Ich suche einen Mann… Teil 17 ½ Mein Tom und Jerry

Ich suche einen Mann… Teil 17 ½ Mein Tom und Jerry

paxifixiDie Schackeline 17 ½ in mir sucht auf einer wunderschönen Blumenwiese ihren Cap und Capper ähm ihren Tim und Struppi. In ihrer eigenen Muppet Show ihren Waldorf und Statler. In ihrem verregneten, dunklen Gotham City ihren Batman und Robin, mit denen sie nicht nur wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen über die wunderschöne Blumenwiese laufen kann und sich freut wie ein Schnitzel, wenn es schneit. Nein, sie will eigentlich mit Fix und Foxi, Packsie und Ficksie spielen… und zwar nur, damit sich das Tagebuch noch mehr darüber aufregen kann.

Und was haben Tom und Jerry damit zu tun, dass wüsste ich selber gerne.

Anmerkung: Dies ist der 17 ½. Teil einer völlig ernst gemeinten Bekanntschaftsanzeige von mir, Callabutterfly, und eine Ode an meinen Traummann, den ich mir grad versuche zu basteln.

Zuschriften bitte via Facebook/Callabutterfly per PM

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50 Facetten der Schackeline G.

50 Facetten der Schackeline G.

Warum sie Tom und Jerry auch als Fix und Foxi, Cap und Capper oder Paxi und Fixi bekannt, in ihre Wohnung gelassen hat, kann ihr Unterbewusstsein ihr auch nicht sagen, aber ihr Tagebuch wird ihr die nächsten Tage bestimmt ein schlechtes Gewissen machen. Sie hatte die Beiden ungesehen ins Bad gezerrt und sie regelrecht entlaust und rasiert, nur für den Fall dass irgendwas an dieser Katze, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, noch lebendig war. Wie ein Arzt einer U-Bootbesatzung überwacht sie die Vorgänge.

Tom und Jerry geben sich wirklich Mühe ihren Anforderungen gerecht zu werden. Sie hasste es, wenn Männer ihre Hausaufgaben nicht machen. Es gibt echt Sachen, die sie eigentlich als Selbstverständlich erwartet.

Den Stoffbeutel mit ihren Klamotten, die sie wohlweislich in der katzenverseuchten Wohnung zurücklassen musste, hatte sie ungesehen in die Waschmaschine gestopft, was auch immer in dem Beutel noch sein mag, wird den Kochvorgang bei 90 Grad nicht überleben.

Jeweils mit einem Handtuch bekleidet tapsen Hanni und Nanni hinter Schackeline ins Zimmer und sie dürfen sich aufs Bett setzen. Schackeline klappt ihr Tagebuch zu und verstaut es in einer Schublade. Dann gesellt sie sich mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu Ernie und Bert. Während beide begannen sie zu küssen, dachte Schackeline nur, dass sie vergessen hatte, Klopapier einzukaufen. Sie zogen sie aus und leckten über ihren Körper. Sie holte vorsichtshalber schon mal die Kondome und eine Packung Kleenex hervor. Während Waldorf und Statler begannen sie mit der Zunge zu befriedigen, legte sich entspannt zurück, um sich dann die nächste viertel Stunde die Holzdeckenlamellen an ihrer Zimmerdecke anzusehen und ihre Einkaufsliste durchzugehen. Dann blickte sie fast schon gelangweilt auf die beiden Jungs, die sich da unten so emsig abmühten. Süß sind sie ja schon, so verspielt, wie junge Hunde. Sie dachte darüber nach, dass sie sich ja einen Dackel kaufen wollte, was ihr Tagebuch wohl davon halten würde? Sie griff sich die Kondompackung und holte zwei Gummis hervor. Sie spielte damit und überlegte sich, wer der Beiden sie zu erst ficken sollte, oder vielleicht sogar alle beide gleichzeitig.

Ungeduldig schnipste sie die beiden Kondome auf ihren Bauch und zischte: ‚Zieht euch mal ordentlich an!‘

Die Beiden taten was sie von ihnen forderte. Und dann meinte sie kurz: ‚Ihr könnt mit mir machen, was ihr wollt…solange die Farbe der Körperflüssigkeiten weiß bleiben.‘

Das Angebot machte sie nicht oft, aber oft genug. Und sie war gespannt, ob Batman und Robin mit dem Angebot zurecht kommen würden…und ob sie mit dem Spielzeug auch spielen würden, oder ob sie mit dem Angebot gänzlich überfordert wären. Hm.

Ähnlichkeiten mit Personen aus dem realen Leben sind in einer fiktiven Geschichte gar unmöglich und somit reiner Zufall. Die Handlung ist zumeist frei erfunden und deswegen auch nicht auf das reale Leben übertragbar.  Wir bitten um Verständnis.

Fortsetzung vorbehalten.

Flug 2112: Gewinn ins Paradies

Flug 2112: Gewinn ins Paradies

Ich konnte mich gar nicht daran erinnern, in letzter Zeit bei einem Preisausschreiben mitgemacht zu haben. Aber ich bin unterwegs zum Flughafen. In meinem Koffer habe ich Sonnencreme und den perfekten Badeanzug, für den nicht ganz so perfekten Körper.

Beim Check-In zum Flug 2112 fallen mir die gelben Kreise an der Wand kaum auf. Ich muss auch kaum anstehen. Mein Gewinnschein macht mir den Weg frei.

Ich bin ja auch noch nie erste Klasse geflogen. Macht keinen großen Unterschied zu sonst. Die Portionen sind mikroskopisch klein, aber dafür hat man mehr Platz zum Sitzen. Die weiblichen Saftschupsen sind noch eingebildeter und die männlichen Saftschupsen spielen Schwule im Weltall.

So lange wird der Flug ins Paradies schon nicht dauern!? Man kann kaum glauben, dass ein Abstecher zum Mond, weniger Zeit in Anspruch nehmen würde, als ins Paradis zu kommen…

Endlich am paradiesischen Flughafen angekommen, komme ich mir nicht nur vor wie Korben Dallas, ich suche auch völlig paranoid nach den gelben Kreisen, die hier komischer Weise nicht sind. Ich kann mich wage an die gelben Kreise am Flughafen München erinnern. Bruce Willis Tagträume hatte ich doch schon lange nicht mehr…

Ich werde von folkloristischen Einheimischen zum Hotel gefahren und genauso wie die Zeit im Flieger nicht vergangen zu sein schien, ist sie hier wohl gänzlich stehen geblieben. Palmen über Palmen und kleine bunte Hütten mit Strohdächern.

Eine Mischung aus Jet-Leg und außerkörperlicher Nahetoderfahrung lässt mich das Erreichen des Hotelkomplexes nur körperlich wahrnehmen. Ich werde auf mein Zimmer gebracht. Dort muss ich gefühlte zwei Tage meines Urlaubs verschlafen haben. Weil genauso ausgekotzt fühle ich mich in dem Moment als ich wach wurde. Ich kann den Fruchtteller neben meinem Bett riechen, noch bevor ich versuche die Augen aufzuschlagen. Verdammt nochmal, ich hätte es nicht tun sollen, die grelle Fratze brennt mir schier die Augen aus. Der stechende Schmerz der sich zwischen meinen Ohren ausbreitet, kann nur mit dem Kopf unter dem Kissen gelindert werden. Es klopft an der Tür.

‚Roomservice, Miss Dallas!‘ Ohne auf eine verbale Regung meinerseits zu warten, wird die Türe aufgerissen und Miss Roomservice watschelt ins Zimmer. Ich komme mir schier vergewaltigt vor, so wie morgens um 6.30 Uhr im Krankenhaus, wenn die Putzleute durchs Zimmer wienern und versuchen den Krankenhausbakterien Herr zu werden. Dann wird einem das Frühstück vor die Nase geschoben, dabei könnte man noch 4 Stunden einen komatösen Schlaf haben, wenn man nicht schamlos geweckt worden wäre.

So schnell wie Miss Roomservice gekommen war, war sie auch wieder verschwunden. Der Duft einer Tasse schwarzen Tees kriecht mir in die Nase. Ich mache nur ein Auge auf und bete inbrünstig. ‚Bitte kein Earl Grey, Bitte kein Earl Grey!‘

Auch wenn der gehörnte Hirschgott hier nicht wirklich heimisch ist, hat er doch meine Gebete erhört und mir einen richtigen schwarzen Tee geschickt, ohne Aroma oder ohne sonstigen Räucherrückständen.

Ich schließe mein Auge wieder und denke inbrünstig: ‚Ich will einen Dackel, ich will einen Dackel, ich will einen Dackel‘

Nachdem ich meine Wünsche für heute wohl schon verbraucht habe, stehe ich auf, kippe den gesamten Zucker in den Tee und tappe ins Bad. Duschen. Anziehen. Tee trinken und aus dem Zimmer. Keine gelben Kreise ersichtlich. Gut, erst mal zur Rezeption. Ich wurde tatsächlich als Miss Korben Dallas eingecheckt und nachdem ich meinen Multipass nicht finden kann, bleibe ich halt Miss Korben Dallas und schau mal, ob ich Mister Korben Dallas irgendwo an der Bar finden kann. Hm.

Ich laufe geschlagene 2 Stunden durch die Anlage, ich habe alle Bars gefunden, aber Mister Korben Dallas war leider nicht aufzutreiben. Als ich an der VIP Lounge vorbei latsche, wird mir die Tür geöffnet und ich wandle nun tatsächlich im Paradies. Auf frischen, feuchten Moos geht es zum Strand hinunter. Überall kleine Sitzgelegenheiten unter großen Schirmen oder zwischen Hecken aus Pflanzen, die ich nur völlig verkümmert und viel kleiner aus dem Büro kenne.

Ich werde zu meinem Liegestuhl gebracht und wenig später bekomme ich einen Schirmchendrink gereicht. Wo die hier Holundersirup her haben, weiß ich nicht, aber mein Cocktail ist herrlich erfrischend. Ich lege mich wieder hin und nicke ein, bis mich Stimmengewirr aus meinen verwirrten Träumen riss.

Hinter der nächsten Hecke sind auch ein paar Gäste. Sie reden Englisch und die Stimmen kommen mir merkwürdiger Weise sehr bekannt vor. Ich schleiche näher an die Hecke und kann nur durch das Dickicht linsen, weil ich ein paar Zweige zur Seite halte. Ich sehe das Seitenprofil eines Mannes mit Sonnenbrille und Tolle und blicke einer gutaussehender blonden Frau mit Sonnenbrille entgegen, die Marilyn Monroe verteufelt ähnlich sieht. Sie schlürfen auch an Schirmchendrinks und sonnen sich. Der Mann mit der Tolle summt grummelnd eine Melodie: ‚Love me, Tender!‘

Ich presse meine Hand vor den Mund und versuche mich schnell zu beruhigen. ‚Ich kann tote Menschen sehen!‘ kam es mir doch über die Lippen und natürlich kann ich auch meinen Atem sehen. Auf allen Vieren krieche ich die Hecke entlang, bis ich am Ende meiner Hecke im Sand ins Straucheln komme. Als ich wieder aufblicke, sehe ich in meinen Augenwinkeln einen weißen Mann mit schwarzen Haar und weißen Handschuhen, der im Sand sitzt und eine Sandburg baut. Michael Jackson hat sichtlich Freude dabei seine Nimmerland Ranch in Sand nachzubauen, als ein kleiner Mann in Safarihosen über die Sandburg trampelt. Michael Jackson stürzt sich schreiend auf… Adolf Hitler und wird samt Schnauzer und Seitenscheitel unter den Überresten von Nimmerland begraben. Das Erschreckende daran ist nicht, dass Hitler und Jackson noch leben, oder dass ich vielleicht mitten in der Jahreshauptversammlung des Weltverbands Doppelgänger mysteriös verstorbener Berühmtheiten e.V. gelandet bin. Nein. Die beiden Haben einen Mords Spaß dabei. Sie Lachen. Adolf hat Sand in den Mund gekriegt und pustet lachend.

Ich höre wie vor mir etwas in den Sand fällt. Aufgeregtes Bellen und ich fresse ebenfalls Sand als ein Schäferhund vor mir einen Gegenstand aus dem Sand schnappt und wieder davon rennt. Ich konnte die Hundemarke gerade noch lesen, bevor mir der Sand die Sinne verschleiert hatte: ‚Blondie 5.0!‘

‚Brrings Stöckchen!‘ Ich kotze Sand auf den Boden, schüttle meinen Kopf und blicke in Richtung des Mannes, der diesen Satz befehligt hatte. Dr. Mengele nimmt Blondie den Stock ab und wirft und der blöde Stock kommt wieder in meine Richtung. Ich weiche zurück, bevor mich noch der Stock erschlägt. Der vor mir gelandete Stock entpuppt sich auch eh als menschlicher Oberschenkelknochen. Neben Dr. Mengele kann ich zwei Frauen in Richtung Meer laufen sehen. Eine davon ist Eva Braun. ‚Magda warte, ich komme mit!‘ Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir je träumen zu lassen, zu behaupten das Goebbels in Badehosen echt bescheuert aus sieht. Aber als er mit den Worten: ‚Uropa, schau mal!‘ einen Wasserball ins die Fresse bekam und ins Wasser stürzte, konnte ich mein Lachen nicht mehr unterdrücken.

Osama Bin Laden rennt an mir vorbei mit deinem Federballschläger in der Hand. Und Che läuft ihm hinterher. Ich schüttle den Kopf. Weil Che würde doch nicht mit Osama Bin Laden Federball spielen. Nein. Tut er auch nicht, sie Spielen ein Doppel mit Saddam Hussein und Leni Riefenstahl. Ich glaub mir wird jetzt endgültig schlecht. Und J.F.K und Jürgen Möllemann spielen Schach, oder wie? Nein, J.F.K spielt mit Uwe Barschel und Möllemann liest die Bild. Ich bekomme Kopfschmerzen.

Kurt Cobain steht hinter der Bar und mixt antialkoholische Drinks für Lady Di. Ich werde nicht nur wahnsinnig, ich bin es schon. Himmel, was für Drogen waren in meinem Drink, vielleicht kann mir Curt Kobain da Auskunft geben. Ich hole meinen Drink und gehe an die Bar. Lady Di lächelt mich an, als sie an mir vorbei geht. Sie hat auch so ein All – Inklusive Bändel am Handgelenk, wie ich.

Kurt Kobain wird von Heath Ledger abgelöst. Auch gut. Mister Korben Dallas werde ich hier wohl nicht finden. Bruce Willis wird bestimmt noch 100 Jahre alt.

Mir klopft jemand auf die Schulter. Ich drehe mich um, und werde von Falco zur Seite geschoben. Er führt Jopie Heesters an seinen Platz neben Heinz Rühmann und Heath Ledger serviert ihnen frischgepressten Melonensaft. Die beiden alten Säcke machen Witze über Adolf Hitler.

‚Wie er sich von dem ’schwarzen‘ Mann wieder unterbuttern lässt. Hehehe!‘

‚Ja, er hat doch schon immer seine Gewinnchancen maßlos unterschätzt!‘

Sie kommen mir so vor wie die beiden alten Säcke Waldorf und Statler aus der Muppet Show. Bevor jetzt noch Rasputin und Attila eine Latte Macchiato bestellen, ist es besser, wenn ich einfach tot umfalle. Einen Herzinfarkt vortäuschend, denke ich darüber nach, ob ich vielleicht doch diesen Gewinn ‚Erholungsurlaub im Paradies‘ mit der Kreuzfahrt auf dem Eisbrecher nach Grönland und ein paar wunderschöne Moonboots eintauschen hätte sollen. In Grönland bekommt man bestimmt nicht einfach so harte Wahnvorstellungen von toten Menschen.

‚Nein, Rasputin ist nicht Tod, junge Dame! Auf den Warten wir schon eine sehr lange Zeit.‘ sagt Judas zu mir. Ja, Judas. Ich muss schon tot sein und zur Hölle gefahren sein. ‚Ja, du bist in der Hölle, aber nicht tot! Ungläubige! Das Fegefeuer für die Christen ist im Keller, die wollen das so!‘ Judas lacht ziemlich dreckig und machte eine entschuldigende Geste für den kleinen Witz, den er sich ja anscheinend nicht verkneifen konnte.

‚Und was macht Saddam Hussein und Osama Bin Laden dann hier. Die müssten doch mit ihren 72 Jungfrauen im Himmel sein.‘

‚Die beiden machen hier Urlaub, so wie du!‘

‚Und was ist mit dir, Judas.‘

‚Hafturlaub. Super Ferienjob hier! Noch ein neues Handtuch, Miss Korben Dallas.‘ meinte Judas und drückt mir ein gerolltes Handtuch in die Hand. Ich rolle es auf und mein Multipass fällt aus der Rolle. Miss Korben Dallas – Multipass. Ich schreie drei mal Grönland…

Kalter Wind prescht mir ins Gesicht. Bei meinem nächsten Atemzug kleben meine Nasenlöcher zu. Ein komisches Gefühl, wenn die Nasenlöcher zusammen gefrieren. Ich stehe am Bug des Eisbrechers Rasputin und frage mich gerade in welchen Berufen man Geschäftsreisen nach Grönland unternehmen kann. Ich breite meine Arme aus und schreie laut: ‚Elvis lebt und ist der König der Welt. Willkommen im Wahnsinn, schöne Weihnachten, an guten Rutsch, alles Gute zum Geburtstag und frohe Ostern.‘

Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt…

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