und Golden. Da musste ich dann verschwinden, weil mein Fall mich selbst bis auf die Party verfolgt hatte. Von deinem Boss habe sie an diesem Abend auch Schutzgeld erpresst. Der schwarze Koffer. Ich hab dich dann auf dem Weg nach Hause aufgegabelt und du bist dann endlich mal zum Frühstück geblieben. Ich lernte den General persönlich kennen und wir kamen ins Gespräch. Ich bekam raus, dass er auch schon von meinen Kollegen erpresst wurde. Jetzt wurde es immer schwieriger, dass ich dich treffen konnte, ich riskierte nicht nur einmal meinen Job, nur für die Chance, dich vielleicht treffen zu können, bis ich untertauchen musste. Ich traf mich mit dem General und er versteckte mich in seinem Ferienhaus und dann machten wir mit dem Boss zusammen einen Plan. Ich sprach alles mit den Vorgesetzten meiner Abteilung ab. Ich musste nur noch ein paar Wochen überbrücken, bis wir alle dran kriegen konnten. Dann stieg ich zum Schein in die Firma ein und da warst du wieder. Ich musste dich ignorieren, weil es viel zu gefährlich war, dich einzuweihen. Es tat mir in der Seele weh, dich immer sehen zu müssen und aber nicht mit dir drüber reden zu können. Ich stand auf Grund dieses Falles so unter Druck, ich durfte auf keinem Fall auffliegen. Und am Samstag Abend ist dann alles eskaliert. Die Drogenfahndung hatte sich eingeschleust, weil die dachten, dass hier irgendwelche Drogengeschäfte auf der Party über die Bühne gehen würden. Dann hatten sich die korrupten Kollegen für eine Geldübergabe angekündigt und das Einsatzkommando wartete auch schon auf den Einsatz. Wir filmten die Geldübergabe und durften die drei aber nicht entwischen lassen, weil sonst die Kollegen von der Drogenfahndung womöglich uns festgenommen hätten, wir mussten warten, bis die Drogenfahndung wieder weg war und dann konnten wir die Drei erst hochnehmen. Durch deine Performance konnte eine 1jährige Ermittlung endlich erfolgreich abgeschlossen werden. Naja und ich bin bis auf Weiteres suspendiert, weil mein Chef von deiner Performance erfahren hat und wenn er jetzt noch erfährt, was da zwischen uns gelaufen ist, dann kann ich wahrscheinlich wieder auf Streife gehen. Aber eigentlich ist mir mittlerweile alles egal, nur du bist mir nicht egal. Du und das Baby. Es tut mir leid, wenn es sich vorhin so angehört hat, als würde ich nicht glauben, dass das Baby von mir ist. Ich wünschte wir hätten mehr geredet und ich hätte gerne mehr Zeit für dich gehabt und deine Nummer, dann hätte ich dich anrufen können. Was mach ich hier eigentlich, wahrscheinlich hörst du mich gar nicht und ich mach mich hier zum Affen und wenn du wach wirst, dann schreist du mich wieder an und ich weiß wieder nicht was ich sagen soll!‘ Er hatte gar nicht gemerkt, dass Yo schon eine ganze Weile zuhörte. Er seufzte und küsste ihre Hand: ‚Oh Yo, ich liebe dich!‘ Sie hatte mittlerweile zum Weinen angefangen und musste genau in diesem Moment den Rotz hochziehen.

Er blickte schockiert an: ‚Wie lang…!‘ Er brach den Satz ab und schluckte schwer. ‚Lang genug!‘ und sie lächelte ihn an: ‚Warum denn so ernst, schöner Mann!‘ Dann fing sie zu schluchzen an.

Seine Lippen zitterten und er zerdrückte eine Träne, dann presste er seinen Kopf an ihre Brust und schluchzte fast ein Wenig lauter als sie. Sie lehnte ihren Kopf gegen den Seinen und küsste seine Haarstoppeln. Irgendwann fanden sich ihre Lippen und sie küssten sich, als würde ihrer beider Leben davon abhängen.

Am nächsten Morgen kam der General kurz vor der Visite. Yo, war schon wach, aber Rutger lag wie ein Toter an ihrem Bauch, die Hände unter der Decke vergraben.

‚Willst du mir jetzt auch mal was erklären?‘ fragte er Yo.

‚Wieso? Was meinst du?‘

‚Wie zum Teufel, kann er der Vater von deinem Baby sein? Ihr kennt euch doch erst seit 3 Wochen, oder?‘

Yo, lächelte ihn nur an: ‚Du musst ja nicht alles wissen?‘

Und da war wieder ihr breites dreckiges Grinsen.

 

ENDE

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 9

Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 9

Im Hier und Jetzt:

keinenummernAls sie wieder aufwachte, lag sie in einem Krankenbett. Sie hatte eine Nadel im Arm und ein Tropf hing von der Decke herab. Jeff, oder wie er auch immer heißen mag, saß in einem Stuhl und schlief. Er hatte immer noch die selben Klamotten an, wie gestern…vorgestern, keine Ahnung. Der General stand am Fenster und drehte sich zu ihr um, als sie sich rührte.

‚Mäuschen, was machst du denn für Sachen! Ich hab mir schon überlegt deine Mutter anzurufen.‘ meinte der General zu ihr.

Jeff wurde wach und rieb sich den Dreitagebart. Gott, war der fertig.

‚Was geht den mit euch, meine Mutter anrufen, was Besseres fällt euch nicht ein?‘ zischte Yo schon leicht gereizt.

Der General setzte sich ans Bett und nahm ihre Hand. ‚Yo, du darfst dich nicht aufregen!‘ Er unterbrach sich selbst, weil er nicht wusste, was er ihr sagen sollte, aber dann sprudelte es aus ihm heraus: ‚Yo, du bist schwanger und der Arzt hat uns angewiesen, wir dürfen dich nicht aufregen!‘

Yo schnappte nach Luft und meinte trocken: ‚Die Anwesenheit von dem da, regt mich schon auf!‘ und zeigte auf Jeff.

‚Rutger, jetzt sag doch auch mal was, ich habe keine Ahnung von so was!‘ meinte der General zu Jeff. Jeff /Rutger stand auf und kam zum Bett rüber.

‚Rutger?‘ kam aus Yo´s Mund.

‚Yo, du bist in der 8. Woche.‘ sagte Jeff / Rutger zu ihr, seine Hände zitterten. ‚Ich hab nachgerechnet! Es kann sein, dass es von mir ist!?‘

Der General wurde blass und er stöhnte ein Gequältes: ‚Wie bitte?‘

Yo zog die Luft wieder tief in sich hinein und sagte ganz ruhig: ‚Du willst mir doch jetzt nicht erzählen, dass du mir jetzt auch noch ein Kind gemacht hast, du verlogenes Bullenschwein!‘

‚Yo, bitte!‘ seufzte Rutger: ‚Bitte reg dich nicht auf! Ich will dir ja alles erklären, aber bitte reg dich nicht auf!‘

‚Ich soll mich nicht aufregen, sonst noch irgendwelche Wünsche, Herr Wachtmeister! Aber sonst geht’s uns noch gut, oder? Wie stellst du dir bitte vor, dass ich mich nicht aufregen soll.‘

‚Yo, du verlierst das Baby, wenn du dich nicht beruhigst!‘ Er schaute sie eindringlich an: ‚Unser Baby?‘

Sie schnellte hoch und verpasste ihm eine Linke direkt auf die Nase, die unter ihrem Schlag brach. ‚Du kannst mich mal mit <uns>. Du bist doch nicht ganz sauber, mich behandeln wie den letzten Dreck, mich dann für so ne Bullenscheiße missbrauchen und nur weil ich vielleicht zufällig von dir schwanger sein könnte, auf einmal von einem <uns> sprechen!‘ Sie holte zu einem zweiten Schlag aus und riss sich dabei die Nadel aus dem Arm. Rutger hielt sich schockiert die Nase, Blut tropfte ihm aus seinen Händen.

‚Yo, jetzt reiß dich bitte zusammen!‘ sagte der General zu ihr und drückte auf den Knopf für die Schwester. Yo pumpte wie ein Maikäfer. Sie kroch rücklings vom Bett herab und wankte zur Tür: ‚Ihr seid doch beide total bescheuert!‘ dann verdrehte sie die Augen und die Schwester, die gerade in den Raum kam, konnte sie gerade noch auffangen.

Die Krankenschwester warf die beiden Herren aus dem Krankenzimmer und piepte den Arzt an. Draußen wurde Rutger versorgt und dann wurde er zum Duschen nachhause geschickt. Der Arzt setzte Yo auf leichte Beruhigungsmittel. Der General bestand darauf am Krankenbett zu bleiben und ihre Mutter doch lieber nicht anzurufen.

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 8

Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 8

Im Hier und Jetzt:

keinenummernIm Lager war Yo gestützt und versuchte einerseits den Handschellenschlüssel aus dem Korsett zu kriegen und ihre Arme nach vorne. Wie gut dass sie bei ihrer Performance Show auch immer solche Tricks vorführte. Sonst würde sie sich wahrscheinlich genau jetzt die Schulter auskugeln und dann in der Haltung langsam ersticken. Ihr liefen immer noch Tränen runter und sie zitterte, wie ein junger Hund. Sie hatte den Schlüssel und ihre Hände waren vorne. Haha! Beim Schlüssel in die Hand spucken, fiel ihr der Schlüssel aus der Hand auf den Betonboden. Mist! Ein Klirren übertönte kurz ihr Schluchzen. Jeff kam in diesem Moment in den Lagerraum gestürzt. Sie erschrak richtig, als ihr Jeff plötzlich den Schlüssel vor die Nase hielt. Er kniete vor ihr.

‚Hey Baby!‘ Er zog seine Weste und sein Hemd aus und legte ihr sein Hemd über die Schultern. Dann machte er die Handschellen auf und säuselte ihr ins Ohr, als er sie hochhob: ‚Alles klar? Bist du verletzt?‘

‚Nein und ja, mein Stolz!‘ Sie trat ihm mit dem Knie in den Magen. ‚Du Arschloch!‘ Sie holte tief Luft, um genug davon zu haben für den folgenden Vortrag. Er hatte sich bereits aufgerappelt und sagte zu ihr: ‚Hey Yo, jetzt lass mich doch erklären!‘ Sie holte nochmal tief Luft, die Tränen steigen ihr wieder in die Augen. Er packte sie und umarmte sie ganz fest, ihr blieb die Luft weg und sie flog in Ohnmacht.

Es kamen einige Beamte ins Lager. Jeff zeigte ihnen etwas aus seiner Hosentasche, tuschelte mit ihnen, dann hob er sie ganz auf und trug sie bei der Hintertür raus.

Am nächsten Morgen wachte Sie mit unglaublichen Kopfschmerzen auf. Wo war sie denn, in einem fremden Bett. Sie schaute zitternd unter die Decke.

