Bei Hempels unterm Sofa – Far away from Boandlkirch

Bei Hempels unterm Sofa – Far away from Boandlkirch

nebelEs traf sie fast der Schlag, als sie mit Toni ihre Wohnung betrat. Es stank nach Bier, Rauch und Schlimmeren. Unmengen an Pfandflaschen standen in der Küche herum. Die Spülmaschine blinkte wild vor sich hin und das Geschirr stapelte sich in der Spüle. Auf dem Herd stand ein Topf mit irgendwas Undefinierbaren. Das Wohnzimmer war nur halb so schlimm verwüstet, wie sie gedacht hatte. Die Zimmer von den Jungs waren zwar verschlossen gewesen, aber sie betätigte einen Türcode und ging in ihre Zimmer.

‘Das geht ja noch!’ zischte sie grimmig hervor.

‘Vielleicht solltest du sie doch übers Knie legen.’ meinte Toni, der stumm hinter ihr hergegangen war.

‘Ja, ich schau noch schnell in mein Zimmer.’ rief sie und verschwand in einem ebenfalls verschlossenen Raum, der nur durch einen Türcode zu öffnen war.

‘Was machst du eigentlich, wenn du die Türcodes vergisst?’ fragte Toni, der ihr neugierig gefolgt war.

‘Ich kann mir ziemlich viel merken, bei den Jungs ist es das Geburtsdatum und bei mir ist es…. dir kann ichs ja sagen… 1967! Da kommen sie nie drauf!’

Er riskierte einen Blick in ihr Reich, ein völlig chaotisches Arbeitszimmer mit viel Papier, einem überfüllten Schreibtisch und einem kleinem Sofa sprang ihm regelrecht ins Auge. Ihm stolperte eine Bemerkung heraus: ‘Du schläfst in deinem Arbeitszimmer auf dem Sofa?’

‘Ja, nein! Komm mal mit!’ stammelte sie verlegen und ging durch den Raum und wies ihm den Weg bevor sie fortfuhr. ‘Links ist mein Badezimmer und rechts ist mein Schlafgemach und nun auf ans Werk!’

Sie machte kehrt und lief ins Wohnzimmer zurück. Im Anschluss putzten sie die Wohnung und als sie mit den letzten Müllsäcken zum Müllhäuschen gingen, dämmerte es bereits.

Als sie wieder ihre Wohnung betraten, flüsterte sie: ‚Ich fühl mich so schmutzig.‘

‚Das liegt ja hoffentlich nicht an mir?‘ fragte Toni und blickte sie mit einem Grinsen im Gesicht an.

‚Nicht, wenn du mir den Rücken schrubbst.‘ grinste sie, zog sich langsam aus und lies ein Kleidungsstück nach dem Anderen auf dem Weg in ihr Badezimmer fallen. Er folgte ihr und sammelte dabei ihre Sachen ein.

Als er das Badezimmer betrat, lies er die Sachen einfach fallen, als er sie sah, wie sie gerade die Duschkabine betrat. Mit offen stehenden Mund beobachtete er sie und als es ihm gewahr wurde, das er ihren Hintern angestarrt hatte, schloss sich für einen Moment die Glastür. Fassungslos blickte er einen Moment auf die Milchglasscheibe der Duschkabine, bis er sich langsam rührte und begann sein Hemd aufzuknöpfen.

Neugierig öffnete sie die Glastüre wieder und setzte zu einer Frage an, die ihr aber tonlos von den Lippen purzelte. Er hatte gerade genüsslich seine Hose geöffnet und sie zu Boden gleiten lassen. Das Nichtvorhandensein jeglicher Unterwäsche brachte sie zum Strahlen.

Einem Moment später stand er mit ihr unter der Dusche. Sein männlicher Duft betörte sie noch einen Moment, bevor sein Duft vom Wasser fortgespült wurde.

Langsam drängte er sie an die rückwärtigen Fliesen und küsste sie hart und unnachgiebig.

Ihre Knie sackten ihr weg, doch er hielt sie fest mit seinem Körper gegen die Wand gedrückt, während seine Hände an ihrem Körper herabglitten. Als seine Zunge tief in ihren Mund stieß, wanderten seine Finger zwischen ihren Beine. Ihr sachtes Stöhnen begleitete sein Eindringen und er spürte ihre Erregung.

Sie konnte seinen Schwanz spüren, wie er immer härter wurde, während ihre Knie den Dienst völlig aufgaben. Mit einem kessen Blick fixierte sie ihn einen Moment, griff nach seiner Männlichkeit und ließ sich ganz langsam auf die Knie sinken.

Und als sie im nächsten Moment den Mund über seine Schwanzspitze stülpte, bekam er weiche Knie.

Sie saugte genauso unnachgiebig an seinem Schwanz, wie er sie vorhin geküsst hatte.

Irgendwann blickte sie ihn nochmal an, bevor sie seinen Penis genüsslich in ihre Kehle gleiten ließ. In dem Moment als ihre Unterlippe seine Hoden berührte, wich er zurück und entzog ihr langsam seinen zum Bersten gespannten Schafft.

Sie blickte ihn ziemlich beleidigt an, wie ein Mädchen, dem man ihr liebstes Spielzeug weggenommen hatte. Doch er ließ sich von ihrem Blick nicht irritieren, zog sie sachte zu sich hoch und stellte das Wasser ab.

Er packte ihre Hand und zerrte sie regelrecht aus der Dusche.

An der Tür nahm er sie hoch und presste sie dagegen. Sie klammerte sich an der Türklinke fest, während zwei Finger in sie glitten und ihren Versuch unterbrach die Türe öffnen zu wollen. Den Moment ihrer Unachtsamkeit nutzte er schamlos aus. Er zog seine Finger heraus, packte ihren Hintern und griff mit seiner anderen Hand seinen steifen Schwanz und drängte ihn langsam in sie hinein. Ihre Feuchtigkeit umfing seine Eichel und befürchtete dem Wahnsinn anheim zu fallen.

Der Mechanismus der Türklinke wurde durch ihre zitternde Hand ausgelöst, doch durch seinen erneuten Vorstoß presste er sie gegen die Tür, die dadurch gleich wieder in Schloss gedrückt wurde. Die nächsten Stöße brachten sie derart zum Quietschen, das er nun doch vorzog die Tür zu öffnen und mit ihr zusammen durch die Tür zu straucheln. Kaum hatte sie ein bisschen Bewegungsfreiheit, bewegte sie ihren Hintern und er musste sie einen Moment auf dem Schreibtisch absetzen, um ihr seinen Hammer weiter in den Leib zu treiben.

Sie schrie und konnte sich kaum artikulieren: ‚Bitte….bitte…nicht!

Er stöhnte ein: ‚Was?‘ und ließ ihr einen Moment.

‚Nicht auf dem Schreibtisch!‘ keuchte sie.

Er hob eine Augenbraue hoch, um sie skeptisch anzublicken und zog ganz langsam seinen Schwanz aus ihr. Schwer atmend schritt er zurück, ging ein paar Schritte und setzte sich langsam aufs Sofa.

Fortsetzung folgt in Bei Hempels auf dem Sofa – Far away from Boandlkirch

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Schal-los ausgenutzt!

Schal-los ausgenutzt!

axtIch hab mir eigentlich gedacht, wenn ich mal einen Stalker kriege, dann macht der sich bemerkbar, aber nein. So wie es aussieht habe ich tatsächlich schon länger Einen. Und hab es nicht mal gemerkt. Was bin ich auch unaufmerksam, sorry unerkannter Verfolger! Hättest du dich bei mir vorgestellt, so mit Name und Anliegen, hätten wir über dein Problem reden können und je nach dem wie pervers dein Problem ist, hättest du vielleicht auch nicht gleich Bekanntschaft mit meiner Axt ‚Sven 2.0‘ gemacht, du Penner! Aber nein, mein Stalker klaut anscheinend nur meine Schals und entkommt jedes Mal unerkannt. Hätte mich ja gefreut, wenn er mir was da gelassen hätte, so von sich oder irgendeinen Hinweis, einen klitzekleinen Hinweis. Aber Nein! Der 4. schwarze Schal innerhalb eines halben Jahres ist weg. Weg, weg und kommt nicht mehr zurück! Und ich habe wirklich gesucht, überall: Sie sind nicht in meinem Auto, nicht in meiner Wohnung und nicht im Fundus. Nicht hinter der Waschmaschine, nicht unterm Sofa oder an sonst irgendeinem unmöglichen Ort.

Mögliche Aufenthaltsorte: Der Raum der Wünsche. Ähm…Nein! Nachdem ich auch keinen Patronus habe und wenn ich einen hätte, wäre er ein Steak! Und weil Harry Potter einen gestreiften Schal hat, ist meiner da wohl nicht.

An dem seltsamen anderen Ort im RaumZeitKontinuum, wo bereits meine Unschuld, meine Jugend, mein angebissenes Käseschinkentoast, einige meiner Texte und sämtliche Kugelschreiber und Feuerzeuge sind, die auf nimmer wieder sehen verschwunden sind. Ja, wenn ich den Ort erwische, dann setzt es aber was!

Dann bleibt nur noch die Möglichkeit, ich hab echt nen Stalker und selbst der ist mir nicht pervers genug, wenn er nur meine Schals klaut. Wie scheiße ist dass denn?

Und ehrlich, wenn ich ein perverser Stalker wäre, würde ich keine Schals stehlen, da würde ich alles Andere mitnehmen, nur nicht die Schals. Verdammt nochmal. Nachdem ich quasi schallos ausgenutzt wurde, ist der Winter nun doch gekommen und ich bin seit Silvester krank. Danke du Arschloch! Und nachdem ich grad ne Sehnenscheidenentzündung vom Nadelbinden habe, kann ich nicht mal meinen Schal fertig stricken.

Zitternd kralle ich mich eisern an meinem Pali fest und warte auf die eitrige Angina, die mich bestimmt bald auch noch befällt und warum? Weil irgend so ein Arsch jetzt an meinen 4 schwarzen Schals schnüffelnd in seiner Behausung sitzt und mich durch meine mit Tape verklebte Webcam beobachtet. Und das hat er nun davon. Ich sitze eingemummelt bis oben hin in meiner Wohnung und versuche mit zur Hilfenahme von Klosterfrau und Co. wieder gesund zu werden. Hüstel! Hättest du mich nicht von meinen Schals befreit, dann wäre ich jetzt Kerngesund und mir wäre Pudelwohl und ich wäre jetzt Splitterfasernackt, so wie sonst auch immer. Das haste jetzt davon, wenn dein eigenes minderperverses Verlangen nach Hinten los geht. Und ich klebe jetzt noch einen Streifen Tape auf meine Webcam, Wichser! Fick dich selbst!

Hätte er nur meine Nylons oder meine benützte Unterwäsche geklaut, das würde ich ja noch verstehen und es wäre ja auch pervers. Und von fehlender Unterwäsche wird man wenigstens nicht gleich krank. Mit Perversen kann ich ja umgehen, da kann man ja noch dran arbeiten, aber Schalfetischisten. Nö. So kann ich nicht arbeiten!

Ich liebe es…

Ich liebe es,…

…wenn wir zusammen auf dem Sofa sitzen und fernsehen. Du bist noch ganz heiß und wärmst mich. Ich liebe dich, weil du mich nicht auslachst, wenn ich in meiner Wohnung eine Sonnenbrille trage. Leider hat dein Arbeitgeber keinen Lieferservice, sonst würdest du viel öfter auf meinem Sofa sitzen und mich versorgen, wenn ich Migräne habe. Jetzt reiß ich dir deine Uniform vom Leib und vernasch dich. Erst wenn mir dein Saft vom Gesicht läuft, geht es mir besser. Dein Genuß heilt mich, wieder und immer wieder. Leider gibt es dich nicht auf Rezept. Du bist einfach das beste Mittel gegen Migräne. Leider bist du jetzt fort. Das macht mich unendlich traurig. An dem Tag, an dem dein Arbeitgeber sich entschließen sollte, seine Produkte frei Haus zu liefern, werde ich meinen Job wechseln. Ich möchte andere Menschen genauso glücklich machen, wie du mich glücklich machst. Danke, mein Geliebter BigMac!

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