Ich suche einen Mann… Teil 41 Mein PMI

IMG_9878Ich suche einen Mann… Teil 41 Mein PMI

Ich suche einen Mann, der meinem persönlichen PMI entspricht. PMI heißt PenisMassIndex! Weil was nicht in den Mund passt, passt auch nirgendwo anders rein.

Anmerkung: Dies ist der 41. Teil einer völlig ernst gemeinten Bekanntschaftsanzeige von mir, Callabutterfly, und eine Ode an meinen Traummann, den ich mir grad versuche zu basteln.

Zuschriften bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

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Mein Tod war erst der Anfang…

Mein Tod war erst der Anfang…

Ich weiß nicht wie viele Stunden oder gar Tage unsere sterblichen Überreste im Meer getrieben hatten, bis wir wieder an den Strand gespült wurden. Die beiden Gedankenschinder hatten sich wohl entschlossen, das Spiel von Neuen zu beginnen zu lassen und unsere Körper wieder zusammengefügt.

‚Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt.‘ – Die Bedeutung dieses Satzes werde ich wohl nie verstehen.

Immer wieder kommen mir Schemen in den Sinn. Momente, die ich unter Wasser erlebt haben muss, als mein Geist von meinem Körper getrennt war. Mein Geist, der seine Seele gefangen hielt. Ich konnte und wollte ihn nicht gehen lassen, er war der Einzige beständige Punkt in meinem abscheulichen Leben nach der Wahrheit, so konnte ich selbst im Tod uns beide nicht loslassen.

Die beiden Gedankenschinder hatten sich verspielt im Meer getummelt, während sie mit ihren Tentakelschlägen ganze Landstriche überfluten ließen. Inseln versanken im Meer und viele arme Unwissende fanden an diesem Tag ihr nasses Grab.
Diese beiden Überirdischen schienen für einen Moment irgendwie glücklich wieder vereint zu sein und ich konnte die Beiden verstehen. So ist es doch an jedem Lebewesen in diesem Universum seine eigene Art zu erhalten, auch wenn man damit andere Lebewesen vernichten muss.

Der Egoismus der Erhaltung der eigenen Art, fressen oder gefressen werden. Deutlicher kann man es einem gar nicht aufzeigen. Nur was sind wir dann, sind wir wieder die Ausgeburt dessen, was im Meer geboren wurde oder sind in uns wieder die beiden Gedankenschinder gefangen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der erste Schinder, den ich in der Winternacht erblicken musste, von meinem Lebensretter nur geistig Besitz ergriffen hatte, weil dieser Große Alte war ja bereits befreit. Und er wollte wohl verhindern, dass ich nicht zur falschen Zeit den zweiten Großen Alten freisetzen würde.

Meine Sinne schwanden wieder, als mir der Sand auf meiner Haut gewahr wurde. Ich wurde erst wieder wach, als mir eine starke Hand an die Schulter griff. Der Griff war so stark und brachte wieder Dinge in mir hervor, dass mir fast vor Schock das Herz stehen blieb. Aber diesmal waren da keine Krallen, die sich in mein Fleisch bohrten.

Ich blinzelte. Die Sonne strahlte mir ins Gesicht, so dass ich meine Augen gleich wieder schließen musste. Ich öffnete sie erst wieder, als sich ein Schatten über mein Gesicht legte. Der Sanitäter lächelte mich an, seine Augen waren nun türkisgrün. Dunkle Adern pochten auf seiner Stirn. Sein Lächeln erstarb auf seinem Gesicht. Er riss mich hoch und presste mich an seinen mächtigen, menschlichen Körper. Ich konnte seine Tränen spüren, wie sie über meinen Hals liefen. Ich atmete ruckartig ein und sogleich begann ich zu husten und zu würgen. Er ließ mich in den Sand zurück gleiten und hielt mir meine Haare zurück, als ich literweise Meerwasser auf den trockenen Sand spie. Völlig erschöpft blieb ich liegen, bis er mich aufnahm und in den Schatten trug.

