Lois, die Spinnengöttin und der brennende Komet…

Erlebnisbericht einer S(M)L auf Conquest of Mythodea 2009 Teil 2

Lois, die Spinnengöttin und der brennende Komet des Todes und Volkern für Anfänger
Ich mache weiter Waffencheck auf Sicht, des ist so ein Bisschen wie Uri Geller. ‚Ich sehe, dass du da keinen Spitzenschutz drin hast.‘ Ich mache mir einen Spaß daraus alle Tapewaffen und Kettenwaffen raus zunehmen, während meine Böse MitSL irgendwie alle Bögen raus nimmt.

Es ist jetzt Mittwoch 17.00 Uhr und der erste Teilnehmer weint. Und es ist ausnahmsweise mal kein Ork, sondern ein Brikett (Drow). Wir nehmen die Palisade ab und machen eine meiner schrecklichsten SL-Ansprachen seit 2005 im Großen Heer, aus der ich mit einer schwerwiegenden Erkenntnis die Palisade verlasse. Hunde kommen nicht nur an die Leine, sondern brauchen auch einen Maulkorb und der König hört sich gerne selbst reden…

Der König hört sich nicht nur gerne selbst reden, er erfreut sein Volk auch noch mehr mit seinen Verbalitäten, als es die Auffassungsgabe des Durchschnittsteilnehmer unseres Lager zulässt.

Ich mache weiter mit Waffen- und Rüstungscheck im Sichtmodus bis ich nichts mehr sehen kann und dann muss ich leider wieder zum Abtasten meiner meist männlichen Teilnehmer und deren Waffen übergehen. Ich habe mich auch fast richtig schlecht dabei gefühlt. In Kelheim gildet Rüstungscheck im Dunkel bestimmt auch als Geschlechtsverkehr. Jetzt weiß ich auch wo die ganzen Gerüchte herkommen, dann hab ich ja doch mit allen Geschlechtsverkehr gehabt, die mir gerüchteweise nachgesagt werden. Gott, bin ich eine Schlampe.

Ich flüchte in den Zuber zum Abkühlen. Als ich mich wieder in meinem Folienhaufen verkriechen will, ist die Folie weg, auch ums Zelt. So eine Scheiße, des wars dann wohl mit meiner Privatsphäre.

Ein nächster Tag ein neues Glück, ich hoffe inständig auf bombastische Khanskämpfe, aber nach dem ich meine Waldorfschüler ja schon ein bisschen länger kenne, werde ich mich heute wieder mit einem Sitzkreis begnügen müssen und wir tanzen alle zusammen unseren Namen und erzählen allen woher wir kommen und was wir auf dem Conquest so erreichen wollen, In-Time natürlich. (Kein Witz!)

Es werden die ersten Gefangenen gemacht, die natürlich nicht gefoltert werden, weil…. haltet euch fest. Nicht weil die SL es ihnen verboten hat, nein. Wir haben foltern unter Ausschluss der Öffentlichkeit in geschlossenen Räumen und unter Einschluss des gesamten SL-Teams ausdrücklich erlaubt und dafür gesorgt, dass der Kerker in der Palisade möglichst blickdicht gebaut wurde. Hihi. Nein, die Lagerorkanisatorin hat den Orks IT verboten zu foltern, weil die ein Bündnis mit dem Magielager (Elfenlager) anstrebt. (Ist auch kein Witz!) Und die Briketts dürfen es nicht, weil die Priesterinnen es nicht erlaubt haben. Damals als ich noch Drow gespielt habe, war ich nicht nur wesentlich schlanker, nein da waren die Drow noch schwarz und hießen Mutter Oberin.

Jetzt kommt auch noch die einzige Waldorfschülerin, die ich kenne, freiwillig zum Foltern …äh… Blumenpflücken an die Palisade. Sie wird natürlich auch nicht gefoltert. Ich kündige meinen Job als SL beim König und erfinde den freud’schen Versprecher ‚Volkern‘ statt Foltern. Jetzt bin ich endgültig nur noch als Hofnarr bekannt, weil ich ja so witzig bin. Haha. Ich überlege mir einen Kurs anzubieten ‚Volkern äh… Foltern für Anfänger‘.

Die drei Drowpriesterinnen, von denen zwei weiß sind und die Dritte schwarz, kommen zu uns und erklären uns, dass sie gerne 9 Rituale machen wollen, in denen sie 9 Elfen opfern wollen und dann wollen sie am Ende, dass ein brennender Komet aufs Magielager fällt. Das ganze soll natürlich auf das gesamte Conquest verteilt stattfinden. Meine Böse MitSL kann ich innerlich lachen hören. Ich hechte hinter den Schwellkörper (damit wäre unser SL-Team komplett) und versuche nicht all zu laut zu lachen. Sie sollen sich mal ordentlich vorbereiten und das gesamte Dungeonlager SL-Team harrt der Dinge, die da kommen mögen. Die Priesterinnen wollen die Blumenpflückerin opfern und den Elfen, den sie vorhin aber OT gehen haben lassen, der aber IT noch im Kerker liegt, in dem aber gerade die Blumenpflückerin liegt und von einem Drow und einem Ork abwechslungsweise befragt wird. Ich empfehle noch, dass sie das Ritual vielleicht nicht in der prallen Sonnen machen sollen, wobei ich eigentlich nur an die Gesundheit der Blumenpflückerin gedacht hatte und nicht an die Tatsache, dass es hellichter Tag ist und uns ein Ritual mit 10 Drows, von den zwei weiß sind, bevorsteht. Ich bin wirklich nur beim Larp Rassist, aber manche Sachen gehen halt echt nicht. Damals als ich noch Drow gespielt habe, war ich nicht nur wesentlich schlanker, damals kamen die Drows auch erst bei Dämmerung aus dem Bau gekrochen. Einer der Drows hat ein Stück Stumpfhose vor seine Augen geklemmt und die eine der beiden weißen Priesterinnen ist übrigens blind. Damals als ich noch… hätte man eine blinde Drow sofort umgenietet und den mit der Strumpfhose…. hat zumindest einen humoristischen Wert.

Die Priesterinnen wollen die Blumenpflückerin nicht selbst umbringen, weil sie wollen ja auch übrigens kein Blut vergießen, die Blumenpflückerin ist ja auch keine Elfe. Aber als sie dann einen Ork mit ins Ritual einbinden wollen, der die Blumenpflückerin anzünden soll, weil sie ja auch nicht von anderen kein Blutvergießen machen lassen wollen, versuche ich meine Böse MitSL dazu zu überreden, dass wir uns eine Yochlol aus dem Fundus anfordern sollten und dass ich sie dann spielen darf. Damals als ich noch… habe ich meinen Drows immer mit einer Yochlol gedrowt, wenn sie meinen Plot verkacken. Ich habe sie nie gebraucht. Früher war alles besser. Meine Böse MitSL schickt mich auf den stillen Stuhl, während die Blumenpflückerin fast schon weint, weil sie keiner foltert oder abschlachten will, oder beides. Heute gibt es kein Kunstblut für unsere kleine Blumenpflückerin.

Das Ritual beginnt. Der Schwellkörper sitzt eingeklemmt zwischen dem stillen Stuhl (ein Wikingerstuhl) und der Palisade und versucht trotz seiner gewaltigen Körpergröße so auszusehen, wie ein kleines zwölfjähriges Mädchen mit blonden Zöpfen und ich kauere hinter dem stillen Stuhl und beiße in die Sitzfläche, damit ich das Ritual nicht mit meinem lauten Lachen störe. Kichernd, wie kleine zwölfjährige Mädchen mit blonden Zöpfen beobachten wir das Geschehen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob sie überhaupt den Platz geweiht haben, aber einen Schutzkreis haben sie nicht gemacht. Den Ork haben sie definitiv nicht geweiht. Die Blumenpflückerin wimmert vor sich hin, damit man ihr kichern nicht so merkt, ihr Körper bebt unter der Anstrengung das Lachen zurückzuhalten. Das nenne ich mal Körperbeherrschung und gutes Rollenspiel. Die Drowkrieger haben um den Kreis Platz genommen und die Hälfte von ihnen sitzen in der prallen Sonne. Die eine weiße Priesterin beginnt das Ritual, während die Schwarze aus dem halbscharrig gezogenen Mehlkreis geht und Dinge holt. Selbst wenn sie den Platz geweiht hätten, wäre es jetzt völlig für den Arsch gewesen. Irgendwie ist die schwarze Drow der N… (böses N-Wort) für die beiden Weißen. Wie sozialkritisch!

Sie beten jetzt die Spinnengöttin Lolth an, aber nein, was höre ich da. Ich hab mich doch verhört. Ich zieh die Watte aus meinen Ohren, nein sagen die da… Lois? Ich kann Lolth auch immer noch aussprechen, was an meinen mangelnden Englischkenntnissen liegen könnte, aber Lois. Ich schlage mir nun den Kopf auf die Sitzfläche des jetzt nicht mehr ganz so stillen Stuhles und bete inbrünstig an die Spinnengöttin, sie möge mir doch bitte eine gewaltige Yochlol schicken mit einer noch gewaltigeren Rotweinflasche. Das würde dann der gewaltigste Massenrotweineinlauf aller Zeiten werden. Wir machen schon Witze, ob sie jetzt vielleicht noch Superman anrufen. Dann wäre Lois ohne Clark nicht so allein. Ein Königreich für eine Telefonzelle. Ich drifte gerade zwangsweise geistig ab, um mir das Ritual nicht mehr unter vollen Bewusstsein geben zu müssen. Ich stelle mir den Schwellkörper in einem Supermankostüm vor und unsere SL-Azubine mit schwarzen Haaren, einer Brille und einem Nadelsteifenkostüm. Kopfkino kann manchmal Leben retten. Die Blümchenpflückerin wird jetzt wohl angezündet. Dann rufen sie die Elemente an und die Avatare dazu, inklusive Magica, deren Lager ja nach den Ritualen mit Zuhilfenahme eines brennenden Komets eingeebnet werden sollte. So, wenn man sich jetzt nur ein bisschen mit klerikaler Magie auf Mythodea auseinandergesetzt hat, dann weiß man, dass man keine klerikale Magie wirken kann, wenn man nicht die Elemente darum bittet. Das macht man dann eigentlich bevor man seinen eigentlichen Gott anrufen will, sonst bekommt man ein ‚Kein Anschluss unter dieser Nummer!‘ und einen dicken Arschtritt…

Das Ritual fambelt natürlich und die Priesterin wirft sich erschöpft in den Staub und weint. Ich werde nie wieder was gegen meine Waldorforks sagen, wenn ich mir die Weichspülerdrows so im direkten Vergleich anschaue.

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Fünfmal Blasen gildet als einmal Geschlechtsverkehr.

Erlebnisbericht einer S(M)L auf Conquest of Mythodea 2009 Teil 1

Fünfmal Blasen gildet als einmal Geschlechtsverkehr. ‚Alte Kelheimer Volksweisheit‘

So schnell geht ein Jahr vorbei und es ist wieder Sommer und das CoMquest rückt immer näher. Ich habe keine Ahnung, ob ich überhaupt Urlaub bekomme und ich habe noch keine Ahnung in welches Lager ich gesteckt werde. Aber oans woas i g’wiss, ich will auf keinen Fall nochmal ins Orklager, weil ich leider immer noch nicht meinen Namen tanzen kann. Und Asche auf mein Haupt, ich hab den Erlebnisbericht vom CoM 2008 auch noch nicht fertig geschrieben und so wie es aussieht, werde ich den Bericht irgendwann für meine Biografie nach reichen, ich hoffe ich kann mich dann noch daran erinnern.