‚Sorry, ich habe dich ausgezogen? Ähm, sorry, ich könnte dich ja nicht in den Latexklamotten lassen…!‘

Jeff stand da, er rang nach Worten. Sie fasste an ihrem Kopf: ‚Aua!‘

Er setze sich ans Bett und stammelte: ‚Yolanda, hör mir mal zu!‘

Er hatte immer noch die selben Klamotten an, wie gestern und ihr fiel jetzt erst auf, dass er eine kugelsichere Weste trug. Ein Knarrenholster, die Knarre lag auf einem Siteboard neben einem Stuhl, auf dem eine zerknüllte Decke lag. Wie in einem schlechtem Film, er hatte wohl auf dem Stuhl geschlafen. Auf dem Nachttischchen lag ihre Handtasche und der Zettel. Sein Zettel.

‚Du bist auch ein Scheißbulle?‘ Sie holte wieder tief Luft ‚Und nenn mich nicht Yolanda!‘

‚Yooo, bitte lass mich doch erklären!‘

‚Du bist ein Scheißbulle!‘

‚Ja, nein, ich, ähm!‘

‚Ja, was jetzt?‘

‚Ja, ich bin Bulle und ich bin nicht der Bruder vom Boss!‘ Er stotterte weiter ‚Und!‘

‚Und wenn du mir mehr erzählst, musst du mich töten, stimmts Jeff!‘

‚Ich heiße auch nicht Jeff!‘

Ihr blieb der Mund offen stehen und sie fiel wieder in Ohnmacht.

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 7

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 7

Rückblende Fortsetzung

Am Tag danach vor 8 Wochen:

keinenummernAm nächsten Morgen wachte er auf, Yo lag noch in seinen Armen. Sie sah richtig niedlich aus, wenn sie schlief. Verträumt blickte er sie an, beschloss aber dann aufzustehen, um dann erst mal seine Morgenlatte loszuwerden. Leise schlich er ins Bad.

Yo erwachte, sie streckte sich und dann stellte sie fest, dass er weg war. Verschlafen kroch sie aus dem Bett, tapste auf den Gang. In dem Moment kam Jeff nackt aus dem Bad und lächelte sie an. ‚Einen wunderschönen guten Morgen, Sonnenschein!‘

Auf halber Strecke trafen sie aufeinander. Er nahm sie in den Arm und wollte sie küssen. Sie tauchte unter seinem Arm durch und hielt sich eine Hand vor den Mund.

‚Kann ich deine Zahnbürste benutzen?‘ Und schon war sie im Bad verschwunden.

‚Ich hab dir eine Ersatzzahnbürste hingelegt!‘

Sie schluckte einen Kommentar hinunter und sagte dann nur: ‚Danke!‘

‚Ich bin in der Küche, magst du Tee oder Kaffee!‘

‚Boa, schwarzer Tee wäre echt der Hammer!‘

Wenig später kam Yo in die Küche und beobachtete Jeff dabei, wie er nackt in der Küche stand und in einem Regal etwas suchte. Sie schlich sich von Hinten an und packte ihm mit beiden Händen an den Hintern. Ihm fielen einige Teeschachteln aus den Händen, die sich nun auf der Arbeitsplatte verteilten. Er griff sich an die Brust und schaute sie erschrocken an. ‚Himmel Yo, du bringst mich noch ins Grab.‘

Sie schaute ihn schelmisch an. ‚Ich konnte nicht widerstehen.‘

Er nahm sie lächeln in die Arme. Die Umarmung erwidernd griff sie ihm nochmals an beide Pobacken. ‚Magst du dir einen Tee raussuchen?‘

Im Hier und Jetzt

Der General packte Jeff am Arm: ‚Das Han Solo-Kostüm steht dir aber auch sehr gut!‘ und zog ihn weiter. Er drehte sich um und zwinkerte Yo zu. Dann tuschelten sie etwas. Yo wurde misstrauisch, aber nachdem die Party nun langsam in Fahrt kam, hatte sie keine Zeit mehr, sich Gedanken darüber zu machen.

Mel kam mit einem Tablett hinter der Theke hervor und trug die beiden Drinks den Herren hinterher. Sie schmiss sich an Jeff, wie ein Geier auf verwesendes Fleisch. Jeff sagte etwas zu ihr und sie dackelte beleidigt ab.

‚Der Kerl ist einfach unfickbar!‘ sagte Fred zu Yo. Yo grinste in sich hinein und meinte nur: ‚Er kann mir den Dreck von meinen Stiefeln lecken und des kostet dann auch noch extra!‘ Dann lachte sie, in der Hoffnung keiner würde ihre Unsicherheit erkennen.

Daisy kam hinzu und meinte nur: ‚Was sich liebt, dass neckt sich! Und was sich neckt, dass leckt sich!‘ Grinsend kassierte er eine Ohrfeige. So was gehört ja schließlich auch zur Performance, sie bespaßten sich gegenseitig und damit auch die Gäste. Es war zwar ein Knochenjob, es machte aber auch verdammt viel Spaß.

Nach der Hauptperformance auf dem Tresen kam Jeff wieder: ‚Wir haben Gäste im Hinterzimmer Yo….äh….Blue!‘

‚Keine Namen, keine Nummern, Herr Wirtschaftsingenieur!‘ meinte Yo, die heute für die Gäste Blue genannt wurde.

‚Mach ne gute Flasche Wodka klar, Eis und Bull, du weist ja wie es geht, oder?!‘

Mit dem Blick – Für so eine Scheiße haben wir heute eigentlich keine Zeit – machte sie sich an die Arbeit. Sie musste einen Eiskübel aus dem Lager holen. Als sie an den Garderoben vorbeilief, ging sie rein und checkte ihr Makeup. In ihrer Handtasche kramend blickte sie in den Spiegel und bekam ihr Schminkkästchen zu fassen. Sie machte es auf und ein Zettel flog heraus. Schwer schluckend hob sie ihn auf und faltete ihn auf. Da stand: ‚Irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab mich grad verknallt. 0163-1234567 Jeff‘

Tränen standen ihr in den Augen und sie musste ein Schluchzen hinunterschlucken. Sie trug den Zettel seit dem Bond-Abend in ihrer Handtasche herum. Irgendwann hatte sie ihn zu ihrer Schminke getan. Seit dem Jeff damals verschwunden war, hatte sie oft überlegt ihn einfach anzurufen. Sie hatte es aber nie getan, aber sie hatte den Zettel oft in der Hand gehabt. Liebevoll faltete sie den Zettel wieder zusammen und steckte ihn in ihr Korsett. Sie frischte ihre Schminke auf und machte sich mit dem Eiskübel wieder auf zur Theke. Missmutig packte sie sich eine Flasche Wodka und 5 Red Bull in den Kübel, füllte ihn mit Eis und ein Paar Gläser auf ein Tablett. Blue dackelte wenig später mit einen miesen Grinsen auf dem Gesicht zum Hinterzimmer. Vor der Tür setzte sie ihr süßeste Lächeln auf und klopfe an die Tür.

Nach einem: ‚Ja, Bitte!‘ öffnete sie die Tür, mit dem Ellbogen und betrat den Raum.

Dort saß der General, der Boss und Jeff mit drei Typen auf der Ledersitzgruppe. Die drei Typen waren alle drei als Captain Future verkleidet. Und gleich so schlecht, da wäre eine blinde Oma auch misstrauisch geworden.

‚Ah, Blue!‘ sagte Jeff.

Yo servierte und wollte wieder gehen. ‚Blue, kümmere dich bitte um die drei Herren!‘ sagte der General und warf ihr einen Blick zu, der erstens keine Widerrede erlaubte und auch keine weiteren Fragen.

Jeff trat von Hinten an sie ran und hing ihr etwas an den Nietengürtel und schob ihr dann langsam und umständlich einen Handschellenschlüssel ins Korsett. Dabei stießen seine Finger gegen den Zettel und strich ihr sanft mit der Hand über ihre Brustwarze. Absichtlich oder unabsichtlich? Sie blickte in ihr Dekolleté. Auf seiner Hand stand: ‚Lass sie auf keinen Fall aus dem Raum!‘ Als er sich von ihr entfernte, hauchte er ihr heiser ins Ohr: ‚Du….Ich?!‘ Seine Stimme brach.

Der General meinte: ‚Jeff, wir gehen!‘ Der Boss war schon aus der Tür.

‚Fräulein Blue, wie lange arbeiten Sie schon für den General?‘ fragte der erste Captain Future Klon vom Sofa aus.

Der Zweite sah aus dem Spiegelfenster in den Club und der Dritte machte sich Notizen und stand hinter dem Sofa.

‚Ähm! Neun Jahre! Wieso wollen Sie das wissen?‘

‚Ist Ihnen dabei etwas Auffälliges aufgefallen!‘

Was war das denn für eine bescheuerte Frage, dachte sie und fragte dann: ‚Was meinen Sie damit?‘

‚Keine Gegenfragen, Fräulein Blue!‘ meinte der Zweite. Der Dritte machte weiter Notizen.

‚Ach wissen sie, er sammelt leidenschaftlich Briefmarken, dass fand ich schon immer etwas komisch!‘ meinte sie schnippisch.

‚Bleiben Sie bitte ernst, Fräulein Blue!‘ sagte der Zweite wieder und drehte sich zu ihr um und schritt ganz dicht an sie heran, bis er mit seinem Gesicht vor ihrem Gesicht war.

‚Ich bin immer ernst, Captain…..Future!‘ sagte sie ihm trocken ins Gesicht und wieder mit dieser dramatischen Pause. Er zuckte. Bingo dachte sie. Es sind Bullen.

‚Ist Ihnen nun etwas aufgefallen?‘ meinte der Erste wieder.

‚Als ich damals zu ihm gekommen bin, war ich noch fast ein Kind und ich habe mir dabei nichts gedacht, als ich immer bei ihm im Bett schlafen musste. Er hatte immer einen Strampelanzug an und ich musste ihn windeln. Später musste ich mich immer ein Krankenschwesterkostüm anziehen und ihm einmal in der Woche einen Rotweineinlauf machen. Und Irgendwann wollte er….dann wollte er immer, dass ich ihm meine getragenen Schlüpfer bringe, wenn ich mit der Hausarbeit fertig war. Dann wollte er immer, dass ich dabei zusehe, wenn der Hausmeister zum Auspeitschen vorbeikam. Der hatte ihn dann immer mit seinem Riesendödel ausgepeitscht. Ich konnte kaum dabei zusehen!‘ Yo steigerte sich in den Text so hinein, dass ihr mittlerweile die Tränen runter liefen. ‚Ja, und dann hat er mich immer in den Keller gesperrt und hat geschrieen >Die Russen sind da!< und dann ist er nur mit einer Rute und einer russischen Uniformmütze bekleidet in den Keller gekommen und ich musste dann Springerstiefel und einen Stahlhelm anziehen und dann hat mich an die Heizungsrohre gefesselt und mir ganz gewaltig ….den Arsch versohlt. Und dann hat er verlangt, dass ich ihn anpinkle, aber immer nur wenn es Spargel zu essen gab.‘

Der Erste hatte schon die Beine verschränkt und das hoffentlich nicht grundlos. Der Dritte griff sich hinterm Sofa an den Schritt und zog sich ganz unauffällig den Ständer zurecht. Yo weinte mittlerweile jämmerlich und war auf die Knie gefallen und griff dem Zweiten an die Knöchel. In seiner Hose regte sich etwas. Yo hatte schon gewonnen, die Herren würden nun nirgends mehr hingehen.

