Das ist nicht die Bine, die du suchst… Teil 40 – Stolzer Schütze

Das ist nicht die Bine, die du suchst… Teil 40 – Stolzer Schütze

Wo wir graIMG_0197d bei Sternzeichen sind: loyal, stolz und ehrlich! So sind sie, die stolzen Schützen. Doch wer über die Maßen loyal ist, erwartet auch etwas Loyalität von seinen Mitmenschen! Und hab ich das dick, wenn man mir in den Rücken fällt, mich belügt und/ oder mir Dinge verheimlicht. Und meine Erwartungshaltung bezüglich meiner Freunde ist allen Anschein nach immer zu groß. Und der Fall ist dann immer besonders tief, wenn ich dann maßlos enttäuscht werde.

Oh Mann, ich kann halt nicht aus meiner Haut, wie auch? War sie doch teuer genug und Lampenschirme aus Menschenhaut sind bestimmt verboten.

(Das Schlimme ist, dass alle Menschen, egal wo ich hinkomme, so unglaublich untertätowiert sind. Es liegt auch nicht daran, dass ich eventuell übertätowiert sein könnte! Nein, selbst wenn ich in eine Gothicdisko komme oder in eine Bikerparty rein platze, bin ich immer noch abartig übertätowiert. Und es gibt durchaus Menschen, die mehr bebildert sind wie ich, nur wo sind die nur alle?

Menno, ich hasse es in einen Raum zu kommen und die stärksten Männer fangen an zu kanoneweinen, weil eine kleine, dicke Frau mehr Eier in der Hose zu haben scheint, als die richtig harten Männer.)

Aber allen Anschein außer Acht lassend, hat die stolze und harte Schale, einen ziemlich weichen Kern und ein verdammt großes Herz. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, ich bin manchmal ein Mädchen, mit einem großen Herz, aber keinen blonden Zöpfen.

Auch wenn es zu Weilen am Bröckeln ist, was bringt dem Schützen ein viel zu großes, stolzes Herz. In seinem Glanz kann man sich nicht spiegeln. Aber mein Stolz ist das Einzige was mir noch geblieben ist…

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Verblendung (2011)

Verblendung (2011)
Verblendung (2011) mit Daniel Craig: Ich habe die Erstverfilmungen natürlich gesehen und finde sie ausgesprochen gut und die Geschichte hat mich sehr bewegt und gefesselt, obwohl ich die Bücher leider nicht gelesen habe, mangels Zeit. Ich wollte mir die Nachverfilmung ansehen, um besser darüber lästern zu können. So, jetzt steh ich da… zum Lästern gibt es eigentlich nicht viel.
Daniel Craig spielt seine Rolle ganz gut, mal ganz ungewohnt, eher häuslich und schreckhaft und die Brille macht ihn wirklich älter. Er lässt sich einfach gerne foltern, was mir immer ausnehmend gut gefällt. Dazu später mehr!
Auch die Rolle der Lisbeth Salander ist ganz cool gespielt. Die Entfernung (bzw. Blondierung) der Augenbrauen reißt es halt voll raus, da kommt sie sogar ein bisschen kinskiesk rüber, obwohl Klaus Kinski bis zum Schluss seine Augenbrauen hatte, sogar in Nosferatu. Der einzige Fall, der mir einfällt, wo sich jemand für eine Filmrolle die Augenbrauen rasiert hatte, war für die Rolle des Grimar Schlangenzunge und das bringt Brad Dourif den KlausKinskiAward näher, als ihm wahrscheinlich bewusst ist. Ich schweife ab. Wir waren bei der Lisbeth Salander-Darstellung von Rooney Mara stehen geblieben. Sie hat sich wirklich für die Rolle ganz schön zurichten lassen, auch wenn sie für mein Empfinden fast schon untertätowiert war. Die Lisbeth Salander kommt mir in der Cover-Verfilmung ein bisschen zu devot (Verhaltensunterwürfig gegenüber Mikael Blomkvist) rüber…bin gespannt ob sie in den nächsten Verfilmungen Noomi Rapace irgendwie das Wasser reichen kann und ob sie mit der Verhaltensunterwürfigkeit noch irgendwie abstellen können. Aber Rooney Mara hat sich eine weitere Beobachtung meinerseits verdient.
Die Sexszenen sind mehr geworden, war ja nicht weiter verwunderlich! Mal ganz davon abgesehen, dass Daniel Craig eine geile Drecksau ist, obwohl er nach seiner Aussage einen alten Mann spielt.  Auch wenn die Coolness von Lisbeth Salander auch bei den Sexszenen nicht rüber kommt. Vorsicht Spoiler. Sie stand nach dem Sex nicht auf und ging. Das fand ich in der Erstverfilmung sehr cool! In Hollywood hingegen bleibt man liegen und raucht Eine. Trotzdem ein RRR von mir. Die Vergewaltigungen sind mir nicht hart genug, da nehmen die beim Original weniger ein Blatt vor den Mund bzw. vor die Kamera.
Die Synchronisation ins Deutsche hat mich ganz schön fertig gemacht, weil viele Stimmen mir merkwürdig vorgekommen sind. Wenn man nicht hinschaut, könnte man glatt denken, man hätte das Original eingelegt.
Die Musik hat mich genervt, jetzt weiß ich auch, wieso mich die Musik in Sozial Network so genervt hat, war der selbe Komponist. Die Musik verspannt eher den Tinitus, als dass sie irgendwie zu Spannung beitragen würde.
Die Spannung, die ich auch irgendwie schmerzlich vermisst habe, genauso wie ich bei der Handlung irgendwie weniger mitgekommen bin, obwohl ich mir neulich erst die Millenium-Trilogie angeschaut habe. Hm.
Ein Hm von mir für die Cover-Version von Verblendung.

Fazit:

Ein RRR für den einvernehmlichen Film-Sex
Ein Hm für den Film
Rooney Mara wird weiter beobachtet.

Der Film bekommt einen Platz in meinem DVD Regal, auch wenn er die 10 Euro nicht wert war. Werd ihn mir aber nochmal anschauen müssen.
Merke: Brad Dourif für den KlausKinskiAward nominieren.

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