Ich versuche schon seit Wochen die SL-Koordination zu erreichen, vergebens. Nach zwei Wochen bekomme ich einen Rückruf. Nachdem ich mich geweigert habe in ein Elementarlager zu gehen, weil da könnte ich ja mit plotenden Spielern in Berührung kommen, werde ich gefragt, ob ich in den Dungeon will. Und ich dachte immer, dass Frau sich dafür vergewaltigen oder zumindest hoch schlafen muss, um im äh… ins Dungeonteam zu kommen. Wenn es auch ohne geht, soll es mir recht sein, also sage ich zu. Kurz bevor das Gespräch zu Ende ist, erwähnt mein SL-Koordinator, das das Orklager dieses mit dem Dungeonlager zusammengelegt wurde. Mit einem Lachen legt er auf. Hm. Warum immer ich. Ich bin doch seit letzten Jahr auf der bösen schwarzen Liste der Orklagerorganisation, gut auf der Liste steht der große Organisator des CoM und die halbe SL-Koordination auch…da fühl ich mich doch verdammt wohl.

Ich bekomme eine Mail vom Dungeonteam, keiner weiß was los ist und niemand weiß warum, wieso, weshalb und warum ausgerechnet wir. Und wer ist überhaupt Lagerchef.

Nach einem Treffen mit den Münchner CoM-Teamlern erfahre ich, dass wir eine APL in unserem Dungeon haben. Was zum Teufel ist eine APL. Hört sich an wie eine Krankheit. Ja, so ähnlich, es ist eine Außenplotlocation. Super, ich komme mit plotenden Spielern in Berührung und ich bin wieder im Orklager und im Dungeonlager muss Frau sich gar nicht hoch schlafen. So ein Mist.

Es kommt die Idee auf, dass wir jeden Tag Steckerl ziehen könnten, wonach dann der Lagerchef anhand des kürzesten Stäbchens ermittelt werden würde. Ich bin nicht unbedingt begeistert, bei meinem Glück zieh ich jeden Tag die Arschkarte und den kürzesten habe ich allemal. In einem Lager, wo die meist nur männlichen SLer mindestens zwei Köpfe größer sind als ich, möchte ich definitiv nicht die Lagerchefin sein. Ich habe doch Angst vor großen Männern und ich finde, dass Frauen in Führungspositionen zu Größenwahn neigen und das möchte ich nicht. Der Lagerchef wird einstimmig von seinem Volk gewählt, es ist Der König. Es war ihm schon fast klar, weil er ist ja Der König. Es werden noch zensurpflichtige Baronsposten vergeben und ich sehe mich irgendwie schon als Hofnarr. Wie soll es auch anders sein, aber ich wirklich froh, dass der Kelch mit dem Lagerchef an mir vorbeigegangen ist und dass ich dieses Jahr ein paar starke Männer mehr habe, die sich dann mit der Orklagerorkanisation auseinandersetzen dürfen. Vielleicht kann ich auf dem Conquest meine Angst vor großen Männern bekämpfen. Hm.

Zwei Wochen von dem Conquest komme ich auf die bescheuerte Idee, ich könnte mein erstes Buch ‚Igor‘ fertig schreiben, selber drucken und von Scrap in Black (Schleichwerbung) auf dem Conquest binden lassen. Ich weiß immer noch nicht, ob ich Urlaub kriege und ich habe eine ausgewachsene igorianische Schreibblockade. So eine Scheiße. Am Freitag vorm Conquest bekomme ich endgültig das OK von meinem Chef, dass ich 6 Tage Urlaub kriege, aber auch nur ausnahmsweise und keinen Tag mehr und auch keinen Tag weniger. Ich bringe meinen letzten Filmdreh von den Blutstürmern (schon wieder Schleichwerbung) hinter mich und versuche am Sonntag, nach 3 Stunden Schlaf und einem Ganzkörpermuskelkater, den Igor zu Ende zu schreiben. Ich beschränke mich auf das Wesentliche und kriege es tatsächlich hin, ein vorläufiges Ende zu finden. Igor ist vollbracht. In meinem Kopf schwirrt bereits eine igorianische Fortsetzung. Am Montag wird gepackt und der Igor wird gesetzt. Am Dienstag fahren wir aufs Conquest und machen einen Zwischenstopp in Ansbach, die Diplomarbeit meines Fahrers abgeben. Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor…in einem Copyshop irgendwo in Ansbach und drucke mir den Wolf. Dabei stellt sich mir die Frage: kann sich ein Wolf auch einen Mensch laufen? Es dauert gefühlte 3 Stunden um 33 Exemplare zu drucken und zu falten. Komme mir vor wie im Knast beim Tütenkleben, es fehlt nur noch ein riesiger Wärter mit einer Pumpgun, der hinter mir steht und ab und zu mal durch lädt. Ich bin schon total durch und ich bin noch nicht mal auf dem Gelände.

Stunden später kommen wir endlich auf dem Gelände an, es sind schon wahnsinnig viele Leute da. Gefühlt, alle Spieler. Ich beliefere erstmal meine Händler, liefere den Igor ab und gehe meine erste Runde. Wir haben kleinere SL-Zelte, die allerdings völlig durchsichtig sind, also wieder keinerlei Privatsphäre. Das Zelt vom Dungeonteam ist zum Glück mit schwarzer Folie umwickelt. Wenigstens etwas. Ich gehe ins Lager und der Dungeon und die Palisade steht bereits. Okay. Ich bring dann mal meine Sachen in den Schlumpf und schlage meinen Schlafplatz auf einem riesigen Haufen Folie auf. Wie geil. Hoffentlich merkt es keiner, wenn ich mich heute Nacht in die Folie eintackere.

Mittlerweile kann ich mich nicht mehr dran erinnern, was ich am Dienstag gemacht habe, aber ich glaube ich saß stundenlang im Schlumpf und habe einer ganz kurzen Teamsitzung bewohnen müssen. Ach ja, wir sind ja im Schweinegrippekrisengebiet und alle machen voll die Panik. Wir haben nicht nur eine angeblich völlig unstressige APL, sondern auch eine SL-Azubine und Auslandskorrespondentin. Meine Laune ist schon wesentlich besser, dann muss ich mich zumindest nicht mehr mit Händen und Füßen mit unseren englischsprechenden Teilnehmern unterhalten. In der Nacht wurde ich vom Schwallkörper mit seiner Funke im Lager vergessen. Jetzt habe ich zu meinem wechselseitigen beständigen Rauschen namens Dieter Bohlen im Ohr noch eine Quäcke in der Hand, die in mein Ohr pfeift. Toll. Ich gehe einen Umweg über die Stadt und finde das Produkt meiner kranken Phantasie betrunkener Weise in der Black Pearl. Wo übrigens auch ein Großteil der SLer in selbigem betrunkenen Zustand schon mal am Vorglühen sind. Ab morgen ist erstmal Schluss mit Lustig. Ich glaube ich habe meiner kranken Phantasie eine schriftliche Bestätigung gegeben, dass ich seit Oktober 2008 keinen Geschlechtsverkehr (Blasen ausgenommen) mehr gehabt hatte. Irgendwann gehe ich dann ins Bett und verkrieche mich in dem riesigen Folienhaufen und weine….

Am nächsten Morgen geht’s nach dem Duschen erstmal wieder ins Lager und der Schwallkörper rutscht doch tatsächlich auf allen Vieren am Boden herum und wirft sich quasi in den Staub für seine gestrige Freveltat. Ich bin die Funke wieder los. Hurra. Ich mache Check-in und Waffencheck auf Sicht. Irgendwann kommt meine kranke Fantasie ins Lager und ich erfahre, dass die drei Kelheimer Vollchaoten unsere APL-Festrollen sind. Dann erfahre ich, dass fünfmal Blasen auch als Geschlechtsverkehr zählen. Zumindest in Kelheim. Ich formuliere in Gedanken einen Brief an das Dr. Sommer Team. ‚Liebes Dr. Sommer Team, wenn fünf mal Blasen als Geschlechtsverkehr gildet, dann kann Frau ja doch vom Blasen schwanger werden. Schackeline 17 ½‘

Meine schriftliche Bestätigung von gestern ist somit hinfällig, dann bin ich ja doch nicht so untervögelt, wie ich gedacht hatte. Hm.

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