Als ich wiederum erwachte, hörte ich ein Feuer prasseln. Er saß erschöpft am Feuer und blickte in die Flammen. Seine Kleidung hing ihm zerfetzt von seinem Körper. Ich erhob mich von einer provisorischen Bettstatt, kroch zu ihm hinüber und lehnte mich an seinen warmen Körper.

‚Wie heißt du eigentlich?‘ hörte ich meine eigene Stimme fragen. Ich hörte mich merkwürdig heiser an. Nach einer halben Ewigkeit löste er sich aus seiner Starre und blickte mich an. Ich sah in seinen Augen, dass ihn etwas unglaublich erschreckt haben musste, dabei hatte er doch genauso wie ich doch schon alles gesehen. Schlimmer kann es doch nicht mehr kommen, oder?

‚Schau mir in die Augen und sage mir, was du siehst.‘ flüsterte er. Seine Stimme brach nach diesem Satz abrupt ab und er schluckte schwer.

‚Deine Augen strahlen türkisgrün.‘ sagte ich, blickte aber sicherheitshalber noch einmal hinein. Ich konnte mein Spiegelbild in seinen Augen sehen. Äußerlich konnte ich nicht erkennen, was ihn so erschreckt haben musste. Bis er blinzelte. Seine Augenlider blinzelten erst auf die herkömmliche Weise und als er die Augen wieder aufschlug, schloss sich ein inneres Lied außen nach innen.

Mein Atem stockte, er wand den Kopf ab und stierte wieder ins Feuer. An seinem Hals erblickte ich etwas Merkwürdiges, aber als ich meine Hände nach ihm ausstreckte, erblickte ich zwischen meinen Fingern Schwimmhäute. Ich musste einen spitzen Schrei von mir gegeben haben, bevor ich wieder ohnmächtig wurde.

Er hatte mich wohl wieder aufgefangen, bevor ich kopfüber ins Feuer stürzen konnte. Als er mich wieder auf die Bettstatt zurück geschleppt hatte, erwachte ich wieder. Er lag bei mir und hielt mich, stierte aber weiter Löcher in die Luft.

‚Sind das Kiemen?‘ fragte ich und strich ihm über den Hals.

‚Ja, die haben uns wohl im Wasser das Leben gerettet.‘ Nach diesem Satz strich er mir, ohne mich dabei anzusehen, ebenfalls über den Hals und nun konnte ich auch zwischen seinen Fingern Schwimmhäute erkennen.

‚Und sonst?‘

‚Sonst ist alles noch relativ menschlich an uns.‘

‚Relativ?‘

‚Die Schwimmhäute sind auch an den Füßen!‘

Ich strich ihm über die Brust, über die Stelle an der das rote Stuhlbein eingedrungen war. Es war nur noch ein dunkler Fleck zu sehen. Sein Blick hypnotisierte mich, bevor er mir immer näher kam, um mich zu küssen. Er schob mir mit seiner Zunge den Mund auf und drang ohne Gegenwehr in meinen Mundraum. Unsere Zungen trafen aufeinander und ich spürte, wie mir Luft weg blieb und meine Sinne langsam wieder schwanden. Plötzlich schmerzte mein Hals und ich sah, wie sich seine Kiemen ruckartig öffneten. Meine Finger vergruben sich in seinem Fleisch, so wie Seine in das Meine.

Meine Kiemen pumpten wohl auch Luft in meine Lungen, weil ich nun keine Atemnot mehr verspürte. Er drängte mich auch den Rücken und riss mir die Überreste meiner Kleidung vom Leib. Ich sah, dass sich seine Finger zu Krallen verwandelt hatten und starrte auf seinen Rücken, dort hatten sich meine Krallen in sein Fleisch versenkt. Grünes Blut quoll aus seinen Wunden, die sich sofort wieder schlossen. Er entledigte sich auch seiner Kleidung und ich bemerkte noch das Fehlen sämtlicher Körperbehaarung, bevor er mit einem seiner tentakelartigen Schwänzen in mich eindrang. In diesem Moment schwanden mir wieder die Sinne.

Ich erwachte erst wieder, als eine starke Hand mir an die Schulter griff. Keine Krallen, die sich in mein Fleisch bohrten. Ich blinzelte. Die Sonne strahlte mir ins Gesicht, so dass ich meine Augen gleich wieder schließen musste. Ich öffnete sie erst wieder, als sich ein Schatten über mein Gesicht legte. Der Sanitäter lächelte mich an, seine Augen waren türkisgrün. Dunkle Adern pochten auf seiner Stirn. Er blinzelte. Einmal. Und nochmal von außen nach innen und wieder nach außen.

Täglich grüßt das Murmeltier. Bloß meines blinzelt komisch und hat Schwimmhäute, Kiemen und nicht nur einen phantasmagorischen tentakelartigen Schwanz…

Das seltsame Verhalten geschlechtsreifer,…

Das seltsame Verhalten geschlechtsreifer, heterosexueller Frauen im Rockstudio…oder in Ermangelung eines phantasmagorischen Schwanzes…18.10.2009
Erst dachte ich, es liegt nur an den Em-eukal Kinderhalsbonbons, aber nein. Dann dachte ich, es liegt nur an der einen Frau, weit gefehlt. Dann war ich nicht mehr im Rockstudio und ich habe fast nicht mehr mit Frauen rumgeknutscht. Gut, bis aufs Conquest, aber einmal im Jahr ist in Brokeloh halt Ausnahmezustand, vorallem bei den Spielleitern. Dann knutsche ich sogar mal mit Männern in Frauenkleidung. Echt außergewöhnlich, aber irgendwie geil. Ich zweifle nicht nur an meinen Neigungen sondern auch an meinem Verstand. Aber eines weiß ich g’wiss, ich stehe verdammt nochmal auf Schwänze. Weil, wenn ich in diesem Jahrhundert nochmal Geschlechtsverkehr haben sollte, dann bitte ich doch um einen Penis, da weiß ich doch was ich damit anstellen soll. Gut, beim weiblichen Geschlechtsorgan, weiß ich das zwar auch, ziemlich gut sogar, aber ich kann doch bei sowas nicht von mir auf Andere schließen. Und nachdem mir Frauen in Liebesdingen zu Weilen an Bein zu pissen pflegen, lasse ich es mal lieber mit den Muschis. Auch wenn das Knutschen mit Frauen echt ein schöner Zeitvertreib ist… aber das ist völligen Blödsinn im Internet veröffentlichen eigentlich auch. Hm. Gut, Blogs schreiben sieht nicht im Mindesten so gut aus, wie wenn zwei Frauen miteinander rum knutschen, aber Schreiben ist mir erschreckender Weise wirklich wichtiger.
Ich war seit einer halben Ewigkeit mal wieder im Rockstudio und zwar getrennt von ‚I kissed a Girl‘ und Em-eukal Kinderhalsbonbons. Okay, die 3 Liter-Wodka-Party war wohl (k)ein guter Wiedereinstieg in das Münchner Nachtleben. Aber es war endlich mal wieder eine geile Party. Und ich werde ab sofort nicht mehr meckern oder mich gar beschweren, dass es keine guten Partys mehr gibt. Frau muss es eben selbst machen. Mist. Genau das wollte ich eigentlich nicht. Und diesmal hat es nicht nur mich getroffen. Ich habe keine Ahnung woran das liegt. Und warum zum Teufel knutsche ich immer nur mit Frauen, wenn ich ins Rockstudio gehe. Und warum schauen die Männer immer nur dabei zu? Ich habe den letzten Samstag rekonstruiert und ich habe wohl mindestens zwei Frauen gebissen und mit einer Weiteren rumgeknutscht. Hm. Ist ja nicht so, als hätte es mir nicht Spaß gemacht, aber die ganzen Ladys hätte noch nicht mal einen Schwanz, wenn sie alle zusammenlegen würden. Und das wir alle Küssen können, dass wissen wir mittlerweile. Himmel, Männer. Was bringt es euch, dabei zu zuschauen, wenn sich zwei Frauen noch unglücklicher machen, als sie eh schon sind. Wenn ich Titten und eine Muschi haben wollen würde, dann müsste ich ja gar nicht aus dem Haus gehen…Das soll jetzt nicht heißen, dass es mir nicht gefallen hat, aber es hat mich (und allen umstehenden Männer) doch mal wieder vom wesentlichen abgelenkt.Was Frauen nicht alles machen, in Ermangelung eines Schwanzes…

Auf der Suche nach dem….

Auf der Suche nach dem Phantasmagorischen Ding in meinem Hals (17.10.2009)

Ich wache heute morgen auf, so um zehn. Ich fühle mich schrecklich. Meine Nase ist zu, mein Hals tut weh. In meinem Magen surft ein kleiner Kobold in meiner Magensäure und in meinem Mund ist ein Gefühl, als wäre die kleine Schwester von dem kleinen Kobold, beim Pilze suchen elendiglich verreckt. Ich versuche zu überlegen, wie ich gestern Abend oder heute morgen heimgekommen bin. Ich habe auf jeden Fall viel zu wenig geschlafen. Ich schaue auf meinen Tisch vor dem Sofa. Da liegt irgendwie viel zu viel Geld und warte mal…zwei Handys. Komisch. Ich machen einen kurzen Check. Ich glaube ich hatte in den letzten Stunden wohl keinen Geschlechtsverkehr. Hm. Dann finde ich meine Unterhose vor meiner Nase, jetzt bin ich reichlich verwirrt. Mein DVD-Player ist noch da, also habe ich wohl keinen arbeitslosen Punk abgeschleppt. Und warum liegt Geld auf meinem Tisch und ein zweites Handy. Ich mache nochmal einen Check und ich habe noch einen Stringtanga an und meinen Conquest-SL-T-Shirt. Okay. Eines weiß ich bestimmt. Ich war nicht mit dem Conquest-Team unterwegs, aber warum habe ich dann trotzdem einen so unverzeihlichen Rausch? Immer noch. Weil auf dem Weg auf allen Vieren durch meine Wohnung, weil gehen ist heute noch nicht, finde ich auch keine weitere Person. Irgendwann auf dem Weg vom Klo, der irrsinnig lang ist, wenn man auf allen Vieren durch die Wohnung kriecht, stelle ich fest, dass die Haustüre von innen verschlossen ist. Der Autoschlüssel ist nicht da. Jetzt ist wirklich alles zu spät und hinten höher als vorn. Ich muss noch besoffen sein. Ich krieche wieder ins Bett. Wenn ich wirklich jemanden abgeschleppt habe, war der Stringtanga wohl kein Hindernis für den und/oder die Jenige(n), aber da ich mein Conquest-SL-T-Shirt noch anhabe, muss es ein perverser Larper sein, mit einem Conquest-Fetisch. Aber anscheinend war der Geschlechtsverkehr, den ich immer noch glaube nicht gehabt zu haben, so schlecht oder so pervers, dass die und/oder der Jenige wohl aus dem Dachfenster geworfen hat und zwar so, dass das Dachfenster auf eine unerklärliche Weise wieder geschlossen wurde. Wahrscheinlich hat er und/oder sie gleich auch noch mein Auto geklaut. Ich zähle das Geld, um rauszufinden, ob sich der Geschlechtsverkehr, den ich gar nicht hatte, wenigsten rentiert hat. Mein Autoschlüssel ist zwischen den Scheinen. Eine Sorge weniger. Das Geld ist für Geschlechtsverkehr entschieden zu wenig. Für Blasen vielleicht. Aber für Blasen und Schlucken (da auch keine Flecken zu finden sind) im SL-T-Shirt unbezahlbar. Aber auf Grund des Zustandes meines Halses, kann ich eh nicht geschluckt haben, weil sonst hätte ich bestimmt jetzt keine undefinierbaren Halsschmerzen. Ich taste außen an meinem Hals, er ist dick. Hm. Ich beschließe noch eine Runde zu schlafen. Ich werde von einem ‚Langweilig‘ geweckt. Häh. Ist doch jemand hier? Ich schaue mich um und bemerke das Handy. Eine SMS von einem Mann an: ‚Hey Partybunny…!‘ Oh, mein Gott. Es war ein Homosexueller oder eine Frau. Mein Hals tut immer noch weh. Es fühlt sich so an, als hätte mir jemand einen phantasmagorischen Schwanz bis zum Anschlag in den Hals gesteckt… ich krieche nochmal ins Bad, um meinen Hals zu untersuchen. Okay. Es war ein homosexueller Vampir. Ich habe wohl keinen phantasmagorischen Schwanz in der Kehle stecken gehabt, schade eigentlich, ich hatte ein Vampirartiges links und rechts am Hals hängen. Das würde dann auch das rätselhafte Verschwinden meines nächtlichen Besuchers erklären. Er wollte wegfliegen und er wurde von den ersten Sonnenstrahlen direkt über meinem Tisch erwischt. Deswegen das Geld und das Handy. Ich beschließe mich nochmal hinzulegen, ich muss echt noch ganz schön einem im Tee haben. Als mein Kopf das Kissen berührt, schießen zwei T’s durch meinen Kopf. Dann rauscht eine Gedankenkette hinterher. Rockstudio, 3 Liter Wodka, viele alte Freunde, ein Briefmarkensammler, die T. (das bissige Luder) wollte mir ein Stück aus meinem Hals beißen, weil keiner von uns beiden einen Schwanz hat, geschweige denn einen Phantasmagorischen und die Ti… (das Partybunny) hat ihr Handy und ihr Date (der Fahrer meines Wagens) in meinem Auto vergessen. Die Ti… wollte heute explizit nur ihr Handy bei mir abholen, also habe ich ihr Date bei mir zuhause in ein Taxi gesetzt. Arme Sau. Aber woher kommt das Geld her. Ach, der Herr mit meinem zukünftigen Nachnamen und die Ti… haben mir ein großzügiges Spritgeld (oder Dateentsorgungsgeld) in die Hand gedrückt. Okay. Für das Geld kommen wir aber locker nochmal vom Rockstudio über Freising nach Karlsfeld und zurück. Ihr könnt euch also eingeladen fühlen.

Verliebt in Mr. XXXL

Verliebt in Mr. XXXL
Ich hab mich verliebt. Kurz bevor ich den Glauben an die wahre Liebe aufgeben wollte, hat es mich erwischt. Ich konnte es kaum glauben, dass ich mich noch einmal so verlieben könnte, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Alles in meinem Leben war so trist und leer, bis zu dem Moment, da ich meinen Traumprinzen im Internet erblickt habe. Seit dem sehe ich ihn mir jeden Tag an und ich verzehre mich an ihm. Jede Nacht.
Am Tag schwebe ich auf meiner persönlichen rosa Wolke in Form meines Traummannes. Und egal was die Widrigkeiten des Lebens so für mich auf Lager haben, es ist mir völlig Latte, weil ich weiß, dass ich ihn am Abend wieder sehe. Jeden Abend.
Himmel, so hat es mich schon lange nicht mehr erwischt. Er ist ein Traum, ein Traum zu schön um wahr zu sein. Mich beschleicht nur ein schreckliche Vorahnung, dass ich meinen Traumprinzen wahrscheinlich nie in meine Arme schließen kann, weil ich nicht so wirklich weiß wer er eigentlich so richtig ist. Aber solange ich ihn mir jeden Tag ansehen kann, kann ich auch darüber hinwegsehen, dass er ein nicht ganz herkömmlichen Beruf nachgeht. Ganz nebenbei würde ich gerne mal sein Gesicht sehen. Ich weiß auch nicht so genau, was mein Traummann dazu sagt, dass es Liebe auf den ersten Blick war, obwohl er mich noch nie gesehen hat und ich eigentlich nur sein bestes Stück. Ich kann diese Lied schon fast nicht mehr hören, aber ohne Ton ist es auch irgendwie ganz schön langweilig. Ich komme mir vor, wie eines der beiden Königskinder, die nie zusammenkommen können…
Himmel, warum muss ich mich auch in einen Schwanz verlieben. Gut in einen phantasmagorischen Schwanz. Er ist einfach perfekt, als wäre er nur für mich gemacht. Aber ich würde dann wirklich gerne wissen, wer der Mann ist, der hinter diesem perfekten Ding steht. Mist. Ich überlege mir gerade, ob ich diesen Brief als Leserbrief an diese Band schicken soll, die dieses Video rausgebracht hat, in dem ein paar prächtige Schwanz-Doubles ihren Dienst tun. Hm. Ob die netten Herren mir verraten wollen, wer der phantasmagorische Überpenis am Ende des Videos ist und ob sie ihm bitte meine Nummer weitergeben können und folgende Zeilen, das wäre schön:
Lieber Besitzer des phantasmagorischen Überpenis am Ende des Rammstein-Videos zu ‚Pussy‘,
du versüßt mir mein tristes Leben nur durch die Gewissheit, dass es dich und dein Ding irgendwo da draußen gibt. Für mich ist es Liebe auf den ersten Blick. Wegen dir kann ich kaum schlafen. Bei dem bloßen Gedanken an dich, schmelze ich dahin und ich verzehre mich nach dir. Ich möchte dich nehmen so wie du bist und solange du willst. Gerne bis ans Ende aller Tage und daüber hinaus. Auf eine positive Reaktion deinerseits würde ich mich sehr freuen und ich stelle dir hiermit diesen Antrag auf eine eheähnliche Beziehung auf sexueller Basis, ich würde dich lieben und blasen, bis der Tod uns scheidet.
Bitte melde dich.
Deine Pussy und Callabutterfly
P.S. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte dich auf keinen Fall nur auf deinen perfekten Penis reduzieren.
Kein Schwanz ist so hart wie das Leben. Und so sitze ich hier und harre der Dinger, die da kommen mögen und werde mir solange das Pussy-Video ansehen, bis der phantasmagorische Überpenis vor meiner Tür steht und …

