Lady of the Rings – nicht ganz jugendfrei –

Lady of the Rings – nicht ganz jugendfrei –

ringEin Film sie zu knechten. Es ist schon ewig her, als ich zu meinem 26. Geburtstag von einem guten Freund den Herr der Ringe Porno ‚Lady of the Ring‘ geschenkt bekam.

Kurze Inhaltsangabe: Die Hibbits, das kleine geile Volk am Fluss feiern Maitag. Weibliche Hibbits erkennt man daran, dass sie nur Strumpfhosen und Blusen mit Westen tragen. Sonst nichts und Schuhe. Die Klamotten haben sie eh meist nicht so lange an. Maitag heißt exhibitionistischer Blümchensex am Fluss. Also draußen auf einer wunderschönen Blumenwiese wildes Rudelbumsen mit völlig weggetretenen weiblichen Darstellerinnen, die mal Strumpfhosen an hatten.

Tante Dildo (natürlich muss es Tante Dildo sein!) schickt den Ring und Bindolf, der Zauberer ist natürlich auch da, zum Glück behält der die Faschingsklamotten an. (Angeblich wird er erst im zweiten Teil gepimpert!)

Im Gasthof zum schwarzen Ross wird die Streifer(in) gefickt, super Ablenkungsmanöver!

‚Sagt, gibt es jemanden hier, der wie ein wilder Stier fickt?‘

‚Wie wäre es mit mir, Miststück, ich ficke recht gut!‘

(Fast so legendär wie: ‚Warum liegt da Stroh rum!‘)

Wem die Begleitmelodie jetzt noch nicht auf den Sack geht, schaltet den Ton spätestens jetzt aus, auch wegen der schlechten Synchronisation. Es hört sich ein bisschen so an, als hätten sie einen alten, fetten Mann aufm Klo aufgenommen, der mit einer Verstopfung und Hämoriden zu kämpfen hat. Und die Frauenstimme ist so authentisch wie ich im Nonnenkostüm. Die Synchronisation hört sich fast so schlecht an, wie die vom Metalman, die wurde auch in einem verrauchten Keller gemacht von nur 2 Personen, die bei den jeweiligen Rollen einfach nur die Stimme verstellen. Hm.

Bei den Elben angekommen sitzt Sodo und Sammie (die beiden Hibbits!) in einem Zimmer und Sodo mit dem Ring um den Hals spielt an sich selbst rum. Sammie schaut interessiert zu. Es klappt nicht so wie Sodo es gerne hätte, sie seufzt und meint: ‚Ich kann nicht kommen, das Gewicht dieses Ringes zerstört alle erotischen Gedanken!‘

‚Darf ich helfen?‘ Da steht der hässliche Elbenkönig. Die Hibbits sind mächtig erschrocken. Er meint, er wäre der Elbenkönig und könne durch geschlossene Türen wandeln und durch Wände hören. Genau und dann geht er ihr zur Hand, mit dem Mund. Und hat der einen hässlichen Schwanz. Wäh!

Die Gefährtinnen werden zusammengeführt und gehen durch den Wald. Also die Streiferin, die beiden Hibbits, die Amazonenzwergin und die Elbin von dem Volk der Lesben. Ein Lichtblick, es ist Silvia Saint. Es kann ja nur besser werden.

Dann kommen ein Paar Orks und wollen die Gefährtinnen ‚vergewaltigen‘, was Orks halt so tun. Die Elbin vom Volk der Lesben, sie kann es nicht mit Männern. Ich frage mich bis heute, was die alle nicht verstanden haben, wenn es um eine Vergewaltigung geht. Da kommt es ja nicht gerade auf können an, sondern eher um das machen. Einem tut es in der Regel mehr weh als dem Anderen und so. Himmel, ich habe ja nie Realismus in einem Porno erwartet. Selbst ‚Warum liegt das Stroh rum?‚ erbietet uns einer gewissen Logik. Frau mit Problem, Mann löst Problem. Und die Frage nach dem Stroh ist ja auch völlig berechtigt, genau wie die, warum er eine Maske auf hat. Wo wir grad bei Masken sind.

Die Orks sind der Hammer, die billigen Goblinmasken sollten jedem noch aus alten Larpzeiten bekannt sein. Ja, die ganz Schlechten mit den Gesichtspiercings. Ja, die Masken die immer so ein bisschen im Volumen einknicken und deswegen schaut der Ork oder besser der Goblin immer ein bisschen deformiert aus.

Und jeder, der schon mal auf einem Larp war, weiß wie sich jemand anhört, der versucht durch eine Gummimaske zu reden oder zu schreien.

(Leute die schon mal in einem Dominastudio zu Gast waren, sollten das auch wissen!)

Zur Verdeutlichung, pressen Sie sich bitte mal beide Hände nebeneinander vors Gesicht. Und nun denken Sie sich einfach Sie wären ein böser, böser Ork in einem schlechten Porno. Aber Sie haben die Chance Silvia Saint zu bumsen, wenn Sie sich nicht ganz so dämlich anstellen, wie folgt: Bitte nachsprechen bzw. schreien.

‚Wir vergewaltigen euch jetzt!… Los blas mir Einen!‘ Was genau haben die an einer Vergewaltigung nicht verstanden. Da kommt ja immerhin das Wort Gewalt vor. ‚Wir vergewaltigen euch jetzt!… Los blas mir Einen!‘ hat ja wohl noch nie funktioniert!

Dann haben sie die Orks natürlich auch nicht geschminkt, also bläst die Amazone zwei Typen Einen, die einfach nur die absolut untauglichen Goblinmasken aufhaben. (Hände aufs Gesicht und stöhnen!) Und nach den Schwänzen zu urteilen, war der Eine der Elbenkönig und der Andere, einer der vielen Stecher der Streiferin. Und wo ist die eigentlich abgeblieben?

Okay, die Amazone wird ordentlich durchgepimpert, aber natürlich hat der Geschlechtsverkehr nicht im Mindesten was mit einer Vergewaltigung zu tun.

Für die Lesbe haben sie tatsächlich eine ziemlich hässliche Hexe aus dem Hut gezogen: ‚Griselda! Griwerda!‘ Kleiner Scherz am Rande!

So, die Hexe hat natürlich schwarzen Lippenstift und nachdem die Leute von Private augenscheinlich keinen Makeup-Artist haben, geht der Lippenstift ab und klebt dann an den Lippen von Silvia Saint. Und die Frau hat so eine schöne Muschi, aber mit schwarzen Lippenstiftflecken geht des ja mal gar nicht.

Habe den Artikel aus meiner Erinnerung geschrieben, also verzeiht, wenn die Zitate nicht ganz stimmen, aber der Film ist ständig ausgeliehen und meistens bei meiner eigenen Familie. Schämt euch! Im zweiten Teil soll Gollum mit einer Dildonase auftreten und Leute damit ficken. Habe eigentlich gehofft, ich würde den auch mal geschenkt bekommen. Jetzt muss ich doch in eine Pornovideothek und mir den Film ausleihen.

Fazit:

Ein kleines RRR für Muschi von Silvia Saint

Ein großes RRR für das exhibitionistische Blümchensex-Rudelbumsen

Merke:

Muss mir den zweiten Teil mal ansehen, hat den wer?

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Verblendung (2011)

Verblendung (2011)
Verblendung (2011) mit Daniel Craig: Ich habe die Erstverfilmungen natürlich gesehen und finde sie ausgesprochen gut und die Geschichte hat mich sehr bewegt und gefesselt, obwohl ich die Bücher leider nicht gelesen habe, mangels Zeit. Ich wollte mir die Nachverfilmung ansehen, um besser darüber lästern zu können. So, jetzt steh ich da… zum Lästern gibt es eigentlich nicht viel.
Daniel Craig spielt seine Rolle ganz gut, mal ganz ungewohnt, eher häuslich und schreckhaft und die Brille macht ihn wirklich älter. Er lässt sich einfach gerne foltern, was mir immer ausnehmend gut gefällt. Dazu später mehr!
Auch die Rolle der Lisbeth Salander ist ganz cool gespielt. Die Entfernung (bzw. Blondierung) der Augenbrauen reißt es halt voll raus, da kommt sie sogar ein bisschen kinskiesk rüber, obwohl Klaus Kinski bis zum Schluss seine Augenbrauen hatte, sogar in Nosferatu. Der einzige Fall, der mir einfällt, wo sich jemand für eine Filmrolle die Augenbrauen rasiert hatte, war für die Rolle des Grimar Schlangenzunge und das bringt Brad Dourif den KlausKinskiAward näher, als ihm wahrscheinlich bewusst ist. Ich schweife ab. Wir waren bei der Lisbeth Salander-Darstellung von Rooney Mara stehen geblieben. Sie hat sich wirklich für die Rolle ganz schön zurichten lassen, auch wenn sie für mein Empfinden fast schon untertätowiert war. Die Lisbeth Salander kommt mir in der Cover-Verfilmung ein bisschen zu devot (Verhaltensunterwürfig gegenüber Mikael Blomkvist) rüber…bin gespannt ob sie in den nächsten Verfilmungen Noomi Rapace irgendwie das Wasser reichen kann und ob sie mit der Verhaltensunterwürfigkeit noch irgendwie abstellen können. Aber Rooney Mara hat sich eine weitere Beobachtung meinerseits verdient.
Die Sexszenen sind mehr geworden, war ja nicht weiter verwunderlich! Mal ganz davon abgesehen, dass Daniel Craig eine geile Drecksau ist, obwohl er nach seiner Aussage einen alten Mann spielt.  Auch wenn die Coolness von Lisbeth Salander auch bei den Sexszenen nicht rüber kommt. Vorsicht Spoiler. Sie stand nach dem Sex nicht auf und ging. Das fand ich in der Erstverfilmung sehr cool! In Hollywood hingegen bleibt man liegen und raucht Eine. Trotzdem ein RRR von mir. Die Vergewaltigungen sind mir nicht hart genug, da nehmen die beim Original weniger ein Blatt vor den Mund bzw. vor die Kamera.
Die Synchronisation ins Deutsche hat mich ganz schön fertig gemacht, weil viele Stimmen mir merkwürdig vorgekommen sind. Wenn man nicht hinschaut, könnte man glatt denken, man hätte das Original eingelegt.
Die Musik hat mich genervt, jetzt weiß ich auch, wieso mich die Musik in Sozial Network so genervt hat, war der selbe Komponist. Die Musik verspannt eher den Tinitus, als dass sie irgendwie zu Spannung beitragen würde.
Die Spannung, die ich auch irgendwie schmerzlich vermisst habe, genauso wie ich bei der Handlung irgendwie weniger mitgekommen bin, obwohl ich mir neulich erst die Millenium-Trilogie angeschaut habe. Hm.
Ein Hm von mir für die Cover-Version von Verblendung.

Fazit:

Ein RRR für den einvernehmlichen Film-Sex
Ein Hm für den Film
Rooney Mara wird weiter beobachtet.

Der Film bekommt einen Platz in meinem DVD Regal, auch wenn er die 10 Euro nicht wert war. Werd ihn mir aber nochmal anschauen müssen.
Merke: Brad Dourif für den KlausKinskiAward nominieren.

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