Mein Tod war erst der Anfang…

Mein Tod war erst der Anfang…

Ich weiß nicht wie viele Stunden oder gar Tage unsere sterblichen Überreste im Meer getrieben hatten, bis wir wieder an den Strand gespült wurden. Die beiden Gedankenschinder hatten sich wohl entschlossen, das Spiel von Neuen zu beginnen zu lassen und unsere Körper wieder zusammengefügt.

‚Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt.‘ – Die Bedeutung dieses Satzes werde ich wohl nie verstehen.

Immer wieder kommen mir Schemen in den Sinn. Momente, die ich unter Wasser erlebt haben muss, als mein Geist von meinem Körper getrennt war. Mein Geist, der seine Seele gefangen hielt. Ich konnte und wollte ihn nicht gehen lassen, er war der Einzige beständige Punkt in meinem abscheulichen Leben nach der Wahrheit, so konnte ich selbst im Tod uns beide nicht loslassen.

Die beiden Gedankenschinder hatten sich verspielt im Meer getummelt, während sie mit ihren Tentakelschlägen ganze Landstriche überfluten ließen. Inseln versanken im Meer und viele arme Unwissende fanden an diesem Tag ihr nasses Grab.
Diese beiden Überirdischen schienen für einen Moment irgendwie glücklich wieder vereint zu sein und ich konnte die Beiden verstehen. So ist es doch an jedem Lebewesen in diesem Universum seine eigene Art zu erhalten, auch wenn man damit andere Lebewesen vernichten muss.

Der Egoismus der Erhaltung der eigenen Art, fressen oder gefressen werden. Deutlicher kann man es einem gar nicht aufzeigen. Nur was sind wir dann, sind wir wieder die Ausgeburt dessen, was im Meer geboren wurde oder sind in uns wieder die beiden Gedankenschinder gefangen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der erste Schinder, den ich in der Winternacht erblicken musste, von meinem Lebensretter nur geistig Besitz ergriffen hatte, weil dieser Große Alte war ja bereits befreit. Und er wollte wohl verhindern, dass ich nicht zur falschen Zeit den zweiten Großen Alten freisetzen würde.

Meine Sinne schwanden wieder, als mir der Sand auf meiner Haut gewahr wurde. Ich wurde erst wieder wach, als mir eine starke Hand an die Schulter griff. Der Griff war so stark und brachte wieder Dinge in mir hervor, dass mir fast vor Schock das Herz stehen blieb. Aber diesmal waren da keine Krallen, die sich in mein Fleisch bohrten.

Ich blinzelte. Die Sonne strahlte mir ins Gesicht, so dass ich meine Augen gleich wieder schließen musste. Ich öffnete sie erst wieder, als sich ein Schatten über mein Gesicht legte. Der Sanitäter lächelte mich an, seine Augen waren nun türkisgrün. Dunkle Adern pochten auf seiner Stirn. Sein Lächeln erstarb auf seinem Gesicht. Er riss mich hoch und presste mich an seinen mächtigen, menschlichen Körper. Ich konnte seine Tränen spüren, wie sie über meinen Hals liefen. Ich atmete ruckartig ein und sogleich begann ich zu husten und zu würgen. Er ließ mich in den Sand zurück gleiten und hielt mir meine Haare zurück, als ich literweise Meerwasser auf den trockenen Sand spie. Völlig erschöpft blieb ich liegen, bis er mich aufnahm und in den Schatten trug.

Als ich wiederum erwachte, hörte ich ein Feuer prasseln. Er saß erschöpft am Feuer und blickte in die Flammen. Seine Kleidung hing ihm zerfetzt von seinem Körper. Ich erhob mich von einer provisorischen Bettstatt, kroch zu ihm hinüber und lehnte mich an seinen warmen Körper.

‚Wie heißt du eigentlich?‘ hörte ich meine eigene Stimme fragen. Ich hörte mich merkwürdig heiser an. Nach einer halben Ewigkeit löste er sich aus seiner Starre und blickte mich an. Ich sah in seinen Augen, dass ihn etwas unglaublich erschreckt haben musste, dabei hatte er doch genauso wie ich doch schon alles gesehen. Schlimmer kann es doch nicht mehr kommen, oder?

‚Schau mir in die Augen und sage mir, was du siehst.‘ flüsterte er. Seine Stimme brach nach diesem Satz abrupt ab und er schluckte schwer.

‚Deine Augen strahlen türkisgrün.‘ sagte ich, blickte aber sicherheitshalber noch einmal hinein. Ich konnte mein Spiegelbild in seinen Augen sehen. Äußerlich konnte ich nicht erkennen, was ihn so erschreckt haben musste. Bis er blinzelte. Seine Augenlider blinzelten erst auf die herkömmliche Weise und als er die Augen wieder aufschlug, schloss sich ein inneres Lied außen nach innen.

Mein Atem stockte, er wand den Kopf ab und stierte wieder ins Feuer. An seinem Hals erblickte ich etwas Merkwürdiges, aber als ich meine Hände nach ihm ausstreckte, erblickte ich zwischen meinen Fingern Schwimmhäute. Ich musste einen spitzen Schrei von mir gegeben haben, bevor ich wieder ohnmächtig wurde.

Er hatte mich wohl wieder aufgefangen, bevor ich kopfüber ins Feuer stürzen konnte. Als er mich wieder auf die Bettstatt zurück geschleppt hatte, erwachte ich wieder. Er lag bei mir und hielt mich, stierte aber weiter Löcher in die Luft.

‚Sind das Kiemen?‘ fragte ich und strich ihm über den Hals.

‚Ja, die haben uns wohl im Wasser das Leben gerettet.‘ Nach diesem Satz strich er mir, ohne mich dabei anzusehen, ebenfalls über den Hals und nun konnte ich auch zwischen seinen Fingern Schwimmhäute erkennen.

‚Und sonst?‘

‚Sonst ist alles noch relativ menschlich an uns.‘

‚Relativ?‘

‚Die Schwimmhäute sind auch an den Füßen!‘

Ich strich ihm über die Brust, über die Stelle an der das rote Stuhlbein eingedrungen war. Es war nur noch ein dunkler Fleck zu sehen. Sein Blick hypnotisierte mich, bevor er mir immer näher kam, um mich zu küssen. Er schob mir mit seiner Zunge den Mund auf und drang ohne Gegenwehr in meinen Mundraum. Unsere Zungen trafen aufeinander und ich spürte, wie mir Luft weg blieb und meine Sinne langsam wieder schwanden. Plötzlich schmerzte mein Hals und ich sah, wie sich seine Kiemen ruckartig öffneten. Meine Finger vergruben sich in seinem Fleisch, so wie Seine in das Meine.

Meine Kiemen pumpten wohl auch Luft in meine Lungen, weil ich nun keine Atemnot mehr verspürte. Er drängte mich auch den Rücken und riss mir die Überreste meiner Kleidung vom Leib. Ich sah, dass sich seine Finger zu Krallen verwandelt hatten und starrte auf seinen Rücken, dort hatten sich meine Krallen in sein Fleisch versenkt. Grünes Blut quoll aus seinen Wunden, die sich sofort wieder schlossen. Er entledigte sich auch seiner Kleidung und ich bemerkte noch das Fehlen sämtlicher Körperbehaarung, bevor er mit einem seiner tentakelartigen Schwänzen in mich eindrang. In diesem Moment schwanden mir wieder die Sinne.

Ich erwachte erst wieder, als eine starke Hand mir an die Schulter griff. Keine Krallen, die sich in mein Fleisch bohrten. Ich blinzelte. Die Sonne strahlte mir ins Gesicht, so dass ich meine Augen gleich wieder schließen musste. Ich öffnete sie erst wieder, als sich ein Schatten über mein Gesicht legte. Der Sanitäter lächelte mich an, seine Augen waren türkisgrün. Dunkle Adern pochten auf seiner Stirn. Er blinzelte. Einmal. Und nochmal von außen nach innen und wieder nach außen.

Täglich grüßt das Murmeltier. Bloß meines blinzelt komisch und hat Schwimmhäute, Kiemen und nicht nur einen phantasmagorischen tentakelartigen Schwanz…

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Die Verzückung des Gaffers…

Die Verzückung des Gaffers…

Ich bemerke, wie mich ein grelles Licht anstrahlt und dabei läuft mir ein eisiger Schauer über den Rücken. Meine Zähne klappern und ich versuche unter Schaudern, erst das eine Auge zu öffnen und dann das Zweite. Meine Augen benötigen eine Weile bis sie sich an die Helligkeit gewöhnen würden, aber der Schmerz in meinem Kopf erklärt mir ziemlich unmissverständlich, dass es besser wäre, die Augen einfach wieder zu schließen. Ein Luftzug fährt mir durchs Haar und lässt mich noch mehr erzittern. Ein gewaltiger Knall schockt meinen ganzen Körper, wie ein Blitzeinschlag. Ich riss die Augen auf und drehte mich blitzartig in Richtung des Knalles. Von der schnellen Drehung wurde es mir schwindelig und ich taumle, bis ich etwas Konisches auf Handhöhe zu fassen bekam und mich daraufhin daran festklammerte, als würde mein Leben davon abhängen. Ich kann mir nicht erklären, warum ich in diesem Moment von dieser Todesangst so erfüllt war, dass mir mein ganzer Körper für einen viel zu langen Moment nicht mehr gehorchen wollte.

Erst als ich mich, mit einer ziemlich steifen Körperbewegung, wieder aufrappeln konnte und meine Augen ein weiteres Mal öffnete, wurde mir nach einer ganzen Weile erst so richtig klar, dass ich mich in Mitten einer riesigen Kathedrale befand. Die Kirchentore waren wohl durch einen Luftzug zugefallen. Ich wand mich wieder um und der Lichtschein, der durch die bunten Butzenscheiben der Kirche strahlte, war weniger beeindruckend, als der Lichtstrahl, der durch ein Loch in Mitten der gewaltigen Kuppel, auf mich herab schien. Mir wurde wieder schwindelig und ich klammerte mich wieder an einen der konischen Zapfen am Ende einer der Kirchenbänke. Über meinem Kopf war die biblische Geschichte in Form von Bildern in einer, mir selten klarer gewordenen, Dramatik dargestellt, die ich kaum in Worte zu fassen vermag. Es schien mir, als ob die Gefühle der einzelnen Figuren direkt in mein Herz hinein fließen würden. Von diesen Gefühlen völlig überwältigt musste ich mich setzen, starrte aber weiter an die Decke. Von den Sonnenstrahlen komplett eingehüllt, stierte ich weiter bewegungsunfähig auf die Deckenbemalung. Männer von muskulöser Gewalt blickten auf mich herab. Es schien mir so, als würden sie mich mit ihren Augen völlig verzehren. In Mitten von ihnen eine aufreizende, in ihr rotes Haupthaar gehüllte, Maria Magdalena, deren nackten Arme auf mich zeigten, als würde sie mich seit langem erwarten. Ich schüttelte meinen Kopf, weil ich das Gesehene nicht glauben konnte. Aber das lüsterne Trugbild prangte immer noch über mir. Ich schloss die Augen und haderte mit mir selbst. Die wollüstigen Blicke der Gestalten da über mir, hatten mir die Schamesröte ins Gesicht steigen lassen. Mir war irrsinnig heiß geworden. Meine verschwitzten Hände wollten mich von meiner Kleidung befreien. Als meine Hände meine nackten Brüste umschlossen, begriff ich, was ich da tat. Mit zitternden Händen raffte ich meine Bluse vor meinen Brüsten zusammen und schickte mich an aus der Kirche rennen zu wollen, aber als ich aufspringen wollte, würde ich von Etwas an die Kirchenbank gedrückt. Etwas, was mich daran hindern wollte, die Kathedrale zu verlassen. Ich war wie gelähmt. Schweißperlen standen auf meiner Stirn und die Hitze wurde immer unerträglicher. Mein Körper gehorchte mir noch weniger als zu vor und ich kämpfte mit meinem Verstand. Als ich endlich die Augen öffnen konnte, rann mir der Schweiß von der Stirn in die Augen und vermischte sich sogleich mit meinen Tränen. Ich konnte Rauchgeruch riechen, bevor mir Rotz und Wasser aus der Nase schoss.

Das Licht war unerträglich grell und die Hitze brannte auf meinen Wangen. Der Fluss aus meiner Nase versiegte so schnell, wie er gekommen war. Meine Nase war nun von dem verstopft, was da vorher noch so munter herausgesprudelt war. Der Druck in meinem Kopf stieg, mein Gesicht fühlte sich so an, als würde gleich mein Kopf platzen. Die Augen traten aus den Augenhöhlen. Wie auf Knopfdruck zog ich die heiße Luft durch den Mund ein. Meine Lungen brannten. Ich versuchte über meine trockenen Lippen zu lecken. Meine Zunge war ausgetrocknet und ich riss mir beim Überlecken die Lippen auf. Ich konnte kurz Blut schmecken, bevor auch das auf meinen Lippen trocknete. Meine Tränen trockneten ebenfalls schneller als sie meine Augäpfel benetzen konnten und ich konnte nur noch kurz Flammen um mich herum züngeln sehen, bevor ich ein letztes Mal meine Augen schloss, um sie vor der völligen Austrocknung zu schützen. Ich konnte die Flammen auf meinem Körper spüren und durch die aufsteigende Hitze riss mich die Haare zu Berge. Ich saß immer noch auf der Kirchenbank, aber ich hatte plötzlich keinen Boden mehr unter meinen Füßen.

Unter mir hatte sich ein Loch aufgetan und ein gewaltiger Luftstrom rettete mich einen Moment vor den Flammen. Etwas berührte meine Beine und kroch mir die nackten Beine im Hosenbein hinauf. Sanfter Druck zog mich von der Kirchenbank und ich fiel. Ich hatte nicht mal versucht mich festzuhalten. Im Fallen konnte ich ein letztes Mal den Feuersturm über mir spüren. Diese Tentakeln umschlossen meine Beine immer stärker und krochen immer höher. Der Stoff meiner Hose zerriss unter der sanften Gewalt der Tentakeln. Ich wusste nicht, ob ich nun gezogen oder gehalten wurde, weil ich immer noch fiel, bis ich mit einen leisen Platschen in kaltes Wasser eintauchte. Das Wasser fühlte sich ölig an und umschloss meinen, vom Feuer geschundenen, Körper mit sanften Wogen.

Ich öffnete langsam die Augen und konnte sehen. Das türkise Wasser, dass mich umschloss und über mir ein heller Fleck. Unter Wasser sahen die Flammenzungen so friedlich aus, wie die Haare Maria Magdalenas, die versuchten nach mir zu greifen. Die Tentakeln zogen mich weiter unter Wasser. Auch um mich herum waren Tentakeln, sie rieben mich an meinem Körper. Sie leuchteten in vielen schrillen Farben. Meine offene Bluse glitt mir von den Armen, dann wurden auch diese von Tentakeln umschlossen. Die Überreste meiner Hose zerrissen vollends unter der sanften Gewalt der Tentakeln. Sie krochen an meinem Schlüpfer vorbei und drangen in mich ein. Die Hitze stieg wieder in mir auf. Wollüstige Verzückungszustände durchschossen meinen Körper. Die Tentakeln drangen immer tiefer in mich ein und zogen mich gleichzeitig immer weiter an den Grund hinab. Mein Verstand muss wohl im Feuer geblieben sein, dann war es auch nicht möglich, dass ich ihn in dem Moment verlieren würde, als ich am Grund ein phantasmagorisches Wesen wahrnahm.

Ich konnte oder ich wollte nicht den Grund dieses Wesens erfahren, dessen Enden mich so sanft aber auch bestimmt bearbeiteten…

Auf der Suche nach dem….

Auf der Suche nach dem Phantasmagorischen Ding in meinem Hals (17.10.2009)

Ich wache heute morgen auf, so um zehn. Ich fühle mich schrecklich. Meine Nase ist zu, mein Hals tut weh. In meinem Magen surft ein kleiner Kobold in meiner Magensäure und in meinem Mund ist ein Gefühl, als wäre die kleine Schwester von dem kleinen Kobold, beim Pilze suchen elendiglich verreckt. Ich versuche zu überlegen, wie ich gestern Abend oder heute morgen heimgekommen bin. Ich habe auf jeden Fall viel zu wenig geschlafen. Ich schaue auf meinen Tisch vor dem Sofa. Da liegt irgendwie viel zu viel Geld und warte mal…zwei Handys. Komisch. Ich machen einen kurzen Check. Ich glaube ich hatte in den letzten Stunden wohl keinen Geschlechtsverkehr. Hm. Dann finde ich meine Unterhose vor meiner Nase, jetzt bin ich reichlich verwirrt. Mein DVD-Player ist noch da, also habe ich wohl keinen arbeitslosen Punk abgeschleppt. Und warum liegt Geld auf meinem Tisch und ein zweites Handy. Ich mache nochmal einen Check und ich habe noch einen Stringtanga an und meinen Conquest-SL-T-Shirt. Okay. Eines weiß ich bestimmt. Ich war nicht mit dem Conquest-Team unterwegs, aber warum habe ich dann trotzdem einen so unverzeihlichen Rausch? Immer noch. Weil auf dem Weg auf allen Vieren durch meine Wohnung, weil gehen ist heute noch nicht, finde ich auch keine weitere Person. Irgendwann auf dem Weg vom Klo, der irrsinnig lang ist, wenn man auf allen Vieren durch die Wohnung kriecht, stelle ich fest, dass die Haustüre von innen verschlossen ist. Der Autoschlüssel ist nicht da. Jetzt ist wirklich alles zu spät und hinten höher als vorn. Ich muss noch besoffen sein. Ich krieche wieder ins Bett. Wenn ich wirklich jemanden abgeschleppt habe, war der Stringtanga wohl kein Hindernis für den und/oder die Jenige(n), aber da ich mein Conquest-SL-T-Shirt noch anhabe, muss es ein perverser Larper sein, mit einem Conquest-Fetisch. Aber anscheinend war der Geschlechtsverkehr, den ich immer noch glaube nicht gehabt zu haben, so schlecht oder so pervers, dass die und/oder der Jenige wohl aus dem Dachfenster geworfen hat und zwar so, dass das Dachfenster auf eine unerklärliche Weise wieder geschlossen wurde. Wahrscheinlich hat er und/oder sie gleich auch noch mein Auto geklaut. Ich zähle das Geld, um rauszufinden, ob sich der Geschlechtsverkehr, den ich gar nicht hatte, wenigsten rentiert hat. Mein Autoschlüssel ist zwischen den Scheinen. Eine Sorge weniger. Das Geld ist für Geschlechtsverkehr entschieden zu wenig. Für Blasen vielleicht. Aber für Blasen und Schlucken (da auch keine Flecken zu finden sind) im SL-T-Shirt unbezahlbar. Aber auf Grund des Zustandes meines Halses, kann ich eh nicht geschluckt haben, weil sonst hätte ich bestimmt jetzt keine undefinierbaren Halsschmerzen. Ich taste außen an meinem Hals, er ist dick. Hm. Ich beschließe noch eine Runde zu schlafen. Ich werde von einem ‚Langweilig‘ geweckt. Häh. Ist doch jemand hier? Ich schaue mich um und bemerke das Handy. Eine SMS von einem Mann an: ‚Hey Partybunny…!‘ Oh, mein Gott. Es war ein Homosexueller oder eine Frau. Mein Hals tut immer noch weh. Es fühlt sich so an, als hätte mir jemand einen phantasmagorischen Schwanz bis zum Anschlag in den Hals gesteckt… ich krieche nochmal ins Bad, um meinen Hals zu untersuchen. Okay. Es war ein homosexueller Vampir. Ich habe wohl keinen phantasmagorischen Schwanz in der Kehle stecken gehabt, schade eigentlich, ich hatte ein Vampirartiges links und rechts am Hals hängen. Das würde dann auch das rätselhafte Verschwinden meines nächtlichen Besuchers erklären. Er wollte wegfliegen und er wurde von den ersten Sonnenstrahlen direkt über meinem Tisch erwischt. Deswegen das Geld und das Handy. Ich beschließe mich nochmal hinzulegen, ich muss echt noch ganz schön einem im Tee haben. Als mein Kopf das Kissen berührt, schießen zwei T’s durch meinen Kopf. Dann rauscht eine Gedankenkette hinterher. Rockstudio, 3 Liter Wodka, viele alte Freunde, ein Briefmarkensammler, die T. (das bissige Luder) wollte mir ein Stück aus meinem Hals beißen, weil keiner von uns beiden einen Schwanz hat, geschweige denn einen Phantasmagorischen und die Ti… (das Partybunny) hat ihr Handy und ihr Date (der Fahrer meines Wagens) in meinem Auto vergessen. Die Ti… wollte heute explizit nur ihr Handy bei mir abholen, also habe ich ihr Date bei mir zuhause in ein Taxi gesetzt. Arme Sau. Aber woher kommt das Geld her. Ach, der Herr mit meinem zukünftigen Nachnamen und die Ti… haben mir ein großzügiges Spritgeld (oder Dateentsorgungsgeld) in die Hand gedrückt. Okay. Für das Geld kommen wir aber locker nochmal vom Rockstudio über Freising nach Karlsfeld und zurück. Ihr könnt euch also eingeladen fühlen.

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