Ich suche ein paar Mapori (m/w)

Wir suchen noch Darsteller für unsere NSC Fraktion der Mapori auf Inseln der Macht von 31.08.2016 bis 04.09.2016. Die Mapori sind das Waldvolk der zweiten Insel der Macht -Secundum.

Sie werden Ablauf, Geschichte und Spielgeschehen deutlich prägen und einen nicht unerheblichen Teil zur Atmosphäre und zur Spannung beitragen.

  • Du hast Lust auf eine neue Erfahrung als Festrollen-NSC in einem völlig neuen Setting?
  • Du hast kein Problem mit der Darstellung eines wilden Waldvolkes – irgendwo zwischen Ureinwohner und Waldläufer?
  • Du hast kein Problem den ganzen Tag im Wald zu verbringen und ggfs an Kampfhandlungen teilzunehmen?
  • Ein IT-Lager mitten im Wald trotz Tätigkeit als Festrollen-NSC wolltest du schon immer mitgestalten?
  • Du magst dich auch diesmal auf das Abenteuer eines liebevoll ausgearbeiteten NSC-Volkes, die einerseits wichtige Plotgeber sind und anderseits freies Spiel mit eigenen Plot haben, einlassen?

Dann nichts wie ran an die Anmeldung als Mapori – Das Volk des Waldes. (Weitere Infos auch unter http://www.Inseln-der-Macht.de)

Für die Mapori NSC handelt es sich um ein Selbstverpflegercon. Es gibt in diesem Jahr einen OT Aufenthaltsbereich für die NSC’s mit der Möglichkeit sich das mitgebrachte Essen aufzuwärmen. Grill und Feuerstelle sind auch vorhanden.

Übernachten kannst du im NSC Lager mit deinem eigenen Zelt oder in der Hütte (gegen Aufpreis).

Noch Fragen: Email an mapori@inseln-der-macht.de

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Mapori – Das Volk des Waldes

Die Mapori leben auf Secundum, der zweiten Insel der Macht, im Einklang mit der Natur des Waldes.

Viel ist nicht bekannt, da der Phönix des Südens Gesetze erlassen hat, sich ihren Wohn- und Begräbnisstätten nicht zu nähern. Die oberste Direktive besagt, dass die Mapori wachsen sollen wie der Wald, so ungestüm sie auch sein mögen. So kommt es, dass nur wenig bekannt ist über sie, ja sogar die Diener der Weisheit, die Episteme, wissen nur wenig über sie zu erzählen.

Doch der Nebel lüftet sich um so näher die Zeit zum nächsten Wettstreit kommt.

Die Bäume ihrer Wälder sind ihnen heilig, sie sind Schutz und Leben, Sitz der Weisheit und der Magie. Wenn die Mapori mit ihnen sprechen, kann man Sie zu weilen verstehen.

Als Ursprung alles Lebens gelten die ältesten Bäume des Waldes als Hirte, gleichsam als Ratgeber, aber auch als letzte Ruhestätte für die wilden Mapori.

Die Mapori ehren die Natur und alle ihre Gaben, kämpfen für sie und mit ihr. Sie nehmen sich nur was der Wald ihnen gibt und geben dem Wald Verbrauchtes zurück.

Wenn man durch die Wälder von Secundum steift und sich zwischen den alten Baumriesen einsam und alleine fühlt, kann man sie manchmal singen hören:
Säerin

Wir sind der Wald, wird sind der Hein, wir hüten den Keim,
wir sind der Wald, wir sind uralt und wir sind immer überall,
wir hegen den Hirsch, und wir hegen das Reh, wir hegen das Kitz,
wir schützen euch vor dem Sturm und wir schützen euch vor dem Schnee, wir bewahren vor dem Frost,
wir sind die Quelle, wir sind der Anfang und wir sind das Ende,
wir bauen nicht deinen Thron, wir sind nicht dein Schemel und wir heizen nicht dein Feuer,
wir sind der Wald, wir sind uralt und wir sind überall…
~*~
Fotos und Bearbeitung von oben nach unten: Christina Burgstaller DetailReich Photography &  Enno & BBBB
Mapori: Kevin Maier, Jenny und Daniel Käufl
Schminke: Annabelle Degg
Kostüm: Tina Birchner, Jenny Käufl und meine Wenigkeit
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Inseln der Macht – Gelände Trailer

Inseln der Macht – Gelände – Trailer

Inseln der Macht Gelände Trailer from Inseln der Macht on Vimeo.

Heute präsentieren wir euch unser Gelände von Inseln der Macht: Da ist es so schön, da will man gar nicht mehr weg…

Vielen lieben Dank an die Trailercrew

Idee: Lager der Ordnung

Umsetzung: Robert Banniza & Sabine Rösner

Interviewpartner

Andreas Carmesin

Markus Eberle

Robert Banniza

Sabine Rösner

und der Wind…

P.S. Diesmal mit Endcutscene, bis zum Ende anschauen lohnt sich…

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Inseln der Macht – Secundum – Trailer 2016

Inseln der Macht – Secundum – Trailer 2016

Inseln der Macht Secundum Trailer from Inseln der Macht on Vimeo.

Heute präsentieren wir euch den ersten Trailer der zweiten Inseln – Secundum.

Eine typische Abenteurergruppe hat es irgendwie geschafft vor dem Beginn des Wettbewerbs nach Secundum zu reisen.

Wie dies ausgeht? Seht selbst.

Vielen lieben Dank an die Trailercrew

Idee & Story: Launiger Abend
Story Board: Thomas Westphal
Kamera & Schnitt: Robert Banniza
Regie: Sabine Rösner
Maske: Annabelle Degg
Kostüm: Tina Birchner
Foto: Christina Burgstaller DetailReich Photography

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Die Phönix Marisandre: Sabrina Rohenroth
Die Diebin: Annabell Degg
Der Gelehrter: Robert Sumenjak
Die Heilerin: Christina Burgstaller
Der Krieger: Kevin Ernst
Der Abenteurer: René Düver
Die Mapori Fabian Reese und Kevin Maier

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Bildbearbeitung by Enno – Orginalbild DetailReich Photography

~*~

Inseln der Macht 2016
-Secundum-
31. Aug. – 04. Sept. 2016
Inseln der Macht

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Bildbearbeitung by Enno – Orginalbild DetailReich Photography

Primum High Noon – Der Weg der Ho’Da’Me Western Edition

Primum High Noon – Der Weg der Ho’Da’Me Western Edition

Primum High Noon from Inseln der Macht on Vimeo.

Der Weg der Ho’Da’Me in der Western Edition
Inseln der Macht – Primum High Noon
Königsdorf (Bayern)
Mehr auf inseln-der-macht.de
Musik Elemente durch GEMA lizensiert

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Vielen Dank nochmal an alle Mitwirkenden:

Für mich ist es eine ganz besondere Freude, wenn alles das was ich mir immer in meinem Kopf zusammenreime, dann langsam laufen lernt.

Storyboard & Regie: Thomas Westphal
Fotos: Linda Sack
Schminke, Kamera & Fotos: Christina Burgstaller DetailReich Photography
Schminke und Requisite und Mädchen für Alles: Mona Westphal
Schnitt, Ton, Webdesign, Behördenkram und Tüten tragen: Robert Banniza
Tonidee: Sabine Rösner
Tüten tragen und kalte Getränke: Rene Düver

und

Der Uth des Monats: Tobias Marx als Ko’Ti der Winterläufer

eure Ho’Da’Ma

Liebste Rosmerta,

11896029_1235277639831789_8288598046746135869_nLiebste Rosmerta,

ich weiß ich hab kein Recht Euch meine Aufwartung zu machen, aber mir bleibt nicht mehr lang auf diesem kahlen Stein. Ich hoffe mein Geschenk erzürnt Euch nicht all zu sehr. Ich bitte Euch nur, dass Ihr mein letztes Werk bei Euch behaltet.

Ihr ahnt es wohl schon, dass ich Euch beobachtet habe. Asche auf mein Haupt.

Es war nicht meine Absicht und ich ging auch nicht in die Wälder um Euch im Gebet zu stören. Doch als ich Euch im Mondenschein erblicken durfte, könnte ich meinen Blick nicht mehr von eurem Antlitz abwenden.

Ich habe nie so eine unnahbare Schönheit gesehen und ich schäme mich dafür, dass ich Euch hinterrücks begafft habe.

Ich hoffe Ihr erkennt in meiner Arbeit meine unzerstörbare Liebe zu Euch.

Warum ich Euch ein Stück Stein mit einem Brief übersende, mir bleibt wohl nicht mehr lange und es ist nicht gewiss, ob mein Körper durch die Asche wiederkehren kann.

Meine Berufung war es den leuchtenden Stein in Form zu hauen und mein Ende wird es sein, dass ich einer ehrlichen Arbeit nachgegangen bin. Dieser Sockel brachte mir den Tod und verdammt sei er in alle Ewigkeit.

Der einzige Lichtblick war es euren reinen Körper erblickt zu haben und von diesem flüchtigen Moment zerre ich die letzten Stunden meines Lebens, weil vielmehr bleibt mir wohl nicht.

Ich liege fern ab vom Lazarett in einem alten Verschlag im Wald und keiner aus meinem Lager traut sich noch in meine Nähe. Mein letzter Wunsch war es, dass man Euch diesen Brief mit samt der Statuette bringen möge.

Jetzt wo Ihr diese Zeilen erblickt, werde ich wohl mit dem Wächter darum ringen, ob ich Euch noch einmal erblicken darf, oder ob es endgültig für mich zu spät ist.

Wenn mein Körper es wiedererwartend schaffen sollte, aus der Asche wieder aufzustehen, werde ich auf Euch warten. Am halben Weg zu Eurem Garten, werde ich am Liebesbaum stehen und inständig drum beten, dass Euch mein Brief erhalten hat.

Der Verlauf meiner Krankheit ist so weit fortgeschritten, dass ich kaum noch etwas lesen kann, was ich da schreib…

Meine Finger zittern so, dass ich kaum mehr den Stift halten kann…

Verzeiht, die Blutflecken. Seit mir alle Haare ausgegangen sind, läuft mir immerwährend das Blut aus der Nase…

Wenn es aufhört zu bluten, dann ist es wohl vorbei mit mir… wir sehen uns auf der anderen Seite… oder an den Wurzel des Liebesbaumes…

Oder ich wache über Euch, bis Euer Weg Euch zu mir bringt…

Es tut mir Leid, dass ich Euch nicht mehr bieten kann, als meine immerwährende Liebe

Euer

Hensing Till Brechenthaler

Steinmetz seines Zeichens

Mehr davon auf Inseln der Macht

Bildbearbeitung by Enno

Die Leiden des Foltermeisters

Die Leiden des Foltermeisters

IMG_4157Kommt nach Primum, haben Sie gesagt! Da erntet Ihr Ruhm und Ehr, haben Sie gesagt!

Da erlebt Ihr Abenteuer, die Ihr Euren Kindern und Kindeskindern noch erzählen könnt, haben Sie gesagt!

Aber was mich auf dieser unsäglichen Insel dann erwartet hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Wenn ich meine Kinder je wiedersehen sollte, dann werde ich ihnen bestimmt nichts davon erzählen.

Zunächst haben sich alle Mannen meines Kriegszuges aufgeführt, wie Matrosen auf Landgang. Nun gut, wir waren ja schon ein paar Wochen mit dem Schiff unterwegs, ehe unsere Gallionsfigur durch den Nebel stieß und wir einen ersten Blick auf diesen kahlen Felsen werfen konnten.

Die paar grünen Halme waren ziemlich giftig und bescherten mir die ersten Tage und Nächte auf dem Donnerbalken.

Etwas geschwächt, konnte ich am 3. Tage meine eigentliche Arbeit aufnehmen. Ich war der Foltermeister des Kriegszuges. Doch zu tun hatte ich erstmal eh nichts.

Ich frug mich bis heute, warum ich in die Wälder ging. Auf eine blödere Idee hätte ich kaum kommen können. Ich hätte meinen haarigen Hintern im Lager lassen sollen und nicht den Abenteurer spielen. Aber da war dieses Gerücht. Von dem Baum, den keines Mannes Axt zu fällen vermag. Das hört sich verdächtig nach einer Eisentanne an. Für die Temperaturen, die es auf diesem sonnigen Fleckchen Erde hat, sind Eisentannen eigentlich nicht gemacht.

In meinem Kopf surrte die Idee eines enormen Schlagstockes aus einem daumendicken Ast einer Eisentanne umher. Dabei hätte ich mich eher fragen sollen warum diese Eingeborenen einen Mundschutz trugen.

Als ich in der Abenddämmerung im Schatten einer enormen Buche auf eine buntschillernde, bovistartige Morchel stieg, wusste ich warum. Zum Glück bin ich daran nicht gestorben, aber den alptraumartigen Rausch den ich die ganze Nacht durchlitt, möchte ich nicht nochmal durchleben.

Aber nun hab ich wieder etwas für mein Handwerk gelernt. Was man in der Abenddämmerung mit den Pilzen alles machen kann, am Tag bei Sonnenschein, hätten mich die Sporen des Pilzes wahrscheinlich umgebracht und wenn man im Mondenschein daran schnüffelt, dann hat man die süßesten, rauschartigsten und feuchtfröhlichsten Träume, die je ein Mann zu haben schien.

In meinem Träumen lag ich unter dem mächtigen Stamm der Eisentanne meiner Träume und meine Axt ging wie Butter durch den Stamm. Und die Kopfschmerzen, die ich danach hatte, konnte niemand lindern. Und ich war mir nicht mehr sicher, ob es wirklich eine Buche war, in deren Schatten ich auf dieses obszöne Pilzgewächs trat.

Ein Gewitter zog auf und die Buche, die ich suchte, wird doch eine Eiche gewesen sein. Die Eisentanne hab ich leider nicht gefunden.

Als ich wieder unter den Lebenden weilte, hatte mein Heerführer einen Auftrag für mich. Ich sollte warum auch immer einen dieser Eingeborenen foltern.

Mein Gewissen plagte mich nur ein Wenig, weil sie es waren, die meinen desolaten Körper wieder ins Lager zurückschleppten.

Und zu meinem Glück war es augenscheinlich keiner von den Eingeborenen, die mit mir in die Wälder gegangen waren, es war der erste Krieger der Uth und er lachte immerzu, selbst als ich ihn mit seinem eigenen Steinseil fesselte.

Foltern, ja dass kann ich, also machte ich mich gleich ans Werk. Der Schreiber stand zu Beginn noch neben mir und versuchte dem Uth einige Fragen zu stellen, doch der Uth blickte uns nur versteinert an und sagte kein Wort. Immer wenn ich ihn mit meinem liebevoll zusammengetragen und mit viel Zuneigung gepflegten Werkzeug ein bisschen anzusporen versuchte, lachte er nur wieder.

Ich versuchte wirklich diesen Uth zu verletzen, mit allem was ich hatte. Und sein Gelächter kann ich immer noch in meinen Ohren hören.

Ich versuchte ihn solange mit allen geeigneten Mitteln zu foltern, bis mir mein Lieblingsmesser an ihm abbrach. Eine unglaubliche Wut überkam mich. Ja und ich vergoss die ein oder andere Träne, mein Messer begleitet mir schon länger als meine Frau und jetzt ist es hin.

Ich lief wutentbrannt zu unserem Koch und holte mir ein Fleischerbeil.

Dem Koch schulde ich ein neues Beil und der Uth schuldet mir meine Ehre.

Am Ende prügelte ich ihn mit einem Hammer, bis der Hammer vom Stiel abbrach und ich ihm mit der bloßen Faust eine verpasste.

Ich hatte noch nie in meinem Leben zu viel Schmerz erleiden müssen, wie als der Uth mich auslachte, weil meine Hand nach diesem Schlag anfing zu bluten. Ich glaube ich habe mir tatsächlich meine Hand an einem Uth gebrochen.

Ich holte mir beim Schmied eine Feile und nach stundenlanger, hingebungsvoller Arbeit, kam ich durch die steinerne Haut und mich glitzerte ein Tröpflein Blut für einen Moment an, bevor die Wunde sofort wieder versiegte.

Der Schreiber lag draußen vor dem Zelt und reiherte in einem Eimer. Der hält aber auch gar nichts aus.

Als wir den Uth wieder aus den Fesseln entließen, weil sein Stamm unsere Palisaden zerlegte, stand er einfach nur auf und ging zu mir rüber, lachte wieder und betonierte mir eine, so dass ich im wahrsten Sinne des Wortes aus meinem eigenen Zelt flog.

Aufgrund eines Kieferbruches konnte ich den restlichen Aufenthalt auf der Insel nur noch flüssige Nahrung zu mir nehmen. Und dieser Schnaps, den die Eingeboren bei Nacht tranken, brachte mich wieder unter den Stamm der Eisentanne, die vielleicht sogar eine Kiefer war.

Aber eines kann ich sagen, so wahr mir die Götter helfen, die Uth können bluten und ihr Blut ist rot, so wie das unsere.

Anmerkung des Schreibers: Meinen Vorschlag wir sollten den steinigen Eingeborenen einfach waschen, wurde bis zum Ende nicht beherzigt.

Mehr davon auf Inseln der Macht

Bild by Linda

Uth – Der Kurzfilm: Der Weg der Ho’Da’Me

Hallo Liebe Leser,

heute gibt es nichts zu lesen, sondern eher was zum Schauen und zum Zuhören.

Wir haben für unsere Larpveranstaltung Inseln der Macht vom 02. bis 06. September 2015 einen Trailer drehen wollen, der dann aber so lang geworden ist, dass es nun ein Kurzfilm ist, über das Leben des Steinvolkes der Uth auf der Insel Primum. Es scheinen Vorbereitungen im Gange zu sein, weil der Wettstreit naht und der Nebel beginn zu weichen, langsam aber stetig. Er gibt uns nur einen Bruchteil von dem preis, was uns dort erwartet, aber seht selbst:

Uth – Der Kurzfilm from Inseln der Macht on Vimeo.

Der Weg der Ho’Da’Me,
Inseln der Macht – Primum
02.09. – 06.09.2015
Königsdorf (Bayern)
Mehr auf http://www.inseln-der-macht.de
Musik Elemente durch GEMA lizensiert

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Für diese Veranstaltung werden noch Festrollen NSC für die Uth ganz besonders Kämpfer und Trommler gesucht und die ein oder andere ‚Alte Dame‘ ist auch noch nicht besetzt. Auf der Seite des Phoenix und der Ewigkeit werden ebenfalls noch Leute gesucht, da ist auch für jeden was dabei…

Des Weiteren benötigen wir noch ein paar Springer für Tageseinsätze und Nachts in den Träumen unserer Spieler…

Anmeldung und Forum auf Inseln der Macht

Infos bei mir bine@inseln-der-macht.de

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Vielen Dank nochmal an alle Mitwirkenden:

Für mich ist es eine ganz besondere Freude, wenn alles das was ich mir immer in meinem Kopf zusammenreime, dann langsam laufen lernt.

Storyboard & Regie: Thomas Westphal
Fotos: Linda Sack
Schminke, Kamera & Fotos: Christina Burgstaller DetailReich Photography
Schminke und Requisite und Mädchen für Alles: Mona Westphal
Schnitt, Webdesign, Behördenkram und Tüten tragen: Robert Banniza
Ton: Hubert Widmann
Tüten tragen und kalte Getränke: Rene Düver

und

Der Uth des Monats: Tobias Marx als Ko’Ti der Winterläufer

eure Ho’Da’Ma

Aus dem Tagebuch einer Putzfrau

Aus dem Tagebuch einer Putzfrau (teilweise von den Epistemen zensiert)

redlatDer Aspekt der Liebe hat mich endlich erhört. Ich hab mich verliebt. Kurz bevor ich den Glauben an die wahre Liebe aufgeben wollte, hat es mich erwischt. Ich konnte es kaum glauben, dass ich mich noch einmal so verlieben könnte, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Alles in meinem Leben war so trist und leer, bis zu dem Moment, da ich meinen Traumprinzen durch ein Loch in der Zeltwand erblickt habe. Seit dem sehe ich ihn mir jeden Tag an und ich verzehre mich an ihm. Jede Nacht.

Und egal was die Widrigkeiten des Lebens so für mich auf Lager haben, es ist mir völlig...von den Epistemen zensiert… weil ich weiß, dass ich ihn am Abend wieder sehe. Jeden Abend.

Himmel, so hat es mich schon lange nicht mehr erwischt. Er ist ein Traum, ein Traum zu schön um wahr zu sein. Mich beschleicht nur ein schreckliche Vorahnung, dass ich meinen Traumprinzen wahrscheinlich nie in meine Arme schließen kann, weil ich nicht so wirklich weiß wer er eigentlich so richtig ist. Ganz nebenbei würde ich gerne mal sein Gesicht sehen.

Den den Angestellten in unserem Etablissement ist es strengstens untersagt sich gegenseitig zu beäugen oder gar zu berühren. Äußerste Diskretion ist unser oberstes Gebot. Aber solange ich ihn mir jeden Tag flüchtig ansehen kann, kann ich auch darüber hinwegsehen, dass er einer nicht ganz herkömmlichen Berufung nachgeht. Ich bin neben der Besitzerin und dem schmierigen Koch wohl die Einzige die in der roten Laterne in Lohn und Brot steht, ohne sich dafür entblößen zu müssen.

Ich weiß auch nicht so genau, was mein Traummann dazu sagt, dass es Liebe auf den ersten Blick war, obwohl er mich noch nie gesehen hat und ich eigentlich nur sein bestes …von den Epistemen zensiert… Ich komme mir vor, wie eines der beiden Liebenden, die nie zusammenkommen können…

Himmel, warum muss ich mich auch in einen…von den Epistemen zensiert…verlieben. Gut in einen phantasmagor…von den Epistemen zensiert…- …von den Epistemen zensiert…ist einfach perfekt, als wäre er nur für mich gemacht. Aber ich würde dann wirklich gerne wissen, wer der Mann ist, der hinter diesem perfekten…von den Epistemen zensiert… steht. Mist. Ich überlege mir gerade, ob ich diesen Brief durch das Loch in der Zeltwand werfen soll?

Lieber Besitzer des phantasmagor…von den Epistemen zensiert…,

du versüßt mir mein tristes Leben nur durch die Gewissheit, dass es dich und dein …von den Epistemen zensiert… irgendwo da draußen gibt. Für mich ist es Liebe auf den ersten Blick. Wegen dir kann ich kaum schlafen. Bei dem bloßen Gedanken an dich, schmelze ich dahin und ich verzehre mich nach dir. Ich möchte dich nehmen so wie du bist und solange du willst. Gerne bis ans Ende aller Tage und darüber hinaus. Auf eine positive Reaktion deinerseits würde ich mich sehr freuen und ich stelle dir hiermit diesen Antrag auf eine eheähnliche Beziehung auf eher körperlicher Basis, ich würde dich lieben und … von den Epistemen zensiert…bis der Tod uns scheidet.

Bitte melde dich.

Deine

Bernadette

Die Putzfrau von der roten Laterne

P.S. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte dich auf keinen Fall nur auf deine derzeitige Arbeit reduzieren.

Auszug aus der Abteilung Liebesbriefe, überprüft von der Abteilung Zensur und nicht für gut befunden, ich bin Episteme und ich sage die Zensur ist unser Recht!

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Wenn die Asche auf den Nägeln brennt…

Wenn die Asche auf den Nägeln brennt…

halle_der_läuterung (5)Er saß in seinem Zelt und schrieb bei Kerzenschein. Die Sonne war noch nicht ganz untergegangen und doch war es schon so dunkel im Zelt, dass er selbst bei Kerzenschein kaum mehr erkennen konnte, was er da schrieb. Doch es brannte ihm so unter den Nägeln, dass er seiner Seele Luft machen musste. Wenn der Brief erst an seinem Bestimmungsort angekommen ist, dann würde ihm Vergebung zu Teil werden. Oder noch besser Erlösung. Doch bis dahin war noch ein langer Weg. Erst musste er seine Sünden am Gleichgewicht dem Orden beichten. Auch wenn Papier geduldig ist, diese Zeilen würden über Leben und Tod entscheiden. Ja, über seinen Tod und das Leben vieler.
Und sein Schicksal war es die Intrigen der letzten Tage ans Licht zu Zerren, damit es auch der Letzte noch erführe, welcher schlechten Sache er gedient hatte. Seine Lügen verfolgten ihn Tag wie Nacht und jeden Moment, die er weiter mit der Schuld lebte, war er dem brennenden Urteilsspruch einen Schritt näher als es ihm lieb gewesen wäre. Aber unumstößlich würde er ins Fegefeuer fahren, egal wie emsig er auch versuchen würde die Sache wieder gut zu machen. Er würde bis in alle Ewigkeit brennen.

Gedankenverloren starrte er auf die Zeilen, die er gerade schrieb und ein Schauer lief ihm über den Nacken. So grausam waren seine Taten und so unentschuldbar war sein Schweigen. Bis jetzt. Jetzt wo sein Gewissen ihm die Zunge gelockert hatte oder vielmehr seine Finger beflügelt hatten, konnte er sicher in den Tod gehen. Sein Nacken fing an zu brennen. Niemand könne ihm in diesem Fall seine Schuld nehmen. Deshalb wollte er sich bei all den entschuldigen, denen er Leid angetan hatte. All den Müttern, die ihre Söhne zu betrauern hatten. All die Frauen, die ihre Männer nie wieder sehen würden und all die Schwestern die endlos Tränen vergießen mussten, über den Verlust ihrer Brüder. Er hatte das Gefühl, als würde sein Herz anfangen zu brennen. Warum nur hatte er sich dafür bezahlen lassen, den Weg der Asche aufhalten zu wollen. Warum war er nur der Meinung, dass sein Plan hätte funktionieren können. Die Hitze stieg ihm in den Kopf. Warum hatte er dies nur getan. Asche rieselte von seinem Haupt auf den Brief. Seine Fingernägel brannten. Nun wurde ihm klar, warum es verboten war, den Wettstreit zu beeinflussen. Seine Finger setzten das Pergament in Brand. Es war nur halb so schlimm, als wenn man versucht die Asche zu hintergehen. Weil nichts ist so sicher wie die Auferstehung, auch wenn es viel einfacher wäre einfach so in den Tod zu gehen.
Der Tisch fing an zu brennen und das Feuer lief wie ein Wiesel über das Fell am Boden und schon fing das Zelt an zu brennen. Seine brennende Hand verkrampfte sich um die brennende Feder, als das Tintenglas zersprang. Die schwarze Tinte verdampfte und alles was blieb war Schall und Rauch.

Als das Feuer runtergebrannt war, standen zwei Männer vor einem enormen Aschehaufen.
Der Eine sah erschreckend gut aus, für seine eher merkwürdige Arbeitsgewandung und der Andere war einfach nur grauenerregend anzusehen. Sein Buckel schien einem bei jedem seiner Bewegungen obszön zuzunicken, während sein halbes Gesicht von Haaren und einer Augenklappe verdeckt war.
‘Ich hab das Urteil noch gar nicht fertig vorgelesen!’ grummelte der Eine.
‘Du kannst doch gar nicht lesen!’ meinte der Andere mürrisch.
‘Das wird eine Ewigkeit dauern, aber mit uns kann man es ja machen!’ grummelte der Eine wieder.
‘Eine öffentliche Gerichtsverhandlung find ich immer viel schöner!’ meinte der Andere und hielt eine ziemlich kleine Kehrschaufel hin.
Der Eine schob die Asche mit einem ziemlich zerfledderten Besen auf die Schaufel und murmelte: ‘Ich sag hier nichts!’
‘Ich auch nicht!’ meinte der Andere und füllte die Asche in ein Glas mit der Aufschrift: ‘Asche zu Asche und Staub zu Staub! Urteil: 5000 Jahre Läuterung!’

Später wurde das Glas in ein mit Aschegläser überfülltes Regal gestellt über das ein Schild hing. ‘Halle der Läuterung!’

 

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Bildbearbeitung by Enno

Nerd meets me: Heute mal verbal….

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

Nerd meets me: Heute mal verbal….

nerd-meets-you-logoich habe es gewagt mich in einem Podcast zum Thema Liverollenspiel interviewen zu lassen. Also wer schon immer mal wissen wollte, wie sich meine Stimme aus der Dose anhört. Viel Spaß beim Lauschen! Ich hab selten so viel gelacht und trotzdem versucht alle Fragen beantworten. Also höret, höret was der Larp-Erklärbär zu erzählen hat:

http://wyme.de/nerd-meets-you-live-action-roleplay-folge-18/

Eure Callabutterfly aka Die Bine

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