Ein Knopf kommt selten allein… Teil 43

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 43

OLYMPUS DIGITAL CAMERANach dem Zähneputzen kam diese Schwester wieder und brachte wieder einen Plastikbeutel in dem seine Klamotten waren und eine ominösen braunen Papiertüte.
‘Schöne Grüße vom Dr. Dalek soll ich ausrichten!’ meinte sie und drückte Tommi die Papiertüte in die Hand und Mi nahm ihr den Plastikbeutel ab.
‘Wir müssen darauf bestehen, dass Sie das Krankenhaushemdchen anlassen, wegen dem EKG. Aber die Shorts und Socken sind schon okay.’
Wolle kam aus dem Bad und packte hastig sein Handy in die Hosentasche. Schwester Emma meinte, ohne sich nach ihm umzudrehen: ‘Haben Sie etwa telefoniert?’
‘Es war ein Notfall!’ stammelte Wolle, er war ganz schön blass um die Nase.
Sie drehte sich um und grinste ihn ungläubig an: ‘Sie werden es kaum glauben, es ist immer ein Notfall!’
‘Ernsthaft, Vater hat sich arg aufregen müssen…’ flüsterte Wolle und ließ sich auf einen der Stühle fallen.
Mi ließ den Plastikbeutel fallen und musste sich erstmal setzen, bevor sie stammelnd fragte: ‘Was ist passiert?’
‘Mama steht draußen und raucht und Papa ist wohl grad auf die Intensivstation gebracht worden!’
Schwester Emma hob die Plastiktüte auf und versuchte ihn zu beruhigen: ‘Wenn Sie wollen kann ich bei meinen Kollegen nachfragen und Sie Herr Immerlinger gehen zu ihrer Mutter.’

Wolle blickte sie entgeistert an und begann dann zu stammeln: ‘Ich bin Wolle, der Herr Immerlinger ist mein Vater…’ seine Stimme brach und er musste schwer schlucken.

‘Los, gehen Sie schon, Herr Wolle. Ich werde Sie nachher schon wieder herein schmuggeln.’ rief Schwester Emma, drehte sich im selben Atemzug zu Hermine um, die weiß wie eine Wand auf dem Bett saß und mit den Tränen kämpfte.
‘Frl. Hermine, Sie müssen darauf aufpassen, dass Tommi nichts Dummes mit dem Goethe anstellt.’
Wie aufs Stichwort zog Tommi Goethes Faust aus der Papiertüte.
‘Ich schick dir gleich ne Whatsapp, wenn ich Mutter gefunden hab. Versprochen!’ rief Wolle erschreckend selbstsicher. Wolle blickte Mi an und sie nickte geistesabwesend.

‘Und wir treffen uns dann wieder hier. Wenn Sie der Bulle vor der Tür nicht wieder rein lässt, eben vor der Tür.’ rief Schwester Emma und machte Anstalten aufbrechen zu wollen und fuhr dann fort: ‘Wir machen es am Besten wie bei Star Wars. Sie sind C3PO und ich bin R2D2 und habe einen Schaltkreiskollaps!’

Wolle musste lächeln.
‘Oh war das ein Lächeln.’ flüsterte sie und lächelte unwiderstehlich.
Er schluckte einen gewaltigen Klos in seinem Hals hinunter und versuchte nochmal zu lächeln, nur da es ihm diesmal nur bedingt gelang. Dann täuschte sie einen Schwächeanfall vor und Wolle brachte sie vor die Tür.
Draußen vor der Tür konnte man einen Pfleger hören: ‘Mensch Borgolte! Ist es schon wieder Unterzucker, wann gehst du endlich mal zum Arzt.’

Fortsetzung folgt…

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 17

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 17

tagebuchNach einigen Tagen brachte sie mich wieder zu den Anderen. Emilie und Vladi hatte mich anscheinend vermisst, die kaum von meiner Seite wichen.

Emilie hatte mir Socken und einen Schal gestrickt, damit ich nicht wieder krank werden würde. Vladi saß meist am Bettpfosten und achtete darauf, dass mir und seiner Mutter nichts geschah. Mathilda schlief bei mir im Bett, sie war so erschöpft, das die alte Cementa ihr Bettruhe erteilte. Nur der gute Watzlaf blieb unerschütterbar bei den Kranken und pflegte sie…

Mein Bruder Mecki lief mit einem Geigerzähler umher und machte scheinbar wahllos Messungen. Aber das was er tat, sollte ich gleich feststellen, hatte Methode. Er warf alles raus, was strahlte und wir hatten endlich eine Richtschnur, an der wir uns langhangeln konnten.

Zu Beginn hatten sie mich und meine Vorsichtsmaßnahmen belächelt, aber seitdem so viele von den Männern in den letzten Tagen gestorben waren, hatten sie sich dem strengen Blick meines Bruders gebeugt und warfen alles raus, was er mit gelber Farbe markierte.