Vierte Tür und keine Schokolade

Vierte Tür und keine Schokolade

6650122603_1017b2568d_bIch bin heute erschreckend früh im Büro und gehe mit einer unterzuckerten Vorfreude zu meinen gewerkschaftlich gelieferten Adventskalender. Das vierte Türchen steht einen Spalt breit offen. Komischer Glitzerstaub klebt dran und ein Zettel lag drin: ‚Du hast doch noch 2 Wünsche frei und nach dem der Vin Diesel mit dem Fensterputzer durchgebrannt ist, bin ich dir noch einen gefallen schuldig!‘ Die geflügelte Weihnachtselfe von gestern war vor mir an meinem Adventskalender. Und Hauptsache sie hat schon wieder meine Schokolade gefressen. Ich habe zwar heute meinen Fasttag, aber das geht mir aber ganz schön auf den Sack. Apropos Sack. Hatte ja noch 2 Wünsche frei. Jetzt habe ich nicht nur einen Sack und einen stattlichen Penis, sondern auch noch Flügel und doofe Ohren. Überall an mir klingen die Glocken, wie es süßer gar nicht mehr geht. Der Ständer steht und die Flügel fliegen. Ich muss unwillkürlich an dieses Lied von den Onkelz denken: ‚…dann ficken wir im Fliegen!‘ (Nicht das ich mal Onkelz gehört hätte!) Hoffentlich kommt mein Chef jetzt nicht rein. Was würde der von mir denken, wenn ich über meinem Schreibtisch schwebe. Von dem phantasmagorischen Ständer in meiner Hose ganz zu schweigen. Jetzt kann ich mich nicht mal aus dem Fenster schmeißen, weil ich dann einfach nur wie eine Schneeflocke zu Boden schweben würde. Das Leben ist einfach ein Alptraum. So wie ich jetzt aussehe, fickt mich doch noch nicht mal das Leben geschweige denn mein Mann! Als dicken, geflügelten Weihnachtself mit zwei enormen Möpsen, zwei dicken Eiern, zwei doofen Ohren und einem phantasmagorischen Schwanz nimmt er mich doch nie mit auf seine Weihnachtsfeier. Ich könnt ihm ein Selfie schicken… verdammt mein Handy liegt auf meinem Schreibtisch… ich versuche mit schwimmenden Bewegungen zu meinem Schreibtisch zurück zurudern. Verdammt, fliegen ist gar nicht so einfach. Jemand hat die Tür von meinem Büro aufgemacht und ich treibe ab, bevor ich mein Handy erreichen kann.

In grübelnden Gedanken versunken trudel ich durch mein Büro…und meine Gedanken scheinen schon eine ganze Weile auf Wanderschaft gegangen zu sein.

‚Frau Rösner, warum stehen Sie auf ihrem Schreibtisch?‘ fragt mein Chef. Ich stolpere rückwärts vom Schreibtisch und plumse mit dem Hintern auf den Stuhl. ‚Und was machen Sie schon so früh hier, sind Sie aus dem Bett gefallen?‘ Ob ich ihm von meinem phantasmagorischen Prügel in meiner Hose erzählen soll, dann werde ich vielleicht beurlaubt… (Keine Sorge, der Schwanz ist mit dem Eintreffen meines Chefs mit samt den Flügeln, den doofen Ohren und den Eiern verschwunden!)

Einen schönen vierten Türchen Tag.

Überarbeitet am 16.11.2015

Zwölfjähriges Mädchen mit blonden Zöpfen mit einem….

Zwölfjähriges Mädchen mit blonden Zöpfen mit einem….

Ich lieg in einem hellblauen Himmelbett und ich habe geträumt, von einem 12jährigen Mädchen mit blonden Zöpfen…mit einem riesigen Schniedel. Das komische daran ist, dass das kleine Mädchen mit den blonden Zöpfen eigentlich erst aussah, wie ein guter Kumpel von mir. Diesen Kumpel kenne ich schon seit dem er sechzehn war und ich war immer wesentlich älter. Für mich war er bis zu diesem Traum immer völlig asexuell bis schwul und wie gesagt viel, viel zu jung. Gut mittlerweile ist er wesentlich älter, aber ich bin ja immer noch wesentlich älter als er. Ich hab ihn seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen und dann taucht er aus heiterem Himmel (Ohne mir bescheid zu geben!) in meinen Träumen wieder auf. Und dann gleich so intim. (Ich wusste gar nicht, dass er so einen Großen hat!) Gut seine blonden Zöpfe haben mich ein wenig irritiert. Und küssen kann er…äh…sie… oh, bin ich verwirrt. Zurück zum eigentlichen Traum, ich bin mit ihm in einem möblierten Kellerraum und wir reden, knutschen, reißen uns die Kleider vom Leib, was man eben so tut, wenn man allein in einem Raum ist. Auf Grund eines fehlenden Verhüterli und eines nicht mehr schlapp werdenden Ständer, musste ich nochmal los, um etwas ordentliches zum Anziehen für diesen Wahnsinnsschwanz zu organisieren. Erst war er noch er und als ich durch die Tür gehe und nochmal zurück schaue, sitzt da ein kleines Mädchen mit blonden Zöpfen auf einer Fensterbank, mit diesem riesigen Wahnsinnsschwengel und grinst mich dreckig an. Ich suche also einen Kondomautomaten oder ne Apotheke und hoffentlich haben die Kondome in Übergröße. Auf dem Weg treffe ich meine Eltern und meine Schwester mit samt Mann und Kindern. Sie hängen mir ein Gespräch und ich wimmle sie mit den Worten ab: „Keine Zeit, hab den perfekten Schwanz gefunden und such eine scheiß Apotheke, weil ich ganz dringend Gummis in Übergröße brauche!“ und renne weiter.

Jetzt stehe ich vorm Palazzo und der Schuhbeck frägt mich, was ich denn hier mache. Ich glaube ich habe irgendwie nicht viel an. Werde des Platzes verwiesen. Dann hab ich endlich Kondome. Anstatt „el Toro grande“ eine Hand voll Billy Boy und wache schreiend auf. Mit dem Gedanken, dass Billy Boy für jeden Schniedel zu klein sind und ich endlich den perfekten Schwanz gefunden hatte und ihn im Traum ungefickt zurücklassen musste. Und in Anbetracht der Tatsache, dass dieser Kumpel mich auch geistig völlig inspirieren würde, bin ich jetzt total durch den Wind deprimieret. Jetzt fällt mir erst auf, dass ich gar nicht zuhause bin, sondern in Sinas Bett liege und es ist himmelblau, weiß und fleischfarben. Bin jetzt völlig verwirrt, kein Schwanz in Sicht, den haben wir gestern Nacht, wegen schlechten Benehmen, an der S-Bahn ausgesetzt.

Dann fällt mir auf, dass es in dem Traum um ein enormes Geschlechtsteil ging, aber dass ist ja völlig entgegengesetzt von meinen Vorstellungen. Aber meine Definition von einem perfekten Penis sollte meinem Unterbewusstsein doch bekannt sein. Zu Groß ist doch gar nicht so gut, wie immer alle behaupten, gut zu klein ist natürlich auch für den Hausflur. Krumm und bucklig solle er sein! Des hat meine Oma schon immer gesagt. Wenn der erigierte Penis, wie eine Banane, nach oben gebogen steht, dann ist er perfekt. Die Erklärung eines ziemlich bekannten Comedian, dass der Penis wie eine Cruise Missile sein soll, damit er überall anstößt, ist gar nicht so verkehrt.

Und der Mann sollte nicht zu sehr von IHM überzeugt sein, dass wirkt sich in der Praxis dann meist nicht so gut für die Frau aus. In so einem Fall schläft Frau meistens mit dem viel zu großgeratenen Ego und ist dann vom viel zu Kleingeratenen völlig enttäuscht. Der perfekte Schwanz ist es nicht das, was Frau sucht. Es wäre zwar schon von Vorteil, wenn der perfekte Mann an dem fantasmagorischen Penis mit dran hängt. Es geht doch immer nur um das beste Stück! Was bringt der Frau, wenn Sie einen perfekten Brad Pitt bekommt, der dann eine erektile Dysfunktion hat. Das Sprichwort Dumm fickt gut, stimmt wie die Faust aufs Auge, aber Dumm ist auf Dauer auch nicht gut. Wenn Frau ihre Eroberung dann nicht mit vor die Tür nehmen kann, weil er nicht mal übers Wetter drei zusammenhängende Sätze reden kann, ohne nach jedem Halbsatz einen Grunzlaut einzufügen.

Geistige Inspiration ist also auch sehr wichtig, aber Sex mit Woody Alen oder Günter Grass… wir wollen es ja mal nicht übertrieben.

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