Die neunte Pforte 2.0

Die neunte Pforte 2.0

‚Die Echtheit meiner neun Pforten ist über jeden Zweifel erhaben.‘ Baroness Frieda Kessler – Die Neun Pforten

Mittlerweile hab ich mir den Film auch tatsächlich gekauft, in der Steelbookausgabe und thront seither zwischen Da Vinci Code und Der blutige Pfad Gottes und es ist mir gestern auch wieder mal aufgefallen, wie schlecht mein DVD Regal sortiert ist. Aber nachdem mir mittlerweile Der Letzte Tempelritter zum 2. Mal auf den Kopf gefallen ist, muss ich da wohl mal andere Seiten aufziehen.

Trotz dessen dass ich bereits eine Filmkritik über Der letzte Tempelritter geschrieben habe, muss ich sie anscheinend auch in meinem Blog veröffentlichen, damit der ruhelose Geist meines DVD-Regal endlich zu Ruhe kommt. Wenn des jetzt nicht hilft, dann steck ich ihn zu den Supernatural Staffeln und das hat er dann davon.

Also, die äußerst kurze Filmkritik zu Der letzte Tempelritter: Der Zweithaar-Award geht wie immer an Nicolas Cage, der geht ja eigentlich auch immer an ihn, deshalb könnte ich mir die Erwähnung wirklich sparen. Aber Zweithaar mit Helm ist echt der Brüller.

Mein spezieller Dank geht an die Autoren des Films, die haben wohl auch die Doku über die Aufzeichnungen des Hans Talhoffer (1420 bis 1490) gesehen, nur was ich grad nicht so kapiere, ist der Film beginnt 1344 mit der Schlacht um Smyrna.

Aber es geht ja auch um Hexen und Dämonen…halte schon meine Schnauze…gibt bei weiten schlechtere Filme zu dem Thema!

Aber ein kleines Zugeständnis muss man schon machen, mir ist fast Einer abgegangen als, Robert Sheehan als Kay (welch mittelalterlicher Name) sein Schwert an der Klinge packt und zum Parieren benützt und dann Ron Perlman, der mal gefühlte 100 Kilo mehr Kampfgewicht auf die Wage bringt, beinahe aus den Latschen drischt. Unkonventionell hat halt schon immer geholfen.

devil_bloodAber zurück zum Thema, wir waren bei der neunten Tür stehen geblieben und genau Die neunte Pforte ist es, die mich so fasziniert, dass ich es immer noch nicht Worte fassen kann. Aber der santanische Sex mit Johnny Depp und Emmanuelle Seigner (die einen kleinen Kinski Award verdient hat, weil ich sie fast mit Nastasia Kinski verwechselt hatte.) muss schon erwähnt werden.

Es ist mir also auch nach vier Jahren nichts mystisches über Die neun Pforten eingefallen, aber manchmal gibt es auch nicht mehr hinzuzufügen, außer dass es ein echter Klassiker ist, der sich den Platz in meinem Regal wirklich verdient hat. Danke!

Fazit:

Zweithaar-Award geht Nicolas Cage.

Ein kleines RRR für Robert Sheehan, den ich schon seit Misfits ziemlich geil finde und mir mit seiner Talhoffer Parade ein feuchtes Höschen verschafft hat. Danke!

19376102_jpg-r_640_600-b_1_D6D6D6-f_jpg-q_x-xxyxxEin großes RRR für Johnny Depp, Emmanuelle Seigner und Roman Polanski, der seine Frau für die satanische Sexszene ausgeliehen hat. Danke!

Der kleine KlausKinski Award für Emmanuelle Seigner.

Danke: An die Autoren, die so wie ich die Talhoffer Doku geschaut haben. Ich würde wahnsinnig gerne mal das Original in Händen halten.

Merke: Muss mir ein neues DVD Regal kaufen.

ninth791

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Drei und eine Axt – Teil 31

Eine Axtgeschichte – Drei und eine Axt – Teil 31

reiter_neuDie ersten Schneeflocken tanzten vom Himmel und der Khan und Elger kamen wieder. Seine Laune war nicht viel besser, als die Stimmung in seinem Lager. Aber das Leben ging wieder seinen gewohnten Gang, irgendwie. Der Khan war still und alle kuschten vor ihm. Keiner wagte es ihm in die Quere zu kommen. Auch Elger erzählte nichts von dem, was sie in den letzten Tagen erlebt hatten. Und Merle schien ständig von den anderen Frauen beschäftigt zu werden, so dass sie nicht mal den Blick über den Fluss werfen konnte. Wena litt darunter, dass ihre eigene Familie kein Wort mehr mit ihr wechseln wollte. Und vor allem wusste sie nicht wieso?

