Das seltsame Verhalten geschlechtsreifer Neandertalern in der Paarungszeit

Das seltsame Verhalten geschlechtsreifer Neandertalern in der Paarungszeit

VenusWillendorfAn dem heutigen Tag schrauben wir die Zeit mal ein Wenig zurück, in eine Zeit in der in Deutschland noch Mammuts und Riesenhirsche durch den Wald liefen. Wir befinden uns im Neandertal. Damals allerdings wussten die Bewohner noch nicht, dass sie einmal nach diesem Tal benannt werden würden. Die Neandertaler waren tatsächlich auch außerhalb des Neandertals unterwegs und machten so ihr Ding. Was man halt als Neandertaler so macht: Jagen, Fressen, Schlafen, eigene Art erhalten und über den Winter kommen. Da könnte man ja denken, dass das Leben damals ziemlich einfach gewesen wäre, aber weit gefehlt. Die Verantwortung war damals auf jeden Fall größer und mit mehr Arbeit verbunden, als in der heutigen Zeit. Essen und Brennholz waren wichtig. Und nachdem das Essen auch noch in wunderschöne Kleidung gehüllt war, musste man sich darum wenigstens keine Sorgen machen. Heute muss sich im Neandertal wahrscheinlich keiner mehr Sorgen machen, dass seine Sippschaft auch heil durch den Winter kommt.

Das Leben hätte wirklich so schön sein können, wenn da nicht die eigene Triebhaftigkeit gewesen wäre. Es muss um alles in der Welt die eigene Art erhalten werden, komme was wolle. Wenn dem auch so gewesen wäre, dann wäre das ja auch einfach gewesen.
Aber damals spielte der Geruchssinn beim Weibchen eine große Rolle in der Partnerwahl. Sie konnte quasi riechen, ob das Männchen gesund und potent genug für sie war. War das Männchen nicht Manns genug um sie und ihre Brut durch den Winter zu kriegen, dann stand er ihr eben nicht zur Nase. Pech gehabt. Er hätte dann zwar noch die Möglichkeit gehabt, sich seine Keule zu schnappen und ihr über den Schädel zu ziehen. Sie dann bewusstlos abzuschleppen und sie dann ungeachtet ihrer Bewusstlosigkeit zu begatten. Wobei er dann eine zwiderne Alte den ganzen Winter in seiner Höhle ertragen hätte müssen. Weil dumm waren sie damals bestimmt nicht, sie wussten schon um was es sich im Leben dreht. Die Winter waren lang und in der Eiszeit noch viel länger. Kein Stress mit der Alten heißt im Winter nicht frieren zu müssen und immer ein warmes Weibchen im Bett zu haben, die das Feuer am Brennen hält, während er auf der Jagd ist. Und fürs Weibchen hieß es, immer schön lächeln und nicken, schön das Feuer am Laufen halten, dann bringt der Alte auch genug Essen und Felle nachhause.
Ja, ja. Immer schön lächeln und nicken, auch wenn es weh tut. Wissenschaftler haben nämlich festgestellt, dass das Geschlechtsteil des durchschnittlichen Neandertalers ungefähr die Ausmaße einer handelsübliche Coladose gehabt haben soll. Also keine 12 cm lang, aber dafür so breit, das Frau ihn mit der Hand nicht mehr umschließen kann. Ich wäre damals nicht nur ausgestorben, sondern bei meiner Entjungferung gleich verstorben, weil wer nicht mal eine Red Bulldose in den Mund, geschweige denn wo anders… verdammt ich sollte öfter einfach mal die Schnauze halten… der braucht es auch nicht mit Größenwahn probieren. (Ich bleibe bei meinem Wahlspruch, was nicht in den Mund geht, geht auch nirgendwo anders rein!)
Ja, auf jeden Fall war das wohl kein Zuckerschlecken. Jetzt weiß ich auch warum die Neandertaler Weibchen immer so gebückt gegangen sind und ausgestorben sind sie, weil es wahrscheinlich an der Fortpflanzung gehapert hat.
Da bin ich ja mal ganz froh, dass wir uns nicht alles aus der Eiszeit erhalten haben, wobei an der Sache mit dem guten Riecher, ist bestimmt was dran.

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Skandalautor Strafversetzt oder warum ich bei manchen Fragen einfach nicht nein sagen kann…

Skandalautor Strafversetzt oder warum ich bei manchen Fragen einfach nicht nein sagen kann.

Conquest of Mythdea 2010 – Der Erlebnisbericht einer zukünftigen Head-SL

Kurz vor dem Conquest of Mythodea besinne ich mich wieder meiner Wurzeln. I g’frei mi voi das mei Dialekt wieda do is, pünktlich zum Plastikschwert-Festl. (Danke nochmal an‘ d Eva!)

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail. So von wegen in der Stadt wären zu viele Spielleiter und in anderen Lagern würde es bereits vor dem CoM brennen. Ein guter Freund geht freiwillig ins Feuerlager zu als Brandschutzbekämpfungsmaßnahme und er überlasst mir die Option im Söldnerlager Head-SL zu machen. Wir wollten eigentlich das CoM zusammen Spielleitern, weil wir und sonst immer nur sehen, wenn mein Computer kaputt ist und/oder er zufällig in der Stadt ist. Hm. Stellenanzeige vom CoM-Team: Söldnerlager: 500 Mann suchen eine Head-SL

(Bei mir kam an: 500 verschwitzte, testosterongesteuerte Rüstungsträger suchen genau mich!)

Wie gut dass unser Orga-Team mich schon lange Jahre kennt und genau weiß, auf welche Frage ich definitiv nicht nein sagen kann. Kann man mich doch so leicht manipulieren. (Und Himmel bin ich eingebildet!)

Meine Entscheidungen fallen eh immer nach dem Prinzip des ersten Impuls und ich habe einfach mal JA gesagt. Bin ich jetzt Head oder was? Um Himmels Willen ich bin Head!

Kaum hatte ich das JA ausgesprochen, wurde ich (hellauf begeistert) auch schon von allen Seiten auf den neuesten Stand gebracht. Hm. Zu viel Input. Schon war ich in einem externen Söldnerforum angemeldet. (Wo ich ganz unmissverständlich drauf hingewiesen wurde, dass Mann da nur mit einem guten Leumund aufgenommen wird! Meine Abneigung gegen die Larper-Mentalität im Allgemeinen wächst auch wieder, pünktlich zum CoM. Und ich muss mir selber auf die Finger klopfen, weil ich ja eigentlich auch ein Larper bin. Hm.)

Ich kann mich unschwer (immer wieder gerne) an die Worte einer des SL-Heads erinnern. Bine, du bist eine super SL fürs CoM, weil du bist ein Arschloch und eigentlich magst du keine Spieler. Hm. Dazu habe ich mich nie geäußert, aber verdammt oft darüber geschmunzelt. Nur mit einer gesunden Abneigung gegenüber der Spielerschaft überlebt man die Woche als SL auf dem CoM. Weil auf dem CoM sind alle Teilnehmer (inkl. Spielleitung) dermaßen grenzdebil, hormongesteuert wahlweise auf Adrenalin und/oder auf Alkohol (natürlich nicht die Spielleitung!), verhaltensauffällig und/oder Anhänger des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom(und man wundert sich immer, weil man im richtigen Leben denkt völlig normal zu sein, nur alle anderen wären bescheuert. Erschwerend hinzukommt, dass ich nach 3 Wochenenden Kaltenberg schon dermaßen grenzdebil bin und/oder an hypersensitive, defiltrierende Endverblödung leide! Danke nochmal an Marco für diesen Ausdruck, der Erklärung versuche ich im Laufe des CoM noch weiter auf den Grund zu gehen!)…so dass man eh kein Wort sagen oder schreiben darf, weil eh alles in falsche Hälse rutscht. Also Lächeln und Nicken und nachher wieder Skandalautor spielen. Rechtlich ernst gemeinte Verleumdungsklagen können dieses Jahr direkt bei meinem Anwalt und/oder bei meinem Arzt übergeben werden. (Beide befinden sich zur Zeit im Orklager auf dem Drachenfest…)

Die Wochen vor dem CoM werde ich gänzlich überinformiert und kriege schon so ein komisches Zucken im Auge wegen zu viel Input. Hm. Ich schweife schon wieder ab…

Die Stellenbeschreibung direkt vom Söldnerlager war wohl 500 Mann starke Besatzung sucht junge dynamische Head -SL für Freibier, Birnen, ins Bett Geleitservice und Axt und Nachtgeschichten.

Super, die Jungs kennen mich noch nicht. Das ist schon mal gut. Sie halten mich aufgrund meines Avatar-Bildes für jünger als ich je zu sein schien. Hihi!

Sie wissen auch noch nicht, was und vorallem wer sich hinter dem schelmischen Grinsen verbirgt. (Der tätowierte Punk, Der Hofnarr, Schackeline 17 ½, Bernadette, die ‚Böse‘ Tante, die Kranke(n)schwester und das ehrliche Arschloch, also die Bine halt!)

Nein, keine Sorge, eigentlich verstehen wir uns alle schon im Forum echt prächtig. Hab nur so ein bisschen das Gefühl, dass sich schon um mich gestritten wird, wann jetzt wer wen ins Bett bringt und so. Hm. Sie haben wohl meine Axt- und Nachtgeschichten gelesen und so andere Geschichten vom letzten Jahr… Da könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass ich wohl vom Orklager strafversetzt worden wäre. (Stimmt eigentlich auch irgendwie.) Freiwillig strafversetzt! Was für eine Strafe. Von den Orks zu den Söldner. Von dem Regen in die Traufe. Von der Schminke mal ganz abgesehen, sind sie alle wie große Kinder (mit oder ohne Namen tanzen) und sie wollen nur spielen. Sie haben alle Rüstungen an, sind schmutzig und verschwitzt. Nur dass die 500 Söldner wesentlich mehr sind und ich hoffe doch, dass es dieses Jahr stressfreier für mich wird und dass diesmal mein Blog nicht wieder gelöscht werden muss. Dass ich auch immer falsch verstanden werde…

Noch ein Hinweis, dieser, vergangene und folgende Blogs vom und/oder übers CoM sind nur die völlig überspitzte Darstellung einer einzigen Person (also mir!) mit Zuhilfenahme der körpereigenen, kranken Phantasie. Also nicht in den falschen Hals kriegen, einfach lesen und Spaß haben. Es ist nur ein Spiel und die Spielleiter sind die Personen, die nicht mitspielen dürfen. Ich bitte also um ein wenig Verständnis für unsre zartbesaiteten Seelen.

Morgen früh geht’s los aufs CoM. Ich hab schon alles gepackt und kann jetzt nicht schlafen, weil ich bestimmt, ganz viel vergessen habe.

Fortsetzung folgt….

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