Schackeline jenseits der 17 ½ – Das Klassentreffen

Schackeline jenseits der 17 ½  –  Das Klassentreffen

(Nacherzählung vom Tagebuch)

Tagebuch_eines_armen_Fräuleins,_cover_10Ich könnte ja echt beleidigt sein, dass sie mich nicht mitgenommen hat, aber eigentlich war es auch mal ganz schön allein zu hause zu sein, wenn auch ein wenig langweilig.

Ich lag den ganzen Tag in der Sonne und hab mich vom Fernsehen berieseln lassen. Blöd ist nur ich konnte nicht umschalten. Manchmal ist es nicht leicht ein Tagebuch zu sein.

Also hat mich die halbe Nacht wahlweise eine Oma oder eine Lehrerin angeschrien, ich solle sie anrufen. Wie denn ohne Finger?

Nach gefühlten zwei Tagen kam Schackeline wieder, sie war ziemlich grimmig und legte sich ins Bett und schlief nochmal einen Tag.

Psst. Sie schläft übrigens jetzt schon wieder, aber als sie zwischendrinnen mal wach war, konnte ich ihr folgende Geschichte aus der Nase ziehen und nachdem ihre Laune gar so schlecht war, habe ich versucht, sie beim Schreiben kaum zu unterbrechen:

Ich war doch auf dem Klassentreffen, was schon schlimm genug war. Ich blöde Kuh habe gedacht, dass meine erste große Liebe auftauchen würde. Aber ehrlich, in einem gewissen Alter sollte man nicht mehr oder wieder auf Wunder hoffen. Falls es dir mal aufgefallen ist, ich bin keine 17 ½ mehr. Nein, liebste Schackline, dass wäre mir ja nie aufgefallen.

Auf jeden Fall waren die ganzen Leute von der Schule, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, die selben Arschlöcher wie früher und verändert haben die sich auch alle nicht. Und wie sie alle versucht haben sich in die selben alten engen Jeans reingequetschen, wie früher, nur dass schon ein paar Jährchen ins Land gegangen sind. Wie Peinlich. Ich war natürlich völlig overdressed und mein Herzblatt war natürlich nicht da!  Nah, wer hätte das gedacht?

Als endlich alles vorbei war, durften wir netterweise in der Turnhalle unserer alten Schule übernachten. Genau so fangen Horrorfilme an.

Und es hätte so eine angenehmen Nachruhe werden können, wir haben die Schnarcher und Pärchen ausquartiert und als endlich alle die Schnauze gehalten haben, hörte ich ein Piepsen. Ein Feuermelder, der nach einer frischen Batterie schrie. Irgendjemand hatte sich tatsächlich die Mühe gemacht,  ihn abzunehmen und ihn in den Vorraum zu stellen, wo er dann munter in unregelmäßigen Abständen weiter plärrte.

Mal abgesehen davon, dass alle 5 Minuten jemand zum Pinkeln aufstand und die Tür zum Klo gotterbärmlich quietschte und beim Schließen, einen lauten Knall erzeugte, der sogar Tote aus dem Grab gerissen hätte.

Schlaf wird ja auch total überbewertet, also grübelte ich über das Klassentreffen nach. Das war echt die allerschlimmste Party, seit meiner Schulzeit. Die Musik war damals schon echt scheiße und die Klamotten bescheren mir heute noch echt Alpträume. Der einzige gutaussehende Mann auf der ganzen Party, der augenscheinlich kein völliger Idiot zu sein schien, war glaub ich gar nicht auf unserer Schule…

Was machst du denn jetzt? Ich suche die Jahrbücher! Wenn du sonst keine Probleme hast? Was für eine krasse Scheiße, es war der Karl-Heinz Rüdiger. Und irgendwo unter den ganzen Vornamen hat sich ein Nachname versteckt, was? Und wie der sich gemacht hat! Soso. Glatze, Nerdbrille und durchtrainiert. Aha! Obwohl, bis auf die fehlenden Haare, hat er sich tatsächlich kein bisschen verändert. Oooh…Nein? Warum ist es mir nur früher nicht aufgefallen, dass der so eine geile Drecksau ist? Könnte daran liegen, dass heutzutage Nerds im Allgemeinen als sexy eingestuft werden und früher waren sie einfach nur peinlich.

Egal, ich grübelte und grübelte und stellte irgendwann fest, ich hätte doch aufs Klo gehen sollen! Weil schlafen ging jetzt erst recht nicht mehr. Also ging ich so leise wie möglich zum Klo. Quiiiiiiietsch. Ich vergaß ja die Tür. Verdammt. Und Knall. Jetzt sind alle wieder wach. Hm. Nach dem ich vom Pinkeln wieder zurückkam. Quietsch. Knall. Hm.

Wieder in meinem Schlafsack eingemummelt, endlich bereit zu schlafen, ging das Piepen wieder los. Aber nein, es war nicht der Feuermelder, es war ein Wecker, der gefühlte 30 Minuten seine Melodie abdudelte.