Mittlerweile hatte der Winter das Land in seiner Gewalt und Ziska entschloss sich dem Schweigen ein Ende zu bereiten. Sie kleidete sich in ihr Festtagsgewand und schritt barfuß über den zugefrorenen Fluss hinüber zum Lager des Khan.

Keiner wagte es, sich ihr in den Weg zu stellen und so ließ man sie in die Jurte des Khan.

‚Auch wenn du einen Sohn schon vor Jahren verloren hast, rechtfertigt es nicht, dass du deine Tochter mit Missachtung strafst. Sie trifft keine Schuld, nur weil sie ihr Leben auf der anderen des Flusses führt.‘

‚Wir haben viel zu tun, der Winter hat uns überrascht!‘ erwiderte der Khan.

‚Wie kann etwas überraschen, was doch jedes Jahr zur selben Zeit daher kommt.‘

‚Du beschämst deinen Khan!‘ rief der Khan ungehalten.

‚Der Khan beschämt sich selbst. Wenn der Khan uns überdrüssig ist, warum seid ihr dann noch hier auf dem Land des Sippenführers.‘ spie sie ihm förmlich entgegen.

Der Khan war das erste Mal in seinem Leben wirklich sprachlos.

Sie riss sich den Kopfschmuck vom Kopf und warf ihn dem Khan vor die Füße. ‚Wenn das so ist, braucht der Khan auch keine Hexe, die für ihn zu den Ahnen betet.‘

Dann spie sie den Wachen des Khan vor die Füße und verließ die Jurte mit einem grimmigen Ausdruck auf dem Gesicht. Und als sie draußen war, fing sie an zu fluchen. ‚Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, wenn eure Kinder krank werden und euer Samen verdorrt und eure Frauen unfruchtbar werden, dann kommt bloß nicht zu mir. Weil ich bin ja nur die weiße Hure. Ich gehe jetzt wieder zu dem Bastard, den euer Khan zum Sippenführer gemacht hat und auf dessen Land ihr euer Lager aufgebaut habt.‘

Ihre Worte hallten noch über die Ebene, als sie schon längst wieder über die Eisfläche des Flusses schlitterte.

Als sie die Jurte des Sippenführers betrat, blickten sie alle fragend an.

‚Sag mal, meinst du, dass es so schlau war…!‘ fing Vira an.

‚Ihr habt doch wieder Mäuschen gespielt…Wir kommen auch ohne dem Khan aus.‘ zischte Ziska. Sie war immer noch ziemlich wütend und strafte Kejnen mit ihrem Blick, der hastig sein Fernglas wegpackte. Dann tapste sie zum Feuer, setzte sich hin und wärmte ihre Füße.

‚Nein, die weiße Hure hat schon recht. Sie lagern auf unserem Land. Ein bisschen Höflichkeit kann man schon erwarten.‘ grinste Halef grimmig.

‚Was nutzt eine Familie, die kein Wort mehr mit uns wechselt. Wenn sie morgen weg sind, dann ist es nicht unsere Schuld.‘ flüsterte Wena traurig.

Drei und eine Axt – Teil 30

Eine Axtgeschichte – Drei und eine Axt – Teil 30

reiter_neuAinur war nun schon ein paar Tage fort und Viras Laune war so wie der Winter, der nun schon bald kommen sollte. Die Nächte waren kalt und frostig. Der Khan und Elger war immer noch nicht wieder zurück gekehrt und die Stimmung seiner Frauen war genauso eisig, wie das Wetter. Nichtmal die Söhne des Khans kamen auf ein Schwätzchen vorbei. Ziska wartete inständig darauf, dass der Khan wieder zurückkehrte, weil sie konnten ja wohl nichts für die Gesamtsituation. Also war Ziskas Laune auch dementsprechend schlecht. Kejnen versuchte mit Otar zusammen die ganze Arbeit zu machen und sie konnten dem fehlenden Ainur bei Weitem nicht gerecht werden. Halef ging es einen Tag gut und einen Tag schlecht. Heute war ein schlechter Tag, er hatte wieder Fieber.
Lamina machte ihm kalte Wickel. Sie hatte den ganzen Tag beim Holzmachen geholfen und war dementsprechend fertig. Sie schlief nur in einer leichten Tunika bekleidet am Bett sitzend ein.
Er wurde wach, weil sie zitterte. Doch er konnte sie nicht aufwärmen. Da er sich nicht anders zu helfen wusste, stand er auf, humpelte unter Schmerzen zur Feuerstelle und legte genug Holz nach, dann stolperte er zum Bett zurück und kroch wieder zu ihr. Liebevoll deckte er sie beide zu und rieb über ihren Rücken. Sie hustete im Schlaf. Er war der Meinung, dass sie Fieber hatte.

