Wenn der Postmann dreimal klingelt…

Wenn der Postmann dreimal klingelt…

elefonzelleEs klingelte an der Tür.

Sie erwachte aus komatösen Schlaf, als es das zweite Mal klingelte. Beim dritten Mal war sie schon fast an der Tür und drückte auf den Türöffner.

Sie zog die Kette aus dem Schloss und als sie die Tür öffnete, holte sie tief Luft.

‚Wenn Sie von den Zeugen Jeh…!‘ Ihr blieb das ‚Jehova‘ im Halse stecken und blickte in das freundliche Gesicht des Paketboten, der eine enorme Kiste am Treppenabsatz abgestellt hatte und der ihr irgendwie bekannt vorkam.

‚Ich will nur ein Autogramm!‘ trällerte der Postmann, blickte nochmal aufs Paket und zückte dann sein Empfangsgerät. ‚Frl. Müller!‘

Erschrocken blickte er sie an. ‚My best Friends are Smith and Wesson!‘ Die Worte stolperten geradezu aus seinem Gesicht, während sie an sich herunter blickte. Ja, sie hatte ein altes T-Shirt an und ansonsten nicht viel mehr. Etwas beschämt zog sie ihr Shirt runter und blickte den Postmann mit leicht erröteten Wangen an, was bei ihrem ansonsten dunklen Teint kaum auffiel.

‚Matara … ähm Tamara Müller, ich glaubs ja nicht!‘ rief der Postbote aufgeregt.

‚Ich hatte gehofft Matara nie wieder hören zu müssen!‘ meinte sie streng, schnappte sich den Plastikstift und unterschrieb auf dem Display des Empfangsgerätes, dass der Postbote immer noch in Händen hielt.

‚Tut mir leid, wir waren damals jung und ganz schön dumm und Idioten!‘ meinte der Postmann. ‚Ich bin übrigens Michael Gruber!‘

‚Ich weiß schon wer du bist. Arbeitest du nicht an der Tankstelle?‘

‚Nur Sonntag bis Dienstag!‘ meinte er.

‚Und Mittwoch bis Freitag bist du Paketbote?‘ rief sie leicht ironisch.

‚Sozusagen?‘

‚Willst du mir nicht mein Paket geben?‘

‚Oh, ja!‘ meinte er und als er es hochhob, keuchte er: ‚Ist übrigens ganz schön schwer, soll ich es dir rein tragen?‘

Sie nickte nur, drehte sich um und ging wieder in die Wohnung. Er konnte ihren ziemlich geilen Hintern sehen, als er ihr hinterher lief.

‚Dir ist klar, dass der Versicherungsschutz erlischt, sobald du die Wohnung dieses Kunden betrittst?‘ sprach sie mehr in den Raum hinein, als zu ihm.

‚Hab jetzt eh Mittagspause!‘ kontere er geschickt. ‚Darf ich fragen, was du beruflich machst?‘

‚Ich bin Künstler und du stehst quasi in meinem Atelier!‘

Er stellte die Kiste auf dem Boden ab und blickte sich neugierig um. Er stand mitten in einer weiträumigen Dachgeschosswohnung, die von stoffbehängten Dachfenstern spärlich erhellt wurde. In jeden der vier Ecken waren kleine Nischen abgetrennt worden, die durch Schiebetüren zugänglich waren. Wie unschwer ersichtlich war, waren drei davon Küche, Bad und Schlafzimmer und die vierte Schiebetüre war verschlossen. Im Atelier standen mehrere Leinwände auf Staffeleien, an denen sie wohl gleichzeitig gearbeitet hatte und gegenüber vom Eingang an der Wand war ein improvisiertes Fotostudio eingerichtet worden. Eine kleine Sitzgruppe stand fast verloren mitten im Raum.

Er begann zu stottern: ‚Davon kann man leben!‘ Und es schien so, als war er darüber mehr als erstaunt.

‚Bis ich meine ersten Bilder verkaufen konnte, habe ich verdammt viele Toiletten geputzt und alten Menschen den Hintern gewischt.‘ meinte sie trocken und ging in ihr Schlafzimmer. ‚Nimm doch Platz, ich zieh mir nur was an.‘ Wenig später kam sie angezogen wieder, ging quer durch den Raum und verschwand im Bad.

‚Kaffee oder Wasser?‘ fragte sie, als sie aus dem Bad kam und verschwand in der Küche. Er stand immer noch völlig erstaunt im Raum. Er lies nicht nur den Raum auf sich wirken, nein es schien so, als würde seine pure Anwesenheit auf den Raum wirken.

Sie kam mit einer Karaffe Wasser und zwei Gläsern wieder und stellte sie auf einen Tisch, neben der Sitzgruppe. Er setzte sich langsam in Bewegung und als er sich endlich setzte, kam sie auch schon mit Kaffee, Milch, Zucker und Keksen.

‚Michael Gruber, jetzt erzähl mal, du arbeitest doch nicht freiwillig an der Tanke und als Postbote, immerhin haben wir doch alle einen Abschluss gemacht!?‘

‚Ähm, also ich hab da so ne Beteiligung an einer Disko und bis die wieder gescheit läuft…!‘

‚Dann bist du am Ende DJ geworden?‘ unterbrach sie ihn.

‚DJ, Barkeeper, Türsteher, Bedienung und Klofrau in Einem!‘ grinste er und zeigte lächelnd mit beiden Daumen auf sich.

‚Alles klar!‘ meinte sie, schenkte ihm ein Glas Wasser ein und hielt es ihm hin. ‚Wie heißt denn die Disse?‘

‚Es ist das Best Friends!‘ meinte er und nippte dann an dem Wasser, bevor er es wieder auf den Tisch stellte.

‚Also, die Klofrau solltest du raus werfen, seit dem man in deinem Laden nicht mehr rauchen darf, ist der Gestank echt eine Zumutung.‘ rief sie empört, stand auf und lief zu dem Paket hinüber.

‚Willkommen in meinem Leben!‘ flüsterte er und räusperte sich dann. Sie schien es eh nicht gehört zu haben, da sie das Paket hastig aufgerissen hatte. Liebevoll zog sie ein Buch und einen Stift aus dem Paket. Fast schon ehrerbietig schlug sie es auf, schrieb etwas hinein und kam wieder zurück zum Sofa. Wortlos reichte sie ihm das Buch und setzte sich wieder hin. Während sie einen Zuckerwürfel nach dem anderen in ihre Tasse warf, schlug er das Buch auf und blickte sie dann nach einer Weile gerührt an.

‚Ab morgen bin ich mit meinem Bildband auf Lesereise!‘ meinte sie und grinste dann über ihre Tasse hinweg, bevor sie trank. Sie schluckte schwer und fuhr dann fort. ‚Verstehen muss man das nicht, aber mein Verlagsmensch meinte, es würde zum guten Ton gehören.‘

Er blickte sie sprachlos und gleichermaßen beeindruckt an und begann zu stammeln, brachte aber kein sinnvolles Wort hervor. Um davon abzulenken, blätterte er im Bildband herum und versuchte nicht weiter irgendwas zu sagen.

‚Hey Gruber, sag mal, früher konntest du die Klappe nie halten und jetzt kriegst du keinen Ton heraus?‘

‚Es tut mir leid, ich bin beeindruckt, etwas beschämt und ein Bisschen überfordert…! begann er, brach dann ab und versuchte fortzufahren. ‚…grad…!‘

‚Nimm dir nen Keks!‘ unterbrach sie ihn.

Er nahm sich einen Keks. Unbehagliches Schweigen, dass nur durch Keks kauen, Seiten umblättern und Kaffee schlürfen unterbrochen wurde.

‚Es tut mir leid, dass wir dich in der Schule immer so gedisst haben, ich weiß nicht, wie ich das je wieder gut machen soll?‘ meinte er dann, während er immer noch im Bildband herum blätterte.

‚Ist schon Okay, man sieht sich ja immer zweimal im Leben.‘ grinste sie ihn an und fuhr dann fort. ‚Wir sollten ein Klassentreffen machen, ich will die ganzen blöden Gesichter sehen, obwohl mir Deines grad schon ein wahres Volksfest ist.‘

‚Sind wir dann quitt?‘ fragte er.

‚Hm, dass muss ich mir echt noch stark überlegen, ihr wart schon ganz schöne Arschlöcher!‘

‚Ja und aus uns ist auch nicht wirklich was geworden. Der Steer ist seit Jahren immer mal wieder mehr oder weniger erfolglos auf Entzug, der Sepp sitzt im Knast, Atze ist Bulle geworden und Ferdi ist zum 2. Mal geschieden, säuft und ist arbeitslos, und kommt wahrscheinlich auch bald in den Knast, weil er seine unzähligen Alimente nicht zahlen kann.‘

‚Was ist denn mit dem Wannabe?‘

‚Der hat sich mit seiner Maschine letztes Jahr am Münchner Berg darennt.‘

Ein gekeuchtes ‚Nein!‘ stolperte aus ihrem Mund, sie hielt sich augenblicklich die Hand vor dem Mund und blickte ihn erschrocken an. Als sich ihre Augen langsam mit Tränen füllten, sprang er von seinem Platz auf und stürmte zu ihr hinüber.

‚Hey, hey, hey. Hätte ich ahnen können, dass es dich so trifft, hätte ich lieber die Schnauze gehalten.‘ rief er, kniete sich vor sie hin und griff hastig nach ihren Armen.

Als sie endlich die Hände sinken lies, stammelte sie vor sicher hin. ‚Was ich euch nicht alles gewunschen habe, aber so was wollte ich nicht…‘ Sie musste schwer schlucken, um ein Schluchzen zu unterdrücken.

‚Wenn es dich tröstet, er war selbst schuld. Zu schnell, betrunken und ohne Helm.‘ berichtete er kurz und griff nach ihren Händen, die sie kaum unter Kontrolle hatte, da sie so zitterten.

‚Das machts nicht besser!‘ schluchzte sie.

‚Jeder ist seines Glückes Schmied und jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich und wenn manche meinen, sie müssten ihr Leben einfach so wegwerfen, war es ihre eigene Entscheidung. Ich für meinen Teil habe rechtzeitig entscheiden, dass ich ein besserer Mensch sein will.‘

‚Was ich mir reichlich schwierig vorstelle, wenn man sich ein riesiges Hakenkreuz auf der Brust und so Nazizeug auf dem Rücken tätowiert hat.‘ Brach es förmlich aus ihr heraus.

‚Ähm, als ich ausgestiegen bin, haben sie…‘ meinte er leise, lies ihre Hände los, knöpfte sich langsam das Diensthemd auf und machte den Blick auf seine nackte Brust frei. ‚Deswegen ist Sepp auch im Knast und Atze musste sich als Undercover Bulle outen, sonst hätten sie mir den Rücken auch noch mit der Flex bearbeitet.‘

Sie blickte fassungslos auf seine Brust, während ihr eine Träne nach der Anderen übers Gesicht lief. ‚Hey, keine Panik, es hat erst weh getan, als ich nach Tagen im Krankenhaus wieder aufgewacht bin.‘

Zitternd streckte sie eine Hand aus, um seine vernarbte Brust zu berühren. Doch sie zuckten beide zurück. Ängstlich blickte sie ihn an.