Ich konnte ihm kaum für seine Arbeit danken, weil mich Mathilda ins Bett steckte und mir nicht erlaubte mich zu sehr anzustrengen. Ich hab ihre Zeilen im Buch entdeckt, als ich darin blätterte. Sie ist ein Engel und das Beste was mir je passiert ist.

Fortsetzung folgt mit Mathildas Einträgen

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 16

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 16

tagebuchAls ich wieder einigermaßen ansprechbar war, teilte sie mir fast beiläufig mit, dass ich im Fieber ziemlich viel geredet hätte und dass ich ihr dabei ziemlich viel von mir preisgegeben hätte und dass ich ihr dabei ziemlich viel…oh, was habe ich getan, Dinge die Dinge die sie nie erfahren sollte, Dinge die niemand je erfahren sollte. Ich war ziemlich schockiert, wie locker sie mit diesen Dingen umging.

Sie lächelte nur und meinte nur, dass ich ihr einen Gefallen schulden würde und irgendwie war ich mir nicht sicher, was sich hinter ihren strahlendblauen Augen vorging, aber sie lächelte mich weiter milde an und ich hoffe inständig, dass so ein süßes Wesen mit ihren strahlendweißen Zähnen schon nichts Unrechtes im Sinn haben würde.

Mir war nur wichtig, dass die Anderen nichts über meine Vergangenheit erführen, dass würde ihr Vertrauen empfindlich stören, weil hart erarbeitet habe ich es mir und draufgegangen wäre ich dafür beinahe auch. Und obgleich sie alle ganz schöne Halodries und Halunken sind, auch manche von den Frauen. Und vorallem die Kinder will ich ihrer aller jugendliches Gemüt nicht mit derart Unzulänglichkeiten meinerseits beflecken.

Sie wird schon irgendwann zu mir kommen und den Gefallen einfordern, den ich ihr so leichtfertig schenkte und doch hatte ich in diesem Moment keine andere Wahl.

Fortsetzung folgt…

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 15

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 15

tagebuchIch kann nicht sagen wie lange ich im Fieber lag, aber Onkel Watzlaf schnitzte an seinem Dritten Holz, als ich erwachte.

Mathilda saß an meinem Bett und hielt meine Hand. Ich dachte wirklich ein Engel würde an meinem Bett sitzen, als ich die Augen aufschlug.  

Aber es war mehr als ein Engel, es war meine Mathilda.

Auch wenn sich das jetzt ziemlich verliebt anhört, es ist immer noch nichts Sexuelles, wie auch, ich war ziemlich lange bewusstlos.

Und es dauerte auch eine Weile ehe ich wieder auf die Beine kam.

Die Diagnose von Mathilda war, grippaler Infekt in Verbindung mit einem kalten Entzug.

Und sie bat mich inständig, dass ich nicht wieder mit dem Opium anfangen sollte, weil noch einen Entzug würde sie nicht durchstehen, vor allem wenn ihr währenddessen ich im Fieber in meinem eigenen Erbrochenen lag, ihr einer nach dem anderen weggestorben ist und sie konnte nichts weiter tun als zuzusehen, aber mehr hätte ich auch nicht machen können. Da hätten wir tatsächlich einen Engel gebraucht.

Aber von allen Göttern verlassen, hielten wir Wacht, damit denen nichts passiert, die wir lieben.

Liebe, wenn man dem Teufel gerade nochmal von der Schippe gesprungen ist, da lässt es sich leicht von Liebe reden.

Die Euphorie kommt mir bekannt vor, aber ich halte mich zurück, aber ich halte mich zurück und rühre keine Tabletten mehr an, und vor allen nicht meine Opiumpfeife. Nur den Schnaps kann sie mir nicht verbieten.

Fortsetzung folgt…

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 14

Tagebuch eines Unbekannten – Teil 14

tagebuchHab mich eine Weile nicht gemeldet, Liebes Tagebuch!

Wir haben uns im Verkaufsraum der bayerischen Warenhandelsgesellschaft eingenistet. Dort waren wir sicher und es gab ein fast volles Weizensilo.

Frisch gebackenes Brot von der alten Cementa. Endlich müssen wir die Marmelade nicht mehr mit dem Löffel essen.

Die gute Laune über unsere neue Wohnsituation wurde ein Wenig getrübt, als bei den ersten Männern die Anzeichen der Strahlenkrankheit begannen.

Wir behandelten die Männer in einem abgeschlossenen Raum und versuchten die Kinder möglichst weit fort zu halten.

Mathilda schläft nun bei mir im Bett. Es ist nichts Sexuelles!

Wir wollen nur nicht die Kinder noch mehr gefährden, durch unsere Anwesenheit!

Alle Vorsicht zahlte sich am Ende aus, erstmal?

Die alte Cementa und mein Großonkel Watzlaf halfen uns bei den Kranken.

Der Kampf gegen den schleichenden Tod war hart und wir hatten mehr Niederlagen als Erfolge, bis die 3.Gruppe der Männer wieder kam. Sie hatten nicht nur Jod und allerlei Medikamente sondern auch Waffen, Munition und einen Geigerzähler dabei.

Endlich ging es bergauf. Die Kinder und die Frauen bekamen Jod zur Vorsicht und die jenigen die schon in Behandlung waren, konnten wir teilweise stabilisieren.

Ich arbeitete viel und schlief kaum. Es war praktisch vorprogrammiert, dass es mich auch erwischt.

Tut mir leid, dass ich es so lange verschwiegen habe, aber als das Nasenbluten kam, war mir klar, dass ich mich gleich zu meinen Patienten legen konnte.

Nur mit dem Unterschied, dass ich auf Jod so gar nicht ansprang. Von meinen körperlichen Gebrechen muss ich ja nichts erzählen.

Mathilda brachte mich in ein Einzelzimmer und pflegte mich. Sie wollte nicht, dass die Anderen es mitbekommen, dass ich der Heilsbringer und Wunderdoktor auch bald sterben sollte.
Fortsetzung folgt…

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 42

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 42

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin Pfeifen von Hinten erschreckte die Schwester fast mehr als Tommi. Hermine grinste ihn saublöd an und dann hustete sie: ‘Sexy!’

‘Sie helfen ihm beim Zähneputzen und ich schau mal wo die Klamotten bleiben!’ meinte die Schwester und schon ging die Tür auf.

‘Guten Morgen, mein Schatz!’ meinte ein älterer Herr. ‘Ist das die Urinprobe?’

Die Schwester nickte nur.

‘Ach sei so gut und bring sie gleich ins Labor. Ich will ein volles Drogenscreening haben!’

Schwester Emma ging und Hermine und Tommi blickten den älteren Herren fragend an: ‘Meine Enkeltochter haben Sie ja schon kennengelernt. Ich bin Prof. Dr. Severin Borgolte und ich soll Sie schön von Dr. Dalek grüßen.’ Dann zog er eine Plastiktüte aus seiner Kitteltasche. ‘Ich hab das Tagebuch sicher aufbewahrt und nun bringe ich es zurück. Ich konnte kein Wort lesen!’

Hermine half Tommi dabei sich wieder hinzulegen und ging dann die Zahnbürste holen.

Tommi atmete schwer und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass er Schmerzen hatte.

‘Brauchen Sie was gegen die Schmerzen?’ fragte Prof. Borgolte.

Tommi biss die Zähne zusammen und schüttelte den Kopf.

‘Es ist keine Schande Schmerzen zu haben, junger Mann!’

‘Da läuft mir schon zu viel durch!’ flüsterte Tommi.

‘Naja, es wird darauf rauslaufen, dass wenn es Ihnen wieder besser geht, wir Sie langsam von allem entwöhnen müssen. Aber jetzt ist es erstmal wichtig, den Stresslevel möglichst niedrig zu halten. Und zu starke Schmerzen können Sie in den nächsten Anfall befördern und das wäre eher ungut.’

‘Wie ungut?’

‘Ich will es nicht beschönigen, ich bin mir nicht sicher, ob Ihr Herz in nächster Zeit noch so einen heftigen Anfall packt. Ich muss Ihnen ja nicht sagen, dass einzig und allein der beherzte Einsatz Ihrer Medikamente unter Ihrer Zunge Ihnen im Endeffekt das Leben gerettet haben.’

‘Oh, ich glaub, das war ich!’ meinte Hermine, die vom Bad her kam mit einem Zahnputzbecher und einem Handtuch in den Händen.

‘Ja, junge Dame! Sehr gute Arbeit! Haben Sie schon mal über einen Beruf im medizinischen Bereich nachgedacht?’

‘Ich hab schon nen Job. Ich mach ne Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich und dann die Ausbildung zum Bereiter, wenn ich mit der Schule fertig bin. Und ich hab mir überlegt Erlebnispädagogik zu studieren, abends vielleicht.‘

Tommi grinste Mi an, während sich Prof. Borgolte an die Bettkante setzte, um weiter mit Tommi zu reden: ‘Also Tommi, nachdem Dr. Dalek mir quasi die Pistole auf die Brust gesetzt hat, dass ich mich darum kümmern soll, dass nicht noch mehr Ungerechtigkeiten mit Ihnen passieren, kann ich Ihnen ein Angebot machen, dass ich Sie so lange hier behalte, bis Ihr Anwalt die Sache mit dem Jugendamt geklärt hat. Und wenn alle Stricke reißen, schicken wir Sie sehr sehr lange auf Entzug, auf eine Alm zum Beispiel. Irgendwann werden Sie schon 18 werden.’ Er zog eine Spritze auf und ließ den Inhalt langsam in den Tropf laufen.

‘Und was ist, wenn sich das ganz schnell aufklärt?’ fragte Tommi.

‘Dann gipsen wir Sie neu ein und machen ein Belastungs-EKG und wenn das gut aussieht, dann können Sie heim!’ meinte der Professor und hielt ihm die Hand hin.

‘Damit kann ich leben!’ meinte Tommi und schlug ein.

Der Piepser am Gürtel des Professors ging los.

‚So, junger Mann. Lassen Sie sich schön pflegen, ich komm später nochmal vorbei. Unser Dr. Dalek hat noch eine Überraschung für Sie.’

Fortsetzung folgt… vielleicht!

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 41

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 41

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHermine war bereits wach, als Tommi sich regte. Wolle hatte ihr gerade sein Handy hingehalten und sie musste grinsen.

Sie flüsterte so leise, dass Wolle Mühe hatte sie zu verstehen. ‘Schreib ihr, ich vermiss sie.’

‘Guten Morgen, Jenny!’ meinte Tommi und gähnte dann.

‘Schreib ihr auch noch liebe Grüße vom Schlossherrn!’ grinste Hermine und drehte sich zu Tommi um.

‘Guten Morgen, Tommi. Ihr habt mehr als 12 Stunden geschlafen, es ist bereits Samstag.’ meinte Wolle. ‘Der Chefarzt war schon zweimal da und diese Schwester!’

‘Diese Schwester?’ fragte Hermine ungläubig.

‘Ja, Schwester… Ähm! Der Dr. Dalek hat da was gedreht!’

‘Dr. Dalek ist auch da?’ fragte nun Tommi.

‘Ja, der Heimatverein macht einen Sitzstreik vor dem Krankenhaus!’

‘Nicht dein Ernst!’ rief Hermine und Tommi zugleich.

Wolle goss ein Glas Tee ein und hielt es Tommi hin.

‘Ich kann nicht noch mehr trinken!’ krächzte Tommi.

Wolle hielt beleidigt das Glas mit dem Tee fest in beiden Händen und versuchte den grässlichen Tee zu verteidigen: ‘Ja, er schmeckt grausam, aber ihr sollt viel trinken!’

Das ließ sich Hermine nicht zweimal sagen und nahm ihm das Glas aus der Hand und leerte es auf einen Zug. Dann drückte sie ihm das Glas wieder in die Hand und versuchte aufzustehen.

‘Ich muss pissen!’ krächzte sie, kam zum Stehen und wankte langsam zum Badezimmer.

‘Dito!’ kam von Tommi.

‘Tommi, mein Freund. Ich halt dir gerne die Flasche, aber wenn du mich anpinkelst, dann sind wir geschiedene Leute.’ meinte Wolle und Tommi musste lachen, was aber noch mehr weh tat, als husten.

Die Schwester stand in der Tür und trällerte: ‘Da komm ich wohl genau aufs Stichwort.’ Sie hatte eine Urinflasche in der Hand. ‘Wir brauchen eh eine Urinprobe!’

Im Badezimmer krachte es und Wolle war ganz hin und her gerissen.

‘Ist ihre Schwester grad im Bad? Ich hab Einmalzahnbürsten und so mitgebracht, dieser Hausmeister lässt mit euren Sachen auf sich warten.’

Wolle stand auf und grinste Tommi an, bevor er sich zu der Schwester umdrehte.

‘Schwester…Ähm!’ stammelte er wieder.

‘Emma…. Schwester Emma!’ erklärte sie ihm und drückte ihm einen Plastikbeutel mit Zahnbürsten und Zahncremeproben in die Hand.

Wieder krachte es im Bad. Wolle nahm den Beutel an sich und stürzte zur Badtür. ‘Mi, alles klar bei dir? Ich hab ein paar Zahnbürsten!’

‘So, Herr Müller…!’ hörte er die Schwester noch zu Tommi sagen, bevor er im Bad verschwand.

‘… dann mal los.’ kicherte sie und ging ums Bett herum.

Tommi hatte sie regelrecht im Visier und meinte dann in seiner üblichen Art des Klugscheißens: ‘Also Lady, ich weiß nicht, wer Sie hier reingelassen hat, aber ne Krankenschwester sind Sie ja mal nich! Aber von der Presse sind Sie auch nicht, dafür sind Sie zu nuttig angezogen!’

Sie kam ins Stammeln und musste sich erstmal an den Bettrand setzen.