In solchen Momenten beschließen Menschen auch Amok zu laufen, ich hab aber leider keine Knarre dabei und mit meinen High Heels wollte ich niemanden umbringen, die krieg ich doch nie wieder sauber. Boa, Schackeline, du bist echt n Mädchen, oder? Boa, Tagebuch, was meinst du wo die Titten herkommen? Du erdrückst mich! Geh runter von mir!

Wo war ich stehengeblieben? Ringeringedingdong! Der Todeswecker vom Klassentreffen. Irgendwann ist der Schlafkranke dann endlich aufgestanden und hat endlich seinen Scheißwecker ausgemacht. Endlich Stille. Ich dreh mich um und die grelle Fratze brennt mir schier die Augen durch die Lider aus. Es war schon erschreckend hell, für des dass ich noch keine 5 Minuten geschlafen hatte. Ich zog meine Mütze über meinen Kopf und wollte einfach nur noch sterben. Die ersten Leute stehen auf. Quietsch. Knall. Endlich Stille. Quietsch. Knall. Ich bin in einer Endlosschleife gefangen. Quietsch. Knall. Ein Königreich für WD 40, Hammer, Nagel und ein handelsübliches Meerschweinchen. Quietsch. Knall. Ein bepelzter Türstopper hätte die Welt heute so viel schöner machen können. Quietsch. Knall?

Die Ersten packen ihre Sachen und im Vorraum geht das Geklappere los und ein Anflug von Frühstück kriecht in meine Nase. Ich hatte auch mehrmals den Eindruck, dass jemand neben mir steht und mich beim Schlafen (oder nicht Schlafen) beobachtet. Ich wollte aber beim besten Willen nicht wissen, wer es war, weil die Chance 99 zu 1, dass es der geile Nerd sein könnte, war mir entschieden zu gering.  

Ich habe keine Ahnung wie ich es geschafft habe, bei dem Remmidemmi nochmal einzuschlafen, aber ich wurde von folgenden Satz geweckt: ‘Der Tee ist fertig!’

Eine weiblichen Quitschestimme, gefühlt 2 cm nebem meinem Ohr, so wurden schon Weltkriege angezettelt. Er ist wieder da? Jetzt lenkt nicht ab! Menno!

Jetzt ist es ja so, dass es ja eigentlich mein allergrößter Wunsch ist, morgens von einem männlichen Jemanden geweckt zu werden, der mir schwarzen Tee an Bett bringt, möglichst sanft! Soll dass jetzt eine stille Kritik sein, dass ich keine Arme und Beine habe? Jetzt spinn dich aus. Sei froh, dass dir überhaupt jemand Tee ans Bett gebracht hat! Aber nicht von Quietisch, Quietsch, Träller, warum bin ich so fröhlich und als ich endlich die Augen öffne, liege ich alleine in der riesigen Turnhalle und der Tee war gar nicht für mich!

Was hab ich eigentlich verbrochen, warum kann man nicht einfach die Schnauze halten und alle die vielleicht noch hätten schlafen wollen, einfach schlafen lassen. Und warum kann mir der geile Nerd nicht einfach einen schwarzen Tee an mein Bett bringen, des ist ja wirklich nicht zu viel verlangt, oder? Und wenn er mich dann mit seiner tiefen Stimme weckt und mir sanft aber reibeisig in mein Ohr haucht: ‘Dein Messmer Klassik ist fertig!’ Jetzt übertreibst du aber!?

Wollte gerade noch einfügen, wäre super gewesen, wenn er nackt gewesen wäre. Träum weiter! Bleibt mir wahrscheinlich nichts anderes übrig…. Gute Nacht!

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

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Liebes Tagebuch im Außeneinsatz

Liebes Tagebuch im Außeneinsatz

Zwiegespräch zwischen Schackeline, jenseits von 17 ½, und ihrem Tagebuch:

lackUnd … Und schaut er? Natürlich schaut er. Echt, wie seh ich aus? Er hat Augen, er muss schauen. Ich wollte wissen, ob er mich anschaut! Dann musst du deine Fragen besser formulieren. Du bist zu nichts zu gebrauchen. Ich bin nur dein Tagebuch. Du bist zu nichts zu gebrauchen. Warum bin ich jetzt wieder schuld? Ich hab nichts gemacht. Genau deswegen. Irgendjemand muss schuld sein. Dafür hast du ja mich, ich kann mich ja nicht wehren. Ja und du hast keine Arme und Beine… Weils halt war ist!

Ich seh bestimmt fett aus? Nein, du siehst nicht fett aus! Sicher? Um Himmels Willen, in Jogginghosen sieht jeder fett aus! Du magst mich nicht mehr! Heul! Ich muss dich nicht mögen, ich bin dein Eigentum. Es geht doch eigentlich um ihn, oder? Ja und wenn er denkt, ich seh fett aus? Vielleicht steht er auf verschwitzte Frauen in rosa Jogginshosen? Das ist doch pervers. Das hab ich dir auch gesagt, als du mich um 06.30 Uhr geweckt hast und mir zwischen die Seiten geträllert hast, dass du jetzt Joggen willst. Ich wollte doch, dass er mich bemerkt. Zu so einer unchristlichen Stunde? Ja, aber er kommt doch immer so früh. Dazu sag ich jetzt mal nichts. Du bist so versaut. Du etwa nicht? Du hast doch schon wieder kein Höschen an! Sieht man das etwa? Durch die Jogginghose nein, aber wenn du deine Lackschuhe anziehst, dann hast du immer kein Höschen drunter. Schau, schau, jetzt hat er mir etwas in den Briefkasten geworfen. Nein. So was. Wenn ich kotzen könnte, würde ich es tun. Nicht dass er mich stalkt? Das ist sein Beruf! Ist Stalker jetzt schon ein Beruf? Was soll der Scheiß, da ist man ja seines Lebens nicht mehr sicher! Mann Schackeline, er ist Postbote und es ist seine Arbeit dir Sachen in den Briefkasten zu werfen, dafür wird der Mann bezahlt. Ist ja schon gut! Nein, es ist nicht gut! Mir ist kalt und ich will in die warme Bude zurück. Außerdem könnte der Mann dein Vater sein, so alt wie der ist. Das hat mein Vater auch immer gesagt. Heul! Sag mal heulst du jetzt. Der Postbote kann nicht dein Vater sein, er ist schwarz. Ehrlich nimm deine Tabletten und komm wieder runter. Wenn du ihn ficken willst, dann geh hin und frag ihn… Schackeline? Schackeline! Mein Leben ist ein Alptraum und ich habe nicht mal Arme und Beine… Mir ist kalt. Ich könnt kotzen, wenn ich kotzen könnte. Jetzt sind sie in den Aufzug gegangen, dabei wohnen wir doch im Erdgeschoss…Schackeline… Ich will in die warme Bude zurück. Schackeline? Schackeline!

Deine Schackeline (nicht mehr 17 ½)

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

Ich suche einen Mann… Teil 68 – Der Heizungsableser

Ich suche einen Mann… Teil 68 – Der Heizungsableser

heatoIch suche einen Mann, ja die geile Drecksau, der bei mir immer die Heizungen abliest und … Kopfkino … zensiert … Kopfkino … auf dass ich den restlichen Tag den Ohrwurm nicht mehr aus dem Kopf bekomme: ‚The Heat is on!‘heat

Anmerkung: Dies ist der 68. Teil und eine dringende Jobanzeige von mir, Callabutterfly.

Zuschriften bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 4

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 4

17.11.2008

Habe von einebernadettem Käseschinkentoast geträumt, warum weiß ich nicht so recht. Ich wache nach einem komatösen Schlaf auf und schwanke ins Bad. Als ich aufm Klo hocke, bemerke ich, dass mir ein Brief am Fuß klebt. Auf dem Umschlag steht ‚Bernadette G.‘. Ich reiße ihn auf und lese…

Liebe Bernadette,

ich weiß nicht so genau, wie ich mich ausdrücken soll. Ich hoffe ich überfordere dich jetzt nicht, wenn ich mit der Tür ins Haus platze. Ich möchte dir auf keinen Fall zu Nahe treten, aber ich habe mich in dich verliebt. Und es ist nicht nur was Sexuelles. Ich würde ich gerne wiedersehen, mein Rasierer übrigens auch.

In Liebe Björn ‚der Schweißer‘ Svenolofson

Beschließe nach dem Pissen zu kotzen…

Ende

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 3

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 3

15.11.2008 Nachtrag

bernadetteOh, scheiße, dass Wartezimmer ist voll und der Werksarzt musste zu einer Entbindung, ich glaub der will mich wohl verarschen, wo sollen denn hier Schwangere herkommen? Dem werd ich schon was entbinden, wenn er wieder da ist. Der Sören nervt mich schon die ganze Zeit, warum ich heute schon wieder zu spät bin. Der Kerl widert mich an.

Ich beginne die Wehwehchen der Werksangestellten abzufertigen und gucke dabei ganz wehleidig auf meine blauen Einlaufhandschuhe…Und was sagt meine Frau nur dazu, dass ich von der halben Mannschaft hier gepimpert wurde. Liebes Tagebuch, wie soll ich es ihr nur erzählen. Aber sie lässt sich bestimmt wieder nur die Füße von irgend so einem Flachwichser massieren… Der dann gleich wieder mit ihr durchbrennen will… Ich weiß nicht was ich denken soll… Mir ist kalt ohne meine Muschi…

Nachdem ich alle Patienten abgefertigt habe, habe ich diesen blöden Sören bitten müssen, mich in die Röhre zu schieben und von meinem Kopf eine CT zu machen. Hab ne schwere Gehirnerschütterung und durfte mich selbst Arbeitsunfähig schrieben, bis unser lieber Herr Doktor wieder von der ‚Entbindung‘ zurück ist. Der blöde Sören hat jetzt meinen Schwesternkittel an und muss Nachtdienst machen. Hahaha. Oh tut mir der Kopf weh!

Jetzt kann ich mir auch erklären, warum ich auf Einmal an den Eiern lecken so toll fand, ich muss echt einen gewaltigen Schlag haben… hm… schwere Gehirnerschütterung eben. Irgendwie war ich nicht ich selbst… geh jetzt schlafen, morgen sieht die Welt ganz anders aus!

Als ich meine Zimmertür aufmache, ist meine Wohnung im tadellosen Zustand, so als wäre nichts Geschehen und ein Zettel liegt auf dem Kopfkissen….

16.11.2008

Bin heute morgen aufgewacht und ins Bad getappt, habe erst am Spiegel gesehen, dass dieser Zettel an meiner Wange klebt. Man kann kaum mehr was lesen, weil ich ihn wohl vollgesabbert habe. Hab den Zettel weggeworfen. Wird schon nichts Wichtiges draufgestanden sein….

Hab einen Termin beim Herrn Doktor Vladimir Putinowsky. Er untersucht mich nochmal. Dass ich eine schwere Gehirnerschütterung habe, hatte ich schon gewusst, dass man auf dem CT nicht weiter was Schlimmeres sieht, hatte ich auch schon gewusst. Ich bin ja nicht auf der Brennsuppn daher gschwommen. (Des sagt meine Süße immer! Grins!) Dann wollte er wissen, wo ich die ganzen blauen Flecken her habe. Dann hat er den Werksschutz geholt. Ich sollte mal lernen besser zu lügen. Er hat irgendwie einen Blick dafür, blaue Flecken zu lesen, er ist ja auch halber Russe, der kennt sich mit Vergewaltigungen aus. Ich erstattete keine Anzeige, ich hatte keine Lust, dass noch mehr Trara um die Sache gemacht wird. Der Werksschutz meinte nur, dass es noch Konsequenzen hätte und das Werk eigene Ermittlungen anstellen wird. Ich meinte nur: ‚Recht so!‘

Der Klempner und der Schweißer wären in diesem Zusammenhang schon öfter aufgefallen, aber da handelt es sich eigentlich immer um männliche Opfer. Und dieser unbekannte Fremde wäre eh schon auf der Fahndungsliste, nachdem er beim Flüchten Betriebseigentum beschädigt hätte. Außerdem wäre mein Körperschaden auch auf den Unbekannten Fremden zurückzuführen. In der Zeit meiner 14 Tage Arbeitsunfähigkeit müsste schließlich Ersatz eingestellt werden. Blabla.

Der Doktor verschreibt mir noch dazu strickte Bettruhe.

Ich komme zurück ins Zimmer und da hatte jemand ein angebissenes Käseschinkentoast unter meiner Tür durch geschoben.

Mache mir weiter keine Gedanken darüber und falle halbtot ins Bett….

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 2

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 2

14.11.2008 Nachtrag

bernadetteEs langt ja nicht, dass ich den ganzen Tag schon diesen blöden Ohrwurm habe, von diesem blöden Lied von den Kassierer. Meine Werkskollegen singen schon die ganze Zeit dieses blöde Lied. Ich wusste gar nicht, dass es eine norwegische Version von dem Titel gibt.

Die werden doch nichts mitgekriegt haben, vielleicht sollte sie mal fragen warum mir mein Arsch so weh tut…Ding, Dong… oh der Klempner… ich muss zu Tür…

Der Klempner ist da und ich zeig ihm das kaputte Heizungsrohr und die Beulen an der Heizung. Er murmelt etwas auf norwegisch. Ich verstehe kein Wort, mein norwegisch ist nicht so gut, wie es eigentlich sein sollte. Er holt einen Hammer macht sich ans Werk. Seine Latzhose gefällt mir, aber ich finde bei den Temperaturen hätte er wenigstens ein Shirt anziehen können. Er hämmert also die Beulen aus der Heizung und bei jedem Schlag fange ich völlig unterbewusst, den Text von dem Lied von den Kassierer im Hammertakt lautstark mitzusingen. Böser Fehler, der Typ legt den Hammer weg und lässt seine Latzhosen fallen. Mein Lied verstummt, als ich den Hammer zwischen seinen Beinen sehe. Wie können Männer nur so schnell so viel Blut dahin pumpen. Ich stehe wie ein Reh bebannt vom Scheinwerferlicht da und der Mund steht mir offen….mit einem Schritt war er bei mir und steckte mir seine Zunge in den Hals. Ich bin total paralysiert. Sein Glied ist wirklich zu groß, aber er lässt sich von zu eng nicht irritieren. Des macht ihn irgendwie noch geiler. Er säuselt mir im gebrochenen Deutsch ins Ohr, dass er tierisch auf behaarte Frauen steht und dass er mich schön öfter im Schwimmbad beobachtet hätte. Als er mit mir fertig war, meinte er noch, dass des Heizungsrohr geschweißt werden müsste, er schickt da jemanden vorbei.

Ich weiß jetzt warum mein Arsch so weh tut. Habe zum Kotzen keine Kraft mehr…..

Bernadette

15.11.2008

Es klingelt, ich wach auf und hau mir den Kopf am Klodeckel an. Hab wohl die Nacht am Klo verbracht. Ich schwanke zur Tür, da steht der Schweißer mit seinem Schweißgerät. Die Gasflasche war nicht so groß, wie die Beule in seiner überaus nicht unschönen Latzhose. Ich glaub mir wirds schon wieder schlecht.

‚Dann wollen wir doch erst mal das Rohr schweißen!‘ meinte er.

‚Kommens doch rein!‘ sag ich.

‚Warum klebt hier überall Sperma!‘ fragt er und bröselt mir etwas getrocknetes Sperma aus meinem Haupthaar und stellt im gleichen Atemzug sein Schweißgerät an. Ich habe noch nie einen Handwerker so schnell schweißen sehen, wie den Schweißer. Er dreht sich um und hat immer noch die Schweißerbrille an. Mir ist schwindelig, ich habe glaub ich ins Licht gesehen. Bevor ich bewusstlos zu Boden knalle, fängt er mich auf, schleift mich ins Bad und stellt mich kurzerhand unter die Dusche. Was ich auch echt nötig gehabt hatte. Ehe ich mich versah, hatte er einen Rasierer gezückt (wo er den wohl her hatte) und rasiert mich, bis aufs Haupthaar völlig kahl. Dann lässt er mit einem breiten Grinsen im Gesicht, seine Latzhose zu Boden gleiten und sein Penis schnellte in Bereitschaftsposition.

Er kam zu mir unter die Dusche und meinte: ‚Nur wer rasiert ist, wird auch geleckt!‘

Bei allen Heilligen, er war rasiert, ich wusste gar nicht, dass an den Eiern lecken so viel Freude bereitet. Er hatte so einen großen Schwanz, dass ich ihn kaum in den Mund bekam. Was mache ich da eigentlich, ich muss mir bei den Stößen gegen Heizung, doch etwas Ernsteres am Kopf zugezogen haben. Er fickte mich von der Dusche bis ins Bett und wieder zurück. Weitere Details erspare ich euch jetzt, als er fertig war, klingelte mein Telefon, der Sören aus dem Labor, wo ich denn bleibe… oh scheiße ich muss zum Dienst. Ich zog mich an und lief los.

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 1

Aus den Aufzeichnungen von Bernadette G. Teil 1

12.11.2008

Kein Schwein ruft mich an…keine Sau interessiert sich für mich.

Hier in Norbernadettewegen haben wir schon minus Grade und es herrscht ein Dreckswind, der einen den Schneeregen direkt ins Ohr bläst. Früher hab ich den Schnee immer gemocht, mittlerweile kann ich ihn nicht mehr ausstehen. Bei so schlechten Wetter ist hier alles Mist, der Landurlaub am Wochenende ist gestrichen, jetzt muss ich bis zum Heimaturlaub ende des Monats warten.

Bis dahin bin ich alte Lesbe mit 537 Männern hier auf dieser ‚Milchinsel‘ eingesperrt. Könnt kotzen. Die Wehwehchen der Herren häufen sich, um so schlechter das Wetter wird. Männer sind echte Memmen.

Ein Vorteil ist, seit dem ich dem Letzten (der versucht hat mich anzumachen) mit einem Einlauf gedroht habe, macht mich fast keiner mehr an.

Freue mich inständig auf Heimaturlaub.

Grüße aus Melkoya von der bald verschneiten Gasanlagen auf der schönen Milchinsel

Bernadette G.

P.S. Mein Schatz ich warte seit Tagen auf nen Anruf von dir….

13.11.2008

Es tut mir leid, ich war betrunken und ich hab dabei nicht mal an dich gedacht. Es gibt nichts zu entschuldigen. Er stand plötzlich am Hafen vom Werk, mit ein paar Flaschen Wodka im Gepäck. Er schien bedrückt zu sein und er summte immer und immer wieder dieses bescheuerte Lied von den Kassierer. Da geht es um die Probleme von Männern, die ne 15 jährige Freundin haben. Wir gingen in den Aufenthaltsraum und begossen unsere Stimmungen. Einige Kollegen betranken sich mit uns, sie waren mehr auf Party eingestellt als wir. Und wenn die Männer im Werk mal feiern, dann wird aber auch gefeiert. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mit einem von den Schweißern ein Wettsaufen begann. Ich habe keine Ahnung, wer gewonnen hat. Irgendwann muss er mich in mein Wohnklo gebracht haben. Mindestens einer von uns muss gekotzt haben. Dann fiel er über mich her. Ich war so betrunken, dass ich mich kaum wehren konnte. Ich muss ihm zumindest die Nase gebrochen, sein Unterhemd war mit Blut überströmt. Er riss mir die Latzhose vom Leib und zerriss mein Unterhemd und fesselte mich an die Heizung. Währendessen er in mich eindrang, donnerte mein Kopf gegen die Heizung. Er schrei immerzu: ‚Mein Glied ist zu Groß, sie ist zu eng für mich!‘ Immer und Immer wieder. Irgendwann muss ich bewusstlos geworden sein, da mein Kopf bei jeden weiteren Stoß gegen die Heizung stieß.

Vorhin wurde ich wach, er hatte mir eine Hand losgebunden, damit ich mich befreien konnte. Dann hat er sich wohl verpisst. Ich fand dann einen Zettel: ‚Ich musste, mir stands bis zum Hals, die konsekgekritzel trage ich allein, ich muss zurück zu ihr, sorry Robaat.‘ Ja, der Robaat, der blöde Freund meiner lieben Schwester Schackeline (17 1/2)! Ich scham mich so!

Ich war noch nie in meinem Leben so sprachlos, dass mir jetzt die Worte fehlen. Aber dass ich sturz betrunken war, entschuldigt nichts, und dass ich gefesselt war auch nicht. Ich habe so einen widerlichen Geschmack im Mund, ich kann doch gar nicht inspiriert gewesen sein… ich geh jetzt erst mal kotzen.

Bernadette

14.11.2008

Dem Kopf gehts wieder gut, ich hab mich selbst verarztet. Aber irgendwie tut mir mein Arsch weh. Ich hab immer noch so einen komischen Geschmack im Mund, dabei hab ich mir schon 5mal heute die Zähne geputzt und mit Domestos gegurgelt, des hilft alles nix.

Heute Nachmittag kommt der Werksklempner. Die Heizung scheint kaputt zu sein…

Bernadette

50 Facetten der Schackeline G.

50 Facetten der Schackeline G.

Warum sie Tom und Jerry auch als Fix und Foxi, Cap und Capper oder Paxi und Fixi bekannt, in ihre Wohnung gelassen hat, kann ihr Unterbewusstsein ihr auch nicht sagen, aber ihr Tagebuch wird ihr die nächsten Tage bestimmt ein schlechtes Gewissen machen. Sie hatte die Beiden ungesehen ins Bad gezerrt und sie regelrecht entlaust und rasiert, nur für den Fall dass irgendwas an dieser Katze, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, noch lebendig war. Wie ein Arzt einer U-Bootbesatzung überwacht sie die Vorgänge.

Tom und Jerry geben sich wirklich Mühe ihren Anforderungen gerecht zu werden. Sie hasste es, wenn Männer ihre Hausaufgaben nicht machen. Es gibt echt Sachen, die sie eigentlich als Selbstverständlich erwartet.

Den Stoffbeutel mit ihren Klamotten, die sie wohlweislich in der katzenverseuchten Wohnung zurücklassen musste, hatte sie ungesehen in die Waschmaschine gestopft, was auch immer in dem Beutel noch sein mag, wird den Kochvorgang bei 90 Grad nicht überleben.

Jeweils mit einem Handtuch bekleidet tapsen Hanni und Nanni hinter Schackeline ins Zimmer und sie dürfen sich aufs Bett setzen. Schackeline klappt ihr Tagebuch zu und verstaut es in einer Schublade. Dann gesellt sie sich mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu Ernie und Bert. Während beide begannen sie zu küssen, dachte Schackeline nur, dass sie vergessen hatte, Klopapier einzukaufen. Sie zogen sie aus und leckten über ihren Körper. Sie holte vorsichtshalber schon mal die Kondome und eine Packung Kleenex hervor. Während Waldorf und Statler begannen sie mit der Zunge zu befriedigen, legte sich entspannt zurück, um sich dann die nächste viertel Stunde die Holzdeckenlamellen an ihrer Zimmerdecke anzusehen und ihre Einkaufsliste durchzugehen. Dann blickte sie fast schon gelangweilt auf die beiden Jungs, die sich da unten so emsig abmühten. Süß sind sie ja schon, so verspielt, wie junge Hunde. Sie dachte darüber nach, dass sie sich ja einen Dackel kaufen wollte, was ihr Tagebuch wohl davon halten würde? Sie griff sich die Kondompackung und holte zwei Gummis hervor. Sie spielte damit und überlegte sich, wer der Beiden sie zu erst ficken sollte, oder vielleicht sogar alle beide gleichzeitig.

Ungeduldig schnipste sie die beiden Kondome auf ihren Bauch und zischte: ‚Zieht euch mal ordentlich an!‘

Die Beiden taten was sie von ihnen forderte. Und dann meinte sie kurz: ‚Ihr könnt mit mir machen, was ihr wollt…solange die Farbe der Körperflüssigkeiten weiß bleiben.‘

Das Angebot machte sie nicht oft, aber oft genug. Und sie war gespannt, ob Batman und Robin mit dem Angebot zurecht kommen würden…und ob sie mit dem Spielzeug auch spielen würden, oder ob sie mit dem Angebot gänzlich überfordert wären. Hm.

Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall. Die Handlung ist zumeist frei erfunden und deswegen auch nicht auf das reale Leben übertragbar.  Wir bitten um Verständnis.

Fortsetzung vorbehalten.

Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können

Tagebuch Teil 6 – Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können.

Nacherzählung. Ja, ich bin ja auch immer der Letzte, der alles erfährt. Ich nehm dich auch nicht überall mit hin, geliebtes Tagebuch. Manchmal will ich auch nicht dabei sein. Außerdem kriegst du am Ende doch eh alles in deine Eingeweide gekritzelt. Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können. Jetzt redet sie wieder nicht mit mir. Halt deine Klappe, ich versuche gerade die Geschichte zu resümieren. Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können, nach dem gestrigen Abend hatte alles so gut angefangen. Ja, du hast mich mal wieder verlassen, um mal wieder ein Doppeldate zu haben, ohne mich! Jetzt hör auf zu schmollen und lass mich erzählen. Nach den beiden Dates, bin ich noch zu Alfredo gegangen, mir einen Absacker zu genehmigen und ich hatte schon mächtig einen Sitzen, als meine beiden Dates hereinkamen. Selber schuld, würde ich mal sagen. Jetzt halt die Klappe. Irgendwie hatten beide auch schon ganz schön getankt, also machten sie mir seltsamer Weise keine Szene und wir tranken weiter. Ja und was ist jetzt daran so dramatisch, dass du es in dein Tagebuch schreiben musst und damit meine reinen, weißen Seiten befleckst. Immerhin habe ich dich gekauft, das kann ich dich beschmutzen so viel ich will. Das dramatische war der Morgen danach. Was heißt hier Morgen danach, du kamst erst am Nachmittag und hast erst mal unsere Wasserrechnung in die Höhe getrieben. Ich zünd dich an, wenn du mich nicht fertig erzählen lässt. Also, ich wache auf, weil mir die grelle Fratze in die Fresse scheint. Bitte was? Die Sonne, die grelle unerbittliche Fratze, muss ich eigentlich alles erklären? Ich drehe mein Gesicht von dem grellen Schein weg und öffne sicherheitshalber lieber mal nicht meine Augen, ich wollte ja nicht erblinden. Dann wurde mir der beißende Geruch gewahr. Ist ja nicht das erste Mal, dass du in deiner eigenen Kotze aufwachst. Jetzt halt die Fresse. Ich mache also ein Auge auf und sehe einen nackten Typen neben mir liegen. Tom? Nein, Jerry! Tom’s Hand lag auf meinem Arsch. Er lag hinter mir. Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können? Während ich krampfhaft versuchte, mich an die letzte Nacht zu erinnern, schwappte wieder dieser beißende Geruch in meine Nase. Jetzt nochmal langsam zum Mitschreiben, deine beiden Dates Tom und Jerry, lagen nackt mit dir im Bett? Ja, Mann. Und was ist daran so schlimm? Es ist doch der Traum deiner schlaflosen Nächte, einmal mit Fix und Foxi eine Nacht zu verbringen. Und es war gleich so geil, dass mein Unterbewusstsein die Nacht der Nächte gelöscht hat und ich mich an nichts mehr erinnern kann. Und warum nochmal bekritzelst du dann meine Seiten? Der beißende Geruch. Der beißende Geruch verhieß nichts Gutes! Ich hätte mit allem umgehen können, aber in dem Moment als meine Geruchsnerven mir ein Bild in den Kopf setzte, schnürte sich bereits meine Kehle zu. Um Luft ringend kam ich drauf, es war Katzenpisse. Und wo es nach Katzenpisse riecht, sind für gewöhnlich auch Katzen. Ja, du Klugscheißer. Bist du nicht gegen Katzen allergisch? Deswegen auch der Erstickungsanfall. Ich meditierte die Asthmalektion in meinen Kopf. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Dein Astmaspray liegt übrigens gleich neben mir. Das fiel mir dann auch ein. Ich bin zum Glück nicht ohnmächtig geworden und konnte mich wenig später aufrichten und katzengleich aus dem Bett flüchtend. Und wie ich mir das bildlich vorstellen kann. Verarschen kann ich mich selber. Darin bist du ein wahrer Meister. Ich ignoriere dich jetzt einfach. Ich stand schweratmend vor dem Bett und versuchte mich zu orientieren. Am anderen Ende des Zimmers war eine Tür mit der Aufschrift ‚Nasszelle‘. Die Götter haben doch ein Einsehen mit mir. Als ich mich in Bewegung setzen wollte, bemerkte ich, dass meine Socken am Boden festklebten. Du hast die von Paxi und Fixi ficken lassen und du hattest deine Socken noch an? Das hat mich wahrscheinlich auch von ansteckenden Krankheiten bewahrt. Ich versuche einen Fuß zu heben und zog es dann doch lieber vor, die Socke aus zuziehen und zurückzulassen. So stand ich da, ich Armer Tor, wie das Männlein im Walde. Mit einem roten Mäntelein an? Nein, auf einem Bein, du Penner! Und am Ende des Zimmers konnte ich meine Schuhe sehen. Manchmal frage ich mich, was du in einem früheren Leben verbrochen hast, dass dich die Götter so strafen tun. Glaube mir, dass habe ich in dem Moment auch gefragt. Zum Glück lagen überall Klamotten herum, ich sammelte also meine Hose und mein T-Shirt auf und tänzelte auf anderen Klamotten tretend Richtung Nasszelle. Und was ist mit deinen anderen Klamotten? Die werden wohl für immer und ewig auf dem Boden kleben bleiben. Vor der Nasszellentür, erkannte ich auch die Ursache für den klebenden Boden. Katzenfutter. Naheliegend. Irgendwie schon. Unzählige leere Näpfe und verklebte Reste von Nasskatzenfutter waren auf dem Boden verstreut. Würg. Du sagst es. Der Katzenpissegeruch war übertüncht. Aber Nasskatzenfutter ist nicht viel besser. Ich ziehe also meine Schuhe an und gehe weiter ins Bad. Lass mich raten? Katzeklo, Katzeklo… Eben nicht! Der Geruch von Katzenfäkalien war wieder da, aber kein Katzenklo war zu sehen. Und dein Astmaspray liegt immer noch neben mir. Ich gebs auf, dir das nicht vorhandene Maul zu verbieten. Warum ich dann doch in die Dusche gestiegen bin, kann ich mir bis jetzt eigentlich nicht erklären. Ich hatte schon Probleme, meine Klamotten irgendwo abzulegen. Überall lagen leere Katzenfutterdosen herum und verklebte Löffel und wieder leere Näpfe. Aber kein Katzenklo und seltsamerweise auch keine Katze. Warum auch ein Katzenklo, wenn sie eh überall hin pinkeln? Ich drehte den Hahn auf und es kam ein Rinnsal heraus, mit dem man sich kaum genug befeuchten konnte, um sich zu waschen. Ich seifte mich gründlich ein und versuchte die Seife von meinem Körper zu spülen. Der Duschvorhang kam in Bewegung und blieb an meinem Körper kleben. Böser Wind. Plötzlicher Ekel überkam mich, ich musste mich nochmal und nochmal waschen. Ich versuchte wahrlich meinen ganzen Körper einzuziehen, nur dass der Duschvorhang sich nicht wieder an mir festsaugen würde. Netter Versuch auch dein Arsch einziehen zu wollen. Ein sinnloses Unterfangen. Nass, wie ich war zog ich mich an und stieg in meine Schuhe. Wie, du warst nicht mit deinen Schuhen duschen? Ich war kurz davor! Den einen Socken überließ ich auch den Bazillen auf dem Boden. Bis Cap und Capper wach werden würden, haben sie sich bestimmt schon aufgelöst. Da werden Tick, Trick und Track aber ganz…. Verdammt es waren nur zwei! Ich schnappte meine Handtasche und schmierte noch schnell eine Telefonnummer auf den Badezimmerspiegel. Eine Telefonnummer? Ja, 0163-1737743, wieso? Das ist nicht deine Telefonnummer! Das ist mir klar. Wessen Telefonnummer ist das? Frank seine! Wer ist Frank? Frank ruft an! Bitte was? Zück, düdüdüdü. Hör zu. Guten Tag lieber Anruferin, lieber Anrufer, ich bin Frank und nehme im Auftrag ihres ersten Gesprächspartners diesen Anruf entgegen. Ich darf ihnen ausrichten das eine telefonische Kommunikation nicht gewünscht ist. Daher bedauere ich sehr die Verbindung nun trennen zu müssen. Dies ist ein Service von Frank. http://www.frank-geht-ran.de. Pause. Auf der von Ihnen angewählten Mailbox können Sie zur Zeit keine Nachricht hinterlassen. Vielen Dank für Ihren Anruf. Auf Wiederhören.‘ Ja, und jetzt? Lösche ich meinen Account bei den Lokalisten und gehe meine Schuhsohlen schrubben. Und was ist, wenn Paxi und Fixi nun schwul werden, weil du abgehauen bist? Wieso? Sie sind nackt und wachen auf und denken bestimmt, dass sie jetzt schwul sind. Wenn ihnen der Arsch genauso weh tut wie mir, dann werden sie schon schwul sein.

Deine immer und ewige Schackeline (17 ½)

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

Liebes Tagebuch Teil 4 – Ein perfekter Tag

Liebes Tagebuch Teil 4 – Ein perfekter Tag
Düdüdüdüh düdüdüdüh, Düdüdüdüh düdüdüdüh, Ouoo, ouoo, Düdüdüdüh düdüdüdüh, Ouoo, ouoo! Sag mal, du bist ja heute bemerkenswert gut drauf. Düdüdüdüh düdüdüdüh! Wo warst du denn den ganzen Tag? Das geht dich mal gar nichts an. Was für ein perfekter Tag. Düdüdüh düdüdüh! Du lenkst ab! Lass mich halt mal gut drauf sein. Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! Ach, daher weht der Wind. Ich weiß nicht von was du redest? Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! Ouoo, ouoo, The heat is….. on! War gestern nicht der Heizungsableser da? Ja, wieso? Ja, der Heizungsableser, was für eine geile Drecksau! Danke, das wollte ich nur wissen. Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! Ouoo, ouoo, The heat is….. on! Und wie war er so? Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! (Uhugeruch macht sich breit) Ouoo, ouoo, The heat is….. on! Verdammt, was hast du mir gerade ins Buch geklebt? Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! Ouoo, ouoo, The heat is….. on! Ist das ein Foto? Von ihm? Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! Ouoo, ouoo, The heat is….. on! Und klebst du mir da gerade Glitzerherzen auf meine Seiten? Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! Ouoo, ouoo, The heat is….. on! Ich kündige! Du kannst nicht kündigen! Ein Foto von einem perfekten Tag. Komm du mir heim! Ich bin doch schon zu hause. Düdüdüdüh düdüdüdüh, the heat is on! Ouoo, ouoo, The heat is….. on!

(Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall.)

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