Manchmal kommt es anders…Killer 8

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Killer 8

Freitag, 17.08.12, 05.45 Uhr

Auf der Fähre Livorno – Bastia – Kabine 134

gunRutger wurde wach, weil ein Handyton neben seinem Ohr ertönte. Ellen war nicht da, aber ihr Handy. Sie hatte den Wecker gestellt. Er öffnete die Augen erst, als der nervige Ton endlich verstummte. Dann hörte er Geräusche aus der Nasszelle. Schlaftrunken stand er auf und wankte wie ein Zombie den Geräuschen entgegen. Sie stand unter der Dusche und summte beschwingt. Wortlos schlüpfte er hinzu und küsste ihren Rücken.

‚Wir müssen uns schicken!‘ meinte sie gehetzt, drückte ihm das Duschgel in die Hand und schlüpfte an ihm vorbei aus der Dusche. Als er mit dem Duschen fertig war, war sie bereits angezogen und arbeitete gleichzeitig an ihrem Laptop und telefonierte. Er zog sich rasch an.

Etwas später saß er allein im Auto und schlug mit dem Kopf gegen das Lenkrad. Er würde mit neuen Schuhen aus Beton im Meer landen, wenn er das hier verkackt. Er schlug weiter seinen Kopf auf das Lenkrad. Immer und immer wieder, bis ihn ein noch lauteres Geräusch aus seiner Brachialmeditation riss. Eine Hand klopfte gegen die Scheibe und ein Kaffeebecher grinste ihn an. Er schüttelte den Kopf und blickte in das grinsende Gesicht von Ellen. Er ließ die Scheibe runter und blickte sie fragend an.

‚Von wegen, hier darf nur der Fahrer runter!‘ meinte sie lachend, drückte ihm den Kaffee in die Hand und stieg dann hinter ihm in den Wagen. ‚Geht es dir gut? Ich wollte dich nicht stören!‘

‚Ähm ja. Also…!‘ stotterte er, brach dann ab und versuchte dann sich irgendwie um eine Antwort herum zu drücken. ‚Es ist nichts!‘

‚Ich kann auch wieder gehen, wenn du weiter deinen Kopf aufs Lenkrad hauen willst!‘

‚Nein bleib, bitte!‘ stammelte er wieder und blickte über den Rückspiegel nach hinten.

Sie kramte in ihrer Tasche herum, zog einen Spiegel hervor und blickte hinein. ‚Mach mir n bissl Sorgen!‘

‚Wie Sorgen?‘

‚Sorgen halt!‘

Er zog nur eine Augenbraue hoch und blickte weiter in der Rückspiegel, während sie ihre Wimpern tuschte. Dann blickte sie auf und meinte spröde: ‚Ich mach mir Sorgen um den Stronzo! Diesen Killer, der mit dem Hang zur Drittwaffe!‘

Er musste lächeln: ‚Sorry, hab heute irgendwie n Zwischentief!‘

‚Dann möchte ich nicht dabei sein, wenn du total am Ende bist.‘

Er seufzte nur. Die Laderampe der Fähre öffnete sich und somit blieb er ihr eine Erklärung schuldig. So war er die Fahrt durch ganz Korsika recht ruhig, er sagte kein Wort und sie begann sich ziemlich zu langweilen. Sie wusste nicht, wie sie ihn hätte aufheitern können.

Fortsetzung folgt im AlpenRoadMovie12! Es lohnt sich!

Manchmal kommt es anders… Der Killer 7

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Der Killer 7

Donnerstag, 16.08.2012, 22.00 Uhr

Auf der Fähre Livorno – Bastia – Kabine 134

Ellen hing schon wieder am Handy und am Laptop zu gleich, während Rutger seine Waffen putzte. Er dachte nach und beim Waffen putzen konnte er am Besten nachdenken. Schade, dass die Reichweite der Wanze nicht all zu groß war. Sie hatten die Vinschgauer nur einen kurzen Moment belauschen können. Aber das hatte eigentlich schon gelangt. Er wollte ihr eigentlich noch sagen, dass die Sache mit der Wanze echt super war, obwohl er sich ziemlich geärgert hatte, dass er nicht eingeweiht war. Dass die Mafiosi immer alle miteinander verwandt sein müssen. Als Ellen endlich auflegte, blickte sie ihn grinsend an.