‚Es gibt nicht viele, die das sehen durften.‘ stammelten er und machte Anstalten sein Hemd wieder zuzuknöpfen.

‚Nein, mach das nicht. Trage es mit Stolz!‘ flüsterte sie und rutschte vom Sofa runter zu ihm auf dem Boden.

‚Leichter gesagt als getan.‘ meinte er und fing sie auf.

‚Das hat meine Mutter immer zu mir gesagt, wenn ihr mir wieder meine krausen Locken versenkt hattet und ich heulend nach Hause gekommen bin.‘

‚Ich hoff du hast nicht all zu großen Schaden genommen.‘ meinte er mitfühlend und strich ihr über ihren Lockenkopf. Als er ihr Ohr berührte, quietschte sie, wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen.

‚Genau so hast du früher immer gequietscht!‘ grinste er und zog seine Hand zurück.

‚Nur früher war es mehr aus Angst!‘ meinte sie ernst.

Er strich ihr wieder übers Ohr, sie zog den Kopf ein und quietschte wieder. Beide mussten herzhaft lachen. Als sie sich wieder beruhigt hatten, berührte sie mit beiden Händen seine Brust. Diesmal zuckte er nicht zurück. Sie blickten sich einen Moment lang von Angesicht zu Angesicht an und dann drückte sie ihm einen flüchtigen Kuss auf. Er lächelte verschmitzt und erwiderte den Kuss etwas energischer. In dem Moment als sich ihre Zungenspitzen berührten, stoben sie auseinander und blickten sich erschrocken an.

‚Was machen wir da eigentlich?‘ fragte er, mehr zu sich selbst.

‚Der Postbote wird von der Hausfrau verführt….?‘ flüsterte sie und kam ihm nochmal näher.

Vorsichtig versuchte sie ihm die restlichen Knöpfe des Hemdes aufzuknöpfen und zog es ihm dann über den Rücken runter, dabei riskierte sie einen Blick auf seinen Rücken. ‚Eigentlich will ich mir nur deine Tätowierungen auf dem Rücken ansehen!‘ meinte sie kess und beugte sich noch mehr über seine Schulter nach hinten, so dass ihr Gesäß auf der Höhe seines Kopfes war. Irgendwie war auf seinem Rücken nicht mehr dass, was sie von früher her kannte. Jetzt war da ein riesiges Segelschiff, auf dessen Segeln stand: ‚Wer Reue zeigt, kann nur auf Vergebung hoffen!‘

Er packte ihren Hintern, hob sie hoch und trug sie aufs Sofa, wo er sie vorsichtig absetzte. Gequietscht hatte sie trotzdem.

‚Es gibt Dinge, die ändern sich nie!‘ flüsterte er in ihr ins Ohr, als er ebenfalls aufs Sofa stieg, um sie auf den Rücken zu drängen und sie erneut zu küssen. Sie erwiderte den Kuss nur kurz, biss ihm zärtlich auf die Lippe und flüsterte dann: ‚Bei manchen Sachen bin ich ganz froh, dass sie sich doch ändern.‘

Er blickte sie nachdenklich an und meinte dann ziemlich ernst: ‚Mit meiner Vorgeschichte hab eigentlich kein Recht dir Avancen zu machen!‘

‚Du hast dir doch nie was zu Schulden kommen lassen, oder?‘ rief fast schon ein Wenig aufgebracht und zog die Beine an, um sie mit den Armen zu umschließen.

‚Bis auf die Sache mit deinen Haare nichts, aber ich war dabei und war blöd genug es mir bis unter die Haut gehen zu lassen!‘

‚Hm, und wenn ich sage Schwamm drüber, würdest du mir dann Avancen machen?‘

‚Ich hätte dir schon viel früher Avancen machen sollen!‘ meinte er und grinste sie dreckig an. Sie kam ihm näher. Er zog sie in seine Arme und küsste sie hart und unnachgiebig.

Hastig nestelte sie an einen Gürtel herum, während er ihr Shirt von hinten über ihren Kopf zog. Sie lies den Gürtel los, zog das Shirt vollständig aus und warf es vom Sofa. Langsam öffnete er die Hose, während er ihr näher kam und sie zu küssen versuchte. Sie lies es nur einen Moment zu und griff dann in seine Hose.

‚Was fällt dir ein, wie konntest du den nur so lange von mir fernhalten?‘ rief sie erstaunt, als sie versuchte seinen Schwanz zu umfassen. Sie küssten sich heftiger, während er ihre Hose auszog.

‚Wir können nicht miteinander schlafen!‘ säuselte sie ihm ins Ohr und rückte von ihm ab.

‚Wieso?‘ rief er erschrocken. Als Antwort beugte sie sich herab, nahm sie seinen Schwanz in den Mund und begann genüsslich daran zu saugen…

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Aufzucht und Pflege

Aufzucht und Pflege

Sie haben sich für einen 1EuroNazi entschieden. Wir gratulieren Ihnen ganz Herzlich zu Ihrer Neuerwerbung. Hans 88 ist nun Ihr bester Freund und wird alles machen was Sie gerne möchten. Ziehen Sie ihn zu erst aus und begutachten Sie ihn gründlich. Sie dürfen ihn ruhig ordentlich waschen. Sollte er nach dem Waschen immer noch nicht nach Ihrer Zufriedenheit sauber sein, können Sie ihn auch nach Belieben durchbürsteln. Wir empfehlen Ihnen eine handelsübliche Wurzelbürste. Weiter empfehlen wir Ihnen alle verbotenen Zeichen mit einem Schmirgelpapier oder mit einer Muskatreibe von der Tupperware zu entfernen. Wir wollen ja nicht, dass Sie wegen ihrem neuen Schützlings Ärger bekommen. Nach der Entnazifizierung der Haut Ihres Herrn 88 sagen Sie bitte möglichst kinskiesk: ‚Es reibt sich die Haut mit der Lotion ein… !‘ Wir empfehlen eine handelsübliche Wund und Heilsalbe.