‚Ja und dann hat er mich in sein Arbeitszimmer mitgenommen und er zeigte mir seine Briefmarkensammlung. Er zog sich dann immer aus und ich musste ihn mit Briefmarken bekleben, überall! Bitte Sie müssen mir helfen!‘

Der Erste und der Dritte hatten mittlerweile bemerkt, dass Yo unter dem Latexminikleidchen nichts drunter trug. Sie hatten schon einen sehr verklärten Blick. Der Zweite sagte: ‚Aber Fräulein Blue, Sie wollen mich wohl verarschen!‘

‚Nein, nein, bitte, glauben Sie mir doch! Und wissen Sie was, mir ist es ganz peinlich, ich kann es Ihnen nicht erzählen, ich bin so gottesfürchtig erzogen worden, bevor meine Eltern dann bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Wissen Sie!‘ sie schluchzte ganz herzerweichend. Die Herren hingen schier an ihren Lippen. ‚Meine armen Eltern, die würden sich im Grab umdrehen, wenn sie das wüssten, dass ihr kleines Kind so ein böses Mädchen geworden ist. Bei keinem Priester könnte ich je wieder die Beichte ablegen. Wenn Sie das wüssten! Ich kann es Ihnen nicht verraten.‘ Yo schluchzte wieder und hoffte inständig, dass sie jetzt irgendjemand hier rausholen würde. Der Zweite packte sie an den Schultern und schüttelte sie, damit sie aufhört zu Schluchzen, so schluchzte sie noch lauter. Der Rotz lief ihr aus der Nase direkt auf die blankgeputzen Schuhe des zweiten Captain Future.

‚Doch Sie müssen es mir sagen, Fräulein Blue! Sie sind als Staatbürgerin dazu verpflichtet die Wahrheit zu sagen.‘

‚Nein, ich kann es Ihnen nicht sagen, dafür komme ich in die Hölle!‘

Er schüttelte sie immer heftiger und schrie sie förmlich an: ‚Los sagen Sie es mir! Machen Sie den Mund auf!‘

Sie öffnete gehorsam den Mund: ‚Das hat der General auch immer zu mir gesagt, wenn ich ihm einen Blasen musste. Und dann hat er mich, dann hat er mich gezwungen die deutsche Nationalhymne mit seinem Sperma im Mund zu gurgeln. Alle Strophen. Er hat mich dazu gezwungen und er hat mich dabei….. dabei!‘ Sie schluchzte wieder stärker.

‚Jetzt sagen Sie es mir schon!‘ sprach der Zweite ganz hysterisch zu ihr und rutschte zu ihr runter. Währenddessen sie weitersprach machte sie ihm ganz unbemerkt den Hosenstall auf und öffnete den Gürtel an seiner Hose. ‚Er hat mich….. er hat mich…. er hat mich… er mich…dabei…. er hat mich immer….. er hat….er hat mich immer dabei ziemlich erregt!‘ Yo lächelte ihn breit an.

Der Zweite sprang auf, riss sie hoch und scheuerte ihr dabei Eine, dass sie rückwärts umstürzte. Dabei rutschte ihm die Hose herunter und ein Feinrippschlüpfer mit einem tollen Ständer kam zum Vorschein. Vor dem Umstürzen hatte sie sich schon selbst die Handschellen angelegt.

Dieses malerische Bild schien in einer Zeitlupenszene gefangen zu sein, als mehrere maskierte Männer bewaffnet durch die Tür kamen, die sie vorher eingetreten hatten. Sie schrien laut: ‚Hände hoch, Kollegen. Sie sind alle festgenommen, wegen übertriebener Härte bei einer Zeugenbefragung und …‘

Yo kroch auf den Knien aus dem Raum und draußen stand der General und hob sie auf.

‚Gut gemacht, Süße!‘ meinte der General, als er sie in den Arm nehmen wollte.

Sie versuchte ihn abzuschütteln und schrie ihn an: ‚Was sollte denn die Scheiße, ich bin nicht eure Nutte!‘

Sie rannte an ihm vorbei, die Treppen runter, ins Lager.

‚Jeff, viel Spaß dabei, ihr das alles hier zu erklären!‘ meinte der General und grinste dabei Jeff an.

Aber Jeff lief ihr bereits hinterher.

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 6

Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 6

 

Rückblende Fortsetzung

In der selben Nacht vor 8 Wochen:

keinenummernBingo. Endlich war er draußen. Er ließ den Club hinter sich und rannte über den Parkplatz auf die Straße. Er wählte die Nummer seines Chefs und Einsatzleiters. ‚Ja, wo sind Sie?‘ fragte Jeff.

‚Neben ihrem Wagen!‘ sagte sein Chef entnervt.

‚Ich bin in zwei Minuten da.‘ sagte Jeff, bevor er wieder auflegte. Er rannte zu seinem Wagen. Zwei Minuten später machte er die Schiebetür des zivilen Einsatzwagens auf. Sein Chef und der Staatsanwalt saßen in dem Einsatzwagen und blickte ihn erwartungsvoll an. Sein Kollege, der Fahrer des Wagen, saß vorne am Steuer, blickte aber durch ein Schiebefenster nach hinten ins Wageninnere. Jeff kroch schwer schnaufend aber grinsend in den Wagen. Dann ging er zu einem Laptop, der alles aufzeichnete was bis jetzt gesprochen wurde. Er drückte auf Pause. ‚Sorry, für das, was ich ihnen jetzt zu sagen habe, brauchen wir keine Ohren.‘ Laut schnaufend setzte er sich erst Mal. Sein Chef drückte ihm eine Flasche Cola in die Hand. Er trank und atmete nochmal tief durch.

‚Also, ich habe gerade unsere beiden Verdächtigen bei der Geldübergabe beobachtet und da war noch ein dritter Mann.‘ keuchte er und machte eine dramatische Pause, um noch einmal zu trinken.

‚Jetzt spannen Sie uns nicht auf die Folter.‘ rief der Staatsanwalt.

‚Es ist ein Ermittler aus unserer Abteilung.‘

‚Wer?‘ kam es aus dem Mund von Beiden.

‚Werner Koslowski!‘

‚Nein, Sie verarschen mich jetzt schon wieder!‘ schrie ihn sein Chef fast an.

‚Nein, nein und ich hoffe, dass die Aufnahme mit meinem Handy etwas geworden ist.‘ beteuerte Jeff.

‚Warum haben sie ihre Dienstkamera nicht dabei gehabt?‘ fragte der Staatsanwalt.

‚Ich habe auch ein Privatleben!‘ meinte Jeff und grinste, während er an seinem Handy herum tippte.

Sein Chef leuchtete ihm mit einer Lampe ins Gesicht und an seinem Anzug herab. ‚Das erklärt jetzt zwar, warum Sie nicht ans Handy gegangen sind. Aber es erklärt nicht die goldene Farbe, die Sie überall kleben haben.‘

‚Ist da nicht so ein goldenes Pin-Up Girl auf diesem Flyer zu sehen?‘ plapperte der Staatsanwalt und hob den Flyer von der Party hoch.

‚Wie gesagt, Privatleben!‘ meinte Jeff kurz und blickte die Herren ernst an, dann flog ein kleines Lächeln über sein Gesicht. Endlich spielte sein Handy die Aufnahme ab. Er hielt sein Handy wortlos in die Runde.

‚Der Koslowski, diese Ratte!‘ sagte sein Chef, klopfte Jeff väterlich auf die Schulter und fuhr fort: ‚Ich hab Sie heute nicht nur einmal unterschätzt, sondern zweimal. Ich glaub ich muss mich bei Ihnen entschuldigen.‘ Und hielt ihm grinsend die Hand hin.

‚Jetzt mal die Späße bei Seite, Hannes.‘ sagte der Staatsanwalt zum Einsatzleiter, während Jeff noch seine Hand hin hielt. Dann wandte sich der Staatsanwalt zu Jeff: ‚Herr Lehmann! Dieser Koslowski, hat er Sie schon mal gesehen, seit dem Sie zu uns gewechselt sind?‘

Jeff war ziemlich erschrocken, von seinem richtigen Namen, seit dem er hier war, wurde er nur mit seinem falschen Namen angesprochen, Jeff Schmitt.

‚Ähm, nein. Ich habe ihn auch nur erkannt, weil ich alle Kollegen gesichtet habe, als der Verdacht aufkam, dass wir vielleicht einen Spitzel in der Internen haben könnten.‘

‚Gibt es außer ihnen Beiden noch einen Kollegen, den dieser Koslowski nicht kennen könnte?‘ fragte der Staatsanwalt und drehte sich zum Fahrer.

‚Die Bordsteinschwalbe… ähm…Der Bieringer, er wurde zur selben Zeit versetzt, wie Herr Schmitt!! Und arbeitet seitdem auch verdeckt an dem Fall.‘ meinte der Fahrer.

‚Sehr gut. Sie Beide und dieser Bieringer heften sich ab Montag an die Fersen von diesem Koslowski. Ich werde Ihnen die Personalakte besorgen. Und wir treffen uns alle morgen…äh…heute Abend bei mir zu Hause zum Essen. Ich stelle ihnen mein privates Büro für die Ermittlungen zur Verfügung. Ich hoffe sie haben einen zweiten Anzug, Herr Schmitt!! Unsere Frauen sind auch anwesend, wir können sie morgen…äh…nachher nicht nochmal versetzen.‘ sagte der Staatsanwalt abschließen, er hatte während seinem Vortrag zweimal auf die Uhr gesehen, schaute dann den Einsatzleiter an und klopfte Jeff nun auf die Schulter. ‚Wirklich gute Arbeit, Herr Lehmann ähm Schmitt!‘

‚Ich verständige Bieringer. Und Sie…!‘ Sein Chef machte eine dramatische Pause und tippte ihn mit dem Finger dreimal gegen die Schulter. ‚Sie! Wenn ich Sie wäre, würde ich das Golden Girl nachhause bringen! Und Schlafen Sie sich aus, die nächste Woche wird nicht leicht werden. Ach und ziehen Sie mir den Film bis morgen auf einen Stick.‘

‚Haben Sie einen Stick dabei, dann können Sie den Film gleich abspeichern.‘ meinte der Staatsanwalt.

‚Ja, im Auto ist mein Laptop. Warten Sie einen Moment.‘ Jeff stieg aus dem Wagen und einen Moment später kam er mit seinem Laptop im Arm und seinem Stick im Mund wieder in den Lieferwagen gestiegen.

Nach fünf Minuten stand er alleine auf der Straße, gegen sein Auto gelehnt. Er hatte den Laptop auf das Autodach gestellt und wollte ihn gerade herunterfahren. Näher kommende Schritte rissen ihn aus seiner Konzentration. Er klappte den Laptop zu und legte ihn auf die Rückbank. Jemand kam die Straße entlang gelaufen. Eine Frau. Er beobachtete sie. Den Mantel bis oben hin geschlossen und eine Kapuze ins Gesicht gezogen. Er erkannte die Stiefel. Es war tatsächlich Yo. Als sie ins Licht der nächsten Straßenlaterne trat, schnalzte er zweimal mit der Zunge. Sie hob den Kopf.

‚Warum denn so ernst, schöne Frau!‘ rief er über die Straße.

Yo war stehengeblieben und blickte ihn entgeistert an. Jeff schloss die Autotür und ging über die Straße, Yo kam ihm ein paar Schritte entgegen.

‚Hey, du wolltest doch nicht zu Fuß nach Hause laufen, oder?‘ fragte Jeff.

‚Das war der Plan!‘ sagte sie heiser und schaute ihm dabei aber nicht in die Augen. Er griff ihr ans Kinn und zog ihr Gesicht in seine Blickrichtung. Ihr standen Tränen in den Augen. Sie hatte sich versucht abzuschminken, was ihr nicht wirklich gelungen war. Aber man konnte sehen, dass sie geweint haben muss.

‚Komm steig ein, ich fahr dich wohin du willst.‘ bot er ihr an.

Mit Krokodilstränen in den Augen schaute sie ihn an, ihr Kinn zitterte. Er nahm sie in den Arm und küsste sie sachte auf den Mund. Dabei konnte er ihre Tränen schmecken.

‚Können wir zu dir fahren?‘ fragte sie krächzend.

‚Aber nur, wenn du endlich mal zum Frühstück bleibst.‘ sagte er ernst, dann lächelte er sie liebevoll an. Es begann zu nieseln. ‚Na, komm schon!‘

Sie ließ sich von ihm ins Auto bugsieren. Er fuhr seinen Wagen durch die Nacht, es regnete jetzt ziemlich stark. Die Stadt bestand nur aus Lichtern, die an den nassen Scheiben vorbei flogen. Er hatte seine Hand auf ihrem Schenkel und sie saß zusammengesunken, reglos auf dem Beifahrersitz. Es dauerte fast die ganze Fahrt, bis sie die Stille endlich unterbrach.

‚Ich komm mir vor, wie eine billige Nutte!‘ flüsterte sie mehr zu sich selbst, als zu ihm.

Jeff erschrak. ‚Doch nicht wegen mir? Oder?‘

Sie schaute ihn verwirrt an. ‚Nein, wegen dem Boss und dem Auftritt!‘ Sie machte eine Pause, um den Rotz die Nase hinaufzuziehen. ‚Ich hab meine Gage nicht bekommen. Dann ist der General heimgefahren, ohne mich mit nach Hause zunehmen. Wenn ich hinter der Bar gearbeitet hätte, hätte ich zumindest von den Trinkgeldern mein Taxi zahlen können.

‚Du wohnst beim General?‘ fragte Jeff verdutzt.

‚Nicht direkt!‘

Jeff guckte sie fragend an.

‚Ich hab mein Wohnatelier in seinem Garten!‘ meinte sie kurz.

‚Jetzt machst du mich aber richtig neugierig!‘ sagte er und drückte ihren Oberschenkel.

‚Inwiefern?‘ fragte Yo.

‚In Bezug auf dein Wohnatelier! Was machst du da, außer Wohnen?‘

‚Die Kunst am Wohnen!‘ Yo kicherte über ihren eigenen Witz. ‚Nein. Ich schweiße Metallskulturen, baue skurrile SM-Möbel, mach Bodypainting, schieße Fotos, arbeite an meiner Performancekunst und an den Tanzeinlagen für die Partycrew. Manchmal mach ich auch Fetischklamotten, wenn mir danach ist.‘

‚Schläfst du eigentlich noch?‘ fragte Jeff interessiert.

‚Selten, wieso?‘

‚Wenn du so viel machst, am Wochenende an der Bar arbeitest, deine Shows machst und, und, und, bin ich ziemlich froh, dass du noch Zeit findest mit mir zu vögeln, anstatt zu schlafen.‘

‚Ich arbeite eigentlich hauptberuflich in einer gemeinnützigen Künstlerstiftung, als Mädchen für alles.‘

‚Du machst mich echt fertig, ich dachte immer mein Leben wäre stressig!‘

‚Die Kunst an meiner Arbeit ist es eigentlich, sich nicht stressen zu lassen.‘ Sie machte eine nachdenkliche Pause. ‚Bis heute hatte ich des eigentlich auch ganz gut im Griff.‘

‚Hey Süße, wir sind da!‘ Jeff unterbrach sie und parkte den Wagen.

‚Bleib sitzen, ich hab nen Regenschirm im Kofferraum.‘ Er stieg aus, nahm seinen Laptop vom Rücksitz, rannte hinters Auto, machte den Kofferraum auf, hantierte darin herum und dann kam er an die Beifahrertür und öffnete sie. ‚Milady, darf ich Euch meinen Arm anbieten?‘

‚Warum bist du so nett zu mir?‘

‚Meine Mama hat immer gesagt, ich soll meine Traumfrau immer auf Händen tragen und ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen.‘

‚Deine Mama ist eine kluge Frau!‘ schluchzte sie.

Jeff drückte Yo den Regenschirm in die Hand, nahm sie hoch und trug sie zur Haustür. Sie weinte wieder.

Als sie endlich in der Wohnung waren, ließ er ihr eine heiße Badewanne ein. Während sie hilflos im Gang stand und ihn dabei beobachtete. Sie zog die Stiefel aus und tapste ins Bad.

‚Soll ich dir einen Tee machen, oder was zum Essen?‘ fragte Jeff und ging an ihr vorbei zur Badezimmertür.

‚Machst du mir einen Whiskey?‘ fragte sie kleinlaut und zog sich langsam aus.

Als er wieder das Badezimmer betrat, lag sie bereits in der Wanne. Er gab ihr den Whiskey, klappte den Klodeckel runter, setzte sich darauf und trank direkt aus der Flasche. Seine Hände zitterten, als er die Flasche wieder absetzte. Er rieb sich mit den Händen durchs Gesicht und seufzte laut.

‚Hey Jeff, dein Tag war heute genauso Scheiße, wie meiner?‘ flüsterte sie.

‚Naja, ich hab meinem Chef vorhin den Arsch gerettet und damit auch meinen Job, aber ansonsten war mir der Tag heute ein bisschen zu viel.‘ Er machte eine verlegene Pause. ‚Außer du. Du warst heute mein einziger Lichtblick.‘

Sie beugte sich in seine Richtung, packte seine Hand, zog ihn in Richtung Wanne und lächelte ihn an. ‚Möchtest du nicht zu mir in die Wanne kommen?‘

‚Ja, schon. Aber…!‘

‚Was aber? Du wolltest mir doch beim Abschminken helfen!‘

‚Bist du dir sicher, ich möchte dich nicht…‘ Ein nasser Schwamm landete in seinem Gesicht. Er schaute sie ernst an: ‚Okay, du hast es so gewollt!‘ Er stand auf, machte seinen Gürtel und seine Hose auf. Seine Hose rutschte zu Boden. Dann bückte er sich, zog seine Socken aus, als er sich wieder aufrichtete, wog er den Schwamm in der Hand. Er grinste dreckig. Yo quietschte, als der Schwamm in ihrem Gesicht aufschlug. Als er sein Hemd aufknöpfte landete der Schwamm erneut in seinem Gesicht. Er ließ den Schulterholster mit dem Hemd zusammen auf den Boden fallen. Mit einem dreckigen Grinsen im Gesicht schaute Yo dabei zu, wie er sich langsam seiner Unterhose entledigte. Er stieg in die Wanne und setzte sich langsam. Sie kam zu ihm rüber und legte sich in seine Arme. Er angelte nach dem Schwamm und schrubbte ihr vorsichtig über den Rücken. Sie fing leise zu Gurren an. Er küsste sie und wusch ihren ganzen Körper, bis sie wieder sauber war. Sie kraulte ihn und schnurrte vor sich hin. Er wusch ihr sogar die Haare und versuchte sie auszuspülen, ohne dass ihr die Seife in die Augen lief. Als er fertig war, meinte er leise: ‚Komm, ich bring dich ins Bett. Du bist schon ganz verschrumpelt.‘

Sie schaute auf und blickte ihn schläfrig an.

‚Okay!‘ sagte sie in einem niedlichen, zutraulichen Ton.

Er hob sie auf die Beine und duschte sie einmal kurz ab. Mit zwei Handtüchern bewaffnet, stieg er aus der Wanne. Er wickelte sich erst Eines um die Hüften, dann wickelte er sie in das Andere. Sie griff nach einem weiteren Handtuch und wickelte es sich um die nassen Haare. Er trug sie vorsichtig ins Schlafzimmer und legte sie behutsam ins Bett. Sie hielt ihn an der Hand fest, also legte er sich neben sie und zog die Bettdecke über Yo. Sie klammerte sich zitternd an seinen Körper.

‚Versprichst du mir, dass du morgen auch noch in meinen Armen liegst, wenn ich aufwachte.‘ fragte er, dabei strich er mit den Lippen über ihre rasierten Schläfen.

Sie küsste seine Hand und flüsterte. ‚Wenn du möchtest, dass ich zum Frühstück bleibe, dann bleibe ich gerne.‘

‚Das wäre mir ein echtes Anliegen. Ich weiß nicht, was ich machen würde, wenn du morgen wieder weg wärst.‘

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 5

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 5

Rückblende

keinenummernVor 8 Wochen:  In der nächsten Woche, brachte er erst eine Einsatzbesprechung mit dem Staatsanwalt und seinem Boss hinter sich und dann den Einsatz für diese Nacht. Er verschwand in der Nacht und kam weit nach Mitternacht auf der Party an, voller Erwartungen, aber mit gehetztem Blick. Der General begrüßte ihn mit einem Lächeln. Er hatte ihn wohl erkannt. Der General hatte heute eine russische Latexuniform an. Jeff nickte ihm zu und ging zur Bar. Yo sprang völlig nackt hinter der Bar rum, von oben bis unten golden angemalt. Nur ein Kettengürtel bedeckte sie ein Wenig. Sie blickte auf und lächelte ihn an. ‚Ein Wasser, James? Geschüttelt nicht gerührt?‘ fragte sie ihn. Er nickte. Er sah in seinem Anzug wirklich aus wie James Bond mit Glatze.

Mit einem Lächeln servierte sie ihm ein Wasser in einem Martiniglas. Sie hatte eine Olive auf einen Zahnstocher und bot sie ihm an. Er nahm sie sachte mit dem Mund auf. Der General kam an die Bar und zeigte hektisch auf seine Uhr.

‚Ja,ja! Ich geh ja schon!‘ sagte Yo, packte sich eine riesige Flasche Champanger und verschwand hinter einer Tür. Die Party wurde durch das James Bond Theme unterbrochen, die Bühne erstrahlte in gleißendem Licht. Ein großes goldenes Bett wurde auf die Bühne geschoben. Dann erklang  Shirley Basseys Goldfinger. Yo lag auf dem Bett, bedeckt von einer goldenen Seidendecke. Man konnte ihre Nippel durch den dünnen Stoff aufragen sehen. Die laszive Performance zeigte eigentlich nichts, aber die Bilder die sie den Menschen hier in die Köpfe setzte, konnte man allen an den gierigen Augen ablesen. Zum Schluss öffnete sie die Flasche Champanger zwischen ihren Beinen, den sie vorher anscheinend ordentlich geschüttelt hatte. Der Champanger ergoss sich über ihren aufgebäumten Körper und bespritze auch das Publikum. Das Lied war vorbei und das Bett wurde wieder von der Bühne gerollt. Jeff drückte sich neben der Bühne herum. Plötzlich griff ihn eine goldene Hand und zog ihn hinter den Bühnenvorhang. Yo grinste ihn an. Sie hatte ein Handtuch um ihren Körper geschlungen, die Flasche Champanger stand neben ihr.

‚Hilfst du mir beim Abschminken?‘ fragte sie, dabei drehte sie sich wie ein kleines Mädchen von einem Bein auf das Andere.

Er lächelte sie an: ‚Sehr gerne, Milady!‘ Und bot ihr seinen Arm an. Sie packte mit der anderen Hand die Flasche und führte ihn zu ihrer Garderobe und zog ihn hastig in den engen Raum. Jede Menge Kisten, Getränkekästen, Bierfässer standen herum. Hinten im Raum stand ein Baustrahler und ein Spiegel. Über einem Stuhl lagen einige Klamotten. Es war eine Abstellkammer. Sie sperrte die Tür hinter sich zu, dann ging sie zu ihm und steckte ihm den Schlüssel in die Hemdtasche. Wie auf Knopfdruck küssten sie sich. Sie zog ihm hastig das Jackett aus, darunter fand sie einen leeren Schulterholster. ‚Wo hast du deine Walter PPK versteckt, James?‘ fragte sie. Er machte seinen Gürtel und den Knopf von seiner Hose auf. ‚Ich weiß nicht!‘ Sie nahm die Einladung an, kniete sich vor ihn hin und öffnete den Reißverschluss mit den Zähnen. Seine Hose rutschte ihm bis auf die Knöchel. Sie griff ihm von oben in die Unterhose und suchte, dabei biss sie sich mädchenhaft auf die Zunge. Sein Schwanz wurde unter ihren Berührungen sofort steif.

‚Die Knarre ist aber größer als eine 9mm!‘ erklärte sie und zog ihm die Unterhose runter, sein Penis schnellte in die Höhe.

‚Die Lady kennt sich aber aus!‘ antwortete er überrascht.

‚Ich persönlich hab für die Dirty Harry Party gestimmt!‘ und nahm seinen Schwanz in den Mund.

‚Oh Babe!‘ stöhnte er nur noch.

Sie ließ abrupt seinen Schwanz los, haute ihm auf den Hintern und meinte beleidigt: ‚Don’t call me babe!‘

‚Irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab mich grad verknallt.‘ rezitierte er.

‚Stellen Sie sich hinten an!‘ antwortete sie.

‚Barb Wire!‘ sagten Beide gleichzeitig und begannen dann schallend zu lachen.

Sie kniete noch vor ihm und lächelte ihn von unten aus an. Er kniete sich zu ihr herab und zog sie an den Unterarmen etwas hoch, um sie besser küssen zu können:

‚Yo! Du bist einfach nur der absolute Wahnsinn!‘ Dann küsste er sie auf die Stirn. ‚Danke, du aber auch!‘ sagte sie kurz und küsste ihn auf den Mund. Leidenschaftlich erwiderte er ihren Kuss. Sie knöpfte ihm das Hemd auf und verkrallte sich über seiner Hüfte. Der küsste sie und verbiss sich in ihrem Hals. Er konnte die Farbe schmecken. Sie rutschte mit dem Kopf wieder in seinen Schoß, nahm seinen prallen Schwengel in den Mund und saugte daran, seine Eier fest im Griff. Er erzitterte unter ihr. Er strich ihr über den goldenen Rücken und vergrub dann seine starken Hände in ihren Arschbacken. Irgendwann ließ sie seinen Schwanz los und leckte ihm über den Körper, zu seinen Brustwarzen, zu seinem Hals. Sie biss zu. Im gleichen Moment rückte sie näher an ihn heran und setzte sich auf seinen Schoß. Sein Ständer flutschte in sie hinein. Ohne darüber nachzudenken, setzte sie ihre Hüften in Bewegung. Er stöhnte unter ihr auf. Sie zog sich immer fester auf ihn drauf. Ihre Muskeln spielten wieder mit ihm. Er nahm sie hoch, drehte sie um und pinnte sie gegen den Stuhl. Ihre Brüste fest im Griff, schob er ihr seinen Harten von Hinten in ihre Muschi. Sie stöhnte auf, bei jedem Stoß lauter. Er nahm eine Hand und packte sie von vorne an ihrer Möse. Mit zwei Fingern zwickte er ihren Kitzler ein und trieb ihr weiter seinen prallen Schwengel in den Leib. Sie keuchte schwer unter seinen Stößen. Heute konnte er sich nicht zurück halten, er spritze mit einem lauten Schrei ab. Sie verzog keine Miene, als er seinen schlaffer werdenden Schwanz aus ihr herauszog. Sie drehte sich um und küsste ihn. Er flüsterte ihr ins Ohr. ‚Sorry, ich konnte mich nicht zurückhalten, du machst mich total….!‘ Sie unterbrach ihn, in dem sie ihre Hand auf seine Lippen legte: ‚Schschscht!‘ Dann glitt sie an ihm herab und leckte an seinem schlaffen, mit Sperma verschmierten, Penis. Sie genoss seinen Geschmack und brachte ihn innerhalb weniger Minuten wieder in die Höhe. Sie machte ihn wirklich total wahnsinnig. Dann setzte sie sich wieder auf ihn und ließ sich seinen Steifen mit einem leichten Stöhnen hinein gleiten. Mit rhythmischen Bewegungen kamen ihre Körper in Einklang. Um sie herum verschwand wirklich alles. Ihre Orgasmen ließen auch seinen Körper erbeben. Er musste nichts zurückhalten, es schien ihm so, als könne er ewig so weiter machen. Sie schrie wieder Gott an. Er küsste hart ihren Hals. Sie schwitzen Beide und die Farbe rann von ihrem Körper. Dann war es soweit. Mit einem gemeinsamen Schrei kamen sie noch einmal und er spritze nochmal ab. Zuckend und stöhnend lagen sie sich in den Armen. Als sie beide verstummt waren, hörte er sein Handy vibrieren. ‚Shit!‘ flüsterte er und kramte nach seinem Handy. Er klappte es auf und steckte den Ohrstecker seiner Freisprecheinrichtung ins Ohr. So eine Scheiße, es war die Einsatzleitung. Sie hing keuchend an seiner Brust. Er ging ans Telefon. ‚Ja!‘

‚Ich will nicht wissen, warum Sie so lange nicht ans Telefon gegangen sind. Die Verdächtigen sind in diesen neuen Club gefahren. Wir haben ihre Kollegen nicht erreichen können und Sie gehen nicht ans Handy. Wir mussten ihr Telefon anpeilen. Und was muss ich da sehen, Sie sind im selben Club, wie unsere Verdächtigen. Bewegen Sie ihren Arsch, ich bin in 15 Minuten da und erwarte dann einen vollständigen Bericht. Ist das klar.‘

‚Ja!‘ antwortete Jeff trotzig.

‚Bleiben Sie am Apparat, wir lotsen Sie!‘ Er legte einfach auf. ‚Yo, ich muss… ich muss leider weg. Tut mir leid. Ein Notfall im Büro. Mein Chef ist auf 180.‘ sagte er, als er sich langsam erhob und sie dabei auf den Stuhl setzte.

Yo schaute ihn fragend an: ‚Oh, schade.‘ Sie wirkte noch ziemlich benommen. Er zog seine Unterhose hoch und seine Hose wieder an.

‚Sorry, ich kann leider nicht bleiben und dir beim Abschminken helfen, mein Chef erschießt mich, wenn ich meinen Arsch jetzt nicht bewege.‘ bedauerte er und zog rasch sein Hemd an. ‚Darf ich dich wieder sehen? Und Wo?‘

‚Ähm, ja natürlich! Nächste Woche ist Mittelalterparty im Club. Du weiß ja wo das ist!?‘ flüsterte sie heißer.

‚Okay, ich bin da.‘ erwiderte er hastig und schlüpfte in sein Jackett. ‚Ich kann es kaum erwarten!‘ Er küsste sie, nahm den Schlüssel aus der Hemdtasche und ging zur Tür. Sein Handy vibrierte wieder, er ging ran.

‚Das Netz!‘ sagte er entschuldigend und sperrte gleichzeitig die Tür auf. Er schaute aus der Tür, nach links und nach rechts, drehte sich nochmal um und warf ihr eine Kusshand zu. ‚Sagen Sie mal, wollen Sie mich verarschen. Die Verdächtigen sind ganz in ihrer Nähe und kommen auf Sie zu. Können Sie sich verstecken.‘

Er hörte Schritte. Schnell ging er wieder in die Abstellkammer. Yo wischte sich Tränen aus den Augen. Jeff legte wieder auf und versperrte wieder die Tür hinter sich. Mit einem ‚Hey Süße, warum denn so ernst?‘ lief er zu ihr rüber und nahm sie in den Arm. ‚Da kommen Leute, die hören sich ziemlich energisch an!‘ Die Türklinke wurde heftig betätigt.

‚YO?‘ Es war der Clubbetreiber, den alle nur Boss nannten.

‚Was ist denn?‘ antwortete Yo ziemlich zickig.

‚Kann ich reinkommen?‘ fragte der Boss schon ziemlich genervt.

‚Ich hab nichts an!‘ zickte sie weiter.

‚Du hattest vorhin auch nichts an!‘ bemerkte er mit einem gereizten Unterton.

