Ich suche einen Mann… Teil 17 ½ Mein Tom und Jerry

Ich suche einen Mann… Teil 17 ½ Mein Tom und Jerry

paxifixiDie Schackeline 17 ½ in mir sucht auf einer wunderschönen Blumenwiese ihren Cap und Capper ähm ihren Tim und Struppi. In ihrer eigenen Muppet Show ihren Waldorf und Statler. In ihrem verregneten, dunklen Gotham City ihren Batman und Robin, mit denen sie nicht nur wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen über die wunderschöne Blumenwiese laufen kann und sich freut wie ein Schnitzel, wenn es schneit. Nein, sie will eigentlich mit Fix und Foxi, Packsie und Ficksie spielen… und zwar nur, damit sich das Tagebuch noch mehr darüber aufregen kann.

Und was haben Tom und Jerry damit zu tun, dass wüsste ich selber gerne.

Anmerkung: Dies ist der 17 ½. Teil einer völlig ernst gemeinten Bekanntschaftsanzeige von mir, Callabutterfly, und eine Ode an meinen Traummann, den ich mir grad versuche zu basteln.

Zuschriften bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

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Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 4

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 4

17.11.2008

Habe von einebernadettem Käseschinkentoast geträumt, warum weiß ich nicht so recht. Ich wache nach einem komatösen Schlaf auf und schwanke ins Bad. Als ich aufm Klo hocke, bemerke ich, dass mir ein Brief am Fuß klebt. Auf dem Umschlag steht ‚Bernadette G.‘. Ich reiße ihn auf und lese…

Liebe Bernadette,

ich weiß nicht so genau, wie ich mich ausdrücken soll. Ich hoffe ich überfordere dich jetzt nicht, wenn ich mit der Tür ins Haus platze. Ich möchte dir auf keinen Fall zu Nahe treten, aber ich habe mich in dich verliebt. Und es ist nicht nur was Sexuelles. Ich würde ich gerne wiedersehen, mein Rasierer übrigens auch.

In Liebe Björn ‚der Schweißer‘ Svenolofson

Beschließe nach dem Pissen zu kotzen…

Ende

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 3

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 3

15.11.2008 Nachtrag

bernadetteOh, scheiße, dass Wartezimmer ist voll und der Werksarzt musste zu einer Entbindung, ich glaub der will mich wohl verarschen, wo sollen denn hier Schwangere herkommen? Dem werd ich schon was entbinden, wenn er wieder da ist. Der Sören nervt mich schon die ganze Zeit, warum ich heute schon wieder zu spät bin. Der Kerl widert mich an.

Ich beginne die Wehwehchen der Werksangestellten abzufertigen und gucke dabei ganz wehleidig auf meine blauen Einlaufhandschuhe…Und was sagt meine Frau nur dazu, dass ich von der halben Mannschaft hier gepimpert wurde. Liebes Tagebuch, wie soll ich es ihr nur erzählen. Aber sie lässt sich bestimmt wieder nur die Füße von irgend so einem Flachwichser massieren… Der dann gleich wieder mit ihr durchbrennen will… Ich weiß nicht was ich denken soll… Mir ist kalt ohne meine Muschi…

Nachdem ich alle Patienten abgefertigt habe, habe ich diesen blöden Sören bitten müssen, mich in die Röhre zu schieben und von meinem Kopf eine CT zu machen. Hab ne schwere Gehirnerschütterung und durfte mich selbst Arbeitsunfähig schrieben, bis unser lieber Herr Doktor wieder von der ‚Entbindung‘ zurück ist. Der blöde Sören hat jetzt meinen Schwesternkittel an und muss Nachtdienst machen. Hahaha. Oh tut mir der Kopf weh!

Jetzt kann ich mir auch erklären, warum ich auf Einmal an den Eiern lecken so toll fand, ich muss echt einen gewaltigen Schlag haben… hm… schwere Gehirnerschütterung eben. Irgendwie war ich nicht ich selbst… geh jetzt schlafen, morgen sieht die Welt ganz anders aus!

Als ich meine Zimmertür aufmache, ist meine Wohnung im tadellosen Zustand, so als wäre nichts Geschehen und ein Zettel liegt auf dem Kopfkissen….

16.11.2008

Bin heute morgen aufgewacht und ins Bad getappt, habe erst am Spiegel gesehen, dass dieser Zettel an meiner Wange klebt. Man kann kaum mehr was lesen, weil ich ihn wohl vollgesabbert habe. Hab den Zettel weggeworfen. Wird schon nichts Wichtiges draufgestanden sein….

Hab einen Termin beim Herrn Doktor Vladimir Putinowsky. Er untersucht mich nochmal. Dass ich eine schwere Gehirnerschütterung habe, hatte ich schon gewusst, dass man auf dem CT nicht weiter was Schlimmeres sieht, hatte ich auch schon gewusst. Ich bin ja nicht auf der Brennsuppn daher gschwommen. (Des sagt meine Süße immer! Grins!) Dann wollte er wissen, wo ich die ganzen blauen Flecken her habe. Dann hat er den Werksschutz geholt. Ich sollte mal lernen besser zu lügen. Er hat irgendwie einen Blick dafür, blaue Flecken zu lesen, er ist ja auch halber Russe, der kennt sich mit Vergewaltigungen aus. Ich erstattete keine Anzeige, ich hatte keine Lust, dass noch mehr Trara um die Sache gemacht wird. Der Werksschutz meinte nur, dass es noch Konsequenzen hätte und das Werk eigene Ermittlungen anstellen wird. Ich meinte nur: ‚Recht so!‘

Der Klempner und der Schweißer wären in diesem Zusammenhang schon öfter aufgefallen, aber da handelt es sich eigentlich immer um männliche Opfer. Und dieser unbekannte Fremde wäre eh schon auf der Fahndungsliste, nachdem er beim Flüchten Betriebseigentum beschädigt hätte. Außerdem wäre mein Körperschaden auch auf den Unbekannten Fremden zurückzuführen. In der Zeit meiner 14 Tage Arbeitsunfähigkeit müsste schließlich Ersatz eingestellt werden. Blabla.

Der Doktor verschreibt mir noch dazu strickte Bettruhe.

Ich komme zurück ins Zimmer und da hatte jemand ein angebissenes Käseschinkentoast unter meiner Tür durch geschoben.

Mache mir weiter keine Gedanken darüber und falle halbtot ins Bett….

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 2

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 2

14.11.2008 Nachtrag

bernadetteEs langt ja nicht, dass ich den ganzen Tag schon diesen blöden Ohrwurm habe, von diesem blöden Lied von den Kassierer. Meine Werkskollegen singen schon die ganze Zeit dieses blöde Lied. Ich wusste gar nicht, dass es eine norwegische Version von dem Titel gibt.

Die werden doch nichts mitgekriegt haben, vielleicht sollte sie mal fragen warum mir mein Arsch so weh tut…Ding, Dong… oh der Klempner… ich muss zu Tür…

Der Klempner ist da und ich zeig ihm das kaputte Heizungsrohr und die Beulen an der Heizung. Er murmelt etwas auf norwegisch. Ich verstehe kein Wort, mein norwegisch ist nicht so gut, wie es eigentlich sein sollte. Er holt einen Hammer macht sich ans Werk. Seine Latzhose gefällt mir, aber ich finde bei den Temperaturen hätte er wenigstens ein Shirt anziehen können. Er hämmert also die Beulen aus der Heizung und bei jedem Schlag fange ich völlig unterbewusst, den Text von dem Lied von den Kassierer im Hammertakt lautstark mitzusingen. Böser Fehler, der Typ legt den Hammer weg und lässt seine Latzhosen fallen. Mein Lied verstummt, als ich den Hammer zwischen seinen Beinen sehe. Wie können Männer nur so schnell so viel Blut dahin pumpen. Ich stehe wie ein Reh bebannt vom Scheinwerferlicht da und der Mund steht mir offen….mit einem Schritt war er bei mir und steckte mir seine Zunge in den Hals. Ich bin total paralysiert. Sein Glied ist wirklich zu groß, aber er lässt sich von zu eng nicht irritieren. Des macht ihn irgendwie noch geiler. Er säuselt mir im gebrochenen Deutsch ins Ohr, dass er tierisch auf behaarte Frauen steht und dass er mich schön öfter im Schwimmbad beobachtet hätte. Als er mit mir fertig war, meinte er noch, dass des Heizungsrohr geschweißt werden müsste, er schickt da jemanden vorbei.

Ich weiß jetzt warum mein Arsch so weh tut. Habe zum Kotzen keine Kraft mehr…..

Bernadette

15.11.2008

Es klingelt, ich wach auf und hau mir den Kopf am Klodeckel an. Hab wohl die Nacht am Klo verbracht. Ich schwanke zur Tür, da steht der Schweißer mit seinem Schweißgerät. Die Gasflasche war nicht so groß, wie die Beule in seiner überaus nicht unschönen Latzhose. Ich glaub mir wirds schon wieder schlecht.

‚Dann wollen wir doch erst mal das Rohr schweißen!‘ meinte er.

‚Kommens doch rein!‘ sag ich.

‚Warum klebt hier überall Sperma!‘ fragt er und bröselt mir etwas getrocknetes Sperma aus meinem Haupthaar und stellt im gleichen Atemzug sein Schweißgerät an. Ich habe noch nie einen Handwerker so schnell schweißen sehen, wie den Schweißer. Er dreht sich um und hat immer noch die Schweißerbrille an. Mir ist schwindelig, ich habe glaub ich ins Licht gesehen. Bevor ich bewusstlos zu Boden knalle, fängt er mich auf, schleift mich ins Bad und stellt mich kurzerhand unter die Dusche. Was ich auch echt nötig gehabt hatte. Ehe ich mich versah, hatte er einen Rasierer gezückt (wo er den wohl her hatte) und rasiert mich, bis aufs Haupthaar völlig kahl. Dann lässt er mit einem breiten Grinsen im Gesicht, seine Latzhose zu Boden gleiten und sein Penis schnellte in Bereitschaftsposition.

Er kam zu mir unter die Dusche und meinte: ‚Nur wer rasiert ist, wird auch geleckt!‘

Bei allen Heilligen, er war rasiert, ich wusste gar nicht, dass an den Eiern lecken so viel Freude bereitet. Er hatte so einen großen Schwanz, dass ich ihn kaum in den Mund bekam. Was mache ich da eigentlich, ich muss mir bei den Stößen gegen Heizung, doch etwas Ernsteres am Kopf zugezogen haben. Er fickte mich von der Dusche bis ins Bett und wieder zurück. Weitere Details erspare ich euch jetzt, als er fertig war, klingelte mein Telefon, der Sören aus dem Labor, wo ich denn bleibe… oh scheiße ich muss zum Dienst. Ich zog mich an und lief los.

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 1

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 1

12.11.2008

Kein Schwein ruft mich an…keine Sau interessiert sich für mich.

Hier in Norbernadettewegen haben wir schon minus Grade und es herrscht ein Dreckswind, der einen den Schneeregen direkt ins Ohr bläst. Früher hab ich den Schnee immer gemocht, mittlerweile kann ich ihn nicht mehr ausstehen. Bei so schlechten Wetter ist hier alles Mist, der Landurlaub am Wochenende ist gestrichen, jetzt muss ich bis zum Heimaturlaub ende des Monats warten.

Bis dahin bin ich alte Lesbe mit 537 Männern hier auf dieser ‚Milchinsel‘ eingesperrt. Könnt kotzen. Die Wehwehchen der Herren häufen sich, um so schlechter das Wetter wird. Männer sind echte Memmen.

Ein Vorteil ist, seit dem ich dem Letzten (der versucht hat mich anzumachen) mit einem Einlauf gedroht habe, macht mich fast keiner mehr an.

Freue mich inständig auf Heimaturlaub.

Grüße aus Melkoya von der bald verschneiten Gasanlagen auf der schönen Milchinsel

Bernadette G.

P.S. Mein Schatz ich warte seit Tagen auf nen Anruf von dir….

13.11.2008

Es tut mir leid, ich war betrunken und ich hab dabei nicht mal an dich gedacht. Es gibt nichts zu entschuldigen. Er stand plötzlich am Hafen vom Werk, mit ein paar Flaschen Wodka im Gepäck. Er schien bedrückt zu sein und er summte immer und immer wieder dieses bescheuerte Lied von den Kassierer. Da geht es um die Probleme von Männern, die ne 15 jährige Freundin haben. Wir gingen in den Aufenthaltsraum und begossen unsere Stimmungen. Einige Kollegen betranken sich mit uns, sie waren mehr auf Party eingestellt als wir. Und wenn die Männer im Werk mal feiern, dann wird aber auch gefeiert. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mit einem von den Schweißern ein Wettsaufen begann. Ich habe keine Ahnung, wer gewonnen hat. Irgendwann muss er mich in mein Wohnklo gebracht haben. Mindestens einer von uns muss gekotzt haben. Dann fiel er über mich her. Ich war so betrunken, dass ich mich kaum wehren konnte. Ich muss ihm zumindest die Nase gebrochen, sein Unterhemd war mit Blut überströmt. Er riss mir die Latzhose vom Leib und zerriss mein Unterhemd und fesselte mich an die Heizung. Währendessen er in mich eindrang, donnerte mein Kopf gegen die Heizung. Er schrei immerzu: ‚Mein Glied ist zu Groß, sie ist zu eng für mich!‘ Immer und Immer wieder. Irgendwann muss ich bewusstlos geworden sein, da mein Kopf bei jeden weiteren Stoß gegen die Heizung stieß.

Vorhin wurde ich wach, er hatte mir eine Hand losgebunden, damit ich mich befreien konnte. Dann hat er sich wohl verpisst. Ich fand dann einen Zettel: ‚Ich musste, mir stands bis zum Hals, die konsekgekritzel trage ich allein, ich muss zurück zu ihr, sorry Robaat.‘ Ja, der Robaat, der blöde Freund meiner lieben Schwester Schackeline (17 1/2)! Ich scham mich so!

Ich war noch nie in meinem Leben so sprachlos, dass mir jetzt die Worte fehlen. Aber dass ich sturz betrunken war, entschuldigt nichts, und dass ich gefesselt war auch nicht. Ich habe so einen widerlichen Geschmack im Mund, ich kann doch gar nicht inspiriert gewesen sein… ich geh jetzt erst mal kotzen.

Bernadette

14.11.2008

Dem Kopf gehts wieder gut, ich hab mich selbst verarztet. Aber irgendwie tut mir mein Arsch weh. Ich hab immer noch so einen komischen Geschmack im Mund, dabei hab ich mir schon 5mal heute die Zähne geputzt und mit Domestos gegurgelt, des hilft alles nix.

Heute Nachmittag kommt der Werksklempner. Die Heizung scheint kaputt zu sein…

Bernadette

50 Facetten der Schackeline G.

50 Facetten der Schackeline G.

Warum sie Tom und Jerry auch als Fix und Foxi, Cap und Capper oder Paxi und Fixi bekannt, in ihre Wohnung gelassen hat, kann ihr Unterbewusstsein ihr auch nicht sagen, aber ihr Tagebuch wird ihr die nächsten Tage bestimmt ein schlechtes Gewissen machen. Sie hatte die Beiden ungesehen ins Bad gezerrt und sie regelrecht entlaust und rasiert, nur für den Fall dass irgendwas an dieser Katze, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, noch lebendig war. Wie ein Arzt einer U-Bootbesatzung überwacht sie die Vorgänge.

Tom und Jerry geben sich wirklich Mühe ihren Anforderungen gerecht zu werden. Sie hasste es, wenn Männer ihre Hausaufgaben nicht machen. Es gibt echt Sachen, die sie eigentlich als Selbstverständlich erwartet.

Den Stoffbeutel mit ihren Klamotten, die sie wohlweislich in der katzenverseuchten Wohnung zurücklassen musste, hatte sie ungesehen in die Waschmaschine gestopft, was auch immer in dem Beutel noch sein mag, wird den Kochvorgang bei 90 Grad nicht überleben.

Jeweils mit einem Handtuch bekleidet tapsen Hanni und Nanni hinter Schackeline ins Zimmer und sie dürfen sich aufs Bett setzen. Schackeline klappt ihr Tagebuch zu und verstaut es in einer Schublade. Dann gesellt sie sich mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu Ernie und Bert. Während beide begannen sie zu küssen, dachte Schackeline nur, dass sie vergessen hatte, Klopapier einzukaufen. Sie zogen sie aus und leckten über ihren Körper. Sie holte vorsichtshalber schon mal die Kondome und eine Packung Kleenex hervor. Während Waldorf und Statler begannen sie mit der Zunge zu befriedigen, legte sich entspannt zurück, um sich dann die nächste viertel Stunde die Holzdeckenlamellen an ihrer Zimmerdecke anzusehen und ihre Einkaufsliste durchzugehen. Dann blickte sie fast schon gelangweilt auf die beiden Jungs, die sich da unten so emsig abmühten. Süß sind sie ja schon, so verspielt, wie junge Hunde. Sie dachte darüber nach, dass sie sich ja einen Dackel kaufen wollte, was ihr Tagebuch wohl davon halten würde? Sie griff sich die Kondompackung und holte zwei Gummis hervor. Sie spielte damit und überlegte sich, wer der Beiden sie zu erst ficken sollte, oder vielleicht sogar alle beide gleichzeitig.

Ungeduldig schnipste sie die beiden Kondome auf ihren Bauch und zischte: ‚Zieht euch mal ordentlich an!‘

Die Beiden taten was sie von ihnen forderte. Und dann meinte sie kurz: ‚Ihr könnt mit mir machen, was ihr wollt…solange die Farbe der Körperflüssigkeiten weiß bleiben.‘

Das Angebot machte sie nicht oft, aber oft genug. Und sie war gespannt, ob Batman und Robin mit dem Angebot zurecht kommen würden…und ob sie mit dem Spielzeug auch spielen würden, oder ob sie mit dem Angebot gänzlich überfordert wären. Hm.

Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall. Die Handlung ist zumeist frei erfunden und deswegen auch nicht auf das reale Leben übertragbar.  Wir bitten um Verständnis.

Fortsetzung vorbehalten.

Skandalautor Strafversetzt oder warum ich bei manchen Fragen einfach nicht nein sagen kann…

Skandalautor Strafversetzt oder warum ich bei manchen Fragen einfach nicht nein sagen kann.

Conquest of Mythdea 2010 – Der Erlebnisbericht einer zukünftigen Head-SL

Kurz vor dem Conquest of Mythodea besinne ich mich wieder meiner Wurzeln. I g’frei mi voi das mei Dialekt wieda do is, pünktlich zum Plastikschwert-Festl. (Danke nochmal an‘ d Eva!)

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail. So von wegen in der Stadt wären zu viele Spielleiter und in anderen Lagern würde es bereits vor dem CoM brennen. Ein guter Freund geht freiwillig ins Feuerlager zu als Brandschutzbekämpfungsmaßnahme und er überlasst mir die Option im Söldnerlager Head-SL zu machen. Wir wollten eigentlich das CoM zusammen Spielleitern, weil wir und sonst immer nur sehen, wenn mein Computer kaputt ist und/oder er zufällig in der Stadt ist. Hm. Stellenanzeige vom CoM-Team: Söldnerlager: 500 Mann suchen eine Head-SL

(Bei mir kam an: 500 verschwitzte, testosterongesteuerte Rüstungsträger suchen genau mich!)

Wie gut dass unser Orga-Team mich schon lange Jahre kennt und genau weiß, auf welche Frage ich definitiv nicht nein sagen kann. Kann man mich doch so leicht manipulieren. (Und Himmel bin ich eingebildet!)

Meine Entscheidungen fallen eh immer nach dem Prinzip des ersten Impuls und ich habe einfach mal JA gesagt. Bin ich jetzt Head oder was? Um Himmels Willen ich bin Head!

Kaum hatte ich das JA ausgesprochen, wurde ich (hellauf begeistert) auch schon von allen Seiten auf den neuesten Stand gebracht. Hm. Zu viel Input. Schon war ich in einem externen Söldnerforum angemeldet. (Wo ich ganz unmissverständlich drauf hingewiesen wurde, dass Mann da nur mit einem guten Leumund aufgenommen wird! Meine Abneigung gegen die Larper-Mentalität im Allgemeinen wächst auch wieder, pünktlich zum CoM. Und ich muss mir selber auf die Finger klopfen, weil ich ja eigentlich auch ein Larper bin. Hm.)

Ich kann mich unschwer (immer wieder gerne) an die Worte einer des SL-Heads erinnern. Bine, du bist eine super SL fürs CoM, weil du bist ein Arschloch und eigentlich magst du keine Spieler. Hm. Dazu habe ich mich nie geäußert, aber verdammt oft darüber geschmunzelt. Nur mit einer gesunden Abneigung gegenüber der Spielerschaft überlebt man die Woche als SL auf dem CoM. Weil auf dem CoM sind alle Teilnehmer (inkl. Spielleitung) dermaßen grenzdebil, hormongesteuert wahlweise auf Adrenalin und/oder auf Alkohol (natürlich nicht die Spielleitung!), verhaltensauffällig und/oder Anhänger des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom(und man wundert sich immer, weil man im richtigen Leben denkt völlig normal zu sein, nur alle anderen wären bescheuert. Erschwerend hinzukommt, dass ich nach 3 Wochenenden Kaltenberg schon dermaßen grenzdebil bin und/oder an hypersensitive, defiltrierende Endverblödung leide! Danke nochmal an Marco für diesen Ausdruck, der Erklärung versuche ich im Laufe des CoM noch weiter auf den Grund zu gehen!)…so dass man eh kein Wort sagen oder schreiben darf, weil eh alles in falsche Hälse rutscht. Also Lächeln und Nicken und nachher wieder Skandalautor spielen. Rechtlich ernst gemeinte Verleumdungsklagen können dieses Jahr direkt bei meinem Anwalt und/oder bei meinem Arzt übergeben werden. (Beide befinden sich zur Zeit im Orklager auf dem Drachenfest…)

Die Wochen vor dem CoM werde ich gänzlich überinformiert und kriege schon so ein komisches Zucken im Auge wegen zu viel Input. Hm. Ich schweife schon wieder ab…

Die Stellenbeschreibung direkt vom Söldnerlager war wohl 500 Mann starke Besatzung sucht junge dynamische Head -SL für Freibier, Birnen, ins Bett Geleitservice und Axt und Nachtgeschichten.

Super, die Jungs kennen mich noch nicht. Das ist schon mal gut. Sie halten mich aufgrund meines Avatar-Bildes für jünger als ich je zu sein schien. Hihi!

Sie wissen auch noch nicht, was und vorallem wer sich hinter dem schelmischen Grinsen verbirgt. (Der tätowierte Punk, Der Hofnarr, Schackeline 17 ½, Bernadette, die ‚Böse‘ Tante, die Kranke(n)schwester und das ehrliche Arschloch, also die Bine halt!)

Nein, keine Sorge, eigentlich verstehen wir uns alle schon im Forum echt prächtig. Hab nur so ein bisschen das Gefühl, dass sich schon um mich gestritten wird, wann jetzt wer wen ins Bett bringt und so. Hm. Sie haben wohl meine Axt- und Nachtgeschichten gelesen und so andere Geschichten vom letzten Jahr… Da könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass ich wohl vom Orklager strafversetzt worden wäre. (Stimmt eigentlich auch irgendwie.) Freiwillig strafversetzt! Was für eine Strafe. Von den Orks zu den Söldner. Von dem Regen in die Traufe. Von der Schminke mal ganz abgesehen, sind sie alle wie große Kinder (mit oder ohne Namen tanzen) und sie wollen nur spielen. Sie haben alle Rüstungen an, sind schmutzig und verschwitzt. Nur dass die 500 Söldner wesentlich mehr sind und ich hoffe doch, dass es dieses Jahr stressfreier für mich wird und dass diesmal mein Blog nicht wieder gelöscht werden muss. Dass ich auch immer falsch verstanden werde…

Noch ein Hinweis, dieser, vergangene und folgende Blogs vom und/oder übers CoM sind nur die völlig überspitzte Darstellung einer einzigen Person (also mir!) mit Zuhilfenahme der körpereigenen, kranken Phantasie. Also nicht in den falschen Hals kriegen, einfach lesen und Spaß haben. Es ist nur ein Spiel und die Spielleiter sind die Personen, die nicht mitspielen dürfen. Ich bitte also um ein wenig Verständnis für unsre zartbesaiteten Seelen.

Morgen früh geht’s los aufs CoM. Ich hab schon alles gepackt und kann jetzt nicht schlafen, weil ich bestimmt, ganz viel vergessen habe.

Fortsetzung folgt….

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