Name und Anliegen

Name und Anliegen

Ich grüble schon seit letzten Freitag über die Begegnung des dritten Reichs im Saturn nach. Ja, ich bin voreingenommen und ich habe Vorurteile, vor allem gegenüber Nazi’s. Die Freiheit nehm ich mir. Ich war eigentlich fest davon ausgegangen, dass der Herr 88 mich verkloppen wollte. Hat er aber nicht. Vielleicht hatte er ja Angst vor mir. Genau. Er war ja nur fast 3 Köpfe größer, als wie ich. Das ist ja auch keine Kunst. Aber er hätte doch keine Angst vor mir haben müssen. Ich kann doch keiner Fliege was zu Leide tun. Wär ja auch überhaupt nicht fair gewesen, wenn ich ihn verprügelt hätte. Bin bestimmt viel schlauer als er. Hatte ja schließlich Geschichtsunterricht.

Und was erzählt er bloß seinen Kameraden, weil er mich nicht verprügelt hat? Hm.

‚Habe eine Punkbraut im Saturn gesehen! Sie hat sich als Hippimädchen getarnt.‘

‚Und hast du sie ordentlich vertrimmt, Kamerad?‘

‚Habe sie nicht vertrimmt. Hatte Angst vor ihr.‘

‚Warum Kamerad?‘

‚Weil sie so klein war!‘

Und selbst, wenn es eine halbwegs ernst gemeinte Anmache gewesen wäre, hätte ich schon ein Wenig mehr erwartet. Gerade bei denen, die die Zucht und Ordnung per se erfunden haben, hätte ich bei einem Ewiggestrigen echt erwarten können, dass er sich wenigstens vorstellt und sein Anliegen vorträgt. Meine Erwartungshaltung ist halt immer zu hoch. Nachdem ich das bei jedem Menschen erwarte und es noch nicht mal die mit mehr IQ schaffen, ihren Namen und ihr Anliegen vorzutragen… Ich kann es halt immer nicht glauben. Aber ist es denn so schwer.

‚Hans, Nazi, aufs Maul!‘ und/oder ‚Hans, Nazi, Ficken?‘

Nun in einem ganzen deutschen Satz:

‚Mein Name ist Hans, ich bin Nazi und ich würde dich gerne vertrimmen!‘

Oder: ‚Mein Name ist Hans, ich bin Nazi und hätte gerne Geschlechtsverkehr mit dir!‘

Oder eine Variation aus Beiden, hätte ich mir ja vielleicht noch eingehen lassen, aber krieg der Affe sein Maul nicht auf, kriegt er auch kein Zucker. Ich will auch immer viel und krieg es nicht.

Am Liebsten wäre mir allerdings gewesen: ‚Mein Name ist Hans, bin Nazi und Vergewaltiger und ich würde mich gerne resozialisieren lassen!‘

‚Ich hab auf dich gewartet!‘

Ich laufe gerade im Moment in die Küche und hole die kleine Muskatreibe von der Tupperware und lege sie in meine Handtasche, ich glaub ich gehe morgen wieder zum Saturn. Und da soll nochmal einer sagen, ich könnte keine Männer quälen.

Papa schickt mich einkaufen

Papa schickt mich einkaufen.

Ich stehe im Saturn und habe aus einem unerfindlichen Grund Hitzewallungen. Meine Brüste fühlen sich so an, als würden sie gleich platzen. (Nein, ich bin nicht Schwanger, ich bin nur fett und vom Blasen, Vibratoren und / oder Dildos kann man NICHT Schwanger werden! Ich schiebe das jetzt mal aufs Alter!) Habe ‚Den Blutigen Pfad Gottes‘ Teil 1! (ab 18 – scheinbar ungeschnitten), American Psycho und Foor Rooms im Arm. Suche eigentlich ein Paar Filme der Action Cult Uncut Reihe für meinen Vater und Last Man Standing mit Bruce Willis. Ich wühle mich gerade durch D für ‚Das Gesetz bin Ich‘.

Da kommt ein Riesenkerl, tätowiert und scheinbar genauso asozial wie ich, an meiner Regalreihe vorbeigelaufen. Wie im Comic bleibt er, wie vom Blitz getroffen, stehen und seine Augen stechen förmlich hervor. Starrt er mich an? Nein! Ich drehe mich um und suche die halbnackte Pornodarstellerin, weil wegen mir kann er ja nicht so ausflippen. (Habe mich heute wieder als Hippiemädchen getarnt, Hose unter Rock, gestreifter Strickpulli, Strümpfe passen nicht zu den Streifen auf dem Pulli und eine Wollmütze.) Als ich mich wieder umdrehe, ist er verschwunden. Ich suche weiter nach Charles Bronson. Da sehe ich einen Schatten durch das DVD-Regal und höre ein aufgeregtes Pfeifen. Hm. Der Kerl, der übrigens so was wie ein Metalshirt an hat, steht mir quasi gegenüber. Nur noch das DVD-Regal trennt uns voneinander.

Ich habe D durch und gehe um die Ecke zu M für McQuade der Wolf. Der Kerl hatte eine auffällige Tätowierung am Hals. Eine 88 in einer brennenden Billardkugel. Nein, keine 81, es muss ja gleich eine 88 sein. Hm. Wie einfallsreich! Überlege mir eine 42 auf den Hals tätowieren zu lassen, das würde Einigen bestimmt zu denken geben.

Der Typ beobachtet wie ich auf Zehenspitzen im Regal herum wühle. Er macht merkwürdige Geräusche. Nicht aggressiv. Der erste Nazi, der mir nicht gleich aufs Maul hauen will. Habe mich wohl erfolgreich als Hippiemädel getarnt. Er denkt doch nicht, dass meine zwei blauen Schwänzchen, eine Reneecutfrisur darstellen sollen. Geht’s dem noch gut. Vielleicht braucht der eine Brille. Ich hab blaue Haare, Mann! Vielleicht ist er auch Farbenblind. Und hab ne geringelte Wollmütze und Docs mit offenen, schwarzen Schnürsenkel an. Blind wird er ja nicht sein. Ich kann mich doch nicht ganz als Hippiemädel tarnen. Der gibt immer noch Geräusche von sich. Will der mich anmachen?

Ich muss unweigerlich an das Hüsteln von Dulph Lundgren in Expendables 2 denken. Für Dolph Lundgren hätte ich mich mitten im Saturn ausgezogen und aber da gehört hier nicht her.

Ich blicke auf ‚Den Blutigen Pfad Gottes‘ in meinen Armen und nochmal im Vorbeihuschen auf den Typen. Nein, Bine mach das nicht. Ich gehe zu den ‚Ab 18 Splatterfilmen‘ und er läuft mir, wie ein deutscher Dackel, hinterher. Ich wollte ja auch schon immer einen Dackel haben. Einen ganz einen Kleinen. Aber ein Mann, der mir folgt, weil er mich anmachen will. Ob sexuell oder aggressiv. Schon habe ich die Lust an dem großen, starken Mann verloren. Ich laufe zu den Heimatfilmen. Er bemerkt, dass ich ihn wohl verarschen will und haut ab. So ein Depp. Hätte er Halstuch getragen und wäre er ein Wenig deutlicher geworden, hätte ich ihn vielleicht sogar gefickt. Wenn ich die Tätowierung währenddessen entdeckt hätte, hätte ich ihn in den Arsch gefickt. Aber so, muss der Nazi leider draußen bleiben. Hm.

Als ich nach Hause komme und meine Einkaufstüten in meine Wohnung schleppe, bekomme ich wieder Hitzewallungen. Völlig begründet. Was muss ich auch den halben Lidl leer kaufen. Hätte ich den netten Dackel von den 88 vielleicht doch abschleppen sollen? Wollte ja schon immer mal nen 1EuroNazi haben, der mir die Taschen hoch trägt. Verdammt Bine, denk doch mal an dich, bevor du Leute verurteilst. Das wäre doch eine schöne Resozialisierung gewesen. Erst hätte ich ihm mit der Muskatreibe von der Tupperware die 88 vom Hals geschrubbt und dann hätte ich in meiner Küche bestimmt was gefunden, was ich ihm in den Arsch hätte schieben können.

Manchmal kommt es anders…Variante Krake 3

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Variante 4 Krake 3

Ellen erwachte und wunderte sich, wo sie war. Sie hatte von Meeresrauschen und Riesenkraken geträumt. Und genau das war es, was ihre Augen erblickten, als sie diese gerade geöffnet hatte. Und das Rauschen in ihren Ohren wollte einfach nicht verstummen. Rutger lag mit dem Kopf auf ihrem Bauch und sein ganzer Körper zitterte. Die Krake hatte ein seltsames Eigenleben angenommen, sie wirkte merkwürdig lebendig und bei jedem seiner Atemzüge hatte sie das Gefühl, als würde die Krake zum Angriff übergehen. Sie schüttelte den Kopf, schloss die Augen, öffnete sie dann wieder und blickte wieder auf seinen zitternden Körper. Von dem Anblick seines, im Schlaf gebeutelten, nackten Körper war sie so in den Bann gezogen und gefesselt, dass sie erst nach einem langen Moment auf die Idee kam, ihn zu zudecken. Ziemlich umständlich zog sie die Decke über seinen Körper und schloss ihn in ihre Arme. Schließlich schlief sie wieder ein.

Eines seiner Augen öffnete sich. Vor seiner Nase tobte die große Woge vor Kanagawa. Doch aus den Wellen ragte der Berg Fuji stolz auf und blickte erhaben auf ihn herab. Ein paar hilflose Fischerboote tanzten zwischen den Wellen. Er öffnete das zweite Auge und stellte fest, dass dass er den Berg doppelt sah. Langsam hob er den Kopf, um ihn zu schütteln und blickte weiter auf ihre Brüste, bis es ihm gewahr wurde, dass er sie mit beiden Händen bereits seit seinem Erwachen umfing. Er musste sie immer noch anstarren. Gänsehaut zog wie Wellen über ihre Haut. Er musste noch träumen, er hätte schwören können, dass sich die Fischerboote auf ihrer Haut bewegten.

Erschöpft legte er seinen Kopf wieder auf ihrem Bauch ab und versuchte sie zuzudecken. Erst als er seine Morgenlatte erblickte, bemerkte er, dass sein Schwanz so steif war, das es schon fast weh tat. Er schob ihn sich zurecht und versuchte sich zu entspannen, dass gelang ihm aber nicht recht, also entschloss er sich aufzustehen und zum Bad zu tappen.

‚Guten Morgen, Herr von Bodenstein!‘ hörte er seine Haushälterin aus der Küche trällern. ‚Ich bereite noch das Frühstück und geh dann, soll ich es Ihnen vor die Tür stellen?‘

‚Öhm, ja. Ähm. Nein!‘

‚Keine Sorge, ich hab den Zettel gelesen!‘

Er lies einfach die Badtür hinter sich ins Schloss fallen und war froh, dass seine Haushälterin in der Küche geblieben war. Wenn sie seine Morgenlatte erblickt hätte, wäre sie vermutlich in Ohnmacht geflogen. Wie unter Trance schlich er weiter bis zur Kloschüssel. Sein Schwanz stand immer noch wie eine Eins, selbst wenn er hätte pinkeln können, dann hätte er sich wahrscheinlich ins Gesicht geschifft. Er lehnte sich mit beiden Händen gegen die Wand und versuchte sich zu entspannen. Nachdem nach einer Weile nichts weiter passierte, ging er gleich zur Dusche und drehte das kalte Wasser auf. Er stieg hinein und schob die Duschwand zu. Das erstickte Stöhnen seinerseits konnte man nun nicht mehr hören. Das Wasser war wirklich kalt, verdammt kalt. Dort stand er nun und wartete, bis plötzlich die Schiebetür wieder aufgeschoben wurde und Ellen hinter ihm stand.

‚Wollten wir nicht Baden?‘ fragte sie und war versucht einen Schritt in die Duschwanne zu machen.

‚V…v…vorsicht ka…ka…kalt!‘ meinte er und schlüpfte an ihr vorbei und lief Richtung Kloschüssel. Sie stellte den Hahn auf warm und stieg in die Duschwanne. Dem anderen beim Pinkeln zu zusehen, war für ihren Geschmack noch ein Wenig zu früh.

Er stand zitternd vor der Kloschüssel. Die Brille war runter geklappt, er hörte wie der Spülkasten sich füllte und endlich konnte er sich erleichtern.

Als er zu ihr in die Duschkabine stieg, stand sein Schwanz schon wieder. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und seifte sich gerade ein. Er musste sie einfach berühren und küssen. Sie spürte erst seinen Schwanz und dann ihn, als er ihr näher kam.

Dessen ungeachtet zog sie ihn aber an der Hand aus der Dusche und funkelte ihn an: ‚Du hast mir ein Schaumbad versprochen!‘ Sie tappte, nass wie sie war, zur Badewanne hinüber und er folgte ihr. So schnell konnte er gar nicht schauen, das stand sie schon in der Wanne und drehte den Wasserhahn auf. Er beugte sich über den Wannenrand und betätigte den Stöpsel. Sie setzte sich. Wie ein kleines Mädchen blickte sie auf die vielen Flaschen mit Badeölen, nahm eines nach dem Anderen, öffnete es, roch daran und kippte den Inhalt entweder in die Wanne, oder stellte die Flasche wieder weg.

Er hatte sich ein Handtuch geschnappt und ging in die Küche, um wenig später mit einer Flasche Milch wieder zu kommen.

Er schraubte die Falsche auf, setzte sich an den Wannenrand und goss die Milch ins Wasser. Sie rutschte zu ihn hinüber und zog an seinem Handtuch. Schmunzelnd schwang er erst ein Bein und dann das zweite Bein ins Wasser und entzog ihr somit die Möglichkeit, sein Handtuch zu öffnen. Genüsslich trank er von der Milch und setzte sie ab, um sie ihr anzubieten. Sie musste aber fast lachen, weil er mit seinem Milchbärtchen echt albern aussah, noch alberner als mit seiner Sprongebobunterhose.

Manchmal kommt es anders… Variante Krake 2

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Variante 4 Krake 2

Ellen zog ihm mit einer Hand die Sprongbobunterhose über den Hintern herunter, ohne jedoch seinen Schwanz loszulassen. Sein Tätowierer hatte vor seinem Genitalbereich anscheinend nicht halt gemacht. Zwei Tentakeln liefen links und rechts nach unten und endeten unmittelbar neben der Schwanzwurzel in zwei hübschen Kringel und eine der Tentakeln führte über die Oberseite seines Schwanzes. Mal ganz von der Tätowierung abgesehen, hatte sie einen unglaublichen Prachtschwanz in der Hand und sie musste ihn einfach in den Mund nehmen.

Auf seinem linken Oberschenkel konnte sie die Outlines eines Segelschiffes erkennen, dass von einer Tentakel gepackt wurde. Himmel Ellen, Du solltest dich weiter auf den Schwanz konzentrieren und nicht auf die Tattoos. Wobei das gar nicht nötig war, er entzog ihr seinen Penis und zog das Kondom über. Es hatte Noppen. Grinsend beugte er sich über sie und drängte sie auf den Rücken. Sie musste schon laut stöhnen, als er in die eindrang, weil er so groß war. Er war noch nicht annähern in ihr drin, da hatte sie schon das Gefühl, dass er sie schon gänzlich ausfüllen würde. Ihr Atem ging schwer und sie spürte wie ihr blitzartig das Blut in den Kopf schoss. Er kniete vor ihr wie ein Samurai und spreizte ihre Beine auseinander. Während sie ihn ins Gesicht blickte, wanderten seine Blicke über ihren Körper. Mit den Fingern bearbeitete er ihren Kitzler und packte sie mit der anderen Hand am Hintern, um sie zu sich hochzuschieben. Ihr Stöhnen schwoll an und dabei hatte er sich noch kaum bewegt. Er wollte sich aber bewegen. Erst ganz langsam und dann immer schneller, bis er sich irgendwann entschloss ihren Mund zu zuhalten, damit sie nicht dass ganze Haus zusammen schreien würde. Dessen ungeachtet stieß er immer heftiger in sie ein, so dass sie beinahe vom Bett gerutscht wäre, wenn sie sich nicht am Bettpfosten festgehalten hätte. Ihr ganzer Unterleib zuckte und pulsierte, so dass er irgendwann innehalten musste, um nicht ebenfalls zu kommen.

Liebevoll löste er ihre verkrampften Finger vom Bettpfosten und zog ihren ganzen Körper auf die Mitte des Bettes zurück. Sie wand sich zuckend unter seinen Berührungen und stöhnte immer noch. Willenlos wie sie im Moment war, drehte er sie auf den Bauch und schob sich ihren Körper so zurecht, wie es ihm gerade gefiel. Schließlich kauerte sie auf Knien und Ellbogen, mit dem Gesicht in eines der Kissen gepresst und streckte ihm ihren Arsch entgegen. Er strich ihr über den Rücken und küsste von hinten ihre Pussi. Als er mit der Zunge in sie eindrang, entkam ihr ein kleiner Stöhner, bei dem es ihm die Nackenhaare aufstellte. Er wischt fast beiläufig mit der Hand über ihre Muschi und befeuchtete das Kondom mit ihrem Schleim. Langsam richtete er sich auf und führte seinen Schwanzspitze in sie ein. Nur ein bisschen. Er wollt noch ein bisschen mit ihr spielen, bevor er sie noch ein mal fickte. Mit einer Hand packte er seinen Schaft und führte seinen Schwanz an ihrem Loch vorbei nach vorne zu ihrem Kitzler und nach hinten zu ihrem Arschloch. Sie stöhnte in ihr Kissen und er sah wie ihr Saft aus ihrem Loch sickerte. Er wischte mit seinem Schwanz noch einmal bis zu ihrem Kitzler. Dann entschloss er sich doch mit den Finger in sie einzudringen. Sie war so unendlich feucht. Er hätte sie am liebsten ohne Gummi gefickt. Aber dafür war es für seinen Geschmack noch ein wenig zu früh. Langsam zog er die Finger aus ihr und schob seinen Schwanz mit einem Ruck in sie hinein. Sie stöhnte in ihr Kissen und musste sich wieder am Bettrand festhalten. Fast schon behutsam zog er ihn wieder aus ihrem Loch, um ihn noch härter wieder hinein zustoßen. Das machte ihn fast verrückter als sie, weil sie in dieser Stellung noch enger zu sein schien, so dass er ihre Beine ein wenig auseinanderdrängen musste, damit er sich nicht sofort in sie ergoss. Er hielt sie am Bauch fest und fickte sie weiter. Mit der Hand auf ihrem Bauch konnte er seinen Schwanz in ihr schier spüren. Bei jedem Stoß verdrängte er ihren Saft, so dass er nicht nur an ihren Schenkeln herab floss, sondern ihm mittlerweile auch von den Eiern tropfte. Dem Wahnsinn anheim fallend, hätte er sich beinahe seinem Orgasmus hingegeben, doch er wollte sie nochmal zucken spüren. Er packte sie an der Schulter und lies seinen Blick über ihren Rücken schweifen. Die Koi blickten ihn diesmal nicht an. Die andere Hand wanderte zu ihrem Kitzler und er spielt damit, während er weiter in sie einhämmerte. Kurz bevor sie kam, versuchte sie sich aufzubäumen, was ihn nur noch mehr anspornte. Er hielt sie an ihrem Allerheiligsten fest im Griff und beschloss sie noch ein Wenig mehr zu ärgern, bevor er endgültig abspritzen würde. Er verlangsamte seine Stöße, nahm seine Hand von ihrer Schulter, fuhr über ihren Rücken, bis zu ihrer Arschfalte. Er spielte nun von beiden Seiten an ihr herum, was sie nun fast wahnsinnig machte. Als sie endlich kam, schrie sie in ihr Kissen. Er fickte sie noch solange er sich zurückhalten konnte.

Mit einem lauten Stöhnen seinerseits kam er so heftig, dass er sich mit beiden Armen abstützen musste, um nicht über ihr zusammenzubrechen. Seine Bewegungen wurden langsamen, bis ihr Unterleib zum Zucken aufhörte, dann erst zog er seinen Schwanz aus ihr. Drückte den letzten Tropfen heraus und zog das Gummi ab. Geschickt verknotete er den Gummi. Sie lag wie ein erlegtes Tier auf den Bett und stöhnte immer noch.

Er stand auf, zog die Decke über sie und fluchte, bevor er auf wackeligen Beinen den Raum verließ. ‚Ich muss mir endlich einen Mülleimer fürs Schlafzimmer besorgen.‘

Nach einem langen Moment kam er wieder. Er stellte eine große Wasserflasche auf das Nachttischkästchen. Dann kniete er sich vors Bett, um ihr ins Gesicht blicken zu können. ‚Kann ich dir noch was Gutes tun?‘

Sie brauchte einen Moment bis sie reagierte. Sie fuhr mit einer Hand zu ihrem Mund und blickte ihn traurig an: ‚Warum hast du mich nicht geküsst, als du mich gefickt hast.‘

Sprachlos hielt er inne, bis er sich einen Ruck gab und sie einfach küsste. Dabei kroch er umständlich zu ihr ins Bett, ohne allerdings von ihren Lippen abzulassen. Als er sich dann doch von ihr löste, flüsterte er in ihr verstrubbeltes Haar. ‚Ich konnte nicht aufhören das Kunstwerk anzustarren.‘ Dann küsste er sie wieder. ‚Nimmst du mit mir morgen ein Schaumbad?‘ fragte er kleinlaut.

‚Vor oder nach dem Frühstück?‘ flüsterte sie.

‚Beides, wenn du möchtest.‘

Manchmal kommt es anders…Krake 1

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Die Vorgeschichte

Krake 1

Sie küssten sich noch vor der Tür und stolperten, sich gegenseitig befummelnd, aufs Bett. Irgendwann lag er auf ihr und sie wollte ihm sein Hemd ausziehen. Er hielt ihre Arme fest und blickte sie verrückt grinsend an. ‚Na, hast du schon mal ne Krake gesehen?‘

Ihr fiel nichts ein, was sie hätte sagen können und blickte ihn wohl ziemlich dämlich an. Und da stolperte schon ein: ‚Bitte was!?‘ aus ihrem Mund. ‚Hast du schon mal ne Krake gesehen?‘ wiederholte er noch verrückter klingend, als vorhin.

Kopfschüttelnd rückte sie von ihm ab und sah sich im Raum um. Ganz langsam knöpfte er sein Hemd auf. Auf seinem Bauch war tatsächlich eine Krake. Wer zum Teufel lässt sich eine Krake über den Bauch tätowieren und lebt dann so ein Spießerleben? Mit einer lässigen Bewegung lies er sein Hemd vom Bett fallen und kroch mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht zu ihr rüber. Sie funkelte ihn ärgerlich an.

‚Warum denn so ernst, schöne Frau?‘ wisperte er und nahm ihre Hand in die Seine und küsste sie.

Sie überlegte noch einen Moment, bevor sie sich einen Ruck gab und ihm ihre Hand entzog, um sich ihren Pulli auszuziehen. ‚Ich ärger mich ein Wenig immer nur in die Damensauna gegangen zu sein!‘ sagte sie völlig ernst und lächelte ihn dann an. Dies bekam er nur noch am Rande mit, weil er ihre nackte Haut anstarren musste. Auf ihrem Oberkörper war eine unglaubliche Interpretation der großen Welle vor Kanagawa in liebevoller Feinarbeit gestochen worden. Ihm blieb einfach nur der Mund offen stehen. Sie lächelte milde und kam ihm wieder näher. ‚Und du bist dann der Traum einer jeden Fischersfrau?‘ flüsterte sie ihm ins Ohr, während sie ihm sachte den Mund zu klappte. Er küsste vorsichtig ihren Hals und sie blickte über seine Schulter, wo seine Tätowierung auf dem Rücken weiter ging und in seiner Hose verschwand. Auch er blickte ihr auf den Rücken und konnte die Bewegungen der Koi im Wasser fast sehen, die auf ihren Rücken gestochen waren. Über Hokusai Bilder nach grübelnd, lies er sich von ihr auf den Rücken drängen und als sie sich auf ihn setzte, konnte seine Erregung spüren. Sein Mund war schon wieder offen und er konnte nichts anderes tun, als sie weiter anzustarren. Wie in Zeitlupe beugte sie sich zu ihm herab und küsste ihn leidenschaftlich auf den Mund. Nach einem viel zu langem Moment erwiderte er den Kuss. Seine Finger glitten über ihren Körper und er öffnete unsicher ihren BH.

Der BH flog im hohen Bogen durch den Raum und blieb baumelnd an der Türklinke hängen. Zärtlich umfing er ihre Brüste mit den Fingern und leckte ihre Brustwarzen. Seine Finger glitten an ihrem Körper herab und fuhren die Wellenlinien nach, die auf ihrem Leib gestochen waren.

Als seine Finger an ihre Hose stießen, hielt er inne und fragte: ‚Darf ich, ich würde gerne alles sehen!‘

‚Dito!‘ flüsterte sie und setzte sich etwas auf, damit er ihr leichter die Hose ausziehen konnte. Als er ihr die Hose über den Hintern ziehen wollte, richtete er sich auf, um einerseits besser sehen zu können und andererseits machte sie sich gerade an seiner Hose zu schaffen. Im nächsten Moment verloren beide das Gleichgewicht und sie purzelten übereinander. Aus dem Gewirr aus Armen und Beinen konnte sie irgendwann sein grinsendes Gesicht sehen, wie er heldenhaft ihre Hose erbeutet hatte und sie dann doch einfach so fort warf. Er richtete sich wieder auf und machte seine Hose auf. Etwas ungeschickt zog er sie aus und warf sie auch davon. War das eine Spongebobunterhose? Sie musste lachen, aber als sie die riesige Beule hinter dem lachenden Gesicht des gelben Schwammes entdeckte, verstummte sie gleich wieder und lächelte verlegen. Mit einem unschuldigen Blick grinste er sie an und kam ihr näher, er wollte sie wieder küssen. Überall.

In dem Moment als er ihr Höschen auszog, musste sie wieder an die Fischersfrau denken. Doch als seine Zunge zwischen ihren Schenkeln verschwand, war ihr Kopf plötzlich leer. Sie hörte nur noch das Rauschen ihres eigenen Blutes in ihrem Ohr.

Er lies erst von ihr ab, als sie zuckend seinen Berührungen erlag. Schwer atmend blickte sie zu ihm herab, er schaute ziemlich zufrieden drein. Ohne etwas zu sagen, krabbelte er über sie und öffnete eine Schublade seinen Nachtkästchens. Ohne lange darüber nachzudenken, lies sie ihre Hände in seine Unterhose wandern. Als sie seinen Schwanz mit ihren Händen umfasste, hielt er kurz inne, um sie kurz anzublicken. Dann zog er eine Packung Kondome aus der Schublade. Sie nickte unmerklich.

Fortsetzung folgt vielleicht…

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