Verliebt, Verlobt, Verschleppt!

Verliebt, Verlobt, Verschleppt – Oder die Sache mit dem Quietschen!

dscn6242War am Wochenende auf nem Wintercon. Noch vor dem Con hatte ich einen In-Time-Traum, nicht intim. Ausnahmsweise mal nichts Sexuelles. Einerseits völliger Blödsinn, anderseits ziemlich verwirrend und erschreckend zu gleich. Hm.

Darüber werd ich mich jetzt nicht weiter auslassen, weil ich eigentlich über was ganz anders schreiben wollte. Also, das Con (genau so schreibt man das, heißt ja auch nicht die Larp!) war ja eher ein Treffen der Larpgiganten. Allein aufgrund der Ansammlung aller ConTage, die auf dem Winterthing vertreten waren. Man hätten wir powergamen können. Stattdessen waren wir alle damit beschäftigt, draußen nicht zu erfrieren und drinnen unsere gefroren bzw. nassen Sachen wieder trocknen zu können. Oder gings da nur mir so? Gut, bin ja auch überwiegend viel auf dem Boden rumgekugelt.

Aber ich fang jetzt mal von vorne an. Treffe einen der alten Hasen auf dem Weg zum Parkplatz. Wir unterhalten uns kurz und völlig aus dem Kontext gegriffen, meinte er, dass mein Freund ja eh ‚Bulle‘ wäre! (Bulle ist in diesem Text nicht als Beleidigung genannt! Punkfachjargon sozusagen!)

Mal ganz davon abgesehen, dass ich irgendwie überhaupt gar keinen Freund habe. (Status Single Tendenz zum Zölibat! Aber dazu später!)

Cool, wenn ich als Punk jetzt nen Freund haben soll, der Bulle ist. (Nicht dass ich jemals was mit einem Bullen gehabt hätte. Sexuelle Eskapaden mit den Sicherheitskräften haben mir bis jetzt nur verdammt viel Ärger, eine unnötige Beule in meinem Ex-Auto und auf Grund einer Ringfahndung eigentlich nur ein leichtes Trauma und zerstörte Strümpfe beschert.)

Dann würd meinen Freund natürlich gerne mal kennenlernen, will ja auch nicht die Katze im Sack kaufen. Und falls den jemand kennt. Gebt dem doch bitte mal meine Nummer und fragt ihm doch mal, warum er mir beim Auto einladen nicht geholfen hat. Und warum er in meine Feuerkiste keine Löcher gebohrt hat, damit ich da einen anständigen Griff dran machen kann. Außerdem bin ich jetzt wieder daheim und das Auto läd sich auch nicht von alleine aus! Mal ganz davon abgesehen, gehört des mal putzt, nackt!

Außerdem ist mir eigentlich aufgefallen, dass obwohl ich eigentlich ganz andere Vorsätze für dieses Jahr hatte, ich im Moment Ends am Schreiben bin und ich mich deswegen leicht zölibatär verhalte und das bleibt bis auf Weiteres auch so! Ich muss ja mal mit einer Geschichte fertig werden. Gut, in so einer Schreibphase könnte es mir schon passieren, dass ich des mit dem Freund irgendwie nicht mitbekommen habe, aber es wäre mir durchaus schon aufgefallen, wenn neben dem Duden noch ein nackter Bulle mit seiner Dienstwaffe in meinem Bett liegen würde. Das wäre ja quasi das Höchste meiner nie erfüllten Erwartungen, wenn mir endlich mal Einer beim Korrekturlesen helfen würd. Habe bekanntlicher Weise leider nur zwei Hände, und die sind leider grad auch ziemlich gehandicapt.

Werd mir dieses Jahr wohl doch eine anständige Bohrmaschine kaufen müssen und ab sofort meine Löcher selber bohren! Und das ist auch nicht sexuell gemeint, sondern rein handwerklich. Hm. Aufgrund meiner Sehnenscheidenentzündung ist das wiederum auch nicht sexuell gemeint.

Ich schweife ein Wenig ab. Bleiben wir mal beim Thema. Ich hab mich verliebt. Hab mit ihm die Nacht verbracht. Und er ist echt der Hammer. Und er ist sooo groß, fast schon phantasmagorisch. Ja und verlobt hab ich mich auch. Und es war nichts Sexuelles. Ich lebe ja schließlich im Zölibat. Mehr kann ich leider nicht verraten, weil obwohl es sich schon nach was Handfesten angefühlt hat, kann es ja durchaus sein, dass es vielleicht nur eine ConRomanze gewesen ist. Auch, wenn ich die zweite Nacht auch mit ihm verbracht habe. (Kommt mir irgendwie ziemlich bekannt vor, ich war mal auf einem Con, der Blutspuren im Schnee hieß und da hatte ich was mit Einem, der aussah wie Bruce Willis…)

Am Sonntag hab ich den Überhammer nur knapp verpasst und er fuhr nicht mit mir nach Hause. Habe fast geweint! Und das Schlimme ist, ich kann mir seinen IT-Namen nicht merken und im richtigen Leben, weiß ich gar nicht wie er heißt. Hm. Also werde ich ihn weiter nur den phantasmagorischen Überhammer nennen. Werde ab sofort auch keine Nacht- und Axtgeschichten mehr schreiben, sondern nur noch Geschichten in denen mindestens ein Hammer vorkommt. Weil es ist unabdinglich, immer einen ordentlichen Hammer dabei zu haben! Mann und/oder Frau weiß ja nicht für was es gut ist. (‚Hammer, Hammer!‘ Thor)

P.S. Lieber Sven & Sven2, ich liebe euch wirklich sehr, ihr seid mir meine liebsten Äxte, aber der Hammer ist einfach viel größer, als ihr beide zusammen.

Ich versuche krampfhaft aufs Thema zurück zukommen. Also, mal ganz davon abgesehen, dass ich keine Bohrmaschine besitze und mir faktisch auch keine Löcher in Bretter oder Wände bohren kann… Mensch, ich habe nicht mal einen anständigen Schraubenzieher und/oder eine Rohrzange, die ich beide eigentlich im Moment noch dringender benötigen würde. (Meine Poi sind aufgeraucht und da muss neues Kevlar drauf, hab mir beim Versuch schon einen unpassenden Schraubenzieher und eine Nagelfeile kaputt gemacht. Von den abgebrochenen Fingernägeln ganz zu Schweigen. Hm! Und mein Wasserhahn tropft!) Zumindest habe ich letztes Jahr meine Türklinke selbst repariert, habe nämlich einen Inbusschlüssel gefunden, als ich ein Regal aufgebaut habe. Selbst ist die Frau, war eigentlich auch ganz einfach. (Ist auch so ein Grund, warum meine letzte Beziehung in die Brüche gegangen ist, wenn es schon an einem Inbusschlüssel hapert.) Und das ist schon das Höchste der handwerklichen Gefühle zu denen ich ansonsten zu Stande bin. Weil und jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Thema. ICH BIN EIN MÄDCHEN! Ja, und ich kann meine Feuerkiste nicht allein tragen. Ich könnte wahrscheinlich nicht mal die Löcher da rein bohren, selbst wenn ich eine anständige Bohrmaschine hätte. Ich bin ja auch kein Bob der Baumeister! Ich stelle mich bei solchen Sachen zurecht nicht einfach nur blöd an, nein ich bin wirklich zu blöd dazu und ich habe ernsthaft Angst vor Maschinen, vor allem wenn ich nicht mit denen umgehen kann. Wie zum Beispiel mit einer Bohrmaschine!

Ich schweife schon wieder leicht ab, ihr merkt ja wie verwirrt ich zur Zeit bin. Weil ich ein Mädchen bin, quietsche ich in der Regel, wenn ich hochgehoben werde. Was jetzt durchaus nicht ganz so oft vorkommt. Warum weiß ich jetzt auch nicht so genau, wahrscheinlich weil ich immer quietsche wie eine abgestochene Sau, wenn Mann mich hochhebt.

Und warum ich euch gerade das erzähle. Auf dem Con, bin ich als Metzgerstochter verletzt und brennend im Wald rumgelegen. (Habe mir ganz allein den Spaß gemacht eine ordentliche Blutspur zu legen und ein Bisschen an mir herum zu zündeln! Wird vielleicht eine andere Geschichte!)

Werd gefunden, gelöscht, mehrmals versorgt und dann nimmt mich ein Mitspieler hoch und trägt mich aus der Gefahrenzone. Gut, an sich wurde ich dann noch einen Hang runter gekugelt und dann wieder hochgehoben und ins Lager geschleppt. Wo ich dann in eine ortstypische stabile Seitenlage gebracht wurde.

Was mir aufgefallen ist, ich habe nicht gequietscht. Ich bin stolz auf mich. Ich habe nicht gequietscht. Böse Zungen könnten ja auch behaupten meine Metzgerstochter wäre gar kein richtiges Mädchen. Aber soweit würde ich nicht gehen, weil was kann ich denn dafür, dass sich manche Spieler zwischen mich und meine recht und/oder linke Faust stellen wollen.

Den Muskelkater meiner Möpse erklärte das alles leider nicht, aber ich werde mich nie wieder über die Schulter werfen lassen, sonst schrei ich!

Fazit: Schnee. Leider geil. Kunstblut. Leider geil. Feuer. Es war mir ein Feuerwerk. Hammer. Einfach nur Phantasmagorisch.

Status: Geschieden von meinen Äxten und verlobt mit einem Hammer, dessen Namen ich nicht kenne und doch Single. Des mit dem Bullenfreund ist wohl nur ein Gerücht.

Zustand: Zölibat

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Das letzte Date – Drama in 3 Akten

Das letzte Date – Drama in 3 Akten

Frau läuft nackt, aber mit einer perfekten Frisur, vom Bad ins Schlafzimmer und reißt wahllos, so scheint es, Klamotten aus dem Schrank und zieht ein Shirt nach dem anderen an und wieder aus. Dann läuft sie wieder ins Bad um Klamotten auf der Heizung zu wenden. Dann schnappt sie sich einen Föhn und föhnt eine Hose trocken, die sie jetzt anscheinend anziehen will. Dabei kuckt sie in den Spiegel und sieht ein Haar ihrer Augenbraue, des da wohl nicht hingehört und zückt kurzerhand einen Nassrasierer und schneidet bei dem Versuch, dass eine Haar zu erwischen, aufgrund einer eintreffender SMS, die halbe Augenbraue weg. So eine Scheiße. Sie ist den Tränen nahe. Der Föhn ist wegen Überhitzung auch ausgegangen und riecht unangenehm nach verbrannten Plastik. Sie rennt hysterisch wieder ins Schlafzimmer um wieder nach dem perfekten Outfit zu suchen. Dann fällt ihr ein, dass sie ja gerade eine SMS bekommen hat und geht ins Wohnzimmer, um nach ihrem Handy zu suchen. Sie wühlt in ihrer Handtasche und findet anscheinend alles andere, nur nicht ihr Handy. Dann tutet es noch mal und sie lauscht auf wie ein Jagdhund auf der Pirsch. Schnüffelnd geht sie ins Bad, da kam auch das Geräusch her und ein komischer Geruch. Der Föhn läuft wieder. Die Hose ist auch trocken. Der verschmorte Geruch ist nicht zu orten. Sie schnüffelt an der Hose und sucht nach ihrem Handy und nach dem Gestank. Es ist der BH, der jetzt auch schon durch ist. Sie schnuppert dann auch am BH, rümpft die Nase. Aber nach dem dies ihr einziger Ausgeh-BH ist, muss sie ihn anziehen, auch wenn er stinkt. Sie schnappt sich ein Deospray aus dem Schrank und sprüht den BH großzügig ein. Dann zieht sie ihn an. Gänsehaut umzieht ihre Schultern, ihren Rücken und ihre Brüste. Ihre Nippel stellen sich auf. Ganz schön kalt. Scheiß Deo! Sie schnappt sich den durchsichtigen Stringtanga von der Heizung und zieht ihn an. Der ist ganz schön heiß. Aua! Sie dreht die Heizung ab und geht wieder ins Schlafzimmer. Das perfekte Outfit?! Wenig später kommt sie mit einem Shirt in der Hand und wieder ins Bad. Da macht sich nochmal die SMS bemerkbar. Das Handy liegt zwischen zwei Handtuchstapel gerutscht auf der Waschemaschine. Sie klappt es auf und schaut auf den Display. ‚Bis um 20 Uhr dann. Freu mich.‘ Dann klappt sie das Handy wieder zu und steckt es in den BH. Wenig später zieht sie es wieder heraus, weil sie vorhin die Uhrzeit nicht beachtet hatte, klappt es wieder auf und schaut nochmals aufs Display. Oh, sie muss sich jetzt aber ganz schön beeilen, wenn sie noch halbwegs pünktlich hinkommen will. Sie hängt das Handy an den Stringtanga und zieht das Shirt an. Etwas aufreizendes, aber doch relativ hochgeschlossen, für meine Verhältnisse, denkt sie. Auf dem Weg ins Wohnzimmer schaut sie wehleidig auf den Stapel mit ihren Korsetts. Nicht gleich beim ersten Date, denkt sie weiter. Genau deswegen hat sie sich keine Kondome in die Handtasche gesteckt. Und sie wird auch aus dem Grund kein Korsett anziehen. Des bringt Mann nur dazu den ganzen Abend mit ihren Brüsten zu sprechen und endet dann höchstwahrscheinlich in seinem Bett. Und das wollen wir doch nicht beim ersten Date. Oder doch, dann muss sie aber auch Kondome einstecken. ‚Und warum ist keiner da, der mir auf die Finger klopft.‘ Sie nimmt pinkgeringelte Strümpfe von der Wäscheleine und zieht sie hüpfend an. Das Handy fällt auf den Boden. Sie hebt es auf und steckt es wieder in den BH. Sie zieht die Strümpfe bis über die Knie. Dann schaut sie wieder auf die Korsetts. Dann haut sie sich auf die Finger. Böses Mädchen, bloß keine versauten Gedanken! Aus dem Grund ist Selbstbefriedigung von dem ersten Date auch für eine Frau sehr wichtig. Dann alles viel entspannter. Aber dazu ist sie nicht gekommen. Sie schaut auf das Display des Videorekorders. Es wird höchste Zeit. Sie rennt ins Bad und zieht die Hose an. Auf dem Weg ins Wohnzimmer zieht sie den Gürtel durch die Schlaufen und geht zielstrebig auf ihre Handtasche zu und zieht einen Deoroller hervor. Sie schiebt den Deoroller unters Shirt und macht einige komische Bewegungen. Dann steckt sie das Deo wieder in die Handtasche. Sie spielt an ihrem Hundehalsband herum und entschließt sich es an der Handtasche zu lassen, da wo es immer hängt, wenn sie es nicht anhat. Sie wirft nochmal einen Blick in die Handtasche, nickt und geht in den Gang. Die Schuhe, die sie jetzt wählt, sind definitiv nicht zum Laufen gemacht worden. Die Pfennigabsätze sind an die 10cm lang. Die Schuhe sind nur fürs Sitzen entworfen worden, vielleicht noch zum Liegen, sie haut sich wieder auf die Finger. Sie zieht sie an und strauchelt einwenig, als sie wieder auf beiden Beinen steht. Diese Schuhe sind definitiv nicht zum Laufen da, aber sie sind einfach geil. Dann zieht sie ihre Designerjacke Marke Eigenbau über. Sie sperrt ihre Haustüre auf und schaut nochmal auf den Wandspiegel um ihr Gesamtbild zu überprüfen. Nein, was ist das? Ein Pickel? Nein! Mitten auf der Nase. Wie kommt der denn da hin? Aus der Pubertät ist sie doch schon lange raus! Oder? Was nun? Ausdrücken? Nein, dann sieht es nur noch schlimmer aus. Sie kratzt aber dann doch dran rum, kurz und schmerzlos wird der Pickel mit einem gezielten Kratzer geköpft und gut ist! Ohne einen weiteren Blick in den Spiegel ist sie wieder den Tränen nahe und verlässt dann aber zügig die Wohnung. Sie überlegt noch kurz doch Kondome mitzunehmen, sicherheitshalber. Sie schließt aber doch die Türe und sperrt von außer ab. Sie will einmal was richtig machen. Sie tippelt die Treppen runter und denkt panisch dran, was passieren würde, wenn sie jetzt die Treppe runter fallen würde und sich dabei der Inhalt ihrer Handtasche dann über das ganze Treppenhaus verteilt. Das würde ihre Hausbesorger auf den Plan rufen, die dann über den, aus der Handtasche gepurzelten, Stringtanga stolpern würden. Für alle Fälle hat sie eine Reisezahnbürste und den Wechseltanga dabei. Frau kann ja nie wissen, was passiert. Aber keine Kondome dabei haben, weil sie ja alles richtig machen will. Sie ist dann doch unbeschadet bis zum Auto gekommen und fährt los. Während der Fahrt kramt sie in der Handtasche. An der nächsten Ampel schüttet sie den ganzen Inhalt auf den Beifahrersitz. Sie klappt die Sonnenblende runter, ein Spiegel kommt zum Vorschein. Ein Frauenauto eben. Am Beifahrersitz ist nämlich kein Spiegel in der Sonnenblende. Der Pickel ist jetzt nur noch ein angetrockneter Schorf. Sie kratzt noch einmal drüber und wie durch ein Wunder ist der Pickel nun kaum mehr zu sehen. Ein Stoßgebet ans Universum schickend, zieht sie eine Nagelfeile aus dem Verhau am Beifahrersitz. Und macht sich die Fingernägel sauber und feilt ein bisschen, bis sie an der Ortsgrenze an der ersten Ampel stehen bleibt. Sie zieht sich schnell mit einem aus dem Verhau geborgenen Kajal einen Unterlidstrich. Dann wird es grün. Sie fährt weiter mit einem halbgeschminkten Auge. An der nächsten Ampel kommt das zweite Auge dran. An der Dritten der Feinschliff. Unterwegs zu vierten Ampel sucht sie nach einem anderen Kajal für den Oberlidstrich und nach dem Lidschatten. Die vierte Ampel ist grün, so ein Scheiß. Es geht jetzt Überland und es sind am Samstag Abend nur Sonntagsfahrer unterwegs. War ja klar. Sie entschließt sich während des hinter Sonntagsfahrern hinterherschleichen die Nägel zu lackieren. Und des ist ein Kunst für sich, während der Fahrt sich die Nägel klarlacken, ohne einen Unfall zu bauen und ohne von der Polizei angehalten zu werden. In der großen Stadt angekommen, mit perfekten Nägeln, die noch an der Lüftung etwas trocknen müssen. An der ersten Ampel ist nun das Oberlid dran. Der Kajal ist abgebrochen. So ein Mist. Sie fischt einen Kajalspitzer von der Ablage vorm Beifahrersitz und spitzt den Kajal an. Der Dreck wird in den Fußraum des Beifahrers gebröselt. (Da wo der ganze andere Müll vor sich hin lebt!) Die nächsten Ampeln sind rot und die Schminke ist fast perfekt. Jetzt geht es an die Augenbrauenrestaurierung. Im Halbdunkel würde es kaum auffallen, wenn Mann nicht weiß, dass die eine Augenbraue nur halb anwesend ist. Hoffentlich ist in der Bar kein grelles Licht, des wäre ihr Todesurteil. Sie versucht sich zu beruhigen. Wir treffen uns ja schließlich nicht im Schlachthaus, oder? An der nächsten roten Ampel werden die Wimpern sexy aufgetuscht. Neben ihr hält ein Wagen und der Fahrer starrt ungläubig zu ihr herüber. Beide verpennen das Grün und werden kollektiv abgehupt. Vor Schreck kommt sie mit der Wimperntusche an ihr Haupthaar. So ein Mist, jetzt hat sie auch noch eine schwarze Strähne. Den restlichen Weg beschäftigt sie sich mit ihren Lippen und mit dem Gesamtbild. Endlich angekommen und gleich einen Parkplatz gefunden. Ein Wunder. Das ist ein gutes Omen. Das Date muss perfekt werden, da ist sie sich ganz sicher. Der Mister Right wartet sicher schon in der Bar nur auf sie und kann es bestimmt kaum erwarten ihr spontan einen Antrag zu machen.

Der zweite Akt des letzten Date(s)

Wenig später betritt Frau die besagte Bar. Er ist nicht da. Sie fragt den eigentlich schnuckeligen Barkeeper, ob jemand einen Tisch für Zwei vorbestellt hätte, auf seinen oder ihren Namen? Der Barkeeper verneinte und verwies sie an die Bar. Er schaute auf die Uhr. Es wäre ja erst acht, meinte er noch. Frau sitzt nun gelangweilt an der Bar rum. Den Kopf in die Hand gestützt betrachtet sie sich verträumt an der Spiegelverkleidung hinter der Bar. Zwischen einer Flasche Glen Grant und einer Flasche Tullamore Dew war so viel Platz, dass sie ihre Frisur und ihre Schminke überprüfen konnte. Der Barkeeper stellte sich mit einem ‚Bestell was‘-Blick vor ihr Spiegelbild. ‚Ich nehm ein kleines Wasser!‘ sagte sie kleinlaut, in der Hoffnung er würde ihr Spiegelbild wieder freimachen. Mit wenigen Handgriffen und einem enttäuschten Blick, war ein kleines Wasser mit Eis und Zitronenscheibe vor ihrer Nase und der Barkeeper immer noch im Weg. Er musterte sie. Sie kramte in ihrer Handtasche nach ihrem Handy. Nichts. Sie kramt weiter. Immer noch nichts. Sie kratzt sich am Kopf. Dabei kam sie an ihren Busen und bemerkte, dass ihr Handy ja immer noch im BH steckte. Sie wühlte in ihrem Ausschnitt und zog mit zwei Fingern das Handy zum Vorschein. Der Barkeeper schaute ihr fasziniert dabei zu. In dem Moment als das Handy wieder ans nächtliche Tageslicht kommt, vibriert es und rutscht ihr aus den Fingern. Mit einem Platsch fällt es ins kleine Wasser. So schnell konnte sie gar nicht kucken, da rettete der Barkeeper ihr Handy, indem er das Glas schnappte und über sein Schwammtuch kippte. Das Handy schlitterte heraus und er nahm es mit einem Handtuch und trocknete es behutsam ab. Mit einer eleganten Handbewegung reichte er das Handy über die Theke und öffnete es, als wäre es die Weinkarte. Eine SMS blinkte vor sich hin. Das Handy hatte anscheinend keinen Schaden davon getragen. Er war es. Bestimmt. Sie nahm das Handy an sich und schaute die SMS an. ‚Hab nen Einsatz, komme später!‘ Ihre Miene versteinerte sich. Toll, jetzt sitzt sie da wie bestellt und nicht abgeholt. Ein weiteres kleines Wasser wurde vor sie hingestellt. ‚Ist es kaputt?‘ Sie schüttelte den Kopf und tippte eine Antwort. ‚Bin schon da und warte auf dich!‘ Dann tippte sie wieder zurück zu der SMS von ihm. Er hatte sie schon vor einer halben Stunde geschickt. Komisch. In ihrem BH gibt es wohl kein Netz. Sie klappt das Handy wieder zu und legt es mit einem Sicherheitsabstand neben ihr Glas und trank. Kaltes klares Wasser. Sie kratzte sich wieder am Kopf. Der Barkeeper schaute sie immer noch an. Sie seufzt. Jetzt schaute er sie mitleidig an und stellte ihr einen Glen Grant hin. ‚Der geht aufs Haus!‘ und das ‚der‘ betonte er so, als ob dies nicht der Letzte werden würde. Dann vibrierte das Handy wieder. Sie schnappte es und klappte es mit einer geschickten Bewegung mit einem Daumen auf. Er. ‚Steck mitten in ner Ringfahndung. Dauert noch.‘ Ohne zu antworten klappte sie es wieder zu und nahm den Whiskey, setzte ihn an und stürzte ihn hinab. Ihr Magen krampfte sich zusammen und dann spürte sie erst, wie es in ihrer Kehle brannte. Sie zog die Luft zwischen die Zähne ein und schaute zum Barkeeper. Er grinste sie an und zückte ein weiteres Glas und den Glen Grant. Sie nickte. Er tauschte die Gläser. ‚Nostromo‘ sagte sie und genoss diesen Whiskey. Mist, warum habe ich mein Strickzeug nicht dabei, dann würde ich mich jetzt nicht aus Langweile besaufen müssen, dachte sie. Sie nippte nochmal an dem Whiskey und jetzt sprudelten viel zu viele Gedanken durch ihren Kopf:

Warum bloß wollte ich alles richtig machen und bin nicht gleich nach dem ersten Zusammentreffen mit dem Arsch ins Bett gestiegen. Weil du es richtig machen wolltest! Ach. Im Bett wart ihr bereits. Ohne Geschlechtsverkehr. Ist ja eigentlich nicht meine Art, aber ich wollte ja alles richtig machen. Und jetzt sitzt ich hier ungefickt und vor lauter perfekte Frisur, perfekte Klamotte und perfektes Date, hab ichs mir vorher nicht selber besorgt und jetzt bin ich rattig ohne Ende und er steckt in einer Ringfahndung. Ein Glugglugg unterbracht ihren inneren Monolog und ein weiterer Whiskey wurde vor sie hingestellt. Der Barkeeper schaute auf die Uhr. Es war schon nach neun. Er schaute sie besorgt an. Sie konnte schier sein Gedanken lesen. Schon nach neun. Und es sprudelte wieder: Normalerweise gehe ich nie vor Mitternacht aus dem Haus und dann vorallem nicht mit so einer biederen Schleckfrisur. Scheiße. Dabei hat er letzten Mittwoch noch zu mir gesagt, dass er früher so in mich verknallt war, aber ich hätte angeblich immer einen Freund gehabt. Fürs Protokoll: Ich hatte in den seltensten Fällen einen Freund. Ich habe früher immer für ihn geschwärmt und dabei war immer meine beste Freundin hinter ihm her und er hatte immer eine Freundin. Hm. Warum hatte des eigentlich damals mit ihr nicht geklappt? Hm. Er ist bestimmt nie gekommen. Haha. Wegen Ringfahndungen!‘ Sie erschrak vor ihrer eigenen Stimme. Sie hatte wohl laut gedacht und wurde in ihrem nicht mehr so ganz so inneren Monolog immer lauter. Ist das peinlich! Wie gut, dass außer ihr und dem Barkeeper keiner in der Bar ist. ‚Er ist n Bulle?‘ kam es von hinter der Theke. Sie nickte und trank wieder. Er schaute wieder auf die Uhr. Schon kurz vor zehn. Sie stürzte den restlichen Whiskey runter. ‚Noch einen!‘ schon leicht lallend.

Sie verspürt ein komisches Jucken. Im BH?! Sie kuckt vorsichtig in den Ausschnitt. Kann aber im Dunkeln nichts erkennen. Sie hätte ein helleres Shirt anziehen sollen.

Sie zieht das Shirt ein bisschen vor, um mehr Licht ins Dunkle zu bringen. Der Barkeeper zündet ein Feuerzeug neben ihrem Ohr an. ‚Hast du da noch was drin versteckt?‘ Sie kuckt ihn entsetzt an. Eigentlich hätte sie sagen sollen, dass ihn das einen Scheißdreck angeht. Aber weil sie schon ein wenig angesäuselt war, wurde sie nur hochrot im Gesicht und zog sie Schultern hoch. ‚Nö!?‘ Er steckte das Feuerzeug wieder ein, irgendwo unter der Schürze, schätzungsweise in die kleine Feuerzeugtasche seiner Jeans. Sie wankte aufs Klo. Auf der Toilette wurde ihr erst richtig bewusst, wie betrunken sie war. Auf der Schüssel sitzend untersuchte sie ihre Brüste. Um Himmels Willen! Sie hat einen Ausschlag auf den Brüsten. Vom Deo? So eine Scheiße! Und er ist Schuld. Am Waschbecken haut sie sich Wasser ins Gesicht und betrachtet ihr Spießerfrisur. Sie kommt kopfschüttelnd aus der Toilette und wurschtelt sich kurzerhand durchs Haupthaar. Jetzt kann man mehr von ihren Haaren oder beziehungsweise deren nichtvorhandenensein erkennen. Wieder an der Bar angekommen, schaut sie sicherheitshalber aufs Handy. Nichts. Aber schon viertel nach zehn! Neben ihrem Wasser stand wieder ein Whiskey. ‚Das ist aber der Letzte!‘ und sie stürzte ihn runter, setzte das Glas wieder ab. Sie starrte ein wenig vor sich hin und spielte an ihrem Wasserglas. Die Hand wieder ins Gesicht gestürzt oder umgekehrt. Die Haare stehen ihr irgendwie wirr vom Kopf weg. Sie schloss die Augen. Eine SMS schreckt sie auf. Sie war wohl kurz eingenickt. Sie nahm ihr Handy, machte es auf und schaute nach der SMS: ‚Bin total fertig. Muss jetzt schlafen.‘ Von dem Gesichtsausdruck, der ihr jetzt übers Gesicht huschte, wird es zum Glück nie ein Bild geben, weil es auch kein Wort für dieses Gefühl geben kann, dass in ihr gerade hoch kocht. Sie schrieb zurück: ‚Wie bitte? Des ist nicht dein Ernst?‘ Um Fassung ringend schaut sie auf und sagt trocken und gefühllos: ‚Zahlen!‘ Der Barkeeper legte ihr die Rechnung auf einem Silbertablett, mit den Worten, die keine Frau (egal in welcher Lebenslage) von einem Mann hören will, hin: ‚Wenn ich nicht schwul wär, würd ich dich mit nach Hause nehmen.‘ Die Rechnung übersiegt ihr Wochenbudget um einiges und dafür hasste sie ihn noch mehr. Er hatte diese Schickimickikneipe ausgesucht und sie dort hinbestellt. Und nachdem diese Bar anscheinend davon lebt, arme versetzte Singlefrauen erst abzufüllen und dann mittellos zu machen, sucht sie schnell das Weite. Vor der Türe versuchte sie ihn anzurufen. Er hatte sein Handy ausgeschaltet. Sie ging zu ihrem Auto. Da wo sie es abgesellt hatte, war es nicht mehr. Haben die Scheißbullen jetzt auch noch mein Auto abgeschleppt. Sie ist eh so betrunken, dass sie auf keinen Fall mehr fahren könnte, selbst wenn ihr Auto noch da wäre, wo sie es abgestellt hatte.

Das ist ja wohl das allerletzte Date!

Sie torkelte Richtung U-Bahn auf ihren Highheels durch die große Stadt. Sie war so aufgewühlt, dass sie an der nächsten U-Bahn-Station vorbeilief und noch bis zur Nächsten laufen würde. Sie irrte durch ein Wohngebiet und als sie wieder einigermaßen klar im Kopf war, fand sie sich vor einem Haus wieder, in dem jemand gewohnt hatte, der ihr zu seinen Lebzeiten sehr nahe gestanden hatte. Jetzt war alles vorbei. Heulend schleppte sie sich weiter. Das Universum hat einfach kein Einsehen heute. Irgendwann kam sie dann bei der nächsten U-Bahn-Station an und versuchte möglichst unauffällig und möglichst schnell nachhause zu kommen. Sie zog sich eine Kurzstrecke, mehr Geld hatte sie nicht mehr. Unauffällig, war sie schon in normaler Verfassung nicht, aber nun liefen ihr die Tränen wie Sturzbäche übers Gesicht. Sie rotzte alle paar Minuten in ihr letztes Taschentuch. Alles hatte sie dabei, nur nicht genug Taschentücher. Sie wechselte zur S-Bahn und musste erstmal 40 Minuten warten, bis ihre nächste Bahn kommen würde. Die Welt ist einfach Scheiße. Ihre S-Bahn kam. Sie setzte sich und nickte ein. Durch ein: ‚Die Fahrkarten! Bitte!!‘ wurde sie unsanft geweckt und mit der Kurzstrecke bekam sie dann schließlich ein 40 Euro Ticket als Strafe. Dafür, dass sie ja bei diesem Date mal alles richtig machen wollte. Jetzt war sie nicht nur sauer und angepisst, sondern stinkwütend. Sie betet inständig ans Universum, dass jetzt eine Gruppe egal welcher Idioten sie blöd anmachen würden. In ihr brodelt es richtig. Nicht nur vor Wut, nein auch der Whiskey brodelte in ihr. Kurz vor dem Aussteigen an ihrem Heimatort kotzte sie noch den Mülleimer voll. Dann wankte sie aus der Bahn. Zumindest hat sie der Bahn noch ein Paar Naturalien dagelassen. Vielleicht muss sie ja deswegen die 40 Euro nicht voll zahlen. Hm. Das sie ja keinen Cent mehr in der Tasche hat, muss sie nun nach Hause laufen, bis zu ihrer Wohnung sind es schlappe 5 km. Nach dem ersten Kilometer, entschloss sie sich entgültig ihre Schuhe auszuziehen und ohne weiter zulaufen. Bei der Hälfte fuhr ein Bus an ihr vorbei. So eine Scheiße, wo kommt der denn her? Sie lief los. Vielleicht erwischt sie den Bus an der nächsten Haltestelle. Vielleicht wartet er ja auf sie? Sie kann gerade noch die Rücklichter des Busses am Ende der Straße erkennen. Dann biegt er ab und ist aus ihren Augen verschwunden. So eine Scheiße. Schlimmer kann es ja wohl nicht mehr kommen. Es zuckt ein Blitz über den Himmel und dann erschrak sie von dem Donner, der gleichzeitig einen Platzregen mit sich brachte. Das Universum kann jetzt mit ihr oder ohne sie untergehen. Jetzt ist alles egal. Ein begossener Pudel ohne Schuhe sitzt am Straßenrand und heult. Schlimmer kann es wirklich nicht mehr werden.

Ein Wagen hält. ‚Hey, du krasse Gotikfrau. Du kommen mit ficken auf Friedhof?‘ sie schaut auf und ihr kommt nur ein: ‚Wie bitte?‚ heraus. ‚Kommst du mit, ficken auf Grabstein!‘

Sie fasst sich ein Herz und entgegnete den Männern in dem Wagen: ‚Euch geht’s ja wohl nimma ganz gut, oder? Von was träumt ihr eigentlich Nachts? Natürlich komme ich mit, mit euch Vollhupen. Auf den Friedhof! Für Geschlechtsverkehr auf einem Grabstein! Alles klar? Und die Erde ist eine Scheibe. Ihr macht mir meinen Tag heute wirklich perfekt. Das hat mir gerade noch gefehlt, dass mir ein paar Gangster Geschlechtsverkehr anbieten. Das muss mein Glückstag sein. Was glaubt ich eigentlich was euch dazu privilegiert, dass ich krasse Gothicfrau mit euch ficken möchte? Geschlechtsverkehr auf einem Grabstein mit euch wollte ich ja auch schon immer mal haben. Das ist ja wirklich der Traum meiner schlaflosen Nächte. Ihr habt euch wohl ein bisschen zu viel Haargel auf die Birne geschmiert. Und jetzt kommt mir bloß net damit, dass ich irgendwelche Vorurteile gegenüber meinen ausländischen Mitbürgern hätte. Nein, ihr hab Vorurteile gegenüber krasser Gothicfrauen. Verpisst euch bloß. Ich krasse Gothicfrau will nämlich allein sein. Allein! Allein! Verdammt noch mal! Gefickt wird hier keiner! Höchstens ihr. Wenn ich euch meine Highheels bis zum Anschlag in den Arsch schiebe. Ja. Auf dem Grabstein. Das hättet ihr wohl nicht gedacht, dass ich dabei den aktiven Part und ihr dabei den passiven Part habt. Wie gut dass ich zufällig einen Umschnalldildo in meiner Handtasche mit mir rum schleppe. Na, hab ihr noch Lust. Ihr könnt euch schon mal frei machen. Lasst es uns gleich hier machen. Auf eurem abgewichsten Schlampenschlepper!‘ Quietschende Reifen unterbrachen ihren Monolog. Die Typen waren einfach weitergefahren. Sie stand auf der Straße, in einer Hand Schuhe schwingend und in der anderen Hand einen echt gefährlichen Deoroller aus Plastik. Es hatte wieder zu Regnen aufgehört. Das war heute wirklich der einzige Moment, der ein bisschen Unterhaltungswert hatte. Der restliche Weg war zwar noch weit, aber nicht mehr ganz so hart, wie es vorher den Anschein hatte.

Am nächsten Morgen wachte sie auf, in ihrem Bett. Allein. Ihre Highheels lagen vor dem Bett auf ihrer Jacke. Neben den Schuhen lag ihr Deoroller. Sie lächelte. Jetzt bemerkte sie, dass sie tierische Kopfschmerzen hatte. Sie versuchte aufzustehen. Ein Blick auf ihre Füße, trieben ihr wieder Tränen in die Augen. Ihre pinkgeringelten Strümpfe waren völlig zerstört. Sie zog sie von ihren dreckigen Füßen. Aua. Sie hatte mehrere ziemlich fiese Blasen an den Füßen. Und die Ballen waren wundgelaufen. Dann zog sie ihr Handy aus der Tasche. Sie schrieb eine bitterböse SMS an ihn. Dann schwor sie sich, nie wieder zu einen Date zu gehen, mit Schuhen, die nur zum Sitzen entworfen wurden.

Ein paar Wochen später, sie hatte das Date schon fast wieder vergessen, traf sie ihn. Er schlenderte mit einer anderen Frau Hand in Hand an ihr vorbei. Sie überlegte ernsthaft einen Polizistenmord zu begehen. Auch wenn sie dann auf der Flucht von seinen Kollegen erschossen werden würde. Nein, das was er eigentlich nicht wert. Sie musste sich ja nicht noch unglücklicher machen als sie eh schon ist. Sie entschied sich dann, es mit einer Beamtenbeleidigung bewenden zu lassen.

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