The Winchester 1912 Way of Live – Sushi für den Superzombie

The Winchester 1912 Way of Live – Sushi für den Superzombie

Ich habe mein 19. Türchen bereits aufgemacht, ohne weitere Zwischenfälle, vielleicht doch kein Fluch. Hm. Mitten in meinem Morgenritual höre ich die Glastür schwingen. Ich schlurfe wie ein Zombie über den Gang, weil meine bescheuerte Teetasse sich irgendwie nicht gescheit tragen lässt. Also bringe ich sie lieber im Schneckentempo ins Büro zurück, ohne auch nur einen Tropfen zu verschütten. Bei Supernatural hätten mich die geilen Winchester-Brüder schön längst gekillt, in dem sie mir den Kopf mit einer Axt abgehackt hätten. So in Gedanken versunken kann ich gerade noch eine rote Feuerwehraxt erkennen, wie sie haarscharf an meinem Kopf vorbei saust und im Türrahmen stecken bleibt. Wenn ich volles Haupthaar hätte, hätte ich wohl ganz schön Wolle gelassen.

Für einen Zombie bin ich ziemlich schnell und reagiere fauchend, schmeiße meinem Angreifer die volle Teetasse in die Fresse und mache eine Flugrolle in mein Büro. Erschreckend behände verschwinde ich hinter meiner Stellwand. Viele Legolas-in-geilen-Rüstungen-Poster grinsen Richtung Tür.

‚Für nen Zombie ist sie ziemlich schnell, Sam!!‘ Ich höre das Repetieren einer Schrotflinte. ‚Sam, alles in Ordnung?‘ meinte… Dean Winchester. Ja, Dean Winchester, wie geil. Er kommt mit einer wunderschönen Winchester 1912 Pump-Action in mein Büro gestiefelt. Traumhaft. Aber was ist das?

Himmel, was hat er da an? Ein pullundertragender Dämonenkiller in meinem Büro. Die geile Drecksau in einem Pullunder, das sieht ja mal richtig Kacke aus. Und hat er da eine Fliege um seinen Hemdskragen? Igitt.

Was habe ich nun heute schon wieder verbrochen, dass mich das Universum immer so strafen tut. Ich hab mir die Beiden doch nackt und gebondaged von der Decke hängend mit Sushi dekoriert gewünscht. Hm. Und Wasabi mit Sojasoße im Bauchnabel. Rrrrrr. Kalte Dusche. Kalte Dusche. Eiskalte Dusche.

Dean schießt durch die Trennwand und macht Legolas ein hübsches Loch, wo einmal sein Gesicht gewesen war. Ich bin stinksauer, blicke durch das Loch in meiner Trennwand. Beim zweiten Schuss, hopse ich wie ein Frosch auf die Stellwand, balanciere einen Moment auf der Kante und springe auf Dean. Während ich ihm genüsslich, die Fliege vom Hals reiße, sein Hemd zerfetzte und ihm dann in aller Seelenruhe die Kehle zerbeiße, kommt Sam mit einem ziemlich roten Gesicht in den Raum geschossen. Der Tee scheint ihm anscheinend nicht sonderlich bekommen zu sein. Er naggelte an der Axt, bekommt sie aber nicht aus dem Rahmen. Kein Wunder! Er hat ja auch so ein brechreizerregendes Outfit an. Dachten die Beiden etwa, dass wir hier im Amt alle so herumlaufen? Genau! Ich putze mir den Mund mit dem bestulpten Ärmel ab und verschmiere dabei Dean’s Blut noch mehr in meinem Gesicht, während ich von Dean’s reglosen Körper aufspringe. Ich blicke auf den Boden, sehe aber nur meine blutbespritztes Dekolletee. Blut läuft mir aus dem Mund und tropft über meine Brüste auf den Boden. Fauchend springe ich, wieder wie ein Frosch, auf Sam. Durch die Wucht meines Aufpralles, reißt der Axtstiel vom Blatt ab und Sam fällt um. Im Sturz verbeiße ich mich schon in seinem Hals. Mit letzter Kraft treibt er mir den Axtstiel in den Leib und wir bleiben beide reglos übereinander liegen. Naja, zumindest kann ich von mir behaupten, ich wäre mal auf dem geilen Sam gelegen. Hm.

Im Augenwinkel sehe ich unglaublich schöne Schuhe und einen Mantel auf mich zu fliegen.

‚Talentiert, Frau Rösner! Sie können ja mal gar nichts, aber Hauptsach‘ literweise Blut verbritscheln.‘ Diese eindringliche Stimme bohrt sich in meinen Kopf, so wie der Axtstiel so eben durch meinen Magen gebohrt wurde. Ich blicke auf und sehe zwei zu einem Dreieck gefalteten Hände mit unglaublich langen Fingern und tollen langen, schwarzen Nägeln. ‚Und Sie, Herr Winchester, auch sehr talentiert! Einen Zombie können auch Sie nicht durch einen Holzpflock töten und erst reicht nicht, wenn man den Pflock von Hinten durch den Magen treibt. Sehen Sie, was ihre Spezialisierung auf Dämonen ihnen gebracht hat? Einen Scheißdreck!‘

Ich sehe noch einen schönen Schuh in Sam’s Seite treten. Ein Ruck zieht sich durch meinen Körper, weil der Axtstiel aus meinem Körper gezupft wurde. Die Schuhe und der Mantel entfernen sich wieder von mir, ich kann nur noch den wabernden Mantel sehen und einen Stehkragen, der hinter der Ecke verschwindet.

