Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können

Tagebuch Teil 6 – Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können.

Nacherzählung. Ja, ich bin ja auch immer der Letzte, der alles erfährt. Ich nehm dich auch nicht überall mit hin, geliebtes Tagebuch. Manchmal will ich auch nicht dabei sein. Außerdem kriegst du am Ende doch eh alles in deine Eingeweide gekritzelt. Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können. Jetzt redet sie wieder nicht mit mir. Halt deine Klappe, ich versuche gerade die Geschichte zu resümieren. Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können, nach dem gestrigen Abend hatte alles so gut angefangen. Ja, du hast mich mal wieder verlassen, um mal wieder ein Doppeldate zu haben, ohne mich! Jetzt hör auf zu schmollen und lass mich erzählen. Nach den beiden Dates, bin ich noch zu Alfredo gegangen, mir einen Absacker zu genehmigen und ich hatte schon mächtig einen Sitzen, als meine beiden Dates hereinkamen. Selber schuld, würde ich mal sagen. Jetzt halt die Klappe. Irgendwie hatten beide auch schon ganz schön getankt, also machten sie mir seltsamer Weise keine Szene und wir tranken weiter. Ja und was ist jetzt daran so dramatisch, dass du es in dein Tagebuch schreiben musst und damit meine reinen, weißen Seiten befleckst. Immerhin habe ich dich gekauft, das kann ich dich beschmutzen so viel ich will. Das dramatische war der Morgen danach. Was heißt hier Morgen danach, du kamst erst am Nachmittag und hast erst mal unsere Wasserrechnung in die Höhe getrieben. Ich zünd dich an, wenn du mich nicht fertig erzählen lässt. Also, ich wache auf, weil mir die grelle Fratze in die Fresse scheint. Bitte was? Die Sonne, die grelle unerbittliche Fratze, muss ich eigentlich alles erklären? Ich drehe mein Gesicht von dem grellen Schein weg und öffne sicherheitshalber lieber mal nicht meine Augen, ich wollte ja nicht erblinden. Dann wurde mir der beißende Geruch gewahr. Ist ja nicht das erste Mal, dass du in deiner eigenen Kotze aufwachst. Jetzt halt die Fresse. Ich mache also ein Auge auf und sehe einen nackten Typen neben mir liegen. Tom? Nein, Jerry! Tom’s Hand lag auf meinem Arsch. Er lag hinter mir. Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können? Während ich krampfhaft versuchte, mich an die letzte Nacht zu erinnern, schwappte wieder dieser beißende Geruch in meine Nase. Jetzt nochmal langsam zum Mitschreiben, deine beiden Dates Tom und Jerry, lagen nackt mit dir im Bett? Ja, Mann. Und was ist daran so schlimm? Es ist doch der Traum deiner schlaflosen Nächte, einmal mit Fix und Foxi eine Nacht zu verbringen. Und es war gleich so geil, dass mein Unterbewusstsein die Nacht der Nächte gelöscht hat und ich mich an nichts mehr erinnern kann. Und warum nochmal bekritzelst du dann meine Seiten? Der beißende Geruch. Der beißende Geruch verhieß nichts Gutes! Ich hätte mit allem umgehen können, aber in dem Moment als meine Geruchsnerven mir ein Bild in den Kopf setzte, schnürte sich bereits meine Kehle zu. Um Luft ringend kam ich drauf, es war Katzenpisse. Und wo es nach Katzenpisse riecht, sind für gewöhnlich auch Katzen. Ja, du Klugscheißer. Bist du nicht gegen Katzen allergisch? Deswegen auch der Erstickungsanfall. Ich meditierte die Asthmalektion in meinen Kopf. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Dein Astmaspray liegt übrigens gleich neben mir. Das fiel mir dann auch ein. Ich bin zum Glück nicht ohnmächtig geworden und konnte mich wenig später aufrichten und katzengleich aus dem Bett flüchtend. Und wie ich mir das bildlich vorstellen kann. Verarschen kann ich mich selber. Darin bist du ein wahrer Meister. Ich ignoriere dich jetzt einfach. Ich stand schweratmend vor dem Bett und versuchte mich zu orientieren. Am anderen Ende des Zimmers war eine Tür mit der Aufschrift ‚Nasszelle‘. Die Götter haben doch ein Einsehen mit mir. Als ich mich in Bewegung setzen wollte, bemerkte ich, dass