Wortlos kommt eine Frau in eine Bar…

Wortlos kommt eine Frau in eine Bar…

936763_4946260140953_428428124_nWortlos kommt eine Frau in eine Bar und führt Daumen und Zeigefinger der rechten Hand zu einem O zusammen und steckt den Zeigefinger der linken Hand in das O und lächelte den Barkeeper an. Ihre Lippen formten ein Wort, dass er nicht zu deuten wusste.

‚Ah, ein Aperol Spritz, die Dame!‘ meinte der Barkeeper.

Die Frau trat schnell an die Bar heran und wiederholte die Handbewegung, rührte dabei sehr energisch mit dem Finger in dem O. Ihre Lippen formten: ‚Nicht Aperol Spritz.‘

‚Also verehrtes Fräulein, mich ehrt Ihr Anliegen, aber ich bin eher…!‘ meinte der Barkeeper und formte auch ein O mit der einen Hand, um dann mit dem Mittelfinger der anderen Hand von hinten in das O zu fahren. Sie zog nur eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf.

In dem Moment kam der Koch aus seiner Küche und blickte erst auf die Hände des Barkeepers und dann auf die Hände der Frau. Er fing an zu Grinsen, strich sich mit dem Finger über den Mundwinkel und formte das Wort ‚Honig‘, dann blickte er mit einem dreckigen Grinsen zum Barkeeper hinüber und machte eine obszöne Geste mit der Hand an den Mund und der Zunge im Mund. Die Frau musste wortlos lachen und machte dann nochmal ihre Geste mit dem O und dem Finger.

Der Koch drehte sich um, pochte mit dem Finger auf die ‚Angebot des Tages‘-Tafel und ging wieder in die Küche. Der Barkeeper schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn und meinte: ‚Nein, Griebenschmalz, warum sagens des net gleich?‘

‚Einmal Griebenschmalz!‘ rief der Koch aus der Küche.

Der Koch war wieder in der Küchentür aufgetaucht und sprach langsam und deutlich mit Händen und Kopfbewegungen in ihre Richtung. ‚Zum Mitnehmen oder zum hier Essen?‘

Sie nickte zur Tür und grinste wieder.

‚Mit Brot zum Eigenbedarf?‘ meinte er wieder langsam und deutlich.

Sie grinste wieder und entließ einen Handkuss in Richtung der Küchentür. Der Koch fing ihn mit beiden Händen auf und nahm ihn mit in die Küche.

Dann nahm sie einen Zettel aus der Hosentasche auf dem ‚Kehlkopfentzündung‘ stand und legte ihn auf die Bar.

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Der Blankarder Schinkenstrudel

Der Blankarder Schinkenstrudel

brunaMan nehme übrigen Brotteig und schlägt ihn so lange auf den Tisch bis der ganz platt ist. Wahlweise kann die Frau von Welt ihn auch noch mit dem Nudelholz bearbeiten.
Dann geht man in die Vorratskammer und nimmt Schinken, Käse, Zwiebeln und Knoblauch und alles was für einen klassischen Rumfort ansteht, also alles was rumliegt und fort muss.
Wichtig ist frischer Milchrahm oder Schmand, wenn man keinen zur Hand hat, tun es auch zwei Eier und ein Schluck Milch.
Alle Zutaten kleinschneiden und mit dem Schmand zu einer festen Masse verrühren. Mit Kräutern oder Pilzen verfeinern, getrocknet oder frisch.
Dann streicht man die Masse über den Teig und rollt kleine handliche Strudel daraus. Ab in den Brotofen damit und Vorsicht, er ist schnell fertig als man denkt.

Der Blankarder Strudel kann heiß oder kalt genossen werden. Geschnitten oder am Stück. Er hält sich mehrere Tage und ist zum Mitnehmen sehr gut geeignet und enthält alles was der Blankarder Jungkrieger für zwischendurch braucht.

Aus den Rezepten meiner Großmutter und sie sagte immer Rumfort ist kein berühmter Alchemist aus einem fernen Land, sondern gute alte Hūsmanskost.

