Auf dem falschen Fuß erwischt und aufgestanden…

Auf dem falschen Fuß erwischt und aufgestanden…Böser Fehler!

970082_10200207019844835_627248111_nEs gibt so Tage, da sollte man nicht aus dem Haus gehen. Man sollte besser im Bett liegen bleiben, sich die Decke über den Kopf ziehen und weiter Fernsehen. So wie es alle Anderen machen. Wie das gehen soll, mit der Decke über dem Kopf fernsehen, frage ich mich auch grad, aber ihr wisst, was ich meine! Oder? Einfach mal das Hirn ausschalten und nicht über alles nachdenken. Mal nicht grübeln und sich keine Gedanken machen. Gedanken über mich. Gedanken über Leute, Dinge und/oder 42. Weil wer macht sich denn Gedanken über Leute, die sich Gedanken über Leute machen? Es bespannt ja auch keiner die Spanner. Wer macht sowas? Man stellt sich ja auch nicht neben eine Nutte und erklärt ihr das Blasen. Und wie ich mir Gedanken über Begegnungen mit anderen Menschen mache, über Dinge, über Begebenheiten und vorallem über 42 und über alles und so. So hat alles einen Grund, warum alles passiert. Das ist der Lauf der Dinge auch wenn der Lauf der Dinge nicht mit meinem Way of Life zusammenpasst.

Vorallem grübel ich über Begegnungen nach, von Menschen, die mich kennen, ich sie aber irgendwie nicht kenne. Ober ich mich einfach nicht mehr daran erinnern kann. Mein Hirn ist so vollgestopft mit Dingen, dass ich mich an die kleinste Kleinigkeit nicht mehr erinnern kann. Aber Hauptsache ich merke mir die bescheuersten Filmzitate. Grrr. Ich schweife ab…

Männer die meinen Blog lesen oder gelesen haben und ich nicht mal ihren Namen kenne. Wie nachlässig von mir, könnte man meinen, aber es stellt sich ja nicht jeder bei mir vor, nur weil er mich liest. Ich werde konsumiert, einfach so und ich kriege es nicht mal mit. Ist auch irgendwie schade. Aber was solls, ich kanns ja nicht ändern. Lächeln und nicken und es schade finden! Hoffen, dass man sich immer zweimal im Leben trifft. Auf ein Bier oder so. Mal quatschen und weniger einseitig konsumieren.

Und was ist, wenn das schon das Zweite mal im Leben war und ich das erste einfach nur vergessen habe, und dass zweite Mal irgendwie verpenntt, weil ich wieder unaufmerksam war und/oder zu viel um die Ohren hatte. So wie in den letzten paar Monaten ich einfach zu viel um die Ohren hatte. Und so wie es mir schein immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich hab ganz schlimmens UnterSchreiben, UnterBar und eine Gehirnblockade. Aber keineswegs eine Schreibblockade. Hm. Wenn mein Kopf endlich platzt ist mein Roman fertig und/oder es gibt eine riesen Sauerrei. Ich schweife schon wieder ab…

Wird es ein drittes Mal geben? Oder ist die Chance verpasst. Für immer. Für immer am falschen Ort, allein an der Bar. Unverstanden an einem Desperado nippen.

Wo wir grad beim Feierabendbier sind. Fakt ist, wenn man jeden Tag ein Feierabendbier braucht, muss man was am Feierabend ändern. Vielmehr, an dem was vor dem Feierabend ist. Also gar nicht mehr hingehen und zuhause bleiben und weiter fernsehen, so wie die ganzen anderen Idioten, die den ganzen anderen Idioten, (So wie ich einer bin!) die das Tag ein Tag aus machen, also aufstehen und in die Arbeit gehen, auf der Tasche liegen. Schwerer Satz, aber ihr wisst was ich meine.

Aber das ist ja nicht so wirklich meine Art. Mir würde nach 2 Tagen die Decke auf den Kopf fallen und meinen Roman würde ich auch nicht fertig schreiben, weil ich brauchs ja schon so ein bisschen, den ganzen Tag vom Alltag gefickt zu werden, wenn es sonst schon keiner tut.