‚Also, dieser Farid hat in der Nähe von Bezerte ein illegales Camp und macht einfach alles für Geld.‘

‚Bizerte, Tunesien? Und wie kommt dieser Enzo nach Tunesien?‘

‚Mitm Schiff!‘ meinte sie schnippisch. ‚Der Farid kann alles organisieren. Eigentlich arbeitet er für die Sizilianer. Aber aus guter und sicherer Quelle weiß ich, dass Enzo und auch Alfons gute Kontakte zu den Sizilianern haben.‘

Rutger blickte sie nur fragend an.

‚Enzo und Alfons sind Adoptivbrüder. Und die Mutter vom Enzo ist niemand anders als die Tochter vom Eisernen, auch Der Sizilianer genannt.‘

‚Der wurde doch vor einer halben Ewigkeit erschossen!‘

‚Ja, und rate mal von wem?‘

Er blickte sie wieder ratlos an.

‚Von seiner eigenen Tochter und zwar genau vor 35 Jahren. Und wie alt ist Enzo?‘

‚Er wird 36 im ähm…!‘

‚Die Mutter vom Enzo brachte ihren eigenen Vater um, mit einer abgesägten Schrotflinte, weil der Den Vinschgauer erschießen ließ. Und Der Vinschgauer war der Vater von Enzo. Und wahrscheinlich auch von Alfons. Und die Mutter von Alfons, war die Schwester von meiner Mutter. Meine Mutter wurde übrigens auch erschossen.‘

‚Jetzt check ich gar nichts mehr.‘

‚Der Don ist gar kein Vinschgauer, er hat den Laden nur übernommen, weil alle anderen Vinschgauer tot sind oder zu dumm…!‘ Sie räusperte sich. ‚Und ich glaube er hat auch meine Mutter erschießen lassen, weil mein Vater sich in eine Vinschgauerin verliebt hatte. Der Don hatte Angst um seinen Stuhl und wenn Enzo und ich erst mal aus dem Weg sind, dann gibt es nur noch Alfons und der ist zu alt und zu …!‘ Sie brach wieder ab und blickte ihn an.

‚Ja, aber was hat das alles mit unserem Auftrag zu tun?‘

‚Der Don hat das alles eingefädelt, um uns alle aus dem Weg zu räumen.‘

‚Bitte was?‘

‚Es ist eine Falle und Enzo weiß nicht, dass er vom Don nur benutzt wird.‘

‚Und dein Vater?‘

‚Ist ein cholerischer Trinker, der peilt schon lange nichts mehr.‘

‚Dafür ist er aber ganz schön erfolgreich.‘

‚Wo ist eigentlich das Geld?‘

‚Welches Geld?‘

‚Das dir der Don gegeben hat.‘

‚Ach so. Warte!‘ Er kramte in seiner Hose.

‚Du hast das Geld in deiner Unterhose versteckt.‘

‚Das ist das sicherste Versteck, wieso?‘

‚Es sind wahrscheinlich Blüten von meinem Vater.‘

Rutger hielt ihr die Scheine hin.

‚Nee, lass mal!‘

‚Ich hab da extra eine Geldklammer in meiner Hose, direkt neben meiner Drittknarre.‘ meinte er und öffnete seine Hose.

‚Lass ihn drinnen und mach keine Witze!‘

‚Ich mach keine Witze, ich bin ein toter Mann!‘

‚Noch siehst du aber ganz lebendig aus.‘

‚Aber wir stecken da mitten drin. Wenn wir den Enzo nicht schnappen, bin ich tot und vielleicht sogar du. Wenn wir ihn schnappen, ist Enzo tot. Wenn Enzo die Sizilianer eingeschaltet hat, dann sind wir alle schon längst tot. Komisch, dass wir noch leben? Und wenn dein Vater das mit uns rauskriegt, er schießt er mich und wenn der Don alles Andere rauskriegt, erschießt er dich und dann erschieß ich ihn und Alfons legt mich um. Willst du mich nicht vielleicht gleich erschießen?‘ meinte Rutger und hielt ihr seine Knarre hin.

‚Nein, du Spinner. Ich werd dich nicht erschießen. Wir versuchen mit Enzo zu reden und machen einen Gegenplan.‘

‚Du bist verrückt!‘

‚Das sagt man den Vinschgauern im Allgemeinen nach.‘

‚Dann bist du nur halb verrückt!‘

‚Ein halbverrückte Halbwaise, mit zwei Knarren!‘

‚Jetzt machst du mir Angst.‘

‚Du bist ein Auftragskiller mit drei Knarren und hast vor mir Angst?‘

‚Ja!‘

‚Wieso?‘

‚Weil, weil!‘

‚Deine Argumentationskette ist der Bringer!‘ meinte sie, nahm ihm die Waffe ab und setzte sich auf seinen Schoss. ‚Los zeig mir, was du noch für mich in deiner Hose versteckt hast.‘

‚Leg zuerst die Waffe weg!‘ stammelte er.

Sie legte die Waffe weg, griff in seine Hose und holte die Drittwaffe heraus. ‚Los, zeig mir was!‘

‚Was?‘

‚Was Schönes!‘

‚Ich kann nicht arbeiten, wenn man mir eine Waffen an den Kopf hält.‘

‚Dann nimm sie mir doch ab!‘

‚Ich will dir nicht weh tun!‘

‚Warum nicht?‘

‚Weil weil!‘

Sie hob nur wieder eine Augenbraue und entsicherte die Waffe.

‚Weil mich das nur unnötig geil macht!‘

‚Dito!‘

Ein blitzschnelle Bewegung später, hatte er ihr die Waffe abgenommen, sicherte sie, war mit ihr im Arm aufgesprungen und setzte sie auf den Tisch. Die offene Hose rutschte ihm von den Hüften. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht legte er die gesicherte Waffe auf den Tisch und schob ihr den Rock hoch.

‚Keine Unterwäsche!‘ flüsterte er und ging auf die Knie.

‚Was machst du da?‘ fragte sie schnippisch.

‚Ich kann nicht anders, ich muss dich einfach kosten!‘ flüsterte er mehr zu ihrer Muschi, als zu ihr.

‚Nur zu!‘ quietschte sie, als er mit seiner Zunge in sie stieß. Er nahm seine Finger zur Hilfe und wenig später schrie sie: ‚Fick mich, bitte! Fick mich!‘

Sie versuchte vergeblich ihm am Kopf zu sich hoch zu ziehen, deswegen lies sie sich ganz langsam vom Tisch gleiten. Er fing sie auf, lies sie auf seinen Schoß sinken und stürzte nach hinten. Sie griff zwischen ihre Beine, holte seinen Schwanz aus seiner Unterhose.

‚Du freust dich ja gar nicht mich zu sehen.‘

‚Ich kann unter Druck nicht arbeiten!‘

Sie kroch von seinem Schoß und meinte: ‚Quit pro quo!‘ Dann nahm sie seinen Schwanz in den Mund und saugte an ihm, bis er steif genug war. Im nächsten Moment saß sie wieder auf seinem Schoß, schob sich seinen Schwanz hinein und fickte ihn. Kurz bevor er kam, packte er sie, hob sie hoch und warf sie hinter sich aufs Bett. Wie ein wildgewordenes Tier kroch er zu ihr aufs Bett. Sie kroch rückwärts nach hinten, bis sie vom Kopfende aufgehalten wurde. Er packte sie an einem Bein, drehte sie auf den Bauch und zog sie zu sich her, bis sein Schwanz kurz vor ihrem Loch war. Er griff sich seinen Schwanz und wischte mit ihn an ihrer Muschi entlang. Sie wand sich lustvoll und versuchte mit den Händen an die Bettpfosten zu gelangen. Ganz langsam ließ er seinen Schwanz in sie hinein gleiten, aber nur um ihn gleich wieder heraus zu ziehen. Das machte er ein paar Mal hintereinander, bis er sich über sie wälzte und sie solange rammelte, bis er schreiend kam.

Fortsetzung folgt im AlpenRoadMovie11! Es lohnt sich!

Manchmal kommt es anders…Der Killer 6

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Der Killer 6

Donnerstag, 16.08.2012, 11.00 Uhr

Von Garmisch-Partenkirchen kommend auf der B23 Richtung österreichische Grenze

Rutger und  Ellen saßen wieder im Wagen. Ihre Haar waren nass und sie telefonierte und mailte gleichzeitig. Sie fuhren bereits über die Grenze nach Österreich. Es war noch früh und die Straßen waren frei. Er konnte also ordentlich Gas geben. Mit einem Affenzahn fuhr er die Fernpassstraße rauf und auf der anderen Seite wieder hinunter. Trotz der kurvigen Strecke schlief sie irgendwann ein. An einer Tankstelle hatte er ein Bickerl gekauft, er wollte eine Teilstrecke auf der Autobahn fahren. Mit überhöhter Geschwindigkeit preschte er wenig später über die Autobahn und weckte sie, als er von der Autobahn wieder abfuhr.

‚Hey, klingeln wir bei den Vinschgauern oder haben wir schon ne Spur.‘ flüsterte er.
Sie machte gähnend ihren Laptop an und blickte aufs Display. Nach einem Moment. ‚Die Spur verlor sich in Livorno. Vater möchte ihnen eine Nachricht übermitteln. Also werden wir doch klingeln müssen.‘
‚Ich wäre eher für die Version brennende Tüte mit Hundescheiße vor die Tür legen, klingeln und abhauen ‚
‚Ja, nee. Wir werden schön brav sein müssen.‘ meinte sie kurz und hantierte an ihrem Handy rum.
‚Ich hoffe wir platzen nicht unangemeldet rein.‘
‚Pappili gibt dem Don Bescheid.‘
‚Pappili?‘
‚Der Boss ist mein Vater und er hasst es, wenn ich ihn Pappili nenne.‘
‚Und der Don, wie kriegen wir den auf die Palme?‘
‚Lass mich nur machen!‘
‚Das werd ich wohl müssen, ich kann sie ja nicht alle erschießen.‘
‚So viele sind es nicht mehr, da bräuchtest du nicht mal ein zweites Magazin mitnehmen.‘
‚Ich steh nicht gerne mit runtergelassenen Hosen da. Und ich bin nicht der Einzige, der mit zwei Knarren in ein unbekanntes Haus geht.‘
‚Weder dein Haus, noch das der Vinschgauer wäre mir jemals unbekannt gewesen.‘ meinte sie so, dass er lieber die Schnauze hielt. Betretenes Schweigen begleitete die Fahrt über den Reschen. Sie fuhren durch eine Straßenschlucht, als sie das Schweigen räuspernd unterbrach: ‚Da vorne links auf den Hof.‘ Sie packte ihren Laptop in ihre Tasche.
‚Und dann?‘
‚Macht der Alfons das Tor auf und lässt uns im Schuppen parken!‘
‚Das gefällt mir aber gar nicht!‘
‚Deinem Auto wird nichts passieren!‘
‚Um mein Auto mache ich mir weniger Sorgen.‘
‚Darüber reden wir später.‘ unterbrach sie ihn unwirsch.

Das Tor ging auf und ein älterer Mann stand am Tor, als sie hinein fuhren. Kaum stand der Wagen, sprang Ellen mit ihrer Tasche aus dem Auto und umarmte den älteren Mann.
‚Onkels Alfons!‘ kam aus ihrem Mund.
Fast von Sinnen sprang Rutger aus dem Wagen und blickte sie fragend an.
‚Eigentlich ist Alfons mein Cousin!‘ meinte sie entschuldigend.
Rutger musste nach Luft schnappen, hatte aber keine Zeit mehr, sich ein Bild von der Lage zu machen, weil sie ihn bereits gepackt hatte, um ihn über ein paar Stufen hinauf in einen Vorraum zu zerren. Es sah verdächtig nach einem Puff aus. Nur keine Nutten.
‚Wo sind die Nutten?‘ platzte es aus ihm hinaus.
‚Die ham frei!‘ meinte dieser Alfons.
‚Die haben immer frei, komm jetzt!‘ meinte Ellen ungehalten und zog ihn zu einer Tür hinüber.
Sie klopfte nicht, sondern riss die Tür auf und platze herein und aus ihr heraus. ‚Onkel Don, gut siehst du aus.‘
Rutger schritt durch die Tür. Es waren ihm entschieden zu viele Verwandte in diesem Raum.
Der Don küsste Ellen auf die Stirn und sie setzte sich auf die Stuhllehne, neben den Don und zog ihren Laptop aus der Tasche. ‚Vater möchte mir dir reden.‘
‚Willst du mir deinen Begleiter nicht vorstellen, mein Kind?‘
‚Oh ja, natürlich. Das ist Rutger, er versucht auf mich aufzupassen.‘
‚Rutger, Sie wissen, dass Sie ein toter Mann sind.‘ meinte der Don und lachte grausam.
Rutger nickte nur, ließ seinen Kopf gesenkt und hielt dem Don die Hand hin. Dann hob er langsam den Kopf und sah den Don an. Dieser nahm seine Hand und drückte sie herzlich.
‚Mach es ihm nicht zu schwer, du weißt doch, dass mein Bruder ein schrecklicher Unmensch ist.‘ sprach er zu Ellen, bot aber Rutger gleichzeitig mit einer kleinen Handbewegung einen Stuhl an. Rutger setzte sich.
‚Ach Onkel Don, Rutger muss nur mit zum Shoppen nach Bozen. Da wird er schon nicht dran sterben.‘
Der Don zog seine Augenbraue hoch und meinte: ‚Shoppen?‘ Und sein Blick sagte: ‚Ja nee! Alles klar!‘
Ellen klappte den Laptop hoch. Der Bildschirm flackerte. Rutger konnte das Bild zwar nicht sehen, aber als er die Worte hörte, wusste er Bescheid. ‚Was dauert da so lange. Wo hat der Stronzo seinen Führerschein gemacht, in der DDR?‘
‚Geliebter Bruder, wie geht es dir?‘
‚Wie soll es mir schon gehen, du elender Schwanzlutscher.‘
‚Rede nicht so vor deiner Tochter.‘
‚Ich rede, wie es mir passt. Wo ist mein Geld?‘
‚Dein Geld? Du beliebst zu scherzen.‘
‚Ich will mein Geld zurück, sonst sprenge ich den ganzen Berg in die Luft.‘
‚Du wirst dich doch nicht am Vinschgauer Kulturerbe vergreifen wollen.‘
‚Ich will das Geld und den Kopf von diesem Enzo.‘
‚Sonst noch irgendwelche Wünsche, lieber Bruder. Wir sehen uns zu Weihnachten!‘ meinte der Don und klappte ganz langsam den Laptop zu.
‚Wage es nicht…Vaffancu…!‘ konnte man noch, hören bevor die Verbindung abbrach.
‚Kaum zu glauben, dass wir miteinander verwandt sind, nicht?‘ meinte der Don.

Betretenes Schweigen bedrückte die Stimmung im Raum noch mehr. Und wieder war es Ellen, die das Schweigen unterbrach, in dem sie aufstand und meinte: ‚Wir müssen dann los!‘ meinte sie kurz. Sie küsste ihren Onkel auf beide Wangen und lächelte. Dann quietschte sie: ‚Shoppen!‘
‚Ja, ihr wolltet ja Shoppen gehen.‘ meinte der Don. ‚Da will ich euch nicht weiter aufhalten. Schaut doch beim Rückweg nochmal vorbei. Alfons kocht uns was Schönes.‘
‚Ja, Onkel Don, dass wäre schön. Ansonsten sehen wir uns Weihnachten.‘
‚Gute Fahrt, mein Engel. Und Rutger, passen Sie auf meinen Sonnenschein auf.‘
Ellen packte den Laptop und Rutger gab dem Don die Hand zum Abschied. Als sich ihre Hände trennten, hatte Rutger ein Bündel gefaltete Geldscheine in der Hand. ‚Sie soll sich was Schönes kaufen.‘
Ellen zog nur eine Augenbraue hoch und machte dann aber einen Knicks und sagte: ‚Danke, Onkel Don! Das ist lieb von dir!‘
Alfons brachte sie zum Wagen, er flüsterte Ellen zu, so dass Rutger es nicht hören konnte.
‚Pass auf dich auf, dem Enzo steht das Wasser bis zum Hals und bevor er ins Gras beißt, nimmt er uns noch alle mit.‘
‚Onkel Alfons, wir gehen nur Shoppen.‘ meinte Ellen, stieg ein und Alfons schloss die Tür. Er eilte zum Tor, um es zu öffnen. Rutger lies den Wagen und fuhr langsam aus dem Schuppen. Als sie wieder auf der Straße waren, atmete er tief durch und setzte zum Reden an. Sie unterbrach ihn gleich mit einem ‚Scht!‘
Erst jetzt sah er, dass sie einen Stöpsel im Ohr hatte und sie schob ihm den zweiten Stöpsel ins Ohr und er lauschte, während er seinen Wagen ins Tal jagte. ‚…Farid Bescheid! Wollen wir hoffen, dass sie die Fähre heute nicht mehr kriegen.‘
Rutger nahm den Stöpsel aus dem Ohr und gab noch mehr Gas. In Livorno hatten sie beinahe einen Unfall, weil jemand, der so aussah wie Super Mario, mit einem Lieferwagen versuchte zu wenden und in dem Moment auf ihre Fahrbahn fuhr, als sie angerast kamen. Es grenzte schier an einem Wunder, aber sie schafften die Fähre, die am späten Abend in Livorno ablegen sollte. Ellen organisierte eine Kabine und Rutger brachte das Auto an Bord. Sie trafen sich an Deck und gingen zur Kabine mit der Nummer 134.

Fortsetzung folgt im AlpenRoadMovie10! Es lohnt sich!

Manchmal kommt es anders…Der Killer 5

Manchmal kommt es anders und vor allem als man denkt!

Der Killer 5

Donnerstag, 16.08.2012, 07.00 Uhr

Garmisch-Partenkirchen, Hotel

‚Guten Morgen!‘ meinte die nette bedirndelte Dame an der Rezeption, als Ellen durch die Tür der Eingangshalle schritt. Sie hatte eine weiße Bluse und einen Rock an, ein Jackett hatte sie über die Schulter geworfen, unter dem Arm ihre Handtasche. Souverän stöckelte sie auf ihren viel zu hohen Pumps auf die Rezeption zu.

‚Oh, mein Mann und ich sind die ganze Nacht gefahren und bräuchten ein Zimmer zum Frisch machen für ein paar Stunden. Wir müssen spätestens mittags noch weiter nach Italien.‘

‚Des is aber net üblich!‘

‚Meine Großmutter ist überraschend ins Krankenhaus gekommen, ihr geht’s sehr schlecht!‘ meinte sie und schob ihr 100 Euro über die Ladentheke.

‚Ja gut, kommens mit!‘

Sie folgte der Dame und grinste in sich hinein. Auf der Website stand zumindest, dass jedes Zimmer mit einem Fernseher und einem DVD/Videogerät ausgestattet war. Am Zimmer angekommen, öffnete die Dame die Tür und ging voran. Ellen konnte das TV-Gerät auf einem Siteboard und das Video/DVD Kombigerät daneben erkennen.

Sie nahm lächelnd den Schlüssel entgegen. ‚Das ist wunderbar, vielen Dank!‘

‚Soll ich erna Frühstück aufs Zimmer bringen lassen?‘

‚Frühstück für Zwei mit viel Kaffee, das wär ganz lieb!‘ meinte sie und drückte ihr nochmal einen 50ger in die Hand. Man konnte die Klingel von der Rezeption her hören. ‚Das ist bestimmt mein Mann!‘

Die Dame lief aus dem Zimmer. Wenig später kam Rutger durch die Tür. Er hatte einen Anzug an, drunter ein weißes Hemd mit Krawatte und eine Sonnenbrille auf der Nase.

‚Hoi!‘ rief sie, als er die Sonnenbrille abnahm.

‚Was? Hoi!‘ fragte er zerknautscht.

‚Der Anzug steht dir erschreckend gut!‘ meinte sie trocken.

Er schmunzelte und zog sein Jackett aus, während sie die Geräte anschaltete.

‚Hier ist dein Laptop.‘ sagte er kurz, zog ihren Laptop hinten aus seiner Hose, setzte sich aufs Bett und legte den Laptop neben sich. Sie blickte ihn verstört an und hob eine Augenbraue. Gähnend zog er die Krawatte auf und legte sein Schulterholster ab.

‚Willst du dich hinlegen? Ich kann das auch alleine durchschauen!‘

‚Willst du nicht schlafen?‘

‚Ich kann nachher dann im Auto schlafen!‘

‚Du brauchst wirklich keine Hilfe?‘

Als Antwort bekam er nur wieder eine hochgezogene Augenbraue zu sehen. Er zog seine Schuhe und seine Hose aus und knöpfte sein Hemd auf. Sie hatte sich den Laptop und einen Stuhl geschnappt. Während der Laptop hoch fuhr, klopfte es an der Tür.

‚Des Frühstück für Zwei mit viel Kaffee!‘ trällerte es durch die Tür. Ellen stand auf und ging zur Tür. Wenig später kam sie mit einem Tablett wieder. Rutger hatte sich gerade seine Hose sorgfältig zusammengelegt.

‚Willst du noch was essen?‘

‚Lass mir was übrig!‘ meinte er gähnend und schlüpfte unter die Decke. Einen Moment später schlief er bereits.

Als sie mit allem fertig, setzte sie sich ans Bett und versuchte ihn zu wecken. ‚Hey, Rutger, ich bin fertig. Ich hab sie.‘

Er grunzte im Schlaf und nahm sie in den Arm. Sie verlor den Halt und stürzte halb auf ihn. Im Schlaf zog er die Luft durch seine Nase ein, so als würde er an ihr riechen. Gänsehaut überzog ihren Rücken.

‚Du hast ein einnehmendes Wesen, Rutger!‘ meinte sie unwirsch und versuchte sich von seiner Umarmung zu lösen. Ein sinnloses Unterfangen. Aber zumindest wurde er langsam wach.

‚Du kannst nicht genug von mir kriegen, Schätzchen!‘ flüsterte er ihr ins Ohr. Sie riss sich von ihm los und blickte wütend in sein Gesicht. Er hatte erst ein Auge offen und blickte sie schief an.

‚Sag mal machst du das mit Absicht?‘ fragte sie schnippisch.

‚Was denn?‘

‚Mich mit allem auf die Palme bringen?‘

‚Nein, nicht doch!‘ sagte er und strich ihr über die Wange. ‚Ich mag dich ehrlich! Sorry, wenn ich dir zu nahe getreten bin. Bin noch nicht ganz wach.‘

Nun war sie ehrlich überrascht und fing an zu stottern. ‚Du …du bist der unmöglichste Mensch, den ich je kennengelernt habe und…‘ Ihre Stimme bracht, sie musste schwer Schlucken.

‚Und was?‘

‚…Und du lässt mich nie ausreden!‘ moserte sie.

‚Sorry!‘ Er versuchte sie mit einem Hundeblick zu beschwichtigen.

‚Du wiederholst dich!‘ Jetzt wollte sie sich streiten.

‚Bitte Ellen, ich will mich nicht mit dir streiten.‘

‚Wieso nicht?!‘ Jetzt war sie beleidigt, sie schaute ihn an, wie ein 12jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen, dem man sein Spielzeug weg genommen hatte.

‚Weil…weil mich dass nur unnötig geil macht!‘ stammelte er. Er stand auf und wollte Richtung Dusche. ‚Und dein Vater killt mich, wenn ich das hier verkacke. Ach warte, er killt mich auch, wenn ich dich bumse. Verdammt, ich bin also schon ein toter Mann, verdammt!‘

 Ellen blieb auf dem Bett liegen und blinzelte ihm hinterher.

‚Darf ich dir wenigstens erzählen, was ich rausgefunden habe?‘

‚Du darfst mir sogar beim Duschen zuschauen und mir davon erzählen!‘

‚Nein, das macht mich nur unnötig geil!‘

‚Du kannst mir auch beim Duschen davon erzählen! Komm schon.‘

‚Aber nur ganz kurz.‘ meinte sie, als sie vom Bett aufstand und sich langsam auszog. Er stand nackt am Waschbecken und schaute ihr zu. Sie zog ihre Augenbraue hoch, als sie seinen Penis sah, wie er sich langsam aufrichtete. Ganz langsam zog sie ihren Tanga aus und drehte ihm dabei den Hintern zu.

‚Ich hoffe, ich mach dich nicht unnötig geil.‘

‚Wenn du so weiter machst, dann schaffen wir es nicht mal unter die Dusche!‘ flüsterte er und ging auf sie zu. Er packte sie von Hinten an der Hüfte und griff ihr zwischen ihre Beine. Himmel, war sie feucht. Er musste sie einfach ficken. Geschickt bugsierte er sie zum Waschbecken und beugte sich über sie. Mit einem Ruck stieß er seinen Schwanz in sie hinein. Stöhnend bäumte sie sich auf. Er fickte sie hart und schnell, bis er kurz vorm Abspritzen war. Ihre Muschi zuckte, als er seinen Schwanz aus ihr raus zog. Sie drehte sich um und blickte ihn verstört an. Blitzschnell packte er sie, hob sie hoch und ging mit ihr zum Bett.

‚Sorry, ich wollte dich nicht wieder…!‘ stöhnte er, als er sie aufs Bett warf. ‚…weh tun!‘ Er kroch grinsend aufs Bett, zog sie zu sich her und packte ihre Beine. Fast liebevoll schob er ihre Beine zusammen und lehnte ein Bein gegen seine rechte Schulter. Ganz langsam griff er sie wieder an der Hüfte und schob sie noch näher. Als seine Schwanzspitze ihre Feuchtigkeit wieder spürte, hätte er fast einfach nur abspritzen können. Er wollte aber nicht. Er wollte sich in sie zwängen und sie nochmal ficken. Bis sie endlich seinen Namen schrie. Sie schrie nach Gott, als er ihr seinen Schwanz langsam in die enge Muschi schob. Schmunzelnd fickte er sie, so schnell und hart er konnte. Als er endlich kam, bemerkte er erst, dass er ihr den Mund zugehalten hatte. Anstatt sich zu beschweren, leckte sie an seinen Fingern und stöhnte in seine Hand. Ihr ganzer Körper zuckte unter ihm und dann stöhnte sie seinen Namen: ‚Rutger! Danke!‘

Langsam zog er seinen Schwanz aus ihr heraus, nahm sie hoch und trug sie wieder ins Bad.

‚Mit oder ohne Haare nass machen, Schätzchen!‘

‚Egal!‘

Er stellte sie einfach unter die Dusche, nahm die Brause in die Hand und stieg dazu. Sie fiel ihm in die Arme und küsste ihn auf den Mund. Er drehte das Wasser auf und wusch sie.

Fortsetzung folgt im AlpenRoadMovie 9! Es lohnt sich!

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