Eure Bruna

Dieses Rezept basiert auf dem Hintergrund der Rauriker, der Hintergrundgeschichte von Bruna, der Metzgerstochter und den Ereignissen zu Beltane (http://www.rauriker.de) Ähnlichkeiten von Personen im realen Leben sind völlig ausgeschlossen und somit reiner Unfug. Wir bitten um Verständnis.

14.02. oder sitzt eine Frau in einer Bar…

14.02.

Sitzt eine Frau in einer Bar, vor ihr ein Drink und neben ihr ein Teller mit einem Schnitzel drauf.

Homemade SchnitzelSie nippte an ihrem Drink und blickte über den Tresen auf die Verspiegelung hinter den unzähligen Schnapsflaschen. Der Neumond spiegelte sich darin. Sie drehte sich um und blickte durch die schmutzigen Scheiben der Fenster nach draußen. Der Neumond grinste sie höhnisch an. Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck drehte sie sich wieder zu ihrem Drink und nippte daran. Dann stolperte ein: ‚Verfickte Grinsekatze!‘ über ihre Lippen. Ihr Blick streifte über das Schnitzel und dann starrte sie wieder gelangweilt in den Spiegel. Hinter ihr turtelte ein Liebespaar vorbei und sie setzten sich an einen Tisch. Sie schmusten und wunden sich um eine rote Rose herum. Ihr kam dabei fast die Kotze hoch. Sie nahm einen tiefen Schluck ihres Drinks und zählte in Gedanken die Schnapsflaschen an der Wand. Der Barkeeper beobachtete sie dabei. Sie schien es nicht zu merken und nippte weiter an ihrem Drink. Der Barkeeper wischte langsam über den Tresen und starrte sie weiter an. Das Schnitzel musste doch mittlerweile kalt sein. Sie nahm noch einen tiefen Schluck und leerte das Glas. Ihr Blick suchte den Barkeeper, der hastig wegsah. Sie hob das Glas und steckte den Finger mehrmals hinein, um ihm zu signalisieren, dass sie noch einen Drink wollte.

‚Noch einen Absinth Sprite?‘ rief er über den Tresen.

‚Mit Eis!‘ sagte sie in seine Richtung, war aber nicht sicher, ob er sie verstanden hatte. Ein weiteres Pärchen stolperte verliebt in die Bar.

Als er ihr den Drink über den Tresen reichte, meinte er kurz: ‚Geht aufs Haus!‘

‚Wie komm ich zu der Ehre?‘

‚Für die Erfindung eines neuen Drinks auf unserer Karte, kann ich schon mal einen Springen lassen.‘

‚Dann Danke und gern geschehen!‘

‚Wollen Sie ihr Schnitzel gar nicht essen?‘

‚Haben Sie was zum Einpacken, ich würde es gerne Mitnehmen!‘

‚Einen Moment, schöne Frau!‘ meinte er kurz und verschwand.

Sie zog nur die Augenbraue hoch, wegen der Phrase und nippte von ihrem Drink.

Er tauchte wieder auf und reichte ihr ein großes Stück Alufolie. ‚Ein Schnitzel zum Mitnehmen!‘ stolperte aus seinem Mund und er konnte sein Grinsen kaum zurückhalten und dann fragte er grade raus: ‚Warten Sie auf jemanden?‘

Sie schüttelte nur den Kopf und nippte nochmal von ihrem Drink.

‚Warum nicht?‘ fragte er hastig.

‚Hab mich im Datum geirrt, der Schnitzel- und Blowjobtag ist erst nächstes Monat.‘

‚Heute noch was vor?‘ fragte er verlegen.

‚Muss mein Schnitzel nachhause bringen!‘

‚Jetzt?‘

‚Wann dann?‘

‚Hätt‘ um Eins Schluss, könnte beim Tragen helfen!‘ meinte er verschmitzt.

Sie grinste nur, führte ihr Glas wieder an den Mund und dann nickte sie fast unmerklich.

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