Mitten in der Nacht kam seine Mutter herein, um nach ihm zu sehen. Sie machte Tee, flößte ihn ihnen Beiden ein und schürte das Feuer hoch genug, dass sie es bis zum Morgen warm hatten.

Am nächsten Morgen ging es ihm soweit gut, dass er sich zumindest um Lamina kümmern konnte. Als sie irgendwann endlich wieder wach wurde, sah sie wie Halef ein paar Scheite ins Feuer warf. Er bemerkte, dass sie sich regte und humpelte zum Bett zurück.
‚He, meine Schöne!‘ flüsterte er ihr zu und half ihr hoch, dann versuchte er ihr Suppe einzuflößen. ‚Du hast dich erkältet!‘
Sie hustete erstickt. Er half ihr sich wieder hinzulegen und sie schlief gleich wieder ein.
‚Jetzt kann ich mich ein Bisschen um dich kümmern, meine Schöne!‘ Als er ihr mit einem feuchten Lappen über die Stirn stricht, schien sie zu lächeln.

Drei und eine Axt – Teil 29

Eine Axtgeschichte – Drei und eine Axt – Teil 29

reiter_neuAinur ritt im Morgengrauen fort und lies Vira in der Jurtentür stehend zurück. Er trieb die Pferde über den Fluss und blickte nicht zurück. Sein Herz war ihm so schwer und er befürchtete nicht gehen zu wollen, wenn er sie sah, wie sie in der Tür stand. Vira liefen ununterbrochen die Tränen übers Gesicht und sie klammerte sich selbst an ihrem Klappenmantel. Als er außer Sichtweite war, fasste sie sich ein Herz, lief zum Gatter hinüber und nahm sich Wenas Pferd. Sie ritt ihm hinterher, so schnell sie konnte. Weit entfernt vom Lager des Khans konnte sie ihn einholen.

‚Ainur warte!‘ rief sie aufgeregt.

‚Vira, mach es mir doch nicht so schwer.‘ meinte er, als er sich endlich umdrehte.

‚Du kannst noch nicht gehen.‘

‚Wieso?‘

‚Die Trauerzeit!‘

‚Wäre das mit Halef nicht passiert, wäre ich bis zum Ende der Trauerzeit wieder da gewesen!‘

‚Bitte geh nicht bevor…!‘ rief sie, schwang sich vom Pferd und ging die letzten paar Schritte zu Fuß. Sie klammerte sich an seinen Arm und versuchte ihn vom Pferd zu ziehen. Dabei ging ihr Klappenmantel auf und er hatte einen angenehmen Blick auf ihren üppigen Brüste.

‚Sag mal, hast du nichts drunter?‘ fragte er verdutzt und lies sich langsam vom Pferd gleiten. Sie fiel ihm in die Arme und küsste ihn stürmisch.

‚Bitte Vira, beginne nichts, was wir nicht beenden dürfen.‘

‚Die Trauerzeit ist vorbei!‘

‚Sagt wer?‘ fragte Ainur verdutzt.

‚Sag ich!‘

‚Aber ich kann dich doch nicht mitten in der Steppe nehmen.‘

‚Im Dreck, wenn es sein muss.‘ meinte sie ernst.

Er grinste nur und das war ihr Antwort genug.

Während die Pferde zu grasen begannen, ließen sich die Beiden in den Staub sinken und küssten sich wild und unnachgiebig. Sie schälte ihn aus seinen Klamotten, während er ihr genüsslich den Klappenmantel auszog. Mit einer geschickten Handbewegung öffnete sie seine Hosen und hatte im nächsten Moment schon seinen geschwollenen Schaft in Händen. Er küsste sie weiter und drängte sie auf den Rücken. Sie kam auf ihrem Klappenmantel zu liegen, während er ihre Brustwarzen mit den Lippen umschloss, um genüsslich dran zu knabbern und zu saugen.

Dann blickte er auf und flüsterte ihr zu: ‚Bist du dir sicher, dass es willst?‘

‚Du sollst wissen, warum du zurück kommst.‘ meinte sich schnippisch und griff zwischen ihren Beinen hindurch und packte seinen Schwanz. Sie drängte ihn in ihre Richtung und führte seine Schwanzspitze an ihr Allerheiligstes.

‚Wenn du so herrisch bist, wird es wahrscheinlich ein eher kurzes Vergnügen.‘ meinte er, während er ihre Hand von seinem Schwanz löste und die Sache dann selber in die Hand nahm. Langsam schob er seine Schwanzspitze in ihre Pforte, zog sie wieder heraus und lies sich verdammt viel Zeit. Das machte sie halb wahnsinnig. Sie war so feucht, dass es ihr schon heraus floss, bevor er einen weiteren Versuch anstrebte. Ihr ganzer Körper schrie: ‚Bitte!‘

Und mit einem breiten Grinsen im Gesicht, gab er der Bitte nach und schob ihr seinen steif geschwollenen Speer langsam in den Leib. Ihr Körper begann bereits zum Zucken, dabei hatte er noch nicht mal richtig angefangen. Langsam begann er in ihr zu arbeiten und treib sie dabei von einem Höhepunkt zum Nächsten. Sie schrie und stöhnte, bis ihr nur noch ein Krächzen und Wimmern aus der Kehle kam. Ihr ganzer Körper zitterte unter ihm und sie war völlig außer Stande, sich seinen harten Stößen entgegenzustemmen. Also hielt er ihren Körper fest und hämmerte weiter seinen zum Bersten gespannten Schwanz in sie ein.

‚Damit du nicht vergisst, auf wen du wartest!‘ schrie er, kurz bevor er seinen Samen in ihr entlud. Er bewegte sich weiter, gönnte ihr keinen Moment der Ruhe.

Erst als die Sonne schon längst über den Hügel gekrochen war, lies er von ihr ab. Ihr Körper bebte immer noch, als er sich erhob.

‚Ich muss…!‘ fing er an, bis seine Stimme brach. Rasch zog er sich wieder an und pfiff nach den Pferden. Sie rappelte sich ungeschickt auf und streifte den Klappenmantel über ihren nackten Körper.

‚Komm wieder, schöner Mann!‘ schluchzte sie noch, dann stieg sie auf ihr Pferd und ritt wieder zurück, ohne sich auch nur einmal nach ihm umzudrehen. Der verdutzten Ainur blieb allein in der Steppe zurück und blickte ihr noch einen Moment hinterher. Dann ritt auch er davon.

Die neunte Pforte

Die neunte Pforte

In Ermangelung meines Erinnerungsvermögens kann ich leider nicht vom 9. Türchen schreiben. Ich wollte einen voll genialen Blog à la ‚Die neun Pforten‘ basteln, aber mein alzheimergeplagtes Gehirn will sich einfach nicht an diesen Film erinnern. Jetzt habe ich schon alle Inhaltsangaben im Internet durchgelesen und sogar in meinen Stapel uralter Cinema’s nach diesem Film gesucht. Das erschreckende daran ist, dass ich wirklich schon seit 1999 die Cinema abonniert habe und dass die alle noch in einem relativ guten Zustand sind. Unglaublich eigentlich! Es gibt nicht viel in meinem Leben was solange bestand hatte, wie meine Cinema. Egal, auf jeden Fall kann ich mich nicht an diesen Film erinnern und somit kann ich auch keinen total genialen Blog schreiben. Aufgrund meiner Abneigung gegen das Ziehen von Filmen aus dem Internet, habe ich das auch nicht gemacht. Ich habe sogar angefangen meine über 300 Videokassetten nach diesem Film durchzusehen. Dazu muss man sagen, dass sie zwar nummeriert sind, aber ich finde das Verzeichnis nicht mehr. Des hat ein bisschen was von Nadeln und Heuhaufen. Hm. Wenn ich wenigstens die Zeit hätte, könnte ich mir den Film bestimmt bei YouTupe anschauen. Ich werde mir den Film wohl kaufen müssen, damit ich wenigstens an einem späteren Zeitpunkt irgendwas total geniales über diesen Film schreiben kann. In meinem Adventskalender war heute übrigens Schokolade und sie war echt lecker…

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