‘Aber nachdem ich ernsthaft dringend pinkeln muss, würde ich es bevorzugen, dass Sie mir aufhelfen! Machen Sie sich keine Sorge. Ihr Geheimnis ist bei mir sicher!’ meinte Tommi gelassen und griff sich an den Hals und brachte sie dazu, dass sie ihr Halstuch zurecht rückte.

‘Dr. Dalek hatte schon gemeint, dass Sie ein ganz außergewöhnlicher Fall sind, aber ich dachte, ich könnte mich noch vorstellen, bevor Sie mich bloßstellen!’ berichtete sie und schob dann auch noch ihre Perücke zurecht.

‘Emma ist auch nicht ihr richtiger Name! Auf ihrem Ausweis steht Emil Borgolte, Psychiatrie!’ meinte Tommi und machte Anstalten aus dem Bett aufstehen zu wollen.

‘Verdammt!’ fluchte sie und schob ihren Ausweis in den Rocksaum zurück. ‘Ich hab mir echt so viel Mühe gegeben.’

Tommi versuchte sich aufzusetzen, doch der Schwindel und die Tatsache, dass er nichts außer das Krankenhaushemdchen anzuhaben schien, zwang ihn dazu sich wieder hinzulegen.

‘Ich hätte jetzt eigentlich gerne mehr an!’ murmelte er mehr in sich hinein, als zu ihr.

Sie drückte ihm die Pinkelflasche in die Hand und meinte: ‘Es wird im Sitzen gehen müssen und ich ruf in der Wäscherei an, ob ihre Klamotten schon wieder trocken sind!’

‘Oh verdammt, hab ich mir arg viel Schande gemacht?’

‘Ich war bei der Einlieferung nicht dabei. Ihre Sachen wurden gewaschen, war ne Menge Blut denk ich!’ mutmaßte sie, blickte ihn an und fuhr fort: ‘Sie schaun ein Bisschen so aus, als wären Sie durch eine Scheibe gelaufen!’

‘Genau so fühl ich mich auch!’ meinte Tommi und machte einen erneuten Versuch sich wieder aufsetzen zu wollen.

Sie stützte ihn am Rücken, betätigte die Fernbedienung fürs Bett und fragte: ‘War es nur das Namensschild?’

‘Das Namensschild war nur der Beweis für meine Vermutung.’

‘Und für die Vermutung haben Sie 10 Sekunden gebraucht!’

‘Eher 20 Sekunden, um festzustellen, dass Wolle es noch nicht checkt, dass er sich in Sie verschaut hat!’

Sie musste lächeln und lief unter ihrem Make-up rot an.

‘Ich kann eigentlich nicht, wenn mir einer dabei zusieht.’

‘Ich schau weg und Sie sagen ihm bitte nichts!’ flüsterte sie.

Tommi schlug den Krankenhauskittel ein wenig auf die Seite und versuchte zu zielen, während er mit der Gipshand versuchte die Flasche zu halten.

‘Machen Sie die Flasche nicht ganz voll!’ kicherte sie wieder.

‘Sie haben ja doch geschaut!’ flüsterte Tommi, als er fertig war. Sie nahm ihm die Flasche ab und drückte ihm einen Waschlappen in die Hand.

‘Sehr aufmerksam, Schwester Emma!’ meinte Tommi und grinste sie an: ‘Gratulieren Sie ihrem Arzt für die gute Arbeit, die Narbe am Hals kann man kaum sehen und wenn ich das Sagen darf, Ihre Möpse sind fast zu perfekt.’

Sie schüttelte nur den Kopf und brachte die Urinflasche in Sicherheit, fragte dann aber doch:  ‘War das ein Kompliment?’

‘Ein Anerkennendes!’ grinste Tommi. ‘Kann ich dann auch meine Zähne putzen?’

Fortsetzung folgt…

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 40

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 40

OLYMPUS DIGITAL CAMERATommi wurde erst wieder wach, als Hermine ziemlich laut keuchend erwachte. Er riss die Augen auf und griff sich zugleich an die Brust.

Sein Herz wummerte in seiner Brust. Sie blickte ihn mit riesigen Augen erschrocken an, bis sich ihre Augen langsam mit Tränen füllten. Er konnte gar nichts sagen, weil er mit atmen und den damit verbundenen Schmerzen beschäftigt war.

‘Du Arsch, mach sowas nie wieder!’ pflaumte sie ihn an, bevor sie einfach nur zu weinen begann.

Davon wurde Wolle wach. Er gähnte nur: ‘Nicht aufregen, ganz ruhig!’

Tommi blickte erst Wolle an und dann Hermine, er wusste gar nicht was los war. Er versuchte etwas zu sagen, doch er brachte keinen Ton heraus. Es blieb ihm nichts anderes übrig als die Hände nach ihr auszustrecken, die umgehend zu zittern begannen. Hermine starrte auf seine Hände und als ein verkrampftes Zucken durch seinen Körper schoss, blieb ihr fast das Herz stehen und sie heulte noch mehr. Tommi konnte die Hände nicht mehr oben halten, die gebrochene Hand tat ihm so weh, dass es ihm schier die Luft abschnürte und ihm die Kraft fehlte die andere Hand noch weiter auszustrecken. Erst als seine Hände schon fast wieder die Bettdecke berührten, gab Hermine sich einen Ruck. Sie packte seine Hände, rutschte näher und versuchte ihn zu umarmen. Allein die Berührung seiner verletzten Hand trieb ihm die Tränen in seine Augen.

‘Nicht so stürmisch, Mi!’ meinte Wolle noch. Doch sie drückte sich fest an Tommi, dem erstmal nur die Luft wegblieb. Erst als ein ersticktes Stöhnen aus Tommis Kehle stolperte, lockerte sie ihren Griff.

Dann flüsterte sie ihm ins Ohr: ‘Du hast gesagt, dass dein Herz mir gehört….!’

Er hatte keinen übrigen Atem, um darauf etwas zu erwidern, was vielleicht auch besser war. Sie fuhr etwas lauter fort: ‘Und dann bleibt es einfach stehen!’

‘Ich glaube nicht, dass er es mit Absicht gemacht hat, Hermine!’ klugscheißerte nun Wolle, weil er schon merkte, dass Tommi ziemlich sprachlos war.

‘Mi, ich hab das nicht…!’ keuchte Tommi endlich und der darauf folgende Hustenanfall, brachte ihn an den Rand der Besinnungslosigkeit. Hermine heulte einfach weiter.

Wolle war schon ein bisschen genervt davon, dass die Beiden sich gegenseitig aufstachelten und sprach ein Machtwort: ‘So, ihr beiden beruhigt euch bitte. Vor allem du Hermine. Er hat kaum die Luft zum Atmen und was soll er dir überhaupt antworten. Er hatte nicht mit Absicht einen Herzstillstand. Und damit das nicht wieder passiert, soll er sich nicht aufregen und du sollst dich auch nicht aufregen. Am Besten legt ihr euch nochmal hin und versucht zu schlafen.’

Er ging ums Bett herum und half Tommi dabei, ein wenig zur Seite zu rutschen. Er drückte ihm ein Glas mit Tee in die Hand und achtete sorgsam darauf, dass er es leer trank. Dann ging er wieder zurück zu seiner Schwester, gab ihr ebenfalls etwas zu trinken und half ihr dann, sich neben Tommi zu legen. So lagen sie beide wie bestellt und nicht abgeholt im Bett, Schulter an Schulter.

‘Ihr hättet mehr Platz, wenn einer von euch den Arm heben würde!’ grinste Wolle, worauf beide den jeweils zum Ende des Bettes befindlichen Arm hoben.

‘Euch ist echt nicht zu helfen.’ meinte Wolle kopfschüttelnd.

Tommi hob unter Schmerzen den anderen Arm und Hermine versuchte sich so vorsichtig wie möglich in seinen Arm zu legen. Wolle deckte beide zu und atmete sichtlich auf.

Tommi lehnte sich gegen ihren Kopf und flüsterte in ihr Haar. ‘Ich bin froh, dass du mich von der Schippe gezogen hast. Ich hatte es nicht mehr in der Hand.’

‘Der Anwalt hat die meiste Arbeit gemacht!’ flüsterte sie. Doch Tommi schüttelte fast unmerklich seinen Kopf, küsste ihr Haar und schlief bald ein.

Fortsetzung folgt…

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 39

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 39

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Tommi wurde wach. Er fühlte sich erst wie gelähmt. Ein Piepsen drang an sein Ohr und dann erst kam der Schmerz, der ihm gleich die Luft abschnürte.

Panisch versuchte er Luft in seine Lungen zu pumpen und der darauffolgende Schmerz ließ seine Sinne fast wieder schwinden. Tränen schossen ihm er in und dann aus den Augen. Er hatte panische Angst zu ersticken. In seinem Kopf summte es, das Pfeifen klang gedämpft, er war sich nicht sicher ob das nervige Geräusch in seinem Kopf war, oder von den Maschinen kam, die neben dem Bett standen.

Ein beruhigendes Schnurren holte ihn für einen Moment wieder zurück. Durch die Tränen in seinen Augen erkannte er Wolle, der ihn sorgenvoll beäugte. Tommi presste die Augen zusammen und Wolle trocknete das Wasser aus seinen geschlossenen Augen.

Wolle zischte ihm zu: ‘Versuch flach zu atmen, du hast ne angeknackste Rippe!’

