Garden of Madness – Von obszönen Gurkengewächsen

Garden of Madness – Von obszönen Gurkengewächsen

Neues aus dem verrückten Garten des friedfertigen Anbaues. Ich hab ein Bisschen viel Zucchini angebaut, auf der Packung stand es wären Kürbisse. Muss wohl ein Übersetzungsfehler gewesen sein. Jetzt hab ich 5 Zucchinipflanzen, die versuchen meinen Garten zu übernehmen. Eine Zucchini hat sogar schon eine Rolle im Trailer für IDM 3. So schnell kann es gehen, kaum ausgewachsen, schon werden sie flügge.

Dann hab ich noch verschiedene Gurkenpflanzen angebaut und die wachsen und wachsen und nehmen gar seltsame Formen an. Aber seht selbst.

Ich finde es erschreckend, dass unsere halbe Ernte in einem veganen Porno mitspielen könnte. Ich habe auch nichts Spezielles getan, dass die Gurken alle extrem penisartig werden. Aber nachdem ich heute eine 45 cm Gurke aus dem Garten geborgen habe, mache ich mir ernsthaft Gedanken über Long Dong Gurke. Wir haben ihn dann im Laufe des Tages in 15 cm Stücken vernascht. Weil das hat meine Oma schon immer gesagt, auf die Größe kommt es nicht an, nur krumm und bucklat muss er sein…. und wie recht sie hatte, hat drei Mal so gut geschmeckt.

Weiter geht es mit dem Pizzaboten mit der Riesenzucchini. Scherz beiseite. Fortsetzung folgt im Garden of Crazy Love….

Advertisements

Garden of Madness – Für eine Hand voll Bohnen

Garden of Madness – Für eine Hand voll grüne Bohnen

Ich hab zum Geburtstag Puffbohnen geschenkt bekommen. Ja und einen Spaten. Ich konnte es auch kaum erwarten und hab sie frühzeitig eingepflanzt, in kleinen Töpfchen im Wohnzimmer. Draußen hatten wir noch Bodenfrost und drinnen wuchsen die Bohnen schon dem Land der Riesen entgegen. Und ich musste am Bohnen der Tatsachen zurück bleiben und mir eingestehen, dass ich sie vielleicht ein Bisschen zu früh gepflanzt habe.

Wir sind anfang April eine Woche in den Urlaub gefahren und da musste alles raus gepflanzt werden. Schwer nach dem Motto:Nur die Harten kommen in den Garten!’ haben die Bohnen Schnee und Frost getrotzt und haben es dann auch fast bis zu den Riesen geschafft und dann kam die Hitzewelle und der Regen und wieder Hitze und dann kamen die Läuse.

Es hat ihnen gut geschmeckt. Und ich hatte die stressigsten Wochen meines Lebens.

Neben meiner Arbeit, die 10 bis 12 Stunden meines Tages dominiert, habe ich morgens und abends die Bohnen mit Hausmittelchen besprüht, mit Wasser abgespritzt und meinen Namen getanzt.

Es hat alles nichts geholfen, die Puffbohnen gingen bis auf eine Handvoll Bohnen ziemlich schnell ein und die Läuse haben auf diesem Schlachtfeld gesiegt. Bohnen 0 – Läuse 1

Mein Mann hat sich Feuerbohnen gewünscht und die habe ich sicherheitshalber in einen seperaten Kübel gepflanzt. Die Läuse haben es auch bei den Feuerbohnen probiert, doch mit der Spüli-Kaffee-Schwarztee-Kur haben die Läuse sich wohl die Fühler verbrannt. Die Feuerbohnen haben den Weg ins Land der Riesen wieder aufgenommen und die Bohnenernte geht über eine Handvoll Bohnen bereits hinaus. Eine Hand voll Bohnen mehr… Bohnen 1 – Läuse 0

Nun hat meine Mutter mir blaue Buschbohnensamen mit der Post geschickt, mal sehen ob es für einen Bohnensalat langt. Die Blauen Bohnen kehren zurück…

Und bei dem ganzen Streß hätte ich vielleicht mal erwähnen sollen: Ich mag gar keine Bohnen!