Gott, hätte ich gerne einen Penis, dann würde ich dem Volksmund den ganzen Tag ins Maul ficken. Bis es der Gesellschaft bei den Ohren rauskommt. Dann würde ich den roten Stuhl im weißen Raum zertreten und die Gesellschaft mit dem abgebrochenen Stuhlbein mit Anlauf ohne Gleitcreme in den Arsch ficken, bis dem Volksmund die Scheiße aus der Fresse läuft.

Aber nachdem ich leider keinen Penis habe und es mit einer handelsüblichen Zucchini nur halb so viel Spaß macht, werde ich dann wohl doch kein Volksmund- und/oder Gesellschaftstriebtäter, auch wenn es der Volksmund genauso verdient hätte, wie die Gesellschaft.

Die, die wollen, die können nicht. Und die nicht können, wollen. Keiner will was dran ändern, vorallem man selber nicht. Es läuft doch alles, so scheint es. Aber im Schönreden waren wir ja schon immer ziemlich gut. Einfach mal nicht hinsehen und nichts machen, also nicht aufstehen…

Paragraf_78_0Aber was ist, wenn das jeder macht, dann ersticken wir im Müll… im Müll unserer Gesellschaft. Und ganz oben auf sitzt der Volksmund und fickt die Gesellschaft in den Arsch, mit einer handelsüblichen Zucchini. Und warum? Weil der Volksmund keinen Schwanz hat und vorallem keine Eier. Und mit einer handelsüblichen Zucchini macht es halt nur halb so viel Spaß, aber es funktioniert.

Heute ist nicht mein Tag. Bin mit dem falschen Fuß aufgestanden und hab mich selbst auf dem falschen Fuß erwischt. Zur falschen Zeit am falschen Ort. Scheiße. Warten auf 42 und eine 3. Chance. Oder beides. Wär ich nur im Bett geblieben und hätte mir weiter die Decke über den Kopf gezogen und hätte versucht dabei weiter fernzusehen…Paragraph 78 zum Beispiel. Die Moves sind das Einzige was mir heut den Tag versüßen konnte…Danke für die Aufmerksamkeit! Gute Nacht…

Voll auf die zwölf

Voll auf die zwölf

bruce-willis-as-korben-dallas-in-the-fifthIch komme in die Arbeit und nach dem ich meine Stempelkarte immer noch nicht gefunden habe, freue ich mich schon riesig darauf mich gleich wieder mit unserem Empfangsroboter aus alten Stasibeständen auseinander setzten zu müssen. Es ist alles dunkel, es muss ganz schön früh sein. Ich höre meinen Chef schon sagen: ‚Frau Rösner, sind Sie aus dem Bett gefallen?‘ Gedankenversunken komme ich ins Foyer. Ich bemerke nicht die orangeroten Warnleuchten, wie im guten alten Aliens-Film. Ich schrecke erst aus meinen Gedanken, als ich das unmißverständliche Warngeräusch einer schließenden Außenlucke in einem Raumfrachter höre: ‚Öööööööööööhnnnnnnnt! Ööööööööhnnnnnnnnnt!‘

Ich warte auf die automatische Selbstzerstörungssequenz. Hm. Nichts. Als ich zur Stempeluhr gehen will, renne ich gegen irgendwas und pralle mit meinem Gesicht von etwas ab. Ich falle aber nicht um, weil ich mit dem Rücken von etwas aufgefangen werde. Ich freue mich schon auf die Aliens.

‚Die Hände an die Wand!‘

Okay, es ist Starship Troopers, hurra, ich bin kurz davor mir mein Shirt vom Körper zu reißen und den Bugs meine Tätowierung zu zeigen.

‚Legen Sie die Hände in die gelben Kreise!‘

Ja, strike und ich habe zwar meinen Multipass nicht dabei, aber das wird Bruce Willis schon nicht stören, heute muss mein Glückstag sein, dabei bin ich doch noch gar nicht an meinem Adventskalender. Hm.

‚Legen Sie sofort die Hände in die gelben Kreise!‘

Das Licht ist zwar an, aber ich erkenne immer noch nicht so recht, wer oder was hier die Sonne verdunkelt. Ich kucke nach oben und reibe mir den Kopf. Ich bin umkreist von mehreren archaischen Hünen in kackisenfblähfarbenen Uniformen und ihre kantigen Gesichter schauen mich ernst an. Ihre Köpfe sind gekrönt von rot besternten Pelzmützen und auf meiner Augenhöhe sind ca. 12 durchtrainierte Brustmuskeln, die mich irgendwie auch finster anstarren. Gegen eine von diesen steinharten Mannermöpsen bin ich wohl vorhin gelaufen. Dann erkenne ich erst. Hilfe, die Russen sind da. Die Stasi ist wohl von den Russen übernommen worden. So ein Mist, ich wusste nicht, dass die europaweiten Ausschreibungen in deutschen Ämtern auch nach Mütterchen Russland gehen. Was machen die nur für einen Aufstand, ich will nur einstempeln und dann meinen Dienst tun. Der Staatsdienst wird auch immer gefährlicher.

‚Legen Sie sofort die Hände in die gelben Kreise, oder sonst!‘

Als mir eine Kalaschnikow an den Kopf gehalten wird, sehe ich an der Stelle, an der eigentlich die Stempeluhr sein sollte, zwei gelbe Kreise. Ich werde unsanft an die Wand geschoben.

‚Beine auseinander!‘ (RRR)

Nachdem ich immer noch total perplex bin, reagiere ich nicht gleich und einer der riesigen Russen drückt mir mit seinem Knie die Beine auseinander. Irgendwie finde ich es ziemlich scharf, wenn die Wachposten mich jetzt jeden Tag an die Wand stellen, um mich erst mal ordentlich zu durchsuchen, dann hätte ich da bestimmt meine Freude dran. Warum ist eigentlich nie jemand da, der mir auf die Finger haut, wenn ich schmutzige Gedanken habe. Ich werde ziemlich grob durchsucht und dabei hält mir einer weiterhin seine Kalaschnikow gegen die Schläfe.

So eine Scheiße, er hat die Sicherung noch drin, böser Fehler. Nichts ist gefährlicher als eine gesicherte Kalaschnikow, das kann echt ins Auge gehen und bei meinem Glück wahrscheinlich in Meines. Ich finde es trotzdem ziemlich geil.

Können Sie sich ausweisen?!‘ fragt mich der wachhabende Offizier.

‚Ja und nein!‘ stottere ich.

‚Wollen Sie mich verarschen!?‘ Ich finde es total scharf, wenn dieser Offizier seine Fragen in der Befehlsform stellt. Mir stellen sich die Nackenhaare auf.

‚Ich kann mich als deutscher Staatsbürger ausweisen, aber nicht als Staatsdiener, weil ich meinen Multipass …äh… meine Stempelkarte verlegt habe!‘ stammle ich so vor mich hin. Dann habe ich eine geniale Idee. ‚Vielleicht sollten Sie mich nochmal auf Herz und Nieren durchsuchen, weil ich so ein unartiges Mädchen bin, vielleicht habe ich ja meine Stempelkarte in meiner Unterw…!‘

‚Himmel, Frau Rösner. Sie sollen doch nicht mit dem Wachpersonal spielen. Lassen Sie die Herren ihre Arbeit machen und machen Sie ihre Arbeit!‘ mein Chef steht in der Tür und blickt mich finster an. Er hat aber auch immer ein beschissenes Timing und er gönnt mir aber auch wirklich keinen Spaß. Hm. Widerwillig folge ich meinem Chef zum Aufzug. Im Aufzug betretenes Schweigen, bis mein Chef das Wort ergreift. ‚Frau Rösner, meinetwegen können Sie außerhalb ihrer Dienstzeit mit dem Wachpersonal spielen!‘ Dann grinst er mich ziemlich komisch an. Die Türen des Aufzugs gleiten auf und ich wache auf. Was für eine Scheiße habe ich denn da wieder geträumt. Himmel, es ist Samstag. Bine, du musst am Samstag noch nicht arbeiten. Ich drehe mich nochmal um und hoffe, dass ich nochmal von den Russen durchsucht werde und wir dann beim Paragraph 78 spielen nicht gestört werden.

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