meine Socken am Boden festklebten. Du hast die von Paxi und Fixi ficken lassen und du hattest deine Socken noch an? Das hat mich wahrscheinlich auch von ansteckenden Krankheiten bewahrt. Ich versuche einen Fuß zu heben und zog es dann doch lieber vor, die Socke aus zuziehen und zurückzulassen. So stand ich da, ich Armer Tor, wie das Männlein im Walde. Mit einem roten Mäntelein an? Nein, auf einem Bein, du Penner! Und am Ende des Zimmers konnte ich meine Schuhe sehen. Manchmal frage ich mich, was du in einem früheren Leben verbrochen hast, dass dich die Götter so strafen tun. Glaube mir, dass habe ich in dem Moment auch gefragt. Zum Glück lagen überall Klamotten herum, ich sammelte also meine Hose und mein T-Shirt auf und tänzelte auf anderen Klamotten tretend Richtung Nasszelle. Und was ist mit deinen anderen Klamotten? Die werden wohl für immer und ewig auf dem Boden kleben bleiben. Vor der Nasszellentür, erkannte ich auch die Ursache für den klebenden Boden. Katzenfutter. Naheliegend. Irgendwie schon. Unzählige leere Näpfe und verklebte Reste von Nasskatzenfutter waren auf dem Boden verstreut. Würg. Du sagst es. Der Katzenpissegeruch war übertüncht. Aber Nasskatzenfutter ist nicht viel besser. Ich ziehe also meine Schuhe an und gehe weiter ins Bad. Lass mich raten? Katzeklo, Katzeklo… Eben nicht! Der Geruch von Katzenfäkalien war wieder da, aber kein Katzenklo war zu sehen. Und dein Astmaspray liegt immer noch neben mir. Ich gebs auf, dir das nicht vorhandene Maul zu verbieten. Warum ich dann doch in die Dusche gestiegen bin, kann ich mir bis jetzt eigentlich nicht erklären. Ich hatte schon Probleme, meine Klamotten irgendwo abzulegen. Überall lagen leere Katzenfutterdosen herum und verklebte Löffel und wieder leere Näpfe. Aber kein Katzenklo und seltsamerweise auch keine Katze. Warum auch ein Katzenklo, wenn sie eh überall hin pinkeln? Ich drehte den Hahn auf und es kam ein Rinnsal heraus, mit dem man sich kaum genug befeuchten konnte, um sich zu waschen. Ich seifte mich gründlich ein und versuchte die Seife von meinem Körper zu spülen. Der Duschvorhang kam in Bewegung und blieb an meinem Körper kleben. Böser Wind. Plötzlicher Ekel überkam mich, ich musste mich nochmal und nochmal waschen. Ich versuchte wahrlich meinen ganzen Körper einzuziehen, nur dass der Duschvorhang sich nicht wieder an mir festsaugen würde. Netter Versuch auch dein Arsch einziehen zu wollen. Ein sinnloses Unterfangen. Nass, wie ich war zog ich mich an und stieg in meine Schuhe. Wie, du warst nicht mit deinen Schuhen duschen? Ich war kurz davor! Den einen Socken überließ ich auch den Bazillen auf dem Boden. Bis Cap und Capper wach werden würden, haben sie sich bestimmt schon aufgelöst. Da werden Tick, Trick und Track aber ganz…. Verdammt es waren nur zwei! Ich schnappte meine Handtasche und schmierte noch schnell eine Telefonnummer auf den Badezimmerspiegel. Eine Telefonnummer? Ja, 0163-1737743, wieso? Das ist nicht deine Telefonnummer! Das ist mir klar. Wessen Telefonnummer ist das? Frank seine! Wer ist Frank? Frank ruft an! Bitte was? Zück, düdüdüdü. Hör zu. Guten Tag lieber Anruferin, lieber Anrufer, ich bin Frank und nehme im Auftrag ihres ersten Gesprächspartners diesen Anruf entgegen. Ich darf ihnen ausrichten das eine telefonische Kommunikation nicht gewünscht ist. Daher bedauere ich sehr die Verbindung nun trennen zu müssen. Dies ist ein Service von Frank. http://www.frank-geht-ran.de. Pause. Auf der von Ihnen angewählten Mailbox können Sie zur Zeit keine Nachricht hinterlassen. Vielen Dank für Ihren Anruf. Auf Wiederhören.‘ Ja, und jetzt? Lösche ich meinen Account bei den Lokalisten und gehe meine Schuhsohlen schrubben. Und was ist, wenn Paxi und Fixi nun schwul werden, weil du abgehauen bist? Wieso? Sie sind nackt und wachen auf und denken bestimmt, dass sie jetzt schwul sind. Wenn ihnen der Arsch genauso weh tut wie mir, dann werden sie schon schwul sein.

Deine immer und ewige Schackeline (17 ½)

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

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Elf Fantasy Fair 2009

Elf Fantasy Fair – Festivalbericht – Von feuchten Träumen und nassen Katzen…

In der ersten Nacht auf meiner neuen Matratze irgendwo in der Niederlande hatte ich einen Traum, einen Seltsamen, diesmal ohne Geruch, aber ziemlich feucht… ähm… nass. Ich berichte lieber mal von Anfang an…

Ich liege zwei Tage bevor die Elf Fantasy Fair so richtig beginnt in einem Zelt mit 3 weiteren Leuten, eingequetscht von zwei Feldbetten und friere mir den Ast. Wir haben zwar eine Zeltheizung, die ein unangenehmes Geräusch macht und höllisch nach Petroleum stinkt. Mein Dieter Bohlen meldet sich wieder. Shit. Weder Dieter noch das unangenehme Geräusche erklären zwar irgendwie den folgenden Traum, aber nachdem ich nachwievor nicht so richtig weiß, was mein Unterbewusstsein mir mit meinen Träumen sagen will, sei es jetzt mal dahingestellt wer oder was jetzt an diesem Traum schuld ist. Hm. Das unangenehme Geräusch macht wenigstens gefühlt warm, aber meine Zähne klappern trotzdem. Irgendwie habe ich voll die Panik wir könnten alle ersticken, im Zelt steht der Rauch und das Atmen fällt mir schwer. Also verkrieche ich mich vollständig unter meiner Decke und hoffe, dass ich unten am Zeltboden durch die Zeltwand atmend als Letztes ersticken werde. Irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen. Und dann träume ich…Der Traum fängt damit an, dass ich anscheinend mit wildfremden Menschen meinen Geburtstag feiere. Gut kann ja sein, unwahrscheinlich, aber möglich. Einer ist da, den ich kenne. Komisch, er taucht normalerweise erst mit seinem Geruch in meinem Träumen auf, bevor er dann selbst in Erscheinung tritt. Diesmal war alles irgendwie anders. Er war dafür gleich nackt und posierte auf einem Bett für Fotos, die ich machen wollte. Ich hatte aber keine Kamera in der Hand. Hm. Es ging darum, dass er besonders bedrohlich, aber sexy wirken sollte, um sich dann aufzurichten, als würde er mit gedachten Dämonenflügeln kraftvoll losfliegen wollen. Ich sollte wirklich weniger Germanys next Topmodel schauen. Das schöne an Träumen ist, das man kein Fotoshop braucht, um diese Dämonenflügeln hinzubasteln. Im Traum hatte er hammergeile Dämonenflügel an, die im sich gegen den Wind aufbäumten. Es war aber völlig windstill in diesem Zimmer. Er sah echt klasse aus. Und diesmal hatte ich ausnahmsweise mal keine Angst mehr vor ihm. Als wir mit den Fotos fertig waren, die wir gar nicht gemacht hatten, da ich ja keine Fotokamera hatte, saß er dann wie ein Lämmchen auf dem Boden, die Knie mit den Armen umschlossen. Himmel, wer würde da nicht schwach werden. Ich hab ihn einfach völlig umständlich auf den Mund geküsst und habe mich dann aber gleich dafür entschuldigt. Er sagte irgendwas, dass ich nicht verstanden habe. Dann redete er weiter und ich verstand einfach nur Dusche. War mir aber nicht sicher was er meinte. Irgendwie gab er mir zu verstehen, dass wir dort ungestörter wären. Wir gingen aus dem Raum, durch die Partygesellschaft, jetzt fällt mir erst auf, dass ich auch nichts anhatte. Oh Gott wie peinlich. Aber nachdem ich die komplette Partygesellschaft gar nicht kannte, war es nicht so schlimm. Vielleicht waren die ja auch alle nackt. Wir werden es wohl nie erfahren. Ich kam zuerst in der Dusche an. Da waren zwei Duschmöglichkeiten. Eine furchtbar enge und kleine Duschkabine, an der ich aber gezielt vorbei ging. Komisch. Und eine Duschanlage in der Größe meines Wohnzimmers. Automatisch strahlte das Wasser aus den Wänden, als ich den Duschbereich betrat. Er war hinter mir und blieb an der kleinen Duschkabine stehen, folgte mir aber doch. Warum ich dann in einer offenen Dusche Geschlechtsverkehr mit einem Mann hatte, vor dem ich eigentlich immer Angst hatte, keine Ahnung. Wieso er aber gerade immer wieder in meinen Träumen auftaucht, ist mir völlig schleierhaft. Und dabei habe ich tierisch Angst davor in einer offenen Dusche Geschlechtsverkehr zu haben, weil ich Angst davor habe beim Sex hinzufallen. Allein die Vorstellung in der Dusche beim wilden Geschlechtsverkehr auszurutschen, sich dann den Kopf auf dem Boden aufzuschlagen, um dann bewusstlos liegen zubleiben, ist für mich der blanke Horror. Der Geschlechtspartner liegt bewusstlos auf dir, bis der Notarzt kommt. Und der wiederum lacht sich dann erstmal halbtot, kriegt einen Herzinfakt und legt sich dann wohl für immer und ewig tot daneben. Und dann kommt die Feuerwehr und die Polizei. Dann weiß wirklich jeder und die ganze Welt bescheid, dass du zum blöd zum Ficken bist. Nö. Nicht mit mir. Und es entspricht bestimmt auch nicht den Unfallverhütungsvorschriften. Aber im Traum bin ich zum Glück nicht umgefallen. Ich glaube der Sex war ziemlich gut. Ich habe mich im Traum nicht darüber beschwert. Aber nach dem Geisteszustand zu Urteilen, in dem ich aufgewacht bin, muss es verdammt gut gewesen sein. Meine Leute im Zelt behaupten, dass sie komische Schreie gehört haben. Ich will jetzt mal nicht leugnen, es könnte gut sein, dass ich im Traum wirklich ernsthaft etwas laut geworden bin. Ich hatte guten Sex, aber nur im Traum. Das wäre wirklich zu schön um war zu sein. Hm. Irgendwann fiel mir ein, dass wir kein Kondom benützt hatten. Das entspricht nun wirklich nicht den Unfallverhütungsvorschriften! Auch egal. In Träumen kann man doch nicht schwanger werden, oder? Ich habe aber fast ein schlechtes Gewissen. Und wenn es ein Junge wird, dann soll er Jesus heißen. Das Schlimme ist nur, ich weiß immer noch nicht wie groß sein Schwanz ist. Jetzt lacht nicht, ich weiß es wirklich nicht. Selbst nach dem dritten Traum nicht. Ich habe wieder nicht registriert, wie groß sein Penis ist. Mist. Aber eigentlich ist die Größe egal. Solange es Spaß gemacht hat, ist es ernsthaft egal. Hauptsache er hatte einen Schwanz. Auf die Größe kommt es ja wirklich nicht an, krumm und bucklig muss er sein, damit er überall anstößt. Des hat meine Oma immer gesagt, und die hat immerhin zwei Weltkriege überlebt. Ich wache also auf und habe gedacht ich träumte nicht richtig. Ich sitze irgendwo in Holland in Schlosspark vom Kastell de Haar und träume übers Ficken in der Dusche und ich weiß nicht mal, wo hier die Duschen sind.

Dann hab ich auch noch Osama Bin Laden und Barak Obama verwechselt. Welch Fauxpas. Das halten mir meine Leute heute schon den ganzen Tag vor. Gut, sie halten mir auch schon seit Tagen vor, dass ich keine Eier kochen kann, dabei mag ich doch gar keine Eier. Ich habe Angst, dass ich heute Nacht von Osama Bin Laden träume und von Rucksäcken, Eiern und brennenden Büschen.

Wir waren heute einkaufen, irgendwo in Holland, am Arsch der Heide hatte wir, der Standpraktikant und ich, den Auftrag: Was zum Essen, Klebeetiketten, Zeltheringe, Teelichter und Plastikfolien zu kaufen. Den Einkaufsmarkt hatten wir gefunden, die haben uns dann zum Campingausrüster geschickt, der sich dann als Bootsausrüster entpuppt hatte. Die wiederrum hatten uns in die nächste Stadt geschickt. Dann haben wir uns entschlossen einfach Richtung Utrecht zu fahren, irgendwo müsste es ja einen Baumarkt geben. Tatsächlich. Praxis, komischer Name für einen Baumarkt, aber wir sind hier ja auch in der Niederlande. Die hatten alles zum Heimwerkern, nur keine Heringe für unser Zelt. Wir sollte zurück fahren zum: Dumb. Ein Militärgeschäft. Hurra. Der Laden war Prima. Ich fühlte mich pudelwohl, die hatten da Bausätze von richtig großen Knarren. Wir deckten uns mit Militärdecken ein und mit Heringen. Und der Verkäufer war der absolute Wahnsinn. Groß, Holzfällertyp, übersichtliche Frisur. Himmel habe ich mich verliebt. Ich muss nach Holland ziehen, nicht wegen dem Kiffen, nein wegen den Holzfällertypen. Und ich schicke inständig ein Gebet ans Universum, dass die ganzen geilen Kerle hier nicht alle schwul sind. Sonst muss ich mich leider kopfüber in die Zeltheizung stürzen.

Ich bekrümel mich schon die ganze Zeit über niederlandische Städtenamen und ich denke, es werden noch einige dieser Ortschaften als Namen von Charakteren in der einen oder anderen meiner Geschichten wieder auftauchen. Utrecht und Undrocht, die zwei Bösewichter und Zwolle Zwerg zum Beispiel oder Kockenger. Des heißt bestimmt Vorhautverengung auf niederländisch. Hihi.

Wieder auf dem Platz in Gedanken immer noch bei meinem Militärdevotionalienhändler erfahre ich, dass die Dusche nur mit gechlortem Wasser laufen, das wäre übrigens in ganz Holland so. Mist. Scheiß Chlorallergie. Dann ist es doch nichts mit dem Auswandern. Ich muss mir einen Holländer einfliegen lassen. Oder Zwei oder Drei. Einen fliegenden Holländer, sozusagen. Hihi.

Das Abendessen mit den mitgebrachten Köstlichkeiten war der Wahnsinn und wir versuchen die Produktenamen zu übersetzen. Auf der Packung der Fertigsuppe steht. Roeren. Klar. Niet vergeten te blazen! Alles klar, blasen. Und viel lustiger ist eigentlich, dass das Blasen hier eigentlich piepen heißt. Jetzt bin ich wirklich ziemlich inspiriert.

Am Abend erkunden wir das Gelände. Der Schlosspark ist riesig. Wir suchen, dass Liebeslabyrinth, finden es aber nicht. Dafür hab ich mich an diesem Tag, ganz ohne Dusche nochmal verliebt. In eine Rüstung. Und dann in einen Typen. Später habe ich erfahren, dass beide von Mytholon sind. Muss meine Liebe nochmal überdenken. Ich habe durchaus eine große Abneigung gegen Mytholon. Dann muss ich wohl am nächsten Tag nochmal zu diesem Militärladen fahren und der geilen Drecksau einen Antrag machen. Ich bin wirklich gespannt, von was ich jetzt gleich träumen werde. Gute Nacht.

Am nächsten Tag wache ich auf und ich habe wieder erwartend nichts geträumt. Schade. Der Freitag auf der Elf Fantasy Fair ist äußerst langweilig. Wir mussten unseren mittelalterlichen Stand mit Folie auslegen, damit wir und die Gäste keinen Flurschaden anrichten. Reine Schikane, denken wir, aber ich habe dann doch den ganzen Tag damit verbracht, auf allen Vieren auf dem Boden herumzurutschen, um diese völlig unauthentische Folie zu verlegen. Meine Motivation eine völlig authentische Klamotte anzuziehen ist bereits auf unter null gefallen. Himmel sieht der Stand kacke aus. Von den 2000 VIP-Gästen ist irgendwie auch keiner da und man könnte mal wieder einen Stein durch den Markt werfen und man würde keinen einzigen Kunden damit treffen. Man könnte jede Menge bunte Plastikfolie treffen, aber keine Kunden. Die Lady Captain schreit im Zelt aus der IKEA-Tasche, aber ich habe dann doch meine Marketenderin an. Hm. Es wird merklich noch langweiliger. Ich habe meine Pilgerstrümpfe gestopft und alles repariert, was mir in die Finger kam. Mit der Standnachbarschaft, kamen wir auf die Idee, dass alle Hunde auch Folie an den Pfoten haben müssen, damit die auch keinen Flurschaden machen. Eigentlich sollten wir alle Folie um unsere Füße machen, dann können wir uns auch unser völlig authentisches Schuhwerk sparen. Irgendwie kommen wir uns alle ziemlich verarscht vor, weil nur die blöden Deutschen hier Folie verlegt haben. Einheimische machen wohl keinen Flurschaden. Irgendwie ist gerade in der Niederlande diese Aussage völlig Banane. Gras steht hier ja schließlich auf der Speisekarte. Hm. Der leicht süßliche Geruch den wir den ganzen Tag in der Nase haben, macht auch die Nicht-Kiffer ganz schön breit. Jetzt weiß ich auch warum die Einheimischen mich den ganzen Tag schon anstarren, als wäre ich ein Pornostar. Ich habe doch diese Hanfcreme vom Bodyshop, mit der ich mich immer von oben bis unten einschmiere. Himmel nein, die wollen mich gar nicht ficken, die wollen mich rauchen. Ich muss hier weg.

Und morgen steht es dann in der Zeitung. Mittelalterdarstellerin aus Bayern wurde mit schwarzer Folie zum größten Joint der Welt verarbeitet. Hunderte Konsumenten torkeln durch die Elf Fantasy Fair und hinterlassen den größten Flurschaden aller Zeiten.

Am Abend ging es in den Zuber. Hurra. Der erste Zuber des Jahres. Den haben wir wenigstens gefunden. Das Liebeslabyrinth habe ich immer noch nicht gefunden. Mist. Ich komme vom Duschen zum Zuber und da sitzen welche drin. Super. Wir müssen warten. Toll. Da sitzt ein Jemand mit einer sehr übersichtlichen Frisur. Ein Mongolenzöpfchen auf dem Hinterkopf und sonst nichts. Wie schön. Hm. Als die Herrschaften endlich den Zuber räumen, beobachte ich den jungen Mann mit dem Mongolenschwänzchen ganz genüsslich beim Anziehen, im Traum kann ich diese Szene dann rückwärts abspielen. Ich finde die Wahl der Frisur sehr von Vorteil, welcher Mann kann schon von sich behaupten, er hätte zwei Schwänze. Ich bin ziemlich begeistert. Schade dass er jetzt geht. Ich bete inständig ans Universum, es möge ein tätowierter Ritter mit einer übersichtlichen Frisur kommen und mich ins Liebeslabyrinth entführen oder in die Dusche. Hihi.

Das habe ich irgendwie laut gesagt. Ups. Der junge Mann mit der übersichtlichen Frisur meldet sich dank dem Schirrmeister mehr oder weniger freiwillig. Er ist zwar nicht tätowiert, wir wollen es ja mit den Wünschen ans Universum mal nicht übertreiben. Irgendwie wollte er meine ganze Tätowierung sehen, als ich mein Badehäubchen absetzte, hatte er plötzlich so ein geiles Glitzern in den Augen. Er ist Physiotherapeut und ich konnte ihn nicht davon abhalten, als er mir den Rücken massieren wollte. Der junge Mann ist bestimmt wieder 20 oder schwul, oder beides und ich muss mich nachher wahrscheinlich ernsthaft mit der Zeltheizung aufhängen. Leider wollte er nicht nochmal in den Zuber hüpfen, da wir ihn ja schließlich vorhin vertrieben hatten. Himmel sind wir bescheuert. Nach dem Zubern saßen wir noch vor dem Zuber auf einer Bank und ratschten über Gott und die Welt. Der junge Mann ist übrigens auch 31 und schätzungsweise nicht schwul. Ich muss mich dann heute erstmal wohl nicht umbringen. Mal sehen. Nachdem die Gesellschaft um den Zuber sich irgendwann aufgelöst hatte, gingen wir im Schlosspark spazieren. Die halbe Nacht. Wir ratschten die ganze Zeit und haben dabei leider das Küssen vergessen, vor lauter Ratschen. Mist. Wir waren wirklich ganz brav. Wirklich ernsthaft. Nur Händchenhalten und ein bisschen Kuscheln, mehr nicht. Ich bin auch völlig von mir überrascht. Aber bei so einem Ambiente, wäre wilder hemmungsloser Sex völlig fehl am Platz gewesen. Ihr fragt euch jetzt wohl wo denn der Haken ist. Er wohnt natürlich am Arsch der Heide, obwohl Marburg ausnahmsweise nicht ganz so weit weg ist, wie ich vermutet hatte. Und die ewige Hakensucherei versuche ich sowieso aufzugeben. Er ist der zweite Mann, den ich je kennengelernt habe, der ernsthaft auf Frauen steht, die eine übersichtliche Frisur haben. Ich glaube ich träume schon wieder. Einen Haken gibt es tatsächlich, er heißt Katze. Hm. Ich habe doch eine absolute Abneigung gegen Katzen. Ich mag nun mal keine Muschis. Und außerdem bin ich auf Katzen allergisch, er übrigens auch.

Nachdem der nächste Tag der blanke Horror werden wird, da angeblich 25000 Karten im Vorverkauf verkauft worden sind, verabreden wir uns auf 23.00 Uhr wieder am Zuber. Dann gehen wir ins Bett, jeweils allein.

Am nächsten Morgen stelle ich fest, dass ich in der letzten Nacht meine Holzschuhe durchgelaufen haben muss. Hm. Da sind wir anscheinend eine ganze schöne Strecke gelaufen.

Ich muss gleich nach dem Aufstehen bei dem blöden Marktumzug mit machen. Es ist aber noch genug Zeit, mich wegen meines kaputten Holzschuhes zu verarschen und warum ich die Katze nicht hinter den nächsten Busch gezogen habe. Aber nach dem ich ja schließlich im selbstgewählten Zölibat lebe, wäre eine Vergewaltigung meinerseits bestimmt völlig fehl am Platz eigentlich ein absolutes No-Go. Böse Bine, allein der Gedanke ist schon eine schlimme Sünde. Ich muss wohl gleich ein paar Tag länger Pilgern, um die sündigen Gedanken wieder aus meinem Kopf zu kriegen. Außerdem habe ich heute schließlich ein Date im Zuber. Ob ich mir das Date noch schriftlich geben lassen soll? Besser wäre das! Als wir mit dem Umzug an der Taverne vorbeikommen, steht da eine Grinsekatze. Er grinst über beide Ohren und schaut mir nach. Hihi. Hab ich schon geschrieben, dass er an der Theke der Mönchstaverne arbeitet. Ich finde es super, ich lebe ja schließlich im Zölibat. Der Umzug ist bocklangweilig. Beim Rückweg schaue ich kurz bei meiner Muschi an der Taverne vorbei. Ich habe ihm gestern eröffnet, dass er schließlich schon seit Jahren an meinem Gürtel hängt, er hatte ein wenig verdutzt geschaut, bis ich ihm erklärt habe, dass ich nicht nur die Meisterin des Wortspiels bin, sondern auch seit Jahren ein räudiges Katzenfell an meinem Gürtel trage, wenn ich mit meiner Marketenderin unterwegs bin. Ich zeige ihm mein Loch im Holzschuh. Er ist sichtlich entsetzt. Als ich mich verabschiede, ziehe ich ihn noch über die Theke und küsse ihn. Endlich. Zwar ohne Zunge. War aber trotzdem schön. Wieder am Stand stelle ich erschreckender Weise fest, dass ich meine Hurenbänder zuhause vergessen habe. Mist, eine Marketenderin ohne Hurenbänder ist ja wohl keine Marketenderin. Aber nachdem ich mich gestern schon als Antje, das Käsemädel aus Holland geoutet habe, danke Sina für die geilste Kopfbedeckung aller Zeiten. Heute habe ich eine andere Kopfbedeckung gewählt. Die Müllerin. Ist auch schön. Vielleicht schauen mich die Kiffer heute weniger an, wenn ich eine andere Kopfbedeckung trage. Es lag bestimmt nicht an der Hanfcreme, sondern an der Antje und an den Holzschuhen. Hihi. Irgendwie bin ich doch froh meine Hurenbänder doch nicht dabei zu haben. Man weiß ja nicht, ob die Niederländer das auch noch in den falschen Hals kriegen und sonst was von mir denken. In der Schwulenszene heißt es, dass gelbe Tücher in der Jeanstasche bedeuten, dass Mann auf Anpinkeln steht. Da steh ich ja wohl mal gar nicht drauf. Es liebe meine Vergesslichkeit. Sonst würde ein nächster Amoklauf die Medien erschüttern. Junge Mittelalterdarstellerin auf Bayern, läuft auf der Fantasy Fair mit einem kaputten Holzschuh Amok. Sie stand doch nicht auf Anpinkeln.

Wir beschlossen irgendwann, den ganzen Abend den Zuber zu mieten, weil der Markt geht ja nur bis 20.00 Uhr und dann haben wir nichts mehr zu tun. Wir bekamen noch Besuch aus München. Prominenz aus einer anderen Szene sozusagen, er war auf Kreativurlaub. Sind wir dass nicht alle? Ich darf mit ihm ein wenig flanieren. Beim ForgottenDreams-Stand geht er total ab. Ich befürchte in Regensburg geht ab dieser Woche wieder ein schlimmes Gerücht über mich rum. Dass ich mit dem Besitzer des Münchner SM-Clubs zusammen bin und wir uns gegenseitig Larpwaffen in sämtliche Körperöffnungen einführen. Naja, ich sehe schon, es besteht auf beiden Seiten noch viel Aufklärungsbedarf. Am Ende des Flanierens habe ich einen Dekoauftrag bekommen. Ich mache noch einen Umweg über meine Muschi. Allein natürlich. Ich möchte ihn nicht völlig verschrecken. Ich teile ihm unsere neuen Zubertermine mit. Und dass ich ab 21.00 Uhr im Zuber auf ihn warte, bis ich völlig aufgeweicht bin.

Wenn er nicht kommt, werde ich mich dann gleich ertränken. Das hab ich ihm natürlich nicht gesagt. Wieder am Stand. Langweile und eine doppelte Sprachbarriere hindert uns an unserem Umsatz. Egal. A bisserl was geht allerwei.

Plötzlich schreit Elke nach mir, es wurde ihr Schreibset geklaut. Das teuerste für 52,- Euro. Der Praktikant geht in die eine Richtung und ich in die Andere. Elke schreit uns noch blaue Kiste, blaue Kiste hinterher. Ich dränge mich durch die Menschenmenge. Nicht auffälliges, keine blaue Kiste. Ich lauf wieder zum Stand. Elke ist total fertig. Ich gehe noch mal los und suche einen von der Orga mit einer Funke. Als ich nach einer halben Ewigkeit endlich einen gefunden habe und ihn zum Stand zurück zerre, schlendert eine kleine unscheinbare Frau in einem blauen Pannesamtkleid an uns vorbei. Sie ist mir nur aufgefallen, weil sie etwas vor sich am Körper gedrückt festklammert. Eine blaue Kiste. EINE BLAUE KISTE. Ich zerre den armen Kerl von der Orga wieder in die andere Richtung und halte mit ihm zusammen die Frau auf. Wir schauen in die Kiste, das Schreibset. Sogar das Preisschild über 52,- Euro klebt noch dran. Ich beschimpfe die Frau auf Bayrisch und der arme Typ von der Orga versucht notdürftig zu übersetzen. Sie redet sich damit raus, dass sie die Kiste auf den Boden gefunden hätte. Mir egal, Hauptsache ich kriege die Kiste wieder. Beim Zurücklaufen renne ich mit der Kiste unterm Arm vor lauter Aufregung an Elkes Stand vorbei. Sie sieht nur die blaue Kiste. Elke ist wieder happy. Wir warnen die Standnachbarn vor einer unscheinbaren kleinen blonden Frau in einem blauen Pannesamtkleid. Wir haben sie nie wieder gesehen. Vielleicht habe ich sie ja ein bisschen einschüchtern können. Ich denke, die wird irgendwo auf dem Markt bestimmt noch auf ihre Kosten gekommen sein. Unscheinbares Stück.

Endlich ist der Markttag rum und wir sind unterwegs zum Zuber. Unsere Prominenz geht mit des Schirrmeisters Standhilfe auf eine Swingerparty. Und wir haben den Zuber für uns. Besser kann es ja nicht laufen, oder? So und jetzt kommt wieder das, was ich ja schon geahnt hatte. Weil es immer das Selbe ist mit den Dates. Bine und Dates, das kann ja nicht klappen. Ich hätte mir das Date doch von ihm schriftlich geben sollen. Die Katze muss arbeiten. Er kann nicht in den Zuber. Meine Stimmung ist total im Arsch. Meine Gesichtszüge spiegeln für alle sichtbar meine Stimmung wieder. Ich lehne sogar Wandelbars beste Erdbeerbowle ab. Alkohol und meine jetzige Stimmung, wäre eine verdammt schlechte Kombination. So eine Scheiße. Ich versuche mich jetzt einfach mal mit dem Zuberwasser zu vergiften. Um so mehr ich davon schlucke, um so eher werde ich sterben. Der Zuber wird endlich geräumt und ich bin im Begriff mich umzuziehen, da kommt eine Katze angelaufen. Ich weiß nicht was er gemacht hat, dass er frei bekommen hat, aber er ist da. Hurra. Ich gehe mich entkleiden und als mit einem Handtuch und der Müllerin bekleidet wieder am Zuberrand stehe. Schwimmt schon eine nasse Katze mit einer übersichtlichen Ganzkörperfrisur in meinem Zuber. Der Tag geht ja doch noch gut zu Ende, oder? Wenig später sitze ich im Zuber mit einer nassen Katze im Arm und eine Erdbeerbowle in der anderen Hand. Hihi. Das Erste was er macht, ist mir die Müllerin vom Kopf zu reißen, damit er freie Sicht auf meine Glatze hat. Hihi. Mein Chef und Elke kamen auch in den Zuber und irgendwie waren wir die Volksattraktion für die Wir-müssen-leider-draussen-Bleiber. Mir war alles egal. Und die Bine bekommt endlich ihren Zungenkuss. Hihi. Die Katze kann auch noch küssen wie ein Weltmeister. Wir scherzen und lachen. Für Außenstehende muss die Szene im Zuber, wie ein Softporno gewirkt haben. Naja. Wenn man im Zuber ist, vergisst man zuweilen schon mal alles was um einen geschieht. Ich fand es lustig, bis die Theorie aufkam, ob man im Zuber schwanger werden kann? Wenn die Temperatur stimmt könnte es schon klappen. Na toll, ich hoffe jetzt mal nicht, dass ich von meinem Chef schwanger werde, weil ich mit ihm zusammen im Zuber war. Und wenn es eine Katze wird, dann weiß ich ja von wem, die Katz is. Hm. Nach der dritten Bowle war ich betrunken und die Katze musste wieder arbeiten gehen. Mein Chef bot dem Katze einen Schlafplatz in unserem Zelt an. Er mag es, wenn es ein glückliches Standmodell hat. Es sieht so aus, als würde die Katze heute Nacht was zum Kuscheln bekommen.

Spät in der Nacht war die Taverne endlich dicht und ich musste meine Katze halb ins Bett tragen. Wir beide waren so fertig, dass wir Arm in Arm aneinander gekuschelt einschliefen.

Am nächsten Morgen ließ ich mir sein Autogramm und Emailadresse von meiner Katze in mein Notizbüchlein pinseln. Und ich darf über ihn schreiben, tue ich schon die ganze Zeit, aber fragen muss ich schließlich, nicht dass ich noch vom Bund deutscher Katzenliebhaber wegen Tierquälerei verklagt werde. Es regnet und heute kommt die Lady Captain aus dem IKEA-Sack, vielleicht reißt sie den Umsatz noch raus. Hm.

Ich beende die Fantasy Fair Geschichte an dieser Stelle und soviel sei gesagt. Die Niederlande ist auch nicht das Goldene vom Ei. Es war ein schöner Kreativurlaub für mich und jetzt kann ich mit sündigen Gedanken zum Pilgern gehen.

Jetzt bin ich wieder ein paar Tage im Lande und hoffe seitdem ich wieder online bin auf eine Antwort von meiner Katze. Von Tag zu Tag kommt mir Marburg immer weiter weg vor, als ich zuerst angenommen hatte. Es wäre ja auch zu schön um wahr zu sein, wenn es diesmal mit einem Mann klappen würde, der auf Frauen abfährt, mit einer übersichtlichen Frisur.

Ich muss wohl weiter davon träumen….

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