 

Fortsetzung folgt: von obszönen Gewächsformen aus friedfertigem Anbau

Garden of Madness – Der Krausige, die Schnecken und ein Opfer für Nyarlathotep

Garden of Madness  – Der Krausige, die Schnecken und ein Opfer für Nyarlathotep

Ich habe Salat angebaut. In Hochbeeten in zwei verschiedenen Höhen und der Salat wächst. Er wächst so krass, dass ich mich aus knappen 20 Pflänzchen seit über 6 Wochen vom Salat ernähre und nicht nur mich und am Wochenende meinen Mann davon satt kriege, sondern auch unsere Gäste und schon die Nachbarn, Verwandte und Freunde mit Salat versorge.

Anfänglich habe ich eine Vereinbarung mit den lästigen Schnecken getroffen, ich schmeiß immer mal wieder ein Blättchen nebens Bett und die fressen mir nicht alles ab. Das hat eine ganze Weile ganz gut funktioniert, bis wir uns einen Komposter gekauft haben und es nach der Hitzewelle ständig regnete. Nun fressen sie nicht nur meinen Salat, sondern auch meine Zucchini. Aber irgendwie stehen sie unglaublich auf den krausigen Salat. Naja, ich mag den eh nicht so gerne, weil man länger mit Salat putzen und waschen beschäftigt ist, als später mit Essen. Werde ihn aber nächstes Jahr wieder anbauen, weil wenn die Schnecken den mögen…

Nun gilt es größere Opfer für Nyarlathotep, meinen persönlichen Schneckengott, zu erbringen und beten, dass er die Ernte verschont.

Bierkacherl vergraben soll auch helfen, sagt meine Mutter. Ich habe Nyarlathotep trotzdem eine angefressene Zucchini geopfert. Mal sehen ob es hilft.

Fortsetzung folgt… vom heimischen Bohnenkrieg

 

Garden of Madness – Von der Friedhofsbegrünung zum Selbstversorgergarten

Garden of Madness – Von der Friedhofsbegrünung zum Selbstversorgergarten

Hallo liebe Liebenden und Freunde der seichten Unterhaltung,

ich hab mir lange überlegt, ob ich mal wieder eine fast tägliche also wöchentliche Kolumne rausbringe. Ich habe lange mit mir gehadert, um was es denn gehen soll. Ich hatte ein paar tolle Themen wie zum Beispiel: die lieben Nachbarn, mein Mann der Hausmeister, der Postbote, Kleinstadtleben, neue Rezepte, mein Garten, Kräuterkunde und die verrückte Tier- und Pflanzenwelt.

Nachdem ich in eine echt kleine Kleinstadt gezogen bin, sind die Themen über die ich schreiben will auch echt klein geworden und irgendwie nicht abendfüllend. Deshalb habe ich während ich gegrübelt habe, über was ich jetzt genau schreiben will, ein wenig unseren Garten umgestaltet und bin zu dem Schluss gekommen, dass es ein Mix aus allem ist, was hier so passiert. Also der ganz normale Wahnsinn halt.

Ich habe mich fast 40 Jahre lang auf einen eigenen Garten gefreut und dann bekam ich einen Garten, der von einem Gärtner bepflanzt wurde, der sich glaube ich vor allem auf Friedhofsbegrünung spezialisiert hatte.

An sich ganz schön, wenn man keine Arbeit mit dem Garten haben will und wenn man auf giftige Pflanzen steht.

Was ich von zuhause gelernt habe, dass alles im Garten essbar sein sollte, vor allem wenn man so eine untriebige Bine im Garten hat, die sich alles in den Mund stopft, was andere nicht umbringt und nicht bei 3 auf dem Baum ist.

Es wurden Büsche ausgebuddelt und verschenkt, Erde angekarrt und Hochbeete angelegt und Gemüse, Kräuter und Beeren gepflanzt. Die Friedhofsbegrünung beschränkt sich nunmehr nur noch auf 2 verwaiste Buchsbäumchen, die Gartenhecke und den Efeu, den ich einfach nicht loszukriegen scheine.

Zumindest komme ich mir nun nicht mehr so vor, als würde ich auf einem Friedhof wohnen.

Die Bine mit dem grünen Daumen

P.S. Vielen Dank an die vielen Gartenhelfer und die Unterstützung beider Familien, die uns mit Rat und Tag, Material und Hausmittelchen jederzeit zur Seite stehen.

P.P.S Fortsetzung folgt…

%d Bloggern gefällt das: