Garden of Madness – Call of Radish

Garden of Madness   –  Call of Radish

Ich konnte es kaum erwarten, bis ich die ersten Pflanzerl anbauen könnte, also habe ich schon frühzeitig mit dem Ansähen angefangen und in einem Miniatur Anzuchtgewächshaus angezogen und sie dann in kleinere Töpfen umgetopft und dass alles im Wohnzimmer, weil es stellenweise im Frühjahr noch gewaltig Minusgrade hatte. Die Pflanze die schon draußen waren, wurden dann Nachts abgedeckt und morgens in die Sonne gestellt.

Bis die kalte Sophie endlich ein Erbarmen hatte und die Agrarwetterapp endlich keinen Bodenfrost mehr prophezeite.

Einige Opfer gab es zu beklagen, zwei Kürbispflanzen haben die Eisheiligen nicht überlebt und das Kraut der Unsterblichkeit auch nicht. Mein Mann wollte das Ding unbedingt haben, weil es ja angeblich bis – 15 Grad beständig wäre.

Die österlichen – 8 Grad haben der Unsterblichkeit dann den Garaus gemacht und mir schwante arges, dass womöglich nun andere Mächte in meinem Garten herrschten.

Und am 12. Mai war es mir dann völlig klar, nachdem ich meinen ersten chtulhuiden Radi erntete. Er war klein aber scharf wie die Hölle. Wir huldigten dem Großen Alten, als wir ihn in uns aufnahmen. Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt.

Fortsetzung folgt …. cthulhu fhtagn

Garden of Madness – Von der Friedhofsbegrünung zum Selbstversorgergarten

Garden of Madness – Von der Friedhofsbegrünung zum Selbstversorgergarten

Hallo liebe Liebenden und Freunde der seichten Unterhaltung,

ich hab mir lange überlegt, ob ich mal wieder eine fast tägliche also wöchentliche Kolumne rausbringe. Ich habe lange mit mir gehadert, um was es denn gehen soll. Ich hatte ein paar tolle Themen wie zum Beispiel: die lieben Nachbarn, mein Mann der Hausmeister, der Postbote, Kleinstadtleben, neue Rezepte, mein Garten, Kräuterkunde und die verrückte Tier- und Pflanzenwelt.

Nachdem ich in eine echt kleine Kleinstadt gezogen bin, sind die Themen über die ich schreiben will auch echt klein geworden und irgendwie nicht abendfüllend. Deshalb habe ich während ich gegrübelt habe, über was ich jetzt genau schreiben will, ein wenig unseren Garten umgestaltet und bin zu dem Schluss gekommen, dass es ein Mix aus allem ist, was hier so passiert. Also der ganz normale Wahnsinn halt.

Ich habe mich fast 40 Jahre lang auf einen eigenen Garten gefreut und dann bekam ich einen Garten, der von einem Gärtner bepflanzt wurde, der sich glaube ich vor allem auf Friedhofsbegrünung spezialisiert hatte.

An sich ganz schön, wenn man keine Arbeit mit dem Garten haben will und wenn man auf giftige Pflanzen steht.

Was ich von zuhause gelernt habe, dass alles im Garten essbar sein sollte, vor allem wenn man so eine untriebige Bine im Garten hat, die sich alles in den Mund stopft, was andere nicht umbringt und nicht bei 3 auf dem Baum ist.

Es wurden Büsche ausgebuddelt und verschenkt, Erde angekarrt und Hochbeete angelegt und Gemüse, Kräuter und Beeren gepflanzt. Die Friedhofsbegrünung beschränkt sich nunmehr nur noch auf 2 verwaiste Buchsbäumchen, die Gartenhecke und den Efeu, den ich einfach nicht loszukriegen scheine.

Zumindest komme ich mir nun nicht mehr so vor, als würde ich auf einem Friedhof wohnen.

Die Bine mit dem grünen Daumen

P.S. Vielen Dank an die vielen Gartenhelfer und die Unterstützung beider Familien, die uns mit Rat und Tag, Material und Hausmittelchen jederzeit zur Seite stehen.

P.P.S Fortsetzung folgt…

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