Eure Magnifizenz!‘ Höre ich hinter mir, als Dean bereits wieder auferstanden war. ‚Zu Diensten!‘

Sam schlägt seine milchigen Augen auf und röchelt mich an. Toll, so hab ich mir das Zusammentreffen mit Dean und Sam nicht vorgestellt. Ich küsse ihn trotzdem, auch Superzombies haben ein Privatleben…Mit einem Schmunzeln auf den Lippen werde ich in meinem warmen, weichen Felltraum wach. Ich kann Blut in meinem Mund spüren…ich glaub ich geh‘ heute Sushi essen. Woher ich wusste, dass es ein Traum ist, heute ist Samstag verdammt! Heute geht noch nicht mal der Wachmann ins Amt. Und ich wurde vor elf, ausnahmsweise mal nicht von den Zeugen Jehovas geweckt, sondern von den Winchester Brüdern. Wie geil!

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Live in the Moskutar Abteilung Ulm mal ganz privat…

Live in the Moskutar Abteilung Ulm mal ganz privat…

oder wie in 24 Stunden, der Alkohol in Strömen fließen kann, Eine gar nicht betrunken war, Jemand ein Jahr älter wurde, ein Anderer um Jahre gealtert ist, dabei ein Eimer verlustig gehen konnte, dafür eine phantasmagorische Zahnbürstenerkenntnis die Damenwelt revolutionieren wird und das warme Flüssigkeiten auf der Hose zwar eine riesen Sauerei sind, aber nicht unbedingt total versaut sein müssen…. oh und es war ein paar mal richtig romantisch…aber, don’t fuck the Mostkutar.

Ich fange mal von vorne an, nach einer unleidigen Schreibblockade und anderen unaussprechlichen Querelen, die leider schon viel zu lange andauern, entschließe ich mich eine Woche Urlaub zu nehmen. Entspannen und Schreiben. Kaum habe ich Urlaub, eskaliert das Unausprechliche in mir und mir fällt auch schon die Decke auf den Kopf. Ich entschließe mich mehr oder weniger spontan von zuhause über Augsburg ans eine Ende von Bayern zu fahren, um einerseits einen orkischen Geburtstag auf einem Mittelaltermarkt zu feiern, meinen ‚Ex-Verlobten‘ (Das ist eine andere Geschichte….) zu besuchen und anderseits mich definitiv in die Gefahr begebe, dass mir der Himmel auf den Kopf fallen könnte.

Ich bin in der Früh an der Tankstelle immer noch so unaussprechlich verwirrt, dass ich anstatt Super Benzin nur Benzin tanke, nachdem ich am Tag zuvor aus ähnlichen verspulten Verwirrungen den Tank bis auf den letzten Tropfen leer gefahren hatte. Ich bin schon viel zu spät, Kopf rasieren, Duschen, Selbstbefriedigung, dass dauert alles halt so seine Zeit und ich komme also leicht verspätet an dem Treffpunkt in Augsburg, zur Aufnahme eines auf dem Auto sitzenden Uglathar. Wir sind unterwegs. Haben schon im Auto eine Menge Spaß und fahren auf zum Markt. Wir kommen an und werden von schneidigen Feuerwehrlern zum Parkplatz geleitet. Am Parkplatz angekommen, schneidige Rettungsdienstler und noch schneidiger Sicherheitskräfte. Die Blaulichthölle hier und ich treffe mich mit Orks auf einem Markt, wo lauter noch geilere Drecksäue rumspringen, in noch viel mehr geileren Uniformen. Was? Oh Universum, was habe ich denn bitte jetzt schon wieder verbrochen? Oder bin ich schon tot und dass ist hier die Belohnung und die Uniformierten sind meine 666 Jungfrauen für meine hervorragenden Bußfertigkeiten rund ums Pilgern und im talibanesischen Fußfetischisten verpetzen. Ich treffe auf meinen ‚Ex-Verlobten‘ (wie gesagt, das ist eine andere Geschichte…), der sichtlich überrascht ist, dass ich da bin, mit einem Uglathar und dass ich tatsächlich kochen kann. (Hm, dass ich auch immer unterschätzt werde, Frauen die ohne Männerhilfe Geld verdienen können, Blasen und Kochen können, sind aber auch echt selten. Hm.) Egal, wir suchen unser Geburtstagskind, das auch nicht ans Telefon geht. Wir drehen eine Runde und finden niemanden, der am nächsten Tag Geburtstag haben könnte, aber dafür finden uns alle anderen furchtbar interessant. Unglaublich. Jetzt habe ich heute mal völlig normale Klamotten (also nicht schwarz, sondern für meine Verhältnisse erschreckend bunt!) zu meinen Brüsten an und die Leute gucken mich an, als wäre ich der Teufel und alle seine Huren in einer Person. Vielleicht liegt es auch an meinem Begleiter, der aussieht, als hätte ich ihn von einem Golftunier entführt. Hm. An mir kann es doch echt nicht liegen, ich habe doch einen Hut auf und hier laufen übrigens auch noch total viele Tätowierte rum…die werden alle nicht angestarrt, komisch. Vielleicht habe ich ja Dreck auf der Nase.

