Der Schalk im Nacken

Der Schalk im Nacken

jokerDer Narr des Königs lief gehetzt über den Hof, er hatte einen zerschlissenen Sack dabei, den er in dem Moment als es zu schneien begann, vor den Stallungen in eine Nische warft. Dann zupfte er seine Narrenkappe zurecht und schlich geduckt zum alten Burgfried hinüber. Das Schild der Burgtaverne hing schief über dem Eingang und der Name der Kaschemme war äußerst einfallsreich: ‘Zum alten Burgfried’

Er blieb im Torbogen stehen, der sich am Fuße der Treppe auftürmte, die hinaufführte in den Turm und hinunter in den Gewölbekeller führte, der nun die Burgtaverne beherbergte. Seitdem der Burgherr sich entschlossen hatte, die alte Folterkammer in eine Taverne umzufunktionieren, ging hier Jedermann ein und aus und für Jedermanns Heller, wurden hier die Humpen voll gemacht und vieles mehr…

‘Wer nichts wird, wird Wirt!’ Für diesen Satz hatte er schon ganz schön Prügel bezogen.

Egal, er watschelte die Stufen in den Gastraum hinunter, der wie immer nicht sonderlich einladend wirkte und blickte in die Runde. Zwischen den alten Foltergeräten standen einige Tische und Stühle, die vollbesetzt waren mit ein paar Wachen und Söldnern, die sich um ein und die selbe Hure stritten.

Die plötzliche Stille und das leise Getuschel, übermannte sein eh schon wankelmütiges Gemüt. Er zog mit einem missmutigen Grinsen im Gesicht seine Kappe vom Kopf und grüßte in die Runde: ‘Ein Bier und einen von dem Unaussprechlichen!’

Die Leute, die ihn eben noch stumm angestarrt hatten , begannen langsam wieder mit ihren Gesprächen, die sie eben nur unterbrochen hatten, um den Narren anzustarren, seit dem er in seiner üblichen Haltung Treppenabsatz stand. Er schlurfte gelangweilt an den Tresen, seine Schuhe sahen aus wie begossene Pudel mit Glocken.

Der Schnee schmolz langsam auf seinen Sachen und durchnässte seine Kleider noch mehr. Er blickte zur Theke hoch und kletterte auf einen der hohen Stühle, die vor dem Tresen standen. Der überaus hässliche Wirt stellte ihm einen Humpen Bier hin und goss ihm einen Becher voll mit diesem geheimnisumwogenen Unaussprechlichen ein und fragte: ‘Gibts was zu feiern!?’

‘Wie man’s nimmt!’

‘Na, denn Prost!’

Der Narr stürzte den Unaussprechlichen in seine Kehle, ohne zu schlucken lies er das Gesöff in seinen Rachen laufen. Wäre er nur ein liederliches Hurenweib geworden, dann hätte er sich schon jetzt zur Ruhe setzen können, aber mit seinem Aussehen und mit seinem kleinen Pint, hätten ihn nicht mal die alten Griechen genommen.

Er zog ein Notizbuch aus seinen Sachen und kritzelte mit einem abgebrochenen Kohlestift etwas hinein. ‘Nutzloses Talent Nr. 69 – keinen nennenswerten Schluckreflex besitzen!’

Einer der Söldlinge kam völlig durchnässt in den Schankraum gestolpert. ‘Gibt’s was von dem heißen Met! Ich kann meine Zehen und meine Finger nicht mehr spüren!’

‘Als ob Euch der heiße Met das Gefühl in Eure Finger zurückgeben würde!’

‘Was soll das heißen, Narr!? Die Weiber haben sich noch nie beschwert!’

‘Ja, weil sie mit jammervollem Geschrei beschäftigt waren!’

‘Wenn der hohe Herr nicht solch einen Narren an Euch gefressen hätte, dann würde ich Euch eure Verleumdereien in euer geschwätziges Schandmaul zurück stopfen.’