‚Du sexistisches Arschloch! Was willst du eigentlich!‘ schrie sie durch die Tür.

‚Wenn es eure Magnifizenz erlaubt. Hinter der Tür ist ein schwarzer Koffer, den bräuchte meine Wenigkeit.‘ meinte er reichlich sarkastisch.

‚Sags doch gleich!‘ Sie stand auf, hob das Handtuch auf, wickelte es sich um und ging auf die Tür zu.

‚Ich frage mich, wer hier der Boss ist, du oder ich?‘ bemerkte er schnippisch.

‚Ich frage mich, ob ich mich nochmal umsonst für deinen Club nackt in der Öffentlichkeit produzieren soll.‘ konterte sie geschickt, schloss dann die Tür auf und warf ihm den Koffer vor die Füße, den ihr Jeff gerade in die Hand gedrückt hatte. Sie knallte die Tür zu und sperrte wieder ab. Schritte entfernten sich wieder.

‚Puh, das war knapp!‘ flüsterte sie. ‚Danke für die Warnung.‘

‚Passt schon. Was meinst du, was in dem Koffer war?‘ fragte Jeff und nahm sie wieder in den Arm.

‚Das war der Koffer für die Eintrittsgelder! Und deshalb sind hier Gäste eigentlich nicht erlaubt.‘ meinte sie.

‚Du scheinst mir ganz schön zu vertrauen!‘ stellte Jeff interessiert fest.

‚Ich weiß wo du wohnst, du Spaßvogel! Und ich lass mich bestimmt nicht mehr von dir Ficken, wenn du mich bestiehlst. Ich habe meine Gage noch nicht bekommen.‘ sie beendete ihren Satz mit einem Kuss, der dann von einem Vibrieren unterbrochen wurde.

‚Das ist mein Chef, der mir jetzt bestimmt sagt, dass ich arbeitslos bin. Kann ich dich allein lassen.‘

‚Hm, ja.‘ sie machte eine verlegene Pause. ‚Magst du mir deine Nummer aufschreiben, dann kann ich dich zur Abwechslung mal anrufen.‘

Er zog einen Notizblock und einen Bleistift aus seiner Jacketttasche und kritzelte seine Nummer auf das erste Blatt.

‚Krieg ich auch deine Nummer?‘ fragte er, riss das Blatt aus dem Notizblock und gab es ihr.

‚Werden wir sehen!‘ sagte sie und küsste ihn nochmal, das Handy vibrierte immer noch.

‚Ich muss jetzt wirklich.‘ Er sperrte die Tür wieder auf, öffnete vorsichtig die Tür, lugte wieder nach links und nach rechts.

‚Lass dich nicht erwischen.‘ sagte sie, gab ihm einen Klaps auf den Arsch und schloss die Tür wieder hinter ihm.

Er ging ans Telefon: ‚Ja, ich ruf Sie gleich zurück. Ich brauch das Handy um Fotos zu machen!‘

Jeff lief vorsichtig den Gang entlang. Bis er wieder im hinteren Bühnenbereich angekommen war. Er konnte den Clubbesitzer mit seinen zwei Verdächtigen erkennen. Die Übergabe ging gerade von Statten, er hatte die Kamera bereits angeschaltet und filmte die Szene. Er betete inständig ans Universum, dass die Aufnahme was werden würde und dass ihn keiner dabei beobachtete, weil seine Dienstwaffe im Auto lag. Wenn sein Chef ihn jetzt nochmal anrufen würde, würde er zumindest gleich erschossen werden. Dann wäre es eh schon scheißegal, wenn Yo sie entdeckte und rauskriegen würde, dass er ein Bulle sei, dann würden sie eh beide erschossen werden. Es kam plötzlich ein dritter Mann hinter die Bühne. ‚Wir sollten jetzt gehen, die Party neigt sich dem Ende zu.‘ sagte er. Der Clubbesitzer führte die Männer durch den Vorhang auf die Tanzfläche. Der dritte Mann muss der Drahtzieher gewesen sein und er arbeitete als Ermittler in der internen Abteilung. In seiner Abteilung. Werner Koslowski. So ein Wichser. Jetzt wusste er endlich warum die korrupten Schweine ihnen immer einen Schritt voraus waren. Er hastete wieder in den Gang zurück und suchte den Hinterausgang.

Fortsetzung folgt…

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 4

Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 4

Wieder im Hier und Jetzt:

Auch er konnte nicht aufhören an sie zu denken. Jeff schaute verträumt zu Yo. Sie machte ihn immer noch völlig wahnsinnig.

Auch Yo konnte ihren Blick nicht von ihm wenden. ‚Fred hau mir mal auf die Finger, ich habe schön wieder sündige Gedanken!‘ sagte sie.

‚Einmal hauen ist Gratis, ab dem zweiten Mal kost es aber extra!‘ meinte Fred und haute ihr einmal auf die Finger.

Währenddessen rannte Jeff fuchtelnd zum DJ. In dem Moment gingen die Baustrahler aus und die Spotlights gingen an. ‚Also sprach Zarathustra‘ dröhnte aus allen Boxen.

Fred strich Yo über die nackten Schultern, ihr lief es eiskalt den tätowierten Rücken runter und sie fröstelte. Die ersten Gäste kamen scheu, wie junges Wild, herein. In dem Moment mischte der DJ einen harten EBM-Sound hinzu.

‚Es ist einfach immer wieder geil!‘ schrie Yo, löste sich von Fred und kletterte auf den Tresen, um bei der ersten Performance mitzutanzen. Sie tippte mit ihren blauen Lackstiefeln den Takt mit und ihr blaues Lack- und Latexoutfit reflektierte die Diskolichter. Auf dem Tresen standen jetzt alle Barkeeper. Die Eröffnungssequenz klappte perfekt, dafür hatte sie alle ja schließlich die letzten 2 Wochen geprobt. Jeff hatte sie bei der Performance beobachtet. Yo war einfach der Hammer. Er überlegte schon seit Wochen, wie er die Sache mit ihr wieder gerade biegen könnte.

Rückblende

Vor 9 Wochen: Jeff verfolgte seine Verdächtigen in einen kleinen Privatclub in der Innenstadt. Er war im Dienst und hoffte inständig, dass ihn keiner erkannte. Und dass vor allem seine Tarnung nicht auffliegen würde. Seine Kollegen arbeiteten jetzt schon seit fast einem Jahr an diesem Fall. Der Staatsanwalt und sein Abteilungsleiter würden ihm den Arsch aufreißen, wenn er diesen Fall jetzt verbocken würde. Dafür hätte er sich nicht extra hierher versetzen lassen müssen, dass er jetzt versagen würde. Wenn seine Verdächtigen jetzt rauskriegen würden, dass er verdeckt gegen eigene Kollegen ermittelte, würde er bis zum Sankt Nimmerleinstag in dieser fürchterlichen, senffarbenen Uniform Streife laufen. Seine Verdächtigen gingen mit dem Clubbesitzer ins Hinterzimmer und kamen wenig später mit einem Koffer wieder heraus. Er hatte einige gute Fotos schießen können und funkte dann seine Kollegen an, die dann die Verfolgung aufnahmen. Ihm fiel ein Stein vom Herzen, sein Einsatz war für heute vorerst vorbei. Er wollte gerade gehen, als ein hochgewachsener Mann in einer Latexuniform auf die Bühne trat und eine Performance ankündigte. ‚Und hier ist die wunderbare Butterfly.‘ Alle klatschten. Die Performance-Künstlerin betrat die Bühne und das Lied Butterfly von Danyel Gérard beschallte den Club. Sie hatte eine rosa Perücke an und ansonsten konnte man erst mal nur riesige Schmetterlingsflügel sehen. Als die Dame sich umdrehte, blieb schier sein Herz stehen. Es war Yo. Sie hatte einen knappen Petticoat und ein brustfreies, rosa Stoffkorsett an. Ihre Nippel waren jeweils mit einer großen Blume abgeklebt. Sie flatterte über die Bühne, da kamen nackte zwei Typen mit einem riesigen Kescher bewaffnet. Sie fingen sie ein. Sie hing in dem Netz und ihre Peiniger rissen ihr den Petticoat vom Leib. Sie hatte natürlich nichts drunter, außer einer großen Blume, die sie auf ihr Schambein geklebt hatte. Die Menge jubelte. Er war irgendwie fasziniert, aber auch irgendwie eifersüchtig. Die beiden Naturfreunde rissen ihr die Flügel aus und ketteten ihre Arme mit Handschellen auf den Rücken. Sie wickelten das Netz des Keschers um ihren Körper und verschwanden mit den beiden Flügeln von der Bühne. Sie stolperte im Netz gefangen über die Bühne, fiel rückwärts über ihre eigenen Füße und stürzte kunstvoll zu Boden. Sie rollte sich aus dem Netz und kam auf dem Bauch zum Liegen. Dann schob sie ihre zusammengeketteten Arme über den Hintern, dabei streckte die ihren Prachtarsch nach oben und dem Publikum entgegen. Sie drehte sich, ließ sich auf ihren Hintern plumpsen und schwang sich mit dem Gesicht zum Publikum. Die Hände hatte sie mit samt den Handschellen schon vor ihre Beine gebracht. Sie zog ganz langsam die Beine mit den Armen hoch und nahm dann erst das eine Beine und dann dass andere Bein runter. Wie sie es geschafft hatte, dabei ihre langen Beine durch die zusammengeketteten Arme frei zu kriegen, war ihm völlig rätselhaft. Aber wie sie bei dieser Akrobatiknummer mit dem Mund den Handschellenschlüssel aus ihrem Korsett bekommen hatte, schien ihn förmlich um den Verstand zu bringen. Sie öffnete die Handschellen mit dem Schlüssel im Mund. Dann stand sie langsam auf. Zog erst die eine Blume und dann die andere Blume von ihren Nippeln und warf sie in die Menge. Dann drehte sie sich um, zog die Blume von ihrer Pussi und hob sie winkend hoch. Sie drehte sich mit verschränkten Beinen um und warf auch diese in die Menge. Die Menge johlte. Wie ein kleines Mädchen bedeckte sie ihre Scham mit den Händen, verbeugte sich noch ein paar mal und verschwand dann hinter der Bühne. Der Mann in der Latexuniform kam an Jeff vorbei und klappte ihm mit einer schwulen Handbewegung den Mund zu. Jeff hatte nicht bemerkt, dass er mit offenen Mund die Show verfolgt hatte. Die beiden Schmetterlingsfänger kamen vorbei und klopften dem Mann in der Uniform auf die Schulter: ‚Super Show, Herr General! Servus!‘

‚Ja, bis Morgen!‘ sagte der General. Die Beiden verschwanden in dem Raum hinter der Hintertür. Der General drückte Jeff einen gefalteten Flyer in die Hand und verschwand auch. Jeff öffnete den Flyer, eine Eintrittskarte fiel ihm beinahe heraus. An nächsten Samstag, war die erste Themenparty einer neuen Partyreihe mit neuer Lokation. Yo war wie Shirley Eaton in der Rolle der Jill Masterson aus 007 Goldfinger mit Gold überzogen und posierte als totes Goldgirl auf dem Flyer. Es war eine James-Bond-Party! Ein Funkspruch unterbrach seine Gedanken. ‚Bordsteinschwalbe an Zuhälter, bitte kommen!‘

In dem Moment als er aus dem Club hastete, kam Yo von hinter der Bühne in den Club stolziert. Sie war sich nicht sicher, ob er es war. Ihre Fans hielten sie aber dann eh auf, so dass sie ihm nicht nachgehen konnte.

‚Zuhälter an Bordsteinschwalbe?‘ funkte er zurück. Er trat auf die Straße, da sah er schon den zivilen Einsatzwagen am Ende der Straße stehen. Sein Kollege war als Stricher verkleidet. Ein Bild für Götter. Jeff ging zu ihm rüber. Da kam ein Freier auf seinen Kollegen zu und griff ihm an den Sack. Jeff schritt unbemerkt auf den Freier zu und griff ihm von Hinten zwischen die Beine. ‚Der Kleine ist heute schon versprochen!‘ Der Freier verschwand eingeschüchtert. Die Schiebetür des Lieferwagens öffnete sich einen Spalt und beide stiegen ins Auto, der Lieferwagen fuhr davon. ‚Oh, Mann. Da hast du mir aber echt den Arsch gerettet.‘ sagte der ‚Stricher‘Kollege zu Jeff. Jeff grinste kurz und fragte dann ernst: ‚Warum seit ihr schon wieder hier?‘

‚Die Verdächtigen sind nach Hause gefahren. Die Kollegen funken uns an, sobald sich da etwas tut.‘ sagte ein dritter Kollege. Der Lieferwagen war mit allerlei Technik ausgestattet. Jeff gab seinem Kollegen die Kamera.

‚Das wird dann wohl doch noch eine lange Nacht, oder?‘ meinte Jeff. ‚Meine Frau bringt mich um, wenn ich noch mal mitten in der Nacht in diesen Stricherklamotten heim komme.‘ jammerte der Kollege. Alle lachten. Das würde wohl wirklich eine lange Nacht werden. Jeff war ein Wenig angepisst, er würde viel lieber zurück in den Club und den kleinen Schmetterling solange poppen, bis sie wieder ‚Oh, Gott.‘ schreien würde.

Wieder im Hier und Jetzt:

Der General kam klatschend an die Theke, er war einer der Hauptsponsoren dieser Partyreihe. Der General hatte eigentlich immer eine Latexuniform an, deswegen auch der Name. Er hat einen Laden im Schwulenviertel für Fetischklamotten und Zubehör. Ja gut, er ist stiller Mitinhaber des hiesigen Fetischclubs und er macht zweimal im Jahr die Fetischmesse und er ist ein guter Freund vom Boss. Yo kannte ihn schon sehr lange und er war wie ein Vater für sie und ganz nebenbei war sie eigentlich seine Angestellte.

Sie war ursprünglich gelernte Krankenpflegerin und wurde damals eingestellt, als der Lebensgefährte des Generals schwer an Krebs erkrankte. Als es ihm immer schlechter ging, zog sie dann ins Gartenhäuschen des Generals, um immer da zu sein, wenn es nötig war. Sie hatte ihn 5 Jahre lang gepflegt. Als er dann starb, hat der General sie nicht mehr gehen lassen. Der Lebensgefährte des Generals war Maler und Bildhauer und nach seinem Tod wurde seine Galerie in eine Stiftung umgewandelt und dort arbeitet sie nun immer noch als ‚Mädchen für alles‘ sagte sie immer und der General sagte immer, sie sei die Geschäftsführerin.

Aber dies waren so Dinge, die fast niemand über sie wusste, sie war halt des ‚Model‘ vom General und lebt in seinem Haus. Da kann man sich ja ausmalen, was der Volksmund so tratscht. Wenn jemand fragt, ist sie die Haushälterin, mehr nicht.

‚Eine Bloody Mary, Herr General!‘ sagte Yo und servierte mit einer Hand eine Bloody Mary und mit der anderen Hand salutierte sie. Ihre Perücke verrutschte schon wieder. Fred warf ihr eine Rolle beidseitiges Klebeband zu und meinte: ‚Jetzt kleb dir den Fummel endlich fest, des kann ja kein Mensch mitansehen!‘

Sie ging schnell ins Lager. Als sie durch die Tür ging, zog sie sich die Perücke vom Kopf und ihre ganzes Tattoo und ihr spärliches Haupthaar kam zum Vorschein.

Einen Moment später kam sie wieder lächelnd durch die Tür, mit einer perfekt sitzenden Perücke.

Jeff kam wieder zum Tresen und klopfte dem General auf die Schulter: ‚Es waren wieder viele Normalos bei Ihnen im Laden, wie ich sehe!‘

‚Ein Wasser für den Herrn Wirtschaftsingenieur!‘ und Yo servierte Jeff seinen Drink. Jeff war immer noch stinkig wegen vorhin und sagte dann aber ganz ruhig: ‚Wenn du nicht so eine gute Keeperin wärst!‘ Er kuckte sie eindringlich an und atmete schwer. Es war fast ein Seufzer.

‘Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 3

Warum denn so ernst, schöner Mann?’ Teil 3

Im Hier und Jetzt:

Zum Träumen hatte sie jetzt keine Zeit, aber sie dachte immer wieder an ihn, vor allem seit dem sie ihn jetzt ständig um sich hatte, ohne mit ihm zu ficken. Sie wusste nicht recht, ob sie sauer sein sollte, oder ob sie vielleicht irgendwas falsch gemacht hatte. Viel geredet hatten sie ja schließlich nicht, ihre Beziehung war eigentlich mehr körperlich.

‚Sag doch gleich, Spießerschwein!‘ meinte Jeff und blickte sie an. Nicht wütend. Nein, er blickte sie mit seinem Hundeblick an. Das machte sie mittlerweile einfach nur noch sauer. Sie tippte auf die Digitalanzeige der Kasse und sagte dann, so cool wie es ihr im Moment möglich war, zu ihm: ‚Für Komplimente haben wir leider keine Zeit mehr!‘ Und zeigte mit einem Eispickel zur Tür, in der Hoffnung, dass er das Zittern in ihrer Stimme nicht bemerkt hatte. Die Werkstore glitten quietschend auf. Jeff sprang mit einem Satz über den Tresen und lief zu den Gogogirls, um sie anzutreiben. Und einen geilen Arsch hatte er, so kann sie ihn ja nie vergessen, wenn er die ganze Zeit in so geilen Klamotten vor ihr herum springt. Er hatte doch allen Ernstes ein Original Han Solo Outfit an. Und Han Solo mit Glatze… Ihre Gedanken machten einen Hypersprung… Han Solo schießt immer zu erst… Mensch Yo, jetzt hör auf zu träumen, dachte sie sich und schon war es zu spät. Ihr Kopfkino ging wieder los.

Rückblende

Vor 10 Wochen: Sie hatte einen Auftritt auf einer ziemlich öden privaten Fetischparty gehabt. Heute war ihr Iro pink und sie hatte passend zu ihren Haaren, ein knappes, pinkes Lackoutfit mit Korsett gewählt. Sie hatte Stiefel an, die bis über die Knie reichten. Heute hatte sie auf sämtliches Untendrunter verzichtet. Also keine Strapse heute. Nach der Show wollte sie noch auf einen Absacker in eine andere Kneipe gehen. Sie war zu aufgedreht um Nachhause zu gehen. Sie kämpfte sich durch eine unglaubliche Menschenmenge an die Bar. Der Barkeeper kannte sie und stellte ihr völlig selbstverständlich einen Wodka-Redbull hin. Sie drängelte sich neben einen Typen, der sich gleich zu ihr umdrehte. Er schaute sie erst ernst an. Aber als er sie erkannte, lächelte er über beide Ohren. Der Typ von letzter Woche. Die geile Drecksau. Der Schotte mit dem perfekten Schwanz.

Sie grinste ihn an: ‚Schon wieder so ernst, schöner Mann?‘ Beide lachten. Er hatte eine zerrissenen Jeans an und ein schwarzes Hemd, die Ärmel hatte er aufgekrempelt. Und er trank schon wieder nur Wasser. Sie streckte ihm ihre Hand entgegen und sagte: ‚Ich bin übrigens Yo und du?‘

Er gab ihr die Hand und schüttelte sie.

‚Oh, ja!‘ stotterte er. ‚Yo, nur Yo?‘

Er räusperte sich und fuhr fort: ‚Ich bin Jeff!‘

Dann wurde ihm gewahr, dass er immer noch ihre Hand hielt, also küsste er sie. Sie rückte näher an ihn ran und legte die andere Hand auf seinen Oberschenkel.

‚Hast du heute noch was vor?‘ Ihre Hand wanderte in seinen Schritt.

‚Jetzt schon!‘ erwiderte er und zuckte fast unmerklich zusammen. Sie rieb ihre Hand an seinem Schwanz, der innerhalb weniger Momente hart wurde.

‚Ich freu mich auch dich zu sehen!‘ flüsterte sie ihm ins Ohr. Dann küssten sie sich. Sie tranken ihre Drinks aus und gingen aus der Bar. Er rief ein Taxi.

‚Zu mir?!‘

Sie nickte.

Im Taxi ging es schon zur Sache. Er hatte seine Finger unter ihrem Lackrock und sie hatte die Hand in seiner Hose. Sie küssten sich, als gäbe es keinen Morgen. Am Liebsten würde er sie noch im Taxi ficken. Er begnügte sich damit, es ihr vorerst nur mit den Fingern zu besorgen. Als sie laut zu stöhnen begann, unterbrach sie der Taxifahrer: ‚Wir sind da!‘

Jeff zahlte und schleifte sie aus dem Taxi zur Haustür. Als er die Tür aufschloss hatte er die Finger immer noch unter ihrem Rock. Diesmal war ihm alles egal. Er stolperte mit ihr über die Türschwelle und nahm sie gleich auf den Stufen. Sie war ganz verwundert, wie er so schnell den Gummi auf seinen Schwanz bekommen hatte. Er fickte sie quasi die Stufen hinauf. Als er sie gegen seine Wohnungstür donnerte, kam er mit einem lauten Schrei. Sie hatte ihre bestiefelten Beine um ihn geschlungen. Die Jeans war ihm bis auf die Knie herunter gerutscht. Als er ausgeschnauft hatte, sperrte er die Tür auf. Sein Schwanz steckte noch in ihr, als er mit ihr durch die Tür stolperte. Er ging rückwärts und schloss mit seinem Rücken die Tür. Er hielt mit einer Hand das Kondom fest und ließ sie dann herabgleiten.

‚Ich verschwind mal schnell im Bad. Du findest allein aufs Sofa?‘ sagte er und lächelte sie verschmitzt an.

‚Hast du kein Bett?‘

Er zog sich das Gummi vom Schwanz, knotete es geschickt zu und meinte nur kurz: ‚Dazu kommen wir später!‘ Er zog die Hose nur soweit hoch, dass er laufen konnte und verschwand im Bad. Sie trottete ins Wohnzimmer und machte es sich auf dem Sofa bequem. Ihr Danke aus Kondomen von letzter Woche lag noch auf dem Wohnzimmertisch und das Sofa, war immer noch umgeklappt. Irgendwie fand sie das süß. Wenig später streckte Jeff den Kopf durch die Tür: ‚Whiskey?‘

‚Aber immer doch!‘ antwortete sie freudig.

Jeff kam mit zwei Gläsern und einer Schüssel mit Eiswürfeln ins Wohnzimmer geschritten, er hatte nur ein Handtuch um die Hüften geschlungen. Er stellte alles auf dem Wohnzimmertisch ab, ging zu einem Schrank und öffnete ihn. Dahinter verbarg sich eine sehr gut sortierte Hausbar.

‚Irgendwelche Vorlieben?‘ fragte er.

Sie grinste ihn fragend an: ‚Einen milden Single Malt?‘

Er kam mit einer Flasche Glenfiddich zurück ans Sofa, schob das Eis beiseite und nahm die beiden Gläser mit aufs Sofa. Yo nahm ihm die Gläser ab, er goss ein. Dann stellte er die Flasche ab. Sie konnte auf der Flasche eine 18 erkennen. Er nahm ihr ein Glas ab und prostete ihr zu: ‚Slàinte!‘

‚Slàinte!‘ sagte sie grinsend und trank. Er trank auch. Sie stellte ihr Glas auf den Tisch und kroch auf dem Sofa zu ihm rüber.

Sie zog das Handtuch mit den Zähnen von seinen Hüften und fuhr mit beiden Händen seine Oberschenkel hoch. Sein erschlaffter Penis lag vor ihr. Sie nahm ihn sachte in den Mund und saugte daran. Im Nu richtete sich sein Schwanz zur vollen Größe auf. Sie umspielte seine Hoden und seinen Schaft mit den Händen und saugte weiter an seinem Schwengel. Er stellte sein Glas zitternd am Boden ab und strich ihr behutsam über den Rücken. Jeff zog die Schleife an der Schnürung ihres Korsetts auf. Sie bewegte sich, immer noch mit seinem Schwanz im Mund, unter ihrem Korsett hin und her, damit sich die Schnürung etwas lockerte. Dann zog er langsam den Reißverschluss ihres Lackrocks auf. Sie ließ von seinem Schwanz ab und richtete sich auf. Mit einer geschickten Handbewegung öffnete sie ihr Korsett. Ihre Büste wippten in ihre natürliche Stellung zurück und gleichzeitig stellten sich ihre Nippel auf. Er setzte sich auf und drängte sie auf den Rücken. Er küsste ihre Brüste und wanderte dann mit der Zunge zu ihrem Mund. Dann wanderte er wieder herab. Er zog ihren Rock nach oben und leckte an ihrem Schambein entlang, er saugte an ihren Schamlippen. Mit beiden Händen knetete er ihre Brüste. Er saugte und biss. Bevor er seine Hand zur Hilfe nahm, krallte er sich ein paar Eiswürfel. Sie stöhnte leise auf, als er ihr einen Eiswürfel nach dem anderen einführte. Sie angelte nach ihrem Glas, nahm sich einen Schluck und goss den Rest über ihr Schambein. Er leckte genüsslich den Whiskey von ihrem Körper und saugte an ihrer Muschi. Mit den Fingern bewegte er die schmelzenden Eiswürfel in ihrer Möse. Er ließ mit dem Mund von ihr ab und leckte ihr über ihren Körper, biss ihr in die Brustwarzen und endete mit einem heftigen Zungenkuss. Mit den Fingern penetrierte er sie weiter. Sie hatte sich ein Kondom vom Wohnzimmertisch geangelt und hielt es ihm vor die Nase und flüsterte: ‚Zieh dich mal ordentlich an!‘

Er zog eine Augenbraue hoch und gehorchte aber dann, grinsend zog er sich das Kondom über seinen prallen Schwengel. Kaum war er damit fertig, setzte sie sich schon auf seinen Schaft. Mit einem genüsslichen Stöhnen begann sie ihre Hüften zu bewegen. Sie fühlte sich kalt an. Ihm lief ein Schaudern über den Rücken, er packte ihre Arschbacken in beide Hände und schob seinen Harten noch tiefer in sie hinein. Sie drückte ihm ihre Brüste ins Gesicht und er verbiss sich an ihren Nippeln. Sie bewegte sich immer schneller. Er hob sie in der Bewegung hoch und legte sie mit einem Ruck auf den Rücken. Dann packte er ihre Beine und zog sie nach oben, nun penetrierte er sie mit harten Stößen. Sie stöhnte bei jedem Hieb laut auf. Durch die harten Bewegungen vielen einige Dinge aus ihren Stiefeln. Kleingeld, Schminke, Handy, Schlüssel, Kondome, Handschellen, Pfefferspray, was Frauen eben so in ihren Stiefeln mit sich herum tragen. Er wischte alles bis auf die Handschellen vom Sofa und grinste sie lüstern an. Sie nickte ihm zu, er fickte sie weiter und kettete sie mit den Handschellen geschickt an die Heizung. Sie bäumte sich auf und versuchte ihn abzuschütteln. Er packte ihre Beine, drückte sie auf den Tisch und presste seinen prallen Schwengel immer fester und tiefer in sie hinein. Sie schob ihm ihren Hintern entgegen. Er griff ihr fest zwischen die Arschbacken, fuhr mit dem Daumen an ihrer Muschi entlang und schob ihr den, von ihrem Saft befeuchteten, Daumen dann ganz langsam in den Arsch. Sie stöhnte noch mehr. Er weitete ihren Arsch ein wenig mit den Fingern. Dann zog er seinen Penis aus ihrer Muschi, er blickte sie kurz an, sie nickte wieder. Dann drängte er seinen Ständer in ihr Hinterteil. Himmel war ihr Arsch eng, er konnte sich zuerst kaum bewegen. Mit den Fingern verwöhnte er ihre Muschi und kniff ihr in den Kitzler, als er mit langsamen Bewegungen begann ihren Arsch zu ficken. Er versuchte sich immer schneller zu bewegen, musste sich aber echt zurückhalten, dass er nicht gleich abspritzte. Er stöhnte angestrengt und seine Stöße wurden immer schneller. Kurz bevor er kam, hielt er inne und zog seinen Penis aus ihrem Hintern. Er atmete schwer. Zitternd zog er das Kondom von seinem Schwanz und angelte nach seinem Drink, trank und schluckte schwer. Er nahm einen zweiten Schluck und ließ den Whiskey Yo in den Mund laufen. Er küsste sie, drückte ihr seine Zunge in den Mund und ließ dann wieder von ihr ab. Er schaute sie einen Moment lang an, als ob er ihre Gedanken lesen wollte. Dann nahm er noch einen Schluck und beschäftigte sich wieder mit ihrer Pussi. Sie drängelte ihn aber mit den Beinen wieder nach oben. Sie öffnete den Mund. Er hob sein Glas, sie schüttelte den Kopf. Okay. Sich aufrichtend schob er ihr den Penis vors Gesicht. Sie nahm ihn sofort in den Mund und saugte daran. Er stellte das Glas ab und griff nach hinten, rieb mit dem Daumen ihre Muschi und führte den Zeige- und Mittelfinger in sie ein. Er konnte nicht anders, er wollte sie wieder ficken, er wollte ihr seinen Schwanz rein stecken und sie einfach nur ficken. Er entzog ihr den Schwanz, stülpte sich ein frisches Kondom über und fickte sie so lange bis sie wieder ‚Oh Gott!‘ schrie und dann fickte er sie weiter bis sie nur noch wimmerte. Er zog seinen Schwanz aus ihr, angelte nach ihren Schlüsseln und schloss die Handschellen auf. Sie drehte sie auf den Bauch, stemmte sich hoch, griff zwischen ihren Beinen durch und drängte ihn dazu sie weiter zu ficken. Er schob ihr langsam seinen prallen Schwanz von hinten in die Muschi und drang sie mit kreisenden Bewegungen wieder in Richtung Heizung. Sie hielt sich an den Heizungsrohren fest, während er immer schneller in sie einhämmerte. Sie stöhnte laut auf, nach jedem Stoß immer lauter. ‚Ja, ja, oh Gott. Nein. Bitte. Ja, oh, ja…. oh Gott…nicht aufhören!‘ Sie schob ihm den Hintern entgegen, er griff ihr mit einer Hand an die Brust und mit der anderen Hand fasste er von vorne an ihre Möse und bearbeitete wieder ihren Lustpunkt. Sie verbiss sich im Sofa und wimmerte nur noch zuckend. Er wurde immer schneller, bis er mit einem lauten Brüllen abspritze. Nach einem Moment zog er seinen erschlafften Penis aus ihr, sie zuckte immer noch und er versankt mit der Zunge in ihrem Loch. Die Finger immer noch an ihrer Perle. Dann nahm er die zweite Hand und penetrierte sie weiter mit den Fingern. Sie konnte sich nichts dagegen tun, sie wimmerte nur noch und keuchte ins Sofa. Ihr Körper bebte vor Erregung. Ein Orgasmus nach dem anderen zuckte durch ihren Körper. Das machte ihn so an, dass sein Schwanz gleich wieder steif wurde. Er wechselte das Kondom und drang wieder mit seinem erneut prallen Ständer in sie ein. Ihre Muskeln zuckten. Sie war völlig willenlos.

Mit langsamen aber kräftigen Stößen hämmerte er seinen prallen Schwanz weiter und tiefer in ihre enge Möse, aber nicht ohne die Finger von ihrem Kitzler zu nehmen. Der Schweiß rann ihr den Rücken hinab und ihr Saft floss ihr die Schenkel hinab. Ihre Orgasmen zuckten durch ihren ganzen Körper. Es kam nur noch ein Wimmern aus ihrem Mund, als er erneut kam. Er war nun selbst so erschöpft, dass er neben ihr zusammenbrach. Sie keuchten noch eine ganze Weile nebeneinander her.

Als er sich wieder gefangen hatte, nahm er sie hoch und trug sie ins Schlafzimmer. Er legte sie ins Bett, zog ihr die Stiefel aus und deckte sie zu. Sie zog ihn zu sich aufs Bett, um ihn neben sich zum Liegen zu bringen. Sie küssten sich. Beide schliefen bald ein. Am nächsten Morgen war sie wieder verschwunden.

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