Irgendwann finden wir tatsächlich unser Geburtstagskind und setzen uns in mitten von den ganzen Schaulustigen. Hm. Irgendwann wollen wir alle eine seltsame Kopfbedeckung kaufen und dann sind mir die beiden Uglathar entlaufen. Ich spiele ein bisschen Poi und deprimiere ein paar Kinder. Dann werde ich von einer Horde Damen angegraben, aber sie bieten mir einen Feuerjob an, also habe ich erst mal nichts dagegen, aber es ist toll dass meine Männer mich nicht retten, noch nicht mal mein ‚Ex-Verlobter‘. Irgendwann kommen beiden Orks besoffen wie die Hexen angetorkelt. Beide mit gar fürchterlichen Kopfbedeckungen. Sie haben sich den Sonnenuntergang angeschaut auf einem Strohaufen, alles klar. Das sind keine Uglathar, es sind Schwuglathar. Wenn dass dem Lûgburz zu Ohren kommt. Aber die beiden werden sich damit rausreden, dass sie nur sichergehen wollten, dass das ekelhafte grelle Fratze auch wirklich verschwunden ist. Unglaublich. Traue mich ja schon gar nicht zu fragen, was das nun wieder mit dem Lûgburz zu tun hat. Ich gehe mit dem Nichtgeburtstagskind zum Strohhaufen und warten mit den Restbeständen vom Met auf den Rest der Geburtstagsgesellschaft. Der Mond geht auf, die Pferde wiehern und es ist erschreckend romantisch. Aber, dont Fuck the Moskutar, auch wenn ich nicht wirklich in der Moskutar bin, bin ich doch irgendwie auch posthum die alte Vettl und ich kann mich doch nicht an diesem madigen Wurm vergehen. Ich könnte dem Lûgburz ja nie wieder in die Augen schauen, wenn er das zu Ohren bekäme. Wir beschließen unser Gebutstagskind zu suchen, mal wieder. Gesucht, gefunden. Gemeinsam feiern wir noch ein bisschen und ich spiele noch ein bisschen Leuchtpoi, jetzt dürfen alle gucken. Meine neuen Leuchtpoi rocken voll. All Schaulustigen klatschen. Ich muss hier weg. Es ist Mitternacht, wie singen: ‚Happy Birthday!‘ Ich krabble auf den Tisch, um unserem Geburtstagskind zu gratulieren, diese Made hat mir unbemerkt die Schleife von meiner Bluse aufgebissen. Diese dreckige Plage. Unbemerkt, ich werde alt. Ich parke meine Orks bei einem bekannten Barden und gehen meinen ‚Ex-Verlobten‘ abholen. Ich komme zurück und die beiden Maden haben ohne mich mit dem Sambuca-Feuerspiel angefangen. Diese dreckigen Mistratten. Unglaublich. Wir führen meinen Ex-Verlobten in die orkische Trinkkultur ein und haben alle voll den Spaß, die Jungs am Saufen und ich an den regelmäßigen Besuchen der Sicherheitskräften. Himmel, ich habe mich mal wieder verliebt. Bis über beide Ohren. Dieser überaus zuvorkommende Securitymann (mit übersichtlicher Frisur) möchte mich zwar leider nicht zum Ausgang tragen und mich von oben bis unten durchsuchen und und und…aber ich stelle es mir vor. Plötzlich fließt mir eine warme, zähe Flüssigkeit über den Oberschenkel. Mein Kopfkino geht mit mir durch… ich fasse mir an die Hose und ich denke…kann es dabei nicht glauben, aber es ist nur das Wachs der Kerze, die vor mir auf dem Tisch steht. Geil, meine neue Jeans und schon versaut. Langsam werde ich ein bisschen zickig, es hat noch nicht mal jemand den Anstand, gescheit Rabatz zu machen, damit ich endlich von dem geilen Securitymann rausgetragen werde. Es nimmt einfach keiner Rücksicht auf mich.

Irgendwann müssen wir dann doch gehen und ich muss mich von meinem Traummann trennen. Wir gehen und ich spiele mal wieder Taxiunternehmen. Was dann passiert ist auf Grund eines Filmrisses einer der drei Beteiligten und der allgemeinen Schweigepflicht der restlichen Beteiligten soweit zensiert. Ich kann nur soviel sagen, dass mein Mülleimer, den ich seit der Gauklernacht letztes Jahr in meinem Auto mitführe, dabei verlustig ging. Und gut dass wir einen (angehenden) Arzt dabei hatten, der dann auch ganz schnell wieder halbwegs nüchtern war und ich gar nichts getrunken hatte. Am Ende des Filmrisses war die Sonne (die hässliche Fratze) bereits wieder aufgegangen und alle wieder soweit auf den Beinen. Und Ehrenwort, ich habe keinen Unsinn gemacht, nicht mit dem Edding und auch nicht mit dem geilen Pfleger. Egal. Ich habe dann die Nacht, oder beziehungsweise den Vormittag auf einer ziemlich geilen Ledercouch verbracht und habe von phantasmagorischen Überpenissen und obszönen Pilzgewächsen und/oder nackten Securitymännern mit übersichtlichen Frisuren und tätowierten Pflegern geträumt. Unglaublich, was so eine Ledercouch alles mit meiner Phantasie anstellt.

Gegen Mittag werden wir wach, die Einen mehr, die Anderen weniger. Nachdem duschen bekomme ich eine Zahnbürste geschenkt. Ein ganz besondere Zahnbürste. Mir eingebauter Batterie zum besseren Wegvibrieren von Zahnbelag. Jaja. Die Fantasie geht mit mir durch und ich darf die Zahnbürste behalten. Hehe. Sobald ich zuhause bin werde ich sie wohl einem eingehenden Belastungstest unterziehen….

P.S. Mir ist vor 6 Jahren eine ähnliche Geschichte passiert und ich bin heilfroh, dass es auf Mittelaltermärkten keine Klosteine gibt. Aber das ist eine andere Geschichte.

P.P.S. Wer braucht geile Securitymänner, wenn es Zahnbürste mit Batteriebetrieb gibt.

Die alte Vettl – Das Leben nach dem Tod

Die Geburt, das Leben und der Tod – Heute: Das Leben nach dem Tod.

(Die Lebens- und Leidensgeschichte von der alten Vettl aka. das Rattenweib)

So, ich habe mich entschieden, dass die alte Vettl stirbt, weil es so im Plotbuch stand. Ich war eigentlich nicht wirklich traurig, weil der Geist der alten Vettl, wie ihre Unterhosen und ihr Schamanenstab noch in der Larpwelt rumgeistern. Und ich kann endlich wieder die fiese kleine SL machen und alle Spieler quälen, nicht nur die Orks.

Das Witzige ist, dass der Morbuk der alten Vettl’s Unterhosen als Folterwerkzeug aufgenommen hat und auch schon erfolgreich in meiner Abwesenheit an Brogthar-Männchen getestet hat. Hätte ich aber gerne gesehen.

Der Schmanenstab geistert noch rum, aufritualisiert und ich müsste mal eine Artefaktbestätigung dafür schreiben. Hm. Wehe, wenn er umfällt. Aber pscht!

Die Bine ist wieder SL und schreibt böse Blogs über noch blödere Spieler und wartet quasi täglich auf die ein oder andere Verleumdungsklage aufgrund der Verunglimpfung von LARP-Rassen oder LARP-Charakteren. Hm. Seitdem ich Mythodea-Skandalautor bin, nehme ich nun gar kein Blatt mehr vor dem Mund und deshalb muss jetzt einfach jeder drunter leiden, dass ich immer unterschätzt werde. Ich würde aber natürlich nie etwas böses schreiben über meine Lieblingsspieler und wenn dann wissen sie es schon wie ich es meine, hoffe ich. Und falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, bitte bei mir melden, wir können ja drüber reden. Egal ob grün, schwarz oder weiß, ich hab euch alle lieb und ich schätze euch und ich liebe euch alle für euer konsequentes Spiel. Weiter so, wir sehen uns auf der einen oder anderen Seite.

Zum geistigen Weiterleben des Rattenweibes. Nachdem ich meine Spitznamen auch nach dem Ableben meines Charakters weiter behalten muss, finde ich kann ich die Moskutar auch weiter ärgern. Hm. Und nachdem es immer wieder Orgas gibt, die mich als persönliche Skullrott-SL anfordern, werd ich wohl meinen Lûgburz noch ein bisschen quälen dürfen. Hehe.

Das Quälen mit Lebensmitteln auf der Gegenoffensive.
Ich habe mir gedacht, da die Skullrott Moskutar es nie schafft Wegzehrung oder Getränke am Mann zuführen, war es meine Aufgabe nicht nur beide Lûgburze zu ärgern sondern auch alle anderen unter Zuhilfenahme von Lebensmitteln. In diesem Falle mit einem Apfel in der Hauptrolle. Hehe.

Die alte Vettl in der Form ihres Geistes begleitet beide Lûgburze auf Schritt und Tritt. Wahrscheinlich mehr zu meiner Freude, als zu der Freude meiner Spielerschaft. Hehe. Irgendwann, während eines Angriffes lasse ich einen Apfel materialisieren und schenke ihn dem Lûgburz Gorz, der ihn genüsslich ist, während die meisten Uruks auf dem Boden liegen und langsam verbluten. Hm. Lûgburz Slaithopp schaut ihn ungläubig an, während er auf dem Boden kniet und eine Wunde eines Uruks zuhält. Er hört auf den blutenden Uruk anzuschreien und kann es nicht fassen, dass der Gorz in aller Seelenruhe diesen Apfel isst. Dann sagt er in der süßesten Stimme, die ich je von ihm gehört habe, was der Gorz denn da machen würde. Ob er den gnädigerweise an der Versorgung der Verletzten beteiligen möge, er könne mit der Säure des Apfels die Wunden ausbrennen…

Nachdem bei der nächsten Aktion einige Spieler im Lager zurückgelassen wurden, gingen auch zwei Orks drauf, weil sie von einer kühlen Blonden (mit Brüsten!) in einem Infight niedergemetzelt wurden. Hm. Das ganze Con sucht nach dieser blonden Amazonenvampirin und Orksschlächterin. Jede wurde nicht nur einmal verdächtigt, aber im Endeffekt haben wir sie nie gefunden. Hm.

Die Lûgburze bekommen eine Vision, weil sie schon wieder ihre Uruks zurückgelassen haben, nicht das es noch zur Gewohnheit wird. Hm. Ich habe Spaß, ich glaube der Rest auch. Hm.

In einer der nächsten Nächte bekommt der Lûgburz Slaithopp eine weitere Vision, in der er gleichzeitig gelobt und gemaßregelt wird. Es ist meiner Meinung genau die richtige Mischung um ihn gleichzeitig brainzufucken und ihn aber auch bauchzupinseln. Zum Schluss höre ich ihn mit einer weinerlichen Stimme sich selbst fragen, warum er denn die alte Vettl nur zurückgelassen hat. Langsam glaube ich echt, dass es ihm ehrlich leid tut. Es könnte auch am Grad des Brainfucken und dem Übermaß an Alkohol und dem allgemeinen Schlafentzug liegen, aber…Die Genießerin schweigt. Das Rattenweib verspricht ihm, dass sie immer bei ihm ist, weil seit dem ihr madenzerfressender, stinkender Körper endlich tot ist, ist die endlich frei. Frei wie der Wind und sie kann überall hin. Sie ist immer bei ihm, wenn er sie braucht, er braucht sie nur zu rufen. Hm. Blöd ist nur, dass ich nicht mit ein berechnet habe, dass man das spieltechnisch überhaupt nicht umsetzen kann. Da haben wir mal wieder nicht nachgedacht, Frau Rösner. Ich kann mich ja schlecht als Geist auf Cons einchecken. Wie madig ist das denn. Hm. Und nur als stimmliche aber körperlose Bespaßung für den Lûgburz geht halt nur, wenn ich zufällig als SL dabei bin. Hm.

Am Ende vom Con beschwert er sich tatsächlich bei mir, dass ich ihm ja versprochen hätte, dass ich immer da wäre, wenn er mich braucht. Hm. Wie vorwurfsvoll er das gesagt hat. Hm. Der Lûgburz wird doch nicht das Rattenweib vermissen. Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Hihi.

Mein Fazit von dem Con, ich bin für meinen Geschmack ein Wenig zu Wenig gelaufen. Ich bin da schon ein bisschen mehr gewohnt. Ansonsten lieber Dave, danke für die Plattform und zwei Daumen hoch für dein erstes Con als Orga. (Und es gibt kein einziges Bild von mir, wie immer… ich gewöhne mich da nie dran. Hm.) Und fürs Protokoll, auch wenn ich nach dem Nightmare im 5 Minuten Takt die Jungs ins Bett gebracht habe, habe ich doch niemanden einen Geblasen, zumindest nicht auf diesem Con…

Die alte Vettl – Der Tod

Die Geburt, das Leben und der Tod – Heute: Der Tod.

Die Lebens- und Leidensgeschichte von der alten Vettl aka. das Rattenweib)

Kommen wir zum unleidigen Ableben der alten Vettl. Da gab es so einen Plot auf einem Con, den sehr viele Teilnehmer noch bis heute versuchen zu verdrängen. Der Grund, es wurde unsererseits viel gelaufen und andererseits hat das ständige Shutteln die Menschen ganz schön aus dem Spiel gebracht. Egal. Der Plot war der: Die alte Vettl hat sich beim Pilze sammeln auf Grund der Pilze verwirrt verirrt und wurde von einem Spinnenvieh verschleppt. Der Lûgburz bekommt eine Rettungsvision und ist aus dem Grund dazu gezwungen das stinkende Rattenweib zu retten, weil sie die Einzige ist, die sich angeblich im Fluchtgebiet auskennt. Hm. Die Flucht der Skullrott Moskutar ist übrigens auch der Plot für die Menschen. Flucht und Verfolgen beinhaltet übrigens auch das sich fortbewegen und dass ist auch das was manche an dieser Veranstaltung nicht verstanden haben. Ach ja, es war auch sackenkalt und das konnte man bei der Jahreszeit auch nicht ahnen.

Ich komme also mal wieder viel zu spät auf dem Con an und schleppe alle meine Felle in eine Jurte, baue mir ein Bett, ziehe mich an, werde gebrieft und werde dann von zwei meiner Liebings-Drows und auf diesem Con NSC’s in den Wald geschleppt. Wir laufen auf einen Berg und wieder runter und wieder rauf, irgendwann wechsle ich von den Holzschuhen auf meine Docs. (Ich habe meine Stiefel vergessen! Ich Depp!) Es ist übrigens mittlerweile dunkel. Wir laufen weiter über Stock und Stein. Und wir sind endlich da. Endlich. Die Steinzeithöhle, die man von manchen Dokumentationen auf Phönix kennt, ist wirklich gigantisch. Schade, dass die Sonne schon untergegangen ist, so ein scheiß. Egal. Die beiden Jungs sind mit ihren Wolfsmasken eh nicht mein Typ. Bekanntlicherweise mag ich keine Haare. Hm. Wir machen Brotzeit und richten die Höhle her. Es werden erst mal überall Spinnweben und künstliche Körperteile verteilt. Dann warten wir. Und warten. Dann kommt eine Gruppe Jugendliche, die auf eine Nachtwanderungsgruppe mit noch mehr Kindern warten wollten. Ganz super. Währenddessen Unmengen von Kindern und Jugendlichen die Höhle bevölkern, sind die Orks wahrscheinlich noch nicht mal losgelaufen. Aber Hauptsache ich bin schon mal schön verschnürt mit Spinnweben in der Höhle völlig bewegungsunfähig gefangen genommen worden. Wir spielen ja alles aus. Ich habe auch einen schönen Stich von dem Spinnenvieh, der mir schon gefühlte 80mal aufgrund des gefrorenen Mastix runtergefallen ist, am Hals bzw. die meiste Zeit am Boden liegend. So wie ich übrigens. In Spinnenweben gehüllt. Ich komme mir nur ein Wenig vor wie Frodo. Ja, der Frodo, der sich von so einem Spinnenvieh stechen hat lassen, dem sie dann erst den Ring und sein Kettenhemd gemopst haben und der dann halbnackt ein Nickerchen gemacht hat, ungefähr den halben Film lang, während alle anderen Teilnehmer voll den Spaß hatten und von einer Schlacht zu anderen stolperten… Und genau so fühle ich mich jetzt, nur dass ich bei vollem Bewusstsein zu sein scheine. Nein, eigentlich fühle ich mich wie Tom Tombadil und Glorfindel in einer Person, die einfach vergessen wurden, weil sie für die Handlung und für den Normaloverbraucher nicht so wichtig und nicht schön genug zu sein schienen und … unwichtiges Nerdgelabber über HDR…. und der Ring ist ja so schwer. Ja, genau. Der Ring ist ja so schwer und keiner hat mich lieb und außerdem bin ich vorhin auf meinen Schlüssel gefallen, als ich die Haut von meinem Kaba machen wollte. So genug gejammert. Solange du jammerst lebst du noch! Ist auch ganz gut so, weil sonst wäre ich nämlich beim Warten in der Höhle erfroren. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen, das passiert vor allem bei Unterkühlung in Verbindung mit Spinnweben. Zwischendrin wurde ich ein paar Mal geweckt. Die Orks sind unterwegs. Die Orks sind übrigens unterwegs. Die Orks kommen gleich. Ich beginne meine Wölfe zu hassen. Ach, die Orks haben sich in ihrem Heimatgebiet Nachts im Dunkeln verlaufen. Ich werde sie alle töten, wenn ich hier raus komme. Zwischendrin bin ich immer wieder eingeschlafen. Dann sind sie endlich da.Die Orks kommen doch im Morgengrauen. Haha.

Ich höre meinen Lûgburz ergreifend nach mir schreien. ‚SkruutchGru, Rakum wai! Rakum wai!Waz waz! SkruutchGru, Rakum wai! Waz waz!‘

Netterweise übersetzt er dies nochmal für die sprachunwürdigen Zuhörer: ‚Rattenweib und/oder alte Vettl, beweg deinen stinkenden Körper, deinen fetten Arsch oder deine madigen Hufe oder wahlweise kombiniert alles drei zusammen…aus der verlausten Höhle und zwar hurtig oder flott und/oder am besten schon gestern.‘

Irgendwie hat er wieder diesen weinerlichen Unterton. Er muss mich ganz schön vermisst haben, dabei war ich doch nur ein paar Stunden weg. Blöd ist nur, dass das Rattenweib erstens nicht ganz bei Sinnen ist… als wäre sie es je gewesen! Zumindest ist sie bewusstlos und gelähmt, also wird sie wohl nicht mal raus kriechen können. Und dann nicht hurtig oder flott und auch nicht schon gestern. Dann wird der Lûgburz wohl seinen hübschen Hintern in die Höhle bewegen müssen. Nackt wäre schön. Das machen sie dann auch, leider nicht nackt und bespaßen sich dann noch gefühlte 5 Stunden mit den Spinnweben und den beiden Wölfen. Ich muss wohl nochmal eingeschlafen sein, weil als seine liebliche Stimme wieder an mein Ohr klang und ich meine Augen einen winzigen Spalt breit öffnete, standen sie alle in der viel zu kleinen Höhle. Ein Bild für Götter. Die Höhle war von Fackelschein erhellt und sie standen alle in voller Montur aufregt um mich rum und blickten mich abschätzig an. Durch dass ich flach auf dem Boden lag, wirkten sie noch größer. Eine unglaubliche Stimmung in der Höhle, durch die Spinnenweben auf meinen Augen und der Rauch der Fackeln noch verstärkt. Mir stehen die Tränen in den Augen, so dass ich sie wieder schließen musste. Ich hatte leider keinen Fotoapparat, egal dieses Bild hat sich in meinem Kopf eingebrannt und für dieses Bild hätte ich sogar dem Machoarschloch einen Geblasen. Der mir in dem Moment gegen die Seite tritt, als mir unter Tränen einer abgeht und meint: ‚Sie ist tot, lass uns wieder gehen.‘

Wenn ich ein Mann wäre und einen Schwanz hätte, dann wäre mir bei diesem Satz, auch ohne dass mir vorher einer abgegangen wäre, der Ständer in der Hose zusammengefallen. Mittlerweile ist die Medizin ja schon so weit, dass Frau nicht unbedingt ein Mann sein muss, um einen funktionstüchtigen Schwanz angebaut zu bekommen. Ich schweife ab…

Ich stöhne, aus welchen Grund auch immer und mir laufen die Tränen die Wangen runter und werden von den Spinnenweben aufgesaugt. Was für ein Glück, hat keiner bemerkt. Sie bemerken nur, dass ich trotz meines Gestankes noch leben muss. Mein Lûgburz erwidert, dass ihr Gestank nichts über den Gesundheitszustand aussagen würde. Wie gewählt er sich wieder ausdrückt, da kommen mir gleich wieder die Tränen.

Als sie mich anfassen, um mich zu untersuchen, bleiben sie erst mal an den Spinnweben (über meinen Brüsten) hängen. Sie beschließen die Spinnweben (und mich und meine Brüste) kurzerhand abzufackeln. Anders hätte ich es von ihnen auch nicht erwartet. Wie ich dieses Zusammentreffen überleben konnte, kann nur mit dem außerordentlichen Gesundheitszustand der alten Vettl zu tun haben. Hm.

Ich werde notdürftig versorgt und vom Lûgburz wachgerüttelt. Er sorgt sich um mich. Wie schön. Mit einer verzogenen Fratze lächle ich ihn liebevoll an und flüstere. Er kann mich nicht verstehen und beugt sich über mich. Was für eine geile Drecksau. Er schreit mir ins Gesicht, dass ich meine klobigen Hufe unter die dünnen Pranken nehmen solle und meinen madenzerfressenen Hintern aus der stinkenden Höhle bewegen soll. Ich packe ihn an seinem Kettenlendenschurz und ziehe mich hoch. Er ist sichtlich überrascht (…weil ich auch immer unterschätzt werde…) und er kämpft seinerseits wohl mit Kastrationsängsten. Ich teile ihm mit, dass ich an meinen ganzen Hufen gelähmt wäre und dass ich wohl erst mal nicht laufen könne. Zuvorkommend wie er nun mal ist, lässt er mich aus der Höhle schleifen. Schade, dass er es nicht selbst gemacht hat und schade, dass er dazu nicht mein Haupthaar verwendet hat. Hm. Der Höhlenausgang ist heiß umkämpft, von den beiden Wölfen. Aus Sicherheitsgründen kraxle ich selber wieder von der Höhle hinauf und auf dem schmalen Weg zurück. Wir werden von den beiden Wölfen verfolgt und sie erwecken den Eindruck, dass es sich um ein riesiges Rudel handeln muss. Die Hetzjagd beginnt. Mit Rollenspiel hat dies leider nichts mehr zu tun. Ich bleibe dem Lûgburz auf den Fersen, weil ich ernsthaft Angst habe, dass ich den Anschluss verlieren könnte und dann im Wald über die restliche Nacht versauern müsste. Dabei würde ich erst dehydrieren und dann erfrieren, weil mir meine Orks mein restliches Wasser leergetrunken haben. Ich überlebe diesen Gewaltmarsch nur, weil ich Unmengen von Hustenbonbons dabei habe, die zwar den Speichelfluss anregen, aber nicht unbedingt meinem Wasserhaushalt zuträglich sind.

Durch meine persönliche Paranoia verpasse ich meinem Lûgburz einen ganz schönen Verfolgungswahn. Weil immer wenn er sich umblickt, um nach seinen Uruks zu schauen, grinse ich ihn dämlich an. Bei jedem Halt, frage ich ihn, ob er noch kann, oder ob ich ihn tragen müsse. Die alte Vettl ist einfach ein unglaublicher Witzbold. Er muss mich einfach gotterbärmlich hassen dafür, dass er mich immer unterschätzt hat. Hehe. Das gleiche Spielchen mache ich übrigens auch mit dem Machoarschloch und ihn bringe ich glaub ich zur Weißglut, als ich ihm sage, dass seine Durmaluz-Schreie sich anhören, wie die Schreie eines kleinen zwölfjährigen Brogthar-Weibchen mit blonden Zöpfen. Ich verstehe es mir nachhaltig Freunde zu machen, nicht dass er wieder auf die Idee kommt, ich würde ihm einen Blasen wollen.

Endlich sind wir in der noch bewaldeten Ebene angekommen und jetzt sind es vielleicht noch schlappe 3km bis wir im Lager angekommen. Die Wölfe verfolgen uns immer noch, ich habe auch als spielende SL nichts mehr zu sagen und sie jagen uns weiter bis ins Lager. Langsam gehen sie mir dermaßen auf den Keks, weil ich einerseits nicht mehr kann und endlich ins Lager will und was trinken will. Und wenn die Beiden mich weiter an meinem kontinuierlichen Wanderschritt hindern, muss ich eben ihr Blut trinken. Also fange ich im Laufen schon mal an, rituelle magische Geschosse in meinen Wanderstab zu pumpen. Wer mich aufregt, wird in die Luft gesprengt. Jede freie Stehminute nutze ich um mit meinen Ritualen weiterzumachen, ich will ja nicht rumnasen. Aber wenn ich mich schon selber nicht heilen darf, weil Plot, was ich aber definitiv könnte, in Anbetracht was ich für die Orga vorher schon immer machen hab dürfen. Aber egal. Also sprenge ich jetzt Wölfe, anstatt mich zu heilen.

Bei jedem Versuch mich durch die kümmerliche Schlachtreihe zu zwängen, damit ich beide Wölfe gleichzeitig bespringen kann, werde ich von den Uruks zurück gehalten und angeschrien. Ich würde nur im Weg umgehen oder sie informieren mich darüber, dass da vorne die Wölfe wären und die mich noch zerfleischen würden, wenn ich vor der Schlachtreihe rumhampeln würde. So, jetzt langt es mir, ich fange an die eigenen Orks anzuschreien, dass ich gleich jeden anzünde, der mich an egal was hindert. Der Machoarschloch hat es dann auch begriffen. Der erste Wolf ist weg, der aber gleich wieder auferstanden ist. Ich habe auch kein Mitleid, als er mir gegen den Wanderstab gelaufen ist. Beim nächsten Angriff, habe ich gleich mal den Lûgburz angeschrien. Himmel, ich habe den Lûgburz angeschrien, er wird mich töten. Er zuckt mit den Schultern und lässt mich durch die Kämpfenden zu den Wölfen. Endlich haben wir es geschafft. Wir sind im Lager, die Wölfe leben beide noch, mir ist alles egal. Wasser trinken. Als ich mich wieder erholt habe, bemerke ich, dass sich eine Migräne bei mir anschleicht. Ich ballere mir vorsorglich ein paar Schmerztabletten ein und will mich ablegen.

Der Lûgburz verkündet, dass wir im Morgengrauen ausrücken. Ich kriege die Erlaubnis nicht mitzumüssen, weil sich schon abzeichnet, dass ich morgen nicht wirklich fit sein werde. In der Nacht feuert der Gorak jede Stunde nach und dazu schleicht er einmal ums Feuer und stellt sich mit deinem Nachthemdchen genau über mich und streckt mir jedes mal seinen nackten Hintern hin. Ob er das mit Absicht macht?

Im Morgengrauen wird die Moskutar geweckt und als sie mich wecken wollten, sage ich nur, im Tonfall eines kleinen zwölfjährigen Brogthar-Weibchen mit blonden Zöpfen, dass der Lûgburz gesagt hätte, dass ich nicht aufstehen müsste. Ich werde gehauen, aber liegengelassen. Wenig später streckt mein Lûgburz den Kopf ins Zelt und schaut mich an: ‚Der Lûgburz hat gesagt, ich muss nicht aufstehen, dass kann ja nur vom Rattenweib kommen.‘

Ich weiß nicht wie viele Schmerztabletten ich wie vielen Orks vor die Füße gekotzt habe, aber den sonnigen Tag habe ich dann halb verschlafen. Bis plötzlich beide Lûgburze wieder mit der gesamten Moskutar wieder zurückkommen. Sie haben ihn wohl wieder geholt, aus Gôrefests Armen gerissen, ist ja ihre Sache. Ich misch mich da nicht ein. Hm. Sie kriegen von mir nochmal Plot gepresst, dass sie die Ingredienzien für meine unleidige Spinnenstichvergiftung besorgen müssen, sonst verrecke ich. Der Gestank meines Leichnams wäre ja auch niemanden zuzumuten und sie lassen sich erweichen. Hm. Irgendwann räumen wir das Lager und machen uns gemeinsam auf die Socken. Ich, aufgrund meiner Kopfschmerzen, ein wenig langsamer als die anderen, deswegen machen sie sich auf die Socken und die langsamen Mädels bleiben im Wald zurück.

Hm. Wir haben einen saumäßigen Spaß und ritualisiere den Stab wieder voll und ich verpasse meiner Begleiterin einen Crashkurs in Kräuter- und Heilkunde und in Magie. Hm. Aus Langeweile laufen wir einmal durchs Kriegsgebiet und treffen mal auf niemanden außer ein paar Ansässigen. Die Einheimischen sind ganz fertig, als sie uns erkennen. Hm.

Am Abend laufen wir ins Lager zurück und irgendwie ist bald Nightmare. Ich verkünde, dass aufgrund des Plots und des nicht gemachten Trankes, die alte Vettl aka das Rattenweib tot im Lager liegt. In der ganzen Aufregung der Endschlacht haben sie mich glatt vergessen. Meine junge aufstrebende Begleiterin hat mich ausgeraubt und meinen Schamanenstab mitgehen lassen. Ich hoffe nicht, dass sie ihn je mal fallenlässt, ich weiß nicht mehr, was ich alles da reinritualisiert habe. Egal.

Falls ich einen Grabstein kriegen sollte, was ich nicht glaube, steht da drauf: Der Plot war ihr Ende. Der Lûgburz ist fast ein bisschen traurig, bevor er mitten am Nightmare einschläft. Ich decke ihn liebevoll zu. Das muss Liebe sein. Aber nur solange wir Dreck in der Fresse haben. Outtime und angezogen gefällt er mir gar nicht. Hm.

Ob ich jemals einen guten Nightmare erleben darf. Aber irgendwann kann man es eben nicht mehr toppen.

Die alte Vettl – Das Leben vor dem Tod

Die Geburt, das Leben und der Tod – Heute: Das Leben vor dem Tod.

(Die Lebens- und Leidensgeschichte von der alten Vettl aka. das Rattenweib)

Nachdem diesem ersten Con mit der alten Vettl, werde ich auch in meinem Privatleben alte Vettl genannt oder Rattenweib, oder beides. Mittlerweile habe ich mich echt dran gewöhnt und ich zucke nicht mehr erschreckt zusammen und versuche danach im Boden zu versinken, wenn ich ‚Alte Vettl‘ höre. Erschreckender Weise wurden mir schon Geschichten von der alten Vettl und/oder dem Rattenweib erzählt, die ich noch gar nicht kannte. So sind sie die Larper, einfach mal nicht dabei gewesen sein, aber coole Geschichten Personen erzählen die dabei gewesen sind. Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Das ist mir auf dem Wald der tausend Schicksale auch passiert, da hat mir jemand meine eigene Klosteingeschichte erzählt. Hm. Egal. Ich war mit der alten Vettl noch auf einem Con, bevor sie gestorben ist. Ich kann mich kaum noch daran erinnern. Wir sind auf jeden Fall viel gelaufen. Bei der Anreise, meinte ein Ork, jetzt mal ganz Out-Time, dass wir die alte Vettl nicht so nennen könnten, das könnte doch meine Gefühle verletzen. Der Lûgburz meinte nur, dass ich ja auch das stinkenden madenzerfessene Rattenweib wäre. Ja, wir sind ziemlich viel gelaufen. Und es wurden Käfige verschleppt und es wurden Tore gestohlen und es wurde gefoltert. Der Lûgburz Gorz ist verstorben und es wurde schon wieder gefoltert. Und wir sind gelaufen. Der erste echte Orknachwuchs hat uns besucht und dann war auch schon der Nightmare. Zum Nightmare nur so viel. Der Lûgburz wurde von den Evil-Twins ins Bett getragen, er war auch der Erste, der an dem Abend ins Bett getragen wurde. Hm. Ich habe dem Machoarschloch ein bisschen Wodka vom Bauch geleckt und merke mal wieder dass ich immer wieder unterschätzt werde. Irgendwann hatte ich nur noch einen BH und eine Hose an. Sehr untypisch für mich. Dann habe ich im völlig betrunkenen Zustand meine Pois entjungfert. Eigentlich die Geburtsstunde meines Feuerkünstlerdarseins. Und, liebe Kinder bitte nicht nachmachen. Vorallem nicht betrunken. Ich glaube auch, dass ich das Machoarschloch noch mal im Gesicht abgeleckt habe. Aber ich habe ihm keinen geblasen, da bin ich mir ziemlich sicher. Und der Lûgburz war ja leider schon im Bett. Hm. Im Nachhinein, fand ich diese Party eigentlich ganz schön langweilig war und ich muss sagen, dass es mit Partys immer so ist, wie mit legendären Sex, es wird nie wieder so geil, wie es schon mal war und irgendwann kann man es einfach nicht mehr toppen…. hm. Als, ich alleine im Bett war, hatte ich eine Vision. Irgendwann werde ich dem Lûgburz noch einen Blasen…und am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und hatte Tränen in den Augen und ein Breiten Grinsen im Gesicht.

Bevor wir zum Tod der alten Vettl kommen, waren da noch eine Privatparty an der ich meine Aufwartung gemacht habe. Außer das Gefühl ständig unterschätzt zu werden, dass ich immer habe, wenn ich mit den Jungs zusammen bin, habe ich niemanden einen Geblasen. Dann habe ich die ganze Nacht geträumt gehört, dass jemand mit einer ganz kleinen Luftpumpe ein riesiges Luftbett aufgepumpt haben musste. Irgendwann wurde ich dann vom Machoarschloch aus dem Schlaf gerissen, mit der Frage, ob ich ihm jetzt einen Blasen würde. Ja, genau. Immer und Jederzeit, Baby! Aber verdammt noch mal nicht, wenn ich schon geschlafen habe.

Irgendwie glaube ich langsam, dass ich an Gedächtnislücken leiden, seit dem ich die alte Vettl spiele, irgendwie habe ich die Hälfte bestimmt vergessen…hm. Komisch, dass muss am vielen Alkohol liegen. Aber dabei trinke ich doch in den wenigsten Fällen wirklich was, oder?

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