‘Seit wann Eucht Ihr mich, warum so förmlich, bin ich doch sonst nie mehr wert als den Dreck am Stiefel unseres Herren, der der über uns wohnt!’ rief der kleinwüchsige Narr und zeigte nach oben.

‘Anweisung von oben, warzengesichtiger Possenreißer!’

‘Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Herr von oben, der zu uns spricht! Mir hört er schon lange nicht mehr zu!’ lamentierte der Narr und liebäugelte mit seinem Bier.

‘Seine Magnifizenz möchte, dass wir Euch so behandeln, wie auch der Herr die Seinen behandeln würde!’

‘Oh nein, mein letztes Stündlein hat geschlagen, der Herr behandelt mich wie seines Gleichen! Ich bin des Todes!’ schrie der Narr laut auf, jammerte und trank seinen Humpen in Windeseile leer, um dann weiter zu jammern: ‘Jammer, weh und ach…!’

‘Wie meint Ihr das?’

‘Sind nicht die letzten fünf Anverwandten unseres geliebten Hochwohlgeborenen eines mysteriösen und gar plötzlichen Unfalltodes gestorben?’ säuselte der Narr und machte dann die Geste des Abmurksens.

‘Das waren alles furchtbar traurige Unfälle!’ rief der Söldner ernst und funkelte den Narren wütend an.

‘Das würde ich auch sagen, wenn ich ein …!’ meinte der Narr und fing gottererbärmlich zu Husten an, als wäre er dem Ersticken nahe, man konnte aber ganz genau ein ‘Meuchelmörder!’ hören, mehrmals hintereinander.

Der Söldner packte ihn am Kragen und schrie ihn an: ‘Narr, ich rate Euch, halte dein losen Mundwerk.’

Der Narr riss sich los und landete auf dem Boden um im nächsten Moment auf seinen Stuhl zurück zu klettern. ‘Ach, stehe ich nicht gerade wegen meinem losen Mundwerk in Lohn und Brot bei unserer ehrenwerten Durchlauchtigkeit!’

Der Söldner biss sich auf die Zunge, schnappte seinen dampfenden Becher und verschwand an einen Tisch, an dem drei von seinen Kameraden saßen und schon heftig miteinander tuschelten.

‘Noch einen doppelten unaussprechbar Widerhaften!’ meinte der Narr.

‘Sagt mal, ist was? Ihr sauft doch sonst nicht so…?’ frug der Wirt.

‘Hab heute meinen freien Tag!’

‘Soso!’

‘Hab heute alle meine Erledigungen gemacht, für die ich sonst immer keine Zeit habe und nun sitz ich hier, ich armer Tor allein an deinem stinkenden Tresen!’

‘Ihr habt wenigstens einen freien Tag!’ nuschelte der Wirt.

‘Ja, aber mir wäre eine Unterhaltung lieber oder einfach nur einen stummen Saufkumpanen.’

‘Das könnte an Euren Beruf liegen!’

‘Wie als Hofnarr darf man keine Freunde haben?’

‘Als Hofnarr lebt man ziemlich einsam und gefährlich!’ zischte der Wirt und blickte so unauffällig wie möglich zu dem Tisch der Söldner hinüber.

Die Söldner tuschelten immer noch miteinander, waren sich wohl in einem Punkt einig geworden und standen gleichzeitig vom Tisch auf. Einer der Stühle fiel um und im nächsten Moment hatten sie sich den Narren gegriffen und in die Höhe gerissen. Seine verbogenen Stummelbeine baumelten in der Luft und sein Gesicht wurde genau auf die Schlaghöhe ihres Redelsführers gebracht, der bei jedem Wort ihm einen Faustschlag ins Gesicht verpasste: ‘Das… wird… Dir… hoffentlich… eine… Lehre… sein!’

‘Was ist mit dem Euchen?’ spuckte der Narr mit einer Blutfontäne hervor.

‘Das… wird… Euch… hoffentlich… eine… Lehre… sein!’ rief der Söldner noch einmal und schlug dabei staccato in das blutige Gesicht des Narren. Seine Narrenkappe blieb auf dem Kopf, als wäre sie angewachsen und die Glocken bimmelten bei jedem Schlag.

Als er mit dem Narren fertig war, ließen seine Leute ihn einfach fallen. Mit einem Klatschen traf das zerschundene Gesicht des Narren auf dem schmutzigen Tavernenboden auf. Er spie eine weitere Blutfontäne heraus und presste folgende Worte hervor: ‘Oh Herr, ja und ich halte auch die linke Wange hin, du abartiger Bastard!’

Nun wurde er auch noch gestiefelt, bis ihn die nahende Ohnmacht beinahe erlegt hätte. Nun wurde er die Stufen hochgeschleift und landete in einem Haufen Schnee, bevor die frische Luft ihm noch eine mit dem Holzhammer verpassen konnte. Der arme Tor war ziemlich weggetreten und wurde erst stutzig, als er ein paar Knöpfe hörte, die an kaltes Leder schlugen. Jemand hatte seinen Hosenlatz geöffnet.

Der Anführer pinkelte neben dem Narren in den Schnee, drehte sich ganz langsam in seine Richtung und fing langsam und behäbig an zu reden: ‘Wir hauen dir einfach so lange auf die Schnauze, bis es dir endgültig die Sprache verschlägt, witzloser Trunkenbold!’

Die Pisse pritschelte auf die Schuhe des Narren und süßer die Glocken nie klangen und genau deswegen antworte der Narr in aller Seelenruhe: ‘Da könnt ihr stinkenden, inzuchtgeplagten Ziegenficker warten bis zum Sankt Nimmerleinstag!’

Kurz bevor der Pissestrahl sein Gesicht erreichen konnte, versiegte die Quelle mit einem merkwürdigen Gurgeln und der Narr fing herzhaft an zu lachen. Ein paar einsamen Tropfen fielen noch auf seinen Wams und er bog sich vor lachen und kieckste: ‘Meiner mag zwar gotterbärmlich klein sein, aber wenigstens schafft er immer dass, was ich mir vornehme damit zu tun!’

Die Retourekutsche bekam er sogleich ins Gesicht getreten, darauf lachte der Narr wieder schallend und spuckte einen blutigen Zahn in den Schnee: ‘Ihr wisst ja nicht was ich gewesen war, bevor ich Hofnarr geworden bin!’

‘Was wird er schon gewesen sein, steckt doch ein Schalk in jeder Faser von ihm…!’ rief der Anführer der Söldner zu seinen Männern. Der Narr kroch über den Schnee und versuchte auf allen Vieren zu flüchten. Und wenn man auf den Narren geachtete hätte, dann hätte man ein kleines Blitzen in seiner Hand gesehen, der Mond muss sich für einem kurzen Moment in irgendwas gespiegelt haben, dass der Narr in seinen Fingern hatte.

Der erste Söldner hatte den Narren eingeholt, doch der nasse Witzbold rutschte ihm durch die Finger. Der Söldner fluchte und blieb plötzlich wie zur Salzsäule erstarrt stehen. Als der Narr an seinem Angreifer vorüberkroch, stürzte dieser auf die Knie, bekam Schaum vor den Mund und kippte vornüber in den Schnee, als der Narr ihn passiert hatte. Seine zwei Kumpanen stürzten sich auf den Narren und wenig später stand der Witzbold über ihnen und spuckte in ihre schaumverschmierten Gesichter. Ein hohles Gelächter purzelte über die Lippen des Narren und meinte dann ganz ernst und trocken: ‚Nur ein Meuchelmörder erkennt einen Meuchelmörder!’

Plötzlich sauste eine Axt an seinem Kopf vorbei, ein paar der Glocken wurden von seiner Kappe getrennt und trudelten hinter der Axt her, die hinter ihm in einem der beiden gefällten Söldner zitternd stecken bleib. Der Narr grinste mittlerweile reichlich grimmig und sprang auf den Anführer. Kurz vor ihm kam der Narr wieder auf den Boden, rutschte auf dem Schnee zwischen den Beinen des Söldners hindurch und stach dem einsamen Redelsführer dabei mit einer dünnen Nadel in den Fuß. Man konnte wieder dieses Blitzen sehen, als der Mond im Begriff war hinter der nächsten Wolke zu verschwinden.

Der Anführer stand erschrocken mitten im Hof und der Wind wehte in seinen offen stehenden Mund. Dann sankt der Mann auf die Knie. Der Schalk sprang dem Söldner in den Nacken und steckte ihm eine angespitzte Stricknadel in den Hals. Mehrmals. Und bei jedem Stich spritze mehr Blut heraus. Irgendwann ging der letzte Söldner mit samt dem Schalk im Nacken zu Boden. Der Narr rutschte von seinem Rücken und schlittere zu den Stallungen zurück, wo immer noch sein Bündel lag. Er ließ es sich auch nicht nehmen, die Männer zu plündern.

Still lenkte er seine Schritte weiter auf das Burgtor zu und pfiff sich sein und sang dazu: ‘Weil du heut Geburtstag hast!’

Nutzloses Talent Nr. 70: Töten mit Haushaltsgegenständen

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Schmetterling im Winter…

Schmetterling im Winter…

Schweren Herzens lief ich im Schatten eines Berges zum Gipfel hinauf.

1476421_10201181271640521_209406658_nUnd ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich mein Unglück, denn es ist niemand bei mir. So scheint es, doch allein bin ich nie. Und so lief ich durch den Tann und es trieb mich keine Versprechen an. Mich trieb das Untier in mir voran und hinter mir war noch mein unbekannter Verfolger. Sie abzuschütteln war für mich bis jetzt ein sinnloses Unterfangen und so lebte ich mit ihnen in einer merkwürdigen Symbiose. Und doch sind beide ein Teil von mir und entweder komme ich mit ihnen oben am Gipfel an, oder ohne sie, doch ohne sie, komme ich nie an. So lief ich stur den Berg hinauf, mit dem Schalk im Nacken und dem Biest in mir.

Mir war kalt, obwohl der blaue Himmel mich anstrahlte, doch die Sonne stand hinter dem Berg, den ich zu erklimmen versuchte.

Seit Tagen und Wochen trug ich ein flaues Gefühl mit mir herum, irgendwo in meinen Eingeweiden. Zuerst dachte ich, ich wäre krank. Man sagte, ich hätte etwas Falsches gegessen. Also beschloss ich nichts mehr zu essen.

Ich schlief aber auch schlecht. Weil mich das flaue Gefühl sogar in meinen Träumen verfolgte. Etwas was ich nie zu erreichen schien, saß auf meiner Seele und glotze mich an, während es mit einer eisernen Nadel in mein Herz bohrte.

Nun ist von dem halben Pfund Fleisch eh nicht mehr viel übrig geblieben, was sich noch zu zerbrechen lohnte, aber um zu schmerzen, war noch genug davon übrig. So spürte ich, bei jedem Schritt die Nadel in meinem Herzen und ich hörte die Splitter meines Herzens bei jedem Atemzug in meinen Lungen rasseln.

Und mein Atmen ging schwerer bei jedem Schritt. Und die Splitter meines Herzens sangen bei jedem Keuchen meinerseits ihr trauriges Lied für mich. Doch Weinen konnte ich schon lange nicht mehr. Es waren keine Tränen mehr übrig, um weinen zu können.

Doch der Schmerz war deswegen nicht fort. Der Schmerz war mein unbekannter Verfolger, der mir im Nacken saß. Der sich in meiner Seele verbissen hatte und mich mit seinen dunklen Augen anblickte und lachte, während er immer und immer wieder mit der eisernen Nadel ausholte und auf das kleine Etwas einhämmerte, was einmal mein Herz gewesen war.

So wandelte ich atemlos stundenlang auf der dunklen Seite des Berges und bahnte mir meinen mühsamen Weg nach oben.

Was mich am Ende meines Weges erwarten würde, konnte ich nur erfahren, wenn ich den Weg weiter verfolgen würde. Auch wenn der Weg noch so schwer und schmerzlich für mich war, ich musst ihn gehen. Alles hinter mir lassen, was mich vorantrieb.

Der Wind pfiff mir um die Ohren und ich fror und schwitzte zu gleich. Aus meinem Mund kam bei jedem beschwerlichen Atemzug nur noch ein Röcheln und doch konnte ich meinen Atem sehen, wie er sich in der Kälte deutlich abzeichnete.

So schien ich stundenlang zu laufen und doch schien es mir so als würde ich nie ankommen können, weil mich das Untier zurück hielt und mein unliebsamer Verfolger mich weiter quälte.

Das Stechen in meinem Herzen nahm mir auch noch den restlichen Atem. Ich kam ins Straucheln und stützte auf die Knie. Die Sterne tanzten vor meinem inneren Auge herum und der Schwindel hatte meinen Magen gepackt. Und so spie ich mehr heraus, als ich eigentlich hätte kotzen können.

Doch jetzt aufzugeben, lies ich nicht zu. Ich schüttelte meinen unaussprechlichen Besucher ab und rannte los. Ich kam drei Schritte weit, da packte mich das Untier wieder und mein Magen wurde mir in meinen Eingeweiden herumgedreht. So kroch ich weiter wie ein angeschossenes Tier, dass an der ausgestreckten Hand verhungert werden würde. Doch ich kroch weiter. Den unglaublich Unaussprechlichen hinter mir lassen, kroch ich durch den Dreck, bis meine Hände auf Stein trafen. Aber ich kroch weiter, meine Hände rissen auf und ebenso meine Knie, doch ich biss mir auf die Lippe, bis ich Blut schmeckte und ich kroch immer weiter.

Die Tränen waren wieder da, sie rannen über mein Gesicht und ertränkten das Untier in meinem Inneren. Und nach unvorstellbaren Leid und Schmerzen, die jeden anderen in den Wahnsinn getrieben hätten, erhob ich meinen Kopf und die Sonne schickte mir ihre Strahlen, um meine Tränen zu trocknen. Mit letzter Kraft erklomm ich die letzten Schritte und klammerte mich wie ein Ertrinkender an das Gipfelkreuz.

Da saß ich gefühlte Stunden, pumpte wie ein Maikäfer und sog die Sonnenstrahlen in mich auf. Es strahlte mir die grelle Fratze entgegen und sie trocknete meine Tränen. Und ich saß noch solange da, bis sie im Begriff war unterzugehen.

Ich hatte wieder das Gefühl, dass der Verfolger wieder hinter mir war. Ich hatte das Gefühl, als ob 2297_1176180044726399ich seinen Herzschlag schier hinter mir spüren konnte und ich drehte mich ruckartig um, doch da war nichts. Einfach nichts und niemand. Ich war allein. Endlich könnte man meinen. Doch ich habe mich niemals vorher in meinem Leben so einsam und alleine gefühlt, als in dem Moment, als ich begriffen hatte, dass ich meinen Verfolger abgeschüttelt hatte und das Untier nun in meinem Magen die nächsten tausend Jahren unter unvorstellbar qualvollen Schmerzen langsam verdaut werden würde.

Und in dem Moment als mein wahnsinniger Verstand, dass endlich begriffen hatte, flog mir ein Schmetterling ins Gesicht. Er flatterte noch einen Moment taumelnd vor mir und dann flog er der Sonne entgegen und lies mich allein auf dem kragen Felsen zurück. Und doch hatte ich ein kleines Lächeln auf den Lippen.

Es ist einfach alles möglich in einer Welt, in der einem am 23.12 ein Schmetterling in die Fresse fliegt… Man muss nur erkennen, dass es ein gutes Zeichen ist, denn so einen Wink mit dem Schmetterling bekommt man nur einmal im Leben.

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