Flach atmen, war ein guter Rat, aber in seiner Unruhe wollte Tommi am Liebsten aus dem Bett springen, doch der Schmerz in seiner Brust hinderte ihn daran. Tommi versuchte sich aufzusetzen und Wolle half ihm dabei, in dem er auf einen Knopf drückte. Das Kopfende des Bettes hob sich ein wenig und Tommi kam langsam zur Ruhe. Die Schmerzen bei jedem Atemzug waren unbeschreiblich. Wolle hielt ihm ein Glas Wasser hin. Für einen Moment vergaß er den Schmerz und ließ sich von Wolle helfen. Er trank, als würde sein Leben davon abhängen. Erst nachdem Wolle das Glas wieder absetzte, bemerkte Tommi, dass Hermine auf seinen Beinen eingeschlafen war.

‘Schschsch…lass sie erstmal schlafen!’ flüsterte Wolle. ‘Sie ist ganz schön fertig!’

Tommi blickte ihn fragend an. ‘Warum… wegen mir?’

‘Sie haben ihr Beruhigungsmittel gegeben!’ flüsterte Wolle wieder.

Ein erneutes ‘Was!’ blieb ihm im Hals stecken. Er versuchte sie schwer atmend zu erreichen, doch die Schmerzen waren zu groß. Bevor er sich wieder zurücklehnte, stöhnte er nur erstickt: ‘Kannst du sie zudecken?’

‘Ja, klar!’ meinte Wolle und drehte sich nach seinem Stuhl um und zog eine Decke von der Sitzfläche.

‘Wo ist Sonni?’ keuchte Tommi.

‘Sie ist draußen!’ meinte Wolle so beiläufig wie möglich, während er liebevoll seine Schwester zudeckte.

‘Warum ist sie nicht hier?’ krächzte Tommi erstickt.

‘Sie darf nicht rein…’ meinte Wolle kleinlaut und das ‘Reg dich bitte nicht auf!’ wurde von einem: ‘Bitte was?’ übertönt. Tommi begann zu husten. Plötzlich war wieder alles da, was er im Jugendamt nur so am Rande mitbekommen hatte.

‘Ich geh bestimmt nicht ins Heim, ich bin ja nicht behindert!’ presste er schmerzerfüllt heraus.

‘Mach dir keine Sorgen, da draußen und hier drinnen sind ein paar Leute, die das nicht zulassen werden.’ beschwichtigte ihn Wolle.

Tommi griff sich an die Brust und wurde fast wieder ohnmächtig. Wolle blickte auf den Monitor. Es dauerte einen ziemlich langen Moment, bis Tommi wieder da war.

‘Ich fühle mich so, als hätte mir jemand gegen die Brust getreten.’ flüsterte Tommi.

‘So ähnlich muss das auch gewesen sein. Der Anwalt hat dich reanimiert bis die Sanis da waren!’

Tommi schlug die Augen zu und wieder dauerte es einen langen Moment, bis er etwas sagte: ‘Sag mir bitte nicht, dass mir der Anwalt die Zunge in den Hals gesteckt hat!’

‘Nein, das hat Hermine gemacht!’ grinste Wolle.

‘Dann hat er … und Hermine mir das Leben gerettet?’ kam es abgehackt aus Tommis Mund.

‘So kann man es ausdrücken!’ meinte Wolle und legte Tommi die Hand auf den Arm.

‘Ich weiß nicht mal seinen Namen?’ stammelte Tommi mehr zu sich, als zu Wolle.

‘Dr. Heinz Rüdiger Riemenschneider, er steht auch draußen vor der Tür und schreit zu Weilen in sein Telefon!’ berichtete Wolle. ‚Ja und zwischen uns und ihnen sitzt ein Bulle und versucht dass umzusetzen, was diese Verrückte da im Jugendamt losgetreten hat.‘

Während Wolle erzählte, schloss Tommi die Augen. Mit seiner rechten Hand versuchte er irgendwie Hermine zu erreichen, doch er musste sich mit einer Haarsträhne begnügen, weiter kam er nicht.

Wolle redetet ohne eine Pause zu machen weiter: ‘Dein Gips ist kaputt gegangen, als du damit den Stuhl im Jugendamt zerstört hast.’

Tommi öffnete nochmal die Augen und blickte auf den Gips, der notdürftig mit ein paar Mullbinden umwickelt worden ist. ‘Ich kann mich nur erinnern, dass ich umgefallen bin.’ faselte Tommi wieder mehr zu sich.

‘Ja und die Splitter von dem Stuhl haben dir dein hübsches Gesicht ein wenig demoliert.’ fuhr Wolle unablässig fort.

Tommi blickte ihn direkt an und unterbrach seinen Redeschwall: ‘Das bin ich gewohnt, mir passiert öfter mal was, wenn ich aus dem Bett falle, aber das mein Herz stehen bleibt ist neu!’

‘Die pumpen dir ziemlich viel Zeuch in dein System, dass das erstmal nicht mehr passiert, aber aufregen solltest du dich halt nicht!’ versuchte Wolle Tommi zu beschwichtigen.

Tommi nickte und schloss die Augen. Wolle redete weiter, doch Tommi bekam schon längst nicht mehr alles mit.

Fortsetzung folgt…. eventuell!

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 38

Ein Knopf kommt selten allein… Teil 38

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIm Krankenhaus war es still auf den Gängen. Die Besuchszeit war eigentlich schon vorbei. Auf einer Bank lag Sonja mit dem Kopf auf dem Schoß vom Kimmelmann und schien zu schlafen. Der Kimmelmann starrte Löcher in die Luft, während der Anwalt auf dem Gang auf und ab lief und wie ein Wahnsinniger auf seinem Handy herum tippte. Vor einem Krankenzimmer saß ein Polizist und in dem Zimmer hätte man ein stetiges Piepsen hören können, wenn man nur hineingelassen werden würde. Nur das Krankenhauspersonal durfte noch hinein.

Im Krankenzimmer dominierte das Piepsen das betretene Schweigen. So gleichmäßig wie der Herzschlag auf einem Bildschirm angezeigt wurde, lief auch die Flüssigkeit durch mehrere Schläuche. Kabel führten zu dem Bett in dem Tommi lag. Hermine lag halb auf seinen Beinen und sie schlief wohl ebenfalls. Und in einem Stuhl neben dem Bett saß Wolle, der seinerseits sehr gelangweilt auf seinem Handy herum tippte.

Draußen vor der Tür wurde getuschelt, er konnte aber kein Wort verstehen, bis eine Schwester herein kam und genervt den Kopf schüttelte. Die Wortfetzen, die er verstehen konnte, waren resignierte Beschimpfungen vom Anwalt, der scheinbar vor der Tür telefonierte.

Die Schwester war schon sichtlich genervt und blickte nun noch genervter auf Wolle, der immer noch sein Handy in der Hand hatte.

Wolle blickte unschuldig auf sein Handy und formte mit den Lippen das Wort: ‘Flugmodus!’

Die Schwester lächelte ihn an, griff dann in ihre Bluse und zog scheinbar einen Zettel aus ihrem BH.

‘W-Lan ist okay!’ flüsterte sie.

Er blickte sie verdutzt mit offen stehenden Mund an und nahm wie ferngesteuert den Zettel entgegen, den sie ihm immer noch lächelnd hinhielt. Darauf stand das W-Lan-Passwort des Krankenhauses. Es brauchte einen Moment bis er sich wieder so halbwegs im Griff hatte. Während er abwechslungsweise auf den Zettel und auf die Schwester starrte, versuchte er etwas zu sagen. Mehr als Gestammel kam erst mal nicht aus seinem Mund, bis er sich räusperte: ‘Können Sie der Frau Weiß-Müller da draußen meine Nummer geben und ihr sagen, dass sie mir ne Whatsapp schicken soll. Sie macht sich bestimmt schon Sorgen um…!’

Sie machte eine Handbewegung, die ihn dazu brachte den Zettel umzudrehen. Dort stand Sonja und eine Nummer.

‘Sie sind ein Schatz, Schwester …ähm!’ stammelte Wolle und starrte wieder auf ihre Bluse, doch da war kein Namensschild.

‘Danken Sie dem Dr. Dalek, der hat das eingefädelt!’ grinste sie nur und meinte dann. ‘Ich bring euch gleich was zu Essen und Kaffee, ach und dieser Hausmeister wollte eigentlich bei euch zu Hause ein paar Sachen für euch holen…!’

Wolle saß immer noch mit offenen Mund da und blickte ihr dann schließlich hinterher, als sie wieder aus dem Zimmer schritt, ohne dass auch nur ein weiteres Wort über seine Lippen gekommen wäre.

Erst nach einigen Minuten tippte er die Nummer von Sonja in sein Handy und wählte sich in das W-Lan des Krankenhauses ein. Er schickte Sonja eine Nachricht und die nächsten 10 Minuten war er damit beschäftigt sie auf den neusten Stand zu bringen.

Sonja war aufgewacht, als der Anwalt zu fluchen begonnen hatte und war dann ganz erstaunt von Wolle eine Mitteilung zu bekommen. Auf die Frage, was der Dr. Dalek mit der Krankenschwester zu tun hatte, konnte Sonja auch nicht antworten. Aber der Heimatverein schien gerade einen Sitzstreik vor dem Krankenhaus zu veranstalten.

Schlussendlich schickte Sonja den Kimmelmann nach Hause um ein Paar Dinge zu holen.

Fortsetzung folgt…. vielleicht ganz bestimmt!

%d Bloggern gefällt das: