Wo ist der Stau geblieben?

Wo ist der Stau geblieben? Oder der Angriff der omniintelligenten Killerpollen….(03.02.2009)

Nachdem gestern alle Menschen, denen ich begegnet bin, wie aufgeschreckte Hühner, den morgigen Tag schon schlechter geredet haben, als er der Wahrscheinlichkeit nach werden würde, hab ich mich dann bis in die Abendstunden völlig von dieser ‚Morgen bricht die Welt zusammen‘-Hysterie anstecken lassen. Ich war dann quasi auch ein aufgeschrecktes Huhn und hab dann natürlich auch alle mit der ‚Morgen bricht die Welt zusammen‘-Hysterie angesteckt. Diese Hysterie ging wie eine ansteckende Lauffeuerkrankheit durch die ganze Stadt und jeder war irgendwie infiziert. Da waren sie wieder die omniintelligenten Killerpollen. Ich hab mir ernsthaft Gedanken gemacht, die Nacht in meinem vor der Arbeit parkenden Auto zu verbringen.
Ich bin dann aber doch nach hause gefahren, mit dem festen Entschluss, heute alles ganz ruhig angehen zu lassen. Ich habe mir keinen Wecker gestellt. Um 09.00 Uhr bin ich völlig entspannt erwacht, hab mich nochmal umgedreht. Irgendwann bin ich ins Bad und hab den Radio angemacht und die Verkehrsmeldung besagte:
‚München ! Stau ? Überall alles dicht!‘
Dann legte ich mich erstmal mit Fichtennadelbadezusatz zur völligen Entspannung in die Wanne. Ich habe in aller Seelenruhe meinen Kopf rasiert und meine Haare gewaschen und mir echt Zeit gelassen. Hab mich ganz langsam angezogen und für die Arbeit fertig gemacht.
Um 10.50 Uhr verließ ich das Haus und um 10.55 verließ ich mein Wohngebiet. Alle Straßen waren völlig ausgestorben. Kein Mensch war zu sehen. Vereinzelt kamen mir völlig entspannte Autofahrer in ihren Autos entgegen. Völlig entspannte Fußgänger mit ihren völlig entspannten Dackeln gingen spazieren. Es war so, als wäre nichts passiert. Als würde niemand streiken. Es war so als wäre Neujahr, nur ohne Schmutz auf den Straßen. Im Radio läuft wieder die Meldung:
‚München ! Stau ? Überall alles dicht!‘ Ich zweifle an meinem Verstand und suche noch verzweifelter nach dem Haken. Selbst als in die große Stadt hinein fuhr, konnte ich kein bisschen Chaos erkennen. Es war sogar viel zu ruhig auf den Straßen. Es war fast so, wie beim Endspiel der Weltmeisterschaft, da war ich auch mit dem Auto unterwegs und außer mir niemand. Mein Hirn spielt mir bestimmt einen Streich und ich bin im Stau des Jahrhunderts eingeschlafen und habe bestimmt wieder einen dieser Endzeitalpträume. Bestimmt klopft gleich ein Alien in Polizeiuniform aus senffarbenen Latex an meinem Autofenster und bietet mir mein lang verschwundenes angebissenes Käseschinkentoast an. Ich haue mir zu Sicherheit erst auf die Hand und dann auf die rechte Backe. Dann halte ich auch noch die Linke hin. Scheiße ich werde mein angebissenes Käseschinkentoast wohl nie wieder sehen und es ist immer noch kein Verkehrschaos in Sicht. Ich glaube der Stau streikt auch. Die Bushaltestellen sind leer. Und da fährt sogar ein Bus. Hm. Die Verdi wird doch nicht nachgegeben haben. Ein Wunder ist geschehen. Nein das kann nicht sein, nicht die Verdi. Die omniintelligenten Killerpollen sind bestimmt schon in mein Gehirn eingedrungen und malen mir Trugbilder auf die Augen. Ich fahr auf den Zubringer auf den Mittleren Ring durchs Olympia Zentrum und es ist einfach kein Auto da. Unglaublich. Auf dem Ring ist normaler Verkehr. Auf der Donnersberger Brücke ist so gut wie nichts los. Die einzige kleine Verkehrsbehinderung ist ein Schulbus vor mir, als ich in das Wohnviertel im Westend einfuhr. Um 11.10 Uhr war ich an der Stempel Uhr.
Soviel zum Thema
‚Morgen bricht die Welt zusammen‘-Hysterie. Am Besten ist es doch wirklich sich einfach von allen am Arsch lecken zu lassen und sich einfach mal nicht stressen zu lassen. Einfach alles so machen wie immer und sich mal Zeit für sich nehmen. Dem Volksmund mit der eigenen Hysterie eine aufs Maul hauen. Dann hat ‚Murphys Law‘ keine Chance einen fertig zu machen.
Nachtrag: Ich bin heute nach der Arbeit noch in der Stadt unterwegs gewesen. Vom Westend in den Norden und dann nach hause und ich bin erschreckender Weise heute den ganzen Tag nicht einmal im Stau gestanden. Unglaublich.

Träume schaffen große Verwirrung

Träume schaffen große Verwirrung

Ich lieg in meinem Bett auf unzähligen Kissen unter vielen Decken, einen Schal um meinen Kopf gewickelt und versuche zu schlafen. Es will mir nicht wirklich gelingen. Irgendwann habe ich dann wohl doch geschlafen. Der Fernseher schläft nicht, ich muss wieder mal mitten im Dschungel Camp eingeschlafen sein, aber jetzt bin ich wieder wach. Ich höre es kommen Nachrichten und schlafe wieder ein. Dann kommt folgender Traum durch mein Hirn geschossen. Nachtnachrichten mit einer Eilmeldung. Barack Obama ist nach seiner Amtseinführungsparty sturzbetrunken auf allen Vieren über eine stark befahrene Straße gekrochen. Ein armer völlig nüchterner Autofahrer hat ihn dann überfahren. Dabei ist Barack Obama an seinen schweren Verletzungen verstorben und der Todesfahrer wurde gleich festgenommen, zum Tode verurteilt und das Urteil wird live vollstreckt. Heute Nacht in allen Kanälen. Mit einem Schrei wachte ich auf. Wie Barack Obama ist tot. Nein, des kann nicht sein. Der hat doch gerade erst den fiesen Bush abgelöst. Hat der keine Security, die auf ihn aufpassen, wenn er betrunken ist. Da werden aber noch Köpfe rollen. Unglaublich! Die ganze Welt hat gehofft, dass er es besser machen würde. Gut, jeder könnte es besser machen, als der Bush. Der Barack Obama wär echt unser aller Hoffnung. Und dann so was. Völlig schockiert zappte ich von Sender zu Sender. Anscheinend hat es noch niemand mitbekommen, dass der Obama tot ist. Komisch. Am nächsten Morgen im Radio war auch noch nichts zu hören. Am Ende des Tages habe ich dann auch kapiert, dass ich wohl völligen Schwachsinn geträumt haben muss. Der Barack Obama ist gar nicht tot. Hurra. Die Welt kann also aufatmen. Es wär ja ganz schlimm gewesen, wenn der Bush nochmal hätte verlängern müssen. Krass ist halt, dass mir mein Unterbewusstsein so einen krassen Streich spielen konnte. Ich habe eine halbe Nacht und einen ganzen Tag ernsthaft gedacht der Herr Obama wäre tot. Und eine arme Sau wurde dafür zum Tode verurteilt wurde. Ich hätte es mir auch gleich denken können, weil auch in Amerika keine Todesstrafen live übertragen werden, oder?

Ganz verwirrt begann ich meine Woche und war mit auch am Mittwoch noch völlig durch den Wind. Dann hab ich der Olga meinen Traum erzählt und sie fängt an zu lachen und meint, dass Anfang der Woche tatsächlich ein Bericht in den Nachrichten war, dass jemand verurteilt wurde, der nüchtern einen Betrunkenen überfahren hatte. Natürlich war der Tote nicht Barack Obama und der Verurteilte wurde nicht zum Tode verurteilt, sondern auf Bewährung. Danke Olga!

In der nächsten Nacht hatte ich wieder einen Traum. Ich ziehe mit vielen Menschen in eine alte Jugendherberge. Wir wollen eine Eventsache aufziehen. Das Haus ist traumhaft. Nur die Leute. Zwei davon, die mich und ich sie nicht mehr mögen und wir nicht mehr miteinander sprechen. Wobei ich mir nichtmal sicher bin, ob die Beiden noch oder wieder miteinander sprechen. Und dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich auf die Idee gekommen bin freiwillig mit den zwei Messies in eine alte Jungendherberge zu ziehen. Dann waren da noch ein paar andere, an die ich mich nicht mehr erinnere. Jeder sucht sich ein Fleckchen zum Schafen. Ich gehe unters Dach. Am Speicher ist ein himmlisches Zimmer. 3, 2, 1, Meins! Verträumtes Licht bricht sich unterm Dach. Ein Himmelbett. Viele Vorhänge als Raumtrenner. Ein riesiger Flokati. Ein Zimmer wie in einem schlechten Pornofilm. Wo wir gerade bei Pornofilmen sind. Da ist noch Mitbewohner in dieses ‚Traum-WG‘. Eigentlich ein alter Bekannter. Nur ein Bekannter. Ein Kumpel. Frau kann mit ihm Pferde stellen, einen Trinken gehen,…, was man halt so tut, mit einem alten Bekannten. Hm. Was macht der in dieser Messie-WG und vorallem, was macht er in meinem Traum? Gut, ich kann mir zwar schon vorstellen, wenn wir in der selben Stadt leben würden, mit ihm zusammenzuziehen, in eine WG mit mehreren Nichtmessie-Menschen, in getrennten Zimmern natürlich. Okay, ich gebe es ja zu, ich könnte mir auch Geschlechtsverkehr mit ihm vorstellen, obwohl ich immer ein bisschen vor ihm Angst hatte und teilweise immer noch habe. Ich habe immer noch die Worte im Ohr, die er auf meinem zweiten Con als Festrolle zu mir gesagt hatte…Ich kann mich ganz entfernt an eine Massage erinnern, die dann zum Glück von omniintelligenten Killerpollen-Erzählungen unterbrochen wurde. Die erste Begegnung hatte ich unter jugendlichen Leichtsinn beiderseits abgestempelt. Es ist ja auch außer einer halben Massage nichts passiert. Angst hab ich aber immer noch, komisch eigentlich.

Das folgende hat mich dann doch ein bisschen entsetzt und verwirrt. Er kommt in mein Zimmer hochgekraxelt und meint, es wären Gäste da, die schon letztes Jahr gebucht hatten und die hätten jetzt drauf bestanden einen Platz zu kriegen. Die sind so viele, dass er jetzt keinen Schlafplatz mehr hätte und fragt, ob er bei mir pennen kann. Ist ja kein Problem. Er holt seine Sachen. Die anderen sind einkaufen, weil wir morgen ja Frühstück zu servieren hätten. Die Gruppe würde in die nahe gelegene Pizzaria gehen, da hatten sie auch schon vor Jahren vorbestellt. In der Jugendherberge ist außer uns keiner mehr. Er kommt wieder die Leiter zum Speicher hoch. Er gibt der Bodenklappe einen Tritt und sie fällt mit einem Krachen zu. Ich schrecke auf. Er legt seinen Rucksack auf den Boden. Eine Isomatte rollt über die Bodenbretter, er wirft seinen Schlafsack daneben und schmeißt mir sein Kissen ins Gesicht. Ich nehme das Kissen in die Hand und ich kann seinen Geruch am Kissen riechen. (Träume mit Geruch machen mich immer ganz fertig, weil die dann immer noch realistischer sind!) Dann setzt er sich zu mir ans Bett und lächelt mich an. Wer jetzt denkt, dass jetzt Szenen aus einem billigen Pornofilm folgen, hat sich geschnitten. Es ist eher wie eine dramatisch-theatralisch Romantikszene aus Fackeln im Sturm der Leidenschaft. Wir schauen uns stundenlang (so scheint es) an. Wie romantisch. Dann halten wir Händchen, stundenlang. Wie romantisch. Dann liegen wir uns stundenlang in den Armen. Wie romantisch. Und wir kuscheln und streicheln uns stundenlang. Wie romantisch. Natürlich sind wir vollständig bekleiden. Was für eine Verschwendung wertvoller Sendezeit. Des ist ja wirklich nicht auszuhalten. Dann haben wir uns geküsst. Um Himmels Willen, des geht ja gar nicht. Er küsst wie ein kleines zwölfjähriges Mädchen mit blonden Zöpfen. Ich bin dann aus Langeweile wohl aufgewacht, reichlich verwirrt.

Komisch, dass hätte ich ihm nicht zugetraut, das er so ein Softie ist geschweige denn ein zwölfjähriges Mädchen mit blonden Zöpfen. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich so ein Softie bin. Zumindest glaube ich besser küssen zu können. Ich hatte anscheinend so viel Angst vor ihm, dass ich ihm ernsthaft nicht an die Wäsche gegangen bin. Seltsam.



Wo ist der Stau geblieben?

Wo ist der Stau geblieben? Oder der Angriff der omniintelligenten Killerpollen…

Nachdem gestern alle Menschen, denen ich begegnet bin, wie aufgeschreckte Hühner, den morgigen Tag schon schlechter geredet haben, als er der Wahrscheinlichkeit nach werden würde, hab ich mich dann bis in die Abendstunden völlig von dieser ‚Morgen bricht die Welt zusammen‘-Hysterie anstecken lassen. Ich war dann quasi auch ein aufgeschrecktes Huhn und hab dann natürlich auch alle mit der ‚Morgen bricht die Welt zusammen‘-Hysterie angesteckt. Diese Hysterie ging wie eine ansteckende Lauffeuerkrankheit durch die ganze Stadt und jeder war irgendwie infiziert. Da waren sie wieder die omniintelligenten Killerpollen. Ich hab mir ernsthaft Gedanken gemacht, die Nacht in meinem vor der Arbeit parkenden Auto zu verbringen.
Ich bin dann aber doch nach hause gefahren, mit dem festen Entschluss, heute alles ganz ruhig angehen zu lassen. Ich habe mir keinen Wecker gestellt. Um 09.00 Uhr bin ich völlig entspannt erwacht, hab mich nochmal umgedreht. Irgendwann bin ich ins Bad und hab den Radio angemacht und die Verkehrsmeldung besagte: ‚München? Stau? Überall alles dicht!‘
Dann legte ich mich erstmal mit Fichtennadelbadezusatz zur völligen Entspannung in die Wanne. Ich habe in aller Seelenruhe meinen Kopf rasiert und meine (Rest)Haare gewaschen und mir echt Zeit gelassen. Hab mich ganz langsam angezogen und für die Arbeit fertig gemacht.
Um 10.50 Uhr verließ ich das Haus und um 10.55 verließ ich mein Wohngebiet. Alle Straßen waren völlig ausgestorben. Kein Mensch war zu sehen. Vereinzelt kamen mir völlig entspannte Autofahrer in ihren Autos entgegen. Völlig entspannte Fußgänger mit ihren völlig entspannten Dackeln gingen spazieren. Es war so, als wäre nichts passiert. Als würde niemand streiken. Es war so als wäre Neujahr, nur ohne Schmutz auf den Straßen. Im Radio läuft wieder die Meldung: ‚München? Stau? Überall alles dicht!‘ Ich zweifle an meinem Verstand und suche noch verzweifelter nach dem Haken. Selbst als in die große Stadt hinein fuhr, konnte ich kein bisschen Chaos erkennen. Es war sogar viel zu ruhig auf den Straßen. Es war fast so, wie beim Endspiel der Weltmeisterschaft, da war ich auch mit dem Auto unterwegs und außer mir niemand. Mein Hirn spielt mir bestimmt einen Streich und ich bin im Stau des Jahrhunderts eingeschlafen und habe bestimmt wieder einen diesen Endzeitalpträume. Bestimmt klopft gleich ein Alien in Polizeiuniform aus senffarbenen Latex an meinem Autofenster und bietet mir mein lang verschwundenes angebissenes Käseschinkentoast an. Ich haue mir zu Sicherheit erst auf die Hand und dann auf die rechte Backe. Dann halte ich auch noch die Linke hin. Scheiße ich werde mein angebissenes Käseschinkentoast wohl nie wieder sehen und es ist immer noch kein Verkehrschaos in Sicht. Ich glaube der Stau streikt auch. Die Bushaltestellen sind leer. Und da fährt sogar ein Bus. Hm. Die Verdi wird doch nicht nachgegeben haben. Ein Wunder ist geschehen. Nein das kann nicht sein, nicht die Verdi. Die omniintelligenten Killerpollen sind bestimmt schon in mein Gehirn eingedrungen und malen mir Trugbilder auf die Augen. Ich fahr auf den Zubringer auf den Mittleren Ring durchs Olympia Zentrum und es ist einfach kein Auto da. Unglaublich. Auf dem Ring ist normaler Verkehr. Auf der Donnersberger Brücke ist so gut wie nichts los. Die einzige kleine Verkehrsbehinderung ist ein Schulbus vor mir, als ich in das Wohnviertel im Westend einfuhr. Um 11.10 Uhr war ich an der Stempel Uhr.
Soviel zum Thema ‚Morgen bricht die Welt zusammen‘-Hysterie. Am besten ist es doch wirklich sich einfach von allen am Arsch lecken zu lassen und sich einfach mal nicht stressen zu lassen. Einfach alles so machen wie immer und sich mal Zeit für sich nehmen. Dem Volksmund mit der eigenen Hysterie eine aufs Maul hauen. Dann hat ‚Murphys Law‘ keine Chance einen fertig zu machen.

Nachtrag: Ich bin heute nach der Arbeit noch in der Stadt unterwegs gewesen. Vom Westend in den Norden und dann nach hause und ich bin erschreckender Weise heute den ganzen Tag nicht einmal im Stau gestanden. Unglaublich.

%d Bloggern gefällt das: